DE102006013410B4 - Vorrichtung zur Verlegung von Rohrleitungen in Gräben - Google Patents

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Abstract

Vorrichtung zur Verlegung von Rohrleitungen in Gräben, zu deren Verfüllung flüssig eingestellter, selbsterhärtender Verfüllbaustoff (7) eingesetzt wird,
bestehend aus einem horizontalen teleskopierbaren Querträger/Spreizarm (1) mit ein- oder beidseitig ausfahrbaren Spannpratzen (2)
und mindestens einem vertikal angeordneten Stützarm/Stempel (3) mit einer verschiebbaren Rohrscheitelzentrierung (4).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verlegung von Rohrleitungen in Gräben, zu deren Verfüllung flüssig eingestellter, selbsterhärtender Verfüllbaustoff eingesetzt wird.
  • Aus DE 197 39 920 A1 ist ein Verfahren zum Einbau von Rohren in Rohrgräben oder -kanälen bekannt, das folgende technologische Teilschritte umfasst:
    Ausheben eines Grabens, Abstützen des Grabens mit einer Verbauvorrichtung, Aufbringen eines Rohrabschnittes auf dem Grabengrund, Rückbau der Verbau-Einrichtung, Auffüllen des Zwischenraumes zwischen der Längswand des Grabens und der Außenwand des Rohrabschnittes durch Einfüllen von fließfähigem Befüllmaterial in einer oberen Mündung in wenigstens einer der Verbauplatten, die einen, bis in den Grund des grabenführenden Kanals aufweisen.
  • Aus der DE 101 24 069 C1 ist ein Verfahren zur Verlegung von Rohr- und Medienleitungen in schmalen Gräben, insbesondere zur Verlegung mehrerer fluchtend oder versetzt übereinander geordneter Rohr- und Medienleitungen in einem Graben bekannt. Dabei wird das zu verlegende Rohr in den Graben abgesenkt und innerhalb des Grabens nivelliert und fixiert. Nachfolgend wird der Graben mit flüssig eingestelltem, selbsterhärtenden Verfüllbaustoff oder Verfüllmassen aus verflüssigten Aushubmaterial partiell befüllt. Vor beziehungsweise während des Befüllens wird durch Aufbringen von Aufschwimmsperren der Auftrieb des zu verlegenden Rohres kompensiert. Als Aufschwimmsperren werden dabei im einfachsten Fall Stahl- oder Betonplatten eingesetzt, die auf dem Scheitel des zu fixierenden Rohres aufgebracht werden. Ergänzend wird das zu verlegende Rohr durch Keile an den Seitenwänden des Rohrgrabens fixiert.
  • Ein Nachteil des bekannten Standes der Technik besteht darin, dass bei der Verlegung großer Rohre (z. B. Durchmesser 2000 mm) die Auftriebskräfte nicht sicher übertragen werden. Zudem wird die Begehbarkeit des Rohrgrabens, insbesondere bei extrem schmalen Gräben, stark eingeschränkt.
  • Großrohre entwickeln zudem einen starken Auftrieb bei einer Grabenverfüllung mit flüssig eingestellten Baustoffen, der dem doppelten Auftrieb von Wasser entspricht, da das Material eine Dichte von ca. 2 hat, Wasser aber eine von 1 besitzt. Um die daraus resultierenden Auftriebskräfte mit einer so genannten Haltungsbank aus flüssig eingestelltem, selbsterhärtenden Verfüllbaustoff (Konsistenz plastisch) aufzunehmen, wäre einen sehr voluminöser und fast das halbe Rohr in seiner Länge einnehmender Materialberg erforderlich. Damit entstünde die Gefahr, dass die wichtigen Zwickelbereiche der Rohre nicht hohlraumfrei und einheitlich verfüllt werden. Dies würde aber einen groben Mangel darstellen, der sich negativ auf die Lebensdauer der Rohre auswirken würde.
  • Großrohre werden gegenwärtig mit großen Haltungsbänken oder durch das Ausbringen von Betonplatten als Beschwerung auf dem Rohrscheitel gegen Auftrieb gesichert. Dies kostet oft viel Zeit, ist mitunter fehlerbehaftet, funktionell nicht absolut sicher und sehr stark vom individuellen Engagement und Können der Bauarbeiter abhängig.
  • Daraus resultiert die Aufgabe, eine Lagefixierung von Großrohren gegen Auftrieb durch ein leicht zu versetzendes und handhabbares Hilfsmittel zu schaffen, das sowohl im vorhandenen Verbau als auch am freien Grabenrand eingesetzt werden kann, ohne die Bauarbeiten zu behindern.
  • Ein weiteres technologisches Problem ergibt sich bei der komplexen Verlegung mehrerer Ver- und Entsorgungsleitungen übereinander. Hier besteht die Notwendigkeit, die Rohre sowohl gegen Auftrieb und Lageverschiebung zu sichern als auch den Aufwand bei der Grabenverfüllung und der Verlegung der Rohre zu minimieren. Derzeit müssen die Rohre auf festem Untergrund und Punktauflagern verlegt werden und gegen Auftrieb durch so genannte Querriegel aus flüssig eingestelltem, selbsterhärtenden Verfüllbaustoff (plastischer RSS-Flüssigboden) oder aufgelagerten Gewichten gesichert werden. Dann werden die Rohrgräben lagenweise jeweils bis zur Sohle der nächsten Leitung verfüllt werden. Anschließend muss das Aushärten des Materials abgewartet werden, ehe die nächste Leitung verlegt und dann wieder eine Grabenteilhöhe verfüllt werden kann. Diese Wartezeiten bedingen eine entsprechende Länge des geöffneten Rohrgrabens, der von der Aushärtegeschwindigkeit des flüssig eingestellten, selbsterhärtenden Verfüllbaustoffes abhängig ist, wenn beim Rohreinbau technologisch bedingte Stillstandszeiten vermieden werden sollen. Es muss somit eine Auftriebssicherung, Lagefixierung und effektive Grabenverfüllung möglich sein sowie eine entsprechende Anzahl von Verbauboxen o. ä. Verbaumitteln bereit gehalten werden, um wirtschaftlich arbeiten zu können.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Verlegung von Rohrleitungen in Gräben mit einfachen Mitteln, die eine gute Zugänglichkeit der Rohre während des Nivellierens und Verlegens und eine rasche Entfernung der wieder verwendbaren Verlegehilfsmittel ermöglichen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs. Vorzugsweise Weiterbildungen der Vorrichtung sind Gegenstand der nachgeordneten Ansprüche.
  • Die Verlegung der Rohrleitungen wird in folgenden Teilschritten realisiert:
    Zunächst wird entsprechend der zu verlegenden Rohrtrasse ein Graben ausgehoben, dessen Grabenbreite geringfügig größer als der Außendurchmesser des größten zu verlegenden Rohres ist. Die zu verlegenden Rohre werden mittels Hebezeugen in den Rohrgraben abgesenkt. Anschließend erfolgt das Nivellieren und Justieren des ersten Rohrabschnittes innerhalb des Grabens. Eine Fixierung der Rohre in der Horizontalen kann über Seile, Ketten oder Riemen, mit einem Tragegeschirr des eingesetzten Lastaufnahmemittels oder mit anderen bekannten Mitteln erfolgen. Nach der Lagefixierung schließt sich in einem weiteren Schritt die Befüllung des Grabens durch gleichmäßiges Einbringen von flüssig eingestelltem, selbsterhärtenden Verfüllbaustoff auf der Schachtsohle an. Um ein seitliches Wegfließen des Verfüllbaustoffs zu verhindern, sind an den Enden des Bauabschnittes horizontale Sperren vorgesehen, die nach dem Abbinden des selbsterhärtenden Verfüllbaustoffs entnommen werden können.
  • Die Befüllung des Rohrgrabens mit flüssig eingestelltem Verfüllbaustoff erfolgt bis zu einer Höhe, bei der die wirkenden Auftriebskräfte geringer sind, als das Rohrgewicht.
  • Nachfolgend werden auf dem Rohrsegment in definierten Abständen die erfindungsgemäßen Vorrichtungen angeordnet. Eine Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einem horizontalen teleskopierbaren Querträger oder Spreizarm, der eine Abstützung an den sich gegenüberliegenden Seitenwänden des Kanalgrabens ermöglicht. Der telekopierbare Querträger/Spreizarm besteht vorzugsweise aus einem biege- und torsionssteifen Hohlprofil. An einem oder beiden Enden des teleskopierbaren Querträgers/Spreizarms sind ausfahrbare Spannpratzen angeordnet, die über Gewindespindeln, Zahnstangen oder Hydraulikzylinder axial verfahrbar sind und den notwendigen Anpressdruck an den Seitenwänden des Kanalgrabens erzeugen.
  • In einer alternativen Ausgestaltung sind Spannpratzen als Erdschuhe ausgebildet. Die Erdschuhe werden an den oberen Kanten der Verbauplatten oder an der Asphaltkante befestigt. Zur Unterstützung der Spannkräfte besteht die Möglichkeit die Erdschuhe durch Gewichte zu beschweren, um den Auftriebskräften der Rohre entgegenzuwirken.
  • Durch die kompakte Ausbildung des stabförmigen teleskopierbaren Querträgers/Spreizarmes kann dieser unmittelbar oberhalb des Scheitels des zu verlegenden Rohres positioniert werden. Die Aufnahme der Auftriebskräfte erfolgt über einen vertikal angeordneten Stützarm oder auch Stempel mit einer verschiebbaren Rohrscheitelzentrierung. Die Rohrscheitelzentrierung besteht im Wesentlichen aus einem Spannprisma mit einer vorzugsweise V-förmigen oder schwalbenschwanzartig ausgebildeten Aufnahme, die das zu positionierende Rohr von oben am Rohrscheitel fixiert.
  • Die axiale Verschiebbarkeit des Spannprismas im oder am Stützarm/Stempel gegenüber dem darüber angeordneten teleskopierbaren Querträger/Spreizarm erfolgt über eine mechanisch, hydraulisch oder elektromechanisch wirkende Stelleinheit. Die Stelleinheit ermöglicht die quasi-stufenlose Verschiebung der Rohrscheitelzentrierung in vertikaler Richtung.
  • In einer vorzugsweisen Ausbildung erfolgt die Ansteuerung des horizontal angeordneten teleskopierbaren Querträgers/Spreizarmes und der vertikal wirkenden Rohrscheitelzentrierung gemeinsam über ein mechanisches Getriebe beziehungsweise eine hydraulische Servoeinrichtung.
  • Beim Einsatz mechanischer Mittel kann damit das Verspannen des teleskopierbaren Querträgers/Spreizarmes und die Lagefixierung des Rohres über die Rohrscheitelzentrierung durch einen Bediener erfolgen.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung wird der notwendige Anpressdruck für die Spannpratzen/Erdschuhe und die Lagefixierung des zu verlegenden Rohres am Rohrscheitel mit Hydraulikzylindern realisiert. Die Ansteuerung der Hydraulikzylinder kann dabei von einer Position außerhalb des Kanalgrabens oder von einem Bagger aus erfolgen.
  • Bei der Verlegung großer Rohre werden bevorzugt je Rohr 2 bis 3 Winden eingesetzt, die an einem, im Zusammenspiel mit dem Stützarm/Stempel an dem teleskopierbaren Querträger angebracht sind, von denen mindestens eine oder zwei in horizontaler Richtung und eine in vertikaler Richtung betätigt werden kann und damit diese beispielhaft T-förmige „Spreize" im Graben oder im Verbau versteift und die vertikal wirkende Winde im Scheitel des jeweiligen Rohres angreift und dort Kraft als Gegenkraft gegen den Auftrieb einbringt.
  • Zur Erhöhung der vertikalen Kraftkomponente besteht die Möglichkeit, gezielt Gewichte auf diese Konstruktion aufzubringen, die einfach durch einen Bagger etc. auf der Baustelle versetzt werden können. Anstelle der Winden können ebenso Hydraulikpressen eingesetzt werden.
  • Beim Verlegen mehrerer Rohre in unterschiedlichen Höhen kann das oben liegende Rohr vorteilhaft über mehrere dünne, aber tragfähige Stahlseile positioniert werden.
  • Die Stahlseile sind dabei an einem Ende in einer am teleskopierbaren Querträger/Spreizarm der Vorrichtung angeordneten Winde angelenkt und sind leicht ausklinkbar. Mit dem anderen Ende ist das Stahlseil auf einer Trommel befestigt, die es gestattet, das Seil zu hieven und zu fieren. Zudem kann das dünne Stahlseil einseitig auf der, der Winde abgewendeten Seite leicht aus der Fixierung ausgehängt werden, um es aus dem bereits angesteiften flüssig eingestellten Boden herauszuziehen, wobei nur ein kleiner Kanal als „Verbauspur" des Seiles verbleibt.
  • Vorteilhaft sind die Krafteinleitungspunkte und/oder die Umlenkrollen der Stahlseile auf dem teleskopierbaren Querträger/Spreizarm in dessen Längsachse verschiebbar angeordnet. Dadurch kann eine leichte Positionierung bei unterschiedlichen Rohrdurchmessern vorgenommen werden.
  • Daneben können die Stahlseile nicht nur zur Rohraufhängung sondern auch zur Regulierung der vertikalen Verschiebung des Rohres und zur Anpassung an die Höhe der Rohrachse des bei der Verlegung eingesetzten Fluchtungslasers eingesetzt werden. Gleichfalls besteht die Möglichkeit einer horizontalen Lageveränderung des aufgehängten Rohres, beispielsweise durch einen, auf dem teleskopierbaren Querträger/Spreizarm verschiebbaren Ring, in dessen Innenseite das Stahlseil geführt wird. Dazu weist die Innenseite des Ringes eine dem Seilquerschnitt entsprechende Nut auf.
  • In einer bevorzugten Ausführung sind auf dem teleskopierbaren Querträger/Spreizarm mehrere vertikale Stützarme/Stempel angeordnet. Dadurch wird es ermöglicht, insbesondere unter zusätzlicher Verwendung der zuvor beschrieben Fixierung durch Stahlseile, einen Rohrgraben mit mehreren Rohren in einem Arbeitsgang zu verfüllen.
  • Vorteilhaft verfügt die Vorrichtung über Mittel zur Messung der Auftriebskraft, um den optimalen Zeitpunkt zum Entfernen der Vorrichtung zu bestimmen. Bei Verwendung von mehreren vertikalen Stützarmen/Stempel besteht die Möglichkeit die Auftriebskräfte der verschiedenen Stützarme/Stempel getrennt zu messen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben und in zwei Figurenzeichnungen näher illustriert:
    Es zeigen:
  • 1: einen Rohrgraben in einer geschnittenen Seitenansicht
  • 2: den schematischen Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
  • 3: das Verlegen einer Regenwasserleitung oberhalb einer Schmutzwasserleitung
  • 4: die Verlegung eines Großrohres
  • 5: die Positionierung zweier Rohre in einem Kanalgraben
  • 1 zeigt einen Rohrgraben (5) mit eingebettetem Abwasserrohr (6) und dem, bis zu einer Höhe von etwa ¼ des Rohrdurchmessers eingebrachten Verfüllbaustoffes (7). Oberhalb des Rohres (6) ist der traversenförmige telekopierbare Querträger/Spreizarm angeordnet, der sich beidseitig an den Seitenflächen des Rohrgrabens (5) abstützt. Mit dem teleskopierbaren Querträger/Spreizarm (1) ist ein Stützarm/Stempel (3) axial verschiebbar verbunden, an dessen unteren Ende sich die Rohrscheitelzentrierung (4) befindet. Die Lagefixierung der Rohrscheitelzentrierung (4) am Scheitel des Rohres (6) erfolgt mit Hilfe eines nicht näher dargestellten mechanischen Getriebes. Nachdem die Positionierung des zu verlegenden Rohres unter Verwendung zweier, derartiger Vorrichtungen erfolgt ist, kann die Verfüllung des Rohrgrabens mit dem zunächst flüssig eingestellten Verfüllbaustoff bis kurz unterhalb der Höhe der Rohrscheitelzentrierung (4) erfolgen.
  • Die Anfassung des telekopierbaren Querträgers/Spreizarmes (1) an unterschiedliche Rohrgrabenbreiten erfolgt durch ineinander teleskopierbare Segmente.
  • 2 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die Vorrichtung zur Verlegung von Rohrleitungen. Der teleskopierbare Querträger/Spreizarm (1) besteht aus einem biege- und torsionssteifen Kasten-Hohlprofil. In einer bevorzugten, konstruktiv einfachen Bauform ist eine Spannpratze/Spannfläche (2) mit einem Ende des Spreizarms (1) fest verbunden.
  • Im Inneren des Kastenprofils ist ein nicht näher dargestelltes mechanisches Getriebe angeordnet, das ein teleskopartiges Ausfahren des telekopierbaren Querträgers/Spreizarmes (1) ermöglicht.
  • Die Spannpratzen/Spannflächen (2) sind teller- oder plattenförmig ausgebildet. Um eine bessere, formschlüssige Verbindung bei lockeren Böden zu ermöglichen, kann die Spannpratze/Spannfläche (2) pyramiden- oder kegelförmig ausgebildet sein.
  • Auf dem teleskopierbaren Querträger/Spreizarm (1) ist der Stützarm/Stempel (3) axial verschiebbar angeordnet. Der Stützarm/Stempel (3) besteht seinerseits ebenfalls aus einem Kasten-Hohlprofil mit darin angeordnetem, mechanischem Getriebe. Durch einen, nicht näher dargestellten Kurbeltrieb kann die Rohrscheitelzentrierung (4) teleskopartig ausgefahren werden. Durch den geringen vertikalen Abstand zwischen teleskopierbaren Querträger/Spreizarm (1) und Rohrscheitelzentrierung (4) bzw. Rohrscheitel wirken vergleichsweise geringe Biegemomente auf die Vorrichtung.
  • In 3 wird die am Grabenboden angeordnete Schmutzwasserleitung (13) durch eine Haltungsbank aus einem flüssig eingestellten Verfüllbaustoff (15) mit plastischer Konsistenz, wie einem RSS-Flüssigboden, fixiert. Nach dem Auffüllen des Verlegebereiches mit dem flüssig eingestellten Verfüllmaterial wird nachfolgend die oben liegende Regenwasserleitung (14) positioniert und fixiert. Dazu sind am oberen Rand des Grabens mehrere, zueinander beabstandete teleskopierbare Querträger/Spreizarme (1) über die Länge des zu verlegenden Rohres verteilt angeordnet. Die teleskopierbaren Querträger/Spreizarme werden mit hier mittels Erdschuhen (10) an den Grabenwänden, den Asphaltkanten, den Verbauplatten oder in räumlicher Nähe verspannt. Zur Aufnahme großer Auftriebskräfte kann die Vorrichtung durch Gewichte (11) beschwert werden. Die Stahlseile (8), die das zu verlegende Rohr (13) halten und positionieren, sind über Winden (12) in ihrer Länge veränderbar. Zur Aufnahme der Auftriebskräfte beim Verfüllen des Grabens dienen die Stützarme/Stempel (3), die sich zum einen an den Stützarmen/Stempel (1), zum anderen am Scheitel der oben liegenden Rohrwasserleitung (13) abstützen.
  • Die teleskopierbaren Stützarme/Stempel (3) sind mechanisch oder hydraulisch in ihrer auskragenden Länge einstellbar. Durch die Seilschlaufen, die das zu verlegende Rohr (13) tragen, wird in Verbindung mit den senkrecht wirkenden Stützarmen/Stempeln zum einen eine genaue Lagefixierung ermöglicht. Zum anderen können dadurch die teilweise erheblichen Auftriebskräfte, die auf die oben liegende Regenwasserleitung (13) wirken, sicher in den oberen Bereich des Verbaus bzw. des Kanals übertragen werden.
  • 4 zeigt das Prinzipschema bei der Verlegung einer Sammler-Rohrleitung (20) mit großem Querschnitt, welche auf dem Auflager (19) aufliegt. Die maximale Grabenbreite (18) ist nur unwesentlich breiter als die Breite des Sammler-Rohres (20). Analog zu 3 sind über die Länge des Sammler-Rohres (20) mehrere teleskopierbare Querträger/Spreizarme (1) beabstandet angeordnet, die mit den beiden, gegenüberliegenden Verbauplatten in Wirkverbindung stehen.
  • Alternativ kann eine Krafteinleitung auch über den oberen Rand des Kanalgrabens über die Erdschuhe (10) erfolgen. Zur sicheren Aufnahme der Auftriebskräfte werden an den Krafteinleitungspunkten der teleskopierbaren Querträger/Spreizarme Gewichte (11) aufgesetzt. Zur Lagefixierung und Auftriebssicherung werden in Längsrichtung des Sammler-Rohres (20) mehrere, zueinander beabstandete Stützarme/Stempel (3) eingesetzt, die die wirkenden Auftriebskräfte von der Scheitellinie der Sammler-Rohrleitung (20) auf die am oberen Rand des Kanals angeordneten teleskopierbaren Querträger/Spreizarme übertragen. Um die Montage/Demontage der teleskopierbaren Querträger/Spreizarme (1) und der Stützarme/Stempel (3) zu vereinfachen sind diese durch eine Schnellwechseleinrichtung mit Antriebssicherung (17) verbunden.
  • 5 zeigt eine Vorrichtung zur Verlegung von Rohrleitungen (R1, R2), bei der am teleskopierbaren Querträger/Spreizarm (1) zwei vertikale Stützarme/Stempel (3) angeordnet sind, die der Fixierung zweier, in unterschiedlicher Sohlhöhe zu verlegenden Rohre R1 und R2, dienen.
  • 1
    Spreizarm/teleskopierbarer Querträger
    2
    Spannpratze/Spannfläche
    3
    Stützarm/Stempel
    4
    Rohrscheitelzentrierung
    5
    Rohrgraben
    6
    Rohr
    7
    Verfüllbaustoff
    8
    Stahlseil
    10
    Erdschuh
    11
    Gewicht
    12
    Winde
    13
    Regenwasserleitung
    14
    Schmutzwasserleitung
    15
    Haltungsbank (Flüssigboden mit plastischer Konsistenz)
    16
    Einstellung Einbauhöhe und Achslage
    17
    Schnellwechseleinrichtung mit Antriebssicherung
    18
    Maximale Grabenbreite
    19
    Auflager auf Flüssigboden
    20
    Sammler
    R1
    Rohr 1
    R2
    Rohr 2

Claims (10)

  1. Vorrichtung zur Verlegung von Rohrleitungen in Gräben, zu deren Verfüllung flüssig eingestellter, selbsterhärtender Verfüllbaustoff (7) eingesetzt wird, bestehend aus einem horizontalen teleskopierbaren Querträger/Spreizarm (1) mit ein- oder beidseitig ausfahrbaren Spannpratzen (2) und mindestens einem vertikal angeordneten Stützarm/Stempel (3) mit einer verschiebbaren Rohrscheitelzentrierung (4).
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützarm/Stempel (3) auf dem teleskopierbaren Querträger/Spreizarm (1) axial verschiebbar angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass teleskopierbarer Querträger/Spreizarm (1) und Stützarm/Stempel (3) aus einem biege- und torsionssteifen Hohlprofil aus Aluminium oder Stahl bestehen, in dessen Innenraum Kraftübertragungseinrichtungen, insbesondere Gewindespindeln oder Zahnstangengetriebe, angeordnet sind.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerung des teleskopierbaren Querträgers/Spreizarmes (1) und der Rohrscheitelzentrierung (4) getrennt oder gemeinsam über ein mechanisches Getriebe oder eine hydraulische oder elektrische Servoeinrichtung erfolgt.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannpratzen (2) teller-, platten-, pyramiden-, winkel- oder kegelförmig ausgebildet sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung des teleskopierbaren Querträgers/Spreizarmes (1) auf der Asphalt- bzw. Verbauplattenkante mittels Erdschuhen (10) erfolgt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Erdschuhe (10) Gewichte (11) auflegbar sind.
  8. Vorrichtung zur Verlegung von Rohrleitungen in Gräben, zu deren Verfüllung flüssig eingestellter, selbsterhärtender Verfüllbaustoff eingesetzt wird, bestehend aus einer Anzahl teleskopierbarer Querträger/Spreizarme (1) mit ein- oder beidseitig ausfahrbaren Spannpratzen (2) bzw. Erdschuhen (10), vertikal angeordneten Stützarmen/Stempeln (3), die auf den Rohrscheitel (4) wirken und einer Anzahl von Seilen oder Ketten (8), die das zu verlegende Rohr umschließen und deren Länge einstellbar ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Krafteinleitungspunkte und/oder die Umlenkrollen der Stahlseile bzw. Ketten (8) am teleskopierbaren Querträger/Spreizarm (1) axial verschiebbar angeordnet sind.
  10. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Einrichtung zur Messung der Auftriebskraft aufweist.
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