DD217201C2 - Glasschmelzwanne mit rekuperativer Luftvorwärmung - Google Patents
Glasschmelzwanne mit rekuperativer LuftvorwärmungInfo
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Description
-з- 254 311 О
Dimensionierung 11; 12 wird in den Bereich des Oberofens 5, der dem Strahlungsgitter 9 naheliegt, mehr Wärmeenergie gestrahlt, als zu den Wänden des Abgaskanals 14. Damit werden der Energiehaushalt der Schmelzwanne und das Einschmelzen des Gemenges nach dem Hauptpatent 154971 verbessert.
Claims (1)
- -2- 254 311 ОErfindungsanspruch:Glasschmelzwanne mit rekuperativer Luftvorwärmung, bei der in den Seiten- und/oder Stirnwänden des Oberofens zu Abzugskanälen führende Abzugsöffnungen für Abgase angeordnet sind nach Patent 154971, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlungsgitter (9) aus Feuerfestmaterial besteht, das zwei unterschiedliche Emissionsgrade aufweisende Schichten (11; 12) hat, die vertikal zur Längsrichtung des Abgaskanals (14) derart angeordnet sind, daß die Schicht (11) mit dem höheren Emissionsgrad dem Oberofen (5) zugewandt ist und daß die Schichten (11; 12) untereinander ein Verhältnis der Emissionsgrade von 1 <V<3,5 besitzen und die Dicke der Schicht (11) mit dem höheren Emissionsgrad das 0,2- bisO,8fache der Dicke des Strahlungsgitters (9) beträgt.Hierzu 1 Seite ZeichnungAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft eine Glasschmelzwanne mit rekuperativer Luftvorwärmung, bei der in den Seiten- und/oder Stirnwänden des Oberofens zu Abzugskanälen führende Abzugsöffnungen für Abgase angeordnet sind nach Patent 154971.Charakteristik der bekannten technischen LösungenDie Erfindung nach dem Hauptpatent Nr. 154971 sieht vor, in jeder der Abzugsöffnungen der Seiten- und/oder Stirnwände ein den gesamten Querschnitt der Abzugsöffnung einnehmendes und aus einem Gittergerüst mit Strömungskanälen für den Abzug der Abgase bestehendes Strahlungsgitter anzuordnen. Die Erfindung vermittelt weiterhin die Lehre über die konstruktive Ausführung, spezielle Dimensionierung und Lage des Strahlungsgitters innerhalb der Abzugsöffnungen. Dadurch wird weitgehend die Abstrahlung der Wärme aus dem Oberofen der Glasschmelzwanne in den Abgaskanal vermieden. Die Lage der Gemengezuführeinrichtung in der Nähe des Strahlungsgitters bewirkt außerdem, da das Strahlungsgitter annähernd die Temperatur der Abgase annimmt und daher ein Ansteigen der Temperatur des Oberofens in diesem Bereich erfolgt, daß der Schmelzprozeß des Gemenges beschleunigt und die Gemengeverstaubung gesenkt wird. Nachteilig ist bei der Erfindung nach dem Hauptpatent Nr. 154971 jedoch, daß ein relativ hoher Betrag der Wärmestrahlung vom Strahlungsgitter auch auf die Wände des Abgaskanals erfolgt, wodurch die Wärmestrahlung vom Strahlungsgitter in den Oberofen begrenzt wird, was sich wiederum auf den Energiehaushalt der Glasschmelzwanne störend auswirkt.Ziel der ErfindungDie Erfindung verfolgt den Zweck, die technisch-ökonomischen Parameter der Glasschmelzwanne nach Patent 154971 durch Verringerung des Energiebedarfs zu verbessern.Wesen der ErfindungDer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch ein neues Konstruktionsprinzip das Strahlungsgitter so zu gestalten, daß die Wärmestrahlung in den Oberofen der Glasschmelzwanne erhöht, das Einschmelzen des Gemenges beschleunigt und die Abstrahlung von Wärmeenergie an die Wände des Abgaskanals gesenkt wird.Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, wenn das Strahlungsgitter aus Feuerfestmaterial zwei unterschiedliche Emissionsgrade aufweisende Schichten hat, die vertikal zur Längsrichtung des Abgaskanals derart angeordnet sind, daß die Schicht mit dem höheren Emissionsgrad dem Oberofen zugewandt ist und daß die Schichten untereinander ein Verhältnis der Emissionsgrade von 1 <V<-3,5 besitzen und die Dicke der Schicht mit dem höheren Emissionsgrad das 0,2- bis 0,8fache der Dicke des Strahlungsgitters beträgt.Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die dem Oberofen der Glasschmelzwanne zugewandte Fläche des Strahlungsgitters eine höhere Temperatur und bessere Strahlungseigenschaften als die den Wänden des Abgaskanais zugewandte Fläche hat. Damit ist gewährleistet, daß vom Strahlungsgitter in den dem Oberofen der Glasschmelzwanne naheliegenden Bereich mehr Wärmeenergie gestrahlt wird, als zu den Wänden des Abgaskanals. Dadurch wird die Temperatur im Oberofen im Bereich der Abgasöffnungen erhöht und somit der Energiehaushalt der Schmelzwanne verbessert und das Einschmelzen des Gemenges beschleunigt.AusführungsbeispielAnhand der schematischen Zeichnung, die einen Längsschnitt durch den Bereich zwischen Oberofen und Abgaskanal einer Glasschmelzwanne mit rekuperativer Luftvorwärmung zeigt, soll die Erfindung beispielsweise erläutert werden.Die Glasschmelzwanne besteht aus dem Oberofen 5, der von dem Gewölbe 6, den Stirnwänden 1 und den Seitenwänden 13 gebildet wird. Der Oberofen 5 deckt das Schmelzbassin (übersichtshalber nicht dargestellt) mit der Schmelze 10 ab. Der Oberofen 5, der sich über dem Schmelzbassin befindet, ist mit Gemengeeinlegeöffnungen 7 versehen. Der Abgaskanal 14, bestehend aus Gewölbe 4, Boden 8 und Abschlußwand 15, ist dem Oberofen 5 nachgeordnet.Zwischen dem Oberofen 5 und dem Abgaskanal 14 befindet sich das Strahlungsgitter 9 mit den Strömungskanälen 3. Es besteht aus zwei Schichten 11; 12 Feuerfestmaterial, die vertikal zur Längsrichtung des Abgaskanals 14 ar geordnet sind. Die Schichten 11; 12 haben unterschiedliche Emissionsgrade, und zwar hat die Schicht 11, die dem Oberofen zugewandt ist, den höheren Emissionsgrad.Der unterschiedliche Emissionsgrad der Schichten 11; 12 kann durch verschiedene Feuerfestmaterialien erreicht werden. So kann beispielsweise die Schicht 11 aus SG 30 bestehen, während die Schicht 12 aus dem Feuerfestmaterial ZK 20 hergestellt ist. Wesentliche Bedeutung für die Funktion des Strahlungsgitters 9 hat das Verhältnis der Emissionsgrade der Schichten 11;Es muß im Bereich von 1 <V<3,5 liegen, selbstverständlich bezogen auf Temperaturen, die beim Schmelzen von Glasgemenge erforderlich sind. Die Dicke der Schicht 11 mit dem höheren Emissionsgrad beträgt das 0,2- bis 0,8fache der Gesamtdicke des Strahlungsgitters 9.Das bevorzugte Verhältnis der Dicke der Schicht 11 mit dem höheren Emissionsgrad zu der Gesamtdicke des Strahlungsgitters richtet sich nach den physikalischen Eigenschaften und Kosten des Feuerfestmaterials und beträgt bei angezogenen Materialien SG 30 und ZK 20 beispielsweise 0,5:0,5. Zum besseren HaltJst das Strahlungsgitter 9 von einer Einfassung 2 umgeben.Im Betrieb der Glasschmelzwanne durchströmen die Abgase vom Oberofen 5 zu dem Abgaskanal 14 zuerst die Schicht 11 mit dem höheren Emissionsgrad. Damit erhält die Schicht 11 eine höhere Temperatur als die Schicht 12, die dem Abgaskanal 14 zugewandt ist. In Verbindung mit dem höheren Emissionsgrad der Schicht 11 und der dargelegten Anordnung und
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