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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektronisches Kondensatorbauelement
und insbesondere auf ein elektronisches Kondensatorbauelement unter
Verwendung einer Trench-Kapazität. Ferner
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen
eines Kondensatorbauelements.
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Für die Integration
von passiven Bauelementen auf ICs mit Siliziumsubstraten ist die
Chipfläche ein
entscheidendes Kriterium für
Integrationsdichte. Hierbei spielen neben anwendungsspezifischen
Themen die Chipkosten eine entscheidende Rolle. Um die Chipkosten
möglichst
gering zu halten, wird daher meist versucht, eine für eine Halbleiterschaltung
notwendige Chipfläche
möglichst
gering zu halten. Für elektronische
Schaltungen, die sehr große
Kapazitäten
benötigen,
werden daher neben üblichen
Plattenkondensatoren (MIS- und/oder MIM-Kapazitäten; MIS = Metall-Isolator-Semiconductor
= Metall-Isolator-Halbleiter;
MIM = Metall-Isolator-Metall-Kapazitäten) auch
sogenannte Trench-Kapazitäten
verwendet. Dabei werden tiefe Gräben
im Silizium erzeugt (bis zu Tiefen von 20 μm). Diese Siliziumgräben wiederum
werden mit einer dielektrischen sowie einer leitenden Schicht aufgefüllt, um
große
Flächenkapazitäten zu erreichen.
Durch diese Methode ist es möglich,
um einen Faktor 10 bis 20 höhere
Flächenkapazitäten herzustellen,
die durch die Dicke des Dielektrikums beschränkt wird. Die Einschränkungen
in der Dicke des Dielektrikums wird durch die jeweiligen Anforderungen
der Schaltung bestimmt. Dabei ist ein wichtiges Kriterium die Durchbruchfestigkeit
und damit Empfindlichkeit der Schaltung gegen hohe Spannungsspitzen,
die beispielsweise im ESD-Fall (ESD = Electro-Static-Discharge)
auftreten können.
Ein weiterer Nachteil einer derartigen Struktur ist darin zu sehen,
dass für
einige elektrische Schaltungsanwendungen eine weitere Er höhung der
auf einer Chipfläche
bereitgestellten Kapazität
notwendig ist.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Erhöhung
der pro Chipfläche
realisierbaren Kapazitäten
zu ermöglichen
und somit zu einer Kostenreduktion bei der Herstellung von integrierten elektronischen
Schaltungen mit integrierten Kapazitäten beizutragen. Ferner liegt
der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen,
durch das eine Erhöhung
der pro Chipfläche
realisierbaren Kapazitäten
möglich
ist.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Kondensatorbauelement gemäß Anspruch 1 sowie ein Verfahren zum
Herstellen eines Kondensatorbauelements gemäß Anspruch 8 gelöst.
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Die
vorliegende Erfindung schafft ein Kondensatorbauelement mit
einem
Substrat;
einem Graben, der in dem Substrat gebildet ist;
zumindest
drei leitfähigen
Schichten, und
zumindest zwei dielektrischen Schichten,
wobei
die leitfähigen
Schichten und die dielektrischen Schichten alternierend in dem Graben
angeordnet sind.
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Ferner
schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines
Kondensatorbauelements mit folgenden Schritten:
- a)
Bereitstellen eines Substrats, wobei in dem Substrat ein Graben
gebildet ist;
- b) Ausbilden einer ersten leitfähigen Schicht in dem Graben;
- c) Ausbilden einer ersten dielektrischen Schicht in dem Graben,
die an die erste leitfähige
Schicht angrenzt;
- d) Ausbilden einer zweiten leitfähigen Schicht in dem Graben,
die an die erste dielektrische Schicht angrenzt und von der ersten
leitfähigen Schicht
elektrisch getrennt ist;
- e) Ausbilden einer zweiten dielektrischen Schicht in dem Graben,
die an die zweite leitfähige Schicht
angrenzt; und
- f) Ausbilden einer dritten leitfähigen Schicht in dem Graben,
die an die zweite dielektrische Schicht angrenzt und von der zweiten
leitfähigen Schicht
elektrisch getrennt ist.
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Erfindungsgemäß wird der
oben beschriebene Ansatz verlassen, bei dem in einem Silizium tiefe Gräben erzeugt
werden und diese Gräben
lediglich mit einer dielektrischen sowie einer leitenden Schicht aufgefüllt werden.
Erfindungsgemäß kann eine
weitere Erhöhung
der realisierbaren Kapazität
pro Chipfläche
durch zwei- bzw. mehrfaches Übereinanderlegen
von dielektrischen und leitenden Schichten erzeugt werden. Ein Vorteil
des erfindungsgemäßen Ansatzes
besteht darin, dass dieser „Sandwich" eine deutliche Erhöhung der
realisierbaren Kapazitäten pro
Chipfläche
(d. h. eine deutlich erhöhte
Flächenkapazität) ermöglicht.
Weiterhin lassen sich durch das zwei- bzw. mehrfache Übereinanderlegen von dielektrischen
und leitenden Schichten mehrere zunächst voneinander unabhängige Kapazitäten auf der
begrenzten zur Verfügung
stehenden Chipfläche realisieren,
wodurch sich zusätzliche
Freiheitsgrade beim Schaltungsentwurf ergeben. Durch das zwei- bzw.
mehrfache Übereinanderlegen
von dielektrischen und leitenden Schichten lassen sich somit deutlich
größere Kapazitäten (d.
h. höhere
Kapazitätswerte)
bei geringem Flächenbedarf
bzw. mit kleinen Chipflächen
erzeugen. Mit der vorliegenden Erfindung ist es daher möglich, die
notwendige Chipfläche
für Bauelemente,
die große
Kapazitäten
benötigen
erheblich zu reduzieren. Mögliche
Anwendungsgebiete des erfindungsgemäßen Ansatzes stellen neben
den Hochfrequenzanwendungen in BiPOLAR- und BiCMOS-Technologie auch
Logikanwendungen in CMOS-Technologie dar.
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Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung umfasst das Kondensatorbauelement einen
im Vergleich zum Substrat hoch-dotierten Teilbereich an einer Wand
des Grabens, wobei eine der zumindest drei leitfähigen Schichten durch den hoch-dotierten
Teilbereich gebildet ist. Hierdurch ist es möglich, durch die Verwendung
des hochdotierten Teilbereichs des Substrats, der als leitfähige Schicht
dient, eine separate leitfähige
Schicht, die an das Substrat angrenzt, zu vermeiden und somit den
Platzbedarf des Kondensatorbauelements gering zu halten.
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Vorzugsweise
umfasst das Kondensatorbauelement einen ersten Kontaktanschluss
und einen zweiten Kontaktanschluss, wobei der zweite Kontaktanschluss
von dem ersten Kontaktanschluss elektrisch getrennt ist und wobei
die leitfähigen
Schichten alternierend mit dem ersten Kontaktanschluss oder dem
zweiten Kontaktanschluss verbunden sind. Durch ein derartiges Kondensatorbauelement
ist somit ein Parallelschalten von durch die alternierend in dem
Graben angeordneten leitfähigen
und dielektrischen Schichten ausgebildeten unabhängigen Kapazitäten möglich. Hierdurch
lässt sich
ein einziger Kondensator mit einer deutlich höheren Kapazität ausbilden
als die einzelnen Kapazitäten
der getrennten Kondensatoren darstellen, die durch zwei benachbarte
leitfähige
Schichten sowie eine dazwischen liegende dielektrische Schicht gebildet
sind.
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Gemäß einem
weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung erstreckt sich bei dem Kondensatorbauele ment
zumindest eine leitfähige
Schicht auf eine Oberfläche
des Substrats, die in einem auf der Oberfläche des Substrats angeordneten
Kontaktbereich kontaktierbar ist.
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Vorzugsweise
weist der Graben eine kreissymmetrische Form auf, wodurch sich das
Ausbilden des Grabens in dem Substrat vereinfacht durchführen lässt.
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Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung umfasst das Kondensatorbauelement zumindest
vier leitfähige Schichten
und zumindest drei dielektrische Schichten, wobei sich zumindest
zwei leitfähige
Schichten auf eine Oberfläche
des Substrats erstrecken und jeweils in dem auf der Oberfläche des
Substrats angeordneten Kontaktbereich kontaktierbar sind und wobei
sich die beiden Kontaktbereiche im wesentlichen mit der gleichen
Abmessung auf der Oberfläche
des Substrats erstrecken und versetzt zueinander angeordnet sind.
Eine derartige Anordnung der Kontaktbereiche ermöglicht in vorteilhafter Weise
das Kontaktieren der unterschiedlichen leitfähigen Schichten auf einem engen
Raum um das Kondensatorbauelement herum.
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Gemäß einem
weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist eine Abdeckschicht auf dem Substrat
und dem gefüllten
Graben gebildet, die zumindest eine Öffnung aufweist, durch welche
eine der leitfähigen
Schichten kontaktierbar ist. Eine derartige Ausgestaltung des Kondensatorbauelements
ermöglicht
in vorteilhafter Weise einen Schutz des Kondensatorbauelements gegenüber mechanischen
oder chemischen Einflüssen
wie beispielsweise einer Oxidation von leitfähigen Schichten.
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Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens
beim Herstellen eines Kondensatorbauelements umfasst der Schritt
des Bildens einer ersten leitfähigen
Schicht in dem Graben das Eindiffundieren von Dotierstoffatomen
in das Substrat im Bereich einer Grabenwand.
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Hierdurch
lassen sich die zuvor bereits genannten Vorteile in Bezug auf eine
Reduzierung des Platzbedarfs bei der Herstellung des Kondensatorbauelements
realisieren.
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Gemäß einem
weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
umfasst das erfindungsgemäße Verfahren
ferner das Ausbilden eines ersten Kontaktanschlusses und eines von
dem ersten Kontaktanschluss elektrisch getrennten zweiten Kontaktanschluss,
wobei die leitfähigen
Schichten alternierend mit dem ersten Kontaktanschluss oder dem
zweiten Kontaktanschluss verbunden werden. Ein derartiges Vorgehen
ermöglicht
das Ausbilden eines einzigen Kondensators aus den unterschiedlichen
Teilkondensatoren des Kondensatorbauelements wie bereits oben beschrieben
wurde.
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Vorzugsweise
umfasst das erfindungsgemäße Verfahren
ferner das Bilden einer Abdeckschicht auf dem Substrat und dem Graben
sowie das Bilden zumindest einer Öffnung in der Abdeckschicht,
durch welche eine der leitfähigen
Schichten kontaktierbar ist.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand der beiliegenden
Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:
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1A eine
Querschnittsdarstellung eines ersten bevorzugten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Kondensatorbauelements
mit einem doppelten Multistack-Aufbau;
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1B eine
Draufsichtdarstellung des Kondensatorbauelements aus 1A;
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1C ein
elektrisches Schaltbild des Kondensatorbauelements aus 1A;
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2A eine
Querschnittsdarstellung eines zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Kondensatorbauelements
mit einem mehrfachen Multistack-Aufbau;
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2B eine
Draufsichtdarstellung des Kondensatorbauelements aus 2A;
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2C ein
elektronisches Schaltbild des Kondensatorbauelements aus 2A;
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3A eine
schematische Darstellung eines einfachen Stack-Aufbaus mit einer Dielektrikumsschicht;
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3B eine
schematische Darstellung eines Multistack-Aufbaus mit drei Dielektrikumsschichten; und
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3C eine
Darstellung eines Simulationsergebnisses, in welcher ein Kondensatorbauelement mit
einem einfachen Stack-Aufbau
mit einem Kondensatorelement mit einem Multistack-Aufbau verglichen
ist.
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In
der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden für die in den verschiedenen
Zeichnungen dargestellten und ähnlich
wirkenden Elemente gleiche Bezugszeichen verwendet.
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1A zeigt
ein Substrat 10 mit einem Graben 12, der in dem
Substrat gebildet ist. Dieser Graben 12 kann beispielsweise
zur Herstellung von Kapazitäten
mit hohen Flächenkapazitäten in dem
Substrat 10 (das beispielsweise Silizium umfasst) geätzt werden.
Die Tiefe des Grabens kann bis über
20 μm betragen.
Zur Erzeugung einer Bottom-Elektrode wird vorzugsweise mittels eines
dotierten Oxides ein Dotierstoff (beispielsweise Phosphor) in das
Substrat 10 im Bereich einer Grabenwand eingetrieben. Hierzu
wird das dotierte Oxid vorzugsweise auf eine Oberfläche 13 des
Substrats 10 und der Grabenwand des Grabens (12)
aufgebracht. Durch ein derartiges Eintreiben von Dotierstoff lässt sich
somit zumindest an der Grabenwand ein Teilbereich 14 des
Substrats 10 erzeugen, der eine höhere Leitfähigkeit als das Substrat 10 aufweist
und der somit an der Grabenwand eine leitfähige Schicht (erste leitfähige Schicht 14)
bildet. Anschließend
wird das dotierte Oxid, das den Dotierstoff zum Eintreiben in das
Substrat 10 bereitgestellt hat, beispielsweise nasschemisch,
wieder von der Oberfläche 13 des
Substrats 10 und der Grabenwand entfernt. Für einen
erfindungsgemäßen Aufbau
des Kondensatorbauelements werden nachfolgend alternierend zwei
dielektrische Schichten (beispielsweise ein Oxid, ein Siliziumnitrid,
ein Nitrid oder eine Kombination aus Oxid und Nitrid ONO) und leitenden
Schichten (beispielsweise bestehend aus einem hochdotierten Poly-Silizium,
Silizid oder WSix) in dem Graben 12 abgeschieden.
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Die
dargestellten leitfähigen
und dielektrischen Schichten werden im Anschluss vorzugsweise mittels
Phototechnik und Ätztechnik
strukturiert, so dass sich die nachstehend näher erläuterte und in 1B dargestellte
Struktur ergibt. Im Anschluss an das Strukturieren erfolgt beispielsweise
ein Abscheiden einer Abdeckschicht 22 (z. B. eines Interlayeroxids)
auf die erste dielektrische Schicht 16, die zweite leitfähige Schicht 18,
die zweite dielektrische Schicht 19 sowie die dritte leitfähige Schicht 20.
Hieran anschließend
werden in die Abdeckschicht 22 Öffnungen 30 geätzt, so
dass durch jeweils eine Öffnung 30 ein
Teilbereich der ersten leitfähigen
Schicht 14, der zweiten leitfähigen Schicht 18 sowie
der dritten leitfähigen
Schicht 20 freiliegt. Im Anschluss hieran werden die Öffnungen 30 vorzugsweise
mit Metall (beispielsweise Wolfram) gefüllt, so dass die erste leitfähige Schicht 14,
die zweite leitfähige
Schicht 18 sowie die dritte leitfähige Schicht 20 von
einer Oberfläche 32 der
Abdeckschicht 22 aus kontaktierbar sind. Im Anschluss hieran
werden an denjenigen Stellen der Oberfläche 32 der Abdeckschicht 22,
an denen die erste leitfähige
Schicht 14, die zweite leitfähige Schicht 18 sowie
die dritte leitfähige
Schicht 20 elektrisch kontaktierbar sind, Kontaktpunkte 341, 342, 343 ausgebildet.
Die Kontaktpunkte 341, 342, 343 werden
beispielsweise mit einer leitenden Metallschicht, die mittels Fototechnik
strukturiert wird, gebildet. Durch die Kontaktpunkte 341, 342, 343 sind die
dritte leitfähige
Schicht 20 durch einen ersten externen Anschluss 1,
die zweite leitfähige
Schicht 18 durch einen zweiten externen Anschluss 2 und
die erste leitfähige
Schicht 14 durch einen ersten externen Anschluss 3 elektrisch
kontaktierbar.
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Ferner
sind die erste leitfähige
Schicht 14, die erste dielektrische Schicht 16,
die zweite leitfähige
Schicht 18, die zweite dielektrische Schicht 19 sowie
die dritte dielektrische Schicht 20 in einer Stufenform
auf der Substratoberfläche 13 angeordnet.
Hierdurch bildet sich eine Struktur aus, in der ein Teilbereich
der ersten dielektrischen Schicht 16 durch die zweite leitfähige Schicht 18 abgedeckt
ist und ein Teilbereich der zweiten dielektrischen Schicht 19 durch
die dritte leitfähige
Schicht 20 abgedeckt ist, so wie es in der 1A dargestellt
ist. Die sich ergebende Struktur weist somit Teilbereiche der zweiten
dielektrischen Schicht 19 und der darunter angeordneten
zweiten leitfähigen
Schicht 18 auf, die seitlich über die dritte leitfähige Schicht 20 hinausstehen
und somit eine gute Kontaktierungsmöglichkeit der zweiten leitfähigen Schicht 18 von
der Oberfläche 32 der Abdeckschicht 22 bieten.
Weiterhin weist die Struktur gemäß 1A Teilbereiche
der ersten dielektrischen Schicht 16 sowie der ersten leitfähigen Schicht 14 auf,
die seitlich über
die zweite leitfähige
Schicht 18 hinausragen und somit wiederum eine gute Kontaktierungsmöglichkeit
der ersten leitfähigen
Schicht 14 von der Oberfläche 32 der Abdeckschicht 22 bietet. Bis
auf den in 1B näher beschriebenen Kontaktbereich
der zweiten leitfähigen
Schicht 18 weist der über
die dritte leitfähige
Schicht 20 hinausstehende Bereich der zweiten dielektrischen
Schicht 19 eine konstante Stufenbreite, d. h. eine konstante
Breite der über
die dritte leitfähige
Schicht 20 hinausstehenden Bereichs der zweiten dielektrischen
Schicht 19 auf.
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Hieraus
ergibt sich der in 1A dargestellte Schichtaufbau
bestehend aus dem Substrat 10 mit dem Graben 12,
der ersten leitfähigen
Schicht 14, der ersten dielektrischen Schicht 16,
der zweiten leitfähigen
Schicht 18, der zweiten dielektrischen Schicht 19 sowie
der dritten leitfähigen
Schicht 20, der Abdeckschicht 22, den vorzugsweise
mit Metall verfüllten Öffnungen 30,
den Kontaktpunkten 341, 342, 343 und
den externen Anschlüssen 1, 2 und 3.
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Für das Aufbringen
der in 1A dargestellten leitfähigen und
dielektrischen Schichten kommen dabei vorzugsweise CVD-Abscheideverfahren
(CVD = Chemical-Vapor-Deposition = Gasphasenabscheidung) zum Einsatz,
die eine konforme und homogene Abscheidung gewährleisten.
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Es
ist anzumerken, dass die Darstellungen in dieser Beschreibung der
vorliegenden Erfindung lediglich zur Erläuterung des Wirkungsprinzips
dienen; eine maßstabsgetreue
Anordnung von einzelnen Komponenten der vorliegenden Erfindung lässt sich aus
den Figuren nicht ableiten.
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1B zeigt
eine Draufsichtdarstellung des in 1A dargestellten
Kondensatorbauelements. Hierbei ist ersichtlich, dass die zweite
leitfähige Schicht
beispielsweise mittels Phototechnik und Ätztechnik derart strukturiert
wird, dass sich ein seitlicher Kontaktbereich 50 ergibt,
der wie in 1B dargestellt ist, am rechten
Rand des Kondensatorbauelements über
den durch die dritte leitfähige
Schicht 20 abgedeckten Bereich der zweiten dielektrischen Schicht 19 heraussteht
und damit die ansonsten kreissymmetrische Anordnung des erfindungsgemäßen Kondensatorbauelements
durchbricht. Alternativ kann das erfindungsgemäße Kondensatorbauelement auch
eine andere als die kreissymmetrische Anordnung aufweisen, wie beispielsweise
eine quadratische, rechteckige, ovale An ordnung oder eine Anordnung
bestehend aus umlaufenden Gräben. Durch
die in 1B dargestellte Anordnung des Kontaktbereichs 50 ist
es somit möglich,
auf eine flächensparende
Weise die zweite leitfähige
Schicht 18 kontaktieren zu können und somit auf einen ringförmig um
die dritte leitfähige
Schicht umlaufenden Kontaktbereich zum Kontaktieren der zweiten
leitfähigen Schicht
verzichten zu können.
Ferner zeigt 1B die in der Grabenwand gebildete
erste leitfähige Schicht 14,
die unter der ersten dielektrischen Schicht 16 angeordnet
ist und daher durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist. Weiterhin
ist aus 1B die Anordnung der dritten
leitfähigen
Schicht 20 in der Mitte des dargestellten Kondensatorbauelements
zu erkennen sowie der über
die dritte leitfähige Schicht 20 hinausstehende
Bereich der zweiten dielektrischen Schicht 19 mit der bis
auf den Kontaktbereich 50 konstanten Stufenbreite. Ferner
zeigt 1B die Anordnung des ersten
Kontaktpunkts 341 zum Kontaktieren der dritten leitfähigen Schicht 20, des
zweiten Kontaktpunkts 342 zum Kontaktieren der zweiten
leitfähigen
Schicht 18 und des dritten Kontaktpunkts 343 zum
Kontaktieren der ersten leitfähigen
Schicht 14, durch die eine flächensparende Kontaktierungsmöglichkeit
des Kondensatorbauelements ermöglicht
wird.
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1C zeigt
das elektrische Schaltbild des Kondensatorbauelements aus 1A.
Wie in 1C dargestellt ist, lässt sich
das elektrische Schaltbild durch eine Serienschaltung von einem
ersten Kondensator 60 und einem zweiten Kondensator 62 wiedergeben,
wobei die dritte leitfähige
Schicht in Verbindung mit der zweiten dielektrischen Schicht und
der zweiten leitfähigen
Schicht den ersten Kondensator 60 und die zweite leitfähige Schicht
in Verbindung mit der ersten dielektrischen Schicht 16 und der
ersten leitfähigen
Schicht 14 den zweiten Kondensator 62 bilden.
Hieraus ergibt sich die in 1C dargestellte
Verschaltung des ersten Kondensators 60 mit dem zweiten
Kondensator 62, wobei der erste Kondensator 60 zwischen
den ersten externen Anschluss 1 und den zweiten externen
Anschluss 2 geschaltet ist und der zweite Kondensa tor 62 zwischen den
zweiten externen Anschluss 2 und den dritten externen Anschluss 3 geschaltet
ist. Vorzugsweise können
die einzelnen leitenden Schichten (d. h. die Elektroden) des ersten
Kondensators 60 sowie des zweiten Kondensators 62 mittels
dem ersten externen Anschluss 1, dem zweiten externen Anschluss 2 sowie dem
dritten externen Anschluss 3 (d. h. den Anschlußkontakten)
elektrisch parallel geschaltet werden. Insbesondere das elektrisch
leitfähige
Verbinden des ersten externen Anschluss 1 mit dem dritten externen
Anschluss 3 führt
zu einer Parallelschaltung des ersten Kondensators 60 mit
dem zweiten Kondensator 62. Durch eine layouttechnische
Aneinanderreihung durch eine derartige Schichtenfolge aus leitfähigen und
dielektrischen Schichten lassen sich Kapazitäten (Trench-Kapazitäten) mit
sehr großen Kapazitätswerten
flächensparend
verwirklichen und somit eine Erhöhung
der Flächenkapazität um ein Vielfaches
realisieren. Hiermit eröffnen
sich für
Anwendungen mit sehr hohen Kapazitätswerten eine sinnvolle Integration
in Siliziumsubstrate auf der Basis von ICs.
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2A zeigt
ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Kondensatorbauelements.
Im Unterschied zu dem in 1A dargestellten
Ausführungsbeispiel
sind hier weiterhin eine dritte dielektrische Schicht 80 derart
in dem Graben 12 angeordnet, dass sie an die dritte leitfähige Schicht 20 angrenzt
und ferner ist eine vierte leitfähige
Schicht 82 derart in dem Graben 12 angeordnet, dass
sie an die dritte dielektrische Schicht 80 angrenzt. Ferner
ist die vierte leitfähige
Schicht 82 wiederum über
eine Öffnung 30 in
der Abdeckschicht 22 kontaktierbar, wobei die Öffnung 30 zum
Kontaktieren der vierten leitfähigen
Schicht 82 wiederum mit Metall (beispielsweise Wolfram)
verfüllt
sein kann und wobei auf der Oberfläche 24 der Abdeckschicht 22 an
einer Stelle, an der die vierte leitfähige Schicht 82 über die
verfüllte Öffnung 30 kontaktierbar
ist, ein viertes Kontaktpunkt 344 aufgedruckt ist, der
mit einem externen Anschluss 4 zum Kontaktieren der vierten
leitfähigen
Schicht 82 verbunden ist.
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2A zeigt
wiederum eine stufenförmige Struktur
wobei im Unterschied zu der Darstellung in 1A nunmehr
die dritte dielektrische Schicht 80 auf der dritten leitfähigen Schicht 20 angeordnet
ist, wobei ein Teilbereich der dritten dielektrischen Schicht 80 durch
die vierte leitfähige
Schicht 82 abgedeckt ist. Hierdurch ergibt sich analog
zu der Darstellung in 1A wieder eine stufenförmige Struktur,
in der durch die vierte leitfähige
Schicht 82 ein Teilbereich der dritten dielektrischen Schicht 80 abgedeckt
ist, durch die dritte leitfähige
Schicht 20 ein Teilbereich der zweiten dielektrischen Schicht 19 abgedeckt
ist und durch die zweite leitfähige
Schicht 18 ein Teilbereich der ersten dielektrischen Schicht 16 abgedeckt
ist, wie in 2A dargestellt ist.
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2B zeigt
eine Draufsichtdarstellung des Kondensatorbauelements aus 2A.
Analog zu den Ausführungen
im Bezug auf 1B steht im zweiten bevorzugten
Ausführungsbeispiel
wiederum ein Kontaktbereich 50 zum Kontaktieren der in 2A dargestellten
zweiten leitfähigen
Schicht 18 hervor. Außerdem
ist in 2B wiederum die unter der ersten
dielektrischen Schicht 16 angeordnete erste leitfähige Schicht 14 durch
die gestrichelte Linie dargestellt.
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Weiterhin
ist aus 2B ersichtlich, dass zum Kontaktieren
der dritten leitfähigen
Schicht 20 ein weiterer Kontaktbereich 90 ausgebildet
ist, der ebenfalls analog zum Kontaktbereich 50 über die
ansonsten kreissymmetrische Form des Kondensatorbauelements hervorsteht.
Dadurch, dass der weitere Kontaktbereich 90 in Bezug zu
einer mit dem Kontaktbereich 50 gemeinsamen Drehachse 92 um
einen vorbestimmten Winkel 94 gedreht angeordnet ist, lässt sich
eine flächensparende
Kontaktierungsmöglichkeit
der zweiten und dritten leitfähigen Schicht
des Kondensatorbauelements realisieren. Vorzugsweise weisen der
Kontaktbereich 50 und der weitere Kontaktbereich 90 im
wesentlichen die gleichen Abmessungen auf. Ferner ist aus 2B wiederum
die Anordnung des ersten Kontaktpunkts 341 zum Kontaktieren
der dritten leitfähigen
Schicht 20, des zweiten Kontaktpunkts 342 zum
Kontaktieren der zweiten leitfähigen
Schicht 18, des dritten Kontaktpunkts 343 zum
Kontaktieren der ersten leitfähigen Schicht 14 und
des vierten Kontaktpunkts 344 zum Kontaktieren der vierten
leitfähigen
Schicht 82 erkennbar, die wiederum eine flächensparende
Kontaktierungsmöglichkeit
des Kondensatorbauelements bieten. Außerdem kann der 2B entnommen
werden, dass, analog zu der in 1B dargestellten
Struktur, ein Teilbereich der dritten dielektrischen Schicht 80 über die
vierte leitfähige
Schicht 82 (mit Ausnahme des weiteren Kontaktbereichs 90)
mit einem konstanten Abstand von der vierten leitfähigen Schicht 82 über dieselbe
hinaussteht d. h. eine konstante Stufentiefe einer Stufe von der
dritten dielektrischen Schicht 80 zur vierten leitfähigen Schicht 82 realisiert
ist. Außerdem
steht ein Teilbereich der zweiten dielektrischen Schicht 19 über die
vierte leitfähige Schicht 82 hinaus
um den Kontaktbereich 50 zu bilden.
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2C zeigt
das elektrische Schaltbild des Kondensatorbauelements aus 2A.
Gegenüber dem
in 1C dargestellten elektrischen Schaltbild ist nunmehr
ein dritter Kondensator 96 zu erkennen, der zwischen den
ersten externen Anschluss 1 sowie den vierten externen
Anschluss 4 geschaltet ist. Der dritte Kondensator 96 wird
durch die vierte leitfähige Schicht
in Verbindung mit der dritten dielektrischen Schicht sowie der dritten
leitfähigen
Schicht gebildet. Werden nunmehr wiederum der erste externe Anschluss 1 mit
dem dritten externen Anschluss 3 sowie der vierte externe
Anschluss 4 mit dem zweiten externen Anschluss 2 elektrisch
leitend verbunden, resultiert eine Parallelschaltung des ersten
Kondensators 60, zweiten Kondensator 62 und dritten
Kondensators 96, wodurch sich eine weitere Erhöhung der
resultierenden Kapazität
gegenüber
einer Kapazität
ergibt, wie sie aus einem elektrisch leitfähigen Verbinden der externen
Anschlüsse 1 und 3 der
in 1C dargestellten Kapazität resultiert.
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Die
Flächenkapazität (d. h.
die Kapazität
pro Chip-Fläche)
lässt sich
durch weitere Stapelung von dielektrischen Schichten und leitenden
Schichten weiter erhöhen.
Dies erfordert eine Wiederholung der Abscheideprozesse sowie eine
Anpassung der Strukturierung des multiplen Schichtaufbaus.
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Ein
Vergleich von Simulationswerten von einfachen und mehrfachen Dielektrikumsschichten
in einem Kondensatorbauelement bestätigt, dass die Kapazität für z. B.
drei abgeschiedene dielektrische Schichten um eine Faktor 3 erhöht werden
kann. Hierzu kann 3A die schematische Struktur
eines einfachen Stack-Aufbaus mit zwei leitfähigen Schichten und einer dielektrischen
Schicht entnommen werden. Wie aus der schematischen Struktur in 3A zu
erkennen ist, ist eine erste leitfähige Schicht PO1 durch eine
dielektrische Schicht OX1 von einer zweiten leitfähigen Schicht
PO2 getrennt. Demgegenüber zeigt
die in 3B dargestellte schematische
Struktur einen Multistack-Aufbau mit vier leitfähigen Schichten und drei dielektrischen
Schichten. In diesem Multistack-Aufbau ist die erste leitfähige Schicht PO1
durch die erste dielektrische Schicht OX1 von der zweiten leitfähigen Schicht
PO2 getrennt, die wiederum durch eine zweite dielektrische Schicht
OX2 von einer dritten leitfähigen
Schicht PO3 getrennt ist. Die dritte leitfähige Schicht PO3 ist durch
eine dritte dielektrische Schicht OX3 von einer vierten leitfähigen Schicht
PO4 getrennt.
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3C zeigt
ein Diagramm eines Simulationsergebnis einer 2D-Simulation der in 3A und 3B dargestellten
Strukturen von Kondensatorbauelementen. Hierbei ist auf der Abszisse
die Frequenz in Hertz (Hz) aufgetragen, während auf der Ordinate die
Kapazität
C in der Einheit Femto-Farad pro μm
aufgetragen [fF/μm]
ist. Das in 3C dargestellte Simulationsergebnis
zeigt, dass ein einfacher Stack-Aufbau, wie er in 3A dargestellt
ist, eine beispielhafte spezifische Kapazität Cspez =
17,3 fF/μm für eine Dielektrikumsdicke
d von 20 nm, einem ε von 3,9
und einer Trenchtiefe von 10 μm
in einem Frequenzbereich von einem Kilohertz bis einem Gigahertz
ergibt. Als Hinweis ist an dieser Stelle anzumerken, dass die Weite
des Kondensatorbauelements die dritte Dimension darstellt. Bei einer
Berücksichtigung
der Weite L ist von einer spezifischen Kapazität C' auszugehen, die der Gleichung C' = ε0 × μ L/d genügt. Das
Simulationsergebnis für
den einfachen Stack-Aufbau
ist durch eine gestrichelte Linie 100 in dem Diagramm in 3C dargestellt.
Demgegenüber
ergibt ein Multistack-Aufbau
mit drei dielektrischen Schichten, so wie er in 3B dargestellt
ist, eine spezifische Kapazität
Cspez = 52 fF/μm über den genannten Frequenzbereich,
was in dem Diagramm in 3C zu einem Simulationsergebnis
führt,
das durch eine durchgezogene Linie 102 dargestellt ist. Hierbei
zeigt sich, dass die spezifische Kapazität Cspez für drei abgeschiedene
dielektrische Schichten um etwa einen Faktor 3 erhöhbar ist.
Die Darstellungen in 3A und 3B geben
jedoch lediglich den schematischen Aufbau der Bauelemente wieder, eine
maßstabsgetreue
Wiedergabe der Realität
ist aus den Darstellungen ebenfalls nicht entnehmbar.
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Obwohl
oben bevorzugte Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung näher
erläutert wurden,
ist offensichtlich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf diese
Ausführungsbeispiele
beschränkt
ist. Insbesondere findet die vorliegende Erfindung auch Anwendung
auf Kondensatorbauelemente, die eine unterschiedliche Anordnung
von Kontaktbereichen sowie mehr als vier leitfähigen Schichten und drei dielektrischen
Schichten aufweisen.
-
- 1
- Erster
externer Anschluss
- 2
- Zweiter
externer Anschluss
- 3
- Dritter
externer Anschluss
- 4
- Vierter
externer Anschluss
- 10
- Substrat
- 12
- Graben
- 13
- Oberfläche des
Substrats 10
- 14
- Erste
leitfähige
Schicht
- 16
- Erste
dielektrische Schicht
- 18
- Zweite
leitfähige
Schicht
- 19
- Zweite
dielektrische Schicht
- 20
- Dritte
leitfähige
Schicht
- 22
- Abdeckschicht
- 30
- Öffnungen
der Abdeckschicht 22
- 32
- Oberfläche der
Abdeckschicht
- 341
- erster
Kontaktpunkt
- 342
- zweiter
Kontaktpunkt
- 343
- dritter
Kontaktpunkt
- 344
- vierter
Kontaktpunkt
- 50
- Kontaktbereich
- 60
- Erster
Kondensator
- 62
- Zweiter
Kondensator
- 80
- Dritte
dielektrische Schicht
- 82
- Vierte
leitfähige
Schicht
- 90
- Weiterer
Kontaktbereich
- 92
- Gemeinsame
Drehachse des Kontaktbereichs 50 mit dem
-
- weiteren
Kontaktbereich 90
- 94
- Vordefinierter
Winkel
- 96
- Dritter
Kondensator
- PO1
- Erste
leitfähige
Schicht
- OX1
- Erste
dielektrische Schicht
- PO2
- Zweite
leitfähige
Schicht
- OX2
- Zweite
dielektrische Schicht
- PO3
- Dritte
leitfähige
Schicht
- OX3
- Dritte
dielektrische Schicht
- PO4
- Vierte
leitfähige
Schicht
- 100
- Gestrichelte
Linie des Simulationsergebnis für
einen einfachen Stack-Aufbau des Kondensatorbauelements
- 102
- Durchgezogene
Linie des Simulationsergebnis für
einen Multistack-Aufbau des Kondensatorbauelements