DE1007485B - Vorrichtung fuer die Anzeige der Relativversetzung von Brueckenstuetzen einer Fahr- oder Verladebruecke - Google Patents

Vorrichtung fuer die Anzeige der Relativversetzung von Brueckenstuetzen einer Fahr- oder Verladebruecke

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DE1007485B
DE1007485B DEK26881A DEK0026881A DE1007485B DE 1007485 B DE1007485 B DE 1007485B DE K26881 A DEK26881 A DE K26881A DE K0026881 A DEK0026881 A DE K0026881A DE 1007485 B DE1007485 B DE 1007485B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C9/00Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
    • B66C9/16Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for maintaining alignment between wheels and track

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei Fahr- oder Verladebrücken ist es bekannt, den Antrieb beider Brückenstützen mechanisch oder elektrisch miteinander zu kuppeln. Die mechanische Kupplung, bei der regelmäßig ein gemeinsamer Antriebsmotor zwischen den Stützen im Träger angeordnet ist, läßt sich nur bei Brücken mit verhältnismäßig kleinem Stützabstand ausführen. Außerdem müssen die beiden Brückenstützen über einen starren Träger miteinander verbunden sein. Bei Verschiebeträgern und Brücken mit großer Spannweite kommt regelmäßig die elektrische Welle zur Anwendung, die im allgemeinen auch zufriedenstellend arbeitet und verhältnismäßig unempfindlich gegen verschieden große Auflager- und Windkräfte ist. Es kommt jedoch vor, daß das oder die angetriebenen Räder der einen Brückenstütze auf der Schiene gleiten, wenn diese beispielsweise verölt ist, so daß die eine Brückenstütze noch angetrieben wird, während sich die andere nicht mehr vorwärts bewegt. Auch kann beim Brückenfahren aus irgendeinem Grunde der Strom abgeschaltet werden, wobei beide Brückenstützen entsprechend den unterschiedlichen großen Windkräften über eine verschieden große Strecke hinweg nachlaufen. Dabei stellt sich der Träger schräg, wodurch mitunter eine Stütze zum Entgleisen gebracht wird.
Es sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, die Versetzung der beiden Brückenstützen zueinander oder die Schrägstellung des Brückenträgers zu überwachen. Die bekannten Vorrichtungen erfordern aber entweder sehr große Herstellungskosten, oder sie erbringen nicht die gewünschte Genauigkeit. Die Erfindung zeigt einen Weg, wie sich eine Schrägstellung des Brückenträgers auf besonders einfache Weise zuverlässig anzeigen läßt.
Hierzu wird vorgeschlagen, die beiden Brückenstützen über ein Zugmittelgetriebe mit in einem Winkel zueinander verlaufenden Seilsträngen vorzusehen, deren Enden jeweils an der einen Stütze und an einer Anzeigevorrichtung in der anderen Stütze derart angeschlossen werden, daß die durch eine Versetzung der Brückenstütze hervorgerufene relative Längenänderung der Seilstränge von der Katze und/oder einer Brückenstütze her beobachtet werden kann.
Erfahrungsgemäß ändert sich bei Verladebrücken mitunter die Spurweite zwischen den Stützen. Damit diese Änderung ohne Einfluß auf die Seilanzeige bleibt, werden gemäß einem weiteren Erfindungsvorschlag die beiden Seilstränge des Seiles über eine gewichtsbelastete Ausgleichsrolle miteinander verbunden. Die an der Ausgleichsrolle angreifenden Seilstrangteile heben sich dann bei einer Veränderung der Brückenspurweite mit dem Gewicht gleichmäßig an oder senken sich ab, ohne daß eine Relativbewegung zwischen ihnen erfolgt. Zweckmäßig werden die beiden Seilstränge in der Nähe der Ausgleichsrolle parallel zueinander geführt, wobei in dem einen Vorrichtung für die Anzeige
der Relativversetzung von Brückenstützen einer Fahr- oder Verladebrücke
Anmelder:
Krupp-Ardelt G.m.b.H.,
Wilhelmshaven, Industriegelände West
Seilstrang ein Skalenbauteil und in dem anderen Seilstrang ein Zeigerbauteil eingespannt wird. Die Relativ-
ao bewegung dieser beiden Anzeigebauteile zueinander ergibt ein zuverlässiges Maß für die Versetzung der beiden Brückenstützen.
Damit sich auch kleinere Versetzungen der Brückenstützen mit vergrößertem Maßstab ablesen lassen, kann
erfindungsgemäß in jedem Seilstrang ein Übersetzungsgetriebe, welches die Seilbewegung vervielfacht und beispielsweise durch eine gleich große Anzahl loser Rollen gebildet wird, so eingeschaltet werden, daß die Relativbewegung des Kranbauteiles zum Zeigerbauteil ent-
sprechend der Übersetzung des Übersetzungsgetriebes vervielfacht wird.
Weiterhin wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, beide Seilstränge, insbesondere durch zusätzliche Umlenkmittel für einen Seilstrang, gleich lang auszubilden. Wenn sich daher das Seil im Laufe der Zeit gleichmäßig längt, so hat diese Längung keinen Einfluß auf die Relativstellung der beiden Anzeigebauteile zueinander. Wenn der Brückenträger sich schräg stellt, dann werden entsprechende Kräfte auch im Sinne einer Schrägstellung auf die Brückenstützen ausgeübt, die andererseits an den Brückenfüßen durch die ortsfest gelagerten Brückenschienen in Schienenrichtung gehalten sind. Die Stützen werden daher in sich verdreht, so daß durch eine Anzeigeeinrichtung, die im oberen Stützenteil angebracht wird, die Verwindung der Stütze wenigstens teilweise mit angezeigt wird. Eine Verbesserung der Anzeige für die Stützenversetzung läßt sich erfindungsgemäß dadurch erzielen, daß als Träger für das Zugmittelgetriebe vom Stützenfuß weg frei von den übrigen Stützenteilen nach oben geführte Tragständer für das Zugmittelgetriebe vorgesehen werden. Diese Tragständer sind nicht der Verwindung unterzogen, die vom schräg gestellten Brückenträger her auf die Stützen ausgeübt wird. Sie werden zweckmäßig rohrförmig ausgebildet, und an ihren
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oberen Enden lassen sich Doppelhebel anbringen, an während der Strang 4 über eine Umlenkrolle 9 am anderen deren Enden die Seile bzw. Seilstränge angreifen. Im Stützenende läuft. Während der Strang 4 unmittelbar zu übrigen kann die Seilführung gemäß den vorgeschriebenen einer von zwei gleichachsigen Seilrollen 10 auf der einen Ausführungsformen unverändert zur Anwendung kommen. Brückenseite geführt wird, wird der Strang 3 bis zu der An Stelle einer linearen Skala kann jedoch auch eine 5 anderen Rolle 10 nochmals über eine Rolle 11 umgelenkt, kreisförmige verwendet werden, und durch das Seil läßt damit beide Seilstränge von den Punkten 6 bzw. 7 weg sich ein Hebelzeiger mit einer geeigneten Übersetzung bis zu den Seilrollen 10 hin bei Nullstellung der Brückenbewegen, stützen gleich lang sind und eine Verschiebung der Seil-Wenigstens einer der Doppelhebel läßt sich gemäß einer stränge zueinander durch gleichmäßige Seillängung nicht weiteren Ausführungsform der Erfindung auch drehbar 10 eintreten kann.
lagern. Dabei können die Seilstränge mit beiden Doppel- Wie vor allem die Fig. 3 und 4 zeigen, werden die Seilhebeln fest verbunden werden, und die Drehung des bewegungen durch Übersetzungsgetriebe 12 vergrößert, drehbar gelagerten Doppelhebels kann für die Anzeige Die Übersetzungsgetriebe bestehen aus je zwei losen der Stützenversetzung Verwendung finden. Wie schon Rollen 13 und 14. An einer AusgleichsroÜe 15, die mit im Vorstehenden dargelegt, wird durch eine Versetzung 1S einem Gewicht 15' belastet ist, gehen die beiden Seilder beiden Brückenstützen der eine Seilstrang verlängert, stränge 3 und 4 ineinander über. In der Nähe der Auswährend sich der andere verkürzt. Dadurch wird eine gleichsrollen 15 ist, wie sich vor allem aus Fig. 5 erkennen Drehung des einen Doppelhebels bewirkt. Die Summe läßt, ein Skalenbauteil 16 eingespannt, während gegenaller Seillängen wird außerdem bei einer Versetzung überliegend in den Seilstrang 4 ein Zeigerbauteil 17 einregelmäßig vergrößert. Daher werden zweckmäßig in die ao geschaltet ist. In der Nullstellung der beiden Stützen 1 Seile elastische Spannglieder, insbesondere Zugfedern, mit und 2 befinden sich beide Anzeigenbauteile 16 und 17 gleicher Spannungs-Weg-Charakteristik eingeschaltet. auf gleicher Höhe. Sobald jedoch eine der beiden Brücken-Auch eine drehbare Lagerung des zweiten Doppelhebels stützen relativ zur anderen versetzt wird, kann diese kann mitunter von Vorteil sein. Versetzung durch eine Relativbewegung der beiden Seil-An Stelle der Auslenkung eines drehbaren Doppelhebels a5 stränge 3 und 4 ermittelt werden und läßt sich entläßt sich auch die auf dessen Tragständer bei festem sprechend der Übersetzung der Getriebe 12 in vierfacher Doppelhebel ausgeübte Torsion für die Anzeige der Größe zwischem dem Zeiger 18 des Zeigerbauteiles 17 und Brückenversetzung verwenden. der Nullmarke 19 des Skalenbauteiles 16 ablesen. Der Schließlich kann noch die Seilbewegung bzw. die Dreh- Brückenführer kann die Versetzung sehr leicht erkennen, bewegung eines Doppelhebels oder die auf einen Doppel- 3° wenn er die Katze mit dem Führerhaus in die Stütze 2 hebel ausgeübte Torsion in bereits von anderer Seite vor- einfährt. Außerdem läßt sich auch die Stellung der geschlagener Weise über Schaltmittel zum Einschalten beiden Anzeigebauteile 16 und 17 zueinander schon aus von Signallampen bzw. zur selbsttätigen Korrektur- einiger Entfernung erkennen.
steuerung eines Brückenfahrwerkes verwendet werden. Fig. 6 zeigt als Schaubild die Schaltstellungen für den
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nunmehr 35 Ausgleich der Brückenversetzung. Über den Hebel 20
an Hand der Zeichnung ausführlicher beschrieben gibt der Brückenführer durch Bewegung in Richtung des
werden, und zwar zeigt Pfeiles 21 das Kommando für ein Verfahren der gesamten
Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung die Seilführung Brücke in Richtung des Pfeiles 22. Bewegt er den
zwischen zwei Brückenstützen, Hebel 20 dagegen in Richtung des Pfeiles 23, dann ver-
Fig. 2 in räumlicher Darstellung eine besondere Aus- 4° fährt die Brücke in Richtung des Pfeiles 24. Für den
führungsform der Erfindung, Ausgleich der Brückenversetzung ist nun ein besonderer
Fig. 3 und 4 zwei Ansichten der Seilausgleichsvorrich- Trennschalter vorgesehen, der die Antriebsmotoren der
tung, der Anzeigeeinrichtung und der Übersetzungs- Stütze 1 vom Netz abschaltet, so daß dann, wenn der
getriebe gemäß der Ausführungsform nach Fig. 2, Trennschalter betätigt wird, nur die Stütze 2 die in
Fig. 5 die Anzeigeeinrichtung gemäß Fig. 3 in ver- 4-5 Fig. 6 erläuterten entsprechenden Fahrbewegungen aus-
größertem Maßstab, führt. Gegebenenfalls kann auch eine Zusatzbewegung,
Fig. 6 in schaubildlicher Darstellung die Steuerung des beispielsweise mittels eines Planetengetriebes während
Fahrantriebes für eine Brückenstütze zum Ausgleich des Fahrens überlagert werden.
einer Stützenversetzung, während die In der Fig. 7 ist eine besondere Ausführungsform der Fig. 7 eine besondere Ausführungsform der Erfindung 5° Erfindung dargestellt, wobei man die Verwindung, die wiedergibt. vom Brückenträger bei der Schrägstellung auf die In Fig. 1 sind mit 1 und 2 zwei Brückenstützen dar- Brückenstützen ausgeübt wird, von der Messung weitgestellt, deren vordere und hintere Enden durch über gehend fernhalten kann. Zu diesem Zweck sind durch die Kreuz geführte Seilstränge 3 und 4 miteinander ver- Stützenl und 2 vom Stützenfuß her rohrförmige Tragstänbunden sind. Wenn beide Brückenstützen nicht zuein- 55 der 25 bis zum oberen Stützenende hochgezogen worden ander versetzt sind, dann haben die Seilstränge 3 und 4 und tragen dort je einen Doppelhebel 26. Die Doppelhebel gleiche Länge. Die Endpunkte der Seilstränge 3 und 4 verlaufen in der Normalstellung parallel zur Stützen- bzw. an den Stützen 1 und 2 begrenzen ein Rechteck. Sobald Schienenrichtung. Die Seilstränge 3, 4 sind in der vordie Stütze 2 in die durch unterbrochene Linien gezeigte beschriebenen Weise gekreuzt und können im Bereich Stellung gebracht wird, umschreiben die vorerwähnten So der Stütze 1 fest mit dem Doppelhebel 26 verbunden Endpunkte ein Parallelogramm oder auch ein Trapez. werden. Im Bereich der Stütze 2 lassen sich die Seilstränge Die Seilstränge 3 und 4 werden dann, wenn eine Spann- am Doppelhebel 26 über Umlenkrollen führen, wobei die vorrichtung vorgesehen ist, in die durch unterbrochene gleiche Anordnung des Übersetzungsgetriebes und der Linien angedeutete Stellung gebracht, wobei sich an Skalenvorrichtung entsprechend Fig. 2 zur Anwendung Hand der Längenänderung der Seilstränge die Größe 65 kommen kann. An Stelle der linealartigen Skalenvorder Brückenversetzung 5 ermitteln läßt. richtung läßt sich auch eine kreisbogenförmige anbringen, Bei der besonderen Ausführungsform nach Fig. 2 sind wobei durch die Bewegung der Seile ein Hebelzeiger gedie Seilstränge 3 und 4 mit ihren Enden bei 6 und 7 an steuert wird.
der Brückenstütze 1 befestigt. Der Strang 3 wird über Für die Anzeige der Stützenversetzung kann man auch
eine Umlenkrolle 8 am einen Ende der Stütze 2 geführt, 70 die Torsion heranziehen, die dadurch auf einen oder beide
Rohrtragständer 25 mit festem Doppelhebel ausgeübt wird, daß in den Seilsträngen 3, 4 bei einer Versetzung der Stützen verschieden große Spannkräfte auftreten. Weiterhin ist es möglich, wenigstens einen der beiden Doppelhebel 26 drehbar auf seinem Rohrträger zu lagern und die Hebeldrehung für die Anzeige der Brückenschrägstellung zu verwenden. Unterschiede im Schienenabstand und solche, die durch die Versetzung an sich hervorgerufen werden, lassen sich auch dadurch ausgleichen, daß in die Seilstränge 3, 4 elastische Spannungsglieder eingeschaltet werden, die gleiche Federcharakteristiken haben. Hierfür können Zugfedern verwendet werden, die an beiden Hebelenden gleich große Kräfte erzeugen und die Drehbewegung des drehbaren Doppelhebels zuverlässig steuern. Weiterhin ist es möglich, durch die Seilbewegung bzw. die Drehbewegung eines Doppelhebels elektrische Schaltvorrichtungen zu betätigen und eine Anzeigevorrichtung, beispielsweise Warnlampen, elektrisch zu steuern.
Auch kann in an sich bekannter Weise die Anzeigevorrichtung mit einer selbsttätigen Korrekturvorrichtung für das eine Stützenfahrwerk gekoppelt werden.
Die neue Anzeigevorrichtung ist billig herzustellen, sie gewährleistet eine große Betriebssicherheit und erfordert praktisch keine Wartung.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung für die Anzeige der Relativversetzung von Brückenstützen einer Fahr- oder Verladebrücke, dadurch gekennzeichnet, daß ein die beiden Stützen verbindendes Zugmittelgetriebe mit in einem Winkel zueinander verlaufenden Seilsträngen (3,4) vorgesehen ist, deren Enden jeweils an der einen Stütze und an einer Anzeigevorrichtung (16 bis 19) in der anderen Stütze derart angeschlossen sind, daß die durch eine Versetzung der Brückenstützen hervorgerufene relative Längenänderung der Seilstränge (3, 4) von der Katze und/oder einer Brückenstütze her zu beobachten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seilstränge (3, 4) des Seiles über eine gewichtsbelastete Ausgleichsrolle (15) miteinander verbunden sind, derart, daß die an der Ausgleichsrolle angreifenden Seilstrangteile sich bei einer Veränderung der Brückenspurweite mit dem Gewicht gleichmäßig anheben oder absenken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seilstränge in der Nähe der Ausgleichsrolle (15) parallel zueinander geführt sind und daß als Anzeigeeinrichtung in dem einen Seilstrang ein Skalenbauteil (16) und in dem anderen ein Zeigerbauteil (17) eingeschaltet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden Seilstrang ein Übersetzungsgetriebe (12) derart eingeschaltet ist, daß die Relativbewegung des Skalenbauteiles zum Zeigerbauteil vervielfacht wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Seilstränge (3,4), insbesondere durch zusätzliche Umlenkmittel (11) für wenigstens den einen Seilstrang (3), gleich lang ausgebildet sind, so daß eine gleichmäßig im ganzen Zugmittelgetriebe wirksame Seillängung für eine Verschiebung der Anzeigebauteile wirkungslos bleibt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger für das Zugmittelgetriebe zwei frei von den übrigen Stützenteilen nach oben geführte Tragständer (25) vorgesehen sind, deren je einer am Fußteil jeder Stütze befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragständer (25) rohrförmig ausgebildet sind und oben je einen Doppelhebel (26) tragen, an dessen Enden die Seile bzw. Seilstränge angreifen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der eine Doppelhebel (26) auf seinem Tragständer drehbar gelagert ist und daß seine Drehbewegung für die Anzeige der Stützenversetzung verwendet wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einen Tragständer mit festem Doppelhebel ausgeübte Torsion für die Anzeige der Stützenversetzung verwendet wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß elastische Spannglieder, insbesondere Zugfedern, mit gleicher Spannungs-Weg-Charakteristik in jeden der Seilstränge (3, 4) eingeschaltet sind.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Seilbewegung bzw. die Drehbewegung eines Doppelhebels (26) betätigte Schaltmittel zum Einschalten von Signallampen bzw. zur selbsttätigen Korrektursteuerung eines Stützenfahrwerks vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©T09 507/189 4.57
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120658B (de) 1957-09-21 1961-12-28 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Geradlaufeinrichtung fuer Verladebruecken
FR2465570A1 (fr) * 1979-09-26 1981-03-27 Lectra Systemes Sa Dispositif d'interconnexion de deux chariots mobiles guides par des rails paralleles

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