DE100645C - - Google Patents
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- DE100645C DE100645C DENDAT100645D DE100645DA DE100645C DE 100645 C DE100645 C DE 100645C DE NDAT100645 D DENDAT100645 D DE NDAT100645D DE 100645D A DE100645D A DE 100645DA DE 100645 C DE100645 C DE 100645C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/14—Making tubes from doubled flat material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Mit Hülfe des durch das Patent Nr. 96787 geschützten Verfahrens kann man "aufser konischen
auch andere, z. ß. nach einer Wellenlinie profilirte Rohre herstellen. Das Beschneiden
des zur Herstellung solcher wellenlinig etc. profilirten Rohre dienenden Doppelstreifens,
als auch das Auseinanderschneiden solcher Doppelstreifen, welche durch das Auswalzen
eines mit mehreren konischen Löchern versehenen Blockes entstanden sind, ist umständlich
und erhöht die Herstellungskosten solcher Rohre erheblich. Nach dem den
Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden abgeänderten Verfahren werden diese Uebelstände
vermieden, ohne die Vortheile des älteren Verfahrens irgendwie zu beeinträchtigen.
Das neue Verfahren ist im Nachstehenden unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben.
Zur Herstellung eines einfachen, konischen, mit zwei Längsrippen versehenen Rohres, wie es durch die Fig. 6 und 7 von
der Seite und in einem Querschnitt veranschaulicht ist, wird ein Hohlblock, wie ihn
die Fig. 1 und 2 in einer Seitenansicht und einer Endansicht veranschaulichen, benutzt,
dessen äufsere, einander gegenüberliegende Begrenzungsflächen α b ganz oder angenähert
parallel den nächst gelegenen Begrenzungslinien ef des Loches des Hohlblockes verlaufen.
Dieser« Hohlblock wird entweder nach seinem, bis zum Verschwinden des Loches g
in der Richtung des Pfeiles h bewirkten Zu
sammenpressen, oder aber schon in seinem durch die Fig. 1 und 2 veranschaulichten Anfangszustande
.durch Keilstücke i (Fig. 3) zu einem Körper von gleicher Breite und an
beiden Enden gleicher Höhe zusammengesetzt. Dieses so gebildete Prisma wird zur Erzielung
eines Doppelstreifens, wie er durch die Fig. 4 und 5 in der Ansicht von oben und im Querschnitt
veranschaulicht ist, in einem Universalwalzwerk oder einem solchen Walzwerk, welches
dem Doppelstreifen eine unwandelbare seitliche Führung giebt, ausgewalzt. Während
dieses Auswalzens verhindern die Keile i im Verein mit der ihnen gegebenen sicheren seitlichen
Führung, dafs die Seitenflächen α b und die seitlichen Grenzkanten ef des zu einer
Ebene zusammengeprefsten Blockloches g von der geraden Linie abweichen. Ohne die Keile i
würden die Seitenflächen ab und die Kanten ef in den meisten Fällen stark und derart von
der geraden Linie ' abweichen, dafs die Verwendung des erzeugten Rohres als ausgeschlossen
angesehen werden könnte.
Nach der leicht und auf einfache Weise bewirkten Entfernung der lose, wenn auch fest
angeprefst, neben dem Doppelstreifen liegenden Keile i kann das Rohr auf irgend eine bekannte
bezw. zweckentsprechende Weise aufgeweitet werden, so dafs es die durch die
Fig. 6 und 7 von der Seite und durch Querschnitt veranschaulichte Form annimmt. Auf
Wunsch können die Rippen k ebenfalls in be-
kannter Weise niedergewalzt und dadurch glatte, konische Rohre erzeugt werden.
Macht man die Höhe H (Fig. 2) des Blockes an dem einen Ende desselben gröfser wie am
anderen, so hat dies zur Folge, dafs der Klotz an dem stärkeren Ende stärker gestreckt und
dementsprechend auch die Konicität des Rohres an den den stärkeren Stellen des Blockes entsprechenden Stellen eine geringere wird wie
an den schwächeren. Selbstverständlich könnte man auch die Mitte des Blockes am stärksten
halten, um auf diese Weise in der Mitte die geringste und an den Enden die stärkste Konicität
zu erhalten.
Bei Rohren, welche die Rippen Ic behalten sollen, wird man diese letzteren an dem unteren
Ende des Rohres, wo dasselbe bei der Verwendung zu Telegraphenmasten und derg.l. am
meisten beansprucht wird, zweckmäfsig breiter machen wie am oberen Ende. Um diesen Zweck
auch bei der Durchführung des vorliegenden Verfahrens zu erreichen, macht man die Stärke
der durch α und e und f und b (Fig. 1) begrenzten
Wände an dem breiteren Ende des Klotzes ebenfalls gröfser. α und e bezw. f
und b laufen dann nicht mehr parallel, sondern convergiren nach dem schmaleren Ende des
Doppelstreifens hin. Da aber der lichte Durchmesser des zu erzeugenden Rohres von der
gegenseitigen Entfernung der Linien oder Kanten e und/ abhängig ist, so bleiben die
Rippen beim Aufweiten des Doppelstreifens zu einem Rohre ganz von selbst am unteren Ende
des letzteren breiter als am oberen.
Es ist nicht unbedingtes Erfordernifs, dafs man den gelochten Block, wie es in Fig. 1
vorausgesetzt wurde, symmetrisch zu der Längsachse ausführt. Man kann ihn auch ganz einseitig
z.B. derart ausführen, dafs die Seite a und dementsprechend die Kante e ganz vertical
verläuft, während nur die entsprechende gegenüberliegende Seite b und die Innenfläche oder
Kante f schräg verläuft. Man hat dann natürlich nur ein keilförmiges Pafsstück i von solcher
Gestalt zu verwenden, dafs der neue zusammengesetzte Körper parallele Seitenflächen α b hat,
deren Vorhandensein immer Bedingung ist, wenn die Breite ef des Blockloches gleich
der Hälfte des entsprechend gelegenen Um· fanges des herzustellenden Rohres sein soll.
Es ist ferner nicht unbedingt nothwendig, dafs der gelochte Änfangsblock nach seiner Herstellung
durch Gufs oder den Hammer genau an beiden Enden diejenige Breite hat, welche den gleichgelegenen Massen des zu erzeugenden
Doppelstreifens (z. B. Fig. 4 und 5) entspricht. Man kann vielmehr für Rohre von
verschiedener Konicität ganz denselben vorgelochten Block benutzen, demselben aber
durch gleichzeitiges Zusammenpressen mit geeignet dimensionirten Keilstücken z1 (Fig. 8
und 9) an beiden Enden bezw. auf seiner ganzen Länge diejenige Breite geben, welche
zur Erzeugung des gewünschten konischen Rohres erforderlich ist.
Zur Verbilligung der Herstellung der Rohre kann man, was ja nahe liegt, die Theile i verbreitern
und ihnen die Form von Hohlblöcken geben, welche dann ebenfalls zu Doppelstreifen
verwalzt und später zur Erzielung der Rohrform aufgeweitet werden.
Das vorstehend beschriebene Verfahren kann auch dazu verwendet werden, Rohre ■ oder
rohrförmige Körper zu erzeugen, welche nicht einfach konisch, sondern irgendwie anders,
beispielsweise nach gebrochenen oder Wellenlinien der Länge nach profilirt sind. Beispiele
für die Herstellung solcher Rohre geben die Fig. 10 bis 17. Es soll beispielsweise ein zur
Längsachse unsymmetrisches Rippenrohr erzeugt werden, wie es die Fig. 13 in Seitenansicht
veranschaulicht. Der vorgelochte Block (Fig. 1 o), welcher also wieder zur Vereinfachung des Herstellungsverfahrens
die einfache, durch die Fig. 1 veranschaulichte Grundgestalt haben kann, wird
mit einem Keil z"2 derart zusammengeprefst, dafs die durch die Fig. 11 veranschaulichte Gestalt
entsteht. Diesen durch die Fig. 1 1 veranschaulichten
zusammengesetzten Körper walzt man zu einem Doppelstreifen aus und erhält dann die Fig. 12. Nach der Entfernung des
Keiles oder Pafsstückes z"2 wird der Doppelstreifen aufgeweitet und nimmt dann die durch
die Fig. 13 veranschaulichte Rohrform an'. .Die Rippen sind bei Fig. 13 wieder mit' k bezeichnet.
Dafs man in den Hohlklotz (Fig. 10) von jeder Seite einen Keil z'2 einpressen und
dadurch ein zu seiner Längsachse symmetrisches Rohr von verschiedener Konicität erzeugen
kann, geht aus dem Vorstehenden ohne Weiteres hervor.
Die Keilstücke z"2 dürfen natürlich nicht so stark erhitzt sein wie der gelochte Block, weil
dieselben den letzteren sonst nicht, ihrer, eigenen Form entsprechend, umformen könnte.
In ganz ähnlicher Weise, wie das durch die Fig. 13 veranschaulichte Rohr, entsteht das
durch die Fig. 17 dargestellte. In dem beispielsweise wieder nach der Grundform Fig. 1
ausgeführten vorgelochten Block werden von beiden Seiten die entsprechend profilirten und
weniger stark erhitzten Pafsstücke i3 durch Walzen oder den Hammer eingeprefst, so dafs
der durch die Fig. 15 im Horizontalschnitt veranschaulichte zusammengesetzte Körper von
zweckmäfsig durchgehend gleicher Breite entsteht. Dieser wird in der beschriebenen .Weise
ausgewalzt, so dafs nach Fortnahme der Pafsstücke i3, welche sich genau im gleichen Mafse
wie der Block selbst ausstrecken, der Doppelstreifen (Fig. 16) verbleibt. Dieser Doppelstreifen ergiebt nach seinem beispielsweise
durch Gasdruck im glühenden Zustande bewirkten Aufweiten das durch die Fig. 17 in
der Seitenansicht veranschaulichte, mit zwei Längsrippen dargestellte Rohr.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Abänderung des durch das Patent Nr. 96787 geschützten Verfahrens zur Herstellung konischer und beliebig profilirter Rohre dahin, dafs ein zu einem innerlich und äufserlieh konischen Rohre zu verarbeitender Hohlblock äufserlich parallel oder genähert parallel zu seiner konischen bezw. beliebig profilirten Oeffnung gestaltet und an einer oder beiden gegenüberliegenden Seiten durch Pafsstücke (H1I2I3J, welche wiederum Höhlblöcke sein können, zu einem Körper von äufserlich gleicher Gesammtbreite vervollständigt und darauf mit diesen Pafsstücken zusammen zu Doppelstreifen von äufserlich gleicher Gesammtbreite verwalzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100645C true DE100645C (de) |
Family
ID=371439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100645D Active DE100645C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100645C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2126435A1 (de) * | 1971-02-25 | 1972-10-06 | Jury & Spiers Pty Ltd |
-
0
- DE DENDAT100645D patent/DE100645C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2126435A1 (de) * | 1971-02-25 | 1972-10-06 | Jury & Spiers Pty Ltd |
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