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Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft einen Etikettenträger für einen Mehrwegbehälter, aufweisend wenigstens eine Trägerschicht mit einer flächig ausgebildeten Etikettenseite, auf die wenigstens ein Klebeetikett aufklebbar ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Etikettenträgers für einen Mehrwegbehälter mit wenigstens einer Trägerschicht, die eine flächig ausgebildete Etikettenseite aufweist, auf die wenigstens ein Klebeetikett aufklebbar ist. Ferner betrifft die Erfindung eine Verwendung einer Drip-Off-Beschichtung und eines Drip-Off-Beschichtungsverfahrens.
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Stand der Technik
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Es ist bekannt, einen Mehrwegbehälter, in dem wenigstens ein Objekt transportierbar ist, mit einem Etikettenträger zu versehen, auf den ein Klebeetikett aufklebbar ist, das beispielsweise mit Adressinformationen bezüglich eines den Mehrwegbehälter absendenden Absenders und/oder eines geplanten Empfängers des Mehrwegbehälters und/oder mit einer Information zu einem in dem Mehrwegbehälter befindlichen Objekt versehen ist. Bei einer Wiederverwendung des Mehrwegbehälters ist es erforderlich, das auf den Etikettenträger aufgeklebte Klebeetikett zu entfernen und anschließend ein der geplanten Wiederverwendung zugeordnetes neues Klebeetikett auf den Etikettenträger aufzukleben.
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Ein Etikettenträger, der ein weitestgehend rückstandfreies Ablösen eines Klebeetiketts von einem Etikettenträger ermöglichen soll, ist beispielsweise in der unter dem Link https://www.dukale.com/files/Leaflet_Dukale_DE_web.pdf abrufbaren Veröffentlichung „Etikettieren Sie Ihre Verpackungen neu“ beschrieben. Hierzu soll der Etikettenträger bzw. seine dem Klebeetikett zugewandte Ablöseoberfläche den Lotuseffekt aufweisen und als Einschichtstruktur ausgebildet sein.
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WO 1998 / 022 926 A1 offenbart einen an einem Regalbrett oder dergleichen anbringbaren Etikettenträger, dessen dem Regalbrett abgewandte Ablöseoberfläche derart ausgebildet ist, dass ein auf die Ablöseoberfläche aufgeklebtes Klebeetikett durch Ziehen an dem Klebeetikett rückstandsfrei von der Ablöseoberfläche entfernt werden kann. Der Etikettenträger weist hierzu eine Trägerschicht auf, an deren einer Seite eine die Ablöseoberfläche bildende mehrschichtige Beschichtung und an deren anderer Seite eine Klebeschicht angeordnet ist.
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WO 1999 / 008 256 A1 offenbart einen an einem Gegenstand anbringbaren Etikettenträger, dessen dem Gegenstand abgewandte Ablöseoberfläche derart ausgebildet ist, dass ein auf die Ablöseoberfläche aufgeklebtes Klebeetikett durch Ziehen an dem Klebeetikett rückstandsfrei von der Ablöseoberfläche entfernt werden kann. Der Etikettenträger weist hierzu eine Trägerschicht auf, an deren einer Seite eine die Ablöseoberfläche bildende mehrschichtige Beschichtung und an deren anderer Seite eine Klebeschicht angeordnet ist.
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WO 2004 / 047 083 A2 offenbart einen an einem Transportbehälter anbringbaren Etikettenträger, dessen dem Transportbehälter abgewandte Ablöseoberfläche derart ausgebildet ist, dass ein auf die Ablöseoberfläche aufgeklebtes Klebeetikett durch Ziehen an dem Klebeetikett rückstandsfrei von der Ablöseoberfläche entfernt werden kann. Der Etikettenträger weist eine Trägerschicht auf, an deren einer Seite eine die Ablöseoberfläche bildende mehrschichtige Beschichtung angeordnet ist.
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DE 91 05 757 U1 offenbart einen an einem Transportbehälter anbringbaren Etikettenträger in Form einer den Transportbehälter umschließenden Kunststofffolie, deren dem Transportbehälter abgewandte Ablöseoberfläche derart ausgebildet ist, dass ein auf die Ablöseoberfläche aufgeklebtes Klebeetikett durch Ziehen an dem Klebeetikett rückstandsfrei von der Ablöseoberfläche entfernt werden kann.
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Offenbarung der Erfindung
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Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen neuartigen Etikettenträger bereitzustellen, der ein rückstandsfreies Ablösen eines auf den Etikettenträger aufgeklebten Klebeetiketts von dem Etikettenträger ermöglicht und auf neuartige Art und Weise herstellbar ist.
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Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und der Figur wiedergegeben, wobei diese Ausgestaltungen jeweils für sich genommen oder in verschiedener Kombination von wenigstens zwei dieser Ausgestaltungen miteinander einen vorteilhaften und/oder weiterbildenden Aspekt der Erfindung darstellen können. Ausgestaltungen des Etikettenträgers können dabei Ausgestaltungen des Verfahrens entsprechen, und umgekehrt, selbst wenn im Folgenden hierauf im Einzelfall nicht explizit hingewiesen wird.
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Ein erfindungsgemäßer Etikettenträger für einen Mehrwegbehälter weist wenigstens eine Trägerschicht mit einer flächig ausgebildeten Etikettenseite auf, auf die wenigstens ein Klebeetikett aufklebbar ist, wobei die Trägerschicht zumindest teilweise eine Drip-Off-Beschichtung ist.
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Eine Drip-Off-Beschichtung wird unter Verwendung eines Drip-Off-Beschichtungsverfahrens hergestellt, das ein an sich bekanntes Verfahren ist. Bei einem Drip-Off-Beschichtungsverfahren wird herkömmlich ein bedruckbares Substrat in einem letzten Druckwerk einer Druckanlage üblicherweise bereichsweise mit einer ölbasierten Drip-Off-Paste beschichtet, die auch als Drip-Off-Primer bezeichnet wird. Danach wird das entsprechend beschichtete Substrat in einem Lackwerk vollflächig mit einem wasserbasierten Glanzlack beschichtet, bevor die Drip-Off-Paste ausgehärtet ist. Aufgrund dessen, dass der wasserbasierte Glanzlack von der ölbasierten Drip-Off-Paste abgestoßen wird, bilden sich auf mit der Drip-Off-Paste beschichteten Bereichen kleine Glanzlacktropfen, während der Glanzlack in nicht mit der Drip-Off-Paste beschichteten Bereichen eine durchgehende glänzende Oberfläche bildet.
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Erfindungsgemäß wird der Abstoßeffekt zwischen der hydrophoben, insbesondere ölbasierten, Drip-Off-Paste und dem lipophoben, insbesondere wasserbasierten, Glanzlack ausgenutzt, um eine raue Oberfläche herzustellen, die die flächig ausgebildete Etikettenseite der Trägerschicht des Etikettenträgers bildet. Hierzu wird mittelbar oder unmittelbar auf ein flexibel oder starr ausgebildetes Substrat zumindest in dem Bereich, der die Etikettenseite der Trägerschicht des Etikettenträgers bilden soll, vollflächig eine hydrophobe Drip-Off-Paste aufgebracht, wonach auf denselben Bereich, der nun mit der Drip-Off-Paste beschichtet ist, vollflächig ein lipophober Glanzlack aufgebracht wird. Wegen der Abstoßung zwischen der Drip-Off-Paste und dem Glanzlack bildet der Glanzlack eine noppenartige Struktur bzw. eine Vielzahl von Erhebungen auf der Drip-Off-Paste-Schicht aus, wodurch die raue Oberfläche der Etikettenseite der Trägerschicht des erfindungsgemäßen Etikettenträgers ausgebildet wird. Abschließend kann die entsprechend gebildete Beschichtung ausgehärtet werden, insbesondere durch einen aktiven Eintrag von Energie, wodurch die erfindungsgemäße Drip-Off-Beschichtung gebildet wird. Auf diese Weise können beispielsweise großflächige, insbesondere bahnförmig ausgebildete, Etikettenträgerstrukturen gebildet werden, aus denen dann einzelne Etikettenträger gewünschter Größe ausgeschnitten werden können, was beispielsweise maschinell bzw. automatisiert erfolgen kann.
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Die Trägerschicht kann teilweise oder vollständig aus der Drip-Off-Beschichtung gebildet sein. Der Etikettenträger kann wenigstens eine weitere Schicht aufweisen, die stoffschlüssig mit einer der Etikettenseite der Trägerschicht abgewandten Seite der Trägerschicht verbunden sein kann. Die weitere Schicht kann als Beschichtung eines Substrats oder als Substrat selbst ausgebildet sein. Die flächig ausgebildete Etikettenseite der Trägerschicht kann teilweise oder vollständig eben oder uneben ausgebildet sein, um den Etikettenträger an die Form der jeweiligen Oberfläche des Mehrwegbehälters anpassen zu können, an die der Etikettenträger anbringbar ist.
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Das auf die Etikettenseite der Trägerschicht des erfindungsgemäßen Etikettenträgers aufklebbare Klebeetikett kann herkömmlich ausgebildet sein. Der Mehrwegbehälter kann beispielsweise ein wiederverwendbarer Transportbehälter aus Kunststoff, Metall oder dergleichen sein. Die Anwendung des erfindungsgemäßen Etikettenträgers ist jedoch nicht auf die Verwendung an einem Mehrwegbehälter eingeschränkt. Prinzipiell kann der Etikettenträger überall da eingesetzt werden, wo ein Objekt im Laufe der Zeit für verschiedene Zwecke mit verschiedenen Klebeetiketten zu versehen ist.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Etikettenträger wenigstens eine sich auf einer der Etikettenseite abgewandten Seite der Trägerschicht an die Trägerschicht anschließende Grundschicht auf, die aus einer UV-härtenden Druckfarbe gebildet ist. Die Grundschicht dient der Schaffung einer geeigneten Grundlage und Haftung für die auf der Grundschicht ausgebildete Drip-Off-Beschichtung, insbesondere für deren aus der Drip-Off-Paste gebildete Schicht. Hierzu kann die Grundschicht stoffschlüssig mit der Drip-Off-Beschichtung verbunden sein. Das UV-Härten der Druckfarbe erfolgt berührungslos und in relativ kurzer Zeit, was die Herstellung des Etikettenträgers vereinfacht und zeitlich verkürzt.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist der Etikettenträger wenigstens ein sich auf einer der Trägerschicht abgewandten Seite der Grundschicht an die Grundschicht anschließendes, flexibel oder starr ausgebildetes Trägersubstrat auf, das aus einem Kunststoff hergestellt ist. Das Trägersubstrat kann die stärkste Struktur des Etikettenträgers bilden und materialstärker als die Grundschicht und/oder die Drip-Off-Beschichtung ausgebildet sein. Das Trägersubstrat kann teilweise oder vollständig aus einem Kunststoff, beispielsweise Polyvinylchlorid, oder einem Kunststoffverbundwerkstoff hergestellt sein. Das Trägersubstrat dient der Schaffung einer geeigneten Grundlage und Haftung für die Grundschicht. Hierzu kann das Trägersubstrat stoffschlüssig mit der Grundschicht verbunden sein.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist der Etikettenträger wenigstens eine sich auf einer der Grundschicht abgewandten Seite des Trägersubstrats an das Trägersubstrat anschließende Klebstoffschicht auf, über die der Etikettenträger an dem Mehrwegbehälter anklebbar ist. Hiernach ist der Etikettenträger gewissermaßen selbst als Klebeetikett ausgebildet und kann dadurch auf einfache Art und Weise an den Mehrwegbehälter angeklebt und von diesem gelöst werden. Hierbei ist die Haftkraft der Klebstoffschicht vorzugsweise derart gewählt, dass diese Haftkraft größer als eine Haftkraft einer Klebstoffschicht eines auf den Etikettenträger aufklebbaren Klebeetiketts ist, so dass sich der Etikettenträger nicht von dem Mehrwegbehälter löst, wenn ein auf den Etikettenträger aufgeklebtes Klebeetikett von dem Etikettenträger gelöst wird.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Trägerschicht UV-gehärtet. Dies ist, wie oben ausgeführt, mit einer Vereinfachung und Beschleunigung der Herstellung des Etikettenträgers verbunden.
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Gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen eines Etikettenträgers für einen Mehrwegbehälter, wobei der Etikettenträger wenigstens eine Trägerschicht aufweist, die eine flächig ausgebildete Etikettenseite aufweist, auf die wenigstens ein Klebeetikett aufklebbar ist, wird die Trägerschicht unter Verwendung eines Drip-Off-Beschichtungsverfahrens hergestellt.
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Mit dem Verfahren sind die oben mit Bezug auf den Etikettenträger genannten Vorteile entsprechend verbunden. Insbesondere kann der Etikettenträger gemäß einer der oben genannten Ausgestaltungen oder einer Kombination von wenigstens zwei dieser Ausgestaltungen miteinander unter Verwendung des Verfahrens hergestellt werden.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung wird zum Herstellen der Trägerschicht zunächst eine hydrophobe Drip-Off-Paste mittelbar oder unmittelbar flächig auf ein flexibel oder starr ausgebildetes Trägersubstrat aus einem Kunststoff oder einem Kunststoffverbundwerkstoff aufgebracht und anschließend ein lipophober Glanzlack flächig auf die mittelbar oder unmittelbar auf das Trägersubstrat aufgebrachte, noch flüssige Drip-Off-Paste aufgebracht. Das Aufbringen der Drip-Off-Paste kann mittels eines letzten Druckwerks einer Druckanlage erfolgen und das Aufbringen des Glanzlacks kann mittels eines Lackwerks erfolgen. Die Drip-Off-Paste kann ölbasiert sein. Der Glanzlack kann wasserbasiert sein.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung werden die Drip-Off-Paste und der Glanzlack gemeinsam durch eine UV-Bestrahlung ausgehärtet. Durch dieses UV-Härten bzw. das Bestrahlen mit elektromagnetischer Strahlung im ultravioletten Spektralbereich wird die Herstellung des Etikettenträgers vereinfacht und beschleunigt.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird das Trägersubstrat vor dem Aufbringen der Drip-Off-Paste mit einer UV-härtenden Druckfarbe beschichtet. Mit dieser Ausgestaltung sind die oben mit Bezug auf die entsprechende Ausgestaltung des Etikettenträgers genannten Vorteile entsprechend verbunden. Das Aufbringen der Druckfarbe kann mittels eines vorgeschalteten Druckwerks der Druckanlage erfolgen. Vorzugsweise wird die auf das Trägersubstrat aufgebrachte Druckfarbe vor dem Aufbringen der Drip-Off-Beschichtung teilweise oder vollständig ausgehärtet.
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Mit der Erfindung wird zudem eine Verwendung einer Drip-Off-Beschichtung zum zumindest teilweisen Herstellen einer eine flächig ausgebildete Etikettenseite aufweisenden Trägerschicht eines Etikettenträgers für einen Mehrwegbehälter vorgeschlagen, wobei auf die Etikettenseite wenigstens ein Klebeetikett aufklebbar ist.
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Mit dieser Verwendung sind die oben mit Bezug auf den Etikettenträger genannten Vorteile entsprechend verbunden. Insbesondere kann der Etikettenträger gemäß einer der oben genannten Ausgestaltungen oder einer Kombination von wenigstens zwei dieser Ausgestaltungen miteinander unter Einsatz dieser erfindungsgemäßen Verwendung hergestellt werden.
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Ferner wird mit der Erfindung eine Verwendung eines Drip-Off-Beschichtungsverfahrens zum zumindest teilweisen Herstellen einer eine flächig ausgebildete Etikettenseite aufweisenden Trägerschicht eines Etikettenträgers für einen Mehrwegbehälter vorgeschlagen, wobei auf die Etikettenseite wenigstens ein Klebeetikett aufklebbar ist.
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Mit dieser Verwendung sind die oben mit Bezug auf den Etikettenträger bzw. das Verfahren genannten Vorteile entsprechend verbunden. Insbesondere kann der Etikettenträger gemäß einer der oben genannten Ausgestaltungen oder einer Kombination von wenigstens zwei dieser Ausgestaltungen miteinander unter Einsatz dieser erfindungsgemäßen Verwendung hergestellt werden.
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Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Figur anhand einer bevorzugten Ausführungsform beispielhaft erläutert, wobei die nachfolgend erläuterten Merkmale sowohl jeweils für sich genommen als auch in unterschiedlicher Kombination miteinander einen vorteilhaften und/oder weiterbildenden Aspekt der Erfindung darstellen können.
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Figurenliste
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- 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels für einen erfindungsgemäßen Etikettenträger.
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Ausführliche Beschreibung der Figur
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1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels für einen erfindungsgemäßen Etikettenträger 1 für einen Mehrwegbehälter 2, wobei in 1 lediglich ein Wandabschnitt 3 des Mehrwegbehälters 2 gezeigt ist.
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Der Etikettenträger 1 weist eine Trägerschicht 4 mit einer flächig ausgebildeten Etikettenseite 5 auf, auf die ein Klebeetikett 6 aufgeklebt ist. Hierzu weist das Klebeetikett 6 eine bedruckbare Substratschicht 7 und eine stoffschlüssig damit verbundene Klebstoffschicht 8 auf, über die das Klebeetikett 6 auf den Etikettenträger 1 aufgeklebt ist.
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Die Trägerschicht 4 ist eine Drip-Off-Beschichtung, die unter Verwendung eines Drip-Off-Beschichtungsverfahrens hergestellt wird.
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Der Etikettenträger 1 weist zudem eine sich auf einer der Etikettenseite 5 abgewandten Seite 9 der Trägerschicht 4 an die Trägerschicht 4 anschließende Grundschicht 10 auf, die aus einer nicht gezeigten UV-härtenden Druckfarbe gebildet ist.
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Darüber hinaus weist der Etikettenträger 1 ein sich auf einer der Trägerschicht 4 abgewandten Seite 11 der Grundschicht 10 an die Grundschicht 10 anschließendes, flexibel oder starr ausgebildetes Trägersubstrat 12 auf, das aus einem Kunststoff hergestellt ist.
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Ferner weist der Etikettenträger 1 eine sich auf einer der Grundschicht 10 abgewandten Seite 13 des Trägersubstrats 12 an das Trägersubstrat 12 anschließende Klebstoffschicht 14 auf, über die der Etikettenträger 1 an dem Mehrwegbehälter 2 angeklebt ist.
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Zum Herstellen der Trägerschicht 4 ist zunächst eine nicht gezeigte ölbasierte Drip-Off-Paste über die Grundschicht 10 mittelbar flächig auf das Trägersubstrat 12 aufgebracht worden. Anschließend ist ein nicht gezeigter wasserbasierter Glanzlack flächig auf die mittelbar auf das Trägersubstrat 12 aufgebrachte, noch flüssige Drip-Off-Paste aufgebracht worden. Zuletzt sind die Drip-Off-Paste und der Glanzlack gemeinsam durch eine UV-Bestrahlung ausgehärtet worden, wodurch die Trägerschicht 4 UV-gehärtet ist.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Etikettenträger
- 2
- Mehrwegbehälter
- 3
- Wandabschnitt von 2
- 4
- Trägerschicht von 1
- 5
- Etikettenseite von 4
- 6
- Klebeetikett
- 7
- Substratschicht von 6
- 8
- Klebstoffschicht von 6
- 9
- Seite von 4
- 10
- Grundschicht von 1
- 11
- Seite von 10
- 12
- Trägersubstrat von 1
- 13
- Seite von 12
- 14
- Klebstoffschicht von 1
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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