DE10378C - Neuerungen an der Feuerung von Flammöfen - Google Patents

Neuerungen an der Feuerung von Flammöfen

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DE10378C
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W. StUBBLEBINE in Bethlehem, (V. St. Amerika)
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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C3/00Manufacture of wrought-iron or wrought-steel

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Description

1880.
Klasse 18.
WILLIAM STUBBLEBINE in BETHLEHEM (V. S. A.). Neuerungen an der Feuerung von Flammöfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1880 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf Puddel- und Glühöfen und bezwecken die vollständigere Verbrennung des Brennmaterials dadurch, dafs die unverzehrten gasförmigen Verbrennungsproducte durch ein Gebläse aus dem Feuerraum in eine Kammer angesaugt und von dort mit Luft gemischt wieder in den Feuerraum zurückgeblasen werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt den Längsschnitt durch einen Puddelofen dar.
Fig. 2 den Grundrifs der Kammer über dem Feuerraum.
Fig. 3 und 4 Modificationen in der Construction jener Kammer.
A ist der Feuerraum eines Puddel- oder Glühofens, α das Schürloch, B der Rost, D der Aschenraum mit den Thüren d. G ist die Feuerbrücke, üTdie Sohle des Ofens, /die Esse, welche an der Spitze mit einer Klappe versehen ist.
, Ueber dem Feuerraum befindet sich die von Mauerwerk umgebene Kammer M, in welcher sich die Brücke h der Quere nach erstreckt. Diese Kammer communicirt mit dem Feuerraum durch die Oeffnungen e und /, welche bezw. vor und hinter der Brücke h liegen.
Durch die Kammer M erstreckt sich im oberen Theil derselben die horizontale Scheidewand η von Eisen, deren hintere Hälfte durchlöchert ist.
K ist die Windleitung, ein Zweig k derselben erstreckt sich in den Theil der Kammer M zwischen der Decke und der Scheidewand n, der andere Zweig k1 des Gebläses mündet in die Kammer unter der Ofensohle, welche Kammer mit dem Aschenraum communicirt.
Jeder Zweig ist mit einem Absperrventil i i versehen, so dafs" die Luft entweder durch k oder durch k' oder durch beide zugleich strömen kann.
Wenn der Ofen in Betrieb ist, ist das Ventil an k offen, die Luft strömt nach der Kammer über n, tritt durch die Löcher der letzteren und dann durch die OefFnungen ee-'m die Decke des Feuerraumes nach diesem letzteren. Hierdurch werden durch den Luftzug die gasförmigen Verbrennungsproducte mit mehr oder weniger Flamme aus dem Feuerraum durch die OefFnungen // in die Kammer M gerissen. Sie ziehen über die Brücke h und mischen sich mit der Luft, so dafs diese erhitzt wird. Nun geht das Gemisch von Luft und Verbrennungsgasen durch die Oeffnungen e e wieder in den Feuerraum, die gasförmigen Verbrennungsproducte werden nun vollständig verzehrt und bewirken eine bedeutende Steigerung der Hitze im Ofen.
Man beobachte dabei folgende Regeln für die Handhabung des Gebläses.
Unmittelbar nachdem frisches Brennmaterial eingelegt worden ist, werden die Ventile der beiden Zweige k und k' des Gebläses geöffnet, aber nicht gleich weit, sondern so, dafs nach M hin mehr Luft treten kann als nach dem Aschenkasten. Der Erfolg ist der, dafs die sich sehr rasch entwickelnden Verbrennungsproducte durch die Oeffnungen // in die Kammer M gesaugt werden. Sie sind von mehr oder weniger Flamme begleitet, deren Beschaffenheit die Unvollständigkeit der Verbrennung zeigt. Haben nun die Gase die Brücke h überschritten, so mischen sie sich mit der Gebläseluft, welche durch die Löcher von η eintritt.
Dadurch ist ihre vollständige Verzehrung, wenn sie nunmehr durch die Oeffnungen e e nächst der Brücke G wieder in den Feuerraum treten, gesichert.
Nimmt nun die Entwicklung von unverbrannten Gasen aus dem eingelegten Brennmaterial etwas ab, so stelle man die Ventile des Gebläses so, dafs der Zug von unten, d. h. vom Aschenraum her, etwas stärker, der Zug in der Kammer M dagegen etwas schwächer wird, bis ein erneutes Einlegen von frischem Brennstoff nöthig wird.
Die Bauart und der Zweck des Ofens wird unter Umständen eine andere Construction der Verbrennungsvorrichtung, als die oben beschriebene, zweckdienlich erscheinen lassen.
Die Brücke h ist nicht durchaus nothwendig; wenigstens kann dieselbe weniger hoch sein, wie dies z. B. in Fig. 3 dargestellt ist.
Immerhin mufs aber das Gebläse in die Kammer M eingeleitet werden und namentlich müssen die Löcher in der Scheidewand η so angebracht sein, dafs die Gase von dem Vordertheil des Feuerraums durch die Oeffnungen f angesaugt und vermischt mit Luft durch die Oeffnungen e wieder in den Untertheil des

Claims (1)

  1. Feiierraums zurückgeführt werden. Der Zweck der Löcher in der Platte η ist, die Luft so zu vertheilen, dafs sie sich recht innig mit den Gasen mischt.
    In Fig. 4 tritt die Gebläseluft in die eiserne Kammer y ein, welche selbst geneigt mit einer Anzahl schräggerichteter Löcher am Boden versehen ist, der Zweck dieser Anordnung ist aus der Figur leicht zu erkennen; die Gase werden aus dem Vordertheil des Feuerraumes durch die Oeffnung χ angesaugt, mischen sich dann mit der Luft und treten durch die Oeffnung w wieder in der Nähe der Brücke in den Feuerraum ein.
    Paten τ-Ansprüche:
    Die Verbindung des Feuerraumes A eine? Puddel- oder Glühofens mit einer Kammer M für die Verbrennungsgase, welche mit dem Feuerraum durch zwei Abtheilungen von Oeffnungen ee und ff communicirt, und mit einer Windleitung K in Verbindung steht. In oben genannter Gaskammer M die Brücke h.
    In Verbindung mit obiger Gaskammer die Windzufiihrung K, welche mit einem Zweige k' unter dem Rost in den Aschenraum mündet, während der andere Zweig k in die Kammer M mündet.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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