DE102014014305B3 - Ausgießer - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Ausgießer (3) zur Anbringung an einem Behälter (5), vorzugsweise an einer Milchflasche aus Glas, wobei der Behälter (5) einen oberen Flaschenrand (10), mehrere Gewindeausprägungen (12) und einen Fixiersteg (15) hat, wobei der Ausgießer (3) aufweist: – ein scheibenförmiges Deckelteil (19), das von einer Ausgießöffnung (20) durchbrochen ist und eine Oberseite (21) und eine Unterseite (22) aufweist, wobei das Deckelteil (19) an seiner Oberseite (21) mit einem Ausgießschnabel mit einer Abreißkante versehen ist, – ein Mantelteil (24), das ringförmig ausgebildet ist und sich vom Deckelteil (19) an dessen Unterseite (22) nach unten erstreckt, wobei das Mantelteil (24) an seiner Innenseite (24a) mit Nasen (24b) versehen ist, die im Gebrauchszustand des Ausgießers (3) mit den Gewindeausprägungen (12) des Behälters (5) zusammenwirken, • wobei ein ringförmiger Bereich (30) an der Unterseite (22) des scheibenförmigen Deckelteils (19) dazu vorgesehen ist, im Gebrauchszustand des Ausgießers (3) mit dem oberen Flaschenrand (10) des Behälters (5) oder mit einer Dichtung (40) zusammenzuwirken, • und ein Belüftungskanal (25a/b) vorgesehen ist, um beim Ausgießen von Flüssigkeit aus dem Behälter (5) Luft von außen in den Behälter (5) einströmen zu lassen, wobei der Belüftungskanal (25a/b) im Wesentlichen einen ersten Abschnitt (25a) und einen zweiten Abschnitt (25b) aufweist, wobei sich der erste Abschnitt (25a) des Belüftungskanals (25a/b) an der Unterseite (22) des scheibenförmigen Deckelteils (19) befindet und der zweite Abschnitt (25b) des Belüftungskanals (25a/b) an der Innenseite (24a) des Mantelteils (24) angeordnet ist und in anderer Richtung als der erste Abschnitt (25a) verläuft, • wobei der Belüftungskanal (25a/b) an einer umfangsmäßig geschlossenen Stelle teilweise durch einen Bereich des oberen Flaschenrands (10) des Behälters (5) begrenzt wird.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ausgießer, der vorzugsweise an Glasflaschen anzubringen ist.
  • Stand der Technik
  • Viele Lebensmittel sind heutzutage in umweltfreundlichen Mehrwegflaschen abgepackt. In erster Linie sind hier Milch in den allseits bekannten Pfandflaschen mit einem Fassungsvermögen von einem Liter zu nennen, aber auch Fruchtsäfte oder Sirupe jeglicher Art, die oft in Glasflaschen verpackt sind.
  • Beim Ausgießen von beispielsweise Milch aus einer Glasflasche besteht das grundsätzliche Problem, dass danach an der Außenseite der Flasche immer ein oder mehrere Tropfenspuren nach unten laufen. Die Flasche sieht unansehnlich aus, ist klebrig, und meistens bildet sich auch noch ein Milchrand an dem Ort, wo die Flasche auf dem Untergrund steht. Bei Sirup oder Fruchtsaft ist dieser Nachteil noch schwerwiegender: Eine derartige Flasche, die in der Regel über einen längeren Zeitraum in Gebrauch ist, ist außen schließlich so verklebt, dass man sie gar nicht mehr anfassen mag.
  • Dieses Problem ist natürlich seit langem bekannt und dementsprechend wird auch seit Jahrzehnten versucht, Abhilfe zu schaffen. Als Beispiel seien nachstehend einige Vorrichtungen aus dem Stand der Technik zitiert, die ein tropfenfreies und sauberes Ausgießen einer Flüssigkeit aus einem Behälter ohne Gluckern ermöglichen sollen oder eine bestimmte Art der Anbringung an einem Behälter zeigen.
  • DE 1 837 444 U beschreibt einen Verschluss z. B. für Milchflaschen, der mittels eines lippenartigen Wulstes einschnappend am Flaschenhals verbleibt. Gegenüber der Ausgussöffnung des kugelkalottenförmigen Deckels ist eine nicht näher erläuterte Luftzuführungsöffnung angebracht.
  • DE 101 60 362 A1 offenbart eine Verschlusskappe für eine Glasflasche, die als Einwegteil nach dem Befüllen der Flasche fest aufgesetzt wird und nach dem Öffnen als Ausgusshilfe dient. Eine Belüftungsöffnung zur Vermeidung des Gluckerns beim Ausgießen ist nicht gezeigt.
  • EP 1 451 076 B1 zeigt einen vergleichsweise komplizierten Ausgießer mit Lufteinströmöffnungen 70 (1, 3, 7a–c) und diversen flächigen Trennelementen zwischen Luft und Flüssigkeit, siehe z. B. Pos. 72 in 4 oder Pos. 100, 102 bzw. 106 in 7a7c. Aus den Absätzen [0049] bis [0053] in Verbindung mit den Tabellen A und B sowie 8b geht hervor, welche Anstrengungen hier unternommen wurden, um ein Nachströmen der Luft zu gewährleisten, ohne dass Flüssigkeit in den Luftweg gelangt.
  • DE 30 09 568 A1 zeigt einen Verschluss mit Ausgießöffnung für Behältnisse. Bei Betrachtung von 1 fällt auf, dass dieser einem Ausgießer für kleine Glasfläschchen entspricht, die insbesondere Kaffeesahne enthalten. Eine Belüftungsöffnung ist nicht vorgesehen.
  • DE 30 09 568 A1 zeigt einen Verschluss mit Ausgießöffnung für Behältnisse. Bei Betrachtung Ausgusstülle sowie einer nicht näher beschriebenen Belüftungsöffnung.
  • US 2 650 734 A offenbart einen Ausgießer für Flaschen (s. insbesondere 2), der eine Auslauföffnung 26 für die Flüssigkeit und eine Belüftungsöffnung 40 mit einer Verengung 42 hat. Diese Verengung 42 soll das grundsätzliche Problem lösen, dass beim Ausgießen Flüssigkeit/Milch durch die Lufteinlassöffnung strömt, vgl. Sp. 4, Z. 31–53. Dadurch wird der Ausgießer spritzgusstechnisch aber sehr aufwendig, was durch die Fertigung der verschiedenen Kanäle 26, 24, 38 und 40 und 42 bedingt ist.
  • DE 1 847 717 U wird als nächstkommender Stand der Technik angesehen. Hier ist ein einteiliger Flaschenverschluss mit Ausgießer und Schutzkappe offenbart, dessen fünf Ausführungen das gemeinsame Merkmal haben, dass Lufteinlasslöcher gebildet sind, die den Boden des Ausgießers durchdringen und auch als Rücklauföffnungen für Milch dienen sollen. Die Ausrichtungen des Ausgusses für die Flüssigkeit und der Lufteinlasslöcher sind parallel zueinander, was als kritisch angesehen werden kann, weil beim Ausgießen der Milch diese möglicherweise durch die Lufteinlassöffnungen schießt. Das grundsätzliche Problem, dass durch die Luftlöcher nicht nur Luft eindringen kann, sondern möglicherweise Flüssigkeit austritt, wird in dieser Druckschrift überhaupt nicht angesprochen.
  • Damit sind diverse Nachteile beschrieben, die mit der vorgelegten Erfindung beseitigt werden. Es geht darum, einen Ausgießer zu konstruieren, der absolut einfach in der Herstellung ist und mit eben dieser einfachen Konstruktion das Problem löst, dass durch die notwendige Belüftungsöffnung Flüssigkeit austritt. Die Belüftungsöffnung soll – anders als bei allen vorstehend beschriebenen Vorrichtungen mit Belüftungsmöglichkeit – die Wand des Ausgießers an keiner Stelle durchdringen.
  • Lösung des Problems
  • Die obige Aufgabe wird gelöst durch einen Ausgießer mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch ein Verfahren zur Herstellung eines geschlossenen Umfangs eines Belüftungskanals mit den Merkmalen des Patentanspruchs 11. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Mündungsbereichs eines Behälters und des erfindungsgemäßen Ausgießers;
  • 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Ausgießers, wenn er am Behälter befestigt ist;
  • 2a zeigt eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Ausgießers mit einer Staubschutzkappe;
  • 3 zeigt eine Unteransicht des erfindungsgemäßen Ausgießers und insbesondere den Belüftungskanal; und
  • 3a zeigt eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Ausgießers im Bereich des Belüftungskanals.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • In 1 ist eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Ausgießers 3 gezeigt. Bei dem Behälter 5, von dem nur der obere Teil gezeigt ist, handelt es sich um eine 1 l-Normflasche für Trinkmilch. Man erkennt den Mündungsbereich der Glasflasche und den oberen Flaschenrand 10. Der Behälter 5 ist mit Gewindeausprägungen 12, an denen in der Abfüllanlage ein Verschlussdeckel (nicht gezeigt) aufgeschraubt wird, und mit einem Fixiersteg 15 versehen. Der erfindungsgemäße Ausgießer 3 ist als wiederverwendbares Teil gedacht, der zum tropfenfreien Ausgießen immer wieder benutzt werden kann. Nach dem Kauf einer Milchflasche ersetzt man den Verschlussdeckel durch den erfindungsgemäßen Ausgießer 3. Es ist ferner eine Dichtung 40 gezeigt, die zwischen dem Ausgießer 3 und dem oberen Flaschenrand 10 wirken kann, worauf später noch eingegangen wird.
  • Mit weiterem Bezug auf 2 und 3 besteht der Ausgießer 3 im Wesentlichen aus einem Deckelteil 19, in dem sich eine Ausgießöffnung 20 befindet. An der Oberseite des Deckelteils 19 ist in Ausgießrichtung angrenzend an die Ausgießöffnung 20 ein Ausgießschnabel 23 vorgesehen. Der Ausgießschnabel 23 hat eine relativ scharfe Abreißkante 23a, an der die Strömung der auszugießenden Milch sauber abreißt. An der Unterseite 22 des Deckelteils 19 ist an dessen Außenumfang ein Mantelteil 24 mit einer Innenseite 24a vorgesehen. Am unteren Rand der Innenseite 24a befinden sich Nasen 24b, die beim Aufschrauben des Ausgießers 3 mit den Gewindeausprägungen 12 des Behälters 5 in Eingriff gelangen. Optional können am unteren Rand des Mantelteils 24 Halteklammern 27 angeordnet sein, die am Fixiersteg 15 des Behälters 5 einschnappend angreifen (vgl. 3a). Der erfindungsgemäße Ausgießer 3 ist also über die Nasen 24b und/oder die Halteklammern 27 am Behälter 5 befestigt. Die Staubschutzkappe 60 ist im Übrigen nur in 2a gezeigt, sollte empfehlenswerter Weise aber am fertigen Produkt vorhanden sein, um die Ausgießöffnung 20 gegen das Eindringen von Staub, Fremdkörpern, Insekten usw. zu schützen.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht des Ausgießers 3 von unten gesehen, d. h. sie zeigt die Seite, die im aufgeschraubten Zustand dem Inneren des Behälters 5 zugewandt ist. Man sieht einen ringförmigen Bereich 30, dessen Grund mit dem oberen Flaschenrand 10 des Behälters 5 zusammenwirkt. Der Ausgießer 3 kann ohne Dichtung verwendet werden, wie er in 3 gezeigt ist; erfahrungsgemäß ist die Kontaktstelle zwischen dem Grund des ringförmigen Bereichs 30 und dem oberen Flaschenrand 10 flüssigkeitsdicht. Es kann aber auch eine Dichtung 40 (siehe 1) verwendet werden, die in den ringförmigen Bereich 30 des Ausgießers 3 eingelegt wird. In diesem Fall sitzt dann eben die Dichtung 40 auf dem oberen Flaschenrand 10 auf. Die Dichtung 40 ist eine umlaufend geschlossene ringförmige Flachdichtung, die in den Ausgießer eingelegt wird.
  • Alternativ handelt es sich bei der Dichtung 40 um eine mit dem Ausgießer 3 einstückige Dichtung, die im ringförmigen Bereich (ähnlich den gummierten Dichtungen in den Deckeln von Marmeladegläsern) mit Ausnahme eines Belüftungskanals 25a/b aufgespritzt wird und in 3 mit einer Kreuzschraffur angedeutet ist. Diese Alternative ist hinsichtlich der Hygiene vorzuziehen, weil sich hier zwischen Dichtung und Ausgießer keine Milch ansammeln kann. Der Ausgießer und die Dichtung werden selbstverständlich aus lebensmittelechtem Kunststoff gefertigt.
  • Ein wesentliches Element des erfindungsgemäßen Ausgießers 3 ist der Belüftungskanal 25a/b, der aus einem ersten Abschnitt 25a und einem zweiten Abschnitt 25b besteht. Der erste Abschnitt 25a ist wie gezeigt an der Unterseite 22 des Deckelteils 19 eingearbeitet und der zweite Abschnitt 25b ist an der Innenseite 24a des Mantelteils 24 vorgesehen. Der gesamte Belüftungskanal 25a/b ist ohne Hinterschnitt gebildet, wodurch in diesem Bereich keine Schieber im Herstellungswerkzeug benötigt werden. Optional ist der erste Abschnitt 25a mit einem Strömungslabyrinth 50 ausgestattet. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch ohne besagtes Strömungslabyrinth 50 gewährleistet ist, dass beim Ausgießen tatsächlich nur Luft durch den Belüftungskanal 25a/b einströmt und nicht etwa Milch nach außen spritzt.
  • Die Halteklammern 27 können dazu dienen, einem Benutzer anzuzeigen, dass der Ausgießer sauber auf die Mündung des Behälters 5 aufgeschraubt ist, indem sie mit einem feinen aber hörbaren Klicken am Fixiersteg 15 einrasten, vgl. 3a.
  • Das perfekte Funktionieren des Ausgießers 3 ist durch eine Reihe von Prototypen nachgewiesen, die mittels 3D-Druck gefertigt wurden. Der Ausgießschnabel 23 sorgt für ein tropfenfreies Ausgießen und es konnte demonstriert werden, dass beim Ausgießen niemals Flüssigkeit durch den Belüftungskanal 25a/b nach außen gelangt, ganz gleich, ob die Flüssigkeit sachte oder schnell ausgegossen wird. Selbst durch ein Schütteln des Behälters 5 während des Ausgießens schafft man es nicht, die Flüssigkeit durch den Belüftungskanal 25a/b austreten zu lassen. Hiermit ist es also durch eine einfache Konstruktion auf höchst überraschende Weise gelungen, das Hauptproblem zu lösen, das darin besteht, den Austritt von Flüssigkeit durch den Belüftungskanal zu verhindern.
  • 2 zeigt eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Ausgießers mit einer Staubschutzkappe 60. Die Staubschutzkappe 60 ist vorzugsweise über ein Filmscharnier am Ausgießer angebracht und verrastet an diesem an Ort und Stelle, wie dem Fachmann auf diesem Gebiet bekannt ist. Es ist natürlich auch eine mit Drehzapfen versehene Staubschutzkappe (nicht dargestellt) möglich, die mit ihren Drehzapfen in entsprechende Aufnahmen am Ausgießer eingesetzt oder eingeclipst wird. Ferner ist zur Abdeckung der Ausgießöffnung ein Verschlussschieber (nicht dargestellt) angedacht. Vom Standpunkt der Hygiene her gesehen ist die Staubschutzkappe jedoch vorzuziehen. Bezugszeichenliste:
    3 Ausgießer
    5 Behälter
    10 oberer Flaschenrand
    12 Gewindeausprägung
    15 Fixiersteg
    19 Deckelteil
    20 Ausgießöffnung
    21 Oberseite
    22 Unterseite
    23 Ausgießschnabel
    23a Abreißkante
    24 Mantelteil
    24a Innenseite
    24b Nase
    25a/b Belüftungskanal
    25a erster Abschnitt
    25b zweiter Abschnitt
    27 Halteklammer
    30 ringförmiger Bereich
    40 Dichtung
    50 Strömungslabyrinth
    60 Staubschutzkappe

Claims (11)

  1. Ausgießer (3) zur Anbringung an einem Behälter (5), vorzugsweise an einer Milchflasche aus Glas, wobei der Behälter (5) einen oberen Flaschenrand (10), mehrere Gewindeausprägungen (12) und einen Fixiersteg (15) hat, wobei der Ausgießer (3) aufweist: – ein scheibenförmiges Deckelteil (19), das von einer Ausgießöffnung (20) durchbrochen ist und eine Oberseite (21) und eine Unterseite (22) aufweist, wobei das Deckelteil (19) an seiner Oberseite (21) mit einem Ausgießschnabel (23) mit einer Abreißkante versehen ist, – ein Mantelteil (24), das ringförmig ausgebildet ist und sich vom Deckelteil (19) an dessen Unterseite (22) nach unten erstreckt, wobei das Mantelteil (24) an seiner Innenseite (24a) mit Nasen (24b) versehen ist, die im Gebrauchszustand des Ausgießers (3) mit den Gewindeausprägungen (12) des Behälters (5) zusammenwirken, • wobei ein ringförmiger Bereich (30) an der Unterseite (22) des scheibenförmigen Deckelteils (19) dazu vorgesehen ist, im Gebrauchszustand des Ausgießers (3) mit dem oberen Flaschenrand (10) des Behälters (5) oder mit einer Dichtung (40) zusammenzuwirken, • und ein Belüftungskanal (25a/b) vorgesehen ist, um beim Ausgießen von Flüssigkeit aus dem Behälter (5) Luft von außen in den Behälter (5) einströmen zu lassen, wobei der Belüftungskanal (25a/b) im Wesentlichen einen ersten Abschnitt (25a) und einen zweiten Abschnitt (25b) aufweist, wobei sich der erste Abschnitt (25a) des Belüftungskanals (25a/b) an der Unterseite (22) des scheibenförmigen Deckelteils (19) befindet und der zweite Abschnitt (25b) des Belüftungskanals (25a/b) an der Innenseite (24a) des Mantelteils (24) angeordnet ist und in anderer Richtung als der erste Abschnitt (25a) verläuft, • wobei der Belüftungskanal (25a/b) an einer umfangsmäßig geschlossenen Stelle teilweise durch einen Bereich des oberen Flaschenrands (10) des Behälters (5) begrenzt wird.
  2. Ausgießer (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (25a) und zweite Abschnitt (25b) des Belüftungskanals (25a/b) hinterschnittfrei ausgebildet sind und weder das Deckelteil (20) noch das Mantelteil (24) durchdringen.
  3. Ausgießer (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer fest angebrachten, durchbrochenen Dichtung (40) versehen ist.
  4. Ausgießer (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer umlaufenden, nicht durchbrochenen Dichtung (40) versehen ist.
  5. Ausgießer (3) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Dichtung (40) am Ausgießer (3) fest angebracht ist oder ein separates eingelegtes Teil bildet.
  6. Ausgießer (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich mit einer klappbaren Staubschutzkappe (60) oder mit einem Verschlussschieber versehen ist.
  7. Ausgießer (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (25a) des Belüftungskanals (25a/b) zumindest bereichsweise mit einem Strömungslabyrinth (50) versehen ist.
  8. Ausgießer (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelteil (24) mit Halteklammern (27) versehen ist, die am Fixiersteg (15) des Behälters (5) angreifen.
  9. Ausgießer (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für den Ausgießer (3) ein oder mehrere Adapter vorgesehen sind, der bzw. die zum Anbringen an verschieden große Mündungen von Behältern (5) geeignet sind.
  10. Ausgießer (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff oder aus einer Kunststoffmaterialpaarung hergestellt ist.
  11. Verfahren zur Herstellung eines geschlossenen Umfangs eines Belüftungskanals (25a/b) an einem Ausgießer (3), folgende Schritte umfassend: – Bereitstellung eines Ausgießers (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, – Anbringen des Ausgießers (3) an einem Behälter (5), dadurch gekennzeichnet, dass beim Anbringen des Ausgießers (3) am Behälter (5) ein geschlossener Umfang des Belüftungskanals (25a/b) entsteht, der teilweise durch einen Bereich des oberen Flaschenrands (10) des Behälters (5) begrenzt wird.
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