DE10064751A1 - Verfahren zur Herstellung von Alk-3-en-1-olen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alk-3-en-1-olen

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Alk-3-en-1-olen durch Umsetzung von Formaldehyd mit Propenen, welche in 2-Postion einen Substituenten aus der Reihe Wasserstoff, Alkyl oder Aryl tragen, in Gegenwart einer Mischung aus Dihydrogenphosphaten und Hydrogenphosphaten.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Alk-3-en-1-olen durch Um­ setzung von Formaldehyd mit Propenen, welche an 2-Position einen Substituenten aus der Reihe Wasserstoff, Alkyl oder Aryl tragen, in Gegenwart einer Mischung aus Dihydrogenphosphaten und Hydrogenphosphaten.
Alk-3-en-1-ole sind wertvolle Zwischenprodukte bei der Synthese organischer Verbindungen. 3-Methyl-3-buten-1-ol wird beispielsweise als Ausgangskomponente zur Herstellung von Isopren eingesetzt. 3-Buten-1-ol ist eine Feinchemikalie, für die bislang nur sehr kostenintensive technische Syntheseverfahren existieren.
Die Herstellung von Alk-3-en-1-olen durch Umsetzung von Propylen oder substituierten Propenen ist bekannt. Als mögliche Nebenprodukte treten beispielsweise Alk-2-en-1-ole und/oder Dioxanderivate auf.
In GB 1 205 397 B wird die Umsetzung von Isobuten mit Formaldehyd in Gegenwart von Zinnchlorid beschrieben. Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass 3-Methyl-3- buten-1-ol nur mit einer Selektivität von maximal 22% erhalten wurde.
In US 3,574,773 wird die Umsetzung von Propylen mit Formaldehyd bei Temperaturen von 235-400°C beschrieben. Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass unter diesen Reaktionsbedingungen mit 65% eine relativ niedrige Selektivität für 3- Buten-1-ol erzielt wurde. Weiterhin nachteilig sind die geringen Umsätze (s. Beispiel 3 der vorliegenden Anmeldung).
In US 4,028,424 ist die Umsetzung von Propylen mit Paraformaldehyd in Gegenwart von Natriumhydrogenphosphat beschrieben. Nachteilig an dieser Reaktionsführung ist, dass 3-Buten-1-ol mit einer vergleichsweise geringen Selektivität von 63% erhalten wurde. Auch hier sind geringe Umsätze von Nachteil (s. Beispiel 2 der vorliegenden Anmeldung).
Es bestand daher Bedarf an einem Verfahren zur Herstellung von Alk-3-en-1-olen durch Umsetzung von Propenen mit Formaldehyd, welches sich durch hohe Selektivitäten auszeichnet und somit eine aufwendige, komplizierte und kostenintensive Abtrennung unerwünschter Nebenprodukte vermieden werden kann.
Überraschenderweise wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Alk-3-en-1-olen durch Umsetzung von Formaldehyd mit Propenen, welche an 2-Position einen Substituenten aus der Reihe Wasserstoff, Alkyl oder Aryl tragen, gefunden, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die Umsetzung in Gegenwart einer Mischung aus Dihydrogenphosphaten und Hydrogenphosphaten durchgeführt wird.
Im erfindungsgemäßen Verfahren werden Alk-3-en-1-ole mit hohen Selektivitäten und guten Ausbeuten erhalten. Zudem werden kaum Nebenprodukte ähnlicher Siedepunkte und/oder Dioxanderivate gebildet, was besonders für eine groß­ technische Durchführung des Verfahrens von Vorteil ist, da die Abtrennung dieser Produkte problematisch und kostenintensiv ist.
Im erfindungsgemäßen Verfahren werden Propene, welche an 2-Position einen Substituenten aus der Reihe Wasserstoff, Alkyl oder Aryl tragen, eingesetzt, wobei der genannte Substituent Aryl seinerseits einen oder mehrere Substituenten aus der Reihe lineares und verzweigtes C1-Cg-Alkyl und C1-C8-Alkoxy, halogeniertes lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyl und C1-C8-Alkoxy, lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyloxycarbonyl und Aryloxycarbonyl, C1-C8-Dialkylamino, Diarylamino, Cyano und Halogene wie F, Cl, Br und I tragen kann und der genannte Substituent Alkyl seinerseits einen oder mehrere Substituenten aus der Reihe lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyl, lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyloxycarbonyl und Aryloxycarbonyl, C1-C8-Dialkylamino und Diarylamino tragen kann. Vorzugsweise werden im erfindungsgemäßen Verfahren Propene eingesetzt, welche an 2-Position einen Substituenten aus der Reihe Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder Phenyl tragen, wobei der genannte Substituent Phenyl seinerseits einen oder mehrere Substituenten aus der Reihe lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyl und C1-C8-Alkoxy, halogeniertes lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyl und C1-C8-Alkoxy, lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyloxycarbonyl und Aryloxycarbonyl, C1-C8-Dialkylamino, Diarylamino, Cyano und Halogene wie F, Cl, Br und I tragen kann und der genannte Substituent C1-C4-Alkyl seinerseits einen oder mehrere Substituenten aus der Reihe lineares und verzweigtes C1-C4-Alkyl, lineares und verzweigtes C1-C4- Alkyloxycarbonyl und Aryloxycarbonyl, C1-C4-Dialkylamino und Diarylamino tragen kann. Besonders bevorzugt werden Propene eingesetzt, welche einen Substituenten aus der Reihe Wasserstoff, Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl und n- Butyl tragen. Ganz besonders bevorzugt wird Propylen und Isobutylen eingesetzt.
Der im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzte Formaldehyd kann gasförmig, in polymerer Form oder in Form einer wässrigen Lösung eingesetzt werden. Wird Formaldehyd im erfindungsgemäßen Verfahren in Form einer wässrigen Lösung ein­ gesetzt, so wird vorzugsweise eine 35 bis 55%ige Lösung, besonders bevorzugt eine 35%ige Lösung eingesetzt. Wird Formaldehyd im erfindungsgemäßen Verfahren in polymerer Form eingesetzt, so werden vorzugsweise 1,3,5-Trioxan, 1,3,5,7-Tetroxan oder Paraformaldehyd, welcher einen Polymerisationsgrad von 8 bis 100 aufweist, eingesetzt. Ganz besonders bevorzugt wird im erfindungsgemäßen Verfahren Paraformaldehyd oder gasförmiger Formaldehyd eingesetzt.
Im erfindungsgemäßen Verfahren können Formaldehyd und die erfindungsgemäß einzusetzenden Propene in stöchiometrischen Mengen umgesetzt werden, vorzugs­ weise werden die erfindungsgemäß einzusetzenden Propene jedoch im Überschuss eingesetzt. Dabei werden vorzugsweise 1,5 bis 100 Mol der erfindungsgemäß einzu­ setzenden Propene pro Mol Formaldehyd eingesetzt, insbesondere 2 bis 60 Mol, be­ sonders bevorzugt 3 bis 30 Mol.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird in Gegenwart einer Mischung aus Dihydro­ genphosphaten und Hydrogenphosphaten durchgeführt. Bevorzugte Dihydrogen­ phosphate und Hydrogenphosphate sind diejenigen der Alkali- und/oder Erdalkali­ metalle wie beispielsweise Dilithiumhydrogenphosphat, Lithium­ dihydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat, Dikaliumhydrogenphosphat, Kaliumdihydrogenphosphat, Dicäsiumhydrogen­ phosphat, Cäsiumdihydrogenphosphat, Dirubidiumhydrogenphosphat, Rubidiumdihydrogenphosphat, Magnesiumhydrogenphosphat, Magnesium­ dihydrogenphosphat, Calciumhydrogenphosphat, Calciumdihydrogenphosphat, Bariumhydrogenphosphat, Bariumdihydrogenphosphat, Strontiumhydrogenphosphat, Strontiumdihydrogenphosphat. Bevorzugte Dihydrogen- und Hydrogenphosphate sind weiterhin Diammoniumhydrogenphosphat und Ammoniumdihydrogenphosphat. Besonders bevorzugt wird im erfindungsgemäßen Verfahren eine Mischung aus Dialkalimetallhydrogenphosphaten und Alkalimetalldihydrogenphosphaten einge­ setzt, vorzugsweise eine Mischung aus Dikalium- und/oder Dinatrium­ hydrogenphosphat und Kalium- und/oder Natriumdihydrogenphosphat. Die Mischung kann auch aus verschiedenen Dihydrogenphosphaten und Hydrogenphosphaten bestehen.
Die Mischungen aus Hydrogenphosphaten und Dihydrogenphosphaten werden im er­ findungsgemäßen Verfahren vorzugsweise im Stoffmengenverhältnis 5 : 1 bis 1 : 2, be­ sonders bevorzugt im Stoffmengenverhältnis 3 : 1 bis 1 : 1,5, eingesetzt.
Die Mischungen aus Hydrogenphosphaten und Dihydrogenphosphaten werden im er­ findungsgemäßen Verfahren vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 30 Mol%, bevorzugt von 0,5 bis 25 Mol% und besonders bevorzugt von 0,5 bis 15 Mol%, bezogen auf Formaldehyd, eingesetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise bei Temperaturen von -20°C bis 320°C, besonders bevorzugt bei 50°C bis 300°C und ganz besonders bevorzugt bei 180°C bis 280°C durchgeführt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise bei Drücken von 100 bis 250 bar, besonders bevorzugt 100 bis 230 bar und ganz besonders bevorzugt 110 bis 200 bar durchgeführt.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann in Gegenwart eines Lösungsmittels oder in Substanz durchgeführt werden. Vorzugsweise wird in Gegenwart eines Lösungsmittels gearbeitet. Bevorzugte Lösungsmittel sind gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe, alicyclische Kohlenwasserstoffe, aromatische Kohlenwasser­ stoffe, Alkohole, Ester oder Ether. Beispielsweise können als Lösungsmittel Pentan, Hexan, Heptan, Octan, Cyclohexan, Benzol, Toluol, Xylole, Ethylbenzol, Mesitylen, Dioxan, Tetrahydrofuran, Diethylether, Dibutylether, Diisopropylether, Diethylen­ glykol-dimethylether, Methanol, Ethanol, Propanol, Isopropanol, n-Butanol, Isobutanol, sek.-Butanol, tert.-Butanol, Amylalkohol, Hexanol, Heptanol, Octanol, Methylacetat, Ethylacetat, Propylacetat, tert.-Butylacetat oder Phthalsäureester wie beispielsweise Dioctylphthalat eingesetzt werden. Besonders bevorzugt werden Ether, wie beipielsweise Diisopropylether oder Diethylenglykol-dimethylether oder substituierte aromatische Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Toluol, Xylole, Ethylbenzol oder Mesitylen eingesetzt. Ganz besonders bevorzugt werden Toluol und Xylole eingesetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise so durchgeführt, dass Form­ aldehyd, vorzugsweise Paraformaldehyd oder gasförmiger Formaldeyhd, zusammen mit einer Mischung aus Hydrogenphosphaten und Dihydrogenphosphaten vorzugsweise in einem Lösungsmittel vorgelegt wird. Anschließend erfolgt die Zugabe der erfindungsgemäß einzusetzenden Propene.
Zur Isolierung der erfindungsgemäß hergestellten Alk-3-en-1-ole wird das Reak­ tionsgemisch nach Beendigung der Reaktion vorzugsweise filtriert. Das Filtrat kann nun beispielsweise destillativ oder durch Extraktion aufgearbeitet werden. Vorzugsweise wird die Aufarbeitung so durchgeführt, dass die Alk-3-en-1-ole destillativ abgetrennt werden.
Beispiele Beispiel 1
2 g Paraformaldehyd (0,066 Mol) wurden zusammen mit 10 Mol% einer Mischung aus 400 mg Natriumdihydrogenphosphat und 472 mg Natriumhydrogenphosphat (Stoffmengenverhältnis 1 : 1) in 80 ml Toluol in einem 300 ml-Autoklaven vorgelegt. Es wurden 80 g Propylen (1,9 Mol) zudosiert. Nach Erwärmung der Reaktionsmischung auf 220°C wurde Stickstoff bis zu einem Druck von 150 bar aufgedrückt und die Reaktionsmischung für eine Dauer von 12 Stunden gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde 3-Buten-1-ol mit einer Selektivität von 97% bei einen Umsatz von 36% erhalten (gaschromatographische Analyse mit Diethylenglykol-Dimethylether als interner Standard.
Beispiel 2 (Vergleichsbeispiel gemäß Beispiel 11, US 4,028,424)
9 g Paraformaldehyd (0,3 Mol) wurden zusammen mit 0,22 g Natriumhydrogen­ phosphat und 60 ml tert.-Butanol in einem 300 ml-Autoklaven vorgelegt. Es wurden 80 g (120 ml) Propylen (1,9 Mol) zudosiert. Nach Erwärmung der Reaktionsmischung auf 230°C wurde für eine Dauer von 4 Stunden gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde 3-Buten-1-ol mit einer Selektivität von 51% bei einem Umsatz von 6% erhalten (gaschromatographische Analyse mit Diethylenglykol-Dimethylether als interner Standard).
Beispiel 3 (Vergleichsbeispiel gemäß Beispiel 1, US 3,574,773)
800 ml 37%ige Formalinlösung wurden in einem 700 ml-Autoklaven vorgelegt. Es wurden 213 g (320 ml) Propylen zudosiert. Die Reaktionsmischung wurde auf 310°C erwärmt und für eine Dauer von 1 Stunde gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde 3-Buten-1-ol mit einer Selektivität von 68% bei einem Umsatz von 6% erhalten (gaschromatographische Analyse mit Diethylenglykol-Dimethylether als interner Standard).
Beispiel 4
2 g Paraformaldehyd (0,066 Mol) wurden zusammen mit 10 Mol% einer Mischung aus 400 mg Natriumdihydrogenphosphat und 472 mg Natriumhydrogenphosphat (Stoffmengenverhältnis 1 : 1) in 80 ml Toluol in einem 300 ml-Autoklaven vorgelegt. Es wurden 120 ml Isobutylen (1,26 Mol) zudosiert. Nach Erwärmung der Reaktionsmischung auf 220°C wurde Stickstoff bis zu einem Druck von 150 bar aufgedrückt und die Reaktionsmischung für eine Dauer von 12 Stunden gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde 3-Methyl-3-buten-1-ol mit einer Selektivität von 98% bei einen Umsatz von < 99% erhalten (gaschromatographische Analyse mit Diethylenglykol-Dimethylether als interner Standard.

Claims (11)

1. Verfahren zur Herstellung von Alk-3-en-1-olen durch Umsetzung von Formaldehyd mit Propenen, welche an 2-Position einen Substituenten aus der Reihe Wasserstoff, Alkyl oder Aryl tragen, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart einer Mischung aus Dihydrogenphosphaten und Hydrogenphosphaten durchgeführt wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Propene, welche an 2-Position einen Substituenten aus der Reihe Alkyl oder Aryl tragen, eingesetzt werden, wobei der genannte Substituent Aryl seinerseits einen oder mehrere Substituenten aus der Reihe lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyl und C1-C8-Alkoxy, halogeniertes lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyl und C1-C8-Alkoxy, lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyloxycarbonyl und Aryloxycarbonyl, C1-C8-Dialkylamino, Diarylamino, Cyano und Halogene wie F, Cl, Br und I trägt und der genannte Substituent Alkyl seinerseits einen oder mehrere Substituenten aus der Reihe lineares und verzweigtes C1-C8- Alkyl, lineares und verzweigtes C1-C8-Alkyloxycarbonyl und Aryloxycarbonyl, C1-C8-Dialkylamino und Diarylamino trägt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Propene, welche an 2-Position einen Substituenten aus der Reihe Wasserstoff C1-C4-Alkyl oder Phenyl tragen, eingesetzt werden.
4. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Propylen oder Isobutylen eingesetzt wird.
5. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Dihydrogenphosphate und Hydrogen­ phosphate diejenigen der Alkali- und/oder Erdalkalimetalle eingesetzt werden.
6. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung aus Dikalium- und/oder Dinatriumhydrogenphosphat und Kalium- und/oder Natriumdihydrogenphos­ phat eingesetzt wird.
7. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Hydrogenphosphate und Dihydrogenphos­ phate im Stoffmengenverhältnis 5 : 1 bis 1 : 2 eingesetzt werden.
8. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung aus Hydrogenphosphaten und Dihydrogenphosphaten in einer Menge von 0,1 bis 30 Mol-%, bezogen auf Formaldehyld, eingesetzt wird.
9. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart eines Lösungs­ mittels aus der Reihe gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffe, ali­ cyclische Kohlenwasserstoffe, aromatische Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Ester oder Ether durchgeführt wird.
10. Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel aromatische Kohlenwasserstoffe, insbesondere Toluol, Xylole, Ethylbenzol oder Mesitylen eingesetzt werden.
11. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Formaldehyd in Form von Paraformaldehyd oder gasförmigem Formaldehyd eingesetzt wird.
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