DE102008009870A1 - Stauvorrichtung in einem Kraftfahrzeug - Google Patents

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Abstract

Eine Stauvorrichtung in einem Kraftfahrzeug weist eine Mittelkonsole auf, welche in Längsrichtung des Kraftfahrzeugs in einem Bereich zwischen zwei Vordersitzen und in einem sich vor zwei als Einzelsitzen ausgebildeten Fondsitzen befindlichen Fußraum verläuft. Die Mittelkonsole erstreckt sich bis zu einem Bereich zwischen Sitzflächen und Rückenlehnen der beiden Fondsitze.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Stauvorrichtung in einem Kraftfahrzeug, mit einer Mittelkonsole nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art.
  • Aus der DE 10 2005 012 007 A1 ist eine Rücksitzbank eines Kraftfahrzeugs bekannt, welche eine Durchgangsöffnung aufweist, durch die ein vom Fahrzeuginnenraum aus zugänglicher Stauraum im Kofferraum des Kraftfahrzeugs erreicht werden kann.
  • In der DE 10 2004 047 554 A1 und der DE 20 2006 017 864 U1 sind zwischen zwei als Einzelsitze ausgebildeten Fondsitzen angeordnete Funktionseinsätze beschrieben.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Stauvorrichtung in einem Kraftfahrzeug zu schaffen, welche eine möglichst einfache Konstruktion aufweist und ein gutes Verhältnis aus zur Verfügung gestelltem Stauraum und erforderlichem Platzbedarf bietet.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
  • Durch die sich bis zu einem Bereich zwischen Sitzflächen und Rückenlehnen der beiden Fondsitze erstreckende Mittelkonsole ergibt sich ein erheblicher Zugewinn an Stauraum, da erfindungsgemäß auch der Raum zwischen den beiden einzelnen Fondsitzen ausgenutzt wird. Hierbei ist die Mittelkonsole als ein durchgehendes Bauteil ausgebildet, so dass keine Freiräume vorhanden sind, durch die sich ein erhöhter Platzbedarf ergeben könnte.
  • Um Wertgegenstände innerhalb des Kraftfahrzeugs unterbringen zu können, kann in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass in dem Bereich zwischen den Fondsitzen ein Safe in die Mittelkonsole integriert ist.
  • Eine besonders hohe Diebstahlsicherheit ist gegeben, wenn in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung der Safe starr mit der Karosserie des Kraft fahrzeugs verbunden ist. Dabei ist besonders vorteilhaft, dass sich unter- bzw. hinterhalb der Fondsitze Karosserieteile, insbesondere der Fahrzeugboden, befinden, mit denen der Safe mit sehr geringem Aufwand verbunden werden kann.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.
  • Die einzige Figur zeigt den Innenraum eines Kraftfahrzeugs mit einer erfindungsgemäßen Stauvorrichtung.
  • Ein in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 1 bezeichneter Innenraum eines Kraftfahrzeugs weist zwei aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit nur mittels gestrichelter Linien dargestellte Vordersitze 2 auf, von denen einer lediglich teilweise dargestellt ist. Im Innenraum 1 befindet sich des weiteren eine Stauvorrichtung 3, welche im wesentlichen eine Mittelkonsole 4 aufweist, die in einem Bereich zwischen den beiden Vordersitzen 2 und in einem sich vor zwei als Einzelsitzen ausgebildeten Fondsitzen 5 befindlichen Fußraum 6 verläuft und sich von dort nach hinten in der mit ”x” bezeichneten Längsrichtung des Kraftfahrzeugs bis zu einem Bereich zwischen Sitzflächen 7 und Rückenlehnen 8 der beiden Fondsitze 5 erstreckt. Dadurch wird der sich zwischen den Fondsitzen 5 befindliche Bauraum als zusätzlicher Stauraum zur Unterbringung der verschiedensten Gegenstände genutzt.
  • Im vorliegenden Fall sind in die Mittelkonsole 4 ein sich zwischen den Vordersitzen 2 befindliches, mit einem Schiebedeckel 9 verschließbares Staufach 10, ein mittels eines Deckels 11 verschließbarer Abfallbehälter 12, der sich in dem Fußraum 6 befindet, ein weiteres, ebenfalls mittels eines Deckels 13 verschließbares Staufach 14, das sich in dem Bereich zwischen den Sitzflächen 7 der Fondsitzen 5 befindet, und ein zwischen den Rückenlehnen 8 der Fondsitze 5 angeordneter Safe 15 vorgesehen. Das Staufach 14 zwischen den Sitzflächen 7 der Fondsitze 5 kann vorzugsweise so groß ausgebildet sein, dass darin zumindest ein Paar Schuhe untergebracht werden kann. Der Abfallbehälter 12 ist vorzugsweise aus der Mittelkonsole 4 entnehmbar ausgeführt.
  • Der in dem Bereich zwischen den Fondsitzen 5 in die Mittelkonsole 4 integrierte Safe 15 ist vorzugsweise starr mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs verbunden, was insbesondere durch Verschrauben erreicht werden kann. In dem Bereich unter bzw. hinter den Fondsitzen 5 befindet sich üblicherweise ein nicht dargestellter Fahrzeugboden, an dem der Safe 15 auf relativ einfache Weise angebracht werden kann. Durch die starre Verbindung des Safes 15 mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs kann derselbe nur mit extrem hohen Aufwand aus dem Kraftfahrzeug entfernt werden, d. h. es ist eine sehr hohe Diebstahlsicherheit gewährleistet, so dass die in dem Safe 15 untergebrachten Gegenstände wirkungsvoll vor Diebstahl geschützt sind.
  • Oberhalb des Safes 15 befindet sich zwischen den Rückenlehnen 8 der Fondsitze 5 ein weiteres Aufbewahrungsfach 16, in dem sich im vorliegenden Fall mehrere Decken 17 befinden. In dem Staufach 16 könnten alternativ auch Warnwesten oder ähnliches untergebracht sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005012007 A1 [0002]
    • - DE 102004047554 A1 [0003]
    • - DE 202006017864 U1 [0003]

Claims (7)

  1. Stauvorrichtung in einem Kraftfahrzeug, mit einer Mittelkonsole, welche in Längsrichtung des Kraftfahrzeugs in einem Bereich zwischen zwei Vordersitzen und in einem sich vor zwei als Einzelsitzen ausgebildeten Fondsitzen befindlichen Fußraum verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Mittelkonsole (4) bis zu einem Bereich zwischen Sitzflächen (7) und Rückenlehnen (8) der beiden Fondsitzen (5) erstreckt.
  2. Stauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bereich zwischen den Fondsitzen (5) ein Safe (15) in die Mittelkonsole (4) integriert ist.
  3. Stauvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Safe (15) zwischen den Rückenlehnen (8) der Fondsitze (5) angeordnet ist.
  4. Stauvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Safe (15) starr mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs verbunden ist.
  5. Stauvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Safe (15) mit der Karosserie verschraubt ist.
  6. Stauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelkonsole (4) in einem sich in dem Fußraum (6) vor den Fondsitzen (5) befindlichen Bereich einen Abfallbehälter (12) aufweist.
  7. Stauvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Safes (15) zwischen den Rückenlehnen (8) der Fondsitze (5) ein Staufach (16) vorgesehen ist.
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