DE1007238B - Verfahren zum Einbringen von Trinkroehrchen in Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere in Getraenkeflaschen - Google Patents

Verfahren zum Einbringen von Trinkroehrchen in Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere in Getraenkeflaschen

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DE1007238B
DE1007238B DEN10982A DEN0010982A DE1007238B DE 1007238 B DE1007238 B DE 1007238B DE N10982 A DEN10982 A DE N10982A DE N0010982 A DEN0010982 A DE N0010982A DE 1007238 B DE1007238 B DE 1007238B
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DE
Germany
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drinking
cut
hose
container
tube
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Application number
DEN10982A
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English (en)
Inventor
Heinz Niepmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D77/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks or bags
    • B65D77/22Details
    • B65D77/24Inserts or accessories added or incorporated during filling of containers
    • B65D77/28Cards, coupons, or drinking straws
    • B65D77/283Cards, coupons, or drinking straws located initially inside the container, whereby the straw is revealed only upon opening the container, e.g. pop-up straws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einbringen von Trinkröhrchen in Flüssigkeitsbehälter, insbesondere in Getränkeflaschen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbringen von Trinkröhrchen, auch Trinkhalme genannt, in Flüssigkeitsbehälter, und zwar vornehmlich in Getränkeflaschen.
  • Bekannt ist bisher ein Verfahren, nach welchem bereits vorher vollständig fertige und auf bestimmte Länge geschnittene Trinkhalme in einem dafür vorgesehenen, der Einschießvorricbtung vorgelagerten Behälter aufbewahrt werden. Aus diesem werden sie auf mechanischem Wege einzeln entnommen und in die EinschieBvorrichtung gebracht. Durch mechanische Förderung oder aber vermittels eines unter Druck stehenden gasförmigen Stoffes werden sie dann über den Leitweg in den Behälter eingeschossen oder eingebracht.
  • Die Erfindung betrifft demgegenüber ein Verfahren, bei welchem das Bereitstellen bereits endgültig fertiger und auf bestimmte Länge geschnittener Trinkröhrchen entfällt. Erfindungsgemäß ist dieses Verfahren zum Einführen von Trinkröhrchen in Flüssigkeitsbehälter dadurch gekennzeichnet, daß das Trinkröhrchen erst im Zusammenhang mit seinem Einbringen bzw. Einschießen in den Getränkebehälter von einem beliebig langen Schlauchstück abgetrennt wird. Dies wird dadurch erreicht, daß man an Stelle des Behälters, in dem bisher die fertigen Röhrchen vorgelagert bzw. bereitgestellt werden mußten, eine Rolle (auch Strang oder Knäuel od. dgl.) einsetzt, auf der das Trinkröhrchenmaterial als beliebig langer Schlauch aufgewickelt ist. Durch eine Eördermechanik wird das eine Ende dieses Schlauches in die Flasche eingeführt und dann durch Abschneiden oder Abkneifen, auch Abschweißen als Einzelröhrchen in den Getränkebehälter eingebracht und dort belassen. Dies ist nur eine von mehreren Möglichkeiten; beispielsweise könnte auch das als Trinkröhrchen zur Verwendung kommende Stück des Materialschlauches an beliebiger Stelle vor dem Einbringen in den Behälter abgeschnitten und dann auf mechanischem Wege oder eine andere Bewegungsart in den Getränkebehälter eingeführt werden.
  • Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens geht aus folgendem hervor: Bisher mußte der Vorratsbehälter für die fertigen Trinkröhrchen stets ausgetauscht oder umgefüllt werden, sobald sich die Flaschengröße, für die das Trinkröhrchen zur Verwendung kommen soll, änderte. Bei den Molkereien beispielsweise kommen bei Schultrinkfiaschen (125 ccm) andere Röhrchenlängen zur Verwendung als bei Betriebstrinkflaschen (250 ccm). Durch das Austauschen und Auswechseln der Behälter besteht die Gefahr, daß die Sterilisierung leidet; auch wird durch Maschinenumstellung bzw. Behälterwechsel bei dem bekannten Verfahren viel Arbeitszeit verloren. Das erfindungs- gemäße Verfahren ermöglicht nunmehr das Abschneiden der gewünschten Röhrchenlängen von einem Röhrchenmaterial, das als beliebig langer Schlauch zur Rolle od. dgl. gewickelt statt des bisherigen Röhrchenbehälters in die Einschießvorrichtung eingesetzt wird. Diese Rolle verläßt bis zum letzten Stück des zu verbrauchenden Materials niemals die sterile Kammer und kann je nach Einstellung der Abtrennungsgröße gleichzeitig für die verschiedensten Flaschenhöhen Verwendung finden. Nach dem zuerst geschilderten Beispiel der Einführung des Schlauchendes bis zum Flaschenboden vor dem Abschneiden bzw Abtrennen ist es auch nicht mehr möglich, daß ein Trinkröhrchen am Flaschenhals haftenbleibt und nicht ganz in die Flasche fällt, was bei frei in die Flasche fallenden Trinkröhrchen leicht der Fall ist.
  • Den Ablauf der Schlauchrolle kann man ganz willkürlich beschleunigen, wodurch die Arbeitsgeschwindigkeit der Flaschenfüll- und -schließvorrichtung beliebig hoch gewählt werden kann. Das Abtrennen des Materials für das in der Flasche verbleibende Röhrchen kann durch Abschneiden, Abhacken, je nach Material, auch durch Abbrechen erfolgen. Da das Material aus Kunststoff besteht, vorzugsweise Polyäthylen, kann das Abtrennen auch durch Abschweißen oder durch Schnitt vermittels Glühfaden erfolgen.
  • Die hier beschriebenen Dutrchführungsarten gelten nur als Beispiele, wie sie für die Verwirklichung der Erfindung in Frage kommen können. Die Erfindung ist nicht hierauf beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung noch mancherlei andere Ausführungen möglich, insbesondere hinsichtlich der Art der Aufrollung des zur Verwendung kommenden Schlauchmaterials, der Führung und Bewegung der Rolle bzw. des Röhrchenmaterials, ebenso bezüglich der Einstellungsart für die Abmessung wie auch für das Abschneiden des benötigten Röhrchenstückes.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Einbringen von Trinkröhrchen in Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Getränkeflaschen, dadurch gekennzeichnet, daß als einzuführendes bzw. einzuschießendes Trinkröhrchen ein erst im Zusammenhang mit seinem Einbringen in der gewünschten Länge abgeschnittenes Stück eines beliebig langen Materialschlauches zur Verwendung kommt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des abzuschneidenden Schlauchendes, welches als Trinkröhrchen zur Verwendung kommt, nach Belieben einstellbar ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abrollende Ende des Schlauchmaterials in den Getränkebehälter eingeführt wird, wonach ein - Schlauchstück in gewünschter Länge abgeschnitten wird, welches als Trinkröhrchen in dem Flüssigkeitsbehälter verbleibt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das als Trinkröhrchen zur Verwendung kommende Stück des Materialschlauches unmittelbar vor der Beförderung in den Behälter von dem Materialschlauch abgeschnitten wird.
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