DE10061371B4 - Schaltungsanordnung mit einer steuerbaren Strombegrenzungsschaltung zur Ansteuerung einer Last - Google Patents

Schaltungsanordnung mit einer steuerbaren Strombegrenzungsschaltung zur Ansteuerung einer Last Download PDF

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Abstract

Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last, die folgende Merkmale aufweist:
– eine erste und eine zweite Anschlussklemme (K1, K2) zum Anschließen der Last (Z),
– einen ersten Ansteuereingang (K3) zum Anlegen eines ersten Ansteuersignals (S1),
– ein erstes Halbleiterschaltelement (T1) mit einem ersten Lastanschluss (D), der an die erste Anschlussklemme (K1) angeschlossen ist, einem zweiten Lastanschluss (S), der an die zweite Anschlussklemme (K2) angeschlossen ist, und mit einem Ansteueranschluss (G), der an den ersten Ansteuereingang (K3), gekoppelt ist,
– eine Spannungsbegrenzungsschaltung (SB), die zwischen den ersten Lastanschluss (D) und den Ansteueranschluss (G) des ersten Halbleiterschaltelements (T1) geschaltet ist
und die einen zweiten Ansteuereingang aufweist, dem ein zweites Ansteuersignal (S2) zugeführt ist, wobei eine Einsatzspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung (SB) von dem zweiten Ansteuersignal (S2) abhängig ist,
gekennzeichnet durch
eine Ansteuerschaltung (A2), die das zweite Ansteuersignal (S2) abhängig von einem Temperatursignal (S4), das von einer Temperatur im...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Aus der US-Patentschrift 4,658,203 ist eine Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines Motors bekannt, die einen Leistungs-MOSFET aufweist, dessen Laststrecke (Drain-Source-Strecke) zwischen eine Anschlussklemme des Motors und Masse geschaltet ist. Der Gate-Anschluss des MOSFET ist dabei an einen Pulsweitenmodulator zur Ansteuerung des MOSFET angeschlossen. Um die Spannung über der Laststrecke des MOSFET zu begrenzen ist eine Zenerdiode in Sperrrichtung zwischen den Drain-Anschluss und den Gate-Anschluss des MOSFET geschaltet. Übersteigt das Potential an dem Drain-Anschluss des MOSFET einen vorgegebenen, von der Durchbruchspannung der Zenerdiode abhängigen Wert, so leitet die Zenerdiode und lädt die Gate-Kapazität des MOSFET auf, wodurch der MOSFET leitet und wodurch die Spannung über dessen Laststrecke begrenzt wird. Die Zenerdiode ist dabei so dimensioniert, dass sie leitet, um den MOSFET anzusteuern, bevor die Durchbruchspannung des Transistors erreicht ist.
  • Zum Schalten von Lasten ist es des weiteren bekannt, sogenannte Smart-Power-FET einzusetzen. Derartige Bauelemente enthalten neben einem Leistungstransistor unter anderem eine Schutzschaltung für den Leistungstransistor, welche den Leitungstransistor beispielsweise vor einem zu großen Laststrom oder einer zu hohen Temperatur schützen soll. Diese Schutzschaltung weist üblicherweise einen Schalter auf, der an den Gate-Anschluss des Leitungstransistors angeschlossen ist und der dazu dient, die Gate-Kapazität des Transistors zu entladen, um den Transistor zu sperren, wenn beispielsweise der Laststrom des Transistors oder dessen Temperatur einen Wert annimmt, bei dem die Gefahr einer Beschädigung des Transistors besteht.
  • Sind bei einem Leistungstransistor zum Ansteuern einer Last eine Schutzschaltung mit einem Schalter zum Entladen der Gate-Kapazität und auch eine Zenerdiode zur Spannungsbegrenzung vorhanden, so kann der Fall eintreten, dass der Schalter der Schutzschaltung leitet, um den Leistungstransistor zu sperren, und dass gleichzeitig die Zenerdiode leitet, um den Leistungstransistor anzusteuern und dadurch die Spannung über dessen Laststrecke zu begrenzen. Während bei sperrendem Schalter der Schutzschaltung nur ein kurzer Stromimpuls durch die Zenerdiode fließen, um die Gate-Kapazität aufzuladen, fließt bei leitendem Schalter der Schutzschaltung und leitender Zenerdiode dauerhaft ein Strom durch die Zenerdiode. Bedingt durch einen unvermeidbar vorhandenen Innenwiderstand der Zenerdiode oder einer anderen Spannungsbegrenzungsschaltung, der insbesondere bei integrierten Zenerdioden nicht unerheblich sein kann, besteht dann die Gefahr, dass aufgrund des zusätzlich über der Zenerdiode hervorgerufenen Spannungsabfalls, der sich aus dem Produkt des fließenden Stromes und des Innenwiderstandes ergibt, das Drain-Potential des Leistungstransistors auf einen Wert ansteigt, bei dem eine Zerstörung des Leistungstransistors droht.
  • Ausserdem sperrt der MOSFET schnell, wenn dessen Gate-Kapazität durch die Schutzschaltung entladen wird. Bedingt durch induktive Lasten oder auch nur bedingt durch die Induktivität der Zuleitungen kann es dabei zu hohen induzierten Spannungen in den Zuleitungen kommen, die die Höhe der Durchbruchspannung des MOSFET Erreichen können.
  • Die DE 40 29 794 A1 beschreibt eine Ansteuerschaltung für einen elektromagnetischen Verbraucher. Die Ansteuerschaltung umfasst einen in Reihe zu dem Verbraucher geschalteten Halbleiterschalter und eine Spannungsbegrenzungsschaltung für den Halbleiterschalter, wobei diese Spannungsbegrenzungsschaltung zwischen einen dem Verbraucher und den Halbleiterschalter gemeinsamen Anschluss und einen Ansteueranschluss des Halbleiterschalters geschaltet ist. Die Spannungsbegrenzungsschaltung umfasst eine Reihenschaltung einer Diode und mehrerer Zenerdioden, wobei einzelne Zenerdioden überbrückbar sind.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last zur Verfügung zu stellen, bei der ein Halbleiterschaltelement mit einer Schutzschaltung, insbesondere mit einer Schutzschaltung gegen eine Übertemperatur oder zur Strombegrenzung, eingesetzt werden kann und wobei das Halbleiterschaltelement zudem gegen eine Überspannung an dessen Laststrecke geschützt ist.
  • Dieses Ziel wird durch eine Schaltungsanordnung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist eine erste und eine zweite Anschlussklemme zum Anschließen einer Last, einen ersten Ansteuereingang zum Anlegen eines ersten Ansteuersignals, ein erstes Halbleiterschaltelement mit einem ersten Lastanschluss, der an die erste Anschlussklemme angeschlossen ist, einem zweiten Lastanschluss, der an die zweite Anschlussklemme angeschlossen ist, und mit einem Ansteueranschluss, der an den Ansteuereingang gekoppelt ist, auf. Zwischen den ersten Lastanschluss und den Ansteueranschluss des Halbleiterschaltelements ist eine Spannungsbegrenzungsschaltung geschaltet, der ein zweites Ansteuersignal zugeführt ist, wobei eine über der Spannungsbegrenzungsschaltung anliegende Durchbruchspannung, bei der die Spannungsbegrenzungsschaltung durchschaltet von diesem zweiten Ansteuersignal abhängig ist.
  • Das zweite Ansteuersignal kann beispielsweise abhängig von dem Schaltzustand des ersten Halbleiterschaltelements, einer Temperatur im Bereich des ersten Halbleiterschaltelements oder einem Strom durch das erste Halbleiterschaltelements veränderlich sein. Die Spannungsbegrenzungsschaltung ist derart ausgebildet, dass eine Einsatzspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung bei solchen Zuständen des ersten Halbleiterschaltelements reduziert ist, bei denen eine dauerhafte Stromaufnahme der Spannungsbegrenzungsschaltung eintreten kann oder bei denen die Möglichkeit besteht, dass der Halbleiterschalter schnell durch eine Schutzschaltung abgeschaltet wird. Dadurch wird verhindert, dass durch einen Anstieg der Spannung über der Spannungsbegrenzungsschaltung, der aus einem durch einen dauerhaften Strom an einem Innenwiderstand der Spannungsbegrenzungsschaltung hervorgerufenen Spannungsabfall resultiert, das Potential an dem ersten Lastanschluss des ersten Halbleiterschaltelements auf einen Wert ansteigt, bei dem eine Zerstörung des ersten Halbleiterschaltelements droht. Eine dauerhafte Stromaufnahme der Spannungsbegrenzungsschaltung kann dann Auftreten, wenn eine Schutzschaltung vorhanden ist, die den Ansteueranschluss und den zweiten Lastanschluss des ersten Halbleiterschaltelements im Überlastfall kurzschließt, um das erste Halbleiterschaltelement zu sperren.
  • Befindet sich der Schalter in einem Zustand, bei dem eine schnelle Abschaltung durch eine Schutzschaltung eintreten kann so ist die Einsatzspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung vorzugsweise ebenfalls reduziert. Die Spannungsbegrenzungsschaltung wirkt dabei der Schutzschaltung entgegen und verhindert bei Einsetzen der Schutzschaltung ab dem Erreichen der reduzierten Einsatzspannung, dass die Gate-Kapazität zu schnell entladen wird und verhindert dadurch können hohe induzierte Spannungen an der Laststrecke des MOSFET.
  • Gemäß einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist vorgesehen, dass die Spannungsbegrenzungsschaltung eine Reihenschaltung eines ersten und eines zweiten Spannungsbegrenzungselements aufweist, wobei eines der Spannungsbegrenzungselemente nach Maßgabe des zweiten Ansteuersignals kurzschließbar ist. Zum Kurzschließen des einen Spannungsbegrenzungselements ist bei einer Ausführungsform der Erfindung ein Schalter, insbesondere ein Halbleiterschaltelement, parallel zu dem Spannungsbegrenzungselement geschaltet, wobei der Schalter einen Ansteueranschluss aufweist, dem das zweite Ansteuersignal zugeführt ist. Die in Reihe geschalteten Spannungsbegrenzungselemente sind vorzugsweise Zenerdioden, welche den Vorteil besitzen, dass sie in einfacher Weise in demselben Halbleiterkörper wie das erste Halbleiterschaltelement integrierbar sind.
  • Anhängig von der Schalterstellung des zweiten Schalters besitzt die erfindungsgemäße Spannungsbegrenzungsschaltung eine Durchbruchspannung auf, welche der Summe der Durchbruchspannungen der beiden Spannungsbegrenzungselemente oder der Durchbruchspannung des nicht kurzschließbaren Spannungsbegrenzungselements entspricht.
  • Das zweite Ansteuersignal ist bei einer Ausführungsform der Erfindung von einem Schaltzustand des ersten Halbleiterschaltelements abhängig. Dadurch kann bei einem ersten Schaltzustand, bei welchem das erste Halbleiterschaltelement sperrt, eine hohe Durchbruchspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung eingestellt werden, während bei einem zweiten Schaltzustand, bei welchem das erste Halbleiterschaltelement leitet, eine niedrigere Durchbruchspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung eingestellt wird. Bei dem zuletzt genannten Schaltzustand kann bei Vorhandensein einer Schutzschaltung, die dazu dient, das erste Halbleiterschaltelement in einem Überlastungsfall zu sperren, der Fall eintreten, dass die Spannungsbegrenzungsschaltung dauerhaft von einem Strom durchflossen wird, da ein Teil des Stromes durch die Spannungsbegrenzungsschaltung, welcher das erste Halbleiterschaltelement leitend ansteuern soll, durch die Schutzschaltung aufgenommen wird. Die Schutzschaltung dient einem entgegengesetzten Ziel, nämlich das erste Halbleiterschaltelement zu sperren. Bedingt durch einen in der Spannungsbegrenzungsschaltung unweigerlich vorhandenen Innenwiderstand steigt bei einem dauerhaften Stromfluss durch die Spannungsbegrenzungsschaltung die Spannung über dieser Spannungsbegrenzungsschaltung an. Durch die in diesem Fall jedoch reduzierte Durchbruchspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung wird verhin dert, dass die Spannung über der Laststrecke des ersten Halbleiterschaltelements auf einen Wert ansteigt, bei welchem die Gefahr einer Zerstörung des ersten Halbleiterschaltelements droht.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung sieht eine Schutzschaltung mit einem dritten Halbleiterschaltelement vor, wobei dieses dritte Halbleiterschaltelement zwischen den Steueranschluss des ersten Halbleiterschaltelements und dessen zweiten Laststreckenanschluss geschaltet ist. Dieses dritte Halbleiterschaltelement dient dazu, das erste Halbleiterschaltelement nach Maßgabe eines Ansteuersignals zu sperren, in dem es den Ansteueranschluss und den zweiten Laststreckenanschluss kurzschließt. Das Ansteuersignal des dritten Halbleiterschaltelements ist dabei vorzugsweise von einer Temperatur im Bereich des ersten Halbleiterschaltelements und/oder von einem Laststrom des ersten Halbleiterschaltelements abhängig.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das zweite Ansteuersignal von einer Temperatur im Bereich des ersten Halbleiterschaltelements abhängig ist. Dadurch kann die Durchbruchspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung beispielsweise dann reduziert werden, wenn die Temperatur im Bereich des ersten Halbleiterschaltelements einen vorgegebenen Wert übersteigt, bei welchem eine Schutzschaltung reagiert, um das erste Halbleiterschaltelement zu sperren. Auch in diesem Fall verfolgt die Schutzschaltung ein der Spannungsbegrenzungsschaltung entgegengesetztes Ziel, nämlich das erste Halbleiterschaltelement zu sperren, wodurch es zu einem dauerhaften Stromfluss durch die Spannungsbegrenzungsschaltung. Die in diesem Fall verringerte Durchbruchspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung verhindert, dass die Durchbruchspannung des ersten Halbleiterschaltelements erreicht wird, bei welcher eine Zerstörung des ersten Halbleiterelements droht.
  • In entsprechender Weise ist bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass das zweite Ansteuersignal von einem Strom durch das erste Halbleiterschaltelement abhängig ist. Übersteigt der Strom durch das erste Halbleiterschaltelement dabei einen Wert, bei welchem eine Schutzschaltung zum Sperren des ersten Halbleiterschaltelements einschaltet, so wird wie bei dem zuvor beschriebenen Übertemperaturfall die Durchbruchspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung reduziert, um den bei einen dauerhaften Stromfluss hervorgerufenen Spannungsanstieg über der Spannungsbegrenzungsschaltung abzufangen und ein Erreichen der Durchbruchspannung des ersten Halbleiterschaltelements zu verhindern.
  • Die Spannungsbegrenzungsschaltung weist vorzugsweise eine Ansteuerschaltung zur Ansteuerung des parallel zu dem einen Spannungsbegrenzungselement geschalteten zweiten Schalters auf, wobei dieser Ansteuerschaltung ein von dem Strom durch das erste Halbleiterschaltelement abhängiges Stromsignal und/oder ein von der Temperatur im Bereich des ersten Halbleiterschaltelements abhängige Temperatursignal zugeführt ist. Zur Bereitstellung des Stromsignals ist dabei ein Stromsensor in Reihe zu dem ersten Halbleiterschaltelement geschaltet und zur Bereitstellung des Temperatursignals ist ein Temperatursensor im Bereich des ersten Halbleiterschaltelements angeordnet.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand von Figuren näher erläutert. In den Figuren zeigt:
  • 1 eine Schaltungsanordnung mit einer Spannungsbegrenzungsschaltung zum Ansteuern einer Last gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
  • 2 eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, die ne ben einer Spannungsbegrenzungsschaltung eine weitere Schutzschaltung aufweist,
  • 3 eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
  • 4 eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung,
  • 5 eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung.
  • 6 ein sechstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
  • In den Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben, gleiche Bezugszeichen gleiche Teile mit gleicher Bedeutung.
  • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zum Anschließen einer Last Z an ein Versorgungspotential V+, GND. Die Schaltungsanordnung weist eine erste Anschlussklemme K1 auf, die zur Veranschaulichung der Funktion der Schaltungsanordnung in 1 an eine Last Z angeschlossen ist, wobei eine der Anschlussklemmen K1 abgewandte Klemme der Last Z an ein erstes Versorgungspotential V+ angeschlossen ist. Die Schaltungsanordnung weist eine zweite Anschlussklemme K2 auf, die in 1 an ein zweites Versorgungspotential GND angeschlossen ist. Neben der ersten und zweiten Anschlussklemme K1, K2 ist ein Ansteuereingang K3 zur Zuführung eines Ansteuersignals S1 vorhanden.
  • In der Schaltungsanordnung 10 ist ein erstes Halbleiterschaltelement T1, welches in dem Ausführungsbeispiel als n-Kanal Leistungs-MOSFET ausgebildet ist, vorhanden. Der Transistor T1 weist einen Drain-Anschluss als ersten Laststreckenanschluss auf, der an die erste Anschlussklemme K1 angeschlossen ist, und der Transistor T1 weist einen Source- Anschluss als zweiten Laststreckenanschluss auf, der an die zweite Anschlussklemme K2 angeschlossen ist. Ein Gate-Anschluss G als Ansteueranschluss des Transistors T1 ist über einen Widerstand R1, der den Ansteuerstrom des Transistors T1 begrenzt, an den Ansteuereingang K3 zur Zuführung des ersten Ansteuersignals S1 angeschlossen. Der Transistor T1 weist eine Gate-Source-Kapazität auf, die in 1 als Kondensator Cg zwischen Gate G und Source S eingezeichnet ist.
  • Zwischen den Drain-Anschluss D und den Gate-Anschluss G des Transistors T1 ist eine Spannungsbegrenzungsschaltung SB geschaltet, der erfindungsgemäß ein zweites Ansteuersignal S2 zugeführt ist. Die Spannungsbegrenzungsschaltung SB ist dazu ausgebildet, den Transistor T1 durch Aufladen der Gate-Source-Kapazität Cg anzusteuern, wenn ein Potential an dem Drain-Anschluss D einen Wert erreicht, bei dem die Gefahr einer Zerstörung des Transistors T1 besteht. Der Transistor T1 wird in diesem Fall angesteuert durch Spannungsbegrenzungsschaltung SB leitend, wodurch ein weiteres Ansteigen des Drain-Potentials bzw. der Laststreckenspannung Uds des Transistors T1 verhindert wird.
  • Über der Spannungsbegrenzungsschaltung SB liegt die zwischen dem Drain-Anschluss D und dem Gate-Anschluss G des Transistors anliegende Spannung Udg an. Der Wert dieser Spannung Udg, bei welcher eine Einsatzspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung SB erreicht ist und diese durchschaltet, um den Transistor anzusteuern ist veränderlich und von dem zweiten Eingangssignal S2 abhängig. Vorzugsweise sind wenigstens zwei verschiedene Einsatzspannungen abhängig von dem zweiten Ansteuersignal S2 einstellbar.
  • 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem die Spannungsbegrenzungsschaltung SB eine Reihenschaltung zweier Spannungsbegrenzungselemente Z1, Z2, in dem Ausführungsbeispiel eine erste Zenerdiode Z1 und eine zweite Zenerdiode Z2, aufweist. Parallel zu der zweiten Zenerdiode Z2 ist ein zweiter Transistor T2 geschaltet, der als p-Kanal MOSFET ausgebildet ist, wobei einem Gate-Anschluss G dieses zweiten Transistors T2 das zweite Ansteuersignal S2 zugeführt ist. Die beiden Zenerdioden Z1, Z2 sind in Sperrrichtung zwischen den Drain-Anschluss D und den Gate-Anschluss G des ersten Transistor T1 geschaltet. Eine in Reihe zu der ersten und zweiten Zenerdiode Z1, Z2 geschaltete Diode D1, die in Flussrichtung zwischen den Drain-Anschluss D und den Gate-Anschluss G des ersten Transistors T1 geschaltet ist, dient dazu, einen Stromfluss vom Gate-Anschluss G zum Drain-Anschluss D des ersten Transistors T1 zu verhindern.
  • Die Schaltungsanordnung 10 gemäß 2 weist weiterhin eine Schutzschaltung SC auf, die zwischen den Gate-Anschluss G und den Source-Anschluss S des ersten Transistors T1 geschaltet ist. Diese Schutzschaltung SC weist einen dritten Transistor T3 auf, dessen Drain-Source-Strecke D-S zwischen den Gate-Anschluss G und dem Source-Anschluss S des ersten Transistors T1 geschaltet ist. Einem Gate-Anschluss G des dritten Transistors T3 ist ein drittes Ansteuersignal S3 von einer Ansteuerschaltung A3 der Schutzschaltung SC zugeführt. Der Ansteuerschaltung A3 ist ein Temperatursignal S4 zugeführt, welches von einer Temperatur im Bereich des ersten Transistors T1 abhängig ist und welches in dem Ausführungsbeispiel von einem Temperatursensor TS erzeugt wird, der thermisch gekoppelt an den ersten Transistor T1 angeordnet ist.
  • Ist bei der Schaltungsanordnung 10 gemäß 2 der zweite Transistor T2 durch das zweite Ansteuersignal S2 leitend angesteuert, so ist die zweite Zenerdiode Z2 kurzgeschlossen und der erste Transistor T1 wird durch die Spannungsbegrenzungsschaltung SB dann leitend angesteuert, wenn das Drain-Potential des ersten Transistors T1 etwa um den Wert der Durchbruchspannung der ersten Zenerdiode Z1 über dem Wert des Gate-Potentials des ersten Transistors T1 liegt. Sperrt der zweite Transistor T2 angesteuert durch das zweite Ansteuersignal S2, so wird der erste Transistor T1 durch die Span nungsbegrenzungsschaltung SB leitend angesteuert, wenn das Drain-Potential des ersten Transistors T1 etwa um einen Wert oberhalb des Gate-Potentials liegt, der der Summe der Durchbruchspannungen der ersten und zweiten Zenerdiode Z1, Z2 entspricht.
  • Der Schaltzustand des zweiten Transistors T2 ist dabei vorzugsweise vom Schaltzustand des ersten Transistors T1 abhängig, wobei die Einsatzspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung SB, bei welcher die Spannungsbegrenzungsschaltung SB den ersten Transistor T1 ansteuert, bei leitenden ersten Transistor T1 kleiner als bei sperrendem ersten Transistor T1 ist.
  • Leitet der erste Transistor T1 und kommt es dabei zu einer durch den Temperatursensor TS registrierten Übertemperatur, bei welcher die Gefahr eine Zerstörung des ersten Transistors T1 droht, so wird der dritte Transistor T3 durch das von der Ansteuerschaltung A3 erzeugte dritte Ansteuersignal S3 leitend angesteuert, um die Gate-Source-Kapazität Cg des ersten Transistors T1 zu entladen und den ersten Transistor T1 dadurch zu sperren. Dadurch steigt die Laststreckenspannung Uds des ersten Transistors T1 an, wobei es bei Vorhandensein einer induktiven Last Z oder auch bedingt durch die Induktivität der Zuleitungen zu dem Transistor T1 zu einem durch Induktion bedingten erheblichen Spannungsanstieg der Laststreckenspannung Uds kommen kann. Erreicht dabei das Drain-Potential des ersten Transistors T1 einen Wert, der um den Wert der Durchbruchspannung der ersten Zenerdiode Z1 über den Gate-Potential des ersten Transistor T1 liegt, so fließt ein Strom von dem Drain-Anschluss D über den zweiten Transistor T2 die erste Zenerdiode Z1 und die Diode D1 an den Gate-Anschluss G des ersten Transistors T1, wobei ein Teil dieses Stromes über den leitenden dritten Transistor T3 nach Bezugspotential GND abfließt.
  • Die erste Zenerdiode Z1 weist unvermeidlich einen Innenwiderstand auf, durch den es bei einem permanent durch die erste Zenerdiode Z1 fließenden Strom zu einem zusätzlichen Spannungsabfall über der Zenerdiode Z1 kommt, der sich aus dem Produkt des Innenwiderstandes und des fließenden Stromes ergibt. Dieser zusätzliche Spannungsabfall resultiert in einem Anstieg des Drain-Potential bzw. der Laststreckenspannung Uds des ersten Transistors T1. Die Durchbruchspannung Z1 der Zenerdiode ist dabei so gewählt, dass es auch durch diesen zusätzlichen durch den Innenwiderstand und den dauerhaften Strom bedingten Spannungsanstieg nicht zu einer Laststreckenspannung Uds kommt, bei der eine Zerstörung des ersten Transistors T1 droht.
  • Zudem wirkt die erste Zenerdiode Z1 einer schnellen Entladung der Gate-Kapazität Cg entgegen, um hohe induzierte Spannungen, die durch eine induktive Last oder durch die Induktivität der Zuleitungen bedingt sein können, zu vermeiden. Die Durchbruchspannung der Zenerdiode Z1 ist dabei so dimensioniert, dass ein weiterer Spannungsanstieg der Laststreckenspannung bedingt durch induktive Effekte nicht zum Erreichen der Durchbruchspannung des Transistors T1 führt.
  • Die Zenerdiode Z1 und der dritte Transistor T3 sind so aufeinander abgestimmt, dass bei leitendem dritten Transistor T3 und Erreichen der Einsatzspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung die Stromaufnahme der Zenerdiode Z1 größer als die Stromaufnahme des dritten Transistors T3 ist.
  • Sperrt der erste Transistor T1 so kann es üblicherweise nicht zu einer Übertemperatur an dem ersten Transistor T1 kommen, das heißt die Schutzschaltung zur Entladung der Gate-Kapazität Cg ist deaktiviert. In diesem Fall kann über die Spannungsbegrenzungsschaltung SB nur kurz ein Strom fließen, um die Gate-Kapazität Cg aufzuladen. Der zweite Schalter T2 ist in diesem Fall geöffnet, die Spannungsbegrenzungsschaltung SB leitet dann, wenn das Drain-Potential um einen Wert oberhalb des Gate-Potentials liegt, der der Summe der Durchbruchspannungen der ersten und zweiten Zenerdiode Z1, Z2 ent spricht. Da ein dauerhafter Stromfluss durch die Spannungsbegrenzungsschaltung SB in diesem Fall nicht stattfinden kann, muss kein zusätzlicher Spannungsanstieg bedingt durch den dauerhaften Stromfluss und den Innenwiderstand der Zenerdioden Z1, Z2 berücksichtigt werden.
  • 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welcher das zweite Ansteuersignal S2 das in dem Ausführungsbeispiel einem p-leitenden zweiten Transistor T2 zugeführt ist, durch Invertieren des ersten Ansteuersignals S1 mittels eines Invertierers INV gebildet ist. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist sichergestellt, dass der zweite Transistor T2 leitet, um die zweite Zenerdiode Z2 kurzzuschließen, wenn der erste Transistor T1 leitet. Der zweite Transistor T2 sperrt, wenn der erste Transistor T2 sperrt. Der Ansteuerschaltung A3 des dritten Transistors T3 der Schutzschaltung SC ist ein Ansteuersignal S5 zugeführt, welches entsprechend dem Ausführungsbeispiel gemäß 2 ein von der Temperatur im Bereich des ersten Transistors T1 abhängiges Signal oder auch ein von dem Laststrom I des ersten Transistors T1 abhängiges Signal sein kann.
  • 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, bei welcher dem Invertierer INV ein Verzögerungsglied T vorgeschaltet ist. Der zweite Transistor T2 schaltet dann jeweils zeitverzögert zu dem ersten Transistor T1.
  • 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, bei welcher zur Erzeugung des zweiten Ansteuersignals S2 des zweiten Transistors T2 eine Ansteuerschaltung A2 vorgesehen ist, der wie auch der Ansteuerschaltung A3 des dritten Transistors T3 ein von der Temperatur im Bereich des ersten Transistors T1 abhängiges Temperatursignal S4 zugeführt ist. Die zweite Ansteuerschaltung A2 ist dazu ausgebildet, den zweiten Transistor T2 anzusteuern, wenn das Temperatursignal S4 einen vorgegebenen Wert erreicht, der vorzugsweise kleiner ist als der Wert, bei dem der dritte Schalter T3 einschaltet. Die Durchbruchspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung SB wird auf diese Weise reduziert, bevor bei einem weiteren Anstieg der Temperatur der dritte Schalter T3 durchschaltet.
  • Gemäß einer weiteren nicht näher dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der zweite Transistor T2 und der dritte Transistor T3 gleichzeitig angesteuert werden, wobei das zweite Ansteuersignal S2 durch Invertieren mittels eines Invertierers aus dem dritten Ansteuersignal S3 resultiert. Die Durchbruchspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung SB wird dadurch erst dann reduziert, wenn der dritte Transistor T3 durchschaltet.
  • Während bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 5 die Durchbruchspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung SB von der Temperatur im Bereich des ersten Transistors abhängig ist, zeigt 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, bei welchem der Ansteuerschaltung A3 des dritten Transistors T3 und der Ansteuerschaltung A2 des zweiten Transistors T2 ein von dem Strom durch den Transistor T1 abhängiges Signal S6 zugeführt ist: Dieses Signal S6 wird von einem Stromsensor IS erzeugt, der in Reihe zu den ersten Transistor T1 geschaltet ist.
  • 10
    Schaltungsanordnung
    A2, A3
    Ansteuerschaltungen
    Cg
    Gate-Source-Kapazität
    D3
    Diode
    D
    Drain-Anschluss
    G
    Gate-Anschluss
    GND
    Bezugspotential
    I
    Laststrom
    INV
    Invertierer
    IS
    Stromsensor
    K1, K2
    Anschlussklemmen der Schaltungsanordnung
    K3
    Ansteuereingang der Schaltunganordnung
    S1
    erstes Ansteuersignal
    S2
    zweites Ansteuersignal
    S3
    drittes Ansteuersignal
    S4
    Temperatursignal
    S5
    Ansteuersignal
    S6
    Stromsignal
    S
    Source-Anschluss
    SB
    Spannungsbegrenzungsschaltung
    T1
    erster Transistor
    T2
    zweiter Transistor
    T3
    dritter Transistor
    T
    Verzögerungsglied
    TS
    Temperatursensor
    Uds
    Laststreckenspannung
    V+
    erstes Ansteeurpotential
    Z1, Z2
    Zenerdioden
    Z
    Last

Claims (9)

  1. Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last, die folgende Merkmale aufweist: – eine erste und eine zweite Anschlussklemme (K1, K2) zum Anschließen der Last (Z), – einen ersten Ansteuereingang (K3) zum Anlegen eines ersten Ansteuersignals (S1), – ein erstes Halbleiterschaltelement (T1) mit einem ersten Lastanschluss (D), der an die erste Anschlussklemme (K1) angeschlossen ist, einem zweiten Lastanschluss (S), der an die zweite Anschlussklemme (K2) angeschlossen ist, und mit einem Ansteueranschluss (G), der an den ersten Ansteuereingang (K3), gekoppelt ist, – eine Spannungsbegrenzungsschaltung (SB), die zwischen den ersten Lastanschluss (D) und den Ansteueranschluss (G) des ersten Halbleiterschaltelements (T1) geschaltet ist und die einen zweiten Ansteuereingang aufweist, dem ein zweites Ansteuersignal (S2) zugeführt ist, wobei eine Einsatzspannung der Spannungsbegrenzungsschaltung (SB) von dem zweiten Ansteuersignal (S2) abhängig ist, gekennzeichnet durch eine Ansteuerschaltung (A2), die das zweite Ansteuersignal (S2) abhängig von einem Temperatursignal (S4), das von einer Temperatur im Bereich des ersten Halbleiterschaltelements (T1) abhängig ist, erzeugt.
  2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei dem die Spannungsbegrenzungsschaltung (SB) eine Reihenschaltung eines ersten und zweiten Spannungsbegrenzungselements (Z1, Z2) auf weist, wobei eines (Z2) der Spannungsbegrenzungselemente (Z1, Z2) nach Maßgabe des zweiten Ansteuersignals (S2) kurzschließbar ist.
  3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, bei dem das erste und/oder zweite Spannungsbegrenzungselement (Z1, Z2) eine Zenerdiode ist.
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, bei dem parallel zu dem zweiten Spannungsbegrenzungselement (Z2) ein zweites Halbleiterschaltelement (T2) geschaltet ist, das einen Ansteueranschluss aufweist (G), dem das zweite Ansteuersignal (S2) zugeführt ist.
  5. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die ein drittes Halbleiterschaltelement (T3) aufweist, das zwischen den Ansteueranschluss (G) und den zweiten Lastanschluss des ersten Halbleiterschaltelements (T1) geschaltet ist.
  6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, die eine Ansteuerschaltung (A3) aufweist, die an einen Ansteueranschluss (G) des dritten Halbleiterschaltelements (T3) angeschlossen ist.
  7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der Ansteuerschaltung (A3) ein Temperatursignal (S4) zugeführt ist, das von einer Temperatur an dem ersten Halbleiterschaltelement (T1) abhängig ist.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der Ansteuerschaltung (A3) ein Stromsignal zugeführt ist, das von einem Strom durch das erste Halbleiterschaltelement (T1) abhängig ist.
  9. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Halbleiterschaltelemente (T1, T2, T3) Feldeffekttransistoren sind.
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