DD290035A5 - Kreiselpumpe fuer eine waschmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit einem relativ groszen Spalt zwischen Kreiselrad und Pumpengehaeuse, welche einen zentralen Zulaufstutzen und zwei Abfluszstutzen besitzt. Diese Pumpe ist u. a. einsetzbar in einer Waschmaschine mit einem Recyclingbehaelter, bei der die Wasch- oder Spuelflotte aus der Waschtrommel in den Recyclingbehaelter oder in den Abflusz oder aus dem Recyclingbehaelter in die Waschtrommel oder in den Abflusz gefoerdert werden soll. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dasz der Zulaufstutzen radial und die durchdringende Bohrung des Zulaufstutzens im Pumpengehaeuse ueber den Fluegelkoepfen des Kreiselrades angeordnet sind und dasz die Pumpe zwei parallel zum Zulaufstutzen oder in einer Stellung bis zu 180 versetzte Abfluszstutzen besitzt. Fig. 2{Kreiselpumpe; Kreiselrad; Pumpengehaeuse; ein Zulaufstutzen; zwei Ablaufstutzen; Waschmaschine; Recyclingbehaelter}
Description
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe, insbesondere für Waschmaschinen, welche einen relativ großen Spalt zwischen Kreiselrad und Pumpengehäuse aufweist und je nach Drehrichtung des Pumpenmotors die Flüssigkeit durch den einen oder durch den anderen Abflußstutzen fördert.
Die Erfindung ist anwendbar in Waschmaschinen und anderen Einrichtungen, in denen, die Flüssigkeit- wechselnd - in die eine oder andere Richtung zu fördern ist.
Es sind bisher unterschiedliche technische Lösungen von Kreiselpumpen bekannt, bei denen ein axialer Zuflußstutzen und ein am Pumpengehäusd radial oder tangential angeordneter Abilußstutzen vorhanden sind.
Diese Pumpen saugen über den axialen Zulaufstutzen an und geben die Flüssigkeit über den tangentialen Abflußstutzen ab.
Es sind auch Lösungen bekannt, bei denen der Saug- und Druckstutzen entweder radial oder tangential im Pumpengehäuse münden. Diese Pumpen sind geeignet- bei Umkehr der Drehrichtung des Pumpenmotors - in beide Richtungen zu fördern, d. h.
dar Saugstutzen wird zum Druckstutzen und umgekehrt.
Diese Kreiselpumpen haben den Nachteil, daß sie bei einer konstruktiven Forderung nach einem zentralen Zuflußstutzen (Saugstutzen) und nach zwei Abflußstutzen (Druckstutzen) für wechselseitige Förderrichtungen nicht verwendbar sind. Diese Lösungen sind nur anwendbar, wenn entsprechende Ventile oder Klappen vorgesehen werden.
Das bedeutet aber eine erhöhte Störanfälligkeit des Pumpensystemr, vor allem bei der Förderung von Flüssigkeiten, die mit festen oder elastischen Bestandteilen versehen sind. Ebenso ist ein höherer Aufwand für die Ansteuerung der Ventile bzw. Klappen erforderlich. Probleme entstehen auch bei der Förderung von heißem, kalkhaltigem Wasser.
Die entstehende Kalkablagerung wirkt negativ auf das Funktionieren der Ventile und Klappen.
Eine weitere technische Lösung gemäß der DE-OS 3414105 beinhaltet einen spiralförmigen Diffusor, der in Verbindung mit einem schaufelfreien Raum steht. Diesar Diffusor dient zur Druckerhöhung.
Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß ein Fördern der Flüssigkeit in zwei unterschiedliche Richtungen nirht möglich ist.
Eine andere technische Lösung ist aus der DE-OS 33<'5492 bekannt. Bei dieser Lösung wird die Flüssigkeit in zwei Richtungen gefördert. Dazu sind aber Membranventile eingesetzt, die bei längerem Gebrauch verkleben können oder bedingt durch Alterung des Membranmaterials ein Totalausfall das Pumpensystems entstehen kann.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, mit dar Schaffung einer Kreiselpumpe mit einem zentralen Zuflußstutzen (Saugstutzen) und zwei Abflußstutzen (Druckstutzen) für wechselweise Förderrichtungen die Nachteile der bisher bekannten technischen Lösungen, wie z. B. des Aufwandes -.ι zusatzlici.-n Bauteilen für Ventile oder Klappen und deren Steuerungseinrichtungen, zu beseitigen.
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst werden soll, besteht darin, eine Kreiselpumpe mit einem großem Spalt zwischen Kreiselrad und Pumpengehäuse so zu gestalten, daß ohne Ventile, ohne bewegliche Sperrschieber oder Klappen die Flüssigkeit über einen Zulaufstutzen der Pumpe zugeführt und je nach Drehrichtung des Motors durch den einen oder den anderen Abflußstutzen gefördert werden kann.
Erfindungsgem ' wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Öffnung des Zulaufstutzens in der Zarge des Pumpengehäuses über dem Flügelkopf des Kreiselrades angeordnet ist.
Die Stellung der Achsen der beiden Ablaufstutzen zueinander kann von parallel zum Zulaufstutzen bis zu einem Winkel von 180° betragen. Ein weiteres erfinderisches Merkmal besteht darin, daß die Öffnungen der beiden Ablaufstutzen im Pumpengehäuse mit einer mit dem Urnfang des Kreiselrades verlaufenden Zunge überdeckt ist, so daß zwischen dieser Zunge und dem Pumpengehäuse ein Kanal entsteht, welcher am Ende der Zunge eine düsenartige Verengung aufweist. Weiterhin kann die Zunge auch nur an einem dor beiden Ablaufstutzen vorgesehen werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: den schematischen Aufbau der kompletten Kreiselpumpe,
Fig.2: die Darstellung der erfindungsgemäßen Merkmale durch eine Schnittdarstellung des Pumpengehäuses mit Kreiselrad,
Fig. 3: eine Schnittdarstellung des Pumpengehäuses mit parallel liegenden Abflußstutzen,
Fig. 4: eine Schnittdarstellung der Ausführung des Pumpengehäuses mit um 90° versetzten Abflußstutzen,
Fig. 5: eine Schnittdarstellung der Ausführung des Pumpengehäuses mit um 180° versetzten Abflußstutzen,
Fig. 6: den Wirkmechanismus der Kreiselpumpe bei Rechtslauf des Motors,
Fig. 7: den Wirkmechanismus der Kreiselpumpe bei Linkslauf des Motors.
Die Figur 1 zeigt die komplette Kreiselpumpe im Schnitt mit dem Pumpengehäuse 1, dem Kreiselrad 2, dem Pumpenflansch 3 und der Dichtung 4 zwischen Pumpengehäuse 1 und Pumpenflansch 3 sowie die Befestigungselemente 5 des Pumpenflansches 3 am Motor 6. Als Dichtelement für die Welle 7 wird ein Radialwellendichtring 8 verwendet.
Das Kreiselrad 2 besteht aus Flügeln, die stirnseitig mit einer Scheibe 9 verbunden sind. Der Flügel 10 des Kreiselrades 2 ist stegförmig ausgebildet. Es sind natürlich auch andere hydrodynamisch günstige Flügelformen möglich.
Zwischen dem Kreiselrad 2 und dem Pumpengehäuse 1 ist allseitig ein Spalt 11 vonca.2-4mm vorhanden, damit ein Verklemmen des Kreiselrades 2 bei der Förderung von Flüssigkeit, die kleinere Festkörper, wie z. B. Flusen u.a. enthält, ausgeschlossen wird.
Der Zulaufstutzen 12 ist radial auf der Zarge 13 des Pumpengehäuses 1 angeordnet. Dabei liegt die Bohrung 14 des Zulaufstutzens 12 direkt über dem Flügelkopf 15.
In der Figur 2 werden die erfindungsgemäßen Merkmale dargestellt. Deutlich wird die radiale Anordnung des Zulaufstutzens 12 über dem Flügelkopf 15 ersichtlich. Rechts und links des Zulaufstutzens 12 sind parallel dazu der Abflußstutzen 16 für die eine Förderrichtung und der Abflußstutzen 17 für die andere Förderrichtung vorgesehen.
Je nach Drehrichtung des Motors 6 wird die Flüssigkeit aus dem einen Abflußstutzen 16 oder aus dem anderen Abflußstutzen 17 gefördert, ohne daß dabei Ventile oder Klappen benötigt werden, oder engere Spalte vorhanden sind. Die Bohrung 18 des Abflußstutzens 16 in der Zarge 13 des Pumpengehäuses 1 kann mit einer mit dem Umfang des Kreiselrades 2 verlaufenden Zunge 19 so überdeckt sein, daß zwischen der Zunge 19 und dem Pumpengehäuse 1 ein Kanal 20 entsteht. Am Ende des Kanals 20 ist eine spaltartige Verengung 21 vorgesehen, welche dazu dient, daß bei Förderung in den Abflußstutzen 17 am Abflußstutzen 16 der statische Druck aufgehoben wird.
Zwischen der Zunge 19 und dem Kreiselrad 2 ist ein Spait 11 vorhanden.
In der Figur 2 ist die Zunge 19 nur am Abflußstutzen 16 angeordnet. Je nach Einsatzfall der Pumpe kann diese Zunge 19 auch am Abflußstutzen 17 vorgesehen sein.
In der Figur 3 ist eine Variante des Pumpengehäuses 1 ohne Zunge 19 dargestellt.
Die Abflußstutzen 16 und 17 liegen parallel zu dem Zulaufstutzen 12. Die Abflußstutzen 16 und 17 tangieren das Pumpengehäuse 1.
Je nach Drehrichtung des Motors 6 fördert di6 Kreiselpumpe entweder aus dem Abflußstutzen 16 oder aus dem Abflußstutzen 17. Je nach Drehrichtung wird der statische Druck an den Abflußstutzen 16 oder 17 aufgehoben.
In der Figur 4 ist der eine Abflußstutzen 17 zu dem anderen Abflußstutzen 16 um 90° versetzt angeordnet dargestellt. Diese Anordnung ist besonders für Waschmaschinen geeignet.
In der Figur 5 ist der eine Abflußstutzen 17 zu dem and9ren Abflußstutzon 16 um 180° versetzt angeordnet dargestellt. Andere Ausführungsformen hinsichtlich des Winkels zwischen den beiden Abflußstutzen 16 und 17 sind möglich; je nach Einsatzfall.
Die Figur 6 zeigt den Wirkmechanismus der Kreiselpumpe bei Rechtslauf des Motors 6.
Die Flüssigkeit 22 wird über den Zulaufstutzen 12 dem Pumpongehäuse 1 zugeführt. Dabei füllt sich die Kammer 23 zwischen den Flügeln 10 mit Flüssigkeit 22.
Die durch die Zentrifugalkraft nach außen gedrückte Flüssigkeit 22 kann aber auf Grund des Widerstandes durch das Pumpengehäuse 1 und der Zunge 19 nicht nach außen weg. Erst wenn sich die Kammer 23 am Abflußstutzen 17 vorbeidreht, wird die Flüssigkeit 22 in den Abflußstutzen 17 mit einem stetigen Förderstrom gedrückt.
Auf Grund der spaltartigen Verengung 21 zwischen Zunge 19undPumpengehäuse 1 wird im Kanal 20 der statische Druck aufgehoben, so daß gewährleistet ist, daß keine Flüssigkeit 22 aus dem anderen Abflußstutzen 16 austritt.
Auch ohne Zunge 19, d.h. bei einer nahezu tangentialen Anordnung dec Abflußstutzens 17 kann man bei Umkehrung der Drehrichtung den statischen Druck aufheben.
Die Figur 7 zeigt den Wirkmechanismus der Kreiselpumpe bei l.inkslauf des Motors 6.
Der Pumpvorgang ist analog wie bei Figur 6. In der Figur 7 ist dargestellt, daß durch den nahezu tangential angeordneten Abflußstutzen 17 der statische Druck aufgehoben wird und somit keine Flüssigkeit 22 aus dem Abflußstutzen 17 austritt.
Die Flüssigkeit 22 wird über den Kanal 20 in den Abflußstutzen 16 gedrückt.
Claims (2)
1. Kreiselpumpe für eine Waschmaschine, bei der je nach Drehrichtung des Pumpenmotors die Flüssigkeit durch den einen oder anderen Abflußstutzen gefördert wird und die Pumpe einen relativ großen Spalt zwischen Kreiselrad und Pumpengehäuse aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß die Öffnung (14) des Zulaufstutzens (12) in der Zarge (13) des Pumpengehäuses (1) über dem Flügelkopf (15) des Kreiselrades (2) angeordnet ist und die Stellung der Achsen der Ablaufstutzen (16 und 17) zueinander von parallel zum Zulaufstutzen (12) bis zu einem Winkel von 180° beträgt.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Öffnung (18) der Ablaufstutzen (16 und 17) im Pumpengehäuse (1) mit einer mit dem Umfang des Kreiselrades (2) verlaufenden Zunge (19) überdeckt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33567389A DD290035A5 (de) | 1989-12-14 | 1989-12-14 | Kreiselpumpe fuer eine waschmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33567389A DD290035A5 (de) | 1989-12-14 | 1989-12-14 | Kreiselpumpe fuer eine waschmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD290035A5 true DD290035A5 (de) | 1991-05-16 |
Family
ID=5614728
Family Applications (1)
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| DD33567389A DD290035A5 (de) | 1989-12-14 | 1989-12-14 | Kreiselpumpe fuer eine waschmaschine |
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| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD290035A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108223452A (zh) * | 2018-03-05 | 2018-06-29 | 常州雷利电机科技有限公司 | 一种双向排水泵及具有该泵的排水循环系统和家用电器 |
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1989
- 1989-12-14 DD DD33567389A patent/DD290035A5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108223452A (zh) * | 2018-03-05 | 2018-06-29 | 常州雷利电机科技有限公司 | 一种双向排水泵及具有该泵的排水循环系统和家用电器 |
| CN108223452B (zh) * | 2018-03-05 | 2024-03-01 | 常州雷利电机科技有限公司 | 一种双向排水泵及具有该泵的排水循环系统和家用电器 |
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