DE10023351A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Laserschweißen in einer Einfaßvorrichtung - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Laserschweißen in einer EinfaßvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Einfaßvorrichtung (18) hat zumindest einen Schweißlaser (14) der an dem bewegbaren Deckel befestigt ist, für eine gesteuerte Schweißung der durch eine Randumbiegung verbundenen Platten (10, 28), um diese zumindest vorübergehend in ihrer gegenseitigen Lage zu halten und/oder die Geometrie zwischen den Platten aufrecht zu erhalten, bis sie dauerhaft fixiert sind, beispielsweise durch Aushärten von Klebstoff (30) oder durch zusätzliches Verschweißen. Das Laserschweißen in der Einfaßvorrichtung kann durchgeführt werden, indem eine Aussparung (22) in dem zur Formung des umgebogenen Randes verwendeten Stahl (20) oder eine Zunge an dem umgebogenen Rand, die sich über den randformenden Stahl hinaus erstreckt, oder eine Kombination von diesen vorgesehen werden, um einen Zugang des Laserstrahls (24) zu der Stelle, an der die Geometrie stabilisierende Heftschweißung erwünscht ist, zu ermöglichen. Mehrere Schweißungen können im Abstand voneinander entlang des Umfangs der Platten, wie für den speziellen Anwendungsfall erforderlich, angeordnet sein.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ein
faßvorrichtung für bei Fahrzeugen zu verwendende Ver
schließvorrichtungen wie Kofferräume, Kofferraumdec
kel, Hauben, Schiebetüren und andere Türen.
Typischerweise enthält eine Verschließvorrichtung wie
eine Tür eine Innenplatte und eine Außenplatte. Die
Innenplatte einer Tür ist typischerweise dicker als
die Außenplatte. Die Innenplatte liefert die struktu
relle Integrität und eine Stütze für Scharniere und
dergleichen, während die Außenplatte im allgemeinen
als für das Aussehen wesentliche Außenhaut betrachtet
wird. Strukturell werden alle Teile mit der Innen
platte verbunden, um gehalten zu werden. Wenn die Au
ßenplatte bei der Montage mit der Innenplatte einer
Tür verbunden wird, werden die beiden getrennten
Platten zueinander ausgerichtet in einer Einfaßvor
richtung positioniert. In der Einfaßvorrichtung wird
die äußere Umfangskante der Außenplatte umgebogen und
über die Außenkante der Innenplatte gelegt, um die
beiden Platten miteinander zu verbinden.
In der Vergangenheit war es üblich, die Außenplatte
an die Innenplatte zu schweißen; jedoch erzeugt das
Schweißen bei dünnen Platten sichtbare Fehlstellen in
der Außenplatte, was für die Automobilhersteller
nicht annehmbar war. Als eine Folge ist es üblich ge
worden, die Innen- und die Außenplatte durch Kleben
miteinander zu verbinden. Die Klebverbindung zwischen
den beiden Platten wurde typischerweise erreicht
durch einen Einkomponenten-Klebstoff oder durch einen
Zweikomponenten-Epoxydklebstoff. Der Einkomponenten-
Epoxydklebstoff ist wärmehärtbar (wobei eine Erwär
mung über 240° zum Härten erforderlich ist), während
der Zweikomponenten-Epoxydklebstoff zeitempfindlich
ist und angenähert 35 bis 40 min benötigt, um eine
ausreichende Haftung zu erzielen, und einen Tag, um
vollständig auszuhärten. Historisch gesehen bringt
die Einfaßvorrichtung die bei den Platten in einer
"Heiratsstation" oder einer "Einfaßstation" und er
zeugt eine Naht um sie herum und rundet die Kanten
ab, so daß keine scharfen Kanten bei der Verschließ
vorrichtung bestehen und stellt die Geometrie her,
welche die Innen- und die Außenplatte einander an
paßt. Es gibt typischerweise keine Schweißungen, die
innerhalb einer Einfaßvorrichtung stattfinden, so daß
die Innen- und die Außenplatte die Tendenz haben,
sich gegeneinander zu verschieben, wenn die Ver
schließvorrichtung entlang der Herstellungslinie be
fördert wird. Das größte Problem bei dem Einkomponen
ten-Klebstoff liegt darin, daß er nicht aushärtet,
bis der Rohkörper lackiert wird, wodurch die Tempera
tur ausreichend angehoben wird, um den wärmeempfind
lichen Einkomponenten-Klebstoft auszuhärten. Bis zu
diesem Zeitpunkt kann sich die Geometrie der Innen
platte mit Bezug auf die Außenplatte verschieben und
der Härtungsvorgang kann die endgültige Geometrie der
beiden Platten in einer nicht ordnungsgemäßen, gegen
einander verschobenen Beziehung herstellen. Der Ein
komponenten-Epoxydklebstoff wird gegenwärtig bevor
zugt, da er ungefähr 5 Dollar pro Gallone kostet.
Der Zweikomponenten-Epoxydklebstoff kostet angenähert
12 Dollar pro Gallone und ist schwieriger zu handha
ben, da zwei Komponenten des Klebstoffs gemischt und
auf eine von zwei gegenüberliegenden Oberflächen der
Verschließvorrichtung aufgebracht werden müssen. Wei
terhin härtet der Zweikomponenten-Epoxydklebstoff in
angenähert 30 min aus. Während dies bedeutend schnel
ler als bei dem Einkomponenten-Klebstoff ist, garan
tiert dies nicht eine genaue Positionierung der bei
den Platten zueinander. Wenn beispielsweise das Mon
tagepersonal die zusammengefügten Platten aus der
Einfaßvorrichtung herausnimmt und die Anordnung in
einem Gestell unterbringt, können die beiden Platten
sich gegeneinander verschieben, bevor der Zweikompo
nenten-Epoxydklebstoff vollständig aushärtet. Da der
Einkomponenten-Klebstoff aus Kostengründen bevorzugt
wird, hat die Industrie versucht, zumindest Bereiche
des Einkomponenten-Klebstoffs mittels Wärme schnell
auszuhärten, indem lokalisierte Wärme zu begrenzten
Bereichen der Plattenanordnung in einer Arbeitsstati
on unmittelbar nach der Einfaßvorrichtung geführt
wird. Es wurden typischerweise Erwärmungsspulen an
vorbestimmten Stellen entlang des Umfangs der Plat
tenanordnung vorgesehen, um begrenzte Bereiche des
Einkomponenten-Klebstoffs vor der weiteren Behandlung
der Plattenanordnung zu härten. Während dieser Vor
gang eine Verbesserung darstellte, garantierte er
noch immer nicht eine genaue Positionierung der In
nenplatte mit Bezug auf die Außenplatte. Die zusam
mengebrachten Platten waren noch immer einer Verset
zung mit Bezug zueinander unterworfen, während sie
von der Einfaßvorrichtung zu der Arbeitsstation mit
lokalisierter Wärmezuführung befördert wurden.
Es ist bei der vorliegenden Erfindung wünschenswert,
die relative Position und Geometrie der Innenplatte
und der Außenplatte vorübergehend zu fixieren, wäh
rend sie in der geometrischen Befestigungsvorrichtung
der Einfaßvorrichtung sind, so daß die Ausrichtung
der zusammengebrachten Platten mit Bezug aufeinander
nicht während des Aushärtens des Einkomponenten-
Klebstoffs verlorengeht. Bei der vorliegenden Erfin
dung werden die Innenplatte und die Außenplatte mit
Bezug zueinander an mehreren Stellen entlang der um
gefalteten eingefaßten Umfangskante verschweißt, wäh
rend die Platten in der ordnungsgemäßen Geometrie mit
Bezug zueinander in der Einfaßvorrichtung gehalten
werden. Das Laserschweißen gemäß der vorliegenden Er
findung kann eine Nahtschweißung an der Umfangskante
des zurückgebogenen Randes zwischen der Innenplatte
und der Außenplatte und/oder eine Punktschweißung an
dem zurückgebogenen Rand enthalten. Bei der vorlie
genden Erfindung wird dies als eine Geometrieschwei
ßung bezeichnet. Die vorliegende Erfindung ergibt
mehrere Geometrieschweißungen, um die Geometrie ein
zufrieren, während noch ein Klebstoff wie ein Einkom
ponenten-Klebstoff verwendet wird, um die dauerhafte
Verbindung zwischen den Platten nach dem Aushärten
herzustellen. Die Haftschweiß und während der Herstel
lung gemäß der vorliegenden Erfindung hält die Bezie
hung zwischen der Innenplatte und der Außenplatte,
bis der Klebstoff in dem Lackierofen ausgehärtet ist.
Alternativ kann gemäß der vorliegenden Erfindung der
Klebstoff eliminiert werden, und die Struktur der Tür
kann permanent verschweißt werden in einer Station,
die der Einfaßvorrichtung unmittelbar folgt, wo die
Heftschweißungen für die Herstellung durchgeführt
werden, um die Geometrie zu fixieren. In jedem Fall
werden mehrere Heftschweißungen, beispielsweise 4, 6,
8 oder mehr in Abhängigkeit von der Konfiguration der
beiden Platten vorgesehen, um die Geometrie zwischen
der Innenplatte und der Außenplatte während der Mon
tage herzustellen und aufrechtzuerhalten. Die mehre
ren Heftschweißungen werden in der Einfaßvorrichtung
durchgeführt, in der die Geometrie hergestellt wird,
die Ränder werden umgebogen, und optische Vorrichtun
gen werden an verschiedenen Stellen vorgesehen, um
den Rand der Anordnung zu verschweißen, während sie
noch in der ordnungsgemäßen Geometrie in der Einfaß
station gehalten wird. Die Heftschweißungen für die
Herstellung werden in Abständen entlang des Umfangs
vorgesehen, um die Geometrie der Anordnung zu fixie
ren.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Fi
guren dargestellten Ausführungsbeispielen näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen vereinfachten Querschnitt, welcher
einen Rand wiedergibt, der auf einer ersten
Platte, die über eine zweite Platte gefal
tet ist, und das Laserschweißen einer Geo
metrieschweißung in dem Rand im Zusammen
wirken mit einem in dem Stahl, welcher den
Einfaßvorgang durchführt, gebildeten Aus
schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den in dem Stahl gebil
deten Ausschnitt, der einen Zugang für den
Laser zum Schweißen ermöglicht, und
Fig. 3 eine alternative Draufsicht auf den durch
eine "Klaue" gebildeten Ausschnitt in dem
Stahl, um einen ausreichenden Kontakt zwi
schen dem Rand und der durch den Laser zu
schweißenden Platte auf einer auf dem Rand
gebildeten Zunge zu schaffen.
Bei der Ausübung der vorliegenden Erfindung ist es
wünschenswert, jede Welligkeit oder jeden Schaden zu
verringern oder zu eliminieren, der an der Außenplat
te 10 auftreten kann, wenn versucht wird, in der Nähe
des Saumes oder Randes 12 zu schweißen. Um diese Pro
bleme zu vermeiden, sieht die vorliegende Erfindung
eine genaue Steuerung der Laserschweißvorrichtung 14
vor. Dies ermöglicht, daß die Geometrie-Heftschwei
ßungen 16 in der Einfaßvorrichtung 18 selbst vorge
nommen werden. Herkömmlicherweise kommt die Einfaß
vorrichtung 18 herein und wird zuerst um etwa 45° ge
kippt, und dann rollen Nocken in derselben Bewegung
darüber, um den Rand 12 zu überrollen. Dann kommt die
Presse herein und der Stahl 20 drückt den Randbereich
12 flach.
Um die Laserschweißen 16 in dem Randbereich 12 der
montierten Platten vornehmen zu können, ist eine Aus
sparung 22 in dem Stahl 20 der Einfaßvorrichtung 18
vorgesehen, um einen Zugang des Laserstrahls 24 zu
dem zu schweißenden Rand 12 zu ermöglichen. Der sta
tionäre Laserstrahl 24 befindet sich in einer vorbe
stimmten Position und ist so fokussiert, daß er die
Oberfläche in dem gewünschten Muster für das Schwei
ßen berührt. Diese Anwendung des Laserlichts von ei
ner stationären Position kann erreicht werden mit ei
ner sehr kleinen Aussparungsfläche. Die Brennweite
der optischen Laservorrichtung beträgt angenähert
200 mm. Mehrere optische Vorrichtungen können mit ei
nem einzelnen Laser über mehrere Fasern verbunden
sein, die sich an verschiedenen gewünschten Stellen
um die Einfaßvorrichtung 18 für das zu schweißende
Werkstück herum befinden, um die Geometrie in der
Einfaßvorrichtung 18 einzufrieren. Die Durchführung
der Schweißung 16 erfordert angenähert 0,3 s pro
Schweißung. Der einzelne Laser wird zwischen den meh
reren optischen Vorrichtungen hin- und hergefahren,
im allgemeinen jeweils nur zu einer, um die Leistung
herabzusetzen, so daß die Laserzeit zwischen den op
tischen Faseranordnungen geteilt wird. Die Dauer der
Laserzeit ist eine Funktion der verfügbaren Leistung
und kann mit erhöhter Leistung beträchtlich verkürzt
werden, wie auf 0,15 oder 0,1 s für einen Laserschuß.
Bei der Anwendung der Geometrie-Heftschweißung 16 ist
die gewünschte Position auf dem zurückgebogenen Teil
des Randes 12 und angenähert 3/16 Zoll im Durchmes
ser. Die Schweißgeometrie kann zwischen 3/16 Zoll bis
1/8 Zoll für die Heftschweißung 16 sein. Die Ausspa
rung 22 ist in dem Stahl 20, der den zurückgebogenen
Rand 12 formt, vorgesehen, wie ein konischer Aus
schnitt in dem Stahl 20, um den Kontakt des Laser
strahls 24 mit der Oberfläche des zurückgebogenen
Randes 12 zu ermöglichen, damit die Heftschweißung 16
gebildet wird. Alternativ kann eine Zunge 26 an dem
Rand ausgebildet werden, die sich von dem Stahl 20
nach außen erstreckt, um die Aufnahme der Heftschwei
ßung 16 zu ermöglichen, ohne daß der in der Einfas
sungsvorrichtung 18 verwendete Stahl 20 modifiziert
werden muß.
Um eine zufriedenstellende Schweißung 16 durchzufüh
ren, müssen die beiden Metallstücke, die Innenplatte
28 und die Außenplatte 10 in Kontakt miteinander
sein. Zusätzliche Merkmale, wie "Krähenfüße" 30 kön
nen in dem Stahl 20 selbst vorgesehen sein, um nach
unten in die Fläche zu drücken, in der die Schweißung
16 gewünscht wird. In der Einfaßvorrichtung 18 wird
der Druck sorgfältig eingestellt, um die Rückfederung
des Stahls angemessen zu berücksichtigen, während die
gewünschte Geometrie der montierten Platten 10, 28,
aufrechterhalten wird. Wenn eine übermäßige Kraft auf
den Randbereich 12 der montierten Platten 10, 28 aus
geübt wird, kann eine Verwerfung auf der Außenplatte
10 gesehen werden, und folglich wird es als eine kri
tische geometrische Fläche von Herstellern von Auto
teilen angesehen, und der ausgeübte Druck wird sorg
fältig kontrolliert, was die Kontrolle der beiden Me
tallberührungspunkte ermöglicht, die für eine erfolg
reiche Schweißung erforderlich ist.
Wenn genügend Zeit in dem Verweilzyklus der Einfaß
vorrichtung 18 ist, können zusätzliche Schweißungen
16 vorgesehen werden. Der Laser 14 ist mit dem Deckel
der Einfaßvorrichtung 18 verbunden und bewegt sich
zusammen mit dem Stahlträger 20, der den Rand 12 der
montierten Platten 10, 28 formt, auf- und abwärts.
Ein scharf fokussierter Laserstrahl 24 kann einen
Durchmesser zwischen angenähert 0,3 und 0,6 mm haben.
Für die vorliegende Erfindung ist eine Schweißung 16
mit einem Durchmesser von 1/8 Zoll oder 3/16 Zoll
vorgesehen, und der Laserstrahl 24 wird defokussiert,
um eine größere Heftschweißung 16 zu ergeben. Ob
gleich der Strahl 24 defokussiert ist, liefert er im
mer noch ausreichend Energie, um die gewünschte Heft
schweißung 16 zu erzielen. Eine Defokussierung des
Laserstrahls 24 verringert die Leistungsdichte, und
daher wird die Verweilzeit auf etwa 0,2 s verlängert.
Eine Einfaßvorrichtung 18 gemäß der vorliegenden Er
findung hat zumindest einen Schweißlaser 14, der an
dem bewegbaren Deckel befestigt ist für eine gesteu
erte Schweißung der eingefaßten Platten 10, 28, um
die sie zumindest vorübergehend in bezug zueinander
zu halten und/oder die Geometrie zwischen den Platten
aufrecht zu erhalten, bis sie dauerhaft fixiert sind,
beispielsweise wenn der Klebstoff 30 aushärtet. Die
Laserschweißung in der Einfaßvorrichtung 18 ergibt
eine einzigartige Lösung für die Probleme, die mit
den bekannten Montagevorgängen für bewegbare Tafeln
von Verschließvorrichtungen verbunden sind.
Claims (14)
1. Einfaßvorrichtung mit einem bewegbaren Deckel
zum Einfassen einer Verbindung zwischen einer
ersten und einer zweiten Platte, die in einer
festen Geometrie in bezug aufeinander in einer
Einfaß-Arbeitsstation gehalten werden,
gekennzeichnet durch
zumindest einen Schweißlaser für eine gesteuerte
Schweißung der eingefaßten Platten in der Ein
faß-Arbeitsstation, um die Platten in einer fe
sten Geometrie in bezug aufeinander zumindest
vorübergehend zu halten, bis sie dauerhaft befe
stigt sind.
2. Einfaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schweißlaser an dem beweg
baren Deckel befestigt ist.
3. Einfaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die dauerhafte Befestigung der
Platten in bezug zueinander eintritt, wenn ein
zwischen den Platten angeordneter Klebstoff an
der Randverbindung aushärtet.
4. Einfaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die dauerhafte Befestigung der
Platten in bezug zueinander eintritt, wenn eine
zusätzliche Schweißung der Randverbindung durch
geführt wird.
5. Einfaßvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeich
net durch ein starres den Rand bildendes Teil,
das zur Formung der Randverbindung verwendet
wird, wobei eine Aussparung in diesem gebildet
ist, um einen Zugang zu einer Stelle der Rand
verbindung zu schaffen, damit diese Laser-ge
schweißt werden kann.
6. Einfaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest eine der Platten ei
ne Zunge in der Nähe der Randverbindung auf
weist, die sich über ein starres, die Randver
bindung formendes Teil hinaus erstreckt, um ei
nen Zugang eines Laserstrahls zu einer Stelle,
an welcher die Schweißung gewünscht ist, zu er
möglichen.
7. Einfaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß mehrere Schweißungen im Ab
stand voneinander entlang des Randes der verbun
denen Platten vorgesehen sind.
8. Verfahren zum Herstellen einer Randverbindung
durch eine Einfaßvorrichtung mit einem bewegba
ren Deckel, welche Randverbindung zwischen einer
ersten und einer zweiten Platte gebildet wird,
die in einer festen Geometrie in bezug zueinan
der in einer Einfaß-Arbeitsstation gehalten wer
den, gekennzeichnet durch die Schritte:
Umbiegen zumindest eines Teils einer Umfangskan te einer Platte über eine Kante der anderen Platte, um eine überlappende Randverbindung zu bilden, und
Schweißen zumindest eines Punktes der überlap penden Randverbindung mit zumindest einem Schweißlaser für ein gesteuertes Verschweißen der verbundenen Platten in der Einfaß-Arbeits station, um die Platten in einer festen Geome trie in bezug zueinander zumindest vorübergehend bis zu einer dauerhaften Befestigung zu halten.
Umbiegen zumindest eines Teils einer Umfangskan te einer Platte über eine Kante der anderen Platte, um eine überlappende Randverbindung zu bilden, und
Schweißen zumindest eines Punktes der überlap penden Randverbindung mit zumindest einem Schweißlaser für ein gesteuertes Verschweißen der verbundenen Platten in der Einfaß-Arbeits station, um die Platten in einer festen Geome trie in bezug zueinander zumindest vorübergehend bis zu einer dauerhaften Befestigung zu halten.
9. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
den Schritt des Bewegens des Schweißlasers mit
dem bewegbaren Deckel.
10. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
den Schritt der dauerhaften Befestigung der
Platten mit Bezug zueinander, wenn ein zwischen
den Platten an der Randverbindung befindlicher
Klebstoff aushärtet.
11. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
den Schritt der dauerhaften Befestigung der
Platten mit Bezug zueinander, wenn eine zusätz
liche Schweißung an der Randverbindung durchge
führt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
den Schritt der Bildung der Randverbindung mit
einem starren Teil mit einer darin ausgebildeten
Aussparung, um einen Zugang zu einer Stelle der
Randverbindung für die Laserschweißung zu schaf
fen.
13. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
den Schritt der Bildung einer Zunge an zumindest
einer der Platten in der Nähe der zu bildenden
Randverbindung, die sich über ein starres, die
Randverbindung bildendes Teil erstreckt, um ei
nen Zugang für einen Laserstrahl zu einer Stel
le, an welcher die Schweißung gewünscht ist, zu
ermöglichen.
14. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
den Schritt der Durchführung mehrerer Schweißun
gen in gegenseitigen Abständen entlang des Um
fangs der am Rand verbundenen Platten.
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