DE10232732C1 - Unterwerkzeug als Wasserkasten eines Umformwerkzeugs für ein hydromechanisches Ziehverfahren - Google Patents
Unterwerkzeug als Wasserkasten eines Umformwerkzeugs für ein hydromechanisches ZiehverfahrenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Unterwerkzeug (1, 23) als Wasserkasten eines Umformwerkzeuges (2) für ein hydromechanisches Ziehverfahren, insbesondere zur Außen-Hochdruck-Umformung (AHU). Das Unterwerkzeug (1, 23) umfasst eine Ausnehmung als Fluidbecken (3) und Druckräume zur Aufnahme eines flüssigen Wirkmediums (4). An das Fluidbecken (3) anschließend und dieses umgebend ist ein oberer Beckenrand (5) zur Auflage einer umzuformenden Platine (6) angeordnet. Erfindungsgemäß ist in der Oberfläche des Beckenrandes (5) wenigstens eine um die Ausnehmung (3) umlaufende Fluidsammelrinne (7) integriert. Die Fluidsammelrinne (7) weist wenigstens eine Ablauföffnung (8) auf, die mit einem Fluidvorratsbehälter (13) verbindbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Unterwerkzeug als Wasserkasten eines Umform
werkzeugs für ein hydromechanisches Ziehverfahren, insbesondere zur Au
ßen-Hochdruck-Umformung (AHU) nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In einem Umformwerkzeug für ein hydromechanisches Ziehverfahren ist ein
Unterwerkzeug als Wasserkasten mit einem flüssigen Medium, wie einer
Emulsion oder Lösung, gefüllt. Eine auf dem Unterwerkzeug abgelegte umzu
formende Platine wird durch den Eingriff eines Formstempels als Oberwerk
zeug in das Unterwerkzeug umgeformt. Der Formstempel formt die Platine, die
zwischen einem Niederhalter und einem Ziehring flüssigkeitsdicht eingespannt
ist, gegen einen in dem Wirkmedium aufgebauten Druck um. Das Wirkmedium
wird zu Beginn des Umformvorgangs über Zuleitungen in den Wirkmediumbe
hälter des Unterwerkzeugs eingefüllt.
Ein bekanntes, gattungsgemäßes Unterwerkzeug als Wasserkasten eines
Umformwerkzeugs für ein hydromechanisches Ziehverfahren, insbesondere
zur Außen-Hochdruck-Umformung (AHU) (DE 198 58 971 C2) umfasst eine
Ausnehmung als Fluidbecken und als Druckraum zur Aufnahme eines flüssi
gen Wirkmediums. An das Fluidbecken anschließend und dieses umgebend ist
ein oberer Beckenrand zur Auflage einer umzuformenden Platine angeordnet.
Nachteilig bei diesem bekannten Unterwerkzeug ist, dass ein potentiell über
schwappendes Wirkmedium aus dem Fluidbecken, wie dies z. B. beim Aufle
gen von Platinen auf den Beckenrand des Fluidbeckens auftreten kann, über
und an dem Unterwerkzeug und weiter über einen Pressentisch herunterlaufen
kann. Dabei kann das Wirkmedium aufgrund von Staub und sonstigen Ablage
rungen verschmutzen. Das gesamte Werkzeug ist über einer großen Auffang
wanne, dem sogenannten Pressensumpf, angeordnet. Dort wird das überge
schwappte und am Unterwerkzeug und ggf. am Pressentisch heruntergelau
fene Wirkmedium gesammelt, wobei es weiter verschmutzen kann. Es muss
daher vor einer Rückführung in den Arbeitskreislauf des hydromechanischen
Ziehverfahrens nachteilig aufwendig gereinigt werden. Zudem muss das Un
terwerkzeug einer regelmäßigen Reinigung unterzogen werden, um die Fließ
spuren des übergeschwappten Wirkmediums zu entfernen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Unterwerkzeug als Was
serkasten eines Umformwerkzeugs für ein hydromechanisches Ziehverfahren
so weiterzubilden, dass überschwappendes Wirkmedium ohne Reinigungs
aufwand in den Arbeitskreislauf des hydromechanischen Ziehverfahrens rück
führbar ist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Gemäß Patentanspruch 1 ist in der Oberfläche des Beckenrandes wenigstens eine
um die Ausnehmung und insbesondere um einen dortigen Anlagebereich einer
umzuformenden Platine umlaufende Fluidsammelrinne integriert. Die Fluid
sammelrinne weist wenigstens eine Ablauföffnung auf, die mit einem Fluidvor
ratsbehälter verbindbar ist.
Vorteilhaft bei diesem Unterwerkzeug als Wasserkasten eines Umformwerk
zeugs für ein hydromechanisches Ziehverfahren ist, dass in der in der Oberflä
che des Beckenrandes um die Ausnehmung des Fluidbeckens umlaufenden
Fluidsammelrinne das potentiell überschwappende Wirkmedium, das z. B.
beim Auflegen von Platinen auf das Unterwerkzeug aus dem Fluidbecken
überschwappt, aufgefangen wird. Dadurch ist ein Herablaufen und ein daraus
folgendes Verschmutzen des Wirkmediums aufgrund von Staub und sonstigen
Ablagerungen am Unterwerkzeug verhindert, wodurch auch Reinigungsarbei
ten zur Entfernung von herabgelaufenem Wirkmedium entfallen können. Über
die Ablauföffnung in der Fluidsammelrinne kann das Wirkmedium ohne selbst
zu verschmutzen von der Fluidsammelrinne direkt zurück in einen Fluidvor
ratsbehälter geführt werden, von wo aus es dem Arbeitskreislauf des hydro
mechanischen Ziehverfahrens wieder direkt zuführbar ist. Ein aufwendiges
Reinigen von übergeschwapptem Wirkmedium vor der Rückführung in den Ar
beitskreislauf kann somit vorteilhaft entfallen.
In einer bevorzugten Weiterbildung sind in der Fluidsammelrinne gemäß An
spruch 2 eine Vielzahl von beabstandeten Ablauföffnungen angebracht, die
jeweils mittels im Unterwerkzeug angebrachter Ablaufleitungen nach unten zu
wenigstens einer Ringsammelleitung geführt sind, welche mit dem Fluidvor
ratsbehälter verbindbar ist. Damit kann die Fluidsammelrinne als einfache in
einer Horizontalebene verlaufende am oberen Beckenrand des Fluidbeckens
umlaufende Ausnehmung ausgeführt sein, da unabhängig in welchem Bereich
das Wirkmedium überschwappt aufgrund der Vielzahl von der beabstandeten
Ablauföffnungen in der Fluidsammelrinne ein Ablaufen des Wirkmediums ge
währleistet ist. Die Fluidsammelrinne kann somit z. B. durch einen einfachen
Fräsvorgang in den oberen Beckenrand des Fluidbeckens eingebracht werden.
Eine Abflussneigung der Fluidsammelrinne gegenüber einer Horizontalebene
ist aufgrund der Vielzahl von beabstandeten Ablauföffnungen in der Fluidsam
melrinne nicht notwendig.
Um das übergeschwappte Wirkmedium, das durch eine oder mehrere der
beabstandeten Ablauföffnungen mit daran anschließenden Ablaufleitungen in
der Fluidsammelrinne in die Ringsammelleitung gelaufen ist, funktionssicher in
Richtung des Fluidvorratsbehälters weiterzuleiten weist die Ringsammelleitung
gemäß Anspruch 3 eine Abflussneigung gegenüber einer Horizontalebene zu
wenigstens einem Abflussanschluss hin auf. Am Abflussanschluss ist eine
Rohr- und/oder eine Schlauchleitung als Verbindung zum Fluidvorratsbehälter
angeschlossen. Damit ist aufgrund der Abflussneigung gegenüber einer Hori
zontalebene der Ringsammelleitung der Ablauf von übergeschwapptem Wirk
medium in Richtung des Fluidvorratsbehälters gewährleistet, so dass in der
Fluidsammelrinne zu jedem Zeitpunkt neues überschwappendes Wirkmedium
aufnehmbar bzw. daraufhin ableitbar in Richtung der Ringsammelleitung ist.
Mit dem Abflussanschluss, an den eine Rohr- und/oder eine Schlauchleitung
anschließbar ist, ist eine einfache Verbindung zum Fluidvorratsbehälter mög
lich.
In einer konkreten Ausgestaltung des Unterwerkzeugs sind gemäß Anspruch 4
die Ablaufleitungen und/oder die Ringsammelleitung in das Material des Un
terwerkzeugkörpers eingegossene Rohrleitungen. Damit ist die Herstellung der
Ablaufleitungen und/oder der Ringsammelleitung in den Herstellprozess des
Unterwerkzeugs integriert. Alternativ könnten ggf. die Ablaufleitungen und/oder
die Ringsammelleitung durch Bohren oder Fräsen im Unterwerkzeug herge
stellt werden.
In einer alternativen Ausführungsvariante ist der Unterwerkzeugkörper gemäß
Anspruch 5 ein Rippenkörper mit inneren Freiräumen und diese begrenzenden
Verrippungswänden. Die Ablaufleitungen und/oder die Ringsammelleitung sind
durch Verwendung der Freiräume und mittels Durchströmöffnungen in den
Verrippungswänden realisiert. Ist der Unterwerkzeugkörper, z. B. aus Ge
wichts- bzw. Kostengründen, als Rippenkörper mit inneren Freiräumen und
diese begrenzenden Verrippungswänden ausgeführt, so werden diese Frei
räume mittels Durchströmöffnungen miteinander verbunden, so dass von den
Ablauföffnungen in der Fluidsammelrinne durch die Freiräume des Unterwerk
zeugkörpers und durch die Durchströmöffnungen in den Verrippungswänden
die Ablaufleitungen und/oder die Ringsammelleitung gebildet sind. Grundsätz
lich können auch bei einem Rippenkörper als Unterwerkzeugkörper Rohrlei
tungen durch die Freiräume bzw. durch die Verrippungswände verlegt sein, die
als Ablaufleitungen und/oder als Ringsammelleitung verwendbar sind.
In einer einfachen konstruktiven Ausführung ist gemäß Anspruch 6 der Unter
werkzeugkörper quaderförmig ausgebildet und die Fluidsammelrinne ist in der
Quaderoberseite im Bereich der Außenkante mit vier zusammenhängenden,
geraden Rinnenbereichen ausgeführt. Damit ist ein einfach herzustellender
Unterwerkzeugkörper geschaffen, in dem an der Oberseite mit einfachen ge
raden Rinnen die Fluidsammelrinne ausgebildet ist.
Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Schnittes durch ein
Umformwerkzeug für ein hydromechanisches Ziehverfahren,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht eines Unterwerkzeugs,
Fig. 3 eines schematische Schnittdarstellung des Schnittes A-A von Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht einer anderen Ausführungsvariante des
Unterwerkzeugs, und
Fig. 5 eine schematische Schnittdarstellung des Schnittes B-B von Fig. 4.
In Fig. 1 ist ein Unterwerkzeug 1 als Wasserkasten eines Umformwerkzeugs 2
für ein hydromechanisches Ziehverfahren schematisch dargestellt. Das Unter
werkzeug 1 weist eine Ausnehmung als Fluidbecken 3 zur Aufnahme eines
flüssigen Wirkmediums 4 auf. Am oberen Beckenrand 5 des Fluidbeckens 3
liegt eine umzuformende Platine 6 auf. Im Bereich der Außenkante des oberen
Beckenrandes 5 ist eine um das Fluidbecken 3 umlaufende Fluidsammelrinne
7 ausgebildet. Von Ablauföffnungen 8 in der Fluidsammelrinne 7 führen jeweils
Ablaufleitungen 9 zu einer Ringsammelleitung 10, die gegenüber einer Hori
zontalebene eine Abflussneigung in Richtung eines Abflussanschlusses 11
aufweist. Der Abflussanschluss 11 ist über eine Rohrleitung 12 mit einem Flu
idvorratsbehälter 13 verbunden, von dem Zuführleitungen 14 zum Fluidbecken
3 geführt sind.
Mit einer Pumpe 15, die in einer der Zuführleitungen 14 angeordnet ist, kann
das Wirkmedium 4 vom Fluidvorratsbehälter 13 in das Fluidbecken 3 gepumpt
werden. Im Fluidvorratsbehälter 13 ist zudem eine nicht dargestellte Steuer
einheit angeordnet, mittels derer der während des Umformvorganges benötigte
Druck in Verbindung mit einer teilweisen Verdrängung des Wirkmediums 4 aus
dem Fluidbecken 3 gehalten wird. Während des Umformvorganges ist die
Fluidsammelrinne 7 mit Ablaufleitungen 9 und Ringsammelleitung 10 druck
technisch von den Zuführleitungen 14 mittels der Steuereinheit im Fluidvor
ratsbehälter 13 abgekoppelt.
Ein Formstempel 16, der als Oberwerkzeug des Umformwerkzeugs 2 ausge
führt ist, kann zur Umformung der Platine 6 in ein Bauteil in das Fluidbecken 3
des Unterwerkzeugs 1 eintauchen. Zudem kann das Unterwerkzeug 1, das auf
einem Pressentisch 17 angeordnet ist, in die Umformposition mittels einer He
beeinrichtung im Pressentisch 17 verfahren werden. Die Bewegung des Form
stempels 16 und des Pressentisches 17 ist mit den Doppelpfeilen 18 und 19 in
Fig. 1 eingezeichnet. Der Pressentisch 17 ist von einem Gitter 20 einer Auf
fangwanne 21 umgeben, in der sich der sogenannte Pressensumpf 22 zur
Aufnahme von z. B. Hydrauliköl der Hebeeinrichtung des Pressentisches 17
befindet.
Für die Umformung der Platine 6 für ein Bauteil wird das Unterwerkzeug 1
mittels der Hebeeinrichtung 1 des Presstisches 17 in die Umformposition ver
lagert und daraufhin der Formstempel 16 in Richtung des Fluidbeckens 3 des
Unterwerkzeuges 1 verfahren. Durch die Steuereinheit im Fluidvorratsbehälter
13 ist im Fluidbecken 3, das durch die Platine 6 flüssigkeitsdicht abgeschlos
sen ist, der für die Verformung der Platine zum Bauteil benötigte Druck des
Wirkmediums 4 aufgebaut. Durch den aufgrund des Wirkmediums 4 wirkenden
Gegendruck auf die Platine 6 wird diese in die Form des Formstempels 16 zur
Herstellung des Bauteils umgeformt. Das Fluidbecken 3 ist zu Beginn des
Umformvorganges voll mit Wirkmedium 4 gefüllt.
Beim Vollfüllen des Fluidbeckens 3 mit Wirkmedium 4 vor einem nächsten
Umformvorgang und/oder beim Auflegen einer Platine auf das volle Fluidbe
cken 3 kann das Wirkmedium 4 über den oberen Beckenrand 5 schwappen
und wird in der Fluidsammelrinne 7 aufgefangen und über die Ablauföffnungen
8 und die Ablaufleitungen 9 zur Ringsammelleitung 10 geleitet, von wo aus das
Wirkmedium 4 zum Fluidvorratsbehälter 13 zurückläuft. Dadurch bleibt das
Wirkmedium 4 unverschmutzt und kann ohne aufwendige Reinigung sofort
dem Arbeitskreislauf wieder zugeführt werden. Ein Überschwappen des Wirk
mediums 4 aus dem Fluidbecken 3 ist z. B. auch beim Auflegen der Platine 6
auf das vollgefüllte Fluidbecken 3 oder beim Entnehmen des fertig umgeform
ten Bauteiles aus dem Fluidbecken 3 denkbar.
In Fig. 2 ist eine schematische Draufsicht auf das Unterwerkzeug 1 des Um
formwerkzeuges 2 von Fig. 1 dargestellt. Die Platine 6, die Zuführleitungen 14
und der Fluidvorratsbehälter 13 mit zugehöriger Rohrleitung 12 sind aus Über
sichtlichkeitsgründen weggelassen. Die Fluidsammelrinne 7 ist an der Außen
kante des oberen Beckenrandes 5 umlaufend angeordnet, so dass insbeson
dere der Auflagebereich für eine flüssigkeitsdicht gehaltene Auflage einer Pla
tine nicht berührt wird. In regelmäßigen Abständen sind Ablauföffnungen 8 in
der Fluidsammelrinne 7 ausgebildet. Über Ablaufleitungen 9 und einer Ring
sammelleitung 10 sind diese Ablaufleitungen 8 mit Abflussanschlüssen 11 ver
bunden. Über diese Abflussanschlüsse 11 ist eine Verbindung mit einer Rohr
leitung 12 zum Fluidvorratsbehälter 13 herstellbar.
In Fig. 3 ist schematisch eine Schnittdarstellung des Schnittes A-A von Fig. 2
dargestellt. Dabei sind die Ablaufleitungen 9, die von den Ablauföffnungen 8 in
der Fluidsammelrinne 7 wegführen zu erkennen, die mittels einer Ringsam
melleitung 10 zum Abflussanschluss 11 geführt sind. Im Fluidbecken 3 ist das
Wirkmedium 4 angeordnet. Die Zuführleitungen 14 für das Fluidbecken 3 sind
aus Übersichtlichkeitsgründen nicht mit dargestellt. Die Ringsammelleitung 10
weist gegenüber einer Horizontalebene in Richtung zum Abflussanschluss 11
eine Abflussneigung auf.
In Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform eines Unterwerkzeuges 23 dar
gestellt. In Fig. 5, in der schematisch eine Schnittdarstellung des Schnittes B-B
von Fig. 4 dargestellt ist, sind die Ablaufleitungen und die Ringsammelleitung
durch Verwendung der Freiräume 24 und mittels Durchströmöffnungen 26 in
den Verrippungswänden 25 realisiert. Alle weiteren Einzelheiten des Unter
werkzeuges 23 entsprechen dem Aufbau des Unterwerkzeuges 1.
Claims (6)
1. Unterwerkzeug als Wasserkasten eines Umformwerkzeugs für ein hydro
mechanisches Ziehverfahren, insbesondere zur Außen-Hochdruck-Um
formung (AHU),
mit einer Ausnehmung als Fluidbecken und als Druckraum zur Aufnahme eines flüssigen Wirkmediums, und
mit einem an das Fluidbecken anschließenden und dieses umgebenden, oberen Beckenrand zur Auflage einer umzuformenden Platine,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Oberfläche des Beckenrandes (5) wenigstens eine um die Ausnehmung (3) umlaufende Fluidsammelrinne (7) integriert ist, und
dass die Fluidsammelrinne (7) wenigstens eine Ablauföffnung (8) auf weist, die mit einem Fluidvorratsbehälter (13) verbindbar ist.
mit einer Ausnehmung als Fluidbecken und als Druckraum zur Aufnahme eines flüssigen Wirkmediums, und
mit einem an das Fluidbecken anschließenden und dieses umgebenden, oberen Beckenrand zur Auflage einer umzuformenden Platine,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Oberfläche des Beckenrandes (5) wenigstens eine um die Ausnehmung (3) umlaufende Fluidsammelrinne (7) integriert ist, und
dass die Fluidsammelrinne (7) wenigstens eine Ablauföffnung (8) auf weist, die mit einem Fluidvorratsbehälter (13) verbindbar ist.
2. Unterwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der
Fluidsammelrinne (7) eine Vielzahl von beabstandeten Ablauföffnungen
(8) angebracht sind, die jeweils mittels im Unterwerkzeug (1, 23) ange
brachter Ablaufleitungen (9) nach unten zu wenigstens einer Ringsam
melleitung (10) geführt sind, welche mit dem Fluidvorratsbehälter (13)
verbindbar ist.
3. Unterwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ringsammelleitung (10) eine Abflussneigung gegenüber einer Horizontalebene zu wenigstens einem Abflussanschluss (11) hin aufweist, und
dass am Abflussanschluss (11) eine Rohr- und/oder eine Schlauchleitung (12) als Verbindung zum Fluidvorratsbehälter (13) angeschlossen ist.
dass die Ringsammelleitung (10) eine Abflussneigung gegenüber einer Horizontalebene zu wenigstens einem Abflussanschluss (11) hin aufweist, und
dass am Abflussanschluss (11) eine Rohr- und/oder eine Schlauchleitung (12) als Verbindung zum Fluidvorratsbehälter (13) angeschlossen ist.
4. Unterwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ablaufleitungen (9) und/oder die Ringsammelleitung (10) in das Mate
rial des Unterwerkzeugkörpers (1) eingegossene Rohrleitungen sind.
5. Unterwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Unterwerkzeugkörper (23) ein Rippenkörper ist mit inneren Frei räumen (24) und diese begrenzenden Verrippungswänden (25), und
dass die Ablaufleitungen und/oder die Ringsammelleitung durch Verwen dung der Freiräume (24) und mittels Durchströmöffnungen (26) in den Verrippungswänden (25) realisiert sind.
dass der Unterwerkzeugkörper (23) ein Rippenkörper ist mit inneren Frei räumen (24) und diese begrenzenden Verrippungswänden (25), und
dass die Ablaufleitungen und/oder die Ringsammelleitung durch Verwen dung der Freiräume (24) und mittels Durchströmöffnungen (26) in den Verrippungswänden (25) realisiert sind.
6. Unterwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, dass der Unterwerkzeugkörper (1, 23) quaderförmig ausgebildet ist
und die Fluidsammelrinne (7) in der Quaderoberseite im Bereich der Au
ßenkante mit vier zusammenhängenden geraden Rinnenbereichen aus
geführt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE10232732A DE10232732C1 (de) | 2002-07-19 | 2002-07-19 | Unterwerkzeug als Wasserkasten eines Umformwerkzeugs für ein hydromechanisches Ziehverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE10232732A DE10232732C1 (de) | 2002-07-19 | 2002-07-19 | Unterwerkzeug als Wasserkasten eines Umformwerkzeugs für ein hydromechanisches Ziehverfahren |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE10232732C1 true DE10232732C1 (de) | 2003-05-15 |
Family
ID=7714777
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DE10232732A Expired - Fee Related DE10232732C1 (de) | 2002-07-19 | 2002-07-19 | Unterwerkzeug als Wasserkasten eines Umformwerkzeugs für ein hydromechanisches Ziehverfahren |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE10232732C1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN102248057A (zh) * | 2011-06-23 | 2011-11-23 | 哈尔滨工业大学 | 可减小充液拉深压边力的装置及方法 |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19858971C2 (de) * | 1998-12-19 | 2000-10-12 | Audi Ag | Verfahren zum Umformen eines Bauteiles unter Mitwirkung eines Fluids sowie Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens |
-
2002
- 2002-07-19 DE DE10232732A patent/DE10232732C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
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8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
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