DE102007054083A1 - Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung, Verfahren zu deren Herstellung und Verfahren zu deren Formung - Google Patents

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Abstract

Eine Harzzusammensetzung für die Extrusionsformen wird durch Kneten der ein Grundharzmaterial und ein Antioxidans umfassenden Materialien in einem Knetschritt und dann durch Pelletieren einer resultierten Harzzusammensetzung erhalten. Die Harzzusammensetzung wird durch Vermischen des Antioxidans, dessen Menge wenigstens zweimal so groß wie eine Menge des Antioxidans, welches in dem Knetschritt und einem Extrusionsformschritt verbraucht wird, wiederverwendbar gemacht.

Description

  • Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung, Verfahren zu deren Herstellung und Verfahren zu deren Formung
  • Bezug zu verwandten Anmeldungen
  • Diese Anmeldung basiert auf der japanischen Patentanmeldung Nr. 2006-316999 , deren Inhalte sind hiermit unter Bezugnahme mit eingeschlossen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung, ein Verfahren zu deren Herstellung und ein Verfahren zu deren Formung.
  • 2. Beschreibung des verwandten Stands der Technik
  • Extrusionsformung ist ein weitverbreitet eingesetztes Verarbeitungsverfahren, das für die Herstellung von langen bzw. gestreckten Objekten wie etwa ummantelten Kabeln zweckmäßig ist.
  • Falls z. B. eine Farbänderung für Harzzusammensetzungen, die aus dem gleichen Harzmaterial hergestellt sind, erwünscht ist, sollte die Farbänderung wünschenswerterweise beginnend mit einem leicht gefärbten Material und graduellen Voranschreiten zu stark gefärbtem Material und ähnlich beginnend von transparentem Material zu opakem Material durchgeführt werden (siehe Seite 239 der Nichtpatentliteratur 1, Introduction to Polymer Processing Technology, 2. Ausg. Nikkan Kogyo Shinbun (Industrial Daily News), 31. Januar 1995).
  • Dieser herkömmliche Ansatz ist jedoch nicht hinreichend effektiv zur Eliminierung oder Vermeidung von großen Mengen an Harz, die aufgrund der Farbänderungen vergeudet werden.
  • Bei der Herstellung von elektrischen Kabeln und insbesondere bei der Herstellung von elektrischen Kabelsträngen bzw. Kabelbäumen für den Einsatz in Automobilen, sollten die elektrischen Kabel mit Mantelschichten mit breitgefächerten Farben vorgesehen sein. Zahlreiche elektrische Kabel mit unterschiedlichen Farben müssen in kleinen Mengen hergestellt werden und verständlicherweise bedingt ein solches Herstellungssystem eine Menge an Ausschussharz.
  • Bei einem Blick auf die 1 bis 3 bekommt man einen Überblick, wie das Ausschussharz sich ergibt. Die 1 bis 3 veranschaulichen schematisch, wie Mantelschichten für die elektrischen Kabel hergestellt werden. Ein Harzmaterial wird in einen Extruder 1 über einen Aufgabentrichter 1a des Extruders 1 geliefert und das Harzmaterial wird in eine Düse 2 über eine Förderschnecke bzw. Schnecke 1b (nicht gezeigt) unter Erhitzen zugeführt, und eine ummanteltes Kabel 5 wird durch Versehen des Harzmaterials um ein Kernkabel 4 innerhalb einer Düse 3 herum erhalten. Das Ausschussharz wird aus der Düse 3 aufgrund des durch die Farbänderung verursachten Überlaufs ausgestoßen.
  • Versuche zur Wiederverwendung des Harzes waren bisher nicht erfolgreich, weil geformte oder extrudierte Gegenstände, hergestellt aus wiederverwendeten Harzmaterialen, zum Nachteil ihrer mechanischen Fähigkeit bzw. Eigenschaften leicht oxidieren, und zwar auf Grund der thermischen Vorgeschichte der wiedereingesetzten Harzmaterialien (siehe Nichtpatentliteratur 1).
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Harzzusammensetzung bereit zu stellen, welche die Reduktion von Ausschussharz, das durch einen Überlauf bei z. B Farbänderung für den Einsatz in der Harzzusammensetzung, hergestellt vom gleichen Material, verursacht wurde, so wie ein Verfahren zu deren Herstellung und ein Verfahren zur Extrusionsformung vorzusehen, welche das Ausschussharz reduzieren kann, das z. B. aus einer Farbänderung für die aus dem gleichen Material hergestellten Harzzusammensetzungen herrührt.
  • Um die vorstehende Aufgabe zu erzielen, wird erfindungsgemäß eine Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung bereitgestellt, welche durch Kneten von ein Grundharzmaterial und ein Antioxidans umfassenden Materialien in einem Knetschritt und dann durch Pelletieren einer resultierenden Harzzusammensetzung erhalten wird, worin das hinzuzugebende Antioxidans wenigstens zweimal soviel ist, wie das Antioxidans, welches bei dem Kneten und bei dem Extrusionsformen verbraucht wird.
  • Ebenso ist das Verfahren zur Erzeugung der Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung gemäß dieser Erfindung ein Verfahren zur Erzeugung einer Harzzusammensetzung, welche durch Kneten der ein Grundharzmaterial und ein Antioxidans umfassenden Materialien und dann durch Pelletieren einer resultierten Harzzusammensetzung erhalten wird. Das zuzumischende Antioxidans ist wenigstens zweimal soviel wie das Antioxidans, welches beim Kneten und Extrusionsformen verbraucht wird.
  • Ferner ist das Verfahren zur Formung einer Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung gemäß dieser Erfindung ein Verfahren zur Formung der Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung, umfassend den Schritt der Zuführung der Harzzusammensetzung in einen Extruder, um ein extrudiertes Produkt zu erzeugen. Die Harzzusammensetzung wird durch Kneten der ein Grundharzmaterial und ein Antioxidans umfassenden Materialien und durch Pelletieren einer resultierenden Harzzusammensetzung erhalten. Eine Menge des Antioxidans, welches geknetet wird, ist wenigstens so groß wie die Menge des Antioxidans, welches während des Knetens und Extrusionsformens verbraucht wird. Ebenso wird eine verbleibende Harzzusammensetzung, welche nicht in dem extrudiertem Produkt eingesetzt wird, aus dem Extruder herausgenommen, geknetet und in wiederverwendbare Pellets gebracht, um sie z. B. für das Extrusionsformen zu präparieren, die in der Extrusion eingesetzten Materialien zu verändern oder um die Extrusionsformung anderer Produkte zu beginnen.
  • Ferner werden die wiederverwendbaren Pelltes in den Extruder als die Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung zugeführt.
  • Erfindungsgemäß ist in der Zusammensetzung für die Extrusionsformung die Menge des Antioxidans, welches hinzugegeben wird, wenigstens zweimal so groß wie die des Antioxidans, welches in dem Knetschritt und dem Extrusionsschritt verbraucht wird. Dies ermöglicht es, dass das extrudierte Produkt, welches die aus der verbleibenden Zusammensetzung hergestellten, wiederverwendbaren Pellets hinreichend gegen Oxidation geschützt wird. Demgemäß können Produkte ohne Defekte und ohne Verschlechterung der erforderlichen mechanischen Eigenschaften hergestellt werden, und zwar selbst wenn das Ausschussharz, d. h. das verbleibende Harz, das aus dem Extruder aufgrund z. B. einer Farbänderung zurückgewonnen worden ist, als eine wiederverwendbare Harzzusammensetzung eingesetzt wird, und die verbleibende Harzzusammensetzung, die zurückgewonnen worden ist, wird geknetet und in wiederverwendbare Pellets für eine weitere Runde der Extrusionsformung mit einem gewünschten Färbemittel, wie etwa einem Farbstoff und einem hinzugegebenem Pigment, gebracht. Dies reduziert ebenso Rohmaterialkosten und durch das Entsorgen des Ausschussharzes verursachte Kosten. Ferner wird ebenso zur Reduktion von Treibhausgasen, d. h. Kohlenstoffdioxid, ein ungewünschtes Nebenprodukt der Entsorgung von Ausschussharz, beitragen.
  • Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch Lesen der folgenden kurzen Erläuterungen zusammen mit den angehängten Zeichnungen deutlicher.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 veranschaulicht schematisch, wie ein ummanteltes Kabel unter Verwendung eines Verfahrens zur Extrusionsformung gemäß der Erfindung hergestellt wird.
  • 2 zeigt Änderungsverhältnisse der Schmelzflussrate (MFR), die beobachtet worden sind, als fünf Runden der Knet- und Extrusionsform-Schritte für Harzzusammensetzungen mit unterschiedlichen Mengen an gemischten Antioxidantsen durchgeführt worden sind.
  • 3 veranschaulicht schematisch, wie das ummantelte Kabel unter Verwendung des Verfahrens zur Extrusionsform gemäß dieser Erfindung hergestellt wird.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Eine Ausführungsform des Verfahrens zur Extrusion der Verformung gemäß der Erfindung wird unter Bezugnahme der angehängten Zeichnungen 1 bis 3 erläutert.
  • Ein Verfahren zur Extrusionformen gemäß der vorliegenden Erfindung erfordert, dass eine Menge an Antioxidans, das zugemischt werden soll, wenigstens zweimal so groß ist, wie eine Menge des Antioxidans, welche im Laufe eines Knetschrittes und eines Extrusionsformungsschrittes verbraucht wird. Wie die Menge des Antioxidans, welches während des Knet- und Extrusionsformschrittes verbraucht wird, bestimmt wird, kann folgendermaßen zusammengefasst werden.
    • (a) Kneten der ein Grundharzmaterial und unterschiedliche Mengen an Antioxidans umfassenden Materialien.
    • (b) Pelletieren der resultierenden Harzzusammensetzung.
    • (c) Zuführen der Pellets der Harzzusammensetzung in einem Extruder.
    • (d) Überlaufenlassen der Harzzusammensetzung aus einer Düse.
    • (e) Erhalten eines aus der Düse ausgestoßenen Überlaufharzes als eine Probe für den Einsatz in der Auswertung der Schmelzflussrate (MFR).
    • (f) Bestimmen einer minimalen Menge des Antioxidans, bei dem eine Rate der Änderung der MFR, d.h. ein Verhältnis des MFR-Wertes der vorstehenden Überlaufsproben zu dem MFR-Wert des ursprünglichen Harzes vor dem Kneten, innerhalb des Bereichs zwischen +5% und –5% fällt.
  • Somit wird die resultierende Minimalmenge des zuzumischenden Antioxidans als die Menge des im Laufen der Knet- und Extrusionsformschritte verbrauchten Antioxidans angenommen. Die vorstehende Prozedur wird für eine erforderliche Anzahl an Durchläufen wiederholt, um die Harzzusammensetzungsproben, welche unterschiedliche Mengen des Antioxidans umfassen, zu erhalten.
  • Da eine größere Menge des zu knetenden Antioxidans einen größeren Wert der Schmelzflussrate entspricht, muss eine untere Grenze der Menge des Antioxidans, das geknetet werden soll, derart eingestellt werden, dass die Menge des innerhalb eines betriebsbedingten sinnvollen Bereichs des MFR-Wertes hinsichtlich des Extrusionsformprozesses verbleibt. Im Normalfall sollte die obere Grenze das fünf- bis zehnfache der während des Knetschrittes und des Extrusionsformschrittes verbrauchten Menge liegen, in Abhängigkeit von den Typen der Harzzusammensetzungen.
  • Ein zur Herstellung der Harzzusammensetzung allgemein eingesetztes Antioxidans bzw. Antioxidationsmittel kann im Verfahren zur Extrusionsformung dieser Erfindung ohne zusätzliche Verarbeitung eingesetzt werden. Zum Beispiel können die folgenden eingesetzt werden: Irganox 1010, Irganox 1076, Irganox 1330, Irganox 3114 von Ciba Speciality Chemicals Inc., Adekastab A0-80 und Adekastab A0-412S von Asahi Denka Co., Ltd. Von diesen werden ein oder mehrere Antioxidantien ausgewählt und unter Berücksichtigung der Kompatibilität mit dem Grundhaftmaterial, der Retention bzw. Laufzeit und Fließfähigkeit vermischt.
  • 1 veranschaulicht, wie das ummantelte Kabel unter Verwendung des Verfahrens zur Extrusionsformung, das durch diese Erfindung genannt worden ist, hergestellt wird.
  • Eine Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung wird geknetet und in Pellets mit einer gewünschten Gestalt und Eigenschaften geformt, und dann in einen Aufgabetrichter eines Extruders 1 zugeführt und wird um das Kernkabel, das in eine Düse 3 eingeführt worden ist, herum extrudiert. Und somit wird ein ummanteltes Kabel erhalten. Die vorstehende Harzzusammensetzung schließt Antioxidans in einer wenigstens 2-fachen Menge wie die, die in dem Knetschritt und dem Extrusionsformschritt verbraucht wird, mit ein.
  • Um zum Beispiel für die Extrusionsformung vorbereitet zu sein, um die Materialien, die in der Extrusion eingesetzt werden, zu verändern oder um die Extrusionsformung anderer extrudierter Produkte zu beginnen, wird ein ungenutztes extrudiertes Harz, welches nicht in einem extrudierten Produkt eingesetzt worden ist, aus dem Extruder 1 zurückgewonnen und wird in einen Kneter 7 hineingegeben, so dass die zurückgewonnene Harzzusammensetzung bis zur Gleichförmigkeit geknetet wird. Das Antioxidans kann so hinzugegeben werden, dass die Menge des gekneteten Antioxidans wenigstens zweimal so groß für die Menge des während des Knetens und der Extrusionsformung verbrauchten Antioxidans ist. Ebenso kann ein färbendes Material wie etwa ein Farbstoff und ein Pigment hinzugegeben werden.
  • Als nächstes wird die vorstehend erläuterte resultierende Harzzusammensetzung in einen Extruder 8 eingeführt und aus einem Extruder 8 in verlängerter Gestalt bzw. gestreckter Gestalt extrudiert, in geeigneter Länge mittels eines Messers 9 geschnitten und somit werden die wiederverwendbaren Harzzusammensetzungspellets erhalten. Auf diese Art und Weise werden die wiederverwendbaren Pellets, hergestellt aus der verbleibenden Harzzusammensetzung, alleine eingesetzt oder mit Pellets, hergestellt aus frischen Harzzusammensetzungen, geknetet und werden in den Aufgabetrichter des Extruders 1 eingeführt und um ein Kernkabel, welches in die Düse 3 eingeführt worden ist, herum extrudiert und somit wird ein ummanteltes Kabel hergestellt.
  • Bei der Auswertung der Leistung der Harzzusammensetzung gemäß dieser Ausführungsform wurde eine polypropylen-basierte Harzzusammensetzung für die Kabelummantelung eingesetzt. 75 Gewichtsteile des Blockcopolymeren vom Typ E-150GK (Primepolymer Co., Ltd.) als ein Polypropylen, 25 Gewichtsteile R110E (Primepolymer Co., Ltd.) als ein olefinisches thermoplastisches Elastomer (TPO), 50 Gewichtsteile KISUMA 5 (Kyowa Chemical Industry Co., Ltd.) als ein flammhemmendes Mittel wurden entsprechend eingesetzt. Auf Basis dieser Anteile wurden die mit 1, 1,5, 2, 2,5, 3, 5, und 10 Gewichtsteilen des Antioxidans Irganox 1010 (Ciba Speciality Chemicals Inc.) gekneteten Zusammensetzungen ausgewertet. Die Harzzusammensetzung ohne Antioxidans bzw. Antioxidationsmittel wurde ebenso ausgewertet.
  • Als erstes wurden die Mengen an Antioxidans, das im Laufe der Knet- und Extrusionsformschritte verbraucht wurde, hinsichtlich dieser Harzzusammensetzungen überprüft. Das Ergebnis betrug 1,5 Gewichtsteile.
  • Als nächstes wurden die Raten der Prozentsätze der Änderung der MFR-Werte für diese Harzzusammensetzungen ausgewertet, wenn fünf Runden der Knet- und Extrusionsformschritte durchgeführt wurden, wobei die MFR der Harzzusammensetzung unmittelbar nach der Herstellung als 100 angenommen wurde. Die Ergebnisse sind in 2 gezeigt, wobei Gewichtsteile die Einheit für die Menge des hinzugegebenen Antioxidans ist.
  • Unter Bezugnahme auf 2 gilt, dass wenn der Bereich der Menge an hinzugegebenen Antioxidans mit innerhalb des Bereichs von 0–5 Gewichtsteilen lag, führt eine größere Menge an hinzugegebenen Antioxidans zu einer kleineren Rate der MFR-Änderung. Zusätzlich gilt bei einer gegebenen größeren Menge an hinzugegebenen Antioxidans in diesem Bereich, dass die wiederholten Schritte des Knetens und des Extrusionsformens den MFR-Wert weniger signifikant beeinflussen. Übrigens umfasst eine Runde der Knet- und der Extrusionsschritte jeweils einen der durchzuführenden Knet- und Extrusionsschritte.
  • Wenn ein Harzzusammensetzungstyp, der 3 Gewichtsteile dieser Antioxidans mit einschließt, was zweimal soviel wie die Menge des während der Knet- und Extrusionsformschritte verbrauchten Antioxidans (1,5 Gewichtsteile) ist, eingesetzt wird, wird der MFR-Wert nicht größer, selbst wenn zwei Runden an Knet- und Extrusionsformschritten durchgeführt werden. Dies unterscheidet scharf von dem Phänomen der Harzzusammensetzungstypen, die nur 2,5 Gewichtsteile oder weniger an Antioxidans mit einschließen. Der Harzzusammensetzungstyp, der 5 Gewichtsteile oder 10 Gewichtsteile an Antioxidans umfasst, zeigt ebenso ähnliche Tendenz.
  • Es ist jedoch anzumerken, dass der MFR-Wert zu groß für die Harzzusammensetzung wird, die in dem Extrusionsformprozess für die Kabelummantelungen eingesetzt wird, falls 10 Gewichtsteile an Antioxidans hinzugegeben werden. Die Harzzusammensetzung von diesem Typ hat deshalb keine praktische Anwendung.
  • Die Harzzusammensetzungen, welche durch Zugabe von entweder 3 Gewichtsteilen oder 5 Gewichtsteilen des Antioxidans hergestellt worden sind, und welche durch eine Runde der Knet- und Extrusionsformschritte hindurch gegangen sind, wurden bei der Auswertung unter der Annahme eingesetzt, dass dies die Harzzusammensetzung ist, die aus einer Düse aufgrund eines Überlaufs, verursacht durch eine Farb- oder Produktänderung, verursacht wird. Die vorstehend ausgestoßene Harzzusammensetzung wurde geknetet und in wiederverwendbaren Pellets ausgestaltet und das ummantelte Kabel wurde hergestellt. Durch die Auswertung wurde verifiziert, dass durch visuelle Beobachtung auf der Oberfläche der Produkte es nicht zu Defekten wie etwa Verfärbungen kommt.
  • Es wurde ebenso bestätigt, dass die Eigenschaften, die für Kabelummantelungen erforderlich sind, wie etwa die Zugfestigkeit und die Zugdehnung nicht verschlechtert werden, und zwar verglichen mit einer Kabelummantelung, erzeugt durch eine frische Harzzusammensetzung, die 1,5 Gewichtsteile der Antioxidans umfasst.

Claims (3)

  1. Harzzusammensetzung für eine Extrusionsformung, die durch Kneten der ein Grundharzmaterial und ein Antioxidans umfassenden Materialien und durch Pelletieren der resultierenden Harzzusammensetzung erzeugt wird, wobei eine Menge des gekneteten Antioxidans wenigstens zweimal so groß wie eine Menge des während des Knetens und der Extrusionsformung verbrauchten Antioxidans ist.
  2. Ein Verfahren zur Erzeugung einer Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung, welches die folgenden Schritte umfasst: Kneten der ein Grundharzmaterial und ein Antioxidans umfassenden Materialien; und Pelletieren einer resultierenden Harzzusammensetzung, wobei eine Menge des gekneteten Antioxidans wenigstens zweimal so groß wie eine Menge des während des Knetens und Extrusionsformens verbrauchten Antioxidans ist.
  3. Ein Verfahren zur Formung einer Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung, umfassend die Schritte des Zuführens der Harzzusammensetzung in einen Extruder, um ein extrudiertes Produkt zu erzeugen, wobei die Harzzusammensetzung durch Kneten von ein Grundharzmaterial und ein Antioxidans umfassenden Materialien und durch Pelletieren der resultierenden Harzzusammensetzung erhalten wird, und wobei die Menge des gekneteten Antioxidans wenigstens so groß wie die Menge des während des Knetens und Extrusionsformens verbrauchten Antioxidans ist, und wobei eine verbleibende Harzzusammenstzung, die aus dem Extruder zurückgewonnen wird, geknetet wird und dann in wiederverwerndare Pellets gebracht wird, wobei die wiederverwendbaren Pellets in den Extruder als die Harzzusammensetzung für die Extrusionsformung zugeführt werden.
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