DE10035039A1 - Scheibenwischvorrichtung mit einer Rohrplatine - Google Patents
Scheibenwischvorrichtung mit einer RohrplatineInfo
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Abstract
Scheibenwischvorrichtung (10) mit einer Rohrplatine (12), die mindestens einen, insbesonder elektronisch kommutierten, reversierfähigen Elektromotor (22) mit einer Antriebswelle (24) und mindestens ein, eine Wischerwelle (30) lagerndes Lager (20) trägt, wobei die Wischerwelle (30) durch den Elektromotor (22) antreibbar ist und mit der mindestens einen Wischerwelle (30) eine Zahnstruktur (28) verbunden ist, welche mit einer Schneckenstruktur (26) der Antriebswelle (24) in Eingriff steht.
Description
Die Erfindung betrifft eine Scheibenwischvorrichtung nach
Gattung der unabhängigen Ansprüche. Derartige
Scheibenwischvorrichtungen sind aus zahlreichen
Veröffentlichungen bereits bekannt. Diese weisen eine
Rohrplatine auf, welche einen rund laufenden Elektromotor
trägt, der über ein Kurbelgetriebe zwei Wischerwellen mit
den daran befestigten Scheibenwischern antreibt.
Weiterhin ist bekannt, Wischerwellen über ein
Seilzuggetriebe anzutreiben.
Beide Lösungen sind jedoch aufwendig in der Herstellung und
deshalb sehr kostenintensiv.
Die erfindungsgemäße Scheibenwischvorrichtung mit den
Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil, dass der
Elektromotor über eine Abtriebswelle die Wischerwellen über
ein Schneckengetriebe mit einer Zahnstruktur und einer
Schneckenstruktur antreibt. Eine solche Lösung ist einfach
zu realisieren und kostengünstig herzustellen. Darüber
hinaus erweist sich die selbsthemmende Struktur des
Schneckengetriebes als ein weiterer Vorteil.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
ergeben sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
der im Hauptanspruch angegebenen Merkmale.
Ist die mit der Wischerwelle verbundene Zahnstruktur als
Segment eines Schneckenrades ausgebildet, so wird
vorteilhafter Weise nur der Bereich des Schneckenrades
ausgebildet, der zum Betrieb der Scheibenwischvorrichtung
von Nöten ist. Dadurch kann der Raumbedarf der
Scheibenwischvorrichtung reduziert werden.
Trägt die Rohrplatine zwei Wischerlager und einen
Elektromotor, so kann die Scheibenwischvorrichtung
vorteilhafterweise mit einem Elektromotor die beiden auf
einer Frontscheibe eines Kraftfahrzeuges üblichen
Scheibenwischer antreiben.
Weiterhin ist es von besonderem Vorteil, wenn der
Elektromotor zwischen den beiden Wischerlagern angeordnet
ist. Auf diese Weise wird die Längserstreckung der
Scheibenwischvorrichtung auf ein minimal benötigtes Maß
reduziert. Außerdem wird so eine günstigere Kraftverteilung
auf der Antriebswelle erreicht.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Abtriebswelle
den Elektromotor in seiner vollen Länge durchgreift und zwei
Enden aufweist, an denen jeweils die Schneckenstruktur
angeordnet ist. So wird kein separates Umlenkgetriebe
benötigt, um die Bewegung der Ankerwelle auf die
Abtriebswelle umzusetzen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Wischerwelle und die
Zahnstruktur drehfest miteinander verbunden sind, da ohne
ein dazwischen liegendes Getriebe die Herstellungskosten
weiter verringert werden können.
Um eine maximale Flexibilität zu erreichen, ist es
vorteilhaft, wenn zwischen Zahnstruktur und Wischerwelle ein
Getriebe angeordnet ist, mit welchen die Bewegungsbereiche
und Geschwindigkeiten der Wischerwellen eingestellt werden
können.
Dazu ist es auch besonders vorteilhaft, wenn die
Schneckenstrukturen der Abtriebswelle unterschiedliche
Steigungen aufweisen, da auch auf diese Weise
Bewegungsbereiche und Bewegungsgeschwindigkeiten der
Wischerwellen eingestellt werden können.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die mit den Wischerwellen
drehfest verbundenen Zahnstrukturen unterschiedliche
Geometrien aufweisen, da auf diese Weise ebenfalls die
Bewegungsbereiche und Geschwindigkeiten der Wischerwellen
eingestellt werden können.
Ist die Abtriebswelle im wesentlichen parallel zur
Längsausstreckung der Rohrplatine angeordnet, so ergibt sich
vorteilhafterweise für die Scheibenwischvorrichtung eine
geringe Baugröße.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße
Scheibenwischvorrichtung in schematischer Darstellung.
Die in Fig. 1 gezeigte Scheibenwischvorrichtung 10 besteht
aus einer Rohrplatine 12, die eine rohrförmiges Trägerteil
14 mit einer Längserstreckung aufweist, in dessen Mitte ein
Motorträgerteil 16 befestigt ist. An den beiden Enden des
rohrförmigen Trägerteils 14 sind Formrohre 18 angeordnet,
welche die Lager 20 aufnehmen. Natürlich können die
Formrohre 18 und das Trägerteil 14 auch einstückig
ausgebildet sein. Auch können die Lager 20 einstückig aus
dem Trägerteil 14 und/oder den Formrohren 18 gefertigt sein.
Am Motorträgerteil 16 ist ein Elektromotor 22 angeordnet, der
in seiner ganzen Länge von einer Abtriebswelle 24
durchgriffen wird. Der Elektromotor 22 ist dabei als
reversierfähiger, elektronisch kommutierter Elektromotor
ausgebildet. Die Abtriebswelle 24 kann dabei die Ankerwelle
des Elektromotors 22 selbst, aber auch eine gesonderte, über
ein Getriebe über-/oder untersetzte Welle sein.
An den beiden Enden der Abtriebswelle 24 sind jeweils
Schneckenstrukturen 26 angeordnet, die mit Zahnstrukturen
28, welche mit den in den Wischerlagern 20 angeordneten
Wischerwellen 30 drehfest verbunden sind, in Eingriff
stehen. Die Zahnstrukturen 28 können dabei als Segment eines
Schneckenrades ausgebildet sein, welche entweder direkt mit
der Wischerwelle 30 oder über ein Über-/
Untersetzungsgetriebe mit der Wischerwelle 30 verbunden
sind.
In einer Variante der erfindungsgemäßen
Scheibenwischvorrichtung kann der Elektromotor 22 auch neben
den Wischerwellen 30 angeordnet sein, wobei in diesem Fall
die Abtriebswelle 24 nur auf einer Seite des Elektromotors
22 austritt und entsprechend der Anzahl der
Wischerwellen 30, bzw. der Zahnstrukturen 28 mehrere
Schneckenstrukturen 26 aufweist.
Ebenso ist es möglich, nur eine Wischerwelle 30 mit einer
Zahnstruktur 28 zu versehen, diese mit einem Elektromotor 22
anzutreiben und weitere Wischerwellen beispielsweise über
Seilzugmechanismen oder Hebelmechanismen anzutreiben.
Claims (10)
1. Scheibenwischvorrichtung (10) mit einer Rohrplatine (12),
die mindestens einen, insbesondere elektronisch
kommutierten, reversierfähigen Elektromotor (22) mit
einer Antriebswelle (24) und mindestens ein eine
Wischerwelle (30) lagerndes Lager (20) trägt, wobei die
Wischerwelle (30) durch den Elektromotor (22) antreibbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit der mindestens
einen Wischerwelle (30) eine Zahnstruktur (28) verbunden
ist, welche mit einer Schneckenstruktur (26) der
Antriebswelle (24) in Eingriff steht.
2. Scheibenwischvorrichtung (10) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Zahnstruktur (28) als Segment eines Schneckenrades
ausgebildet ist.
3. Scheibenwischvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrplatine (12) zwei
Lager (20) und einen Elektromotor (22) trägt.
4. Scheibenwischvorrichtung (10) nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (22)
zwischen den beiden Lagern (20) angeordnet ist.
5. Scheibenwischvorrichtung (10) nach Anspruch 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (24) den
Elektromotor (22) in seiner vollen Länge durchgreift und
zwei Enden aufweist, an denen jeweils die
Schneckenstruktur (26) angeordnet ist.
6. Scheibenwischvorrichtung (10) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Wischerwelle (30) und die Zahnstruktur (28) drehfest
verbunden sind.
7. Scheibenwischvorrichtung (10) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
Zahnstruktur und Wischerwelle (30) über ein Getriebe
verbunden sind.
8. Scheibenwischvorrichtung (10) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schneckenstrukturen (26) der Antriebswelle (24)
unterschiedliche Steigungen aufweisen.
9. Scheibenwischvorrichtung (10) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die mit den Wischerwellen (30) drehfest verbundenen
Zahnstrukturen (26) unterschiedliche Geometrien
aufweisen.
10. Scheibenwischvorrichtung (10) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Antriebswelle (22) im wesentlichen parallel zur
Längserstreckung der Rohrplatine (12) angeordnet ist.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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DE2000135039 Withdrawn DE10035039A1 (de) | 2000-07-19 | 2000-07-19 | Scheibenwischvorrichtung mit einer Rohrplatine |
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DE (1) | DE10035039A1 (de) |
WO (1) | WO2002006096A1 (de) |
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FR2983445A1 (fr) * | 2011-12-06 | 2013-06-07 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Agencement pour l'entrainement en pivotement d'une paire de bras d'essuie-glace d'un vehicule |
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2000
- 2000-07-19 DE DE2000135039 patent/DE10035039A1/de not_active Withdrawn
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2001
- 2001-04-10 WO PCT/DE2001/001409 patent/WO2002006096A1/de not_active Application Discontinuation
- 2001-04-10 EP EP01940146A patent/EP1313632A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
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WO2002006096A1 (de) | 2002-01-24 |
EP1313632A1 (de) | 2003-05-28 |
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