DD219591C2 - Betätigungseinrichtung für eine Schutzklappe - Google Patents

Betätigungseinrichtung für eine Schutzklappe

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DD219591C2
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Description

-2- 256 374 1
Torsionssteife. Dies hat den Vorteil, daß bei Erreichen der mechanischen Endlagen der Schutzklappe 4 der Getriebemotor 10 noch nicht vollständig zum Stillstand gekommen sein muß. Die biegsame Welle 9 wird um den entsprechenden Nachlaufwinkel des Getriebemotors 10 verdreht. Dadurch erfolgt einerseits auch ohne Rutschkupplung eine Drehmomentbegrenzung, andererseits wird die Schutzklappe 4 mit einer gewissen Kraft geschlossen gehalten, auch wenn Streuungen im Nachlaufwinkel des Getriebemotors 10 auftreten.
In weiterer vorteilhafter Ausführung der Erfindung können anstelle des Getriebemotors 10 auch andere Antriebselemente mit langsamer Drehbewegung eingesetzt werden. Das Schutzrohr 8 schützt die biegsame Welle 9 vor mechanischen Beschädigungen; es verhindert deren Ausknicken und verhindert das Eindringen von Kühlflüssigkeit in den rechts der Wand 1 liegenden Raum. Zur Verbesserung der Dichtwirkung wird der Zwischenraum zwischen Schutzrohr 8 und biegsamer Welle 9 mit einem Fett gefüllt. Der Getriebemotor 10 kann weitab von der Schutzklappe 4 angebaut werden. Damit kann er optimal vor Schmutz geschützt werden. Der Arbeitsraum der Maschine wird nur um den Platzbedarf des Schutzrohres 8 eingeengt.

Claims (4)

1. Betägigungseinrichtung für eine Schutzklappe, insbesondere für einen Meßtaster, der im Arbeitsraum einer Werkzeugmaschine angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß eine Schutzklappe (4) mittels einer biegsamen Welle (9) mit einem Abtriebselement eines Getriebemotors 10 drehverbunden ist.
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Erfindungsanspruch:
2. Betätigungseinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine biegsame Welle (9) von einem Schutzrohr (8) umhüllt ist.
3. Betätigungseinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Antriebselement ein Getriebemotor (10) oder ein anderes Element mit langsamer Drehbewegung angeordnet ist.
4. Betätigungseinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in einem Schutzverdeck (2) je ein Schalter (6; 7) zur Begrenzung und Überwachung des Öffnungs- und Schließhubes angeordnet ist, die mit dem Getriebemotor (10) elektrisch verbunden sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Betätigungseinrichtung für eine Schutzklappe, insbesondere für einen Meßtaster, der im Arbeitsraum einer Werkzeugmaschine angeordnet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Schutzvorrichtungen bekannt, bei denen die Schwenkbewegung des zu schwenkenden Vorrichtungsteiles von einem Hydraulik-bzw. Pneumatikzylinder oder von einem Elektromagnet erzeugt wird, wobei dessen Linearbewegung mittels eines mit der Schwenkachse drehfest und mit der Kolbenstange gelenkig verbundenen Hebels in die Drehbewegung der Schwenkachse umgeformt wird. Mit einer solchen Einrichtung ist ein Schwenkwinkel von fast 180 Grad nicht zu erreichen. Es gibt Anwendungsfälle, bei denen der Schwenkwinkel fast 180 Grad betragen muß. Auch dazu ist eine Einrichtung bekannt, bei der eine einen Hydraulikzylinder beinhaltende Kurbelschleife mit einem Viergelenk-Koppelgetriebe in Reihe geschaltet ist. Die bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Antriebs- u. Übertragungsglieder in unmittelbarer Nähe der Schwenkachse angebracht sein müssen, d.h. es ist viel Platz erforderlich. Das wirkt besonders störend, wenn die Schutzvorrichtung z. B. als Schutz eines Meßtasters zur Messung der Werkzeuge im Arbeitsraum einer Drehmaschine eingesetzt wird. Die Abmessungen der Schutzvorrichtung beeinflussen in diesem Fall den kollisionsfreien Arbeitsraum. Je größer die Schutzvorrichtung ist, um so eingeschränkter sind die Bestückungsmöglichkeiten des Werkzeugträgers mit Werkzeugen. Außerdem ist es in diesem Einsatzfall erforderlich, daß die Wirkstelle des Meßtasters nach Offnen der Schwenkvorrichtung vollständig außerhalb der feststehenden Abdichtung liegt, so daß alle Werkzeuge ungehindert vom Taster erreicht werden können. Aus dieser Forderung ergibt sich ein nötiger Schwenkwinkel von fast 180 Grad. Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich aus der Lage der Antriebs- und Übertragungsglieder unmittelbar im Arbeitsraum. Durch Späne- und Kühlmitteleinwirkung wird die Funktitinssicherheit herabgesetzt, es sei denn, es wird ein beträchtlicher Aufwand für die Kapselung dieser Elemente getrieben.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung sollen die dargelegten Nachteile der bekannten Betätigungseinrichtungen beseitigt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Betätigungseinrichtung für eine Schutzklappe zu schaffen, die mit geringem Aufwand und kleinem Platzbedarf realisiert ist.
Dies wird bei einer Betätigungseinrichtung für eine Schutzklappe erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine Schutzklappe mittels einer biegsamen Welle mit dem Abtriebselement eines Getriebemotors drehverbunden ist, und daß die biegsame Welle von einem Schutzrohr umgeben ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann als Antriebselement ein Getriebemotor oder ein anderes Element mit langsamer Drehbewegung angeordnet sein. Weiterhin sind im Schutzverdeck je ein Schalter zur Begrenzung und Überwachung des Öffnungs- und Schließhubes angeordnet, die mit dem Getriebemotor elektrisch verbunden sind.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht der Betätigungseinrichtung,
Fig. 2: eine Draufsicht zu Fig. 1.
An einer den Arbeitsraum begrenzenden Wand 1 ist eine Schutzabdeckung 2 befestigt. Innerhalb dieser Schutzabdeckung 2 befindet sich ein Meßtaster 3. Eine Schutzklappe 4 verschließt die Schutzabdeckung 2 so, daß der Meßtaster 3 gegen mechanische Einwirkungen geschützt ist. Die Schutzklappe 4 ist mittels eines Scharnieres 5 schwenkbar mit der Schutzabdeckung 2 verbunden. Zwei induktive Näherungsschalter 6; 7 sind mit der Schutzabdeckung 2 fest verbunden. Mit dem Scharnier 5 und der Wand 1 ist ein Schutzrohr 8 verbunden. Im Schutzrohr 8 befindet sich eine biegsame Welle 9. Diese ist einerseits mit dem Abtriebszapfen eines Getriebemotors 10 und anderseits mit dem Schamierbolzen des Scharnieres 5 drehfest verbunden. Der Scharnierbolzen des Scharnieres 5 ist drehfest mit der Schutzklappe 4 verbunden, gegenüber der Schutzabdeckung 2 ist der Scharnierbolzen drehbar angeordnet.
Die Wirkungsweise der Betätigungseinrichtung wird nachfolgend beschrieben.
Während des Arbeitsprozesses m.uß der Meßtaster 3 vor mechanischen Einwirkungen, wie z. B. durch den Spänefall·, geschützt werden. Zu diesem Zweck befindet sich die Schutzklappe 4 in geschlossener Stellung. Diese wird mittels induktivem Näherungsschalter 6 überwacht. Der Befehl zum Öffnen der Schutzklappe 4 setzt den Getriebemotor 10 in Betrieb. Die Drehbewegung des Getriebemotors 10 wird durch die biegsame Welle 9 auf den Scharnierbolzen des Scharnieres 5 und damit auf die Schutzklappe 4 übertragen. Wenn diese die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Öffnungsstellung erreicht hat, wird durch den induktiven Näherungsschalter 7 das Abschalten des Getriebemotors 10 ausgelöst. Der Schließvorgang der Schutzklappe 4 erfolgt analog mit umgekehrter Motordrehrichtung, wobei das Abschalten des Getriebemotors 10 vom induktiven Näherungsschalter 6 ausgelöst wird. Die biegsame Welle 9 hat auf Grund ihres konstruktiven Aufbaues keine sehr große

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