DD248902A1 - Magnetkreisanordnung mit erregerspule - Google Patents

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DD248902A1
DD248902A1 DD28908586A DD28908586A DD248902A1 DD 248902 A1 DD248902 A1 DD 248902A1 DD 28908586 A DD28908586 A DD 28908586A DD 28908586 A DD28908586 A DD 28908586A DD 248902 A1 DD248902 A1 DD 248902A1
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DD
German Democratic Republic
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core
magnetic circuit
circuit arrangement
coil
bobbin
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Application number
DD28908586A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Weis
Dietrich Messing
Joachim Brummundt
Original Assignee
Grossbreitenbach Relaistech
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Abstract

Die Erfindung ist geeignet zur Anwendung in Relais, Schuetzen und Elektromagneten. Ziel der Erfindung ist eine Magnetkreisanordnung mit Erregerspule, die sich hinsichtlich ihrer Einzelteile, Montage und Justagefreiheit sehr rationell herstellen laesst. Aufgabe der Erfindung ist eine Magnetkreisanordnung, die aus zusammensteckbaren, vom Spulenkoerper gehaltenen Stanz- und Biegeteilen besteht, gleichen Eisenquerschnitt in Joch und Kern sowie ihren Verbindungsstellen aufweist, variierbar in der Lage und der Bemessung der Polflaechen ist und ein prismatisches Einbauvolumen zweckmaessig ausfuellt. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass ein quadratischer Kern aus zwei entlang der Spulenachse aufeinanderliegenden Flachteilen gebildet wird, von denen jedes unmittelbar an einem Ende des Spulenkoerpers die doppelte Breite annimmt, eine oder mehrere rechtwinklige Biegungen besitzt und zusaetzlich das jeweils andere Flachteil in speziellen Ausformungen mit halbem Kernquerschnitt beruehrt. Die Kern-Joch-Anordnung ueberragt den Spulenkoerper um die Kernbreite. Die vorhandenen Freiraeume gegenueber dem prismatischen Huellvolumen werden zum Anbringen der Spulenanschluesse genutzt. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Magnetkreisanordnung mit Erregerspule, wie sie zum Beispiel bei Relais, Schützen, Elektromagneten usw. angewendet wird.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Magnetkreisanordnungen bekannt, bei denen der Kern und das Joch mit Hilfe von Stanz- und Biegewerkzeugen hergestellt werden. Der Spulenkern kann einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen.
Das Verbinden der einzelnen Magnetkreisteile außerhalb des Spulenkörpers erfolgt durch Preßpassungen, Schraub- oder Nietverbindungen, die eine Justage der Magnetkreisanordnung bedingen.
Weiterhin sind bezüglich der Magnetkreisteile Steckverbindungen innerhalb des Spulenkörpers bekannt. Diese Steckverbindungen können mit gestanzten und gestabelten Blechpaketen oder mit wenigen massiven Teilen ausgeführt werden.
Die Berührungsflächen der Magnetkreisteile innerhalb des Spulenkörpers können parallel oder schräg zur Spulenachse liegen, wie das zum Beispiel in den Erfindungsbeschreibungen DE-OS 3221787; DE-OS 3415761; DE-OS 2554435; DE-OS 3340403 oder DD-WP 96606 offenbart wird. Bei gleichen Eisenquerschnitten von Kern und Joch sowie deren Verbindungsstellen überragt der Magnetkreis um mindestens das Doppelte der kleinen Kernabmessung die Spulenkörperlänge. Anderenfalls kommt es zu einer ungenügenden Materialausnutzung oder lokaler Sättigung für den Magnetkreis mit einseitigem Rückschluß.
Die genannten Nachteile betreffen auch einteilige, an beiden Spulenflanschen abgewinkelten Kern-Joch-Ausführungen, wie sie zum Beispiel in der DE-OS 23340030 beschrieben sind.
Werden Kern und Joch gemäß der DE-OS 2655030 aus einem U-förmigen, in die Spule einführbaren Teil gefertigt, so ist die Polfläche gleich dem Kernquerschnitt und kann nicht vergrößert werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Magnetkreisanordnung mit Erregerspule, die sich hinsichtlich ihrer Einzelteile, Montage und Justagefreiheit sehr rationell herstellen läßt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Magnetkreisanordnung mit Erregerspule zu schaffen, die aus zusammensteckbaren, vom Spulenkörper gehaltenen Stanz- und Biegeteilen besteht, gleichen Eisenquerschnitt in Joch und Kern sowie ihren Verbindungsstellen aufweist, variierbar in der Lage und der Bemessung der Polflächen ist und ein prismatisches Einbauvolumen zweckmäßig ausfüllt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein quadratischer Kern aus zwei entlang der Spulenachse aufeinanderliegenden Flachteilen gebildet wird, von denen jedes unmittelbar an einem Ende des Spulenkörpers die doppelte Breite annimmt, eine oder mehrere Biegungen besitzt und zusätzlich das jeweils andere Flachteil in speziellen Ausformungen mit halbem Kernquerschnitt berührt.
Weiterhin dadurch, daß die Kern-Joch-Anordnung den Spulenkörper um die Kernbreite überragt und die vorhandenen Freiräume gegenüber dem prismatischen Hüllvolumen zum Anbringen der Spulenanschlüsse genutzt werden, wobei deren Lage von der Anordnung der Polflächen abhängt.
Bei einer rationellen Teilefertigung, Montage und einem funktionsgerechten und volumensparenden Materialeinsatz ist eine hocheffiziente Magnetkreisgestaltung bei gleichzeitiger Arbeitszeit- und Materialeinsparung möglich.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Magnetkreisanordnung, gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel; Fig. 2: die Magnetkreisanordnung nach Fig. 1, von oben gesehen;
Fig.3: die Magnetkreisanordnung nach Fig. 1, von unten gesehen;
Fig.4: einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Magnetkreisanordnung, gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel; Fig.5: die Magnetkreisanordnung nach Fig.4 (ohne Anker), von oben gesehen Fig.6: die Magnetkreisanordnung nach Fig.4, von unten gesehen.
Die erfindungsgemäße Magnetkreisanordnung, gemäß dem Ausführungsbeispiel entsprechend den Fig. 1 bis 3, besteht im wesentlichen aus dem Spulenkörper 1, den beiden Kern-Joch-Teilen 2 und 3 und dem Anker 4.
Die Kern-Joch-Teile 2 und 3 sind zweifach so gebogen, daß sie je einen längeren und einen diesem gegenüberliegenden und dazu parallelverlaufenden kürzeren Schenkel besitzen. Die längeren und jeweils den halben Kernquerschnitt aufweisenden Schenkel der beiden Kern-Joch-Teile 2 und 3 werden zu beiden Seiten in den Spulenkörper 1 eingeführt und bilden zusammen den Kern.
Die kurzen Schenkel der Kern-Joch-Teile 2 und 3 sind mit ihren Stirnflächen gegenüberliegend angeordnet, übergreifen die Wicklung 7 und bilden gleichzeitig die Polflächen 5 u'nd 6. Diesen variabel gestaltbaren Polflächen 5 und 6 gegenüberliegend ist der Anker 4 angeordnet.
Der längere Schenkel des Kern-Joch-Teils 3 liegt mit seiner Stirnseite, die dem halben Kernquerschnitt entspricht, an der Breitseite des Kern-Joch-Teils 2. Andererseits berührt der längere Schenkel des Kern-Joch-Teils 2 mit beiden Längsseiten auf zwei Flächen mit insgesamt halbem Kernquerschnitt in einer Ausformung das Kern-Joch-Teil 3.
Die Wicklung 7 ist mit den Spulenanschlüssen 8 verbunden. Die Spulenanschlüsse 8 sind zum Beispiel durch Umspritzen einseitig am Spulenkörper 1 befestigt.
Die erfindungsgemäße Magnetkreisanordnung, gemäß dem Ausführungsbeispiel entsprechend den Fig.4 bis 6, besteht gegenüber dem 1. Ausführungsbeispiel aus analogen aber veränderten Teilen, die jedoch im Gesamtsystem die gleichen Funktionen ausüben.
Die beiden Kern-Joch-Teile 10 und 11 werden ebenfalls mit ihren den Kern bildenden Schenkeln zu beiden Seiten in den Spulenkörper 9 eingeführt und durch diesen gehalten.
Der Anker 12 schließt über die unterschiedlich ausgebildeten Polflächen 13 und 14 den Magnetkreis.
Diebeiden Kern-Joch-Teile 10 und 11 berühren sich an den Spulenenden bzw. in der Nähe der Spulenanschlüsse 16 breitseitigstirnseitig jeweils mit halbem Kernquerschnitt.
Die Wicklung 15 ist an den diagonal angeordneten Spulenanschlüssen 16 kontaktiert.

Claims (3)

1. Magnetkreisanordnung mit Erregerspule, welche aus zwei gebogenen Stanzteilen, die im Spulenkörper zusammengesteckt werden, besteht, gekennzeichnet dadurch, daß die den quadratischen Kern bildenden Flachteile unmittelbar an den Spulenkörperenden die doppelte Breite annehmen, eine oder mehrere Biegungen aufweisen und sich in speziellen Ausformungen mit halbem Kernquerschnitt berühren.
2. Magnetkreisanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die den Kern bildenden Flachteile Polflächen (5; 6; 13; 14) in der durch Anzahl und Richtung der Biegungen bestimmten Lage aufweisen.
3. Magnetkreisanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Spulenanschlüsse (8; 16) einseitig oder diagonal, Freiräume zum prismatischen Hüllvolumen ausfüllend am Spulenkörper (1; 9) angeordnet sind.
DD28908586A 1986-04-14 1986-04-14 Magnetkreisanordnung mit erregerspule DD248902A1 (de)

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