DE1007346B - Verschlusskappe fuer Gasflaschen - Google Patents

Verschlusskappe fuer Gasflaschen

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DE1007346B
DE1007346B DED16831A DED0016831A DE1007346B DE 1007346 B DE1007346 B DE 1007346B DE D16831 A DED16831 A DE D16831A DE D0016831 A DED0016831 A DE D0016831A DE 1007346 B DE1007346 B DE 1007346B
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DE
Germany
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wax plug
cap
wax
closure
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DED16831A
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C13/00Details of vessels or of the filling or discharging of vessels
    • F17C13/06Closures, e.g. cap, breakable member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C2205/00Vessel construction, in particular mounting arrangements, attachments or identifications means
    • F17C2205/03Fluid connections, filters, valves, closure means or other attachments
    • F17C2205/0302Fittings, valves, filters, or components in connection with the gas storage device
    • F17C2205/0311Closure means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es sind Verschlußkappen für Gasflaschen, insbesondere für Flüssigkeitsventile, bekannt, die dazu dienen, die Ventile vor Verschmutzung zu schützen. Diese Verschlußkappen sind mit Zerreißsicherungen ausgerüstet. Diese bestehen dabei aus Folien aus Metall oder Kunststoff. Die Reißscheiben können aus einer festen, ebenen Platte oder aus einem weichen Werkstoff bestehen, der unter dem Druck eine Kugelkalotte bildet. Die Zerreißfolien sollen bei unzulässigem Druckanstieg platzen, so daß das Gas nach außen abströmen kann, um zu verhüten, daß die Gasbehälter selbst platzen. Derartige Verschlußkappen werden insbesondere bei Flüssigkeitsgasventilen verwandt, die mit einem Sicherungsventil ausgerüstet sind. Dieses Sicherheitsventil öffnet bei unzulässigem Druckanstieg, der beispielsweise durch eine übermäßige Erwärmung des Gasbehälters hervorgerufen sein kann. Das durch das Sicherungsventil austretende Gas staut sich dann unter der Verschlußkappe. Die Metallfolie zerreißt beim Überschreiten eines bestimmten Druckes.
Bei den bekannten Bauformen ist die Zerreißfolie so im Inneren der Verschlußkappe angeordnet, daß von außen nicht ohne weiteres erkannt werden kann, ob die Folie bereits zerrissen ist oder sich noch im ursprünglichen Zustand befindet. Dies ist nachteilig, da die Kontrolle erschwert wird. Eine solche Kontrolle ist aber wichtig, wenn Gasflaschen, insbesondere Flüssigkeitsflaschen, längere Zeit lagern und festgestellt werden muß, ob sich die Flaschen noch in einwandfreiem Zustand befinden und ob sie gefüllt sind oder nicht. Bei den bekannten Verschlußkappen müssen diese abgenommen und auf den Zustand der Zerreißfolie überprüft werden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß beim Zerreißen der Folie Folienbruchstücke entstehen, die störend wifken können.
Es ist weiterhin eine Überdrucksicherung mit Warnzeichen insbesondere für Druckgasflaschen bekannt, bei der ein von dem Drückraum ausgehender Kanal durch eine Berstscheibe abgeschlossen ist, hinter der ein Kolben liegt. Dieser wird in einem hinter der Berstscheibe angeordneten Hohlraum des Gehäuses geführt und trägt auf seinem der Berstscheibe abgewendeten Ende eine Kolbenstange, die in der Endstellung des Kolbens aus dem Gehäuse deutlich sichtbar herausragt. Dabei kann eine Sperrvorrichtung vorgesehen sein, die den verschiebbaren Kolben gegen Hereindrücken sperrt. Dabei kann weiterhin eine im Gehäuse angebrachte, bis zu dem den Kolben führenden Hohlraum durchgehende Bohrung vorgesehen sein, in der eine am äußeren Ende durch ein Widerlager, beispielsweise eine Madenschraube, unter Spannung abgestützte Wendelfeder angeordnet ist. Deren Einmündung liegt so in dem Hohlraum, daß sie in der An-Verschlußkappe für Gasflaschen
Anmelder:
Drägerwerk, Heinr. & Bernh. Dräger, Lübeck, Moislinger Allee 53
fangsstellung des Kolbens durch diesen abgedeckt ist und erst in seiner Endstellung freigegeben wird, so daß die nach Verschieben des Kolbens vorspringende Feder sich vor den Kolbenboden setzt und dadurch
ao den Kolben in seiner Endstellung verriegelt. Nachteilig ist bei dieser Bauform, daß nach der Montage der Zerreißfolie der Kolben in seine Anfangsstellung · gebracht und durch die Druckfeder mittels einer Madenschraube festgehalten werden muß. Weiter müssen die Austrittsöffnung der Kolbenstange und die Ausblaseöffnung mit je einer Verschlußscheibe verschlossen werden. Diese Ausführung bedingt mehrere Einzelteile, wodurch die Wartung und Instandsetzung erschwert wird.
Die Erfindung erstrebt, die Nachteile der bekannten Verschlußkappen zu vermeiden. Die Erfindung betrifft eine Verschlußkappe mit Sicherung für Gasflaschen. Die Erfindung besteht darin, daß die Sicherung aus einem in eine Öffnung der Kappe eingesetzten Wachspfropfen besteht. Dabei kann vorteilhaft die Außenseite des Wachspfropfens bündig mit der äußeren Begrenzungsfläche der Verschlußkappe abschließen. Die Erfindung hat den Vorteil, daß das Vorhandensein des Wachspfropfens sofort auf den ersten Blick festgestellt werden kann. Zweckmäßig kann dabei der Wachspropfen noch eine bestimmte Farbe erhalten, die ihn von der Farbe der Verschlußkappe eindeutig abhebt. Dabei kann der Wachspfropfen in einer Ausdrehung oder einer Bohrung der Verschlußkappe sitzen. Die Ausdrehung kann zylindrisch oder auch kegelförmig sein.
Damit der Wachspfropfen einwandfrei gehalten wird, kann die Öffnung mit einem oder mehreren nach innen ragenden Bünden oder nach außen gerichteten Nuten versehen sein. Derart wird der Wachspfropfen gleichsam verzahnt in der Öffnung gehalten.
Der Wachspfropfen kann nach innen durch eine Scheibe eines leicht zerreißbaren Materials begrenzt sein, die vorzugsweise einem in die Kappe ein-
709 5077140
gelassenen Bund, einer Nut oder Feder anliegt. Diese Bauform hat den Vorteil, daß der Verschluß sich schnell und einfach herstellen läßt. In die Kappe wird an der angegebenen Stelle eine beispielsweise aus Papier oder Pappe od. dgl. bestehende Scheibe eingelegt und das Wachs oder der Kunststoff im flüssigen Zustand eingegossen. Nach dem Abkühlen und Erhärten ist der Verschluß genügend fest eingebracht.
Die Verschlußkappe kann schließlich mit einer Nut bzw. einem eingezogenen Hals versehen sein, um den ein Ring zur Befestigung einer Verbindungskette od. dgl. gelegt ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch im Schnitt dargestellt.
Die A^erschlußkappe 1 wird mit dem Gewinde 2 auf das nicht dargestellte Verschlußventil der Gasflasche geschraubt. Zur Abdichtung der Kappe 1 dient der Dichtring 3.
In die Verschlußkappe 1 ist eine Bohrung 4 eingelassen, die mit einer Nut 4α versehen ist. Die Bohrung wird dort durch eine Papierscheibe 5 abgedeckt, worauf die Ausdrehung 6 mit einem ausgehärteten, geschmolzenen Wachs ausgefüllt wird. Nach dem Abkühlen erstarrt dieses Wachs zu einem festen Pfropfen 6, der mit einem Flansch entsprechend der Nut 4α in dieser gehalten wird. Die Außenfläche des Wachspfropfens 6 liegt in der Ebene der Begrenzungsfläche der Verschlußkappe in diesem Teil.
Wenn das in dem Flaschenventil eingebaute Sicherheitsventil Gas durchtreten läßt, staut sich der Druck in der Bohrung 4. Wenn dieser Druckanstieg einen bestimmten Wert überschreitet, wird der Wachspfropfen 6 herausgeschleudert. Die Dimensionen der Bohrung 4, der Ausdrehung 6 und der Nut 4« sowie die Festigkeit des Wachses od. dgl. können so eingestellt werden, daß der Wachspfropfen bei dem jeweils gewünschten Druck herausgeschleudert wird. Zweckmäßig erhält der AVachspfropfen eine Farbe, die von
derjenigen des Verschlußstückes abweicht, so daß auf den ersten Blick sogleich zu erkennen ist, ob der Wachspfropfen noch vorhanden ist oder nicht.
Der Hals 7 ist eingezogen. Um ihn kann ein Befestigungsring 8 gelegt werden, an dem beispielsweise eine Kette angebracht ist. Damit kann die Verschlußkappe an der Flüssigkeitsflasche befestigt werden, so daß sie gegen Verlieren gesichert ist.
An Stelle von Wachs kann auch ein anderes Material verwendet werden, das in flüssigem Zustand in die Öffnung eingebracht wird und dort erstarrt. Beispielsweise können entsprechende Kunststoffe dafür verwendet werden.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verschlußkappe mit Sicherung für Gasflaschen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung (6) aus einem in eine Öffnung (4) der Kappe (1) eingesetzten Wachspfropfen besteht.
2. Verschlußkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite (6a) des Wachspfropfens bündig mit der äußeren Begrenzungsfläche der Verschlußkappe (1) abschließt.
3. Verschlußkappe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wachspfropfen (6) aufnehmende Öffnung (4) mit einem nach innen ragenden Bund oder einer nach außen gerichteten Nut (4α) versehen ist.
4. Verschlußkappe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wachspfropfen (6) innen einer Scheibe (5) aus leicht zerreißbarem Material anliegt, die vorzugsweise in einer Nut (4") liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 851 152;
deutsche Patentanmeldung D 9657 XII /47 g.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709> 507/140 4.57
DED16831A 1954-01-20 1954-01-20 Verschlusskappe fuer Gasflaschen Pending DE1007346B (de)

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Cited By (2)

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DE1161923B (de) * 1961-01-12 1964-01-30 Especialidades Domestico Ind I Verschlussstopfen fuer Gasflaschen
DE102009050801A1 (de) * 2009-09-04 2011-08-18 Messer Griesheim (China) Investment Co. Ltd. Sicherheitseinrichtung zum Schutz drucklos arbeitender Einrichtungen

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DE851152C (de) * 1950-07-02 1952-10-02 Rudolf Majert G M B H Berstscheibensicherung gegen UEberdruck

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