DE1029432B - Vom Fahrzeuginneren her aus- und einfahrbare Teleskopantenne - Google Patents

Vom Fahrzeuginneren her aus- und einfahrbare Teleskopantenne

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DE1029432B
DE1029432B DEH29140A DEH0029140A DE1029432B DE 1029432 B DE1029432 B DE 1029432B DE H29140 A DEH29140 A DE H29140A DE H0029140 A DEH0029140 A DE H0029140A DE 1029432 B DE1029432 B DE 1029432B
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Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk
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HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/08Means for collapsing antennas or parts thereof
    • H01Q1/10Telescopic elements
    • H01Q1/103Latching means; ensuring extension or retraction thereof

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  • Details Of Aerials (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

In Fahrzeugen, insbesondere zum Rundfunkempfang in Kraftfabrzeugen werden Teleskopantennen verwendet, die vom Fahrzeuginneren her mit Hilfe eines Antriebs aus- und eingefahren werden, können.
Der Antrieb wird dabei im einfachsten Fall durch einen Handschalter mit einer Energiequelle des Fahrzeuges, im allgemeinen mit der Kraftwagenbatterie verbunden und wieder davon getrennt, wenn das Teleskop ganz aus- oder eingefahren ist. Zum Einfahren des Teleskops muß natürlich die Laufrichtung des Antriebs gewechselt werden. Die Antriebskraft wird über eine Rutschkupplung oder eine andere Reibungsverbindung auf das Teleskop übertragen, weil der Antrieb mit einem Handschalter nicht exakt dann stillgesetzt werden kann, wenn das Teleskop seine Endstellung erreicht hat.
Eine verbesserte Ausführungsform solcher Antennen mit einem Antriebsmotor ist mit einer Schalteinrichtung ausgestattet, die mit dem Hauptschalter des mit der Antenne zusammen betriebenen Gerätes in der Weise eingeschaltet wird, daß das Teleskop beim Einschalten des Gerätes ausgefahren und beim Ausschalten des Gerätes eingefahren wird.
Dabei wird der Motor jeweils durch die Schalteinrichtung wieder abgeschaltet, wenn das Teleskop seine Endlage erreicht hat.
Bei den zweckmäßigsten bekannten Antennen dieser Art wird die Schalteinrichtung vom Motor über ein Untersetzungsgetriebe starr angetrieben. Sie schaltet also den Motor nach einer bestimmten Umdrehungszahl unabhängig von der Stellung des Teleskops ab. Das hat den Vorteil, daß der Antriebsmotor auch dann abgeschaltet wird, wenn das Teleskop wegen irgendwelcher Störungen seine Endlage nicht erreicht.
Das Antennen teleskop, das sich ja am Kraftwagen im Freien befindet und der Witterung und Verschmutzung ausgesetzt ist, kann nämlich leicht einmal vor dem Erreichen der Endstellung blockiert werden, weil es zu stark verschmutzt oder gar verbogen ist. Tn diesem Falle rutscht die Rutschkupplung in der beschriebenen Antriebseinrichtung so lange durch, bis die Schalteinrichtung abschaltet. Es ist also verhindert, daß der Motor bei Störungen am Teleskop dauernd weiterläuft, bis er entweder durchbrennt oder die Kraftwagenbatterie entladen ist.
Die Schalteinrichtung ist so ausgeführt, daß der Antrieb nach dem Abschalten stets für die andere Laufrichtung vorbereitet ist, auch dann, wenn das Teleskop wegen einer Störung die Endlage nicht erreicht hat.
Die erfindungsgemäße Teleskopantenne unterscheidet sich von den bekannten dadurch, daß ihre Schalteinrichtung den Antrieb in der beschriebenen Weise nach einer bestimmten Laufzeit abschaltet, die Vom Fahrzeuginneren her aus-
und einfahrbare Teleskopantenne
Anmelder:
Richard Hirschmann,
Radiotechnisches Werk,
Eßlingen/Neckar, Urbanstr. 28
nicht nur von der Stellung des Teleskops, sondern auch von der Umdrehungszahl des Motors unabhängig ist.
Der Motordrehzahl entspricht die Schwingungszahl des elektromagnetischen Antriebs nach Fig. 2, der im einzelnen noch später beschrieben wird. Da es keine einfache Möglichkeit gibt, nach einer festgelegten Schwingungszahl einen Kontakt zu betätigen, kann dieser Antrieb nur nach einer bestimmten, unabhängigen Laufzeit abgeschaltet werden, wenn erreicht werden soll, daß er auch bei Störungen am Teleskop auf jeden Fall stillgesetzt wird. Aber auch bei ausfahrbaren Antennen mit Motorantrieb ist es vorteilhaft, den Antrieb nach einer bestimmen Laufzeit abzuschalten. Es gibt nämlich zeitabhängige Schaltgeräte, die sehr einfach und daher wesentlich billiger herzustellen sind als das Untersetzungsgetriebe, das für die bekannte, vom Motor getriebene Schalteinrichtung erforderlich ist.
Für den beschriebenen Zweck ist an sich jedes Zeitrelais geeignet, das die gewünschte Laufzeit hat. Am einfachsten und billigsten dürften thermisch gesteuerte Zeitrelais, vor allem die bekannten Bimetallschalter, sein. Zweckmäßig wird durch geeignete Ausführung des Bimetallschalters selbst oder durch ein zusätzliches Relais dafür gesorgt, daß sich der Abschaltkontakt im Stromkreis des Antriebsmotors oder -magnets nicht allmählich, sondern plötzlich öffnet, um zu verhindern, daß ein Lichtbogen entsteht.
Weil die Spannung der Kraftwagenbatterie bekanntlich je nach dem Ladungszustand stark schwankt und sich die Aus- und Einfahrzeit des Teleskops bei den üblichen Antriebsmotoren oder Magneten dadurch erheblich ändern kann, ist es vorteilhaft, das Zeitrelais
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so auszulegen, daß seine Laufzeit sich wenigstens annähernd in gleichem Maße, mit der Batteriespannung ändert wie die Ausfahrzeit des Teleskops. Bei den bereits erwähnten Bimetallschaltern läßt sich das durch Wahl geeigneter Metallkombinationen und passende Bemessung der Heizwicklung erreichen.
Damit das Teleskop bei kleinen, unvermeidlichen Schwankungen der Ausfahrzeit die Endlage noch mit Sicherheit erreicht, ist die Laufzeit des Antriebs
Motoranker 16. Der Motor läuft jetzt in der umgekehrten Drehrichtung, bis der Schalter 20 wieder, z. B. mit Hilfe eines zweiten, von der Wicklung 20b beheizten Bimetallstreifens, umgelegt und dadurch der 5 Motorstromkreis unterbrochen wird. Damit ist der Ausgangszustand wiederhergestellt.
Der Schalter 20 ist wie ein Kippschalter ausgebildet, damit er in beiden Schaltstellungen liegenbleibt, bis er wieder betätigt wird. Die Fig. 4 zeigt ein AuS-
etwas länger, als es zum ungestörten Aus- und Ein- io führungsbeispiel eines als Schalter 20 brauchbaren Bifahren des Teleskops erforderlich wäre. metallschalters. Auf der Isolierplatte 42 sind die drei
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Antenne mit Motorantrieb schematisch dar-
Metallprismen 43 bis 45 befestigt, die zugleich als Schraubkontakte zum Anschluß der Zuleitungen ausgestellt, gebildet sein können. An den Prismen 44 und 45 sind
In Fig. 2 ist eine Ausführungsmöglichkeit eines 15 die Bimetallstreifen 46 und 47 mit den Heizwicklunelektromagnetischen Teleskopantriebs wiedergegeben. gen 21 α und 21 b befestigt. Die Schaltblattfeder 48,
Fig. 3 zeigt die grundsätzliche elektrische Schaltung der erfindungsgemäßen Antenne,
Fig. 4 einen Bimetallschalter und
Fig. 5 dessen Schaltblattfeder.
Das Antennenteleskop in Fig. 1 besteht aus den beiden Rohren 1 und 2 und der Rute 3, an deren unterem
die in Fig. 5 noch einmal perspektivisch dargestellt ist, ist am Prisma 43 angebracht und trägt an itprem freien Ende die Kontaktstücke 51 und 52. Sie:; ist 20 zweimal längs geschlitzt. Die Zunge 49 ist etwas atfs dem Rahmen 50 herausgedrückt. Dadurch ist die Schaltblattfeder so weit gekrümmt, daß das Kontakt-
Ende als Schubmittel, z. B. eine Perlonsaite 4, be- stück 51 am Prisma 44 anliegt. Wenn nun durch die festigt ist. Das Teleskop wird bei Nichtbenutzung in Wicklung 21 α Strom fließt, so biegt sich der Bimetalldas Schutzrohr 5 eingefahren. An das Schubmittel 4 25 streifen 46 durch, bis sein abgewinkeltes freies Ende sind die beiden Rollen 6 und 6 α federnd angepreßt. durch Drücken gegen das Anschlagstück 53 das Schalt-Die Rolle 6 ist über die Achse 7 und das Getriebe 8 blatt 48 so weit verschoben hat, daß sich der Rahmen von dem Motor 9 angetrieben. 50 sprunghaft nach der anderen Seite durchbiegt und
Wenn sie sich im Uhrzeigersinn dreht, so schiebt mit dem Kontaktstück 52 gegen das Prisma 45 legt, sie das Schubmittel 4 nach oben und damit das TeIe- 30 Wenn der Bimetallstreifen 47 mit der Wicklung 21 b skop aus dem Schutzrohr 5 heraus. beheizt wird, so springt der Schalter in der gleichen
Zum Einziehen des Teleskops muß sich die Rolle 6 Weise wieder in die gezeichnete Lage zurück, gegen den Uhrzeigersinn drehen. Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines elek-
Der Motor 9 ist über die Schalteinrichtung 10 und tromagnetischen Teleskopantriebs. Der Luftleiter 22 die Doppelleitung 11 an die Kraftwagenbatterie an- 35 gleitet mit seinem Führungsstopfen 23 aus Isoliergeschlossen. Die Doppelleitung 12 führt zu dem material an der Innenwand der zylindrischen Gleit-Hauptschalter des Gerätes, das zusammen mit der hülse 24. Außerdem ist der Luftleiter 22 noch in einer Antenne betrieben wird, im allgemeinen also zum Isolierbuchse 25 geführt, die in das obere Ende der Rundfunkempfänger des Kraftwagens. Gleithülse 24 eingesetzt ist. Als Antriebsmittel dienen
Eine besondere Rutschkupplung ist bei dieser An- 40 zwei Elektromagnete, die aus den beiden zylindrischen Ordnung nicht erforderlich, weil die Perlonsaite Magnetspulen 26 und 27 und zwei Eisenkreisen bezwischen den beiden Rollen 6 und 6 α rutschen kann. stehen. Der Eisenkreis zur Magnetspule 26 ist zu-Die Wirkungsweise der Anordnung ist am besten an sammengesetzt aus dem oberen Teil des äußeren Hand des Schaltbildes der Fig. 3 zu erläutern. Eisenzylinders 28, dem ringförmigen Steg 29 in
An die Kraftwagenbatterie 13 ist der Rundfunk- 45 dessen Mitte, dem oberen, ebenfalls ringförmigen Joch empfänger angeschlossen, von dem nur der Heizfaden 30 und dem inneren Eisenzylinder 32. Der Eisenkreis einer Röhre und der Hauptschalter 14 gezeichnet sind. zur Magnetspule 27 besteht aus dem unteren Teil des Je ein Pol der Batterie und des Hauptschalters 14 Zylinders 28, dem Steg 29, dem ringförmigen Joch 31 sind mit der Wicklung 15 eines Relais in der Weise und dem inneren Eisenzylinder 32, der auf der Gleitverbunden, daß diese über den Schalter an die Batterie 50 hülse 24 aus einem unmagnetischen Metall befestigt gelegt werden kann. Der Antriebsmotor 9 zum Aus- ist. Sein äußerer Durchmesser ist so bemessen, daß er fahren des Teleskops umfaßt den Anker 16 und die sich in der Mittelbohrung des Steges 29 frei bewegen beiden Feldwicklungen 17 und 18. Der Anker und kann, aber nur ein geringer Luftspalt verbleibt. Die wahlweise eine der beiden Feldwicklungen werden mit Joche 30 und 31 haben Mittelbohrungen, in denen die Hilfe des Relaiskontaktes 19 und des Schalters 20 in 55 Gleithülse 24 mit geringem Spiel beweglich ist. Serie an die Kraftwagenbatterie 13 gelegt. Der Eisenzylinder 32 ist um so viel kürzer als der
Dargestellt ist der Ruhezustand. Wenn der Haupt- lichte Abstand zwischen den beiden Jochen 30 und 31, schalter 14 eingeschaltet wird, so wird der Umschalt- daß an beiden Enden eine passende Luftstrecke kontakt 19 umgelegt, und der Strom fließt durch die zwischen den Jochen und dem Eisenzylinder verbleibt, Feldwicklung 18 über den Schalter 20 und den Motor- 60 wenn er sich in seiner Ruhelage in der Mitte zwischen anker 16. Der Motor läuft, und das Teleskop wird den Jochen befindet. Auf den Jochen 30 und 31 sind ausgefahren. Nach einer bestimmten Laufzeit, die die zylindrischen Schraubenfedern 33 und 34 konzenz. B. durch einen mit der Wicklung 21 α beheizten Bi- trisch um die Gleithülse aufgesetzt und durch die metallstreifen bestimmt sein kann, wird der Umschalt- Muttern 35 und 36 festgespannt. Diese Muttern sind kontakt 20 umgelegt. Dadurch wird der Motorstrom- 65 auf den an den Gleithülsenenden angebrachten Gewinkreis unterbrochen und der Motor stillgesetzt. den so· weit gegen die Joche gedreht, daß die beiden Wird nun der Hauptschalter 14 des Gerätes geöff- Federn unter mäßiger Spannung stehen und der Eisennet, so legt sich der Umschaltkontakt 19 wieder in die zylinder in der Mitte zwischen den beiden Jochen 30 gezeichnete Stellung zurück. Der Strom fließt über die und 31 gehalten wird, solange beide Magnete ausFeldwicklung 17, den Umschaltkontakt 20 und den 70 geschaltet sind.
Zur Aufnahme und Führung des eingeschobenen Luftleiters 1 dient das Schutzrohr 38, das mit der Muffe am unteren Ende der Gleithülse angeschraubt ist.
Zum Ausfahren der Antenne wird die Magnetspule
26 an eine Gleichspannungsquelle, vorzugsweise an die Kraftfahrzeugbatterie, angeschlossen. Der obere Magnet zieht dann den Eisenzylinder 32 mit der Gleithülse und dem Luftleiter gegen die Kraft der Feder 33 an, bis der Zylinder 32 auf das Joch 30 aufprallt. Bei dem plötzlichen Anhalten rutscht der Luftleiter 22 noch eine kleine Strecke weiter. Ungefähr gleichzeitig mit dem Aufprall des Eisenzylinders 32 wird der Kontakt 39 dadurch geöffnet, daß die Mutter 35 die Lasche 40 der oberen Kontaktfeder abhebt. Der Kontakt 39 unterbricht den Magnetstromkreis. Die Feder 33 führt dann den Eisenzylinder 32, die Gleithülse 24 und den Luftleiter 22 wieder in die Ausgangslage zurück. Dabei schließt sich der Kontakt 39 wieder. Der Magnetstromkreis wird eingeschaltet und die gleiche Bewegung eingeleitet. Dieses Spiel wiederholt sich so oft, bis der Luftleiter ganz ausgefahren ist. Dann wird der Magnet 26 mit dem Hauptschalter abgeschaltet. Zum Einfahren der Antenne wird die Magnetspule
27 angeschlossen. Der untere Magnet arbeitet in umgekehrter Richtung genau wie der obere. Zum periodischen öffnen und Schließen des Magnetstromkreises dient der Kontakt 41.
Dieser elektromagnetische Antrieb zum Aus- und Einfahren des Teleskops kann ohne weiteres in der Anordnung, deren Prinzipschaltung die Fig. 3 wiedergibt, mit dem Hauptschalter des Empfangsgerätes in Tätigkeit und wieder stillgesetzt werden.
Man hat sich nur an Stelle der Ankerwicklungen 17 und 18 die Magnetspulen 26 und 27 und außerdem den Motoranker 16 entfernt zu denken, so daß nun die Heizwicklungen des Bimetallschalters zu den beiden Magnetspulen parallel und mit den beiden Schaltern 19 und 20 in Reihe an der Batterie 13 liegen.
Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Antenne weist außer der zeitabhängigen, von der Teleskopstellung unabhängigen Schalteinrichung noch einen Endlagenschalter auf, der den Antrieb abschaltet, wenn das Teleskop die Endlage erreicht hat. Dieser Endlagenschalter könnte z. B. bei der Anordnung nach Fig. 1 in bekannter Weise von zwei Ansätzen oder Knoten betätigt werden, die in passendem Abstand am Schubmittel 4 angebracht wären. Selbstverständlich kommt es aber auf die Ausführung des Endlagenschalters nicht an, wenn nur dessen Betätigungseinrichtung auf der Antennenseite der Rutschkupplung oder Reibungsverbindung liegt.
Bei dieser Ausführungsform schaltet die zeitabhängige Schalteinrichtung den Antrieb nur dann ab, wenn das Teleskop wegen einer Hemmung die Endlage nicht erreicht. Der Vorteil dieser etwas aufwendigeren Anordnung liegt darin, daß die Rutschkupplung nur bei Betriebsstörungen längere Zeit durchrutscht, bei ungestörtem Betrieb aber geschont wird.

Claims (7)

PA TENTA NS PB ÜC H E:
1. Vom Fahrzeuginneren her aus- und einfahrbare Teleskopantenne mit einem Antrieb, der mit einer Energiequelle des Fahrzeuges betrieben wird und bei dem die Antriebskraft über eine Rutschkupplung oder eine andere Reibungsverbindung auf das Teleskop übertragen wird, gekennzeichnet durch eine Schalteinrichtung, die nach einer bestimmten, von der Stellung des Teleskops unabhängigen Laufzeit des Antriebs diesen dauernd derart abschaltet, daß er stets für die andere Laufrichtung vorbereitet ist, auch dann, wenn das Teleskop wegen einer Störung die Endlage nicht erreicht hat.
2. Teleskopantenne nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine ,-Schalteinrichtung, welche den Antrieb erst nach einer Laufzeit abschaltet, die länger ist, als es zum ungestörten Aus- und Einfahren des Teleskops erforderlich wäre.
3. Teleskopantenne nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Zeitrelais, das gleichzeitig mit dem Antrieb eingeschaltet wird und diesen nach einer bestimmten Laufzeit dauernd abschaltet.
4. Teleskopantenne nach Anspruch Γ bis 3, gekennzeichnet durch ein thermisch gesteuertes Zeitrelais, insbesondere einen Bimetallschalter.
5. Teleskopantenne nach Anspruch 1 bis 4 mit einem an die Fahrzeugbatterie angeschlossenen Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfahrzeit des Teleskops und die Laufzeit des Zeitrelais sich in annähernd gleichem Maße mit der Batteriespannung ändern.
6. Teleskopantenne nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb und das Zeitrelais mit dem Hauptschalter des mit der Antenne zusammen betriebenen Gerätes in der Weise eingeschaltet werden, daß das Teleskop beim Einschalten des Gerätes ausgefahren und beim Ausschalten, des Gerätes eingefahren und der Antrieb jeweils nach einer bestimmten Zeit vom Zeitrelais wieder abgeschaltet wird.
7. Teleskopantenne nach Anspruch 1 und einem oder mehreren Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß außer der zeitabhängigen, von der Teleskopstellung unabhängigen Schalteinrichtung noch ein Endlagenschalter vorgesehen ist, der den Antrieb stillsetzt, wenn das Teleskop die Endlage erreicht hat, so daß die erwähnte zeitabhängige Schalteinrichtung den Antrieb nur dann abschaltet, wenn das Teleskop wegen einer Hemmung die Endlage nicht erreicht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 204 579.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 509/302 4.58
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238080B (de) 1957-03-08 1967-04-06 Sihn Kg Wilhelm Jun Elektromotorisch ausfahrbare Kraftfahrzeug-antenne
DE1275639B (de) 1965-10-14 1968-08-22 Robert Bosch Elektronik UEberlastabschaltvorrichtung fuer eine von einem Elektromotor aus- und einfahrbare Fahrzeug-Teleskopantenne

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2204579A (en) * 1939-12-15 1940-06-18 Armond James K De Antenna reel mechanism

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