DE1006830B - Herstellung von sterilen Buersten und Pinseln - Google Patents

Herstellung von sterilen Buersten und Pinseln

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DE1006830B
DE1006830B DEB35226A DEB0035226A DE1006830B DE 1006830 B DE1006830 B DE 1006830B DE B35226 A DEB35226 A DE B35226A DE B0035226 A DEB0035226 A DE B0035226A DE 1006830 B DE1006830 B DE 1006830B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brushes
paint
sterile
substances
treated
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Pending
Application number
DEB35226A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Kraenzlein
Dipl-Chem Rudolf Huebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUERSTENFABRIK EMIL KRAENZLEIN
Original Assignee
BUERSTENFABRIK EMIL KRAENZLEIN
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D9/00Machines for finishing brushes
    • A46D9/02Cutting; Trimming

Landscapes

  • Brushes (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sterilisieren von Bürsten und Pinseln, die wie Zahnbürsten, Kopfbürsten, Gesichtsbürsten, Massagebürsten u. dgl. oder wie Rasierpinsel u. dgl. der Körperpflege dienen.
Das Neue wird darin gesehen, daß mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von sterilen Bürsten und Pinseln angewendet wird, bei dem die Bürsten oder Pinsel gleichzeitig sowohl in an sich bekannter Weise mit ultravioletten Strahlen als auch in an sich bekannter Weise mit in Dampfform befindlichen, sterilisierend wirkenden chemischen Stoffen oder mit Riechstoffen oder aber mit Kombinationen beider Stoffarten behandelt werden.
Man hat zwar schon Bürsten, die, wie Zahnbürsten, der menschlichen Körperpflege dienen, zum Zwecke des Imprägnierens in ätherische öle, wie Eukalyptusöl, Pfefferminzöl oder Thymol u. dgl., getaucht oder sie den Dämpfen dieser öle ausgesetzt. Auch sind schon Verfahren bekanntgeworden, bei denen zur Bekämpfung von Betriebsinfektionen, insbesondere im Braugewerbe, ultraviolette Strahlen angewendet wurden.
Jenen bekannten Verfahren haften jedoch erhebliche Mängel an. So tritt z. B. bei mit Säure und Thymol behandelten Borsten eine erhebliche Verfärbung des behandelten Materials ein, so daß es unansehnlich, wenn nicht unbrauchbar ist. Bei Behandlung mit Lösungen wird unter anderem die Metallverankerung der Borstenbündel der Zahnbürsten angegriffen. Wird mit Dämpfen, insbesondere Heißdampf gearbeitet, so tritt eine Dehnung des Materials ein.
Demgegenüber hat das Verfahren bzw. die Vorrichtung gemäß der Erfindung insofern erhebliche Vorteile, als das Behandlungsgut nach Durchlaufen der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht die geringsten Veränderungen aufweist, so daß ein Nachpolieren oder die Anwendung sonstiger Kunstgriffe des Schönens des behandelten Materials unterbleiben kann. Das behandelte Gut kann sofort verpackt werden.
Hieraus ergibt sich ohne weiteres das Vorliegen eines erheblichen technischen Fortschrittes des Verfahrens bzw. der Vorrichtung gemäß der Erfindung gegenüber den bekannten Verfahren. Darüber hinaus wird aber bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine sehr intensive, lang anhaltende Sterilisation des Behandlungsgutes erreicht. Außerdem kann ein Übergießen oder gar ein längeres Behandeln mit kochendem Wasser vor der erstmaligen Benutzung einer derartigen sterilen Bürste unterbleiben.
Durch die Zeichnung wird die erfindungsgemäße Vorrichtung beispielsweise erläutert, wobei Abb. 1 eine Seitenansicht und
Abb. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung darstellt.
Im einzelnen zeigt 1 eine Leuchtstoffröhre, 2 das Behandlungsgut (Bürsten und Pinsel), 3 ein über eine Herstellung
von sterilen Bürsten und Pinseln
Anmelder:
Bürstenfabrik Emil Kränzlein
Aktiengesellschaft, Erlangen
Richard Kränzlein und Dipl.-Chem. Rudolf Hübner,
Erlangen,
sind als Erfinder genannt worden
Trommel laufendes, dampfdurchlässiges Förderband, 4 einen Behälter zur Aufnahme der zu verdampfenden chemischen Stoffe, 5 eine Heizvorrichtung und 6 einen Behälter zur Aufnahme des vom Förderband abfallenden Behandlungsgutes.
Leuchtstoffröhren sind im vorliegenden Fall besonders zweckmäßig, da bei anderen Lampen, die ultraviolette Strahlen erzeugen und aussenden, die auftretende Hitzeentwicklung das Behandlungsgut ungünstig beeinflußt und den Einbau einer Kühlvorrichtung erforderlich machen würde.
Als Heizmittel eignet sich besonders eine mit automatischer Temperaturregelung versehene und mit elektrischem Strom gespeiste Vorrichtung.
Von den in Dampfform anzuwendenden sterilisierend wirkenden chemischen Stoffen kommen verfahrensgemäß und vorzugsweise Thymol, Menthol, Anethol und andere in Betracht.
In gleicher Weise läßt sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine Behandlung der Bürsten und Pinsel mit Riechstoffen, wie Pfefferminzöl, Fichtennadelöl, Orangenöl, Zitronenöl u. dgl., durchführen.
Auch Kombinationen von sterilisierend wirkenden Stoffen mit Riechstoffen können verfahrensgemäß Anwendung finden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von sterilen Bürsten und Pinseln, die der Körperpflege dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten oder Pinsel gleichzeitig sowohl in an sich bekannter Weise mit ultravioletten Strahlen als auch in an sich bekannter Weise mit in Dampfform befindlichen, sterilisierend wirkenden chemischen Stoffen
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oder mit Riechstoffen oder aber mit Kombinationen beider StofTarten behandelt werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein dampfdurchlässiges Förderband (3), über dem eine Leuchtstoffröhre "(1) zum Bestrahlen der auf dem Förderband liegenden Bürsten oder Pinsel (2) mit ultravioletten Strahlen angeordnet ist und eine darunter angebrachte Heizvorrichtung (5), durch die in einem Behälter (4) befindliche, sterilisierend wirkende chemische Stoffe oder Riechstoffe oder aber Kombinationen beider Stoff arten zur Verdampfung gebracht werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 199 524;
Zeitschrift »Brauwissenschaft«, Heft 6, Dezember 1948, S. 92 bis 96.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 506/10 4.5T
DEB35226A 1955-04-02 1955-04-02 Herstellung von sterilen Buersten und Pinseln Pending DE1006830B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192617B (de) 1962-11-30 1965-05-13 Steinebrunner & Co Maschinenfa Automatische Beschneide- und Auskaemm-maschine fuer Buersten, Besen u. dgl.

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE199524C (de) *

Patent Citations (1)

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