DE10205997A1 - Vorrichtung zum Verbinden von strangartigem Gewebe - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von strangartigem Gewebe

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Manfred Hoecherl
Thomas Glauner
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HM MEDICAL ENGINEERING GmbH
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Abstract

Bei einer Vorrichtung zum Verbinden von strangartigem Gewebe, insbesondere Gefäßen, Nerven oder Hohlorganen, ist ein Verbindungsteil (1) vorhanden, das wenigstens einen mit in das Gewebe eingreifenden Widerhaken (6) versehenen Befestigungsabschnitt aufweist. Die Widerhaken (6) greifen von außen oder innen in das strangartige Gewebe und fixieren es in zuverlässiger Weise, ohne dass es weiterer Maßnahme bedarf.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von strangartigem Gewebe, insbesondere von Gefäßen, Hohlorganen oder Nerven.
  • In der chirurgischen Praxis wird strangartiges Gewebe, insbesondere Gefäße, Hohlorgane oder Nerven, durch Zusammennähen miteinander verbunden. Diese Vorgehensweise ist jedoch zum einen sehr zeitaufwendig und insbesondere bei dem Verbinden von blutführenden Gefäßen zum anderen mit nicht unerheblichen Risiken verbunden, da die Nähte das Gewebe so fest miteinander verbinden müssen, dass bereits unmittelbar nach dem operativen Eingriff die Gefäße dicht miteinander verbunden sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verbinden von strangartigem Gewebe zu schaffen, welche verhältnismäßig einfach zu handhaben ist und eine zuverlässige Verbindung schafft.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung zum Verbinden von strangartigem Gewebe, insbesondere von Gefäßen, Hohlorganen oder Nerven, gelöst, die über ein Verbindungsteil verfügt, das wenigstens einen mit in das Gewebe eingreifenden, umfänglich angeordneten Widerhaken versehenen länglichen Befestigungsabschnitt aufweist.
  • Dadurch, dass ein mit in das Gewebe eingreifenden, vorzugsweise über den gesamten Umfang angeordneten Widerhaken versehener länglicher, typischerweise mit einer gegenüber dem Durchmesser größeren Länge ausgebildeter Befestigungsabschnitt vorhanden ist, läßt sich das Gewebe beispielsweise durch Aufschieben auf an dem Befestigungsabschnitt außenseitig angeordnete Widerhaken oder durch Einschieben in einen innenseitig mit Widerhaken ausgestalteten Befestigungsabschnitt in einfacher Weise über den gesamten Außen- oder Innnenumfang bereits vor Beginn des Zusammenwachsens zuverlässig fixieren.
  • Vorzugsweise ist das Verbindungsteil in seiner Gesamtheit aus einem bioresorbierbaren Material gefertigt. Dadurch wird das Verbindungsteil mit allen seinen Elementen mit der Zeit abgebaut, ohne dass es eines weiteren Eingriffes bedarf.
  • In zweckmäßigen Ausgestaltungen sind die Widerhaken eines Befestigungsabschnittes an der Oberfläche einer zylinderförmig ausgebildeten, vorzugsweise unter einer Vorspannung stehenden Hakenhülse ausgebildet, die außenseitig um einen Abschnitt des Verbindungsteiles herum legbar oder innenseitig an eine zylinderförmige Wand des Bindungsteiles anlegbar ist.
  • Vorzugsweise sind Verbindungsteile erfindungsgemäßer Vorrichtungen zylinderförmig oder Y-artig mit einem geraden Durchgangsabschnitt und einem abgewinkelt zu dem Durchgangsabschnitt angeordneten Abzweigabschnitt ausgebildet.
  • Zweckmäßig ist weiterhin, dass wenigstens ein Verbindungsabschnitt in einem separaten Haltestück ausgebildet ist, das über eine Anordnung von Rastnasen und Gegennasen mit einer Fixierhülse oder einem Verzweigstück verbindbar ist.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Figuren der Zeichnung. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem eine Verbindungshülse und eine Hakenhülse aufweisendes Verbindungsteil in einem Längsschnitt,
  • Fig. 2 die Hakenhülse gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in einer Stirnansicht,
  • Fig. 3 eine Anwendung des ersten Ausführungsbeispiels beim Verbinden von Endabschnitten eines Gefäßes,
  • Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem ein Y-artiges Verzweigstück aufweisendes Verbindungsteil in einem Längsschnitt,
  • Fig. 5 das Verzweigstück gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel beim Verbinden von Gefäßen,
  • Fig. 6 bis Fig. 8 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem zwei Haltestücke und eine Fixierhülse aufweisenden Verbindungsteil beim Verbinden von Endabschnitten eines Hohlorgans,
  • Fig. 9 bis Fig. 11 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem ein abgewinkeltes Verzweigstück und eine Schnapphülse aufweisenden Verbindungsteil,
  • Fig. 12 bis Fig. 14 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem ein halbschalenartig aufgebautes Verzweigstück und eine Sicherungshülse aufweisenden Verbindungsteil,
  • Fig. 15 und Fig. 16 ein sechstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem ein teilweise schalenartig aufgebautes Verzweigstück und eine Gegenschale aufweisenden Verbindungsteil,
  • Fig. 17 ein siebtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem ein teilweise schalenartig aufgebautes Verzweigstück, eine Gegenschale und ein Gefäßhaltestück aufweisenden Verbindungsteil in einem Längsschnitt,
  • Fig. 18 und Fig. 19 ein achtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem ein Verzweigstück aufweisendes Verbindungsteil, welches über ein Haltestück und eine Klappmanschette verfügt, und
  • Fig. 20 und Fig. 21 ein neuntes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem ein Plattenabzweigstück aufweisendes Verbindungsteil in Längsschnitten.
  • Fig. 1 zeigt in einem Längsschnitt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Verbindungsteiles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das erste Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 verfügt über eine längliche zylinderförmige Verbindungshülse 1, die im Mittenbereich eine außenseitig umlaufende Ringschulter 2 und endseitig jeweils eine die Stirnseite verjüngende Schräge 3 aufweist. Zwischen der Ringschulter 2 und der Schräge 3 liegt eine randseitige Endschulter 4. Die Verbindungshülse 1 ist vorzugsweise aus einem biodegradierbaren Material gefertigt.
  • In die zwischen der Ringschulter 2 und den Endschultern 4 beidseitig der Ringschulter 2 ausgebildeten Vertiefungen ist jeweils eine längliche zylinderförmige Hakenhülse 5 eingelegt. Auch die Hakenhülsen 5 sind vorzugsweise aus einem biodegradierbaren Material gefertigt. Jede Hakenhülse 5 verfügt über eine Vielzahl von in einer Richtung ausgestellten außenseitigen Widerhaken 6. Die Widerhaken 6 sind gleichmäßig über den gesamten Umfang verteilt. In der Anordnung gemäß Fig. 1 sind die Widerhaken 6 der beiden Hakenhülsen 5 aufeinander zu weisend ausgerichtet, so dass die Widerhaken 6 von den Enden der Verbindungshülse 1 wegweisend angestellt sind.
  • Fig. 2 zeigt die Hakenhülse 5 des ersten Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 in einer Stirnansicht. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Widerhaken 6 außenseitig über den gesamten Umfang verteilt sind. Weiterhin ist Fig. 2 zu entnehmen, dass die Hakenhülse 5 in Längsrichtung mit einem durchgehenden Spreizschlitz 7 ausgebildet ist, um die mit einer gewissen Flexibilität ausgebildete Hakenhülse 5 aufweiten und über die Verbindungshülse 1 aufschieben zu können.
  • Fig. 3 zeigt eine Anwendung des ersten Ausführungsbeispiels beim Verbinden eines beispielsweise durch ein Trauma oder bei einem operativen Eingriff durchtrennten Gefäßes 8 als strangartiges Gewebe. In der Darstellung gemäß Fig. 3 ist ein erster Endabschnitt 9 des Gefäßes 8 über eine den Befestigungsabschnitt bildende Hakenhülse 5 bis in den Bereich der Ringschulter 2 aufgeschoben, während ein zweiter Endabschnitt 10 des Gefäßes 8 noch freiliegend ist. Das Aufschieben der beiden Endabschnitte 9, 10 des Gefäßes 8 wird durch die endseitigen Schrägen 3 sowie durch die in Aufschieberichtung angestellten Widerhaken 6 erleichtert, während ein Abziehen der Endabschnitte 9, 10 aufgrund des Eingreifens der in dieser Richtung aufgestellten Widerhaken 6 in das Gewebe im Rahmen der üblicherweise auf das Gefäß 8 wirkenden Kräfte wirkungsvoll verhindert wird.
  • Nach dem Aufschieben liegen die Stirnseiten der Endabschnitte 9, 10 des Gefäßes 8 aneinander an und können miteinander verwachsen. Im Laufe der Zeit werden weiterhin die jeweils aus einem biodegradierbaren Material gefertigten Verbindungshülse 1 und die Hakenhülsen 5 abgebaut, so dass das Gefäß 8 schließlich wiederhergestellt ist, ohne dass dauerhafte Implantate zurückbleiben.
  • Fig. 4 zeigt in einem Längsschnitt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Verbindungsteiles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 verfügt über ein Y-artiges, vorzugsweise aus einem biodegradierbaren Material gefertigtes Verzweigstück 11 mit einem geraden Durchgangsabschnitt 12 und einem Abzweigabschnitt 13. Der Abzweigabschnitt 13 ist winklig zu dem Durchgangsabschnitt 12 ausgerichtet und außermittig an den Durchgangsabschnitt 12 angesetzt. Somit erstreckt sich bei dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 beidseitig des Abzweigabschnittes 13 ein kurzer Schenkel 14 und ein langer Schenkel 15 des Durchgangsabschnittes 12. Die Enden des Verzweigstückes 11 sind entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis Fig. 3 jeweils mit einer Schräge 3 ausgebildet. Weiterhin ist in dem langen Schenkel 15 des Durchgangsabschnittes 12 und in dem Abzweigabschnitt 13 jeweils eine umfängliche Vertiefung vorhanden.
  • Entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis Fig. 3 weist das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 zwei vorzugsweise aus einem biodegradierbaren Material gefertigte Hakenhülsen 5 mit umfänglich außenseitig angeordneten Widerhaken 6 zum Ausbilden von Befestigungsabschnitten auf Eine Hakenhülse 5 ist in die in dem langen Schenkel 15 des Durchgangsabschnittes 12 ausgebildete Vertiefung eingebracht, während die andere Hakenhülse 5 in die in dem Abzweigabschnitt 13 ausgebildete Vertiefung eingefügt ist. Die Widerhaken 6 beider Hakenhülsen 5 sind dabei in Richtung des kurzen Schenkels 14 des Durchgangsabschnittes 12 angestellt.
  • In der Darstellung gemäß Fig. 4 ist weiterhin ein durchgehender Abschnitt 17 eines ersten Gefäßes 18 als strangartiges Gewebe zu erkennen, in das eine rundliche Einfügeausnehmung 19 mit gegenüber dem Durchmesser des Durchgangsabschnittes 12 größeren Dimensionen eingebracht ist. Zum Verbinden des durchgehenden Abschnittes 17 des ersten Gefäßes 18 mit einem in Fig. 4 nicht dargestellten Endabschnitt eines zweiten Gefäßes beispielsweise zum Legen eines Bypasses wird zunächst der lange Schenkel 15 des Durchgangsabschnittes 12 in die Einfügeausnehmung 19 des ersten Gefäßes 18 eingeführt und in den durchgehenden Abschnittes 17 des ersten Gefäßes 18 eingeschoben. Durch die Anstellung der Widerhaken 6 gleitet dabei das Gewebe über die in die Vertiefung des langen Schenkels 15 eingebrachte Hakenhülse 5. Aufgrund der Dimensionierung der Einfügeausnehmung 19 sowie einer gewissen Flexibilität des ersten Gefäßes 18 ist auch der kurze Schenkel 14 des Durchgangsabschnittes 12 in den durchgehenden Abschnitt 17 des ersten Gefäßes 18 einbringbar.
  • Zweckmäßigerweise wird nach Einbringen des Durchgangsabschnittes 12 das die Hakenhülse 5 umschließende Gewebe gegen die Widerhaken 6 der Hakenhülse 5 gedrückt, um eine bessere Verbindung zu erzielen.
  • Fig. 5 zeigt das Verzweigstück 11 entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 beim Verbinden des durchgehenden Abschnittes 17 des ersten Gefäßes 18 mit einem Endabschnitt 20 eines zweiten Gefäßes 21. Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass der Rand der Einfügeausnehmung 19 den Abzweigabschnitt 13 eng anliegend umschließt.
  • Der Endabschnitt 20 des zweiten Gefäßes 21 ist entsprechend dem Winkel zwischen dem Durchgangsabschnitt 12 und dem Abzweigabschnitt 13 des Verzweigstückes 11 angeschrägt. Durch die Anstellung der Widerhaken 6 der in die Vertiefung des Abzweigabschnittes 13 eingefügten Hakenhülse 5 ist der Endabschnitt 20 des zweiten Gefäßes 21 auf den Abzweigabschnitt 13 des Verzweigstückes 11 aufschiebbar, bis die angeschrägte Stirnseite des Endabschnittes 20 des zweiten Gefäßes 21 im Bereich der Einfügeausnehmung 19 an dem durchgehenden Abschnitt 17 des ersten Gefäßes 18 anliegt.
  • Nunmehr können das erste Gefäß 18 und das zweite Gefäß 21 miteinander verwachsen, wobei entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel sich aufgrund der Biodegradierbarkeit der Materialien mit der Zeit das Verzweigstück 11 und die Hakenhülsen 5 abbauen.
  • Bei einer Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels ist das Verzweigstück 11 aus einem dauerhaften Material hergestellt und verbleibt auch nach dem Verwachsen der Gefäße 18, 21 im Körper.
  • Fig. 6 zeigt in einem Längsschnitt ein drittes Ausführungsbeispiel eines Verbindungsteiles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das dritte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 verfügt über ein längliches zylinderförmiges erstes Haltestück 22, das vorzugsweise aus einem biodegradierbaren Material gefertigt ist. Das erste Haltestück 22 ist an einem Einführende mit einer außenseitig umfänglich umlaufenden Endschulter 23 ausgebildet und verfügt über eine Anzahl von ringförmigen, an der von dem Einführende wegweisenden Seite der Endschulter 23außenseitig angeordneten Rastnasen 24. Die Rastnasen 24 sind jeweils mit einer zu der Endschulter 23 gewandten steilen Flanke und mit einer von der Endschulter 23 wegweisenden flachen Flanke ausgebildet.
  • Auf der Innenseite des Haltestückes 22 ist in einer Vertiefung eine den Befestigungsabschnitt bildende Hakenhülse 25 mit nach innen abstehenden, über den gesamten Umfang gleichmäßig angeordneten Widerhaken 26 eingelegt. Die Widerhaken 26 sind dabei von dem Einführende wegweisend angestellt.
  • In der Darstellung gemäß Fig. 6 ist ein erster Endabschnitt 27 eines Hohlorganes 28 zu erkennen, das über Greifmittel 29 beispielsweise in Gestalt von Fäden oder einer Spreizklammer mit einem in das der Endschulter 23 gegenüberliegende Ende eingeführten und durch das erste Haltestück 22 durchgreifenden Zugorgan 30 in Verbindung steht. Mit dem Zugorgan 30 ist der erste Endabschnitt 27 des Hohlorganes 28 in das erste Haltestück 22 einführbar.
  • Fig. 7 zeigt in einem Längsschnitt das dritte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 mit dem in das erste Haltestück 22 eingeführten und geringfügig über das erste Haltestück 22 überstehenden ersten Endabschnitt 27 des Hohlorganes 28 nach Entfernen des in Fig. 7 nicht mehr dargestellten Zugorganes 30. In der Darstellung gemäß Fig. 7 ist im Bereich des ersten Haltestückes 22 ein Dilatationsballon 31 eines Dilatationskatheters 32 angeordnet. Mit dem Dilatationsballon 31 ist das Gewebe des Hohlorganes 28 gegen die Widerhaken 26 der Hakenhülse 25 andrückbar.
  • Fig. 8 zeigt in einem Längsschnitt das dritte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 und Fig. 7 mit dem ersten Haltestück 22 und einem entsprechend dem ersten Haltestück 22 ausgebildeten zweiten Haltestück 33. In das zweite Haltestück 33 ist ein zweiter Endabschnitt 34 des Hohlorganes 28 eingebracht, wobei die Enden der Endabschnitte 27, 34 des Hohlorganes 28 nach Abschneiden der überstehenden Bereiche bündig mit dem jeweiligen Haltestück 22, 33 abschließen.
  • Das dritte Ausführungsbeispiel verfügt gemäß Fig. 8 weiterhin über eine längliche zylinderförmige Fixierhülse 35, die an ihrer Innenseite komplementär zu den Rastnasen 24 der Haltestücke 22, 33 ausgebildete Gegennasen 36 aufweist. Die Fixierhülse 35 ist vorzugsweise ebenfalls aus einem biodegradierbaren Material hergestellt. Die Länge der Fixierhülse 35 entspricht der gesamten Länge der sich von der Endschulter 23 von dem Einführende wegweisend erstreckenden Abschnitte der Haltestücke 22, 33. Somit sind die Haltestücke 22, 33 bündig mit ihren Endschultern 23 an den Stirnseiten der Fixierhülse 35 anliegend in die Fixierhülse 35 durch das Zusammenwirken der Rastnasen 24 und der Gegennasen 36 unter Verrasten einführbar, wobei die Stirnseiten der Haltestücke 22, 33 mit ihren von den Endschultern 23 wegweisenden Enden mit einem sehr kleinen oder sogar verschwindenden Abstand voneinander angeordnet sind. Somit liegen auch die Endabschnitte 27, 34 des Hohlorganes 28 dicht beieinander und können miteinander verwachsen, wobei sich aufgrund der zweckmäßigerweise verwendeten biodegradierbaren Materialien die Haltestücke 22, 33 und die Fixierhülse 35 abbauen.
  • Fig. 9 zeigt in einem Längsschnitt ein viertes Ausführungsbeispiel eines Verbindungsteiles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das vierte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 verfügt über ein vorzugsweise aus einem biodegradierbaren Material hergestellte Abzweigstück 37, das einen Einsteckabschnitt 38 und einen gegenüber dem Einsteckabschnitt 38 abgewinkelten Einfügeabschnitt 39 aufweist.
  • Der Einsteckabschnitt 38 ist länglich zylinderförmig ausgebildet und weist an seiner Innenseite eine Anzahl von ringförmig angeordneten Gegennasen 40 auf. Die Gegennasen 40 dem Einfügeabschnitt 39 des Abzweigstückes 37 zugewandten Flanken der Gegennasen 40 sind steil aufgerichtet, während die dem Einfügeabschnitt 39 des Abzweigstückes 37 abgewandten Flanken verhältnismäßig flach ausgebildet sind.
  • Der gegenüber dem Einsteckabschnitt 38 abgewinkelte Einfügeabschnitt 39 des Abzweigstückes 37 weist einen gegenüber dem Außendurchmesser des Einsteckabschnittes 38 kleineren Außendurchmesser auf und ist ebenfalls länglich zylinderförmig ausgebildet. In dem Übergangsbereich zwischen dem Einsteckabschnitt 38 und dem Einfügeabschnitt 39 ist in Verlängerung des Einfügeabschnittes 39 eine die Wand des Abzweigstückes 37 durchbrechende Durchflussausnehmung 41 vorhanden.
  • Weiterhin verfügt das vierte Ausführungsbeispiel über ein längliches zylinderförmiges Haltestück 42, das an seiner Außenseite über ringförmige, komplementär zu den Gegennasen 40 des Abzweigstückes 37 ausgebildete Rastnasen 43 aufweist. Das vorzugsweise ebenfalls aus einem biodegradierbaren Material hergestellte Haltestück 42 ist an einem Einsteckende 44 abgeschrägt, wobei der Abschrägwinkel dem Winkel zwischen dem Einsteckabschnitt 38 und dem Einfügeabschnitt 39 entspricht. An dem dem Einsteckende 44 gegenüberliegenden Ende ist das Haltestück 42 mit einer Endschulter ausgebildet. Die Länge des sich von der Endschulter zu dem Einsteckende 44 erstreckenden Abschnittes des Haltestückes 42 entspricht der Länge des Einsteckabschnittes 38 des Abzweigstückes 37. Auf der Innenseite des Haltestückes 42 ist in eine Ausnehmung eine mit Widerhaken 45 versehene, den Befestigungsabschnitt bildende Hakenhülse 46 eingebracht, wobei die innenseitig über den gesamten Umfang angeordneten Widerhaken 45 in Richtung des Einsteckendes 44 geneigt sind.
  • In der Darstellung gemäß Fig. 9 ist das Haltestück 42 in den Einsteckabschnitt 38 des Abzweigstückes 37 eingefügt, wobei über in Fig. 9 nicht dargestellte, beispielsweise durch Nasen und Gegenausnehmungen gebildete Ausrichtmittel des Abzweigstückes 37 und des Haltestückes 42 sichergestellt ist, dass in eingerasteter Stellung die Abschrägung an dem Einsteckende 44 parallel zu dem Einfügeabschnitt 39 ausgerichtet ist.
  • Vor dem Einfügen des Haltestückes 42 ist der Einsteckabschnitt 38 mit einer in Fig. 9 nicht mehr erkennbaren, mit dem Haltestück 42 verhältnismäßig leicht perforierbaren Verschlussmembran verschlossen gewesen.
  • Weiterhin ist in Fig. 9 ein erstes Gefäß 47 mit einer Einfügeausnehmung 48, in die der Einfügeabschnitt 39 des Abzweigstückes 37 einführbar ist, und der Endabschnitt eines zweiten Gefäßes 49 dargestellt, welcher in das Haltestück 42 eingeführt ist und in den die Widerhaken 45 eingreifen.
  • Fig. 10 zeigt in einer Stirnansicht eine vorzugsweise ebenfalls aus einem biodegradierbaren Material hergestellte Schnapphülse 50 des vierten Ausführungsbeispiels. Die längliche, in Fig. 10 in aufgeklappter Stellung dargestellte Schnapphülse 50 weist in einem Scheitelbereich eine Linie auf, entlang der zwei Flügel 51, 52 der Schnapphülse 50 auf- und zuklappbar sind, wobei in zugeklappter Stellung die Enden der Flügel 51, 52 nahe beieinander angeordnet sind und die Schnapphülse 50 einen im wesentlichen runden Innenquerschnitt aufweist. Weiterhin ist die Schnapphülse 50 im Mittenbereich mit einer Durchsteckausnehmung 53 ausgebildet, deren Dimensionen im wesentlichen dem Querschnitt des Einsteckabschnittes 38 des Abzweigstückes 37in einer parallel zu dem Einfügeabschnitt 39 liegenden Ebene entspricht.
  • Fig. 11 zeigt in einem Längsschnitt das vierte Ausführungsbeispiel mit dem Abzweigstück 37 gemäß Fig. 9 und der Schnapphülse 50 gemäß Fig. 10, die um das erste Gefäß 47 gelegt ist. Fig. 11 ist zu entnehmen, dass das den Einfügeabschnitt 39 aufnehmende erste Gefäß 47 zwischen der Außenseite des Einfügeabschnittes 39 und der Innenseite der Schnapphülse 50 eingeklemmt ist. Die Schnapphülse 50 umschließt den Einsteckabschnitt 38 des Abzweigstückes 37, wobei über die Durchflussausnehmung 41 zwischen dem von der Schnapphülse 50 umschlossenen ersten Gefäß 47 und dem in das Haltestück 42 eingefügten zweiten Gefäß 49 eine Strömungsverbindung besteht. Nach Zusammenwachsen der Gefäß 47, 49 erfolgt der allmähliche Abbau des Abzweigstückes 37, des Haltestückes 42 und der Schnapphülse 50.
  • Fig. 12 zeigt in einer Seitenansicht ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Verbindungsteiles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das fünfte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 verfügt über ein Verzweigstück 54, das eine erste Verzweighalbschale 55 aufweist. Die erste Verzweighalbschale 55 ist mit einem Durchgangsabschnitt 56 und einem zu dem Durchgangsabschnitt 56 abgewinkelten Abzweigabschnitt 57 ausgestattet.
  • Der Durchgangsabschnitt 56 ist innenseitig mit einer Vielzahl von umfänglich angeordneten Widerhaken 58 belegt, die in das vorzugsweise biodegradierbare Material der ersten Verzweighalbschale 55 eingeprägt sind. Im Bereich der Widerhaken 58 ist ein Befestigungsabschnitt ausgebildet. An den Stirnseiten des Durchgangsabschnittes 56 sind eine Anzahl von zapfenartigen Vorsprüngen 59 ausgebildet.
  • Der Abzweigabschnitt 57 verfügt außenseitig über eine Vielzahl von ringförmig angeordneten Rastnasen 60, die mit einer dem Durchgangsabschnitt 56 zugewandten steilen Flanke und mit einer von dem Durchgangsabschnittes 56 wegweisenden flachen Flanke ausgebildet sind. In einer auf der Innenseite des Abzweigabschnittes 57 eingebrachten Ausnehmung ist eine einen weiteren Befestigungsabschnitt bildende Hakenfolie 61 eingelegt, die eine Vielzahl von in Richtung des Durchgangsabschnittes 56 weisende, umfänglich angeordnete Widerhaken 62 aufweist.
  • In der Darstellung gemäß Fig. 12 ist in den Abzweigabschnitt 57 ein Endabschnitt 63 eines ersten Gefäßes 64 eingelegt, wobei das dem Durchgangsabschnitt 56 benachbarte Ende des ersten Gefäßes 64 geschlitzt und Randlappen des ersten Gefäßes 64 um eine in die erste Verzweighalbschale 55 einfügbare Zwischenplatte 65 gelegt ist.
  • Fig. 13 zeigt in einer Seitenansicht die erste Verzweighalbschale 55 gemäß Fig. 12 mit einem durchgehenden, in den Durchgangsabschnitt 56 eingelegten zweiten Gefäß 66. In das zweite Gefäß 66 ist eine Einfügeausnehmung 67 eingebracht, die bei bestimmungsgemäßer Anordnung so angeordnet ist, dass die Randlappen des in den Abzweigabschnitt 57 eingelegten ersten Gefäßes 64 in die Einfügeausnehmung 67 eingreifen. Dabei werden die Randlappen durch die Zwischenplatte 65 stabilisiert.
  • Fig. 14 zeigt in einer Seitenansicht das fünfte Ausführungsbeispiel mit einer auf die in der Darstellung gemäß Fig. 14 verdeckte erste Verzweighalbschale 55 aufgesetzten zweiten Verzweighalbschale 68, die bis auf die Vorsprünge 59 entsprechend der ersten Verzweighalbschale 55 aufgebaut ist. Anstelle der Vorsprünge 59 weist die zweite Verzweighalbschale 68 zu den Vorsprünge 59 komplementär ausgebildete und entsprechend angeordnete Vertiefungen auf, in die die Vorsprünge 59formschlüssig eingreifen, so dass die Stirnseiten der Verzweighalbschalen 55, 68 bündig aneinander liegen und die Gefäße 64, 66 von den Verzweighalbschalen 55, 68 umschlossen sind.
  • Bei dem fünften Ausführungsbeispiel ist weiterhin eine zylinderförmige Sicherungshülse 69 vorhanden, auf deren Innenseite zu den Rastnasen 60 der Verzweighalbschalen 55, 68 komplementär ausgebildete Gegennasen 70 ausgebildet sind. Nach Aufschieben der Sicherungshülse 69 auf die Abzweigabschnitte 57 der Verzweighalbschalen 55, 68 sind die Verzweighalbschalen 55, 68 gegen Auseinanderfallen gesichert und die Gefäße 64, 66 miteinander verbunden.
  • Fig. 15 zeigt in einem Längsschnitt ein sechstes Ausführungsbeispiel eine Verbindungsteiles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das sechste Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 15 verfügt über ein Verzweigstück 71 mit einer Verzweigteilhalbschale 72. Die Verzweigteilhalbschale 72 weist einen Abzweigabschnitt 73 auf, der als zylinderförmiger Rohrstutzen 74 ausgebildet ist. In einer innenseitig in dem Rohrstutzen 74 eingebrachten Ausnehmung ist eine einen Befestigungsabschnitt bildende Hakenhülse 75 mit nach umfänglich angeordneten und innen weisenden, von einem offenen Ende des Rohrstutzens 74 wegweisend ausgerichteten Widerhaken 76 vorhanden.
  • Weiterhin weist die Verzweigteilhalbschale 72 einen Durchgangsabschnitt 77 auf, der als halbkreisförmige längliche Halbschale 78 ausgebildet ist. Auf der Innenseite der Halbschale 78 sind über einen Befestigungsabschnitt verteilt eine Anzahl von umfänglich angeordneten, nach innen weisenden Widerhaken 79 vorhanden. An den Stirnseiten der Halbschale 78 sind eine Anzahl von zapfenartigen Vorsprüngen 80 ausgebildet. Der Abzweigabschnitt 73 ist gegenüber dem Durchgangsabschnitt 77 abgewinkelt ausgerichtet.
  • In der Darstellung gemäß Fig. 15 ist weiterhin ein Zugorgan 81 zu erkennen, welches über Greifmittel 82 mit einem Ende eines Endabschnittes 83 eines ersten Gefäßes 84 in Verbindung steht. Mit dem Zugorgan 81 ist der Endabschnitt 83 des ersten Gefäßes 84 in den Rohrstutzen 74 einziehbar, wobei durch die in Auszugsrichtung aufgestellten Widerhaken 76 der Hakenhülse 75 der Endabschnitt 83 des ersten Gefäßes 84 in dem Rohrstutzen 74 gehalten wird.
  • Fig. 16 zeigt das in Zusammenhang mit Fig. 15 bereits teilweise erläuterte Verzweigstück 71 des sechsten Ausführungsbeispiels in einer Stirnansicht mit einem in die Halbschale 78 eingelegten zweiten Gefäß 86. Weiterhin ist in Fig. 16 eine längliche halbkreisförmige Gegenschale 87 dargestellt, die auf ihrer Innenseite mit umfänglich angeordneten, nach innen weisenden Widerhaken 88 ausgebildet ist. Die Länge der Gegenschale 87 entspricht der Länge der Halbschale 78. An den Positionen der Vorsprünge 80 entsprechenden Stellen sind in die Stirnseiten der Gegenschale 87 eingebrachte, zu der Form der Vorsprünge 80 komplementäre Ausnehmungen 89 vorhanden.
  • Die Halbschale 78 und die Gegenschale 87 sind zum Verschließen des Durchgangsabschnittes 77 aneinanderfügbar, wobei durch den Eingriff der zapfenartigen Vorsprünge 80 der Halbschale 78 in die Ausnehmungen 89 der Gegenschale 87 eine ausreichend feste Verbindung geschaffen ist.
  • Bei Aneinanderfügen der Halbschale 78 und der Gegenschale 87 wird das zweite Gefäß 86 in dem nunmehr geschlossenen Durchgangsabschnitt 77 durch das Einwirken der Widerhaken 79, 88 gehalten, so dass das in den Abzweigabschnitt 73 eingezogene erste Gefäß 84 mit dem in dem Durchgangsabschnitt 77 angeordneten, in dem Mündungsbereich des Abzweigabschnittes 73 in den Durchgangsabschnitt 77 mit einer Ausnehmung versehenen zweiten Gefäß 86 verbunden ist. Nunmehr können die Gefäße 84, 86 zusammenwachsen, wobei die vorzugsweise aus einem biodegradierbaren Material hergestellten Halbschale 78 und Gegenschale 87 mit der Zeit abgebaut werden.
  • Fig. 17 zeigt in einem Längsschnitt ein siebtes Ausführungsbeispiel eines Verbindungsteiles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Bei dem siebten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 17 ist ein vorzugsweise biodegradierbares Verzweigstück 90 vorhanden, welches über eine Verzweigteilhalbschale 91 verfügt. Die Verzweigteilhalbschale 91 weist einen zylinderförmigen Abzweigabschnitt 92 auf, der über eine Anzahl von ringförmig angeordneten Gegennasen 93 verfügt. Die Gegennasen 93 weisen jeweils eine von einem Einführende 94 wegweisend angeordnete steile Flanke und eine dem Einführende 94 zugewandte flache Flanke auf.
  • Weiterhin weist die Verzweigteilhalbschale 91 einen Durchgangsabschnitt 95 auf, der als halbkreisförmige längliche Halbschale 96 ausgebildet ist. Auf der Innenseite der Halbschale 96 sind eine Anzahl von über einen Befestigungsabschnitt umfänglich angeordnete und gleichmäßig verteilte Widerhaken 97 vorhanden. An den Stirnseiten der Halbschale 96 sind eine Anzahl von zapfenartigen Vorsprüngen 98 ausgebildet. Der Abzweigabschnitt 92 ist gegenüber dem Durchgangsabschnitt 95 abgewinkelt ausgerichtet.
  • Weiterhin verfügt das siebte Ausführungsbeispiel über ein längliches zylinderförmiges Haltestück 100, das an seiner Außenseite ringförmige, komplementär zu den Gegennasen 93 des Abzweigabschnittes 92 ausgebildete Rastnasen 101 aufweist. Das Haltestück 100 ist an einem Einsteckende 102 abgeschrägt, wobei der Abschrägwinkel dem Winkel zwischen dem Abzweigabschnitt 92 und dem Durchgangsabschnittes 95 entspricht. An dem dem Einsteckende 102 gegenüberliegenden Ende ist das Haltestück 100 mit einer Endschulter 103 ausgebildet. Die Länge des sich von der Endschulter 103 zu dem Einsteckende 102 erstreckenden Abschnittes des Haltestückes 100 entspricht der Länge des Abzweigabschnittes 92 der Verzweigteilhalbschale 91. Auf der Innenseite des Haltestückes 100 ist in eine Ausnehmung eine mit umfänglich angeordneten Widerhaken 104 versehene, einen Befestigungsabschnitt bildende Hakenhülse 105 eingebracht, wobei die Widerhaken 104 in Richtung des Einsteckendes 102 geneigt und gleichmäßig verteilt sind.
  • In der Darstellung gemäß Fig. 17 ist das Haltestück 100 in den Abzweigabschnitt 92 der Verzweigteilhalbschale 91 eingefügt, wobei über in Fig. 17 nicht dargestellte, beispielsweise durch Nasen und Gegenausnehmungen gebildete Ausrichtmittel der Verzweigteilhalbschale 91 und des Haltestückes 100 sichergestellt ist, dass in eingerasteter Stellung die Abschrägung an dem Einsteckende 102 parallel zu dem Durchgangsabschnitt 95 ausgerichtet ist.
  • Das siebte Ausführungsbeispiel verfügt weiterhin über eine in Fig. 17 nicht dargestellte längliche halbkreisförmige Gegenschale, die auf ihrer Innenseite mit Widerhaken ausgebildet ist. Die Länge der vorzugsweise biodegradierbaren Gegenschale entspricht der Länge der Halbschale 96. An den Positionen der Vorsprünge 98 entsprechenden Stellen sind in die Stirnseiten der Gegenschale zu der Form der Vorsprünge 98 komplementäre Ausnehmungen vorhanden.
  • In das Haltestück 100 ist der Endabschnitt 106 eines ersten Gefäßes 107 einziehbar, wobei die Widerhaken 104 den Endabschnitt 106 gegen unbeabsichtigtes Herausrutschen sichern. Das Haltestück 101 ist nunmehr in den Abzweigabschnitt 92 der Verzweigteilhalbschale 91 einsteckbar und über das Verrasten der Rastnasen 101 und Gegennasen 93 ebenfalls gegen unbeabsichtigtes Herausrutschen gesichert.
  • Die Gegenschale und die Verzweigteilhalbschale 91 sind nach Einlegen eines mit einer im Mündungsbereich des Abzweigabschnittes 92 in den Durchgangsabschnitt 95 präparierten Ausnehmung versehenen zweiten Gefäßes in den Durchgangsabschnitt 95 zum Verschließen des Durchgangsabschnittes 95 aneinanderfügbar, wobei durch den Eingriff der zapfenartigen Vorsprünge 98 der Verzweigteilhalbschale 91 in die Ausnehmungen der Gegenschale eine ausreichend feste Verbindung geschaffen ist. Nach einer gewissen Zeit sind die vorzugsweise jeweils aus einem biodegradierbaren Material hergestellten Verzweigteilhalbschale 91, die Gegenschale und das Haltestück 108 abgebaut.
  • Fig. 18 zeigt in einem Längsschnitt ein achtes Ausführungsbeispiel eines Verbindungsteiles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Bei dem achten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 18 ist ein längliches zylinderförmiges Haltestück 108 vorhanden, das an seiner Außenseite über ringförmig angeordnete Rastnasen 109 verfügt. Die Rastnasen 109 weisen jeweils eine einem Einsteckende 110 zugewandte abgeflachte Flanke und eine von dem Einsteckende 110 abgewandte steile Flanke auf. Das Haltestück 108 ist an dem Einsteckende 110 abgeschrägt. An dem dem Einsteckende 110 gegenüberliegenden Ende ist das Haltestück 108 mit einer Endschulter 111 ausgebildet. Auf der Innenseite des Haltestückes 108 ist in eine Ausnehmung eine mit Widerhaken 112 versehene, einen Befestigungsabschnitt bildende Hakenhülse 113 eingebracht, wobei die Widerhaken 112 umfänglich angeordnet und gleichmäßig verteilt sowie in Richtung des Einsteckendes 110 geneigt sind.
  • Weiterhin weist die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß dem achten Ausführungsbeispiel ein Verzweigstück 114 auf, welches über einen länglichen zylinderartigen Abzweigabschnitt 115 und einen länglichen zylinderförmigen Durchgangsabschnitt 116 verfügt.
  • Der Abzweigabschnitt 115 ist nach seiner Herstellung vor einer Erstbenutzung an einem Einführende 117 mit einer perforierbaren Verschlussmembran 118 verschlossen. Auf der Innenseite des Abzweigabschnittes 115 sind eine Anzahl von ringförmigen, komplementär zu den Rastnasen 109 des Haltestückes 108 ausgebildete Gegennasen 119 vorhanden.
  • Der Durchgangsabschnitt 116 weist einen im wesentlichen rundlichen Querschnitt auf und ist an seiner dem Mündungsbereich des Abzweigabschnittes 115 gegenüberliegenden Seite geschlitzt sowie auf- und zuklappbar ausgebildet.
  • Das achte Ausführungsbeispiel ist weiterhin mit einem Überleitstück 120 ausgestattet, welches einen länglichen Einschiebeabschnitt 121 und einen gegenüber dem Einschiebeabschnitt 121 winklig ausgerichteten und verhältnismäßig kurzen Fixierabschnitt 122 aufweist. Der Fixierabschnitt 122 ist in der Darstellung gemäß Fig. 18 im Mündungsbereich des Abzweigabschnittes 115 in den Durchgangsabschnitt 116 in den Abzweigabschnitt 115 eingreifend angeordnet, so dass das Überleitstück 120 gegen Verschieben in Längsrichtung des Durchgangsabschnittes 116 gesichert ist.
  • Das Überleitstück 120 weist in Verlängerung des Einschiebeabschnittes 121 eine Durchflussausnehmung 123 auf, deren Durchmesser im wesentlichen dem Innendurchmesser des Überleitstückes 120 entspricht. Bei Einschieben des Einschiebeabschnittes 121 über eine entsprechende Ausnehmung in ein erstes Gefäß 124 ist in aufgeklappter Anordnung des Durchgangsabschnittes 116 das erste Gefäß 124 unter Eingriff des Fixierabschnittes 122 in den Abzweigabschnitt 115 in den Durchgangsabschnitt 116 einlegbar, wobei durch die Durchflussausnehmung 123 der Durchfluss durch das erste Gefäß 124 erhalten bleibt. Die Wand des ersten Gefäßes 124 wird dabei zwischen dem Durchgangsabschnitt 116 des Verzweigstückes 114 und dem Einschiebeabschnitt 121 des Überleitstückes 120 verklemmt, wobei hierdurch die Lage des ersten Gefäßes 124 stabilisiert wird.
  • Nach Einführen des Haltestückes 108 in den Abzweigabschnitt 115 und Zerstörung der Verschlussmembran 118 ist nach Verrastung der Rastnasen 109 des Haltestückes 108 und der Gegennasen 119 des Verzweigstückes 114 nunmehr ein in das Haltestück 108 eingezogene zweite Gefäß 125 mit dem in dem Durchgangsabschnitt 116 angeordneten ersten Gefäß 124 sicher verbunden.
  • Fig. 19 zeigt in einer Stirnansicht das achte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 18 mit dem in das Verzweigstück 114 eingesteckten Haltestück 108 und dem Durchgangsabschnitt 116 in aufgeklappter Stellung, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit das in Fig. 18 in dem Durchgangsabschnitt 116 angeordnete erste Gefäß 124 nicht dargestellt ist. Aus Fig. 19 ist ersichtlich, dass ein wesentlicher Teil des Querschnittes des in den Durchgangsabschnitt 116 eingelegten, in Fig. 19 nicht dargestellten ersten Gefäßes 124 erhalten bleibt, wobei das Gewebe dieses ersten Gefäßes 124 nicht wesentlich traumatisiert wird.
  • Fig. 20 zeigt in einem Längsschnitt ein neuntes Ausführungsbeispiel eine Verbindungsteiles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das neunte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 20 verfügt über ein längliches zylinderförmiges Haltestück 126, das an seiner Außenseite über ringförmig angeordnete Rastnasen 127 verfügt. Die Rastnasen 127 weisen jeweils eine einem Einsteckende 128 zugewandte abgeflachte Flanke und eine dem Einsteckende 128 abgewandte steile Flanke auf. Das Haltestück 126 ist an dem Einsteckende 128 abgeschrägt. An dem dem Einsteckende 128 gegenüberliegenden Ende ist das Haltestück 126 mit einer Endschulter 129 ausgebildet. Auf der Innenseite des Haltestückes 126 ist in eine Ausnehmung eine mit umfänglich angeordneten Widerhaken 130 versehene, einen Befestigungsabschnitt bildende Hakenhülse 131 eingebracht, wobei die gleichmäßig verteilten Widerhaken 130 in Richtung des Einsteckendes 128 geneigt sind.
  • Das neunte Ausführungsbeispiel weist weiterhin ein Plattenabzweigstück 132 auf, welches über einen zylinderartigen Verbindungsabschnitt 133 und eine an den Verbindungsabschnitt 133 mit einem der Abschrägung des Einsteckendes 128 des Haltestückes 126 entsprechenden Winkel winklig angesetzte Anlageplatte 134 aufweist, die über den Umfang des Verbindungsabschnittes 133 übersteht. Der Verbindungsabschnitt 133 verfügt an seiner Innenseite über eine Anzahl von ringförmig angeordneten und komplementär zu den Rastnasen 127 des Haltestückes 126 ausgebildete Gegennasen 135. An der Außenseite des Verbindungsabschnittes 133 sind ringförmig angeordnete Rastnasen 136 vorhanden, welche einem der Anlageplatte 134 gegenüberliegenden Einführende 137 zugewandte flache Flanken und dem Einführende 137 abgewandte steile Flanken aufweisen.
  • In der Darstellung gemäß Fig. 20 ist in das Haltestück 126 der Endabschnitt 138 eines ersten Gefäßes 139 eingeführt.
  • In Fig. 20 ist weiterhin eine Wand 140 eines zweiten Gefäßes dargestellt, durch die an einer Ausnehmung der Verbindungsabschnitt 133 von der Innenseite des zweiten Gefäßes aus durchgesteckt worden ist und aus dem zweiten Gefäß vorsteht, während die Anlageplatte 134 an der Innenseite der Wand 140 des zweiten Gefäßes anliegt.
  • Fig. 21 zeigt in einem Längsschnitt das neunte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 20 mit dem in das Plattenabzweigstück 132 eingesteckten Haltestück 126 sowie einer Gegenhülse 141, die auf den Verbindungsabschnitt 133 des Plattenabzweigstückes 132 aufgeschoben ist. Die Gegenhülse 141 weist an der Innenseite komplementär zu den Rastnasen 136 des Plattenabzweigstückes 132 ausgebildete Gegennasen 142 auf. Weiterhin ist die Gegenhülse 139 an einem Aufsteckende 143 mit einer Fußplatte 144 ausgebildet, die unter einem der Ausrichtung der Anlageplatte 134 entsprechenden Winkel zu einem den Verbindungsabschnitt 133 des Plattenabzweigstückes 132 aufnehmenden Aufsteckabschnitt 145 der Gegenhülse 141 ausgerichtet ist.
  • Aus der Anordnung gemäß Fig. 21 ist ersichtlich, dass mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß dem neunten Ausführungsbeispiel bei einer ausreichenden Festigkeit der Wand 140 des zweiten Gefäßes, beispielsweise der herznahen Aorta, das mit dem Haltestück 126 fixierte erste Gefäß 139 mit dem mit seiner Wand 140 zwischen der Anlageplatte 134 und der Fußplatte 144 angeordneten zweiten Gefäß verbindbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Verwendung ist beispielsweise mit einer im herznahen Bereich angeordneten erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß dem neunten Ausführungsbeispiel und einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß dem achten Ausführungsbeispiel in verhältnismäßig einfacher Art und Weise ein Bypass legbar.

Claims (18)

1. Vorrichtung zum Verbinden von strangartigem Gewebe, insbesondere von Gefäßen, Hohlorganen oder Nerven, mit einem Verbindungsteil, das wenigstens einen mit in das Gewebe eingreifenden, umfänglich angeordneten Widerhaken (6, 26, 45, 58, 62, 76, 79, 88, 97, 104, 112, 130) versehenen länglichen Befestigungsabschnitt aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil aus einem bioresorbierbaren Material ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil eine zylinderartige Verbindungshülse (1) und wenigstens eine mit Widerhaken (6) versehene zylinderartige Hakenhülse (5) aufweist, die in eine zugehörige, in die Verbindungshülse (1) eingebrachte Ausnehmung eingelegt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Hakenhülsen (5) mit aufeinander zu weisenden Widerhaken (6) vorhanden sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil ein Y-artiges Verzweigstück (11) mit einem Durchgangsabschnitt (12) und einem Abzweigabschnitt (13) ist, wobei der Abzweigabschnitt (13) gegenüber dem Durchgangsabschnitt (12) abgewinkelt ist, und dass der Durchgangsabschnitt (12) und der Abzweigabschnitt (13) als Befestigungsabschnitte in Ausnehmungen des Verzweigstückes (11) eingebrachte, mit Widerhaken (6) ausgebildete Hakenhülsen (5) aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil zwei zylinderartige Haltestücke (22, 33) und eine zylinderartige Fixierhülse (35) aufweist, dass die Haltestücke (22, 33) eine Anzahl von Rastnasen (24) und die Fixierhülse (35) eine Anzahl von komplementär zu den Rastnasen (24) ausgebildete Gegennasen (36) aufweisen, wobei die Haltestücke (22, 33) unter Verrasten der Rastnasen (24) und der Gegennasen (36) in die Fixierhülse (35) einführbar sind, und dass jedes Haltestück (22, 33) eine innenseitig in einer Ausnehmung angeordnete, mit Widerhaken (26) ausgebildete Hakenhülse (25) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil ein Abzweigstück (37) mit einem Einfügeabschnitt (39) sowie einem gegenüber dem Einfügeabschnitt (39) abgewinkelten Einsteckabschnitt (38) und eine auf- und zuklappbare, um den Einfügeabschnitt (39) leg bare Schnapphülse (50) aufweist, wobei in dem Einsteckabschnitt (38) eine mit Widerhaken (45) versehene Hakenhülse (46) als Befestigungsabschnitt angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hakenhülse (46) in einem in den Einsteckabschnitt (38) einführbaren Haltestück (42) angeordnet ist und dass das Abzweigstück (37) an dem Einsteckabschnitt (38) ausgebildete Gegennasen (40) und das Haltestück (42) komplementär zu den Gegennasen (40) ausgebildete Rastnasen (43) aufweisen, die bei Einführen des Haltestückes (42) in den Einsteckabschnitt (38) miteinander verrasten.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil ein Y-artiges Verzweigstück (54) mit einem Durchgangsabschnitt (56) und einem Abzweigabschnitt (57) aufweist, das aus zwei Verzweighalbschalen (55, 68) gebildet ist, und dass in dem Durchgangsabschnitt (56) und in dem Abzweigabschnitt (57) mit Widerhaken (58, 62) ausgebildete Befestigungsabschnitte vorhanden sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stirnseiten der Verzweighalbschalen (55, 68) einander gegenüberliegende und komplementär zueinander ausgebildete Vorsprünge (59) und Ausnehmungen ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite des Abzweigabschnittes (57) mit ringförmig angeordneten Rastnasen (60) ausgebildet ist und dass das Verbindungsteil eine auf den Abzweigabschnitt (57) aufschiebbare Sicherungshülse (69) mit komplementär zu den Rastnasen (60) ausgebildeten Gegennasen (70) aufweist, die bei Aufschieben der Sicherungshülse (69) auf den Abzweigabschnitt (57) miteinander verrasten.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil ein Y-artiges Verzweigstück (71, 90) aufweist, das aus einer Verzweigteilhalbschale (72, 91) mit einem zylinderartigen Durchgangsabschnitt (77, 95) und einer zu einer Halbschale (78, 96) des Verzweigstückes (71, 90) komplementären Gegenschale (87) aufgebaut ist, wobei die Gegenschale (87) und die Halbschale (78, 96) einen gegenüber dem Durchgangsabschnitt (77, 95) abgewinkelten Abzweigabschnitt (73, 92) bilden, und dass in dem Durchgangsabschnitt (77) und in dem Abzweigabschnitt (73, 92) mit Widerhaken (76, 104) ausgebildete Befestigungsabschnitte vorhanden sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschale (78, 96) und die Gegenschale (87) über zueinander komplementäre, an den Stirnseiten angeordnete zapfenartige Vorsprünge (80, 98) und Ausnehmungen (89) miteinander verbindbar sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzweigabschnitt (92) ringförmig angeordnete Gegennasen (93) aufweist und ein in den Abzweigabschnitt (92) einführbares Haltestück (100) mit zu den Gegennasen (93) komplementär ausgebildeten Rastnasen (101) vorhanden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil ein Y-artiges Verzweigstück (114) mit einem Durchgangsabschnitt (116) und mit einem gegenüber dem Durchgangsabschnitt (116) abgewinkelten Abzweigabschnitt (115) aufweist, dass der Abzweigabschnitt (115) mit einem mit Widerhaken (112) versehenen Befestigungsabschnitt ausgebildet ist, dass der Durchgangsabschnitt (116) an seiner dem Mündungsbereich des Abzweigabschnittes (115) gegenüberliegenden Seite geschlitzt sowie auf- und zuklappbar ausgestaltet ist und dass ein einen Einschiebeabschnitt (121) und einen Fixierabschnitt (122) aufweisendes Überleitstück (120) vorhanden ist, wobei der Einschiebeabschnitt (121) in dem Durchgangsabschnitt (116) angeordnet ist und der Fixierabschnitt (122) in den Abzweigabschnitt (115) eingreift sowie in Verlängerung des Einschiebeabschnittes (121) eine Durchflussausnehmung (123) vorhanden ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzweigabschnitt (115) eine Anzahl von ringförmig angeordneten Gegennasen (119) aufweist und das Verbindungsteil weiterhin über ein den mit den Widerhaken (112) versehenen Befestigungsabschnitt aufweisendes Haltestück (108) verfügt, an dessen Außenseite komplementär zu den Gegennasen (119) ausgebildete Rastnasen (109) vorhanden sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil ein Plattenabzweigstück (132) mit einem zylinderartigen, einen mit Widerhaken (130) versehenen Befestigungsabschnitt aufweisenden Verbindungsabschnitt (133) und mit einer abgewinkelt zu dem Verbindungsabschnitt (133) ausgerichteten, über den Umfang des Verbindungsabschnittes (133) überstehende Anlageplatte (134) aufweist, dass der Verbindungsabschnitt (133) außenseitig über eine Anzahl von ringförmig angeordneten Rastnasen (136) verfügt und dass eine auf den Verbindungsabschnitt (133) aufschiebbare, auf ihrer Innenseite eine Anzahl von komplementär zu den Rastnasen (136) ausgebildeten Gegennasen (142) aufweisende Gegenhülse (141) vorhanden ist, wobei die Rastnasen (136) des Plattenabzweigstückes (132) und die Gegennasen (142) der Gegenhülse (141) bei Aufschieben der Gegenhülse (141) auf den Verbindungsabschnitt (133) miteinander verrasten.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil ein zylinderartiges, mit außenseitig ringförmig angeordneten Rastnasen (127) ausgebildetes und die Widerhaken (130) des Befestigungsabschnittes aufweisendes Haltestück (126) aufweist und dass der Verbindungsabschnitt (133) innenseitig mit einer Anzahl von komplementär zu den Rastnasen (127) des Haltestückes (126) ausgebildeten Gegennasen (135) ausgestattet ist.
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