DE1007883B - Vorrichtung zum Entwirren von Drahtfederkaemmen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Entwirren von Drahtfederkaemmen od. dgl.

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Publication number
DE1007883B
DE1007883B DEW18792A DEW0018792A DE1007883B DE 1007883 B DE1007883 B DE 1007883B DE W18792 A DEW18792 A DE W18792A DE W0018792 A DEW0018792 A DE W0018792A DE 1007883 B DE1007883 B DE 1007883B
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DE
Germany
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roller
wires
wire
spring
conveyor
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Pending
Application number
DEW18792A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Martin Larsen
Nils Harold Swanson
Joseph Ronald Werth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
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Publication date
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Publication of DE1007883B publication Critical patent/DE1007883B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H49/00Apparatus or processes specially adapted to the manufacture of relays or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Manufacture Of Switches (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entwirren von an einem Gegenstand befestigten Drähten, insbesondere zum Entwirren der in unerwünschter Weise gekreuzten Drahtfedern von Federkämmen für Relais.
Durch die Erfindung wird eine verbesserte Vorrichtung geschaffen, durch die eine Mehrzahl von Drahtfedern eines Federkammes in drei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen angehoben werden, um die Drähte zu entwirren.
Erfindungsgemäß wird das Werkstück durch eine Haltevorrichtung in seiner Arbeitsstellung gehalten, eine drehbare Walze ist vorgesehen mit mindestens einer Abflachung und einer Mehrzahl von Rillen, welche die Drähte aufnehmen, und in denen Vorsprünge angeordnet sind, welche die Drähte bei Drehung der Walze eine vorher bestimmte Anzahl von Malen abbiegen, um sie auszurichten, ferner kommt die Walze stets in derjenigen Stellung zur Ruhe, in der ihre Abflachung oben liegt, um eine unbehinderte Zuführung der Gegenstände derart zu ermöglichen, daß die Drähte auf der Abflachung liegen.
Ein intermittierend betätigter Förderer bringt die Federkämme in ihre Arbeitsstellung über der ebenen Fläche der Walze; wenn dieselbe gedreht wird, greifen die genannten Vorsprünge in die Drahtfedern ein, um sie in drei verschiedenen, aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen anzuheben und zu entwirren; eine Kupplung bringt die Walze stets in derjenigen Stellung zum Stillstand, in der seine ebene Fläche dem Drahtkamm gegenüberliegt, so daß ein ausreichender Abstand entsteht, der es ermöglicht, daß der Förderer den nächsten Federkamm in die Arbeitsstellung bringt.
Eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes enthält eine Walze mit einer Mehrzahl gegeneinander versetzter, exzentrischer Nuten, die die Drahtfedern des Federkammes aufnehmen, um sie nacheinander abzubiegen und die Drahtfedern zu entwirren. Die tiefsten Teile der Nuten dieser Walze enthalten ebene Stücke, welche in die Drähte eingreifen, die Drähte in Vibration versetzen, und die Entwirrung derselben unterstützen. Während die Walze rotiert, wird sie in Längsrichtung der Drähte über die Drähte hinweggeführt, um dieselben auszurichten, worauf ein besonderes Halteglied in die Drähte eingreift, um sie in dieser Stellung festzuhalten.
Eine dritte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes enthält eine Walze mit zwei parallelen, flachen Seiten und einer Mehrzahl von Steuernuten, die der Reihe nach verschiedene Drahtfedern des Federkammes abbiegen, um sie zu entwirren. Der Federkamm wird durch einen Förderer in eine Stellung oberhalb einer der flachen Seiten der Walze gebracht,
Vorrichtung zum Entwirren
von Drahtfederkämmen od. dgl.
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. Dr. R. Herbst, Rechtsanwalt,
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. April 1955
Henry Martin Larsen, La Grange Park, 111.,
Nils Harold Swanson, La Grange, 111.,
und Joseph Ronald Werth, Chicago, 111. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
und diese wird dann in Drehung versetzt, so daß die Steuernuten in die Drahtfedern eingreifen, um sie zu entwirren.
Weitere Merkmale und Vorteile des Erfindungsgegenstandes gehen aus der folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele desselben hervor.
Fig. 1 ist ein Grundriß einer ersten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes; einer der Federkämme befindet sich in der Arbeitsstellung; Teile der Drahtfedern sind fortgebrochen, um die ebene Fläche der Walze zu zeigen;
Fig. 2 ist eine Endansicht der Vorrichtung nach Fig. 1; die Walze befindet sich in ihrer normalen Ruhestellung, in der ihre ebene Fläche horizontal steht;
Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teiles der Walze; die Zeichnung zeigt, wie eine Mehrzahl von Drahtfedern durch die in drei verschiedenen Stellungen angeordneten Vorsprünge angehoben wird;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1; die Walze hat sich gegenüber der Stellung der Fig. 2 um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht; die Zeichnung zeigt insbesondere, wie die Drähtfedern angehoben werden.
Fig. 5 ist ein teilweiser Grundriß eines Federkammes, dessen Drahtfedern sich teilweise gekreuzt
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oder verfangen haben; die Federn sollen durch die \'orrichtung nach der Erfindung entwirrt werden;
Fig. 6 ist eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsforra des Erfindungsgegenstandes; die Zeichnung zeigt die Walze in ihrer gehobenen, unwirksamen Stellung;
Fig. 7 ist ein Schnitt nach 7-7 der Fig. 11; sie zeigt die Vorrichtung in einer Stellung, in der die Walze sich auf die Federenden zu bewegt hat, um die Federn auszurichten;
Fig. 8 ist eine teilweise Endansicht; sie zeigt, wie die Walze abwechselnd verschiedene Drahtfedern des Federkammes herunterdrückt, um sie zu entwirren;
Fig. 9 ist ein Teilgrundriß in vergrößertem Maßstab; sie zeigt den oberhalb der Walze angeordneten Federkamm;
Fig. 10 ist ein Schnitt nach 10-10 der Fig. 7; die Zeichnung zeigt die in dem Gestell angeordneten Türen in geöffneter Stellung; sie zeigt ferner den unter Federwirkung stehenden Kolben oder Stempel, der den Federkamm in seiner Arbeitsstellung hält, wenn die Drahtfedern entwirrt werden;
Fig. 11 ist ein Schnitt nach 11-11 der Fig. 7, der die gegenseitige Anordnung verschiedener Teile zeigt;
Fig. 12 ist eine vergrößerte Teilansicht eines Teiles der mit Steuervorsprüngen versehenen Walze;
Fig. 13 ist ein Querschnitt dieser Walze nach 13-13 der Fig. 12 in verkleinertem Maßstab; die Zeichnung zeigt die ebenen Flächen am Grunde der gegeneinander versetzten, exzentrischen Nuten, die die Drahtfedern aufnehmen, um sie in Vibration zu versetzen und zu entwirren;
Fig. 14 ist eine teilweise Vorderansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung; die Zeichnung zeigt den Förderer und denjenigen Teil der Vorrichtung, der den Drahtkamm in seiner Arbeitsstellung festhält; Fig. 15 ist ein Grundriß der Anordnung nach Fig. 14; die Walze ist um 90° gegenüber ihrer Ruhestellung gedreht, um nacheinander verschiedene Drahtfedern anzuheben;
Fig. 16 ist eine Ansicht der Walze nach 16-16 der Fig. 15; die Zeichnung zeigt, wie'die Walze nacheinander verschiedene Drahtfedern anhebt, um sie zu entwirren.
Zunächst sei die in Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform beschrieben. Auf einer Grundplatte ist das Gestell 11 einer Maschine angeordnet, die die Enden einer Mehrzahl von Drahtfedern 15, 16 und 17 für Federkämme 19 eines Relais fertigt. Das Gestell 11 trägt zwei senkrecht angeordnete Platten 20, die die Walze 21 aufnehmen. Diese hat eine ebene Fläche 22 (Fig. 4) und eine Mehrzahl von umlaufenden Nuten oder Rillen 24, 25 und 26 (Fig. 3), die dazu bestimmt sind, die Drahtfedern 15, 16 bzw. 17 des Federkammes 19 aufzunehmen, um die Drähte zu entwirren und den Federkamm fertigzustellen. In den Nuten 24, 25 und 26 sind Vorsprünge 28, 29 und 30 (Fig. 3) angeordnet, die unter die Drahtfedern 15, 16 und 17 greifen, um die Federn in drei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen anzuheben; diese drei aufeinanderfolgenden Arbeitsvorgänge ermöglichen es der Vorrichtung, Gruppen von drei Drähten zu entwirren, wenn die Walze gedreht wird.
Zur Betätigung der Walze 21 ist ein Motor 32 (Fig. 1) vorgesehen, der über eine Kupplung 34 ein Kettenrad 33 antreibt. Die Kupplung 34 ist in bekannter Weise derart ausgebildet, daß eine jede Betätigung derselben eine einzige Umdrehung des Kettenrades 33 bewirkt. Ein Steuerelement 36 (Fig. 1) der Maschine betätigt die Kupplung 34, nachdem der Walze 21 ein Federkamm zugeführt wurde.
Ein getriebenes Kettenrad 37 (Fig. 1 und 2) ist mit einer Welle 38 (Fig. 2) verbunden, die in den vertikalen Platten 20 gelagert ist. Eine Kette 40 verbindet das Kettenrad 33 mit dem Kettenrad 37. Ein leer mitlaufendes Kettenrad 41 ist an dem Gestell 11 befestigt und dient dazu, die Spannung der Kette 40 zu regeln.
Auf die Welle 38 (Fig. 2) ist ein großes Zahnrad 42 aufgesetzt, das mit einem kleineren Zahnrad 44 im Eingriff ist; das Zahnrad 44 ist mit der Walze 21 verbunden. Die Teilkreise der Zahnräder 42 und 44 sind derart bemessen, daß die Walze 21 jeweils genau drei Umdrehungen ausführt, wenn die Kupplung 34 betätigt wird, und daß sie stets in einer solchen Stellung zum Stillstand kommt, daß die ebene Fläche 22 horizontal steht und nach oben gerichtet ist.
Wenn die Walze stillsteht, liegt die ebene Fläche 22 oben, so daß sich ein genügender Zwischenraum ergibt, um den Kamm 19 in horizontaler Richtung in die Stellung oberhalb der Walze 21 einzuführen. Ein intermittierend bewegter Förderer bringt den Federkamm 19 in diese Stellung oberhalb der Walze 21 (Fig. 1). Eine Stange 46 (Fig. 1), die oberhalb des Förderers angeordnet ist und sich mit diesem fortbewegt, hält den Kamm 19 fest, wenn die Federn ausgerichtet werden. Die Kupplung 34 wird durch die Maschine synchron mit dem Förderer betätigt; der Kamm 19 wird also zunächst in die Arbeitsstellung gebracht, und es wird dann die Kupplung 34 betätigt, so daß die Walze drei Umdrehungen vollführt und dadurch die Drahtfedern 15, 16 und 17 nacheinander anhebt, um sie zu entwirren.
Die Arbeitsweise ist also folgende: Der Förderer wird durch die Maschine derart betätigt, daß er den Kamm 19 in seine Arbeitsstellung über der Fläche 22 der Walze 21 (Fig. 1) bringt; hierauf wird die Kupplung 34 betätigt, so daß das Kettenrad 33 eine ganze Umdrehung vollführt. Das Kettenrad 33 treibt über die Kette 40 das Kettenrad 37 und das große Zahnrad 42 derart, daß das letztere eine einzige Umdrehung ausführt, wobei die Walze 21 infolge der Zahnradübersetzung drei Umdrehungen entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 4) ausführt.
Wenn die Walze sich dreht, kommen die Vorsprünge 28 mit den Drahtfedern 15 in Eingriff, um diese in dem ersten der drei Arbeitsgänge anzuheben. Nachdem die Vorsprünge 28 die Drahtfedern 15 freigegeben haben, heben und senken die Vorsprünge 29 die Drahtfedern 16 in dem zweiten der drei Arbeitsgänge. Schließlich kommen die Vorsprünge 30 mit den Drahtfedern 17 in Eingriff, um diese in dem letzten der drei Arbeitsgänge zu heben und danach wieder zu senken. Die Drahtfedern 15, 16 und 17 werden daher paarweise oder in Kombinationen gehoben und gesenkt, und zwar bei jeder vollständigen Umdrehung der Walze in der obengenannten Reihenfolge. Da die Walze jedesmal drei vollständige Umdrehungen ausführt, wenn die Kupplung betätigt wird, wird jede der Drahtfedern 15, 16 und 17 dreimal gehoben und gesenkt, wodurch sichergestellt wird, daß eine vollständige Entwirrung stattfindet.
Nach drei Umdrehungen kommt die Walze durch die Wirkung der Kupplung 34 (welche ihrerseits das Kettenrad 33 nach genau einer Umdrehung anhält) zum Stillstand, gerade, wenn die Fläche 22 der Walze sich in ihrer obersten Stellung befindet. Die Maschine betätigt dann wieder den Förderer, der sich fortbewegt, um einen neuen Drahtkamm 19 in die
Stellung über der Walze zu bringen. Danach wird die Kupplung 34 abermals betätigt, so daß der beschriebene Arbeitsgang sich wiederholt.
Eine zweite Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in Fig·. 6 bis 13 beschrieben. Das Gestell 11 trägt zwei aufrechtstehende Führungen 50 und 51, zwischen denen ein in vertikaler Richtung hin und her beweglicher Schlitten 52 angeordnet ist. Der Schlitten 52 (Fig. 6) ist durch ein rohrförmiges Stück 53 mit einem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Kolben eines Luftzylinders 54 verbunden, der in Fig. 6 angedeutet und mit dem Gestell 11 fest verbunden ist. Ein Drahtfederkamm 19 mit einer Mehrzahl von auszurichtenden Drahtfedern 15, 16 und 17 wird durch geeignete (in der Zeichnung nicht dargestellte) Mittel in eine Aussparung 55 (Fig. 7 und 10) des Gestells 11 eingeführt; er ruht in dieser Stellung auf zwei horizontalen Türen 56 (Fig. 10), die auf den Wellen 57 befestigt sind. Schraubenfedern 58 (Fig. 7), die mit den Wellen 57 einerseits und mit dem Gestell 11 andererseits verbunden sind, halten die Türen 56 in horizontaler Stellung, wenn nicht eine nach unten gerichtete Kraft auf sie ausgeübt wird, die die Türen öffnet.
Eine Vorrichtung 59 (Fig. 7) zur Aufnahme des Drahtfederkamms 19 ist an einem Unterteil 60 befestigt, welches durch den Förderer 61 intermittierend in eine solche Stellung gebracht wird, daß die Vorrichtung sich unterhalb des auf den geschlossenen Türen 56 ruhenden Federkammes 19 befindet.
Ein unter Federdruck stehender Kolben oder Stempel 63, dessen unteres Ende sich in einem Hohlraum 64 der vertikalen Führung 50 befindet, ist derart in dem Schlitten 52 angeordnet, daß er beim Herabsenken des Schlittens mit dem Federkamm 19 in Eingriff kommt und ihn zwischen den Türen 56 nach unten drückt. Die Türen springen auf und der Stempel drückt den Federkamm auf die unter den Türen 56 befindliche Gegendruckplatte 59. Ein Bolzen 65 (Fig. 7), der durch den Schlitten 52 hindurchtritt und mit Gewinde in den Stempel 63 eingreift, begrenzt den Hub des Stempels gegenüber dem Schlitten 52.
Eine horizontale Antriebswelle 66 (Fig. 7), die drehbar in dem Schlitten 52 gelagert ist, trägt zwei L-förmige Hebel 67 zu beiden Seiten des Schlittens. Eine mit Vorsprüngen versehene Walze 68 (Fig. 7, 8, 9, 12 und 13) mit einer Mehrzahl gegeneinander versetzter, exzentrischer Nuten oder Rillen 69 (Fig. 12) zur Aufnähme der Drahtfedern 15, 16 und 17 ist zwischen den L-förmigen Hebeln 67 am unteren Ende derselben angeordnet und in ihnen drehbar gelagert; die Walze dient dazu, abwechselnd verschiedene Drahtfedern nach unten zu drücken, um sie zu entwirren. Die tiefsten Teile der exzentrischen Rillen 69 haben flache Teile 70 (Fig. 12 und 13), welche mit den Drahtfedern 15, 16 und 17 in Eingriff kommen und sie zum Vibrieren bringen, wenn die Walze 68 gedreht wird; hierdurch wird mit größerer Sicherheit erreicht, daß die Drahtfedern ausgerichtet werden, wenn sie durch die Walze nach unten abgebogen werden. Zwei unter Federwirkung stehende Stifte 71 (Fig. 6), die in Bohrungen 72 des Schlittens 52 angeordnet sind, legen sich gegen die oberen Enden der horizontalen Arme der Hebel 67, um sie im Uhrzeigersinn um die Antriebswelle 66 zu drehen und die Walze 68 in einer Stellung zu halten, in welcher sie mit den Drahtfedern in der Nähe ihrer Mitte in Eingriff kommt, wenn der Schlitten 52 gesenkt wird.
Ein mit der Welle 66 verbundenes Kettenrad 73 (Fig. 6) ist durch eine Kette 74 mit dem Kettenrad 75 verbunden, das zum Antrieb der Walze 68 dient. Ein auf der Welle 66 angeordnetes Zahnrad 76 (Fig. 11) greift in eine Zahnstange 77 (Fig. 11 und 7) ein; die Zahnstange 77 ist verschiebbar in dem rohrförmigen Teil 53 des Schlittens 52 angeordnet und wird durch einen Luftzylinder 78 (Fig. 6) betätigt. Wenn der Schlitten 52 sich in seiner (untersten) Arbeitsstellung befindet und die Zahnstange 77 dann gegenüber dem Schlitten 52 nach unten verschoben
ίο wird, wird daher das Zahnrad 76 angetrieben; es treibt die Walze 68 an, so daß diese abwechselnd Gruppen von Drahtfedern des Federkammes 19 zum Vibrieren bringt und nach unten drückt, um die Drahtfedern zu entwirren. Ein- Grenzschalter 79 (Fig. 7) ist an der vertikalen Führung 50 befestigt und betätigt den Luftzylinder 78 derart, daß die Zahnstange 77 nach unten bewegt wird, wenn der Schlitten 52 seine unterste Stellung erreicht Hat und den Schalter 79 schließt.
Ein an der Zahnstange 77 befestigter Stift 80 (Fig. 7) kommt mit einer Querstange 81 des L-förmigen Hebels 67 zum Eingriff, um die Walze 68 gegen das Ende der Drahtfedern hin zu verschieben und die Federn auszurichten, wenn die Zahnstange 77 sich ihrer untersten Stellung nähert.
Eine Backe 82 mit einer Mehrzahl von Aussparungen 83, die dazu dienen, die Enden der Drahtfedern aufzunehmen und in ausgerichteter Stellung zu halten, ist schwenkbar an dem einen Ende des Teiles 60 befestigt. Eine unter Federdruck stehende Klaue 84 (Fig. 7), die ebenfalls in dem Teil 60 angeordnet ist, hält die Backe 82 in Eingriff mit den Enden der Drahtfedern, wenn sie in diese Stellung gebracht ist. Ein unter Federdruck stehender Schieber oder Steuerkolben 85 (Fig. 7), welcher mit der Backe 82 in Eingriff kommt und diese ihrerseits in Eingriff mit den Drahtfedern bringt, ist in einer Aussparung 86 der vertikalen Führung 51 angeordnet und wird mit den Schlitten 52 gehoben. Ein Gewindebolzen 87' ist mit dem Steuerkolben 85 verbunden und tritt durch den Oberteil des Schlittens 52 hindurch; er dient zur Einstellung des Abstandes, um den der Steuerkolben 85 sich gegenüber dem Schlitten 52 nach unten verschieben kann.
Eine Klaue oder Klinke 87 ist an einer Welle 88 befestigt, die in der Führung 51 des festen Gestells gelagert ist. Die Klinke 87 greift in eine Fläche 89 des Steuerkolbens oder Schiebers 85 ein, um ihn außer Eingriff mit der Backe 82 zu halten, wenn der Schlitten 52 sich in gehobener Stellung befindet. Zwei L-förmige Arme 90 sind an der Welle 88 befestigt und befinden sich gegenüber den L-förmigen Hebeln 67. Wenn die Hebel 67 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt werden (Fig. 7), um die Walze 68 nach den Enden der Drahtfedern hin zu verschieben, betätigen die Hebel 67 die Arme 90 und schwenken sie entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 7), um die Klinke 87 zurückzuziehen, so daß der Steuerkolben 85 freigegeben wird und sich nach unten verschieben kann, um die Backe 82 in Eingriff mit den Enden der Drahtfedern zu bringen und diese in ausgerichteter Stellung zu halten. Zwei Federn 91, die in Bohrungen 92 der Führung 51 angeordnet sind, suchen die L-förmigen Arme 90 im Uhrzeigersinn zu drehen, um die Klinke in Eingriff mit dem Steuerkolben 85 zu halten. Ein Anschlag 93 des Steuerkolbens 85 kommt mit der Klinke 87 in Eingriff, um die Abwärtsbewegung des Steuerschiebers oder Kolbens 85 zu begrenzen.
Ein Grenzschalter 94 (Fig. 6), der mit dem Luftzylinder 78 verbunden ist und die Luftzylinder 54
Block 104, der an dem Gestell befestigt ist, hat einen unter Federdruck stehenden Stempel 105., der den Drahtkamm während des Ausrichtens der Federn in der Arbeitsstellung auf dem Förderer festhält. Der 5 Stempel 105 hat eine schräge Fläche 106, so daß der Draihtkamm den Stempel nach oben drückt, wenn er in die Arbeitsstellung gebracht wird. Der Förderer 100 hat Haken 107, welche die Federkämme 19 in bestimmten Abständen in ihre Arbeitsstellung unter b
g
Stange 116, die in den Platten 108, 109 und 115 an-
geordnet ist, stützt die Enden der Drahtfedern, wenn der Kamm in seine Arbeitsstellung gebracht wird.
Eine Kolbenstange 117 eines Luftzylinders 118 trägt eine vertikale Zahnstange 119, die in das Zahnrad 113 eingreift und es antreibt, um dadurch die Walze in Drehung zu versetzen, so daß sie abwechselnd gewisse Drahtfedern anhebt, um sie zu ent-
und 78 derart steuert, daß der Schieber 52 und die
Zahnstange 77 gehoben werden, wird geschlossen, wenn
die Zahnstange 77 ihre tiefste Stellung erreicht hat.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Das Unterteil 60, das die Aufnahmeplatte 59 für den
Federkamm trägt, wird durch den Förderer 61 unter
die Türen 56 des Gestells 11 gebracht. Der Drahtkamm 19 wird in die Aussparung 55 des Gestells eingeführt, so daß er auf den geschlossenen Türen 56
ruht. Der Luftzylinder 54 wird dann betätigt, um den io dem Block 104 bringen. Schlitten 52 herabzusenken. Wenn der Schlitten 52 Zwei vertikale Platten 108 und 109 (Fig. 15) sind
sich nach unten bewegt, berührt der unter Federdruck an dem Gestell befestigt; sie tragen eine flache Walze stehende Stempel 63 den Drahtkamm 19 und drückt 110 mit einer Mehrzahl von Rillen 111, die die Drahtihn nach unten, wobei er die Türen aufdrückt und den federn aufnehmen und sie abwechselnd anheben, um Drahtkamm 19 auf die Auflegevorrichtung 59 bringt, 15 die Drähte auszurichten. Die Walze 110 hat einen geauf der er während der folgenden Arbeitsgänge durch wissen Abstand von dem Förderer. Wenn sie den Stempel 63 gehalten wird. horizontal gestellt ist, behindert sie daher nicht die
Der Schlitten 52 setzt seine Abwärtsbewegung fort, Bewegung des Drahtkammes 19, der in horizontaler bis die Walze 68 die Drähte des Federkammes 19 be- Richtung in seine Arbeitsstellung gebracht wird, rührt. Danach schließt der Schlitten 52 den End- 20 Wenn sie in ihre vertikale Stellung gedreht wird, hebt schalter 79 und kommt zum Stillstand, indem er ge- sie abwechselnd bestimmte Drähte an, um sie zu entgen die Führungen 50 und 51 anschlägt. Das Schließen wirren. Ein mit der Walze 110 verbundenes Zahnrad des Schalters 79 bewirkt, daß der Luftzylinder 78 die 112 ist im Eingriff mit einem Zahnrad 113 einer Welle Zahnstange 77 nach unten bewegt. Wenn die Zahn- 114, die in den Platten 109 und 115 gelagert ist. Die stange 77 herabgesenkt wird, bewirkt sie eine Drehung 25 Platte 115 ist in einigem Abstand von der Platte 109 des Zahnrades 76 und damit der Antriebswelle 66 und angeordnet und mit dem Gestell 101 verbunden. Eine der Walze 68, die sich in Eingriff mit den Drahtfedern befindet. Wenn die Walze 68 sich dreht,
drücken die gegeneinander versetzten exzentrischen
Rillen 69 der Reihe nach bestimmte Drahtfedern nach 30
unten, um sie zu entwirren; die Flächen 70 kommen
dabei mit den Drahtfedern in Eingriff und versetzen
sie in Vibration.
Wenn die Zahnstange 77 sich ihrer untersten Stellung nähert, schlägt der Stift 80 gegen die Stange 81 35 wirren. Die Zahnräder 112 und 113 sind so andes L-förmigen Hebels 67 an und verschwenkt den geordnet, daß die Walze 110 in der horizontalen Stel-Hebel 67 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 7), wo- lung gehalten wird, in der sie die Zuführung der durch die Walze 68 nach den Enden der Drahtfedern Drahtkämme gestattet, wenn die Kolbenstange 117 hin verschoben wird, um diese auszurichten. Die Hebel sich in ihrer unwirksamen (obersten) Stellung be-67 kommen am Ende ihrer Bewegung mit den L-för- 40 findet.
migen Armen 90 in Eingriff und schwenken sie ent- Die Arbeitsweise ist folgende. Der Förderer wird
gegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 7), so daß die Klaue durch den Motor 103 derart betätigt, daß er einen 87 ausgeklinkt wird und der Steuerkolben 85 sich Federkamm in die Arbeitsstellung bringt. Während nach unten verschiebt. Bei seiner Abwärtsbewegung der Förderer den Kamm in die Arbeitsstellung bringt, kommt der untere Teil des Steuerkolbens 85 in Ein- 45 wird die Walze 110 in horizontaler Stellung gehalten, grifft mit der Backe 82, die am Teil 60 schwenkbar in der eine ihrer ebenen Flächen oben liegt, so daß die befestigt ist; die Backe 82 wird dadurch entgegen dem Walze die Zuführung der Kämme in ihre Arbeits-Uhrzeigersinn (Fig. 7) verschwenkt und kommt in stellung nicht behindert. Wenn ein Kamm sich in Eingriff mit den Enden der Drahtfedern. Die Aus- seiner Arbeitsstellung befindet, wird der Förderer ansparungen 83 der Backe 82 nehmen dabei die Enden 50 gehalten und der Luftzylinder 118 betätigt, der die der Drahtfedern auf und halten sie in ausgerichteter Zahnstange 119 nach unten bewegt und die Zahnräder Stellung. Die unter Federdruck stehende Klinke 84 112 und 113 und damit die Walze 110 in Drehung hält die Backe 82 jetzt in ihrer Stellung, auch wenn versetzt. Wenn sie sich dreht, nehmen die Rillen 111 der Steuerkolben 85 wieder gehoben wird. die Drahtfedern auf und heben wechselweise be-
Alsdann werden die Luftzylinder 54 und 78 durch 55 stimmte Federn an, um sie zu entwirren. Der Block den Grenzschalter 94 des Luftzylinders 78 derart be- 104 und der Stempel 105 halten den Kamm auf dem tätigt, daß sowohl die Zahnstange 77 als auch der Förderer, während die Drähte ausgerichtet werden. Schlitten 52 nach oben bewegt werden. Eine weitere Wenn die Zahnstange 119 sich zunächst nach unten
Aufnahmevorrichtung 59 wird jetzt unter die Türen und dann wieder nach oben in ihre Ausgangsstellung gebracht und ein weiterer Drahtkamm 19 in die 6° zurückbewegt, dreht sich die Walze zunächst in der Aussparung 55 eingeführt. Der beschriebene Vorgang einen und dann in der entgegengesetzten Drehrichtung, wiederholt sich alsdann. Hierdurch werden nacheinander gewisse Drahtfedern
Eine dritte Ausführungsform ist in Fig. 14 bis 16 mehrmals angehoben, um sicherzustellen, daß die gedargestellt. Ein auf einem Gestell 101 angeordneter, wünschte Ausrichtung der Drähte erfolgt. Wenn die intermittierend bewegter Förderer 100 trägt, wie in 65 Zahnstange ihre oberste Stellung erreicht hat, kommt der Zeichnung dargestellt, einen Federkamm 19, sie wieder zum Stillstand. Alsdann wird der Förderer dessen Drahtfedern entwirrt werden sollen. Der abermals betätigt, der den ausgerichteten Drahtkamm Förderer 100 wird durch ein Kettenrad 102 an- aus der Arbeitsstellung entfernt und einen neuen getrieben, das durch einen Motor 103 (Fig. 15) be- Drahtkamm in die Arbeitsstellung bringt. Danach tätist wird. Ein über dem Förderer 100 angeordneter 70 wiederholen sich die beschriebenen Arbeitsgänge.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausfübrungsbeispiele, sondern umfaßt auch Abänderungen, die im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Entwirren der freien Enden einer Mehrzahl von an einem Gegenstand (Werkstück) befestigten Drähten, insbesondere zum Ausrichten der Drähtfedern eines Federkammes für Relais, dadurch gekennzeichnet, daß eine Haltevorrichtung das Werkstück in seiner Arbeitsstellung hält und daß eine drehbare Walze (21) mit mindestens einer Abflachung (22) und einer Mehrzahl von Rillen (24 bis 26) vorgesehen ist, welche die Drähte (15 bis 17) aufnehmen, und in denen Vorsprünge (28 bis 30) angeordnet sind, welche die Drähte bei Drehung der Walze eine vorherbestimmte Anzahl von Malen abbiegen, um sie auszurichten, und daß ferner die drehbare Walze stets in derjenigen Stellung zur Ruhe kommt, in der ihre Abflachung oben liegt, um eine unbehinderte Zuführung der Gegenstände derart zu ermöglichen, daß die Drähte auf der Abflachung Hegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Förderer eine Reihe der Werkstücke (Federkämme) intermittierend zur Haltevorrichtung befördert, daß eine Antriebsverbindung zwischen dem Förderer und der drehbaren Walze derart vorgesehen ist, daß der Förderer nur betätigt wird, wenn eine Abflachung der Walze sich in der Ebene des Förderers befindet, daß der Förderer angehalten wird, wenn ein Werkstück sich in der Haltevorrichtung befindet, und daß die Walze während des Stillstandes des Förderers mindestens einmal gedreht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Walze (68, Fig. 7) während ihrer Drehung in Längsrichtung der Drähte auf die freien Enden der Drähte zu bewegt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Haltemittel (82) vorgesehen sind, die die Enden der Drähte bei Beendigung der Walzenverschiebung in ausgerichteter Stellung halten.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel für «die Drähte aus einer an dem Unterteil (60) der Aufnahmeplatte (59) angelenkten, drehbaren Backe (82) bestehen, welche Aussparungen (83) zur Aufnahme der Drahtenden enthält, und daß Mittel (85, 87) vorgesehen sind, die die Backe bei Beendigung der Walzenverschiebung derart verschwenken, daß sie die Enden der ausgerichteten Drähte festhält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Walze (68) am unteren Ende von zwei an einem Schlitten (52) angelenkten Hebeln (67) gelagert ist, daß Mittel (80, 81) vorgesehen sind, um die Hebel (67) zu verschwenken und die Walze dadurch in Längsrichtung der Drähte zu verschieben, und daß am Schlitten ein Steuerkolben (85) angeordnet ist, der die Backe (82) in Eingriff mit den Drahtenden bringt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder den Steuerkolben (85) in diejenige Stellung zu bringen sucht, in der er die Backe (82) derart betätigt, daß sie die Drahtenden in der ausgerichteten Stellung hält, daß eine Halteklaue (87) den Steuerkolben (85) normalerweise in der unwirksamen Stellung hält, und daß die die Walze (68) tragenden Hebel (67) am Ende ihrer Schwenkbewegung bewirken, daß die Halteklaue (87) zurückgezogen und der Steuerkolben (82) durch die Feder herabgedrückt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung eine Aussparung (55) im Gestell zur Aufnahme des Werkstückes (Drahtfederkammes) und zwei unterhalb derselben angeordnete Türen (56) zur vorübergehenden Stützung des Werkstückes enthält, daß im Gestell ein Schlitten (52) angeordnet ist, der auf und ab bewegt werden kann, daß der Schlitten einen unter Federdruck stehenden Stempel (63) enthält, der den Kamm auf eine Aufnahmeplatte (59) drückt und dabei die Türen (56) öffnet, daß die Walze (68) in zwei am Schlitten angeordneten Hebeln (67) gelagert ist, daß am Schlitten eine Zahnstange (77) angeordnet ist, welche in ein Zahnrad (76) eingreift, das die Walze (68) antreibt, daß mit den Hebeln (68) eine Stange (81) verbunden ist, die von einem Anschlag (80) der Zahnstange betätigt wird und die Walze (68) in Richtung auf die Drahtenden verschiebt, wenn die Zähnstange sich ihrer untersten Stellung nähert, daß am Untergestell (60) der Aufnahmevorrichtung (59) eine Backe (82) gelenkig befestigt ist, die mit Aussparungen (83) zur Aufnahme der ausgerichteten Drahtenden versehen ist, daß ein unter Federdruck stehendes Steuerglied (85) vorgesehen ist, welches die Backe (82) in Eingriff mit den Drahtenden bringt, daß das Steuerglied (85) durch eine Klaue (87) normalerweise in gehobener Stellung gehalten wird, und daß die Klaue zurückgezogen wird, so daß das Steuerglied (85) die Backe (82) in Eingriff mit den Drahtenden bringt, sobald die Walze (68) ihre Bewegung in Richtung auf die Drahtenden vollendet hat.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rillen der Walze (z. B. 68) Vorsprünge vorgesehen sind, die eine solche Form und eine solche gegenseitige Winkelstellung haben, daß nacheinander ausgewählte Gruppen der Drähte in drei verschiedenen Arbeitsgängen abgebogen werden, um sie bei Drehung der Walze zu entwirren.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (110) zwei flache parallele Seitenflächen und eine Mehrzahl von Steuerflächen in ihren Rillen enthält, die der Reihe nach verschiedene Drähte (15, 16, 17) aufnehmen und abbiegen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
® 709 508/364 4.57
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