DE10141560C2 - Verfahren zur Herstellung eines fluidbetätigten Arbeitszylinders - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines fluidbetätigten ArbeitszylindersInfo
- Publication number
- DE10141560C2 DE10141560C2 DE2001141560 DE10141560A DE10141560C2 DE 10141560 C2 DE10141560 C2 DE 10141560C2 DE 2001141560 DE2001141560 DE 2001141560 DE 10141560 A DE10141560 A DE 10141560A DE 10141560 C2 DE10141560 C2 DE 10141560C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- end wall
- piston
- cylinder
- piston rod
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 title claims description 62
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 17
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 26
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 24
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 18
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims description 9
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims description 9
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 5
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 5
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 4
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 3
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 claims description 3
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 claims 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 6
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 6
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 5
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 238000013461 design Methods 0.000 description 5
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 3
- 239000000565 sealant Substances 0.000 description 3
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000027455 binding Effects 0.000 description 2
- 238000009739 binding Methods 0.000 description 2
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 239000008187 granular material Substances 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 2
- 239000006096 absorbing agent Substances 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- AZDRQVAHHNSJOQ-UHFFFAOYSA-N alumane Chemical group [AlH3] AZDRQVAHHNSJOQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000004069 differentiation Effects 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 239000002994 raw material Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 1
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 238000005728 strengthening Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 230000009466 transformation Effects 0.000 description 1
- 238000000844 transformation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
- F15B15/08—Characterised by the construction of the motor unit
- F15B15/14—Characterised by the construction of the motor unit of the straight-cylinder type
- F15B15/1423—Component parts; Constructional details
- F15B15/1438—Cylinder to end cap assemblies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
fluidbetätigten Arbeitszylinders, der ein Zylindergehäuse
aufweist, das ein Gehäusevorderteil mit einer vorderen Ab
schlusswand und einem damit einstückigen Zylinderrohr sowie
eine als separater Abschlussdeckel ausgebildete, rückseitig
an dem Gehäusevorderteil befestigte rückwärtige Abschlusswand
enthält, wobei in dem Zylindergehäuse ein Kolben linear ver
schiebbar angeordnet ist, mit dem eine die vordere Abschluss
wand durchsetzende Kolbenstange verbunden ist.
Aus der DE 38 20 078 C3 geht ein Arbeitszylinder hervor, bei
dem das Zylinderrohr einstückig mit der rückseitigen Ab
schlusswand ausgebildet ist, wobei die von der Kolbenstange
durchsetzte vordere Abschlusswand als separates Bauteil aus
geführt und in das Zylinderrohr eingesetzt ist. Bei der Her
stellung und Montage dieses Arbeitszylinders ist eine hohe
Präzision gefordert, die sich nachteilig auf die Gestehungs
kosten auswirkt. Bei mangelnder Präzision kann eine exakt
zentrische Fixierung der vorderen Abschlusswand im Zylinder
rohr nicht gewährleistet werden, was beim späteren Betrieb
des Arbeitszylinders Verschleißprobleme nach sich zieht.
Eine vergleichbare Situation stellt sich bei dem aus der DE-15 25 619 A
oder dem aus der DE 41 20 709 A1 bekannten Ar
beitszylinder dar.
Aus der DE 44 16 726 A1 geht bereits ein Arbeitszylinder her
vor, bei dessen Fertigung nicht nur die rückseitige Ab
schlusswand, sondern auch die von der Kolbenstange durchsetz
te vordere Abschlusswand einstückig mit dem Zylinderrohr her
gestellt wird. Hier stellt sich jedoch das Problem einer um
formenden Bearbeitung des Zylinderrohrs bei bereits instal
liertem Kolben und Kolbenstange, bei der diese Komponenten -
beispielsweise durch eine für den Umformungsprozess erforder
liche Wärmezufuhr - beschädigt werden können oder ungünstige
Verformungen auftreten, die beim anschließenden Betrieb den
Verschleiß begünstigen.
Aus der DE 38 27 031 A1 geht bereits ein Arbeitszylinder her
vor, bei dem die rückwärtige Abschlusswand als separater Ab
schlussdeckel ausgebildet und an einem die vordere Abschluss
wand und das Zylinderrohr definierenden einstückigen Gehäuse
vorderteil befestigt ist. Die mit einer solchen Bauform er
zielbare Präzision wird durch eine aufwendige mechanische Be
arbeitung zur Herstellung des Gehäusevorderteils erkauft.
Die DE 195 04 207 C2 beschreibt einen Arbeitszylinder, dessen
Zylindergehäuse aus drei separaten Komponenten in Gestalt ei
nes Zylinderrohres und zweier stirnseitiger Deckel zusammen
gesetzt ist. Bei der Herstellung des Zylinders werden die De
ckel in das Zylinderrohr eingesetzt und durch Sickenverbin
dungen fixiert.
Die DE 198 36 422 A1 offenbart einen Arbeitszylinder, bei dem
das Zylinderrohr und die beiden Abschlusswände ebenfalls als
gesonderte Bauteile ausgeführt sind. Ihre gegenseitige Befes
tigung wird durch Schraubverbindungen realisiert. Stirnseitig
am Kolben sind zusätzliche Axialvorsprünge vorgesehen, die im
Betrieb des Arbeitszylinders eine Endlagendämpfung bewirken.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
vorzuschlagen, mit dem sich ein fluidbetätigter Arbeitszylin
der einfach, präzise und dennoch kostengünstig herstellen
lässt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung
eines fluidbetätigten Arbeitszylinders der eingangs definier
ten Bauart, wobei man durch spanlose Umformung eines Aus
gangskörpers das das Zylinderrohr und die vordere Abschluss
wand enthaltende, mit einer den Durchgriff der Kolbenstange
ermöglichenden Durchbrechung versehene Gehäusevorderteil her
stellt, an dessen Rückseite man nach dem Einsetzen der aus
Kolben und Kolbenstange bestehenden Baueinheit den die rück
wärtige Abschlusswand definierenden Abschlussdeckel befes
tigt.
Somit ist es mit einfachen Mitteln möglich, unmittelbar bei
der Herstellung des Arbeitszylinders eine koaxiale Ausrich
tung des den Kolben aufnehmenden Innenraumes des Zylinderge
häuses und der von der Kolbenstange durchsetzten Durchbre
chung der vorderen Abschlusswand zu gewährleisten. Der im
späteren Betrieb des Arbeitszylinders auftretende Verschleiß
kann daher auf ein Minimum reduziert werden. Der Zusammenbau
des Arbeitszylinders gestaltet sich sehr einfach, wobei Kol
ben und Kolbenstange in das rückseitig offene Gehäusevorder
teil eingesetzt werden und anschließend die als separater Ab
schlussdeckel ausgeführte rückwärtige Abschlusswand ange
bracht werden kann, ohne den Kolben oder die Kolbenstange zu
beeinträchtigen. Auch besteht der Vorteil, dass man an dem
rückseitigen Abschlussdeckel bei Bedarf wesentlich einfacher
zusätzliche Maßnahmen, beispielsweise die Anbringung von Be
festigungsmitteln, treffen kann, als an dem wesentlich größer
bauenden Gehäusevorderteil. Solche Befestigungsmittel sind
beispielsweise horizontale Fußbefestigungseinrichtungen, Ge
windebefestigungseinrichtungen, Flanschbefestigungseinrich
tungen oder Aufhängeeinrichtungen zur schwenkbaren Lagerung.
Aufbauend auf dem erfindungsgemäßen Verfahren können sehr
kostengünstige Arbeitszylinder mit einer geringen Anzahl von
Bauteilen realisiert werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
In die den Durchgriff der Kolbenstange ermöglichende Durch
brechung der vorderen Abschlusswand wird zweckmäßigerweise
vor dem Einsetzen der Kolbenstange eine im fertiggestellten
Zustand des Arbeitszylinders von der Kolbenstange koaxial
durchsetzte Hülse eingesetzt, die in Bezug auf die Kolben
stange eine Führungs- und Abstreiffunktion sowie zweckmäßi
gerweise auch eine Dichtfunktion ausüben kann. Eine einfache
Montage und Befestigung wird erreicht, wenn die Hülse in die
Durchbrechung eingepresst wird. Bei der Hülse handelt es sich
bevorzugt um ein einfach und kostengünstig herstellbares
Mehrkomponenten-Spritzgussteil. Zur Herstellung der Hülse
kann beispielsweise eine Führungsbüchse als Einlegeteil in
einer Spritzgussform platziert werden, um anschließend die
die Abstreiffunktion und eventuelle Dichtungsfunktion erfül
lenden Werkstoffe an die Führungsbüchse anzuspritzen. Sämtli
che Komponenten der Hülse können beispielsweise aus geeigne
tem unterschiedlichem Kunststoff-Ausgangsmaterial, das vor
zugsweise als Granulat vorliegt, in einer Spritzgießmaschine
zusammen spritzgegossen werden.
Zweckmäßigerweise wird in dem Ausgangskörper vor der Formge
bung des Gehäusevorderteils eine für den Betrieb des Arbeits
zylinders gewünschte Anzahl von Fluiddurchtrittsöffnungen
eingebracht, durch die beim späteren Betrieb des Arbeitszy
linders aus dem Innenraum des Zylindergehäuses Fluid abge
führt und bei Bedarf auch Fluid in den Innenraum eingespeist
werden kann. Bevorzugt werden die Fluiddurchtrittsöffnungen
durch Stanzen hergestellt. In der Fluiddurchtrittsöffnung
kann beispielsweise eine Fluidleitung oder ein zur Befesti
gung einer Fluidleitung dienender Fluidleitungsverbinder fi
xiert werden. Besonders kostengünstig ist eine Einpressbefes
tigung des betreffenden Fluidleitungsverbinders.
Vergleichbar der Hülse kann auch der Kolben als Mehrkomponen
ten-Spritzgussteil hergestellt werden, sodass er samt der an
ihm vorgesehenen Führungs- und/oder Dichtungsmittel ein ein
ziges Bauteil darstellt, sodass eine kostengünstige Lagerhal
tung und einfache Montage an der Kolbenstange möglich ist.
Sämtliche Komponenten des Kolbens können beispielsweise aus
einem geeigneten unterschiedlichen Kunststoff-
Ausgangsmaterial, das vorzugsweise als Granulat vorliegt, in
einer Spritzgießmaschine zusammen spritzgegossen werden. Für
die Verbindung zwischen der Kolbenstange und dem Kolben emp
fiehlt sich ein Verzicht auf gesonderte Befestigungsmittel
und eine Realisierung durch Vernieten, Verschweißen, Verpres
sen oder Verkleben. So kann der Kolben insbesondere durch ei
ne Reibschweißverbindung an der Kolbenstange fixiert werden.
Bei der Verbindung zwischen dem Gehäusevorderteil und dem
rückseitig angesetzten Abschlussdeckel wird ebenfalls eine
schraubenlose Verbindungsart vorgezogen. Empfehlenswert ist
eine Maßnahme, bei der der Abschlussdeckel durch Umformen von
Abschnitten des Gehäusevorderteils am Gehäusevorderteil fi
xiert wird. So kann beispielsweise der Endabschnitt des Ge
häusevorderteils zur Definition eines den Abschlussdeckel
hintergreifenden Halterandes umgebördelt werden oder mit ei
ner oder mehreren Sicken versehen werden, die in eine oder
mehrere zugeordnete Umfangsnuten des Abschlussdeckels ein
greifen. Bei alledem empfiehlt es sich, die Verbindung so
vorzunehmen, dass auch ohne zusätzliche Dichtungsmittel eine
fluiddichte Verbindung zwischen dem Gehäusevorderteil und dem
rückseitigen Abschlussdeckel gewährleistet ist.
Unter Zugrundelegung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann
bei Bedarf ein Arbeitszylinder realisiert werden, der sich
aus lediglich fünf bis maximal sieben Bauteilen zusammen
setzt. Dies Bauteile sind das Gehäusevorderteil, die Kolben
stange, der mit Dicht- und/oder Führungsmitteln ausgestattete
Kolben und eine am Gehäusevorderteil zu fixierende Hülse mit
integrierten Führungs-, Abstreif- und eventuell Dichtungsmit
teln. Zusätzlich können in entsprechenden Fluiddurchtritsöff
nungen des Zylindergehäuses noch ein oder zwei Fluidleitungs
verbinder befestigt werden. Je nach Bedarf lässt sich ein Ar
beitszylinder für einfach wirkende oder für doppelt wirkende
Betriebsweise herstellen. Bei den verwendeten Materialien ist
hohe Flexibilität gegeben, wobei unter anderem sowohl Kunst
stoffmaterial als auch Aluminiummaterial für das Zylinderge
häuse, den Kolben oder die Kolbenstange eingesetzt werden
kann. Für die einzelnen Komponenten können dabei unterschied
liche Materialien verwendet werden, sodass auch ein Hybridzy
linder realisierbar ist, bei dem die Materialwahl in Abhän
gigkeit von der Funktion der jeweiligen Komponente und unter
Berücksichtigung gewichtssparender Aspekte optimal getroffen
werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeich
nung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines ersten möglichen Ausfüh
rungsbeispiels eines nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten Arbeitszylinders, und
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform eines nach dem erfin
dungsgemäßen Verfahren hergestellten Arbeitszylin
ders, wiederum im Längsschnitt.
Sofern im einzelnen nicht anders angegeben, bezieht sich die
nachfolgende Beschreibung gleichzeitig auf beide Ausführungs
beispiele.
Der in seiner Gesamtheit mit Bezugsziffer 1 bezeichnete Ar
beitszylinder wird im Betrieb durch unter Druck stehendes
Fluid betätigt, wobei es sich um ein hydraulisches oder ein
gasförmiges Medium handeln kann. Der Arbeitszylinder 1 des
Ausführungsbeispiels eignet sich vor allem zur Betätigung mit
Druckluft, so dass er als Pneumatikzylinder bezeichnet werden
kann.
Der Arbeitszylinder 1 verfügt über ein längliches Zylinderge
häuse 2, in dem ein länglicher Innenraum 3 ausgebildet ist.
Es setzt sich aus einem Zylinderrohr 4 und zwei an den beiden
Stirnseiten des Zylinderrohres 4 angeordneten Abschlusswänden
5, 6 zusammen. Zur besseren Unterscheidung sei die eine Ab
schlusswand als vordere Abschlusswand 5 und die andere Ab
schlusswand als rückwärtige Abschlusswand 6 bezeichnet.
In dem Innenraum 3 befindet sich ein Kolben 7, der mit seiner
Außenumfangsfläche 8 an der Innenumfangsfläche 12 des Zylin
derrohres 4 gleitverschieblich anliegt. Der Kolben 7 ist in
der Lage, in der Längsrichtung des Innenraumes 3 eine durch
Doppelpfeil angedeutete Linearbewegung 13 relativ zum Zylin
dergehäuse 2 auszuführen.
Mit dem Kolben 7 ist eine Kolbenstange 14 bewegungsgekoppelt.
Diese ist mit ihrem rückwärtigen Ende 15 am Kolben 7 befes
tigt und ragt ausgehend vom Kolben 7 in Richtung zur vorderen
Abschlusswand 5, die sie durch eine Durchbrechung 26 hindurch
nach außen hin durchsetzt. Am außerhalb des Zylindergehäuses
2 liegenden vorderen Ende 16 der Kolbenstange 14 sind Befes
tigungsmittel vorgesehen, die es ermöglichen, ein zu bewegen
des Bauteil zu fixieren.
Der Kolben 7 verfügt an seinem Außenumfang über Führungs- und
Dichtungsmittel 17, die in Kontakt mit der Innenumfangsfläche
12 stehen. Sie gewährleisten eine reibungsarme Verschiebefüh
rung des Kolbens 7 und bewirken eine Abdichtung der beiden
vom Kolben 7 im Innenraum 3 abgeteilten vorderen und rückwär
tigen Arbeitskammern 18, 19.
In die vordere Arbeitskammer 18 mündet eine die Wandung des
Zylindergehäuses 2 durchsetzende vordere Fluiddurchtrittsöff
nung 22, die im Bereich der vorderen Abschlusswand 5 plaziert
ist. Sie befindet sich beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1
in dem sich an die vordere Abschlusswand 5 zur Rückseite des
Arbeitszylinders 1 hin unmittelbar anschließenden vorderen
Endabschnitt des Zylinderrohres 4. Beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 befindet sie sich direkt in der vorderen Ab
schlusswand 5 oder in einem die Durchbrechung 26 begrenzenden
axialen Fortsatz 27 derselben. Die vordere Fluiddurchtritt
söffnung 22 durchsetzt die Wandung des Zylinderrohres 4 und
mündet in die vordere Arbeitskammer 18. Sie ist bevorzugt als
Stanzloch, also als durch Stanzen hergestelltes Loch, ausge
bildet.
Eine rückwärtige Fluiddurchtrittsöffnung 23 durchsetzt beim
Ausführungsbeispiel der Fig. 1 die rückwärtige Abschlusswand
6 und kommuniziert mit der rückwärtigen Arbeitskammer 19.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist auch die rückwärtige
Fluiddurchtrittsöffnung 23 in der Wandung des Zylindergehäu
ses 2 ausgebildet, wobei sie insbesondere den rückwärtigen
Endabschnitt des Zylinderrohres 4 durchsetzt. Sie kann unmit
telbar mit der zugeordneten Arbeitskammer 19 in Verbindung
stehen. Alternativ kann die Verbindung zur rückwärtigen Ar
beitskammer 19 auch unter Zwischenschaltung eines die rück
wärtige Abschlusswand 6 durchsetzenden Fluidkanals 20 erfol
gen, der die rückwärtige Abschlusswand 6 durchsetzt, wobei er
einenends in die rückwärtige Arbeitskammer 19 ausmündet und
andernends mit der rückwärtigen Fluiddurchtrittsöffnung 23
verbunden ist.
Beide Fluiddurchtrittsöffnungen 22, 23 sind mit Befestigungs
mitteln 24 ausgestattet, die den fluiddichten Anschluß einer
Fluidleitung ermöglichen, über die eine Fluidzufuhr und/oder
Fluidabfuhr bezüglich der zugeordneten Arbeitskammer 18, 19
erfolgen kann.
Mithin besteht die Möglichkeit, durch gesteuerte Fluid
beaufschlagung der beiden Arbeitskammern 18, 19 den Kolben 7
und die mit diesem bewegungsgekoppelte Kolbenstange 14 zu der
schon erwähnten Linearbewegung 13 in der einen oder anderen
Richtung anzutreiben.
Die von der Kolbenstange 14 durchsetzte vordere Abschlusswand
5 ist einstückig mit dem sich anschließenden Zylinderrohr 4
ausgebildet und bildet gemeinsam mit diesem ein Gehäusevor
derteil 25 des Zylindergehäuses 2. Dieses Gehäusevorderteil
25 besteht zweckmäßigerweise aus einem spanlos geformten Kör
per und ist beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ein aus Alu
miniummaterial bestehendes Tiefziehteil. Bei der Herstellung
durch Tiefziehen wird der das Zylinderrohr 4 repräsentierende
Abschnitt und der die vordere Abschlusswand 5 repräsentieren
de Abschnitt des Gehäusevorderteils 25 durch Umformen eines
z. B. platten- oder scheibenartigen Ausgangskörpers in die ge
wünschte Endform gebracht, wobei auch die von der Kolbenstan
ge 14 durchsetzte Durchbrechung 26 der vorderen Abschlusswand
5 ausgebildet wird. Die beim Ausführungsbeispiel gewünschte
Koaxiallage der Durchbrechung 26 und des Innenraumes 3 kann
bei der Tiefziehherstellung sehr exakt vorgegeben werden.
Alternativ kann das Gehäusevorderteil 25 beispielsweise auch
durch Rollieren eines Rohrkörpers hergestellt werden. Durch
Einrollieren eines Endabschnittes eines solchen Rohrkörpers
kann die vordere Abschlusswand 5 und der die Durchbrechung 26
definierende Fortsatz 27 angeformt werden. Die Fig. 2 zeigt
einen derart hergestellten Arbeitszylinder.
Es wäre auch möglich, das Gehäusevorderteil 25 einstückig als
Spritzgußteil aus Kunststoffmaterial herzustellen.
Bei beiden Ausführungsbeispielen ist die Durchbrechung 26 zy
lindrisch gestaltet und findet sich innerhalb eines nach vor
ne ragenden rohrstutzenartigen hohlzylindrischen Fortsatzes
27 der vorderen Abschlusswand 5. Dieser Fortsatz wird zweck
mäßigerweise bei der Formgebung der vorderen Abschlusswand 5
unmittelbar mit angeformt.
Die rückwärtige Abschlusswand 6 ist als bezüglich des Gehäu
sevorderteils 25 separater Abschlussdeckel 28 ausgebildet,
der praktisch das Gehäusehinterteil bildet und der an dem der
vorderen Abschlusswand 5 entgegengesetzten rückwärtigen Ende
des Gehäusevorderteils 25 unter Abdichtung befestigt ist.
Auch bei dem Abschlussdeckel 28 kann es sich um ein Metall
teil, beispielsweise um ein Aluminiumteil, oder um ein Kunst
stoffteil handeln.
Zweckmäßigerweise ist der Abschlussdeckel 28 relativ flach
ausgebildet.
An dem Abschlussdeckel 28 können sehr leicht Befestigungsmit
tel 32 vorgesehen werden, die eine Befestigung des Arbeitszy
linders 1 am Einsatzort ermöglichen. Bei beiden Ausführungs
beispielen ist ein Lagerauge als Befestigungsmittel 32 vorge
sehen, das eine Schwenklagerung des Arbeitszylinders ermög
licht. Andere mögliche Ausführungsformen von Befestigungsmit
teln sind beispielsweise horizontale Fußbefestigungseinrich
tungen, Gewindebefestigungseinrichtungen, Flanschbefesti
gungseinrichtungen.
Zweckmäßigerweise ist der Abschlussdeckel 28 schraubenlos und
ohne zusätzliche separate Befestigungsmittel am Gehäusevor
derteil 25 fixiert. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1
geschieht dies durch einen oder mehrere umgeformte Abschnitte
31 des Gehäusevorderteils 25. Der das Zylinderrohr 4 bildende
Längenabschnitt des Gehäusevorderteils 25 hat im Bereich sei
nes freien Endes zweckmäßigerweise einen mit reduzierter
Wandstärke ausgebildeten Endabschnitt 33, der zum Innenraum 3
hin durch eine am Innenumfang des Zylinderrohres 4 ausgebil
dete ringförmige Stufe 34 begrenzt ist. Der Abschlussdeckel
28 ist bis zur Anlage an der ringförmigen Stufe 34 in das Zy
linderrohr 4 eingeschoben und der Endabschnitt 33 ist von au
ßen her um den Rand des Abschlussdeckels 28 herumgebördelt.
Der Endabschnitt 33 bildet hier also den umgeformten Ab
schnitt 31, der für die Befestigung des Abschlussdeckels 28
am Gehäusevorderteil 25 verantwortlich ist.
Zweckmäßigerweise ist zwischen dem Abschlussdeckel 28 und dem
Zylinderrohr 4 eine umlaufende Dichtung 35 plaziert, die eine
fluiddichte Verbindung gewährleistet. Allerdings besteht
durchaus auch die Möglichkeit, die dichte Verbindung allein
durch den Materialkontakt von Gehäusevorderteil 25 und Ab
schlussdeckel 28 zu realisieren.
Eine andere Möglichkeit zur schraubenlosen Befestigung be
steht in der Ausbildung einer Sickenverbindung. Der Ab
schlussdeckel 28 kann am Außenumfang eine oder mehrere umlau
fende Nuten besitzen, in die das Material des Gehäusevorder
teils 25 hineingedrückt ist.
Die erforderliche Umformungen werden vorzugsweise durch Kalt
umformungen erzielt.
Ferner kann der Abschlussdeckel 28 an das Zylinderrohr 2 des
Gehäusevorderteils 25 angeschweißt sein, z. B. durch eine La
serschweißnaht, wie dies beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
2 der Fall ist. Auch eine Klebeverbindung wäre denkbar.
In der zylindrischen Durchbrechung 26 der vorderen Abschluss
wand 5 sitzt eine zweckmäßigerweise allein durch Preßsitz fi
xierte Hülse 36. Sie ist koaxial zur Kolbenstange 14 angeord
net und umschließt selbige. Bevorzugt ist sie in dem hohlzy
lindrischen Fortsatz 27 gehalten.
Die Hülse 36 besteht aus mehreren fest miteinander verbunde
nen Komponenten und stellt ein einheitlich handhabbares Bau
teil dar. Eine Komponente ist eine Führungsbüchse 37 zur
Gleitführung der Kolbenstange 14. Weitere Komponenten sind
ein Abstreiferring 38 und ein Dichtungsring 39, die koaxial
zu der Führungsbüchse 37 angeordnet sind. Der Abstreiferring
38 verhindert den Eintritt von Verunreinigungen in die vorde
re Arbeitskammer 18. Der Dichtungsring 39 verhindert ein Ent
weichen von fluidischem Druckmittel aus der vorderen Arbeits
kammer 18 durch die Durchbrechung 26 hindurch.
Der Dichtungsring 39 kann entfallen, wenn der Arbeitszylinder
1 als einfachwirkender Zylinder ausgebildet ist, bei dem nur
die rückwärtige Arbeitskammer 19 mit Druckmedium beaufschlagt
wird. Der Arbeitszylinder 1 beider Ausführungsbeispiele ist
ein sogenannter doppeltwirkender Arbeitszylinder, bei dem
beide Arbeitskammern 18, 19 gleichzeitig oder alternativ mit
Druckmedium beaufschlagbar sind.
Bei der Hülse 36 handelt es sich zweckmäßigerweise um ein
Mehrkomponenten-Spritzgußteil, bei dem die einzelnen Kompo
nenten im Rahmen einer Spritzgußfertigung zusammengefügt wur
den. Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Abstreif
ring 38 und der Dichtungsring 39 aus Kunststoffmaterial be
stehen und an die insbesondere aus Metall bestehende Füh
rungsbüchse 37 durch Spritzgießen angeformt sind.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 verfügt die Hülse 36 zu
sätzlich über einen koaxialen und vorzugsweisen rohrstutzen
artigen Fortsatz 40, der in den Innenraum 3 des Zylinderge
häuses 2 ragt. Er kann insbesondere mit der Führungsbüchse 37
einstückig verbunden sein. Zwischen dem Fortsatz 40 und der
von diesem mit radialem Abstand koaxial umschlossenen Kolben
stange 14 ist ein Dämpfungs-Ringraum 56 definiert, der eine
nends zur vorderen Arbeitskammer 18 hin offen ist und ander
nends mit der vorderen Fluiddurchtrittsöffnung 22 kommuni
ziert. Um letzteres zu ermöglichen, verfügt der Fortsatz 40
zweckmäßigerweise über eine mit der vorderen Fluiddurchtritt
söffnung 22 fluchtende radiale Durchbrechung.
Schließlich ist auch noch mindestens ein die Wandung des
Fortsatzes 40 durchbrechender Drosselkanal 57 vorgesehen, der
mit axialem Abstand zu der dem Kolben 7 zugewandten Mündung
des Dämpfungs-Ringraumes 56 in diesen Dämpfungs-Ringraum 56
einmündet und letzteren mit der vorderen Arbeitskammer 18
verbindet. Der Querschnitt des Drosselkanals 57 ist wesent
lich geringer als derjenige des Dämpfungs-Ringraumes 56.
Auch der Kolben 7 ist zweckmäßigerweise als Mehrkomponenten-
Spritzgußteil ausgeführt. Er verfügt beim Ausführungsbeispiel
über einen aus Metall und vorzugsweise aus Aluminiummaterial
bestehenden Trägerkörper 42, der die notwendige Steifigkeit
gewährleistet. Die schon erwähnten Führungs- und Dichtungs
mittel 17 sitzen am Außenumfang des Trägerkörpers 42 und sind
zweckmäßigerweise durch Spritzgießen an den Trägerkörper 42
angeformt. Jedenfalls bildet der Kolben 7, wie die Hülse 36,
ein einheitlich handhabbares Bauteil.
Die Führungs- und Dichtungsmittel 17 beinhalten bei den Aus
führungsbeispielen zwei axial mit Abstand zueinander angeord
nete Dichtungsringe 43 und einen dazwischen angeordneten Füh
rungsring 44. Die Materialien für diese Ringkörper können un
terschiedlich sein und sich am Anwendungszweck orientieren.
Wird ein aus Kunststoffmaterial bestehender Trägerkörper 42
verwendet, kann in der Regel auf einen speziell angeformten
Dichtungsring verzichtet werden, indem dann die Außenfläche
des Trägerkörpers 42 selbst die Führungsmittel bildet.
Der Kolben 7 ist vorzugsweise schraubenlos an der Kolbenstan
ge 14 befestigt. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 liegt
eine Nietverbindung vor. Die Kolbenstange 14 ist mit einem
Endabschnitt 45 geringeren Durchmessers durch eine zentrale
Durchbrechung des Kolbens 7 hindurch gesteckt, wobei der
rückseitig hinausragende Abschnitt unter Bildung eines Niet
kopfes 46 vernietet ist. Der Kolben 7 ist somit zwischen dem
Nietkopf 46 und der den Endabschnitt 45 reduzierten Durchmes
sers begrenzenden Ringstufe 47 fest eingespannt.
Zur Befestigung könnte auch eine Schweißverbindung vorgesehen
sein, insbesondere eine Reibschweißverbindung. Beim Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 2 liegt eine Einpreßverbindung
und/oder Klebeverbindung vor.
Bei entsprechender Materialwahl könnten sämtliche Schweißver
bindungen auch als Ultraschall- oder Laser-Schweißver
bindungen ausgeführt sein.
Zum Aufbau des Kolbens 7 sei erwähnt, dass dieser an einer
oder, wie gemäß Fig. 2, an beiden Stirnseiten über einen A
xialvorsprung 58a, 58b verfügen kann, welcher bei der Endla
gendämpfung verwendet wird. So kann am jeweils zugeordneten
Endbereich des Zylindergehäuses 2 innen eine zum Innenraum 3
hin offene Aufnahme 59a, 59b ausgebildet sein, in die der
betreffende Axialvorsprung 58a, 58b zur Endlagendämpfung ein
tauchen kann. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist eine
vordere Aufnahme 59a von dem Dämpfungs-Ringraum 56 gebildet.
Eine rückwärtige Aufnahme 59b ist am Abschlussdeckel 28 aus
gebildet und gehört zu dem dortigen Fluidkanal 20. Ein weite
rer Drosselkanal 62 stellt eine direkte Verbindung geringen
Strömungsquerschnittes zwischen der rückwärtigen Arbeitskam
mer 19 und dem Fluidkanal 20 zwischen der Aufnahme 59b und
der rückwärtigen Fluiddurchtrittsöffnung 23 her.
Wenn sich der Kolben 7 im Betrieb des Arbeitszylinders 1 an
eine seiner beiden Endlagen annähert, taucht der betreffende,
zweckmäßigerweise mit einer Dichtung 63 ausgestattete Axial
vorsprung 58a, 58b in die zugeordnete Aufnahme 59a, 59b ein
und verschließt diese, so dass das verdrängte Druckmittel
nicht mehr durch den bis dahin zur Verfügung stehenden größe
ren Strömungsquerschnitt abströmen kann. Ein Abströmen ist
jetzt nurmehr durch den zugehörigen Drosselkanal 57 bzw. 62
hindurch möglich, so dass sich die Kolbengeschwindigkeit ver
langsamt und der Endaufprall reduziert wird.
Die vordere Fluiddurchtrittsöffnung 22 ist beim Ausführungs
beispiel der Fig. 1 in besonderer Weise ausgeführt. Sie ist
dadurch entstanden, dass das Material des Gehäusevorderteils
25 mit einem entsprechenden Stempel durchstoßen und nach in
nen in den Innenraum 3 hineingedrückt wurde. Dadurch ergibt
sich ein aus der Verformung des Materials des Zylinderrohrs 4
entstandener hohlzylindrischer Befestigungsabschnitt 48, der
die vordere Fluiddurchtrittsöffnung 22 umgrenzt und ausgehend
von der zylindrischen Wandung des Zylinderrohres 4 radial
nach innen ragt.
Am Innenumfang des Befestigungsabschnittes 48 sind die Befes
tigungsmittel 24 angeordnet, beim Ausführungsbeispiel der
Fig. 1 in Gestalt eines in das Material eingebrachten Innenge
windes. Daran lässt sich eine anzuschließende Fluidleitung
oder ein zum Anschließen einer Fluidleitung dienender Fluid
leitungsverbinder befestigen (in Fig. 1 strichpunktiert bei
49a angedeutet).
Es wäre auch möglich, die Innenfläche des hohlzylindrischen
Befestigungsabschnittes 48 so auszubilden, dass sich eine
Preßsitzfläche ergibt und ein Fluidleitungsverbinder darin
durch Einpressen fixiert werden kann.
Die geschilderte Realisierung des Befestigungsabschnittes 48
hat den Vorteil, dass eine große Befestigungstiefe bzw. Be
festigungslänge zur Verfügung gestellt werden kann. Daher
kann eine Fluidleitung oder ein Fluidleitungsverbinder selbst
bei sehr dünner Wandstärke des Gehäusevorderteils 25 sicher
befestigt werden.
Allerdings ist es auch möglich, die Wandung des Gehäusevor
derteils zum Erhalt einer Fluiddurchtrittsöffnung mit einem
einfachen Stanzloch zu versehen und darin dann einen geeigne
ten Fluidleitungsverbinder zu fixieren, beispielsweise durch
Einpressen oder Festschweißen. Diese Lösung ist beim Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 2 realisiert, in der im Preßsitz fi
xierte Fluidleitungsverbinder bei 49b angedeutet sind.
Die Fluidleitungsverbinder 49a, 49b sind zweckmäßigerweise so
ausgebildet, dass sich Fluidleitungen, insbesondere Flu
idschläuche, leicht lösbar fluiddicht befestigen lassen. Die
Fluidleitungsverbinder 49a, 49b sind insbesondere als Steck
verbindungseinrichtungen ausgeführt.
Man hat jedenfalls die Möglichkeit, das Gehäusevorderteil 25
durchgängig dünnwandig auszuführen, wie dies aus der Zeich
nung deutlich wird. Der Arbeitszylinder 1 verfügt daher über
ein nur geringes Gewicht.
Damit der mit der Innenumfangsfläche 12 des Zylinderrohrs 4
in Kontakt stehende Kolbenabschnitt 53 des Kolbens 7 nicht
mit dem Befestigungsabschnitt 48 kollidiert, verfügt der Kol
ben 7 beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 an der der vorde
ren Abschlusswand 5 zugewandten Vorderseite über einen in
Richtung zu der vorderen Abschlusswand 5 ragenden Anschlagab
schnitt 42. Dieser ist hinsichtlich der Baulänge so ausgebil
det, dass er im Betrieb auf die vordere Abschlusswand 5 auf
trifft bevor der mit dem Zylinderrohr 4 in Kontakt stehende,
die Führungs- und Dichtungsmittel 17 aufweisende Kolbenab
schnitt 53 die vordere Fluiddurchtrittsöffnung 22 bzw. den
Befestigungsabschnitt 48 der vorderen Fluiddurchtrittsöffnung
22 erreicht.
Der Anschlagabschnitt 52 verhindert ferner ein Eintauchen des
die Führungs- und Dichtmittel 17 aufweisenden Kolbenabschnit
tes 53 in den sich innen an die Durchbrechung 26 anschließen
den vorderen Endabschnitt 54 des Innenraumes 3, der von der
gewölbt ausgebildeten vorderen Abschlusswand 5 begrenzt wird.
Diese erstreckt sich nicht wie die rückwärtige Abschlusswand
in einer zur Längsachse 55 des Zylindergehäuses 2 rechtwinke
ligen Ebene, sondern ist axial nach außen hin leicht ausge
wölbt.
Ist ein Anschlagabschnitt 52 vorhanden, kann dieser die Funk
tion eines Axialvorsprunges 58a übernehmen.
Der Arbeitszylinder der Ausführungsbeispiele setzt sich je
nach Bauform aus lediglich fünf bis sieben Bauteilen zusam
men. Es sind dies das Gehäusevorderteil 25, der Abschlussde
ckel 28, der Kolben 7, die Kolbenstange 14 und die Hülse 36,
sowie eventuell zusätzlich ein oder zwei in den Fluidlei
tungsöffnungen 22, 23 zu befestigende Fluidleitungsverbinder
49a, 49b. Diese geringe Anzahl von Bauteilen ermöglicht eine
schnelle Montage des Arbeitszylinders 1.
Die Kolbenstange 14 besteht zweckmäßigerweise aus Aluminimum
material oder aus nicht rostendem Stahl.
Der Trägerkörper 42 des Kolbens 7 kann ein Tiefziehteil sein
und insbesondere aus Aluminiummaterial bestehen.
Ein bevorzugter Verfahrensablauf zur Herstellung des Arbeits
zylinders kann sich in der nachfolgend geschilderten Weise
gestalten.
Zunächst wird aus einem Ausgangskörper in Gestalt eines Rohr
körpers das Gehäusevorderteil 25 hergestellt, beispielsweise
indem ein Endabschnitt einrolliert wird, um die vordere Ab
schlusswand 5 sowie die Durchbrechung 26 und eventuell den
hohlzylindrischen Fortsatz 27 zu erhalten. Hierbei handelt es
sich vorzugsweise um eine Warmumformung unter Wärmezufuhr.
Alternativ könnte das Gehäusevorderteil 25 bei einer Metall
ausführung insoweit z. B. auch durch Tiefziehen eines bei
spielsweise platten- oder scheibenförmigen Ausgangskörpers
hergestellt werden.
Als nächstes wird die separat gefertigte Hülse 36 in die
Durchbrechung 26 eingesetzt und vorzugsweise eingepresst.
Im nächsten Schritt wird die aus der Kolbenstange 14 und dem
Kolben 7 zusammengesetzte Baueinheit durch das rückseitig
noch offene Gehäusevorderteil 25 in dieses Gehäusevorderteil
25 eingesetzt, wobei die Kolbenstange 14 durch die Hülse 36
hindurchgeführt wird.
Danach wird der Abschlussdeckel 28 angesetzt und mit einer
der oben geschilderten Befestigungsarten befestigt. An dem
Abschlussdeckel 28 wurden bei Bedarf zuvor geeignete Befesti
gungsmittel angebracht, die eine nachfolgende Befestigung des
Arbeitszylinders am Einsatzort ermöglichen.
Die im Gehäusevorderteil 25 gewünschten vorderen und/oder
rückwärtigen Fluiddurchtrittsöffnungen 22, 23 werden insbe
sondere durch Stanzen in die Wandung des Gehäusevorderteils
25 eingebracht. Dies geschieht zweckmäßigerweise vor der
spanlosen Formgebung des Gehäusevorderteils 25 durch entspre
chende Bearbeitung des Ausgangskörpers, kann unter Umständen
aber auch erst im Anschluß daran geschehen.
Anschließend werden noch die eventuell benötigten Fluidlei
tungsverbinder 49a, 49b in einer oder beiden Fluiddurchtritt
söffnungen 22, 23 installiert. Dies geschieht beispielsweise
durch Einschrauben oder Einpressen, je nach Ausführungsform.
Die Fluidleitungsverbinder können insgesamt patronenartige
Bauteile sein.
Als letztes schließt sich zweckmäßigerweise noch ein Prüfvor
gang an, bei dem die Dichtheit, Maßhaltigkeit und Funktion
des hergestellten Arbeitszylinders überprüft werden.
Es besteht die Möglichkeit, den Arbeitszylinder zum größten
Teil spanlos herzustellen. Er kann aus sehr wenigen, bei
spielsweise lediglich fünf Hauptkomponenten bestehen, die bei
Bedarf durch einen oder zwei Fluidleitungsverbinder ergänzt
werden, so dass maximal sechs oder sieben Komponenten vorge
sehen sind. Für die Herstellung des Arbeitszylinders sind nur
relativ geringe Werkzeugkosten erforderlich, was die Herstel
lung insgesamt sehr kostengünstig gestaltet. Auch ist der Ma
terialbedarf sehr gering. Es ist eine extrem bauteilreduzier
te und kostenminimierte Herstellung möglich.
Der Arbeitszylinder kann problemlos in unterschiedlichen Län
gen hergestellt werden, da hierzu im wesentlichen lediglich
die Länge des Gehäusevorderteils und der Kolbenstange zu va
riieren ist. Ausgehend von in Meterware vorliegendem Aus
gangsmaterial ist mithin eine flexible Fertigung möglich.
Der Arbeitszylinder kann auch als Stoßdämpfer eingesetzt wer
den, wobei er sich wiederum durch seine geringe Anzahl von
Bauteilen und seine kostengünstige Herstellung bzw. Montage
auszeichnen kann.
Bei Bedarf kann der Arbeitszylinder mit Sensormitteln ausges
tattet werden, die eine Erfassung der Position des Kolbens
und/oder der Kolbenstange ermöglichen. Die Sensormittel kön
nen einen oder mehrere Positionssensoren und/oder ein Weg
meßsystem enthalten.
Claims (18)
1. Verfahren zur Herstellung eines fluidbetätigten Arbeits
zylinders, der ein Zylindergehäuse (2) aufweist, das ein Ge
häusevorderteil (25) mit einer vorderen Abschlusswand (5) und
einem damit einstückigen Zylinderrohr (4) sowie eine als se
parater Abschlussdeckel (28) ausgebildete, rückseitige Ab
schlusswand (6) enthält, wobei in dem Zylindergehäuse (2) ein
Kolben (7) linear verschiebbar angeordnet ist, mit dem eine
die vordere Abschlusswand (5) durchsetzende Kolbenstange (14)
verbunden ist, wobei man durch spanlose Umformung eines Aus
gangskörpers das das Zylinderrohr (4) und die vordere Ab
schlusswand (5) enthaltende, mit einer den Durchgriff der
Kolbenstange (14) ermöglichenden Durchbrechung (26) versehene
Gehäusevorderteil (25) herstellt, an dessen Rückseite man
nach dem Einsetzen der aus Kolben (7) und Kolbenstange (14)
bestehenden Baueinheit den die rückwärtige Abschlusswand (6)
definierenden Abschlussdeckel (28) befestigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
man in der Durchbrechung (26) der vorderen Abschlusswand (5)
vor dem Einsetzen der Kolbenstange (14) eine zumindest zum
Ausführen einer Führungs-, Abstreif- und vorzugsweise auch
Dichtfunktion bezüglich der Kolbenstange (14) vorgesehene
Hülse (36) befestigt.
3. . Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
man die Hülse (36) durch Einpressen in der Durchbrechung (26)
der vorderen Abschlusswand (5) befestigt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, dass man die Hülse (36) als Mehrkomponenten-
Spritzgussteil ausbildet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, dass man in dem Ausgangskörper vor der Formge
bung des Gehäusevorderteils (25) ein oder mehrere Fluid
durchtrittsöffnungen (22, 23) einbringt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
man die Fluiddurchtrittsöffnungen (22, 23) als Stanzlöcher in
den Ausgangskörper einbringt.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, dass man in mindestens eine Fluiddurchtrittsöffnung (22,
23) einen Fluidleitungsverbinder (49a, 49b) einsetzt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
man den Fluidleitungsverbinder (49a, 49b) in die zugehörige
Fluiddurchtrittsöffnung einpresst.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, dass man als Ausgangskörper einen Rohrkörper
heranzieht, den man an einem Endabschnitt durch Rollieren so
umformt, dass die vordere Abschlusswand (5) entsteht.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, dass man das Gehäusevorderteil (25) durch Tief
zieh-Umformung des Ausgangskörpers erzeugt.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeich
net, dass man bei der Umformung des Rohrkörpers einen axial
nach außen ragenden, die Durchbrechung (26) definierenden
hohlzylindrischen Fortsatz (27) erzeugt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, dass man das Gehäusevorderteil (25) durch Warm
umformung herstellt.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, dass man den Abschlussdeckel (28) schraubenlos
an dem Gehäusevorderteil befestigt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, dass man die rückwärtige Abschlusswand (6)
durch Kaltumformung mindestens eines Materialabschnittes (31)
des Gehäusevorderteils (25) fixiert.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, dass man den Abschlussdeckel (28) durch eine
Bördelverbindung und/oder eine Sickenverbindung und/oder eine
Schweißverbindung am Gehäusevorderteil (25) befestigt.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, dass man den Kolben (7) und die Kolbenstan
ge (14) durch Vernieten, Verschweißen, Verpressen oder Ver
kleben miteinander verbindet.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge
kennzeichnet, dass man den Kolben (7) als Mehrkomponenten-
Spritzgussteil ausbildet.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch ge
kennzeichnet, dass man den Arbeitszylinder aus lediglich fünf
bis sieben Bauteilen in Gestalt des Gehäusevorderteils (25),
des Abschlussdeckels (28), einer am Gehäusevorderteil (25)
fixierten Hülse (36) mit zumindest Führungs-, Abstreif- und
vorzugsweise auch Dichtfunktion, der Kolbenstange (14) und
einem mit Führungs- und Dichtmitteln (17) ausgestatteten Kol
ben (7), sowie eventuell einem oder zwei am Zylindergehäu
se (2) befestigten Fluidleitungsverbindern (49a, 49b), her
stellt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001141560 DE10141560C2 (de) | 2001-08-24 | 2001-08-24 | Verfahren zur Herstellung eines fluidbetätigten Arbeitszylinders |
| PCT/EP2002/009092 WO2003019018A2 (de) | 2001-08-24 | 2002-08-14 | Fluidbetätigter arbeitszylinder und verfahren zu dessen herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001141560 DE10141560C2 (de) | 2001-08-24 | 2001-08-24 | Verfahren zur Herstellung eines fluidbetätigten Arbeitszylinders |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10141560A1 DE10141560A1 (de) | 2003-03-13 |
| DE10141560C2 true DE10141560C2 (de) | 2003-11-06 |
Family
ID=7696510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001141560 Expired - Fee Related DE10141560C2 (de) | 2001-08-24 | 2001-08-24 | Verfahren zur Herstellung eines fluidbetätigten Arbeitszylinders |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10141560C2 (de) |
| WO (1) | WO2003019018A2 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007004666A1 (de) * | 2007-01-25 | 2008-07-31 | Hahn Gasfedern Gmbh | Hydraulische oder pneumatische Einrichtung |
| EP1978263A2 (de) | 2007-04-05 | 2008-10-08 | Festo AG & Co. KG | Fluidbetätigter Linearantrieb |
| DE102017206298A1 (de) | 2017-04-12 | 2018-10-18 | Festo Ag & Co. Kg | Antriebseinheit, damit ausgestatteter fluidbetätigter Arbeitszylinder und diesbezügliches Herstellungsverfahren |
| DE102017206297A1 (de) | 2017-04-12 | 2018-10-18 | Festo Ag & Co. Kg | Fluidbetätigter Arbeitszylinder und diesbezügliches Herstellungsverfahren |
| RU2682216C1 (ru) * | 2015-06-11 | 2019-03-15 | СМСи КОРПОРЕЙШН | Гидро(пневмо)цилиндр |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP3604342B2 (ja) | 1998-01-27 | 2004-12-22 | ロード コーポレーション | 水性金属処理組成物 |
| BR9907927B1 (pt) | 1998-01-27 | 2009-08-11 | composição aquosa, método para proporcionar um revestimento protetor sobre um substrato metálico, método para ligação de uma superfìcie de substrato elastomérico a uma superfìcie de substrato metálico, e método para proporcionar um revestimento ou primer protetor sobre uma superfìcie de substrato metálico. | |
| DE10334205A1 (de) * | 2003-07-26 | 2005-02-24 | Festo Ag & Co.Kg | Kolben-Kolbenstangen-Einheit |
| DE102013008408A1 (de) * | 2013-05-16 | 2014-11-20 | Festo Ag & Co. Kg | Antriebseinheit eines fluidbetätigten Linearantriebes und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| JP6403072B2 (ja) | 2015-06-11 | 2018-10-10 | Smc株式会社 | 流体圧シリンダ |
| JP6403071B2 (ja) | 2015-06-11 | 2018-10-10 | Smc株式会社 | 流体圧シリンダ |
| JP6519864B2 (ja) | 2015-06-11 | 2019-05-29 | Smc株式会社 | 流体圧シリンダ |
| JP6292483B2 (ja) | 2015-06-11 | 2018-03-14 | Smc株式会社 | 流体圧シリンダ |
| JP6519865B2 (ja) | 2015-06-11 | 2019-05-29 | Smc株式会社 | 流体圧シリンダ |
| CN106351915A (zh) * | 2016-09-14 | 2017-01-25 | 苏州驱指自动化科技有限公司 | 气缸连体后盖 |
| DE102017220202B3 (de) | 2017-11-14 | 2019-02-14 | Festo Ag & Co. Kg | Fluidbetätigter Arbeitszylinder |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1525619A1 (de) * | 1966-07-25 | 1969-11-20 | Festo Maschf Stoll G | Arbeitszylinder fuer pneumatische und hydraulische Druckmedien |
| DE3827031A1 (de) * | 1988-08-10 | 1990-02-15 | Schenck Ag Carl | Belastungszylinder mit einer hohlen kolbenstange |
| DE4120709A1 (de) * | 1991-06-22 | 1992-12-24 | Detlef Dipl Ing Bloecker | Verfahren zur herstellung eines hydraulikzylinders |
| DE4416726A1 (de) * | 1993-05-15 | 1994-11-24 | Festo Kg | Kolben-Zylinder-Einheit |
| DE3820078C3 (de) * | 1987-06-16 | 1997-07-24 | Hoerbiger Gmbh | Doppeltwirkender Hydraulikzylinder |
| DE19836422A1 (de) * | 1998-08-12 | 2000-02-24 | Mannesmann Rexroth Ag | Druckmittelbetätigter Arbeitszylinder |
-
2001
- 2001-08-24 DE DE2001141560 patent/DE10141560C2/de not_active Expired - Fee Related
-
2002
- 2002-08-14 WO PCT/EP2002/009092 patent/WO2003019018A2/de not_active Ceased
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1525619A1 (de) * | 1966-07-25 | 1969-11-20 | Festo Maschf Stoll G | Arbeitszylinder fuer pneumatische und hydraulische Druckmedien |
| DE3820078C3 (de) * | 1987-06-16 | 1997-07-24 | Hoerbiger Gmbh | Doppeltwirkender Hydraulikzylinder |
| DE3827031A1 (de) * | 1988-08-10 | 1990-02-15 | Schenck Ag Carl | Belastungszylinder mit einer hohlen kolbenstange |
| DE4120709A1 (de) * | 1991-06-22 | 1992-12-24 | Detlef Dipl Ing Bloecker | Verfahren zur herstellung eines hydraulikzylinders |
| DE4416726A1 (de) * | 1993-05-15 | 1994-11-24 | Festo Kg | Kolben-Zylinder-Einheit |
| DE19836422A1 (de) * | 1998-08-12 | 2000-02-24 | Mannesmann Rexroth Ag | Druckmittelbetätigter Arbeitszylinder |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007004666A1 (de) * | 2007-01-25 | 2008-07-31 | Hahn Gasfedern Gmbh | Hydraulische oder pneumatische Einrichtung |
| EP1978263A2 (de) | 2007-04-05 | 2008-10-08 | Festo AG & Co. KG | Fluidbetätigter Linearantrieb |
| DE102007016431A1 (de) | 2007-04-05 | 2008-10-09 | Festo Ag & Co. Kg | Fluidbetätigter Linearantrieb |
| RU2682216C1 (ru) * | 2015-06-11 | 2019-03-15 | СМСи КОРПОРЕЙШН | Гидро(пневмо)цилиндр |
| DE102017206298A1 (de) | 2017-04-12 | 2018-10-18 | Festo Ag & Co. Kg | Antriebseinheit, damit ausgestatteter fluidbetätigter Arbeitszylinder und diesbezügliches Herstellungsverfahren |
| DE102017206297A1 (de) | 2017-04-12 | 2018-10-18 | Festo Ag & Co. Kg | Fluidbetätigter Arbeitszylinder und diesbezügliches Herstellungsverfahren |
| DE102017206298B4 (de) | 2017-04-12 | 2025-03-27 | Festo Se & Co. Kg | Antriebseinheit, damit ausgestatteter fluidbetätigter Arbeitszylinder und diesbezügliches Herstellungsverfahren |
| DE102017206297B4 (de) * | 2017-04-12 | 2025-05-08 | Festo Se & Co. Kg | Fluidbetätigter Arbeitszylinder und diesbezügliches Herstellungsverfahren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2003019018A2 (de) | 2003-03-06 |
| DE10141560A1 (de) | 2003-03-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10141560C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines fluidbetätigten Arbeitszylinders | |
| DE102006041707B4 (de) | Kolben-Zylinder-Einheit (Arbeitszylinder) zum Spannen, und/oder Pressen, und/oder Fügen, und/oder Stanzen, und/oder Prägen, und/oder Lochen und/oder Schweißen, zum Beispiel unter Zwischenschaltung einer Kniehebelgelenkanordnung | |
| DE19981349B4 (de) | Ausrückvorrichtung mit hydraulischer Betätigung mit einem Führungsrohr und Verfahren zur Herstellung eines solchen Rohrs | |
| EP2283965B1 (de) | Funktionselement, Verfahren zum Einbringen des Funktionselementes in ein Blechteil sowie Zusammenbauteil | |
| DE102008052383A1 (de) | Zusammenbauteil bestehend aus einem Befestigungselement und einem Blechteil sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Zusammenbauteils | |
| DE19960335A1 (de) | Hydraulikzylinder | |
| EP2153086B1 (de) | Hydraulischer riemenspanner mit einem speziellen kolben | |
| DE3419165A1 (de) | Pralldaempfer mit zwei ineinander schieblichen rohren | |
| DE19716473A1 (de) | Zentralausrücker für eine hydraulische Kupplungsbetätigung | |
| DE9406613U1 (de) | Arbeitszylinder | |
| DE102017220202B3 (de) | Fluidbetätigter Arbeitszylinder | |
| EP2934807B1 (de) | Antriebseinheit eines fluidbetätigten linearantriebes und verfahren zur ihrer herstellung | |
| DE102006014331B4 (de) | Doppelohr-Hydraulikstossdämpfer | |
| DE112016004702B4 (de) | Fluiddruckvorrichtung und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE10314864B3 (de) | Zentralausrücker für eine hydraulische Kupplungsbetätigung | |
| EP1317328B1 (de) | Verstemmstempel und verwendung desselben | |
| DE69100818T2 (de) | Halteorgan für einen Dichtungsring verschiebbar in einem teleskopischen System. | |
| DE102019120224A1 (de) | Ventil und Vorrichtung zur Regelung von Drücken eines Strömungsmittels mit dem Ventil sowie Vorrichtung zur Sicherung des Ventils in dem Getriebebauteil | |
| EP3049300B1 (de) | Kombinierter betriebsbrems- und federspeicherbremszylinder mit verbördelung zwischen dem betriebsbremszylinder und einer zwischenwand | |
| WO2024068694A1 (de) | Kolbenstangenführung mit drosselventil, ventilstiftwechselsatz sowie verfahren zur dämpfkrafteinstellung | |
| DE102006013651A1 (de) | Werkzeugeinheit und Verfahren zum axialen Verschieben eines Werkzeugkopfes | |
| DE4343841C2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Fahrzeugstrebe in Hohlkörperform | |
| DE102010026760A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Welle | |
| DE19603719C2 (de) | Ringförmige Dichtungseinheit für ein Mehrwegeventil sowie Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE69322759T2 (de) | Befestigungsteil für ein Ventilelement in einen Unterdruckkraftverstärker |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FESTO AG & CO. KG, 73734 ESSLINGEN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |