DE102008009870B4 - Stauvorrichtung in einem Kraftfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Stauvorrichtung (3) in einem Kraftfahrzeug, mit einer Mittelkonsole (4) welche in Längsrichtung des Kraftfahrzeugs in einem Bereich zwischen zwei Vordersitzen (2) und in einem sich vor zwei als Einzelsitzen ausgebildeten Fondsitzen (5) befindlichen Fußraum verläuft, wobei sich die Mittelkonsole (4) bis zu einem Bereich zwischen Sitzflächen (7) und Rückenlehnen (8) der beiden Fondsitze (5) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bereich zwischen den Fondsitzen (5) ein Safe (15) in die Mittelkonsole (4) integriert ist, wobei der Safe (15) zwischen den Rückenlehnen (8) der Fondsitze (5) angeordnet ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Stauvorrichtung in einem Kraftfahrzeug, mit einer Mittelkonsole nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art.
- Eine gattungsgemäße Stauvorrichtung ist aus der
DE 103 36 309 A1 bekannt. Dabei verläuft eine Mittelkonsole von einem Bereich zwischen den Vordersitzen bis zu einem Bereich hinter den Fondsitzen des Reisefahrzeugs, in dem die Stauvorrichtung eingebaut ist. - Die
DE 930 615 B beschreibt einen Tresor für Kraftfahrzeuge, der an einer Stirnwand der Karosserie angeschraubt ist. - Aus der
DE 10 2005 012 007 A1 ist eine Rücksitzbank eines Kraftfahrzeugs bekannt, welche eine Durchgangsöffnung aufweist, durch die ein vom Fahrzeuginnenraum aus zugänglicher Stauraum im Kofferraum des Kraftfahrzeugs erreicht werden kann. - In der
DE 10 2004 047 554 A1 und derDE 20 2006 017 864 U1 sind zwischen zwei als Einzelsitze ausgebildeten Fondsitzen angeordnete Funktionseinsätze beschrieben. - Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Stauvorrichtung in einem Kraftfahrzeug zu schaffen, welche eine möglichst einfache Konstruktion aufweist und ein gutes Verhältnis aus zur Verfügung gestelltem Stauraum und erforderlichem Platzbedarf bietet.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
- Durch die sich bis zu einem Bereich zwischen Sitzflächen und Rückenlehnen der beiden Fondsitze erstreckende Mittelkonsole ergibt sich ein erheblicher Zugewinn an Stauraum, da erfindungsgemäß auch der Raum zwischen den beiden einzelnen Fondsitzen ausgenutzt wird. Hierbei ist die Mittelkonsole als ein durchgehendes Bauteil ausgebildet, so dass keine Freiräume vorhanden sind, durch die sich ein erhöhter Platzbedarf ergeben könnte.
- Um Wertgegenstände innerhalb des Kraftfahrzeugs unterbringen zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass in dem Bereich zwischen den Fondsitzen ein Safe in die Mittelkonsole integriert ist.
- Eine besonders hohe Diebstahlsicherheit ist gegeben, wenn in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung der Safe starr mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs verbunden ist. Dabei ist besonders vorteilhaft, dass sich unter- bzw. hinterhalb der Fondsitze Karosserieteile, insbesondere der Fahrzeugboden, befinden, mit denen der Safe mit sehr geringem Aufwand verbunden werden kann.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.
- Die einzige Figur zeigt den Innenraum eines Kraftfahrzeugs mit einer erfindungsgemäßen Stauvorrichtung.
- Ein in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen
1 bezeichneter Innenraum eines Kraftfahrzeugs weist zwei aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit nur mittels gestrichelter Linien dargestellte Vordersitze2 auf, von denen einer lediglich teilweise dargestellt ist. Im Innenraum1 befindet sich des weiteren eine Stauvorrichtung3 , welche im wesentlichen eine Mittelkonsole4 aufweist, die in einem Bereich zwischen den beiden Vordersitzen2 und in einem sich vor zwei als Einzelsitzen ausgebildeten Fondsitzen5 befindlichen Fußraum6 verläuft und sich von dort nach hinten in der mit ”x” bezeichneten Längsrichtung des Kraftfahrzeugs bis zu einem Bereich zwischen Sitzflächen7 und Rückenlehnen8 der beiden Fondsitze5 erstreckt. Dadurch wird der sich zwischen den Fondsitzen5 befindliche Bauraum als zusätzlicher Stauraum zur Unterbringung der verschiedensten Gegenstände genutzt. - Im vorliegenden Fall sind in die Mittelkonsole
4 ein sich zwischen den Vordersitzen2 befindliches, mit einem Schiebedeckel9 verschließbares Staufach10 , ein mittels eines Deckels11 verschließbarer Abfallbehälter12 , der sich in dem Fußraum6 befindet, ein weiteres, ebenfalls mittels eines Deckels13 verschließbares Staufach14 , das sich in dem Bereich zwischen den Sitzflächen7 der Fondsitzen5 befindet, und ein zwischen den Rückenlehnen8 der Fondsitze5 angeordneter Safe15 vorgesehen. Das Staufach14 zwischen den Sitzflächen7 der Fondsitze5 kann vorzugsweise so groß ausgebildet sein, dass darin zumindest ein Paar Schuhe untergebracht werden kann. Der Abfallbehälter12 ist vorzugsweise aus der Mittelkonsole4 entnehmbar ausgeführt. - Der in dem Bereich zwischen den Fondsitzen
5 in die Mittelkonsole4 integrierte Safe15 ist vorzugsweise starr mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs verbunden, was insbesondere durch Verschrauben erreicht werden kann. In dem Bereich unter bzw. hinter den Fondsitzen5 befindet sich üblicherweise ein nicht dargestellter Fahrzeugboden, an dem der Safe15 auf relativ einfache Weise angebracht werden kann. Durch die starre Verbindung des Safes15 mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs kann derselbe nur mit extrem hohen Aufwand aus dem Kraftfahrzeug entfernt werden, d. h. es ist eine sehr hohe Diebstahlsicherheit gewährleistet, so dass die in dem Safe15 untergebrachten Gegenstände wirkungsvoll vor Diebstahl geschützt sind. - Oberhalb des Safes
15 befindet sich zwischen den Rückenlehnen8 der Fondsitze5 ein weiteres Aufbewahrungsfach16 , in dem sich im vorliegenden Fall mehrere Decken17 befinden. In dem Staufach16 könnten alternativ auch Warnwesten oder ähnliches untergebracht sein.
Claims (5)
- Stauvorrichtung (
3 ) in einem Kraftfahrzeug, mit einer Mittelkonsole (4 ) welche in Längsrichtung des Kraftfahrzeugs in einem Bereich zwischen zwei Vordersitzen (2 ) und in einem sich vor zwei als Einzelsitzen ausgebildeten Fondsitzen (5 ) befindlichen Fußraum verläuft, wobei sich die Mittelkonsole (4 ) bis zu einem Bereich zwischen Sitzflächen (7 ) und Rückenlehnen (8 ) der beiden Fondsitze (5 ) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bereich zwischen den Fondsitzen (5 ) ein Safe (15 ) in die Mittelkonsole (4 ) integriert ist, wobei der Safe (15 ) zwischen den Rückenlehnen (8 ) der Fondsitze (5 ) angeordnet ist. - Stauvorrichtung (
3 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Safe (15 ) starr mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs verbunden ist. - Stauvorrichtung (
3 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Safe (15 ) mit der Karosserie verschraubt ist. - Stauvorrichtung (
3 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelkonsole (4 ) in einem sich in dem Fußraum (6 ) vor den Fondsitzen (5 ) befindlichen Bereich einen Abfallbehälter (12 ) aufweist. - Stauvorrichtung (
3 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Safes (15 ) zwischen den Rückenlehnen (8 ) der Fondsitze (5 ) ein Staufach (16 ) vorgesehen ist.
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