DE1007883B - Vorrichtung zum Entwirren von Drahtfederkaemmen od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Entwirren von Drahtfederkaemmen od. dgl.Info
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entwirren von an einem Gegenstand befestigten
Drähten, insbesondere zum Entwirren der in unerwünschter
Weise gekreuzten Drahtfedern von Federkämmen für Relais.
Durch die Erfindung wird eine verbesserte Vorrichtung
geschaffen, durch die eine Mehrzahl von Drahtfedern eines Federkammes in drei aufeinanderfolgenden
Arbeitsgängen angehoben werden, um die Drähte zu entwirren.
Erfindungsgemäß wird das Werkstück durch eine Haltevorrichtung in seiner Arbeitsstellung gehalten,
eine drehbare Walze ist vorgesehen mit mindestens einer Abflachung und einer Mehrzahl von Rillen,
welche die Drähte aufnehmen, und in denen Vorsprünge angeordnet sind, welche die Drähte bei
Drehung der Walze eine vorher bestimmte Anzahl von Malen abbiegen, um sie auszurichten, ferner
kommt die Walze stets in derjenigen Stellung zur Ruhe, in der ihre Abflachung oben liegt, um eine
unbehinderte Zuführung der Gegenstände derart zu ermöglichen, daß die Drähte auf der Abflachung liegen.
Ein intermittierend betätigter Förderer bringt die Federkämme in ihre Arbeitsstellung über der ebenen
Fläche der Walze; wenn dieselbe gedreht wird, greifen die genannten Vorsprünge in die Drahtfedern ein,
um sie in drei verschiedenen, aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen anzuheben und zu entwirren; eine
Kupplung bringt die Walze stets in derjenigen Stellung zum Stillstand, in der seine ebene Fläche dem
Drahtkamm gegenüberliegt, so daß ein ausreichender Abstand entsteht, der es ermöglicht, daß der Förderer
den nächsten Federkamm in die Arbeitsstellung bringt.
Eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes enthält eine Walze mit einer Mehrzahl
gegeneinander versetzter, exzentrischer Nuten, die die Drahtfedern des Federkammes aufnehmen, um sie
nacheinander abzubiegen und die Drahtfedern zu entwirren. Die tiefsten Teile der Nuten dieser Walze
enthalten ebene Stücke, welche in die Drähte eingreifen, die Drähte in Vibration versetzen, und die
Entwirrung derselben unterstützen. Während die Walze rotiert, wird sie in Längsrichtung der Drähte
über die Drähte hinweggeführt, um dieselben auszurichten, worauf ein besonderes Halteglied in die
Drähte eingreift, um sie in dieser Stellung festzuhalten.
Eine dritte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes enthält eine Walze mit zwei parallelen, flachen
Seiten und einer Mehrzahl von Steuernuten, die der Reihe nach verschiedene Drahtfedern des Federkammes
abbiegen, um sie zu entwirren. Der Federkamm wird durch einen Förderer in eine Stellung
oberhalb einer der flachen Seiten der Walze gebracht,
Vorrichtung zum Entwirren
von Drahtfederkämmen od. dgl.
von Drahtfederkämmen od. dgl.
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. Dr. R. Herbst, Rechtsanwalt,
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. April 1955
V. St. v. Amerika vom 28. April 1955
Henry Martin Larsen, La Grange Park, 111.,
Nils Harold Swanson, La Grange, 111.,
und Joseph Ronald Werth, Chicago, 111. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
und diese wird dann in Drehung versetzt, so daß die Steuernuten in die Drahtfedern eingreifen, um sie zu
entwirren.
Weitere Merkmale und Vorteile des Erfindungsgegenstandes gehen aus der folgenden Beschreibung
einiger Ausführungsbeispiele desselben hervor.
Fig. 1 ist ein Grundriß einer ersten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes; einer der Federkämme
befindet sich in der Arbeitsstellung; Teile der Drahtfedern sind fortgebrochen, um die ebene Fläche
der Walze zu zeigen;
Fig. 2 ist eine Endansicht der Vorrichtung nach Fig. 1; die Walze befindet sich in ihrer normalen
Ruhestellung, in der ihre ebene Fläche horizontal steht;
Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teiles der Walze; die Zeichnung zeigt, wie eine Mehrzahl von
Drahtfedern durch die in drei verschiedenen Stellungen angeordneten Vorsprünge angehoben wird;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1; die
Walze hat sich gegenüber der Stellung der Fig. 2 um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht; die Zeichnung
zeigt insbesondere, wie die Drähtfedern angehoben werden.
Fig. 5 ist ein teilweiser Grundriß eines Federkammes, dessen Drahtfedern sich teilweise gekreuzt
709 508/36*
oder verfangen haben; die Federn sollen durch die \'orrichtung nach der Erfindung entwirrt werden;
Fig. 6 ist eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsforra
des Erfindungsgegenstandes; die Zeichnung zeigt die Walze in ihrer gehobenen, unwirksamen
Stellung;
Fig. 7 ist ein Schnitt nach 7-7 der Fig. 11; sie zeigt
die Vorrichtung in einer Stellung, in der die Walze sich auf die Federenden zu bewegt hat, um die Federn
auszurichten;
Fig. 8 ist eine teilweise Endansicht; sie zeigt, wie die Walze abwechselnd verschiedene Drahtfedern
des Federkammes herunterdrückt, um sie zu entwirren;
Fig. 9 ist ein Teilgrundriß in vergrößertem Maßstab; sie zeigt den oberhalb der Walze angeordneten
Federkamm;
Fig. 10 ist ein Schnitt nach 10-10 der Fig. 7; die Zeichnung zeigt die in dem Gestell angeordneten
Türen in geöffneter Stellung; sie zeigt ferner den unter Federwirkung stehenden Kolben oder Stempel,
der den Federkamm in seiner Arbeitsstellung hält, wenn die Drahtfedern entwirrt werden;
Fig. 11 ist ein Schnitt nach 11-11 der Fig. 7, der die gegenseitige Anordnung verschiedener Teile zeigt;
Fig. 12 ist eine vergrößerte Teilansicht eines Teiles der mit Steuervorsprüngen versehenen Walze;
Fig. 13 ist ein Querschnitt dieser Walze nach 13-13 der Fig. 12 in verkleinertem Maßstab; die Zeichnung
zeigt die ebenen Flächen am Grunde der gegeneinander versetzten, exzentrischen Nuten, die die Drahtfedern
aufnehmen, um sie in Vibration zu versetzen und zu entwirren;
Fig. 14 ist eine teilweise Vorderansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung; die Zeichnung zeigt
den Förderer und denjenigen Teil der Vorrichtung, der den Drahtkamm in seiner Arbeitsstellung festhält;
Fig. 15 ist ein Grundriß der Anordnung nach Fig. 14; die Walze ist um 90° gegenüber ihrer Ruhestellung
gedreht, um nacheinander verschiedene Drahtfedern anzuheben;
Fig. 16 ist eine Ansicht der Walze nach 16-16 der Fig. 15; die Zeichnung zeigt, wie'die Walze nacheinander
verschiedene Drahtfedern anhebt, um sie zu entwirren.
Zunächst sei die in Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform beschrieben. Auf einer Grundplatte ist
das Gestell 11 einer Maschine angeordnet, die die Enden einer Mehrzahl von Drahtfedern 15, 16 und 17
für Federkämme 19 eines Relais fertigt. Das Gestell 11 trägt zwei senkrecht angeordnete Platten 20, die die
Walze 21 aufnehmen. Diese hat eine ebene Fläche 22 (Fig. 4) und eine Mehrzahl von umlaufenden Nuten
oder Rillen 24, 25 und 26 (Fig. 3), die dazu bestimmt sind, die Drahtfedern 15, 16 bzw. 17 des Federkammes
19 aufzunehmen, um die Drähte zu entwirren und den Federkamm fertigzustellen. In den Nuten 24,
25 und 26 sind Vorsprünge 28, 29 und 30 (Fig. 3) angeordnet, die unter die Drahtfedern 15, 16 und 17
greifen, um die Federn in drei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen anzuheben; diese drei aufeinanderfolgenden
Arbeitsvorgänge ermöglichen es der Vorrichtung, Gruppen von drei Drähten zu entwirren,
wenn die Walze gedreht wird.
Zur Betätigung der Walze 21 ist ein Motor 32 (Fig. 1) vorgesehen, der über eine Kupplung 34 ein
Kettenrad 33 antreibt. Die Kupplung 34 ist in bekannter Weise derart ausgebildet, daß eine jede
Betätigung derselben eine einzige Umdrehung des Kettenrades 33 bewirkt. Ein Steuerelement 36 (Fig. 1)
der Maschine betätigt die Kupplung 34, nachdem der Walze 21 ein Federkamm zugeführt wurde.
Ein getriebenes Kettenrad 37 (Fig. 1 und 2) ist mit einer Welle 38 (Fig. 2) verbunden, die in den vertikalen
Platten 20 gelagert ist. Eine Kette 40 verbindet das Kettenrad 33 mit dem Kettenrad 37. Ein leer
mitlaufendes Kettenrad 41 ist an dem Gestell 11 befestigt und dient dazu, die Spannung der Kette 40
zu regeln.
Auf die Welle 38 (Fig. 2) ist ein großes Zahnrad 42 aufgesetzt, das mit einem kleineren Zahnrad 44 im
Eingriff ist; das Zahnrad 44 ist mit der Walze 21 verbunden. Die Teilkreise der Zahnräder 42 und 44
sind derart bemessen, daß die Walze 21 jeweils genau drei Umdrehungen ausführt, wenn die Kupplung 34
betätigt wird, und daß sie stets in einer solchen Stellung zum Stillstand kommt, daß die ebene Fläche
22 horizontal steht und nach oben gerichtet ist.
Wenn die Walze stillsteht, liegt die ebene Fläche 22 oben, so daß sich ein genügender Zwischenraum ergibt,
um den Kamm 19 in horizontaler Richtung in die Stellung oberhalb der Walze 21 einzuführen. Ein
intermittierend bewegter Förderer bringt den Federkamm 19 in diese Stellung oberhalb der Walze 21
(Fig. 1). Eine Stange 46 (Fig. 1), die oberhalb des Förderers angeordnet ist und sich mit diesem fortbewegt,
hält den Kamm 19 fest, wenn die Federn ausgerichtet werden. Die Kupplung 34 wird durch
die Maschine synchron mit dem Förderer betätigt; der Kamm 19 wird also zunächst in die Arbeitsstellung
gebracht, und es wird dann die Kupplung 34 betätigt, so daß die Walze drei Umdrehungen vollführt
und dadurch die Drahtfedern 15, 16 und 17 nacheinander anhebt, um sie zu entwirren.
Die Arbeitsweise ist also folgende: Der Förderer wird durch die Maschine derart betätigt, daß er den
Kamm 19 in seine Arbeitsstellung über der Fläche 22 der Walze 21 (Fig. 1) bringt; hierauf wird die Kupplung
34 betätigt, so daß das Kettenrad 33 eine ganze Umdrehung vollführt. Das Kettenrad 33 treibt über
die Kette 40 das Kettenrad 37 und das große Zahnrad 42 derart, daß das letztere eine einzige Umdrehung
ausführt, wobei die Walze 21 infolge der Zahnradübersetzung drei Umdrehungen entgegen dem Uhrzeigersinn
(Fig. 4) ausführt.
Wenn die Walze sich dreht, kommen die Vorsprünge 28 mit den Drahtfedern 15 in Eingriff, um
diese in dem ersten der drei Arbeitsgänge anzuheben. Nachdem die Vorsprünge 28 die Drahtfedern 15 freigegeben
haben, heben und senken die Vorsprünge 29 die Drahtfedern 16 in dem zweiten der drei Arbeitsgänge.
Schließlich kommen die Vorsprünge 30 mit den Drahtfedern 17 in Eingriff, um diese in dem letzten
der drei Arbeitsgänge zu heben und danach wieder zu senken. Die Drahtfedern 15, 16 und 17 werden
daher paarweise oder in Kombinationen gehoben und gesenkt, und zwar bei jeder vollständigen Umdrehung
der Walze in der obengenannten Reihenfolge. Da die Walze jedesmal drei vollständige Umdrehungen ausführt,
wenn die Kupplung betätigt wird, wird jede der Drahtfedern 15, 16 und 17 dreimal gehoben und
gesenkt, wodurch sichergestellt wird, daß eine vollständige Entwirrung stattfindet.
Nach drei Umdrehungen kommt die Walze durch die Wirkung der Kupplung 34 (welche ihrerseits das
Kettenrad 33 nach genau einer Umdrehung anhält) zum Stillstand, gerade, wenn die Fläche 22 der Walze
sich in ihrer obersten Stellung befindet. Die Maschine betätigt dann wieder den Förderer, der sich
fortbewegt, um einen neuen Drahtkamm 19 in die
Stellung über der Walze zu bringen. Danach wird die Kupplung 34 abermals betätigt, so daß der beschriebene
Arbeitsgang sich wiederholt.
Eine zweite Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in Fig·. 6 bis 13 beschrieben. Das Gestell 11
trägt zwei aufrechtstehende Führungen 50 und 51, zwischen denen ein in vertikaler Richtung hin und
her beweglicher Schlitten 52 angeordnet ist. Der Schlitten 52 (Fig. 6) ist durch ein rohrförmiges Stück
53 mit einem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Kolben eines Luftzylinders 54 verbunden, der in Fig. 6
angedeutet und mit dem Gestell 11 fest verbunden ist. Ein Drahtfederkamm 19 mit einer Mehrzahl von auszurichtenden
Drahtfedern 15, 16 und 17 wird durch geeignete (in der Zeichnung nicht dargestellte) Mittel
in eine Aussparung 55 (Fig. 7 und 10) des Gestells 11 eingeführt; er ruht in dieser Stellung auf zwei
horizontalen Türen 56 (Fig. 10), die auf den Wellen 57 befestigt sind. Schraubenfedern 58 (Fig. 7), die mit
den Wellen 57 einerseits und mit dem Gestell 11 andererseits verbunden sind, halten die Türen 56 in
horizontaler Stellung, wenn nicht eine nach unten gerichtete Kraft auf sie ausgeübt wird, die die Türen
öffnet.
Eine Vorrichtung 59 (Fig. 7) zur Aufnahme des Drahtfederkamms 19 ist an einem Unterteil 60 befestigt,
welches durch den Förderer 61 intermittierend in eine solche Stellung gebracht wird, daß die Vorrichtung
sich unterhalb des auf den geschlossenen Türen 56 ruhenden Federkammes 19 befindet.
Ein unter Federdruck stehender Kolben oder Stempel 63, dessen unteres Ende sich in einem Hohlraum
64 der vertikalen Führung 50 befindet, ist derart in dem Schlitten 52 angeordnet, daß er beim Herabsenken
des Schlittens mit dem Federkamm 19 in Eingriff kommt und ihn zwischen den Türen 56 nach
unten drückt. Die Türen springen auf und der Stempel drückt den Federkamm auf die unter den
Türen 56 befindliche Gegendruckplatte 59. Ein Bolzen 65 (Fig. 7), der durch den Schlitten 52 hindurchtritt
und mit Gewinde in den Stempel 63 eingreift, begrenzt den Hub des Stempels gegenüber dem Schlitten 52.
Eine horizontale Antriebswelle 66 (Fig. 7), die drehbar in dem Schlitten 52 gelagert ist, trägt zwei
L-förmige Hebel 67 zu beiden Seiten des Schlittens. Eine mit Vorsprüngen versehene Walze 68 (Fig. 7, 8,
9, 12 und 13) mit einer Mehrzahl gegeneinander versetzter, exzentrischer Nuten oder Rillen 69 (Fig. 12)
zur Aufnähme der Drahtfedern 15, 16 und 17 ist zwischen den L-förmigen Hebeln 67 am unteren Ende
derselben angeordnet und in ihnen drehbar gelagert; die Walze dient dazu, abwechselnd verschiedene
Drahtfedern nach unten zu drücken, um sie zu entwirren.
Die tiefsten Teile der exzentrischen Rillen 69 haben flache Teile 70 (Fig. 12 und 13), welche mit den
Drahtfedern 15, 16 und 17 in Eingriff kommen und sie zum Vibrieren bringen, wenn die Walze 68 gedreht
wird; hierdurch wird mit größerer Sicherheit erreicht, daß die Drahtfedern ausgerichtet werden,
wenn sie durch die Walze nach unten abgebogen werden. Zwei unter Federwirkung stehende Stifte 71
(Fig. 6), die in Bohrungen 72 des Schlittens 52 angeordnet sind, legen sich gegen die oberen Enden der
horizontalen Arme der Hebel 67, um sie im Uhrzeigersinn um die Antriebswelle 66 zu drehen und die
Walze 68 in einer Stellung zu halten, in welcher sie mit den Drahtfedern in der Nähe ihrer Mitte in Eingriff
kommt, wenn der Schlitten 52 gesenkt wird.
Ein mit der Welle 66 verbundenes Kettenrad 73 (Fig. 6) ist durch eine Kette 74 mit dem Kettenrad
75 verbunden, das zum Antrieb der Walze 68 dient. Ein auf der Welle 66 angeordnetes Zahnrad 76
(Fig. 11) greift in eine Zahnstange 77 (Fig. 11 und 7)
ein; die Zahnstange 77 ist verschiebbar in dem rohrförmigen Teil 53 des Schlittens 52 angeordnet und
wird durch einen Luftzylinder 78 (Fig. 6) betätigt. Wenn der Schlitten 52 sich in seiner (untersten)
Arbeitsstellung befindet und die Zahnstange 77 dann gegenüber dem Schlitten 52 nach unten verschoben
ίο wird, wird daher das Zahnrad 76 angetrieben; es
treibt die Walze 68 an, so daß diese abwechselnd Gruppen von Drahtfedern des Federkammes 19 zum
Vibrieren bringt und nach unten drückt, um die Drahtfedern zu entwirren. Ein- Grenzschalter 79
(Fig. 7) ist an der vertikalen Führung 50 befestigt und betätigt den Luftzylinder 78 derart, daß die
Zahnstange 77 nach unten bewegt wird, wenn der Schlitten 52 seine unterste Stellung erreicht Hat und
den Schalter 79 schließt.
Ein an der Zahnstange 77 befestigter Stift 80 (Fig. 7) kommt mit einer Querstange 81 des L-förmigen
Hebels 67 zum Eingriff, um die Walze 68 gegen das Ende der Drahtfedern hin zu verschieben und die
Federn auszurichten, wenn die Zahnstange 77 sich ihrer untersten Stellung nähert.
Eine Backe 82 mit einer Mehrzahl von Aussparungen 83, die dazu dienen, die Enden der Drahtfedern
aufzunehmen und in ausgerichteter Stellung zu halten, ist schwenkbar an dem einen Ende des
Teiles 60 befestigt. Eine unter Federdruck stehende Klaue 84 (Fig. 7), die ebenfalls in dem Teil 60 angeordnet
ist, hält die Backe 82 in Eingriff mit den Enden der Drahtfedern, wenn sie in diese Stellung
gebracht ist. Ein unter Federdruck stehender Schieber oder Steuerkolben 85 (Fig. 7), welcher mit der Backe
82 in Eingriff kommt und diese ihrerseits in Eingriff mit den Drahtfedern bringt, ist in einer Aussparung
86 der vertikalen Führung 51 angeordnet und wird mit den Schlitten 52 gehoben. Ein Gewindebolzen 87'
ist mit dem Steuerkolben 85 verbunden und tritt durch den Oberteil des Schlittens 52 hindurch; er
dient zur Einstellung des Abstandes, um den der Steuerkolben 85 sich gegenüber dem Schlitten 52
nach unten verschieben kann.
Eine Klaue oder Klinke 87 ist an einer Welle 88 befestigt, die in der Führung 51 des festen Gestells
gelagert ist. Die Klinke 87 greift in eine Fläche 89 des Steuerkolbens oder Schiebers 85 ein, um ihn außer
Eingriff mit der Backe 82 zu halten, wenn der Schlitten 52 sich in gehobener Stellung befindet. Zwei
L-förmige Arme 90 sind an der Welle 88 befestigt und befinden sich gegenüber den L-förmigen Hebeln 67.
Wenn die Hebel 67 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt werden (Fig. 7), um die Walze 68 nach den
Enden der Drahtfedern hin zu verschieben, betätigen die Hebel 67 die Arme 90 und schwenken sie entgegen
dem Uhrzeigersinn (Fig. 7), um die Klinke 87 zurückzuziehen, so daß der Steuerkolben 85 freigegeben wird
und sich nach unten verschieben kann, um die Backe 82 in Eingriff mit den Enden der Drahtfedern zu
bringen und diese in ausgerichteter Stellung zu halten. Zwei Federn 91, die in Bohrungen 92 der Führung 51
angeordnet sind, suchen die L-förmigen Arme 90 im Uhrzeigersinn zu drehen, um die Klinke in Eingriff
mit dem Steuerkolben 85 zu halten. Ein Anschlag 93 des Steuerkolbens 85 kommt mit der Klinke 87 in
Eingriff, um die Abwärtsbewegung des Steuerschiebers oder Kolbens 85 zu begrenzen.
Ein Grenzschalter 94 (Fig. 6), der mit dem Luftzylinder 78 verbunden ist und die Luftzylinder 54
Block 104, der an dem Gestell befestigt ist, hat einen
unter Federdruck stehenden Stempel 105., der den
Drahtkamm während des Ausrichtens der Federn in der Arbeitsstellung auf dem Förderer festhält. Der
5 Stempel 105 hat eine schräge Fläche 106, so daß der Draihtkamm den Stempel nach oben drückt, wenn er
in die Arbeitsstellung gebracht wird. Der Förderer 100 hat Haken 107, welche die Federkämme 19 in bestimmten
Abständen in ihre Arbeitsstellung unter b
g
Stange 116, die in den Platten 108, 109 und 115 an-
Stange 116, die in den Platten 108, 109 und 115 an-
geordnet ist, stützt die Enden der Drahtfedern, wenn der Kamm in seine Arbeitsstellung gebracht wird.
Eine Kolbenstange 117 eines Luftzylinders 118 trägt eine vertikale Zahnstange 119, die in das Zahnrad
113 eingreift und es antreibt, um dadurch die Walze in Drehung zu versetzen, so daß sie abwechselnd
gewisse Drahtfedern anhebt, um sie zu ent-
und 78 derart steuert, daß der Schieber 52 und die
Zahnstange 77 gehoben werden, wird geschlossen, wenn
die Zahnstange 77 ihre tiefste Stellung erreicht hat.
Zahnstange 77 gehoben werden, wird geschlossen, wenn
die Zahnstange 77 ihre tiefste Stellung erreicht hat.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Das Unterteil 60, das die Aufnahmeplatte 59 für den
Federkamm trägt, wird durch den Förderer 61 unter
die Türen 56 des Gestells 11 gebracht. Der Drahtkamm 19 wird in die Aussparung 55 des Gestells eingeführt, so daß er auf den geschlossenen Türen 56
Das Unterteil 60, das die Aufnahmeplatte 59 für den
Federkamm trägt, wird durch den Förderer 61 unter
die Türen 56 des Gestells 11 gebracht. Der Drahtkamm 19 wird in die Aussparung 55 des Gestells eingeführt, so daß er auf den geschlossenen Türen 56
ruht. Der Luftzylinder 54 wird dann betätigt, um den io dem Block 104 bringen.
Schlitten 52 herabzusenken. Wenn der Schlitten 52 Zwei vertikale Platten 108 und 109 (Fig. 15) sind
sich nach unten bewegt, berührt der unter Federdruck an dem Gestell befestigt; sie tragen eine flache Walze
stehende Stempel 63 den Drahtkamm 19 und drückt 110 mit einer Mehrzahl von Rillen 111, die die Drahtihn
nach unten, wobei er die Türen aufdrückt und den federn aufnehmen und sie abwechselnd anheben, um
Drahtkamm 19 auf die Auflegevorrichtung 59 bringt, 15 die Drähte auszurichten. Die Walze 110 hat einen geauf
der er während der folgenden Arbeitsgänge durch wissen Abstand von dem Förderer. Wenn sie
den Stempel 63 gehalten wird. horizontal gestellt ist, behindert sie daher nicht die
Der Schlitten 52 setzt seine Abwärtsbewegung fort, Bewegung des Drahtkammes 19, der in horizontaler
bis die Walze 68 die Drähte des Federkammes 19 be- Richtung in seine Arbeitsstellung gebracht wird,
rührt. Danach schließt der Schlitten 52 den End- 20 Wenn sie in ihre vertikale Stellung gedreht wird, hebt
schalter 79 und kommt zum Stillstand, indem er ge- sie abwechselnd bestimmte Drähte an, um sie zu entgen
die Führungen 50 und 51 anschlägt. Das Schließen wirren. Ein mit der Walze 110 verbundenes Zahnrad
des Schalters 79 bewirkt, daß der Luftzylinder 78 die 112 ist im Eingriff mit einem Zahnrad 113 einer Welle
Zahnstange 77 nach unten bewegt. Wenn die Zahn- 114, die in den Platten 109 und 115 gelagert ist. Die
stange 77 herabgesenkt wird, bewirkt sie eine Drehung 25 Platte 115 ist in einigem Abstand von der Platte 109
des Zahnrades 76 und damit der Antriebswelle 66 und angeordnet und mit dem Gestell 101 verbunden. Eine
der Walze 68, die sich in Eingriff mit den Drahtfedern befindet. Wenn die Walze 68 sich dreht,
drücken die gegeneinander versetzten exzentrischen
Rillen 69 der Reihe nach bestimmte Drahtfedern nach 30
unten, um sie zu entwirren; die Flächen 70 kommen
dabei mit den Drahtfedern in Eingriff und versetzen
sie in Vibration.
drücken die gegeneinander versetzten exzentrischen
Rillen 69 der Reihe nach bestimmte Drahtfedern nach 30
unten, um sie zu entwirren; die Flächen 70 kommen
dabei mit den Drahtfedern in Eingriff und versetzen
sie in Vibration.
Wenn die Zahnstange 77 sich ihrer untersten Stellung
nähert, schlägt der Stift 80 gegen die Stange 81 35 wirren. Die Zahnräder 112 und 113 sind so andes
L-förmigen Hebels 67 an und verschwenkt den geordnet, daß die Walze 110 in der horizontalen Stel-Hebel
67 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 7), wo- lung gehalten wird, in der sie die Zuführung der
durch die Walze 68 nach den Enden der Drahtfedern Drahtkämme gestattet, wenn die Kolbenstange 117
hin verschoben wird, um diese auszurichten. Die Hebel sich in ihrer unwirksamen (obersten) Stellung be-67
kommen am Ende ihrer Bewegung mit den L-för- 40 findet.
migen Armen 90 in Eingriff und schwenken sie ent- Die Arbeitsweise ist folgende. Der Förderer wird
gegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 7), so daß die Klaue durch den Motor 103 derart betätigt, daß er einen
87 ausgeklinkt wird und der Steuerkolben 85 sich Federkamm in die Arbeitsstellung bringt. Während
nach unten verschiebt. Bei seiner Abwärtsbewegung der Förderer den Kamm in die Arbeitsstellung bringt,
kommt der untere Teil des Steuerkolbens 85 in Ein- 45 wird die Walze 110 in horizontaler Stellung gehalten,
grifft mit der Backe 82, die am Teil 60 schwenkbar in der eine ihrer ebenen Flächen oben liegt, so daß die
befestigt ist; die Backe 82 wird dadurch entgegen dem Walze die Zuführung der Kämme in ihre Arbeits-Uhrzeigersinn
(Fig. 7) verschwenkt und kommt in stellung nicht behindert. Wenn ein Kamm sich in
Eingriff mit den Enden der Drahtfedern. Die Aus- seiner Arbeitsstellung befindet, wird der Förderer ansparungen
83 der Backe 82 nehmen dabei die Enden 50 gehalten und der Luftzylinder 118 betätigt, der die
der Drahtfedern auf und halten sie in ausgerichteter Zahnstange 119 nach unten bewegt und die Zahnräder
Stellung. Die unter Federdruck stehende Klinke 84 112 und 113 und damit die Walze 110 in Drehung
hält die Backe 82 jetzt in ihrer Stellung, auch wenn versetzt. Wenn sie sich dreht, nehmen die Rillen 111
der Steuerkolben 85 wieder gehoben wird. die Drahtfedern auf und heben wechselweise be-
Alsdann werden die Luftzylinder 54 und 78 durch 55 stimmte Federn an, um sie zu entwirren. Der Block
den Grenzschalter 94 des Luftzylinders 78 derart be- 104 und der Stempel 105 halten den Kamm auf dem
tätigt, daß sowohl die Zahnstange 77 als auch der Förderer, während die Drähte ausgerichtet werden.
Schlitten 52 nach oben bewegt werden. Eine weitere Wenn die Zahnstange 119 sich zunächst nach unten
Aufnahmevorrichtung 59 wird jetzt unter die Türen und dann wieder nach oben in ihre Ausgangsstellung
gebracht und ein weiterer Drahtkamm 19 in die 6° zurückbewegt, dreht sich die Walze zunächst in der
Aussparung 55 eingeführt. Der beschriebene Vorgang einen und dann in der entgegengesetzten Drehrichtung,
wiederholt sich alsdann. Hierdurch werden nacheinander gewisse Drahtfedern
Eine dritte Ausführungsform ist in Fig. 14 bis 16 mehrmals angehoben, um sicherzustellen, daß die gedargestellt.
Ein auf einem Gestell 101 angeordneter, wünschte Ausrichtung der Drähte erfolgt. Wenn die
intermittierend bewegter Förderer 100 trägt, wie in 65 Zahnstange ihre oberste Stellung erreicht hat, kommt
der Zeichnung dargestellt, einen Federkamm 19, sie wieder zum Stillstand. Alsdann wird der Förderer
dessen Drahtfedern entwirrt werden sollen. Der abermals betätigt, der den ausgerichteten Drahtkamm
Förderer 100 wird durch ein Kettenrad 102 an- aus der Arbeitsstellung entfernt und einen neuen
getrieben, das durch einen Motor 103 (Fig. 15) be- Drahtkamm in die Arbeitsstellung bringt. Danach
tätist wird. Ein über dem Förderer 100 angeordneter 70 wiederholen sich die beschriebenen Arbeitsgänge.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausfübrungsbeispiele,
sondern umfaßt auch Abänderungen, die im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Entwirren der freien Enden einer Mehrzahl von an einem Gegenstand (Werkstück)
befestigten Drähten, insbesondere zum Ausrichten der Drähtfedern eines Federkammes
für Relais, dadurch gekennzeichnet, daß eine Haltevorrichtung das Werkstück in seiner Arbeitsstellung
hält und daß eine drehbare Walze (21) mit mindestens einer Abflachung (22) und einer
Mehrzahl von Rillen (24 bis 26) vorgesehen ist, welche die Drähte (15 bis 17) aufnehmen, und in
denen Vorsprünge (28 bis 30) angeordnet sind, welche die Drähte bei Drehung der Walze eine
vorherbestimmte Anzahl von Malen abbiegen, um sie auszurichten, und daß ferner die drehbare
Walze stets in derjenigen Stellung zur Ruhe kommt, in der ihre Abflachung oben liegt, um eine
unbehinderte Zuführung der Gegenstände derart zu ermöglichen, daß die Drähte auf der Abflachung
Hegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Förderer eine Reihe der
Werkstücke (Federkämme) intermittierend zur Haltevorrichtung befördert, daß eine Antriebsverbindung
zwischen dem Förderer und der drehbaren Walze derart vorgesehen ist, daß der Förderer
nur betätigt wird, wenn eine Abflachung der Walze sich in der Ebene des Förderers befindet,
daß der Förderer angehalten wird, wenn ein Werkstück sich in der Haltevorrichtung befindet, und
daß die Walze während des Stillstandes des Förderers mindestens einmal gedreht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Walze
(68, Fig. 7) während ihrer Drehung in Längsrichtung der Drähte auf die freien Enden der Drähte
zu bewegt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Haltemittel (82) vorgesehen
sind, die die Enden der Drähte bei Beendigung der Walzenverschiebung in ausgerichteter Stellung
halten.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel für «die Drähte
aus einer an dem Unterteil (60) der Aufnahmeplatte (59) angelenkten, drehbaren Backe (82) bestehen,
welche Aussparungen (83) zur Aufnahme der Drahtenden enthält, und daß Mittel (85, 87)
vorgesehen sind, die die Backe bei Beendigung der Walzenverschiebung derart verschwenken, daß sie
die Enden der ausgerichteten Drähte festhält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Walze (68) am unteren
Ende von zwei an einem Schlitten (52) angelenkten Hebeln (67) gelagert ist, daß Mittel
(80, 81) vorgesehen sind, um die Hebel (67) zu verschwenken und die Walze dadurch in Längsrichtung
der Drähte zu verschieben, und daß am Schlitten ein Steuerkolben (85) angeordnet ist, der
die Backe (82) in Eingriff mit den Drahtenden bringt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder den Steuerkolben
(85) in diejenige Stellung zu bringen sucht, in der er die Backe (82) derart betätigt, daß sie die
Drahtenden in der ausgerichteten Stellung hält, daß eine Halteklaue (87) den Steuerkolben (85)
normalerweise in der unwirksamen Stellung hält, und daß die die Walze (68) tragenden Hebel (67)
am Ende ihrer Schwenkbewegung bewirken, daß die Halteklaue (87) zurückgezogen und der Steuerkolben
(82) durch die Feder herabgedrückt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung eine Aussparung
(55) im Gestell zur Aufnahme des Werkstückes (Drahtfederkammes) und zwei unterhalb
derselben angeordnete Türen (56) zur vorübergehenden Stützung des Werkstückes enthält, daß
im Gestell ein Schlitten (52) angeordnet ist, der auf und ab bewegt werden kann, daß der Schlitten
einen unter Federdruck stehenden Stempel (63) enthält, der den Kamm auf eine Aufnahmeplatte
(59) drückt und dabei die Türen (56) öffnet, daß die Walze (68) in zwei am Schlitten angeordneten
Hebeln (67) gelagert ist, daß am Schlitten eine Zahnstange (77) angeordnet ist, welche in ein
Zahnrad (76) eingreift, das die Walze (68) antreibt, daß mit den Hebeln (68) eine Stange (81)
verbunden ist, die von einem Anschlag (80) der Zahnstange betätigt wird und die Walze (68) in
Richtung auf die Drahtenden verschiebt, wenn die Zähnstange sich ihrer untersten Stellung nähert,
daß am Untergestell (60) der Aufnahmevorrichtung (59) eine Backe (82) gelenkig befestigt ist,
die mit Aussparungen (83) zur Aufnahme der ausgerichteten Drahtenden versehen ist, daß ein
unter Federdruck stehendes Steuerglied (85) vorgesehen ist, welches die Backe (82) in Eingriff
mit den Drahtenden bringt, daß das Steuerglied (85) durch eine Klaue (87) normalerweise in gehobener
Stellung gehalten wird, und daß die Klaue zurückgezogen wird, so daß das Steuerglied
(85) die Backe (82) in Eingriff mit den Drahtenden bringt, sobald die Walze (68) ihre Bewegung
in Richtung auf die Drahtenden vollendet hat.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Rillen der Walze (z. B. 68) Vorsprünge vorgesehen sind, die eine solche Form und eine solche
gegenseitige Winkelstellung haben, daß nacheinander ausgewählte Gruppen der Drähte in drei
verschiedenen Arbeitsgängen abgebogen werden, um sie bei Drehung der Walze zu entwirren.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze
(110) zwei flache parallele Seitenflächen und eine Mehrzahl von Steuerflächen in ihren Rillen enthält,
die der Reihe nach verschiedene Drähte (15, 16, 17) aufnehmen und abbiegen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
® 709 508/364 4.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US504484A US2960120A (en) | 1955-04-28 | 1955-04-28 | Apparatus for untangling wires secured to an article |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007883B true DE1007883B (de) | 1957-05-09 |
Family
ID=24006471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW18792A Pending DE1007883B (de) | 1955-04-28 | 1956-04-05 | Vorrichtung zum Entwirren von Drahtfederkaemmen od. dgl. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2960120A (de) |
| BE (1) | BE546602A (de) |
| DE (1) | DE1007883B (de) |
| GB (1) | GB782886A (de) |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1760629A (en) * | 1929-02-01 | 1930-05-27 | Westinghouse Lamp Co | Method of threading bases |
| US2291086A (en) * | 1940-12-31 | 1942-07-28 | Goodrich Co B F | Apparatus for testing filamentary or strip articles |
| US2337055A (en) * | 1941-01-04 | 1943-12-21 | Tung Sol Lamp Works Inc | Apparatus for and method of assembling radio tubes and radio tube bases |
| US2337056A (en) * | 1941-01-04 | 1943-12-21 | Tung Sol Lamp Works Inc | Apparatus for and method of assembling radio tubes and radio tube bases |
| US2493560A (en) * | 1945-08-23 | 1950-01-03 | Rca Corp | Lead wire straightening machine |
| US2687750A (en) * | 1952-10-17 | 1954-08-31 | Globe Woven Belting Company In | Mechanism for controlling the operation of the heddle frames of looms |
| US2789427A (en) * | 1954-02-02 | 1957-04-23 | Ohio Commw Eng Co | Apparatus for generating predetermined strains in strain gauges |
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0
- BE BE546602D patent/BE546602A/xx unknown
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1955
- 1955-04-28 US US504484A patent/US2960120A/en not_active Expired - Lifetime
-
1956
- 1956-04-05 DE DEW18792A patent/DE1007883B/de active Pending
- 1956-04-27 GB GB12991/56A patent/GB782886A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE546602A (de) | |
| GB782886A (en) | 1957-09-11 |
| US2960120A (en) | 1960-11-15 |
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