DE100433C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B25/00—Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices
- C13B25/02—Details, e.g. for preventing foaming or for catching juice
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
KAISERLICH
ES
KLASSE
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
$9: Zucker- und Stärkegewinnung.
RÖHRIG &
IG in MAGDEBURG-SUDENBURG.
Abscheiden von Flüssigkeit aus Dämpfen.
Abscheiden von Flüssigkeit aus Dämpfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1898 ab.
Bisher suchte man aus Brüden, Dämpfen und dergl. Flüssigkeit enthaltenden Dampfgemengen
die mitgeführten Flüssigkeitstheilchen, welche in !manchen Fällen! werthvolle
Bestandtheile, wie Zucker und dergl., gelöst enthalten, in der- Weise zu gewinnen bezw.
zu beseitigen, dafs man die !abziehenden Dämpfe u. s. w. in einem besonderen Gefäfse
gegen Hindernisse verschiedenste* Art, wie Scheidewände, Siebe, Roste und dergl., stofsen
liefs. Auf diese'Weise kann man indessen nur die gröfseren Flüssigkeitstropfen abscheiden,
nicht aber die feineren Theilchen, welche in Nebelform in den Dlimpfen enthalten
sind. Ι ι
Durch die den 'Gegenstand der Vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung' gelingt es
nicht nur, die gröberen Tröpfchen, sondern auch die feinsten Flüssigkeitstheilchen aus
Brüden und Dämpfen abzuscheiden, und zwar geschieht dies dadurch, dafs man diese über
grofse, rauhe oder unebene Flächen in der Weise leitet, dafs die Dämpfe zweimal zwischen
den die unebenen Flächen bildenden Blechen durchzugehen gezwungen sind, ο ine dafs die
Dämpfe mit der an den Blechen
herabtropfenden \ Flüssigkeit in
kommen. Man erreicht dies, ind
herabtropfenden \ Flüssigkeit in
kommen. Man erreicht dies, ind
Abscheideflächen ' in senkrechter
geneigter Lage anordnet und den
geneigter Lage anordnet und den
condensirten Berührung ;m man die oder stark 3rüdenstrom
durch Scheidewände führt, so dafs die Abtropfstellen von ihm nicht berühr
Die Vorrichtung ist auf der
Zeichnung in einigen Beispielen
und zwar zeigt |
Zeichnung in einigen Beispielen
und zwar zeigt |
werden,
beiliegenden dargestellt, Fig. ι eine Ansicht des Abscheideapparats im senkrechten Schnitt,
beiliegenden dargestellt, Fig. ι eine Ansicht des Abscheideapparats im senkrechten Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Linie C-D der Fig. 1,
Fig. 3 denselben Schnitt im vergröfserten Mafsstab.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen verschiedene Formen der als Abtropfflächen dienenden Lamellen im
Querschnitt.
Fig. 7 ist eine andere Ausführungsform eines auf demselben Principe beruhenden Abscheideapparats
und
Fig. 8 ein Schnitt durch die Linie A-B der Fig. 7.
Bei dem in Fig. 1 bis 6 dargestellten Apparat werden die Abscheideflächen von
halbkreisförmig oder ähnlich gebogenen Lamellen c gebildet, welche innerhalb eines
cylindrischen Gehäuses d radial eingebaut sind, so dafs sie sich mit ihren Enden gegen die
Wand des Gehäuses d, mit ihren mittleren Stegen h, welche einen zusammenhängenden
Ring bilden, auf den Rand einer Schale a stützen, welche durch ein centrales Rohr b
getragen wird. Dieses Rohr b steht durch ein Zweites Rohr f mit einer Rinne e in Verbindung,
welche unterhalb der unteren Aufsenenden der Lamellenstücke c an der Wand des
Gehäuses d ringsherum läuft und an welche ein Abflufsrohr g angeschlossen ist.
Die Aufsenenden der Lamellen c werden durch Distanzwarzen i im richtigen Abstand
von einander erhalten. Die Lamellen selbst erhalten zweckmäfsig einen ein oder mehrere
Male winkelförmig oder in anderer Weise
gebogenen Querschnitt,' wie in Fig. 4 bis· 6 dargestellt ist, und können auch an geeigneten
Stellen, wie aus Fig. 6 ersichtlich, mit Stegen versehen sein, gegen welche die Brüdenstrahlen
bei ihrem Durchgang stofsen. Die Oberfläche der Lamellen c erhalten auch
zweckmäfsig durch gekreuzte Riffelung oder in anderer Weise die erforderliche Unebenheit
bezw. Rauhigkeit.
Die Brüden oder Dämpfe durchziehen das Gehäuse d von unten nach oben, wobei sie
durch die Innenwand der Rinne e, die centrale Schale α und den von den Stegen h
gebildeten Ring geführt werden, wie in Fig. 1 durch Pfeile angedeutet ist. Beim Durchgang
durch die zwischen den Lamellen c gebildeten engen Kanäle geben die Brüden oder Dämpfe
ihre flüssigen Bestandtheile an diese Lamellen c ab; die Flüssigkeit fiiefst an diesen abwärts
und tropft theils von den Stegen h in die centrale Schale α ab, aus der sie durch die
Röhren b und f in die Rinne e gelangt, theils flieist die abgeschiedene Flüssigkeit unmittelbar
von dem unteren Theile der Rinne e zu. Von hier wird die Flüssigkeit durch das
Rohr g ab- bezw. den Verdampfungsapparaten wieder zugeführt.
Fig. 7 und 8 zeigen eine andere Ausführungsform eines dem gleichen Zwecke
dienenden Apparats.
Bei dieser sind innerhalb einer Erweiterung des Brüdenabführungsrohres kegelförmige Leitbleche
ο, η eingebaut, welche von einer grofsen Anzahl senkrecht und radial gestellter
Wellblechstreifen m umgeben sind. Diese Wellblechstreifen sind durch einen mittleren
zusammenhängenden Ring in zwei Theile getheilt.
Die Brüden u. s. w. werden durch die Leitbleche ο, η zunächst durch die untere
Hälfte der von den Wellblechen m gebildeten engen Kanäle nach aufsen und von hier durch
die obere Hälfte derselben wieder nach innen geführt, wie in Fig. 7 durch Pfeile angedeutet
ist. Die abgeschiedene Flüssigkeit fiiefst theilweise
in die Rinne ρ ab, aus welcher sie durch das Rohr s abgeführt wird, theils wird
sie von dem oberen, als Auffangetrichter ausgebildeten Leitblech aufgefangen und durch
das Rohr r dem Abführungsrohr s zugeleitet.
Die Wellblechstreifen können in beliebiger Weise aufgerauht sein, doch genügt in manchen
Fällen bei genügend feiner Zertheilung des Brüdenstroms in dünne Strahlen die natürliche
Rauhheit der Bleche.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeit aus Dämpfen, gekennzeichnet durch eine mit einem Abzugskanal versehene Schale (a, Fig. ι; n, Fig. 7), welche derart mit Blechen (c oder m) verbunden ist, dafs die Dämpfe zweimal zwischen den Blechen durchzugehen gezwungen sind und die aus den Dämpfen abgeschiedene Flüssigkeit vorzugsweise in die Schale abgeleitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100433C true DE100433C (de) |
Family
ID=371248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100433D Active DE100433C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100433C (de) |
-
0
- DE DENDAT100433D patent/DE100433C/de active Active
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