DE1007262B - Konische Spaltsiebtrommel - Google Patents

Konische Spaltsiebtrommel

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DE1007262B
DE1007262B DEST9393A DEST009393A DE1007262B DE 1007262 B DE1007262 B DE 1007262B DE ST9393 A DEST9393 A DE ST9393A DE ST009393 A DEST009393 A DE ST009393A DE 1007262 B DE1007262 B DE 1007262B
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DE
Germany
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sieve
bars
drum
slotted screen
screen drum
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Pending
Application number
DEST9393A
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English (en)
Inventor
Herbert Rupprecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steinhaus GmbH
Original Assignee
Steinhaus GmbH
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Publication date
Application filed by Steinhaus GmbH filed Critical Steinhaus GmbH
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Publication of DE1007262B publication Critical patent/DE1007262B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls
    • B04B7/18Rotary bowls formed or coated with sieving or filtering elements

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Konische Spaltsiebtrommel Es ist in der mechanischen Entwässerung durch Schleudern, Sieben usw: bekannt, daß rotierende: Siebkörbe, die zylindrisch oder konisch sein können, eine rasche und fast vollkommene Entwässerung von nassem Siebgut, wie Feinkohle, ermöglichen, weil, infolge der auftretenden hohen Zentrifugenkräfte ine viel intensivere Abschleuderung des Wassergehaltes des Siebgutes eintritt als durch Abtropfen, wobei nur die Schwerkraft wirksam ist. Bei solchen rotierenden und/oder schwingenden Siebkörben, die z. B. aus gelochten Blechen oder auch aus nebeneinanderliegenden Siebstäben, welche Spalte zwischen sich frei lassen, bestehen, tritt nun aber der Übelstand auf, daß die Löcher der Bleche und auch die Spalte sich leicht verstopfen, wenn das Siebgut, das kontinuierlich durch den Siebkorb in seiner Achsrichtung hindurchfließt, quer über die Löcher bzw. quer über die Spalte hinweggeführt wird. Gleichzeitig tritt dabei eine erhebliche Abnutzung der Ränder der Löcher und Spalte ein, so daß die Lebensdauer solcher Siebkörbe gering ist.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf konische Spaltsiebkörbe mit sich erweiterndem Konus und bezweckt, die obengenannten Nachteile solcher Siebkörbe zu vermeiden bzw. herabzusetzen. Da sich das wäßrige Siebgut im wesentlichen in der Achsrichtung der Siebtrommel bewegt, werden in an sich bekannter Weise die Siebstäbe ebenfalls in der Achsrichtung parallel nebeneinanderliegend angeordnet unter Belassung eines bestimmten Abstandes zur Spaltbildung. Bei Verwendung der gebräuchlichen, durch Walzen oder Ziehen hergestellten Siebstäbe, die an allen Stellen gleichen Querschnitt haben, ergibt sich dabei aber eine unterschiedliche Spaltweite, die dem Verhältnis der Durchmesser der konischen Siebtrommel an der kleineren Eintragsöffnung und der weiteren Austragsöffnung entspricht.
  • Um diese für den Siebvorgang nachteilige unterschiedliche Spaltweite zu vermeiden, werden gemäß der vorliegenden Erfindung Siebstäbe verwendet, deren Kopfbreite etwa im Verhältnis der Durchmesser der konischen Trommel größer wird. Damit erhält man eine Siebtrommel, deren Siebstäbe in Achsrichtung verlaufen und zwischen sich Spalte von überall gleicher Weite frei lassen. Die Spaltweite kann durch Abstandsmittel, z. B. seitliche Nocken an den Siebstäben, in bekannter Weise gesichert werden. Derartige Siebstäbe mit verschiedener Kopfbreite können natürlich nicht in der üblichen Weise durch Walzen oder Ziehen hergestellt werden. Es ist jedoch leicht möglich, solche Siebstäbe aus gewalztem oder gezogenem Material durch Verpressen in Scbrniedegesenken zu formen. Bei einer solchen Verarbeitung ergeben sich Siebstäbe, deren Querschnitt in inin= an allen Stellen der Siebstablänge gleich, deren Querschnittsform jedoch entsprechend der verschiedenen Kopfbreite verschieden ist. In den Abb. 3 und 4 sind beispielsweise solche verschiedenen Querschnittsformen für einen konischen Siebkorb von 400 mm oberer und 600 mm unterer öffnung dargestellt. Die geringere Kopfbreite am Eintragende der Siebtrommel bedingt eine größere Profilhöhe, und die größere Kopfbreite am Austragende bedingt eine geringere Profilhöhe. Beim Zusammensetzen der Siebstäbe zu einer konischen Trommel nach Abb. 1 werden die Stäbe gemäß Abb.2 beispielsweise mit einer durch seitlich herausgepreßte Abstandsnocken bestimmten Spaltweite a,nein@andergelegt. Dies kann auf einer kegeligen Vorrichtung geschehen, auf welche dann die Siebstäbe gelegt und durch äußere Ringe oder auch durch umgewickelte Drahtspiralen festgehalten und zusammen verschweißt werden. Diese Ringe oder Spiralen nehmen die Zentrifugalkräfte, die beim Betrieb auftreten, auf.
  • Als Material für die Siebstäbe kommt vor allem Stahl, der bei dem Herstellungsprozeß auch gehärtet werden kann, in Betracht. Es sind jedoch auch andere Metalle oder Metallegierungen, z. B. Phosphorbronze, die gegossen werden kann, verwendbar.
  • Auch Gummi oder geeignete Kunststoffe, wie hartes Polyäthylen, können verwendet werden. Dann müssen die um den Siebkonus herumgelegten Ringe oder Spiralen so eng verlegt werden, daß sie die Siebstäbe in genügendem Maße abstützen. Infolge der höhen Abriebfestigkeit dieser Stoffe kann eine besonders hohe Lebensdauer solcher Siebtrommeln erreicht «erden.
  • Da beim Betrieb der Siebtrommel das Siebgut entsprechend der jeweiligen Drehzahl und der Reibung auf dem Trommelmantel schräg zur Trommelachse fließt, können die Siebstäbe entsprechend dieser Fließrichtung auch schräg eingesetzt werden oder aber auch in Form einer Schraubenlinie, die der verschiedenen Richtung des Stromes des Siebgutes in verschiedenen Höhenlagen angepaßt ist. Wesentlich ist die möglichste Übereinstimmung der Richtung des Fließstromes mit der Richtung der Siebstäbe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRlJCHE-1. Konische Spaltsiebtrommel mit etwa in Achsrichtung verlaufenden. Siebspalten gleicher Spaltweite, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel aus Siebstäben zusammengesetzt ist, deren Kopfbreite mit dem Durchmesser der Siebtrommel stetig zunimmt. 2:. Spaltsiebtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Siebstäbe an allen Stellen eine gleich große Querschnittsfläche aufweisen. 3. Spaltsiebtrommel nach den Ansprüchen 1 und 2 mit im Querschnitt als spitzwinkliges Dreieck ausgebildeten Siebstäben, dadurch gekennzeichnet, daß mit zunehmendem Siebtrommeldurch:messer die Dreieckshöhe des Siebstabquerschnittes stetig abnimmt. 4. Spaltsiebtrommel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Siebstäbe in Richtung der Achse oder schräg dazu oder in Form einer der relativen Fließrichtung des Siebgutes angepaßten Schraubenlinie angebracht sind. 5. Spaltsiebtrommel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebstäbe durch umgelegte Ringe oder Spiralen, welche die beim Betrieb auftretenden Zentrifugenkräfte aufnehmen, festgehalten sind. 6. Spaltsiebtrommel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebstäbe mit den umgelegten Ringen oder Spiralen verschweißt, vulkanisiert oder mit Kunststoff verschmolzen sind'.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150625B (de) * 1961-12-16 1963-06-20 Julius Von Roetel Konische Vollmantel-Schleudertrommel und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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