DD218940C2 - Hochdruckfiammrohr für Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprinzip - Google Patents

Hochdruckfiammrohr für Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprinzip

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DD218940C2
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DD
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tube
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pressure
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boiler
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Description

-2- 252 433
Membranflammrohr ausgehend vom unteren, waagerecht liegenden Röhrensammler zweimal so abgeknickt, daß der obere Röhrensammler zum unteren Röhrensammler einen Winkel von nahezu 90 Grad bildet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 — das in die Vorfeuerungsanlage eingebaute Hochdruck-Membranflammrohr gemäß der Erfindung, Fig. 2 — einen Schnitt durch das Hochdruck-Membranflammrohr gemäß der Erfindung.
Der Schwelbrandofen 1 besteht aus einem mit Schamottesteinen ausgemauerten Mantel 2 sowie einem zugehörigen drehbaren Rost 4. Das Hochdruck-Membranflammrohr 3 weist einen aus parallel zueinander liegenden, vom Kühlwasser durchflossenen Rohren 5 aufgebauten Mantel auf, deren Außenmantel untereinander rauchgasdicht durch Verbindungsblech bzw. Blechstreifen 11 aus einem geeigneten, hitzebeständigen Material verbunden sind. Die Rohre 5 enden beidseitig in kreisringförmigen Röhrensammlern 6; 7, die ihrerseits ebenfalls mit den Verbindungsblechen 11 rauchgasdicht verbunden werden und die in den Kesselkreislauf eingebunden sind. Der obere Röhrensammler 6 dampfseitig über eine im oberen Kesselraum (Dampfraum) endende Ableitung 9 und der untere Röhrensammler 7 wasserseitig über eine am Kessel angeschlossene Speisewasserzuleitung 8, die über ein Hosenstück an den unteren Röhrensammler 7 angeschlossen wird. Dabei sind die horizontal zur umlaufenden Rohrachse des unteren Röhrensammlers 7 angeschlossenen Rohrschenkel des Hosenstückes um etwa 90 Grad gegeneinander versetzt und bogenförmig so an den unteren Röhrensammler 7 geführt, daß auftretende Wärmespannungen bzw. -dehnungen ausreichend kompensiert werden. Mittig zwischen den Rohrschenkeln des Hosenstückes wird unterhalb des unteren Röhrensammlers 7 eine im Bereich der Schwelbrandfeuerung feuerfest isolierte, absperrbare Abschlämmleitung 10 aus dem unteren Röhrensammler 7 herausgeführt. Zur besseren Anpassung des Hochdruck-Membranflammrohres 3 an das Flammrohr des Hochdruckdampferzeugers ist das Hochdruck-Membranflammrohr gemäß der Erfindung vom unteren, waagerecht liegenden Röhrensammler 7 zweimal so abgeknickt, daß der obere Röhrensammler 6 zum unteren Röhrensammler 7 einen Winkel von nahezu 90 Grad bildet.

Claims (1)

  1. -1- 252 403 4
    Erfindungsanspruch:
    Hochdruckflammrohr fur Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprmzip, gekennzeichnet dadurch, daß das Hochdruckflammrohr als Membranflammrohr ausgebildet ist, dessen Wand aus parallel liegenden, vom Kuhlwasser durchflossenen Rohren (5) gebildet wird, deren Außenmantel untereinander durch Verbmdungsbleche (11) aus einem geeigneten, hitzebestandigen Material rauchgasdicht verbunden werden und die beidseitig in kreisringformigen Rohrensammlern (6, 7) enden, deren Außenmantel ebenfalls mit den Verbindungsblechen (11) rauchgasdicht verbunden werden und die in den Kesselkreislauf des Hochdruckdampferzeugers eingebunden sind, und zwar der obere Rohrensammler (6) dampfseitig über eine im oberen Kesselraum (Dampfraum) endende Ableitung (9) und der untere Rohrensammler (7) wasserseitig über eine Speisewasserzuleitung (8), die einerseits an den Hochdruckkessel (nicht dargestellt) und andererseits über ein Hosenstuck an den unteren Rohrensammler (7) angeschlossen wird, wobei die horizontal zur umlaufenden Rohrachse des unteren Rohrensammlers (7) angeschlossenen Rohrschenkel des Hosenstuckes um etwa 90 Grad gegeneinander versetzt und bogenförmig an den unteren Rohrensammler (7) gefuhrt werden und mittig zwischen ihnen unterhalb aus dem unteren Rohrensammler (7) eine im Bereich der Schwelbrandfeuerung feuerfest isolierte, absperrbare Abschlammleitung (10) herausgeführt wird und wobei weiterhin das Hochdruck-Membranflammrohr (3) von waagerecht liegenden unteren Rohrensammler (7) ausgehend zweimal so abgeknickt ist, daß der obere Rohrensammler (6) zum unteren Rohrensammler (7) einen Winkel von nahezu 90 Grad bildet
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Hochdruckflammrohr fur Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprmzip mit Saugzugbeluftung, dessen Kühlkreislauf in den Kesselkreislauf eines Hochdruckdampferzeugers eingebunden ist
    Charakteristik der bekannten technischen Losungen
    Die Verwendung von Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprmzip mit Saugzugbeluftung, insbesondere zur Verbrennung von schwierigen bzw niederwertigen festen Brennstoffen, wie bspw Rohbraunforderkohle, zu Heizzwecken ist bekannt Derartige Vorfeuerungen werden jedoch allgemein nur fur drucklose Heizungsanlagen (Gliederkessel) bzw fur Dampferzeuger mit Niederdruckdampf eingesetzt Der Einsatz an Hochdruckdampferzeugern, vor allem im Hinblick auf die Substitution hochwertiger flussiger oder gasformiger Brennstoffe durch niederwertige feste Brennstoffe bei gleichzeitiger Minimierung der Kosten fur die Umrüstung wurde bisher nur vereinzelt und ausschließlich nur bei vom Kesselkreislauf getrenntem Kühlkreislauf fur die Flammrohre der Vorfeuerung angewandt Die bei derartigen Schwelofenvorfeuerungen allgemein übliche Form der drucklosen Flammrohrkuhlung ist nur mit Niederdruckdampferzeugern oder Warmwasserheizungen (Gliederkessel mit dem eigentlichen Heizkreislauf kombinierbar und damit auch auf den jeweils vorliegenden Bedarf abstimmbar Demgegenüber ist eine optimale Verwertung der bei der Schwelofenvorfeuerung entstehenden Warme bei getrennten Kreisläufen fur Warmwasser und Hochdruckdampf nicht in allen Anwendungsfallen und auch nicht bei allen bspw jahres- und/oder tageszeitlich bedingten bzw beeinflußten Betriebsbedingungen gegeben
    Bei der Anwendung von Öl- oder Gasbrennern ist die Verwendung eines sogenannten Strahlungsheizabschnittes als Dampferzeuger vorgeschlagen worden (DE-OS 3026866) Dieser Strahlungsheizabschnitt ist dabei in Form einer zylindrischen, horizontal angeordneten, mit einer Feuerfestauskleidung der Innenwand versehenen Schale mit einem Brenner zum Einspeisen eines Flammkorpers im wesentlichen längs der Zylinderachse ausgebildet An der Feuerfestauskleidung der Gehauseschale-Innenwand sind Rohre in mehreren, maanderformig nebeneinander geführten Strängen montiert und mit der Speisewasserquelle bzw dem Dampfabnehmer verbunden Mittels Durchsatzsteuerungen fur jeden der so enstandenen Rohrpfade soll garantiert werden, daß der Durchsatz in allen Pfaden gleich gehalten und damit eine gleichmäßige Wärmeabführung garantiert werden kann
    Ziel der Erfindung
    Es ist Ziel der Erfindung, ein Hochdruckflammrohr fur Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprmzip zum Einsatz der Vorfeuerungen an Hochdruckdampferzeugern, insbesondere zur Substitution von hochwertigen flussigen oder gasformigen durch niederwertige feste Brennstoffe, zu entwickeln, dessen Einsatz eine optimale Verwertung der bei der Schwelbrandvorfeuerung entstehenden Warme bei gleichzeitiger Minimierung der Kosten fur die Umrüstung ermöglicht
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hochdruckflammrohr fur den Einsatz von Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprmzip an Hochdruckdampferzeugern zu entwickeln, das sich bei minimalen Umrustungskosten an das Flammrohr des Hochdruckdampferzeugers anschließen laßt und dessen Kühlkreislauf in den Kreislauf des Hochdruckdampferzeuger eingebunden werden kann
    Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit einem als Hochdruckflammrohr ausgebildeten Membiamlammrohr gelost, dessen Wandung aus parallel liegenden, vom Kuhlwasser durchflossenen Rohren gebildet wird, deren Außenmantel untereinander durch Bleche aus einem geeigneten, hitzebestandigen Material rauchgasdicht verbunden werden und die beidseitig in kreisringformigen Rohrensammlern enden, wobei auch die Stirnseiten der Verbmdungsbleche mit den kreisringformigen Rohrensammlern rauchgasdicht verbunden werden Die Rohrensammler sind ihrerseits in den Kesselkreislauf des Hochdruckdampferzeugers eingebunden Der obere Rohrensammler dampfseitig über eine im oberen Kesselraum (L ampfraum) endende Ableitung und der untere Rohrensammler wasserseitig über eine an den Kessel angeschlossene Speisewasserzuleitung, die über ein Hosenstuck an den unteren Rohrensammler angeschlossen wird Dabei sind die horizontal zur umlaufenden Rohrachse des unteren Rohrensammlers angeschlossenen Rohrschenkel des zugehörigen Hosenstuckes symmetrisch um etwa 90 Grad gegeneinander versetzt und bogenförmig so an den unteren Rohrensammler gefuhrt, daß auftretende Warmespannungen bzw -ausdehnungen ausreichend kompensiert werden M'ttig zwischen den Rohrschenkeln des Hosenstuckes wird unterhalb des unteren Rohrensammlers eine im Bereich des Ofens feuerfest isolierte, absperrbare Abschlammleitung aus dem unteren Rohrensammler herausgeführt Zur besseren Anpassung des Hochdruck-Membranflammrohres gemäß der Erfindung an dasjeweilige Flammrohr des Hochdruckdampferzeugers ist das

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