DE1019934B - Geraet zur Regelung der einen Gewehrlauf verlassenden Schrotgarbe - Google Patents

Geraet zur Regelung der einen Gewehrlauf verlassenden Schrotgarbe

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DE1019934B
DE1019934B DES43018A DES0043018A DE1019934B DE 1019934 B DE1019934 B DE 1019934B DE S43018 A DES43018 A DE S43018A DE S0043018 A DES0043018 A DE S0043018A DE 1019934 B DE1019934 B DE 1019934B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/32Muzzle attachments or glands
    • F41A21/40Chokes for shotguns, e.g. automatic chokes
    • F41A21/42Chokes for shotguns, e.g. automatic chokes manually adjustable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Regelung der einen Gewehrlauf verlassenden Schrotgarbe, das zumindest aus einer zum Aufschieben auf das Mündungsende des Gewehrlaufes bestimmten Halterung und aus einem mit der Halterung verbundenen, den Gewehrlauf verlängernden Rohrstück mit einer leicht konischen Bohrung besteht.
Viele Jäger haben den Wunsch, den Streuwinkel der Schrotladung nach Bedarf vergrößern oder verkleinern zu können. Mit den unter der Bezeichnung »Choke-Bohrung« gekennzeichneten Ausführungen von Läufen läßt sich die Schrotgarbe stark zusammenhalten, so daß ihr Streuwinkel klein ist. Soll aber auf das Wild aus einer nur geringen Entfernung geschossen werden, so ist es wünschenswert, den Streuwinkel zu vergrößern. Bei Verwendung normaler Läufe ist dagegen eine Verringerung des Streuwinkels erwünscht, wenn, man auf weitere Entfernung treffen, will.
Es sind bereits Geräte bekanntgeworden, die aus einer zum Aufschieben auf das Mündungsende des Gewehrlaufes bestimmten Halterung und aus einem mit der Halterung verbundenen, den Gewehrlauf verlängernden Rohrstück mit einer konischen Bohrung bestehen. Bei einer bekannten Ausführung ist die Konizität der Bohrung dabei verhältnismäßig stark, so daß auf das Vorsatzstück beim Schießen ein kräftiger Stoß erfolgt, weshalb die Befestigung des Vorsatzstückes am Lauf der Flinte ebenfalls sehr kräftig ausgeführt sein muß, meistens unter Verwendung eines besonderen Gewindes, was stets eine Sonderanfertigung bedeutet.
Bei einem ähnlichen, ebenfalls bekannten Aufsatzgerät sind statt eines konisch gebohrten Roh^stückes lediglich vier frei liegende Federn vorgesehen, die in die den Gewehrlauf verlassende Schrotgarbe eingreifen und damit die Schrote in einer recht willkürlichen, kaum kontrollierbaren Weise ablenken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten auf den Gewehrlauf aufsteckbaren Geräte so zu vervollkommnen, daß sie die gewünschte Beeinflussung der Schrotgarbe sicher herbeiführen und außerdem einfach und schnell an einem normalen Gewehrlauf befestigt und auch schnell wieder abgenommen werden können, wenn man ohne diese Vorrichtung schießen will. Weiterhin soll die Vorrichtung gemäß der Erfindung die Möglichkeit bieten, sowohl eine größere Streuung als auch — unter Auswechseln der Vorrichtung — ein stärkeres Zusammenhalten der Schrote zu erreichen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß in dem konischen Rohrstück des Gerätes der eingangs genannten Art sich in seiner Längsrichtung erstrekken.de, dünnwandige Radialrippen oder Radialbleche angeordnet sind.
Gerät zur Regelung der einen Gewehrlauf verlassenden Schrotgarbe
Anmelder:
Societe Frangaise de Metallurgie
et de Mecanique, Paris
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Beetz, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 10
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 24. März 1S54 und 19. Februar 1955
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsbeispiels. Es zeigt
Abb. 1 eine schaubildliche Darstellung einer besonderen Ausführungsform des Gerätes gemäß der Erfindung (das Gerät befindet sich noch vor dem Flintenlauf, auf dem es befestigt werden soll),
Abb. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Abb. 1,
Abb. 3 eine schaubildliche Darstellung, die die Rückseite des in Abb. 1 dargestellten Gerätes zeigt, Abb. 4 die Befestigungsfeder des Gerätes, die zu seinem Festlegen an dem Flintenlauf dient,
Abb. 5 eine schaubildliche Teildarstellung der Klemmvorrichtung, mit der das Gerät auf dem Flintenlauf befestigt wird, in vergrößertem Maßstabe,
Abb. 6 eine schaubildliche Darstellung einer der im Inneren des Gerätes sitzenden dünnwandigen Radialrippen,
Abb. 7 eine Seitenansicht, teilweise unterbrochen, eines Flintenlaufes, der mit einem abweichend ausgeführten Gerät gemäß der Erfindung versehen ist,
Abb. 8 eine stirnseitige Ansicht einer Doppelflinte, deren einer Lauf mit dem in Abb. 7 dargestellten Gerät versehen ist,
Abb. 9 einen Schnitt längs der Linie IX-IX der Abb. 8,
Abb. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X der Abb. 9,
Abb. 11 einen Schnitt längs der Linie XI-XI der Abb. 9 (der Flintenlauf selbst ist jedoch nicht dargestellt),
709 806*58
Abb. 12 einen Teil der Befestigungsvorrichtung des Gerätes,
Abb. 13 die gleiche Befestigungsvorrichtung wie in Abb. 12, aber von der Seite gesehen, einen Teil längs der Linie XIII-XIII der Abb. 12 geschnitten,
Abb. 14 einen Einzelteil der in den Abb. 12 und 13 dargestellten Befestigungsvorrichtung,
Abb. 15 bis 18 unterschiedliche Ausführungsformen des Laufverlängerungsrohrstückes mit konischer Bohrung und der
rippen, wobei
die besonders zur Befestigung an einem Lauf einer doppelläufigen Flinte geeignet ist.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist nur einer der Läufe, und zwar der Lauf 21, mit einem zusätzlichen Rohraufsatz, der den Streuwinkel der Schrote verändern soll, versehen worden.
Das Gerät besteht aus zwei halben Befestigungsschellen 22 und 23, die mittels einer Schraube 24 mit-
m dieser Bohrung sitzenden Radial- io einander verbunden sind, deren unter dem Kopf 25 die zusätzlichen Rohre längs der ge- liegender Teil eine Bohrung zur Aufnahme einer
brochenen Schnittlinie XV-XV der Abb. 10 geschnit- Metallstange 26 aufweist.
ten sind. Die Schraube 24 durchdringt zwei ebene Teile 27
In Abb. 1 bis 6 besteht das Gerät gemäß der Erfm- und 28 der Befestigungsschellen und ist mittels einer dung aus einer Halterung in Form einer Hülse 1 und 15 Flügelmutter 20 festgezogen.
einem zusätzlichen Rohrteil 2, der mit nach innen Die halbe Befestigungsschelle 22 ist mit einer auf
ragenden Blechrippen 3 versehen ist. den Lauf 21 aufgesteckten Hülse 29 fest verbunden.
Dieses mit den Blechrippen 3 versehene zusätzliche Bei der in der Abb. 9 dargestellten Ausführungs-
Rohr 2, das in dem Ausführungsbeispiel sich nach form der Erfindung hat die Hülse 29 auf ihrer Innenaußen konisch erweitert, bewirkt eine größere Streu- 20 seite einen schulterartigen xAbsatz 30, an den sich der ung der Schrote. Mündungsrand des Laufes 21 des Gewehres anlegt.
Das Rohr 2 ist mit fünf an seiner Innenwand sitzenden Blechrippen 3 versehen, die dreieckigen Querschnitt haben und mit der Innenwand der Bohrung des konischen Rohres verschweißt sind.
Die Halterung in Form der Hülse 1 ist dazu bestimmt, die genaue Lage des Gerätes auf dem Lauf eines Gewehres sicherzustellen.
In der weiteren Beschreibung wird die Halterung des Gerätes als Hülse 1 bezeichnet. Dieser Teil kann beliebig geformt sein. Die Halterung könnte z. B. aus einer Umhüllung bestehen, die ein Rohr 4 der Doppelflinte umhüllt; sie kann aber auch aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt sein, die die äußere Wand eines Gewehrlaufes umgeben.
Eine längs der gesamten Länge der Hülse 1 verlaufende Öffnung 5 nimmt das Zwischenstück (Laufschiene 6) zwischen den Läufen 4 und 7 einer Jagdflinte auf. Eine Feder 8 ist an einem Teil 9 ange-
Diese Hülse 29 (vgl. Abb. H) weist außerdem einen breiten Längsschlitz 31 auf, so daß sie über den Lauf 21 geschoben werden kann, wobei die Laufschiene 32 zwischen den beiden Gewehrläufen 21 und 33 in diesen Schlitz hineintritt.
Die Hülse 29 geht in ein zusätzliches Rohr über, dessen Bohrung seinerseits die Bohrung des Gewehrlaufes 21 verlängert.
Bei der dargestellten Ausführungsfarm erweitert sich die Bohrung 34 des zusätzlichen Rohres konisch nach außen.
Das zusätzliche Rohr wird im vorliegenden Falle durch eine Verlängerung 35 der Hülse 29 gebildet. Die Verlängerung 35 ist mit Schlitzen versehen, in denen die Blechrippen 36 sitzen.
Diese Blechrippen 36 haben jeweils einen rechtwinklig abgebogenen Teil 37 (Abb. 10), der auf der Außenfläche der Verlängerung 35 der Hülse 29 liegt; sie
schweißt, der unmittelbar den Rand der Öffnung 5 40 werden in ihrer Lage durch eine Außenhülse 38 festbildet. Ein Loch 10 am unteren Ende dieser Feder ist gehalten, die sämtliche gebogenen Teile 37 der Blechdazu bestimmt, die Feder an einem nasenartigen \ror- rippen 36 festklemmt. Die Blechrippen 36 sind so zusprang 11 festzuhalten, der an die Laufschiene 6 zwi- geschnitten, daß sie eine dreieckige Form haben und sehen den Flintenläufen angeschweißt ist. Um das Ge- daß einer der Dreieckseckpunkte, der einen besonders rät abzuheben, genügt es, das äußere, nach oben abge- 45 spitzen Winkel aufweist, nach der Mündung des Laubogsne Ende 12 der Feder 8 anzuheben. fes 21 des Gewehres hin gerichtet ist.
Ein als einfacher Sägeschnitt ausgeführter Schlitz Damit auf jeden Fall die Hülse 29 in ganz einwand-
13 erstreckt sich fast über die gesamte Länge der freier Lage auf dem Gewehrlauf sitzt, muß außerdem Hülse 1; er ist dazu bestimmt, das Zusammenpressen eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen sein, die die der Hülse 1 des Gerätes auf dem entsprechenden 50 Hülse in dieser Lage auch während der Benutzung
Lauf 4 der Flinte zu gestatten. Dieses Zusammenpressen ist erforderlich, weil die Mündungsenden der Läufe der Flinte sich leicht verbreitern und weil das Gerät nach genauem Aufsetzen der Hülse auf den Lauf einwandfrei festgelegt werden muß.
Zwei Reihen von Schlitzen 14 und 15, die durch einfache, unter 20° zur Achse der Hülse 1 geneigte Sägeschnitte erzeugt worden sind, sollen das gegebenenfalls mögliche Zurückschlagen von Mündungsfeuergasen verhindern.
Die Spannvorrichtung der Hülse 1 ist in Abb. 5 in vergrößertem Maßstabe dargestellt; sie besteht aus zwei kleinen Klötzchen 16, die auf beiden Seiten des Schlitzes 13 an der Hülse 1 angeschweißt sind, und
des Gewehres sichert. Diese Befestigungsvorrichtung kann in unterschiedlicher Weise ausgebildet werden; ein Ausführungsbeispiel ist in den Abb. 7 bis 14 veranschaulicht.
Die durch den Kopf der Schraube 24 hindurchgeführte Metallstange 26 ist mit den beiden halben Befestigungsschellen 22 und 23 durch einfaches Anspannen der Flügelmutter 20 fest verbunden. Diese Stange endet an ihrem anderen Ende in einer Öse 40 (Abb. 13), durch die eine in dem Hebel 42 gelagerte Achse 41 hindurchführt. Der Hebel 42 kann um eine Achse 43 geschwenkt werden, die in den beiden Armen eines bügelartigen Teiles 44 gelagert ist (Abb. 12). Der bügelartige Teil 44 ist mit einer Kette 45 ver-
aus einem Hebel 17, der bei seinem Umlegen die keil- 65 bunden, die in einem Haken 46 endet, der in irgendförmig ausgebildeten Klötzchen 16 zusammendrückt, einen Teil des Gewehres, z. B. in die Riemenöse 47, wodurch gleichzeitig die Hülse 1 auf dem Lauf 4 der eingehakt werden kann (Abb. 7). Flinte festgespannt wird. Mit Hilfe des Hebels 42 läßt sich die aus der Stange
Die Abb. 7 bis 11 stellen eine abweichende Aus- 26 und der Kette 45 zusammengesetzte Befestigungsführungsform des Gerätes gemäß der Erfindung dar, 70 verbindung anspannen. Dieser Hebel 42 besteht aus

Claims (9)

einem U-förmig nach Art einer Rinne gebogenen Metallblech, dessen den Boden der Rinne bildender Teil sich auf die Stange 26 abstützt, wenn der Hebel 42 in die in Abb. 13 dargestellte Anspannstellung gebracht wird. In dieser Stellung des Spannhebels 42 wird er durch die in der Spannverbindung auftretende Zugkraft in seiner Lage festgehalten. Um den Hebel in entgegengesetztem Sinne zu schwenken und die Spannung in der Verbindung von Stange 26 und Kette 45 aufzuheben, ist eine gewisse Kraft aufzuwenden; die Achse 41 muß zunächst im Sinne des Pfeiles 48 über einen Totpunkt um die Hebelachse 43 geschwenkt werden (Abb. 13). Das Aufsetzen des Gerätes auf einen Gewehrlauf ist sehr einfach. Man setzt die Hülse 29 auf den Gewehrlauf auf, hakt den Haken 46 in die Riemenöse 47 ein, bringt die beiden Spannschellenhälften 22 und 23 auf den Rohren 21 und 33 in die geeignete Stellung und spannt schließlich die Schellen und die in der Schraube 24 sitzende Stange 26 durch Anziehen der Flügelmutter 20 fest. Es ist weiterhin nur notwendig, die Kette 45 zu spannen, indem man den Hebel 42 in die in der Abb. 13 dargestellte Lage schwenkt. Wie schon vorher angegeben wurde, ist die Bohrung 34 des zusätzlichen Rohrstückes 35 konisch, und zwar nimmt der Bohrungsdurchmesser nach außen hin zu. Wenn man mit dem durch das Gerät verlängerten Lauf schießt, dringt zunächst der Deckpfropfen der Schrotladung in das zusätzliche Rohrstück ein, wo er durch die Blechrippen wie durch eine Reihe von Schneidmessern gespalten wird, da die freien Kanten 49 der Blechrippen 36 sich allmählich von der Innenwand der Bohrung nach deren Mitte hinziehen. Der Pfropfen geht infolgedessen ohne Schwierigkeit durch das Rohrstück hindurch; er wird leicht ausgestoßen. Die Schrote werden dank der fünf in den Abb. 8 und 10 dargestellten Rippen 36 ihrerseits gleichmäßig in dem zusätzlichen Rohr 35 verteilt. Die Blechrippen haben außerdem die Aufgabe, die Schrote an die konisehe Innenwand 34 anzudrücken, die sich nach außen konisch öffnet und damit die Vergrößerung des Streuwinkels der Schrote ergibt. Zum Vergleich ausgeführte Schießversuche, bei denen Gewehre mit einem Gerät gemäß der Erfindung und Gewehre ohne dieses Gerät verwendet wurden, haben gezeigt, daß man mit dem Gerät gemäß der Erfindung eine ganz außerordentlich gleichmäßige Verteilung der Schrote erzielt. Wenn man auf eine kreisförmige Scheibe schießt, verteilen sich die Schrote nahezu vollständig gleichmäßig auf die gesamte Kreisfläche, während ohne das neue Gerät die Schrote im Mittelpunkt der Scheibe wesentlich enger zusammenliegen. Die Abb. 15 bis 18 stellen abweichende Ausführungsformen des zusätzlichen Laufverlängerungsrohrstückes 35 des Gerätes dar. Die in diesen Abbildungen gezeigten Schnitte entsprechen einer gebrochenen Schnittlinie XV-XV, wie sie in Abb. 10 angegeben ist. Auf jeden Fall kann die Anzahl der Blechrippen auch von der Zahl Fünf abweichen; die Blechrippen müssen nicht unbedingt unter einem gleichen Zentriwinkel von 72° gegeneinander versetzt sein, obwohl gerade diese Anordnung sich als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Die Abb. 15 zeigt eine konische Bohrung 34, die der gemäß Abb. 9 gleicht; jedoch haben die in Abb. 9 als geradlinig begrenzte Dreiecke dargestellten Blechrippen hier eine gebogene Kante 50 an Stelle der geradlinigen Kanten 49 bei der Ausführung gemäß Abb. 9. Außerdem haben sie nicht die Form eines rechtwinkligen Dreiecks, da die geradlinige Kante 51 nicht senkrecht zur Achse des Rohres liegt. Die Abb. 16 stellt eine Ausführung dar, bei der auch die Bohrung 55 stark konisch ist und so die Streuung der Schrote fördert; die Rippen 52 jedoch haben die Form eines fast gleichseitigen Dreiecks, und die Bohrung ist nicht genau konisch, sondern leicht nach dem äußeren Ende zu aufgeweitet. Die Erzeugende der Innenfläche ist nicht eine Gerade wie bei einem exakten Konus, sondern eine gekrümmte Linie. Die in der Abb. 17 dargestellte weitere Ausführungsform zeigt in der Bohrung 34 angeordnete Blechrippen in der Form eines Kreisabschnittes. Schließlich ist in der Abb. 18 ein Gerät dargestellt, das die Schrote enger zusammenhält, anstatt ihre Streuung zu vergrößern. In diesem Falle hat das zusätzliche Rohrstück eine konische Bohrung 54, deren Konus sich nach innen, d. h. nach dem Gewehrlauf hin, erweitert. In der sich verengenden konischen Bohrung 54 sitzen Blechrippen 36, die den in der Abb. 9 dargestellten Rippen gleichen. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf diejenigen Ausführungsformen begrenzt, welche in den Zeichnungen dargestellt wurden. Änderungen von Einzelheiten der Geräte sind ohne weiteres möglich, ohne dabei den grundsätzlichen Erfindungsgedanken zu verlassen. Eines der wesentlichen Merkmale der Erfindung ist die Kombination einer konischen Bohrung in einem die Laufbohrung des Gewehres verlängernden Rohransatz mit den dünnen Rippen, die in Längsrichtung in diesem zusätzlichen Rohransatz angeordnet sind. Ein anderes charakteristisches Merkmal besteht darin, daß die Rippen ein Profil haben, das ■— ausgehend von der Innenwand der konischen Bohrung des Zusatzrohres, und zwar Yom Bereich des dem Gewehrlauf zugewandten Teiles, — sich immer mehr von der Innenwand der Bohrung entfernt. Außerdem soll darauf hingewiesen werden, daß die dünne Metallstange 26 (vgl. Abb. 7 und 9) ähnlich einer Zugfeder wirkt, d. h., sie kann wie ein elastisches Organ bei Abgabe eines Schusses vorübergehend nachgeben. Beim Schuß wird sie etwas nach vorn mitgenommen werden, um dann wieder ihre ursprüngliche Länge zurückzugewinnen und das auf den Lauf aufgesetzte Gerät in seine Ausgangslage zurückzuholen, vorausgesetzt, daß die Anspannung der beiden halben Spannschellen 22 und 23 nicht so fest ist, daß sie diese Bewegung verhindert. Selbstverständlich ist es möglich, die beschriebene Befestigungsvorrichtung durch irgendeine andere, in gleicher Weise oder ähnlich wirkende Befestigungsvorrichtung zu ersetzen. Schließlich kann man — abweichend von den Darstellungen in den Zeichnungen — das Gerät mit so vielen Laufverlängerungsrohrstücken ausrüsten, wie das Gewehr Läufe hat. PaTKNTAN.SPB (" CHE
1. Gerät zur Regelung der einen Gewehrlauf verlassenden Schrotgarbe, das zumindest aus einer zum Aufschieben auf das Mündungsende des Gewehrlaufes bestimmten Halterung und aus einem mit der Halterung verbundenen, den Gewehrlauf verlängernden Rohrstück mit einer leicht konischen Bohrung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß in dem konischen Rohrstück (2) sich in seiner Längsrichtung erstreckende, dünnwandige Radialrippen oder Radialbleche (3) angeordnet sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Art einer Hülse ausgebildete Halterung (1) eine Längsöffnung (5) für das Hindurchtreten der die beiden Läufe (4, 7) eines Jagdgewehres verbindenden Laufschiene (6) aufweist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es so viele Halterungshülsen (1) und mit Radialrippen (3) versehene Laufverlängerungsrohrstücke (2) aufweist, wie das Gewehr Läufe hat.
4. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufverlängerungsrohrstück (2) fünf Radialrippen enthält, die in seinem Inneren so um die Achse der Bohrung herum angeordnet sind, daß die Mittelebenen einander benachbarter Rippen einen Winkel von 72° miteinander einschließen.
5. Gerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rippe (3) eine dem Lauf des Gewehres zügekehrte Spitze aufweist, die unmittelbar an der Wand der Bohrung des Laufverlängerungsrohrstückes liegt.
6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Rippen (3) im wesentlichen die
Form eines Dreiecks hat, dessen eine spitzwinklige Ecke nach dem Lauf des Gewehres gerichtet ist, während eine der Seiten dieses Dreiecks an der Innenwand der Bohrung des Laufverlängerungsrohrstückes (2) anliegt.
7. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein als ein langgestrecktes Verbindungsglied ausgebildetes Befestigungsmittel, das mit dem Gerät verbunden ist und eine an einem Teil des Gewehres einhängbare Festhaltevorrichtung aufweist.
8. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Befestigung der als Hülse ausgebildeten Halterung dienende Befestigungsmittel längs elastisch ist.
9. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied der für die Festlegung der Vorrichtung am Gewehrlauf dienenden Verankerung mit einer Spannvorrichtung kombiniert ist, die einen Zug auf das Verbindungsglied ausübt und so den festen Sitz der Hülse auf dem Gewehrlauf sichert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Xr. 552 409;
französische Patentschrift Nr. 997 788.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 8D6/6S 11.57
DES43018A 1954-03-24 1955-03-11 Geraet zur Regelung der einen Gewehrlauf verlassenden Schrotgarbe Pending DE1019934B (de)

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SE404423B (sv) * 1975-05-05 1978-10-02 Tornes Olle Anordning for okning och forenhetligande av spridningen hos hagelvapen, serskilt for lerduveskytte

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DE552409C (de) * 1929-08-14 1932-06-14 Richard M Cutts Jr Vorsatzstueck fuer Schrotflinten
FR997788A (fr) * 1945-07-25 1952-01-10 Disperseur

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