DE10355247A1 - Vorrichtung zur Luftmengenregulierung - Google Patents

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DE10355247A1 DE2003155247 DE10355247A DE10355247A1 DE 10355247 A1 DE10355247 A1 DE 10355247A1 DE 2003155247 DE2003155247 DE 2003155247 DE 10355247 A DE10355247 A DE 10355247A DE 10355247 A1 DE10355247 A1 DE 10355247A1
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Rik Hustede
Thomas Kiesewetter
Martin Dr. Weiser
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    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating devices
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Abstract

Die Erfindung beschreibt eine Vorrichtung zur Luftmengenregulierung eines Luftströmungskanals (1) einer Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung (11) eines Fahrzeuginnenraums mit mindestens einer manuell betätigbaren Bedieneinrichtung (2) zur Verstellung des Querschnitts des Luftströmungskanals (1) über eine Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung (3), wobei die Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung (3) des Strömungsquerschnitts des Luftströmungskanals (1) zusätzlich über einen Aktuator (4) automatisch verstellbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Luftmengenregulierung eines Luftströmungskanals einer Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung eines Fahrzeuginnenraums mit mindestens einer manuell betätigbaren Bedieneinrichtung zur Verstellung des Querschnitts des Luftströmungskanals über eine Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung.
  • Aus der DE 199 10 774 A1 ist eine Fahrzeug-Frischluftdüseneinrichtung mit einem schachtartigen Düsengehäuse bekannt, das einen Frontrahmen und Vertikal- und Horizontallamellen aufweist. Die Vertikallamellen sind dabei über ein erstes Mitnehmerorgan mit einem ersten Verstellrad und die Horizontallamellen sind über ein zweites Mitnehmerorgan mit einem zweiten Verstellrad verbunden. Zur Erzielung eines ausgezeichneten Bedien- und Verstellkomforts der Fahrzeug-Frischluftdüseneinrichtung weist das erste und das zweite Verstellrad jeweils einen mit einem Antriebselement einer Getriebeeinrichtung kämmenden Abtriebszahnradkranz auf, wobei das jeweilige Antriebselement mit einem zugehörigen Elektromotor verbunden ist.
  • In der DE 101 11 400 A1 wird ein Stellantrieb für Heizungs-, Lüftungs- oder Klimaklappen in einem Kraftfahrzeug offenbart. Der Stellantrieb weist dabei von einem Elektromotor angetriebene Antriebswellen zur Belüftungsklappenverstellung, eine Leiterplatte mit konzentrisch auf Kreisringen mit unterschiedlichen Radien angeordneten Schleifbahnen und einen mit der Antriebswelle verdrehfest verbundenen, sämtlichen Schleifbahnen zugeordneten Schleifer, der für jeden Kreisring einen Schleifkontakt aufweist, wobei die Versorgung des Elektromotors gesteuert über den Schleifer und die Schleifbahnen erfolgt, auf.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Luftmengenregulierung bereitzustellen, mit der mindestens eine Bedieneinrichtung dieser Vorrichtung von einem Benutzer als auch einer Steuerungs- und/oder Regelungselektronik verstellbar ist.
  • Die Aufgabe wird durch die Merkmale einer Vorrichtung zur Luftmengenregulierung gemäss Anspruch 1 sowie durch die Merkmale einer Klimatisierungseinrichtung gemäss Anspruch 16 und durch die Merkmale des Verfahrens zur Luftmengenregulierung gemäss Anspruch 21 gelöst. Vorteilhafte Fortbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen genannt.
  • Dadurch, dass die Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung des Strömungsquerschnitts des Luftströmungskanals zusätzlich über einen Aktuator automatisch verstellbar ist, kann der Aufbau der Vorrichtung vereinfacht werden. Üblicherweise werden so genannte Klappenkästen vor einer Luftausströmöffnung oder zusätzlich vor einer Bedieneinrichtung zur Verstellung von Luftleiteinrichtungen angebracht, damit eine Steuerungs- und/oder Regelungselektronik die Luftströmung in den einzelnen Luftströmungskanälen einstellen kann. Bei einigen Ausführungsformen von Luftleiteinrichtungen können die Luftleitlamellen derart verstellt werden, dass die Luftaustrittsöffnung komplett verschließbar ist. Nachteilig bei dieser Ausführung ist, dass eine Steuerungs- und/oder Regelungselektronik bei Öffnung der Klappenkästen erstens nicht gegen die verschlossenen Lamellen eine Belüftung und/oder Klimatisierung durchführen kann und zweitens keine Rückmeldung über die Stellung von Klappenkasten und Bedieneinrichtung erhält.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung ist, dass die manuelle Bewegung der Bedieneinrichtung durch den Aktuator unterstützbar ist. Durch die als leichtgängig wahrgenommene Bewegung der Bedieneinrichtung wird ein gesteigertes Komfortempfinden bei einem Benutzer wahrgenommen. Weiterhin kann die Bewegungsunterstützung sinnvoll sein, sofern eine schwergängige Mechanik zur Bewegung der Querschnittsverengung und der Bedieneinrichtung erforderlich ist.
  • Über eine Bedieneinrichtung kann ein Benutzer (manuell) als auch ein Aktuator (gesteuert und/oder geregelt) die Querschnittsverengung des Strömungsquerschnitts des Luftströmungskanals vornehmen. Hierdurch kann der separate Klappenkasten nun in eine Vorrichtung zur Luftmengenregulierung vorteilhaft integriert werden. Dabei kann der Installations- und Montageaufwand in einem Fahrzeug reduziert werden.
  • Dadurch, dass der Aktuator durch die Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung oder durch ein externes Stellsignal verstellbar ist, kann die Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung den Aktuator gemäß den vorherrschenden Belüftungs- und/oder Klimatisierungsparametern einstellen. Weiterhin kann durch ein externes Stellsignal beispielsweise durch das Signal „Zündung ein" der Aktuator in eine definierte Anfangsstellung oder eine abgespeicherte, gegebenenfalls personalisierte, individuelle Stellung gebracht werden. Individuelle Einstellungen der Belüftung und/oder Klimatisierung von Fahrzeugführern können dabei zentral im Fahrzeug oder in einem mitführbaren Speichermedium (Chipkarte, Speicherchip, Speicher im Zündschlüssel etc.) veränderbar abgelegt sein. Es ist auch denkbar, das mit dem „Zündung aus" – Signal der Aktuator die variable Querschnittsverengung des Strömungsquerschnitts des Luftströmungskanals in eine Endstellung bringt oder verschließt und mit dem „Zündung ein"-Signal diese wieder in die voreingestellte Stellung oder eine Anfangsstellung gebracht wird.
  • Besonders vorteilhaft ist, dass eine Mitkopplungseinrichtung vorgesehen ist, welche bei der automatischen Verstellung der Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung des Strömungsquerschnitts die manuell betätigbare Bedieneinrichtung in Abhängigkeit der automatischen Stellung mitstellt. Damit kann ein Benutzer sofort erkennen, in welchem Maß eine Steuerungs- und/oder Regelungsautomatik eine Vorrichtung zur Luftmengenregulierung steuert und ob dieses von dem Fahrzeugführer oder einem Insassen erwünscht ist. Wenn nur eine nicht sichtbare Klappe eines Klappenkastens verstellt wird, kann ein Benutzer in der Regel nicht erkennen, ob aus einer geöffneten Luftausströmöffnung auch wirklich Luft austritt, es sei denn, die Luftströmung wird aufgrund einer Geräuschentwicklung oder an ihren Auswirkungen an anderen Gegenständen im Fahrzeug wahrgenommen. Dem Benutzer wird somit aufgrund der Bewegung oder aufgrund der Stellung der Bedieneinrichtung ersichtlich, ob aus der Vorrichtung zur Luftmengenregulierung eine Luftausströmung erfolgt.
  • Dadurch, dass der Luftströmungskanal durch die Querschnittsverengung und/oder durch eine Luftleiteinrichtung verschließbar ist, kann ein Benutzer oder eine Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung einen Luftströmungskanal komplett verschließen. Aufgrund der Mitstellung der Bedieneinrichtung der Querschnittsverengung kann ein Benutzer dieses sofort erkennen.
  • Weiterhin vorteilhaft ist es, dass mindestens eine Einrichtung zur Erfassung der Position und/oder Positionsänderung der Bedieneinrichtung und/oder Mitkopplungseinrichtung vorgesehen ist. Eine manuelle Betätigung der Bedieneinrichtung kann damit erfasst werden und gegebenenfalls an eine Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung weitergeleitet werden. Zum Einsatz können beispielsweise resistive, winkelcodierte, induktive, kapazitive oder digitale Sensoren kommen.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Position der Querschnittsverengung und/oder der Luftleiteinrichtung und/oder Querschnittsverengungsgrad über mindestens eine Anzeigevorrichtung anzeigbar ist. Durch die Visualisierung der genannten Parameter können einem Benutzer vorteilhaft Belüftungs- und/oder Klimatisierungsparameter angezeigt werden.
  • Dadurch, dass als Bedieneinrichtung ein Bedienrad und/oder als Anzeigevorrichtung eine Markierung auf dem Bedienrad angebracht ist, können bereits aus dem Stand der Technik bekannte Elemente vorteilhaft für Visualisierungszwecke der Erfindung genutzt werden. Dabei wird das manuell als auch automatisch betätigbare Bedienrad als Eingabe- und Anzeigevorrichtung genutzt.
  • Für einen Benutzer kann es weiterhin vorteilhaft sein, wenn die Anzeigevorrichtung als Display und/oder als Balkenanzeige und/oder mit einzelnen Leuchtquellen ausgeführt ist. Falls beispielsweise in einem Fahrzeuginnenraum mehrere Vorrichtungen zur Luftmengenregulierung vorgesehen sind, können diese mit den genannten Komponenten besser visualisiert werden. Oft ist es für einen Fahrzeugführer oder einen Insassen nicht möglich, die jeweilige Stellung von Bedieneinrichtungen weiterer Vorrichtungen einzusehen. Die Anzeigevorrichtung kann dabei zentral oder dezentral, beispielsweise an jeder Vorrichtung zur Luftmengenregulierung oder als Display eines Bordcomputers, ausgeführt sein.
  • Dadurch, dass mit mindestens einer weiteren Bedieneinrichtung und/oder mit mindestens eines weiteren Aktuators mindestens eine oder mindestens eine weitere Luftleiteinrichtung verstellbar ist, können beispielsweise im wesentlichen horizontale und vertikale Luftleiteinrichtungen manuell als auch automatisch verstellbar ausgeführt sein.
  • Die weiteren Aktuatoren können durch die Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung des Fahrzeuginnenraums betätigbar sein, womit diese vorteilhaft in das Belüftungs- und/oder Klimatisierungskonzept einbindbar sind. Vorteilhaft können beispielsweise zu Beginn eines Belüftungs- oder Klimatisierungsvorgangs sämtliche Luftströmungen von den Insassen weggerichtet werden und nach einer definierten Zeitspanne auf eine davor eingestellte Stellung zurückgefahren werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, dass mindestens ein Aktuator als Schrittmotor ausgebildet ist. Damit können wiederholgenau definierte Stellungen der Querschnittsverengung eingestellt werden. Weiterhin zeichnen sich diese Aktuatoren durch eine kostengünstige Ansteuerelektronik aus.
  • Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, dass eine manuelle Verstellung der Bedieneinrichtung durch mindestens einen Aktuator detektierbar ist. Ein zusätzlicher Sensor zur Erfassung der Stellung und/oder Verstellung der Bedieneinrichtung kann somit entfallen. Eine Auswerteelektronik kann dabei die manuelle Verstellung durch Übermittlung von Signalen des Aktuators erkennen. Dieses ist insbesondere dadurch möglich, dass durch eine Ansteuer- und/oder Auswerteeinrichtung eine in dem Aktuator induzierte Spannung aufgrund einer manuellen oder externen Verstellung des Aktuators detektierbar ist.
  • Als weiterhin besonders vorteilhaft wird es angesehen, dass mindestens eine haptische Betätigungseigenschaft der Bedieneinrichtung durch eine Ansteuereinrichtung und/oder eine Klimatisierungseinrichtung an dem Aktuator vorgebbar ist. Hiermit können beispielsweise Raststellungen der Bedieneinrichtungen simuliert werden. Auch Endanschläge der Bedieneinrichtung sind vorgebbar. Auch zum Endanschlag hin ansteigende Kraftverläufe sind an der Bedieneinrichtung über den Aktuator vorgebbar. Dabei ist es denkbar, das ein Benutzer individuelle Einstellungen der Haptik (z. B. Anzahl der Raststellungen, Verdrehkraft) der Bedieneinrichtung vorgeben kann.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist bei Betätigung der Bedieneinrichtung über eine definierte Stellung dessen haptische Eigenschaft veränderbar. Eine Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung besitzt in der Regel bestimmte Einstellungsgrenzen, in denen eine Belüftung und/oder Klimatisierung gewährleistet werden kann. Verstellt ein Benutzer eine Vorrichtung zur Luftmengenregulierung (z. B. Verengung des Querschnitts), so kann die Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung beispielsweise die Luftströmung erhöhen, um ein eingestelltes Temperaturniveau im Fahrzeuginnenraum weiter zu halten. Wenn ein Benutzer jedoch Parameter manuell, beispielsweise durch die Bedieneinrichtung, vorgibt, bei denen die Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung ein Temperaturniveau nicht halten kann, kann diese Grenze durch eine haptische Veränderung der Bedieneinrichtung mitgeteilt werden. Für einen Benutzer ist dann erkennbar, dass der automatische Regelmechanismus verlassen wird.
  • Die Aufgabe wird weiterhin durch eine Klimatisierungseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 16 gelöst, wobei mindestens ein Aktuator durch die Klimatisierungseinrichtung betätigbar ist und/oder die durch die Klimatisierungseinrichtung vorgegebene Position der Querschnittsverengung und/oder ein Querschnittsverengungsgrad des Luftströmungskanals über mindestens eine Anzeigevorrichtung anzeigbar ist. Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen zur Luftmengenregulierung sind dadurch vorteilhaft in ein Steuerungs- und/oder Klimatisierungskonzept einbindbar.
  • Indem ein Stellsignal oder ein Parameter zur Luftmengenregulierung der Belüftungs- und/oder Klimatisierungseinrichtung durch eine Betätigung einer Bedieneinrichtung überstimmbar ist, kann ein Benutzer individuelle Einstellungen abweichend von der Vorgabe der Belüftungs- und/oder Klimatisierungseinrichtung vornehmen.
  • Als weiterhin vorteilhaft wird angesehen, dass bei Betätigung einer ersten Bedieneinrichtung mindestens eine weitere Bedieneinrichtung entgegengesetzt der Betätigungsrichtung der ersten Bedieneinrichtung durch die Klimatisierungseinrichtung verstellbar ist. Die an der Klimatisierungseinrichtung eingestellten Parameter sind somit weiterhin vorteilhaft erreichbar. Wird beispielsweise ein Belüftungsquerschnitt verengt, so kann mindestens ein anderer Belüftungsquerschnitt eines weiteren Luftströmungskanals in diesem Maß vergrößert werden.
  • Dadurch, dass durch die Klimatisierungseinrichtung mindestens eine Stellung der Bedieneinrichtung vorgebbar ist, bei der mindestens eine haptische Eigenschaft der Bedieneinrichtung veränderbar ist und wobei bei Betätigung über diese mindestens eine Stellung die eingestellte Klimatisierung mit zu diesem Zeitpunkt gültigen Parametern zur Luftmengenregulierung durch die Klimatisierungseinrichtung nicht mehr umsetzbar ist, wird einem Benutzer vorteilhaft mitgeteilt, dass eingestellte Steuerungs- und/oder Regelungsparameter der Klimatisierungseinrichtung nicht mehr erreichbar sind.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eine Luftleiteinrichtung oder mindestens eine Einrichtung zur Abdeckung des Luftströmungskanals mit einem Aktuator aufgrund eines Kennsignals in mindestens eine definierbare Position stellbar. Damit können beispielsweise Klappen- und/oder Lamellenstellungen bei „Zündung ein" und „Zündung aus" angefahren werden.
  • In einem vorteilhaften Verfahren wird die Einrichtung zur Querschnittsverengung durch mindestens einen Aktuator verstellt und ist zusätzlich über eine Bedieneinrichtung verstellbar.
  • Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend erläutert. Es zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Luftmengenregulierung sowie eine Klimatisierungseinrichtung.
  • In den Luftströmungskanal 1 tritt eine Luftströmung in Pfeilrichtung ein. Mit einer Bedieneinrichtung 2, welche beispielsweise als Bedienrad ausgeführt ist, kann eine Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung 3 des Luftströmungskanals 1 verstellt werden. Dazu ist eine Mitkopplungseinrichtung 6 vorgesehen, welche die Bedieneinrichtung 2 mit der Einrichtung zur Querschnittsverengung 3 mechanisch koppelt. Es ist beispielsweise auch möglich, dass die Bedieneinrichtung 2 mit Eingabetasten versehen ist, welche elektrische Verstellsignale erzeugen, und diese werden zur elektrischen Verstellung der Einrichtung zur Querschnittsverengung 3 als auch der Luftleiteinrichtung 7 verwendet.
  • Auf der in der Figur als Bedienrad ausgeführten Bedieneinrichtung 2 sind Markierungen 10 vorgesehen, welche einem Benutzer die Stellung der Einrichtung zur Querschnittsverengung 3 kenntlich machen. Mit der Bedieneinrichtung 2 kann die Luftleiteinrichtung 7 über eine nicht dargestellte Mechanik verstellt werden. Es ist weiterhin denkbar, das eine weitere Bedieneinrichtung 2 vorgesehen ist, welche – in der Figur nicht dargestellt – vertikal angeordnete Luftleiteinrichtungen 7 verändert. Mit einer Einrichtung zur Erfassung der Position und/oder der Positionsänderung 8 wird die Stellung bzw. Lage der Mitkopplungseinrichtung 6 erfasst. Es ist dabei auch denkbar, dass ein Sensor an der Bedieneinrichtung 2 oder an dem Aktuator 4 oder an der Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung 3 vorgesehen ist. Die erfasste Position und/oder die erfasste Positionsänderung wird einer Ansteuer- und/oder Auswerteeinrichtung zur Verfügung gestellt, welche einen Aktuator ansteuert und somit die Bewegung der Einrichtung zur Querschnittsverengung 3 unterstützt. Ein Benutzer benötigt zur Verstellung der Bedieneinrichtung 2 damit nur einen geringen Kraftaufwand, da der Aktuator 4 die Bewegung energetisch unterstützt.
  • Der Aktuator ist weiterhin durch eine Einrichtung zur Klimatisierung 11 ansteuerbar, wobei die Stellung des Aktuators 4 über die Bedieneinrichtung 2 bzw. der auf der Bedieneinrichtung 2 angeordneten Markierung angezeigt wird. Weiterhin kann eine zusätzliche Anzeigevorrichtung 9 vorgesehen sein, mit der Belüftungs- und/oder Klimatisierungsparameter anzeigbar sind.
  • Mit einem externen Stellsignal 5, welches in der Figur an dem Aktuator 4 oder der Ansteuer- und/oder Auswerteeinrichtung anlegbar ist, kann mindestens eine vordefinierte Position des Aktuators angefahren werden. So ist es möglich, dass beim „Zündung aus" -Signal die Luftleiteinrichtung 7 verschlossen wird. Dieses kann durch eine aktuatorunterstützte Verstellung der Luftleiteinrichtung 7 erzielt werden als auch durch ein Herunter- oder Vorfahren einer zusätzlichen Abdeckung 13, welche vor den Strömungskanal 1 bzw. vor die Luftleiteinrichtung 7 gefahren wird.
  • 1
    Luftströmungskanal
    2
    Bedieneinrichtung
    3
    Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung
    4
    Aktuator
    5
    externes Stellsignal
    6
    Mitkopplungseinrichtung
    7
    Luftleiteinrichtung
    8
    Einrichtung zur Erfassung einer Position und/oder einer Positionsänderung
    9
    Anzeigevorrichtung
    10
    Markierung
    11
    Einrichtung zur Klimatisierung
    12
    Ansteuer- und/oder Auswerteeinrichtung
    13
    Abdeckung
    14
    Kennsignal

Claims (21)

  1. Vorrichtung zur Luftmengenregulierung eines Luftströmungskanals (1) einer Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung (11) eines Fahrzeuginnenraums mit mindestens einer manuell betätigbaren Bedieneinrichtung (2) zur Verstellung des Querschnitts des Luftströmungskanals (1) über eine Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung (3) des Strömungsquerschnitts des Luftströmungskanals (1) zusätzlich über einen Aktuator (4) automatisch verstellbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (4) durch die Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung (11) oder durch ein externes Stellsignal (5) verstellbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mitkopplungseinrichtung (6) vorgesehen ist, welche bei der automatischen Verstellung der Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung (3) des Strömungsquerschnitts die manuell betätigbare Bedieneinrichtung (2) in Abhängigkeit der automatischen Verstellung mitstellt.
  4. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftströmungskanal (1) durch die Querschnittsverengung (3) und/oder durch eine Luftleiteinrichtung (7) verschließbar ist.
  5. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Einrichtung zur Erfassung der Position und/oder Positionsänderung (8) der Bedieneinrichtung (2) und/oder der Mitkopplungseinrichtung (6) vorgesehen ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der Querschnittsverengung und/oder der Luftleiteinrichtung und/oder ein Querschnittsverengungsgrad über mindestens eine Anzeigevorrichtung (9) anzeigbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Bedieneinrichtung (2) ein Bedienrad und/oder als Anzeigevorrichtung (9) mindestens eine Markierung (10) auf dem Bedienrad angebracht ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (9) als Display und/oder als Balkenanzeige und/oder mit einzelnen Leuchtquellen ausgeführt ist.
  9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit mindestens einer weiteren Bedieneinrichtung (2) und/oder mit mindestens eines weiteren Aktuators (4) mindestens eine oder mindestens eine weitere Luftleiteinrichtung (7) verstellbar ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Aktuatoren (4) durch die Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung (11) des Fahrzeuginnenraums betätigbar sind.
  11. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Aktuator (4) als Schrittmotor ausgebildet ist.
  12. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine manuelle Verstellung der Bedieneinrichtung (2) durch mindestens einen Aktuator (4) detektierbar ist.
  13. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Ansteuer- und/oder Auswerteeinrichtung (12) eine in dem Aktuator (4) induzierte Spannung detektierbar ist.
  14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine haptische Betätigungseigenschaft der Bedieneinrichtung (2) durch eine Ansteuereinrichtung (12) und/oder eine Klimatisierungseinrichtung (11) an dem Aktuator (4) vorgebbar ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei Betätigung der Bedieneinrichtung (2) über eine definierte Stellung dessen haptische Eigenschaft veränderbar ist.
  16. Klimatisierungseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit mindestens einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Aktuator (4) durch die Klimatisierungseinrichtung (11) betätigbar ist und/oder die durch die Klimatisierungseinrichtung (11) vorgegebene Position der Querschnittsverengung und/oder ein Querschnittsverengungsgrad des Luftströmungskanals (1) über mindestens eine Anzeigevorrichtung (9) anzeigbar ist.
  17. Klimatisierungseinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stellsignal oder ein Parameter zur Luftmengenregulierung der Belüftungs- und/oder Klimatisierungseinrichtung (11) durch eine Betätigung einer Bedieneinrichtung (2) überstimmbar ist.
  18. Klimatisierungseinrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei Betätigung einer ersten Bedieneinrichtung (2) mindestens eine weitere Bedieneinrichtung (2) entgegengesetzt der Betätigungsrichtung der ersten Bedieneinrichtung (2) durch die Klimatisierungseinrichtung (11) verstellbar ist.
  19. Klimatisierungseinrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Klimatisierungseinrichtung (11) mindestens eine Stellung der Bedieneinrichtung (2) vorgebbar ist, bei der mindestens eine haptische Eigenschaft der Bedieneinrichtung (2) veränderbar ist und wobei bei Betätigung über diese mindestens eine Stellung die eingestellte Klimatisierung mit zu diesem Zeitpunkt gültigen Parametern zur Luftmengenregulierung durch die Klimatisierungseinrichtung (11) nicht mehr umsetzbar ist.
  20. Klimatisierungseinrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Luftleiteinrichtung (7) oder mindestens eine Einrichtung zur Abdeckung (13) des Luftströmungskanals (1) mit einem Aktuator (4) aufgrund eines Kennsignals (14) in mindestens eine definierte Position stellbar ist.
  21. Verfahren zur Luftmengenregulierung eines Luftströmungskanals (1) einer Einrichtung zur Belüftung und/oder Klimatisierung (11), insbesondere eines Kraftfahrzeuginnenraums, bei dem eine Luftströmung über eine mit einer Bedieneinrichtung (2) verstellbare Einrichtung zur variablen Querschnittsverengung (3) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass durch den mindestens einen Aktuator (4) die Querschnittsverengung und die Bedieneinrichtung (2) verstellt werden.
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