DD210370A1 - Verfahren zur herstellung eines entladungsgefaesses, insbesondere fuer niederdruckgasentladungslampen - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines entladungsgefaesses, insbesondere fuer niederdruckgasentladungslampen Download PDF

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DD210370A1
DD210370A1 DD24360382A DD24360382A DD210370A1 DD 210370 A1 DD210370 A1 DD 210370A1 DD 24360382 A DD24360382 A DD 24360382A DD 24360382 A DD24360382 A DD 24360382A DD 210370 A1 DD210370 A1 DD 210370A1
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low
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phosphor
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DD24360382A
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Ingo Teichert
Joerg Rennhak
Dieter Krebs
Werner Zucht
Original Assignee
Narva Rosa Luxemburg K
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Entladungsgefaesses, insbesondere fuer einseitig gesockelte kompakte Niederdruckgasentladungslampen kleiner Leistung.Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zu entwickeln, nach welchem Entladungsgefaesse fuer kompakte Niederdruckentladungslampen, durch einen technologisch unkomplizierten Biegeprozess ohne Materialmehraufwand und ohne zusaetzlichen, Massnahmen zur Verbesserung der Haftfaehigkeit des Leuchtstoffs hergestellt werden koennen. Die Aufgabeder Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung eines Entladungsgefaesses fuer Niederdruckentladungslampen zu entwickeln, wonach das spitzbogenfoermige Mittelteil des Entladungsgefaesses einen moeglichst geringen Abstand der parallelzueinander angeordneten stabfoermigen Rohrteile ermoeglicht und im mit Leuchtstoff beschichteten Mittelteil Abplatzungen und Vergrauungen weitgehend vermieden werden koennen. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass das unbeschlaemmte Glasrohr in einem festgelegten Bereich durch eine Waermequelle speziell verformt wird und nach dem Belegen mit einer Leuchtstoffschicht und dem Einschmelzen der Gestelle ueber eine halbkreisfoermige Bewegung zusammengefuehrt wird.

Description

Titel· d'öT-Erfindung
f~\ Verfahren zur Herstellung eines Entladungsgefäßes, insbesondere für Niederdruckgasentladungslampen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Entladungsgefäßes, insbesondere für einseitig gesockelte Niederdruckgasentladungslampen kleiner Leistung, wobei das Entladungsgefäß aus mindestens zwei parallel zueinander angsQ.rdne.te.n'S'tabförmigen Rohrteilen und einen? natürlich verlaufenden spitzbogenfönnigen Mittelteil besteht.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
U ' =.;. ' ·· . . .. . · · - ; ' "· '' · .
Verfahren, zur. Herstellung Unförmig gebogener? Niederdruckgasentladungslampen sind hinlänglich bekannt. Ein entscheidender Nachteil der bekannten Lösungen ist, daß der minimal zu erreichende Biege radius und damit der Abstand der Entladungsrohre zueinander, im wesentlichen durch den verwendeten Rohrdurchmesser, bestimmt wird. Damit ist der bei einer kompakten Kleinstleuchtstofflampe geforderte sehr kleine Abstand der parallel verlaufenden Entladungsrohre, mit den herkömmlichen Verfahren, nicht bzw. schwer zu realisieren (siehe,;: auch DE-OS 3011382,,Al).
2a SiR 1-98 2* 03 78 6 P
Ein weiterer Nachteil der bekannten Verfahren zur Herstellung U-förmig gebogener Lampen ist, daß im allgemeinen aus fertigungstechnischen Gründen die Leuchtstoffschicht an der Innenwand bereits vor dem Biegen aufgebracht werden muß. Das wirkt sich erschwerend auf den Biegeprozeß aus, da die dabei auftretende thermische Belastung, den Leuchtstoff an der Biegestelle vergraut und abplatzen läßt. Entsprechende Schutzmaßnahmen sind aufwendig und erschweren zusätzlich den Biegeprozeß. In der DE:-OS 3011383 Al wird ein Verfahren zur Herstellung von Niederdruckgasentladungslampen mit einer U-förmig verlaufenden Entladungsbahn beschrieben, das die oben genannten Nachteile nicht aufweist.
Es handelt sich um ein Verfahren, bei dem die Verbindung der parallel verlaufenden Entladungsrohre, nach dem Aufbringen der Leuchtstoffschicht, in der Weise vorgenommen wird, daß in der Wand einer jeden Röhre eine öffnung mit einem nach außen gekehrten Kragen angebracht wird, die öffnungen einander gegenübergestellt und darauf die Kragen untereinander verschmolzen werden.
Bei diesem Verfahren werden zwar die Nachteile, die bei der Herstellung U-förmig gebogener Lampen auftreten, vermieden, es sind aber im Gegensatz zum erfindungsgemäßen Verfahren eine ,Vielzahl von Arbeitsgängen erforderlich,'die einen erhöhten Aufwand nach sich ziehen und damit das Erzeugnis verteuern. .
Nachteilig ist weiterhin, daß die zur Herstellung der Verbindung der Entladungsrohre erforderlichen Kragen in der Wand zweier benachbarter Rohrteile eine Mindestwandstärke von 1,35 mm erfordern bzw., daß bei der Verwendung dünnwandiger Rohre an der späteren Verbindungsstelle eine zusätzliche Glasschicht, zur Verstärkung aufgebracht werden muß.
In beiden Fällen sind Mehraufwendungen an Material bzw. zusätzlich, erschwerende .Arbeitsgänge erforderlich, die das Erzeugnis verteuern. Als weiterer Nachteil wird noch die im Verhältnis zu gebogenen Lampen höhere Bruchempfindlichkeit gesehen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zu entwickeln, nach welchem Entladungsgefäߣ,insbesondere für kompakte Niederdruckgasentladungslampen, durch einen technologisch unkomplizierten BiegeprdzeB ohne Materialmehraufwand und ohne zusätzlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Haftfähigkeit des Leuchtstoffes hergestellt werden· können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung eines Entladungsgefäßes, insbesondere; für ...,Nie-, därdruckgasentladungslanipeti zu. entwickeln , .wö'n-ä'G'itf-.da-s-l· spitzbogenförmige Mittelteil des Entladungsgefäßes einen gegen Null gehenden Abstand von parallel zueinander angeordneten stabförmigen Rohrteilen ermöglicht und im mit Leuchtstoff beschichteten Mittelteil Abplatzungen und Vergrauungen weitgehend vermieden werden können.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß das auf Länge geschnittene, gestreckte Entladungsrohr, vor dem Aufbringen der Leuchtstoffschicht,,im Bereich der späteren Biegezone örtlich so erwärmt wird, daß durch natürliches Zusammenziehen oder mittels geeigneter Forrarollen der Querschnitt dieses Bereiches von einer Seite ausgehend stetig im Durchmesser abnimmt und von der Mitte aus um den gleichen 3etrag stetig wieder zunimmt.
Das so vorbereitete Rohr kann nunmehr auf herkömmliche Weise mit einer Leuchtstoffschicht versehen werden. Ebenso kann das Einschmelzen der Elektroden an den beiden- gegenüberliegenden Enden in bekannter Weise erfolgen.
Der anschließende Biegeprozeß erfolgt in der Weise, daß das mit Leuchtstoff und Elektroden versehene gestreckte und vorgeformte Entladungsrohr an den gegenüberliegenden Enden mittels geeigneter Vorrichtungen gefaßt, der vorgeformte Bereich lokal bis zur Formbarkeit des Glases erwärmt und die beiden Schenkel über eine halbkreisförmige Bewegung bis auf den gewünschten Abstand zusammengeführt werden.
Dabei entsteht eine unstetige, symmetrisch zur Mittellinie verlaufende Krümmung der Verbindungsstelle, die sich über den gesamten Verlauf durch einen annähernd kreisrunden Querschnitt (Innendurchmesser) auszeichnet und etwa die Form eines Spitzbogens hat.
Der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erzielbare Krümmungsradius des Mittelteils ist, bedingt durch die Verformung, nahezu unabhängig vom Durchmesser des Entladungsrohres und ermöglicht damit die Herstellung einer kompakten Form, bei der der Abstand der parallel verlaufenden Rohrteile gegen Null gehen kann.
Die Herstellung eines Entladungsgefäßes für kompakte Leuchtstofflampen ist mit dem erfindungsgemäßen Verfahren auf einfache Weise möglich. Probleme, wie sie bei der Anwendung bekannter Verfahren zum Biegen- U-förmiger Entladungslarapen gewöhnlich auftreten, werden dadurch vermieden, daß durch den verhältnismäßig geringen Wärmeeintrag besondere Schutzmaßnahmen für den Leuchtstoff entfallen können.
AusfUhrungsbeispiel
Die Erfindung soll an Hand einiger Ausführüngsbeispiele näher erläutert werden:
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:.
Fig. Ij das unbeschläramte zugeschnittene Glasrohr Fig. 2: das vorgeformte Glasrohr
Fig. 3: die stilisierte Darstellung des Bewegungsablaufes beim Biegen des Entladungsrohres
In Figur 2 und 3 sind die einzelnen Schritte des erfindungsgemäßer. Verfahrens näher erläutert.
Bei der Herstellung des Entladungsgefäßes (7) wird von einem beidseitig offenen, unbeschichteten Glasrohr (1) ausgegangen, das in einem festgelegten Bereich (2) mit Hilfe einer Wärmequelle (3), soweit erweicht wird, daß sich durch natürliches Zusammenziehen oder mittels geeigneter Formrollen, der Querschnitt im Bereich (2) von einer Seite ausgehend bis zur Mitte stetig verjüngt und zur anderen Seite um den gleichen Betrag wieder zuniramt.
Nach dem Aufbringen des Leuchtstoffes (4) und dem Einschmelzen der Gestelle (5) erfolgt wie in Fig. 3 dargestellt, das Biegen.
Dabei wird das Entladungsrohr.(1) durch zwei Halterungen (5) an beiden Enden, außerhalb des vorgeformten Bereiches gefaßt, der vorgeformte 3ereich (2) lokal soweit erweicht, daß die beiden Schenkel über eine halbkreisförmige Bewegung bis auf den gewünschten Abstand, zusammengeführt werden können.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Verfahren zur Herstellung eines Entladungsgefäßes, insbesondere für Niederdruckgasentladungslampen , gekennzeichnet dadurch, daß das unbescnläramte Glasrohr (1) in einem festgelegten Bereich (2) durch eine Wärmequelle (3) von einer Seite ausgehend zur Mitte hin stetig verjüngend und zur anderen Seite symmetrisch zunehmend verformt wird, nach dem Abkühlen mit einer Leuchtstoffschicht (4) belegt wird, danach die Gestelle (5) eingeschmolzen werden und dann, das an beiden Enden gefaßte Glasrohr (1) über eine halbkreisförmige Bewegung zusammengeführt wird.
    - Hierzu 1 Blatt Zeichnungen -
DD24360382A 1982-09-29 1982-09-29 Verfahren zur herstellung eines entladungsgefaesses, insbesondere fuer niederdruckgasentladungslampen DD210370A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0305810A1 (de) * 1987-09-04 1989-03-08 Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH Verfahren zur Herstellung eines Entladungsgefässes für kompakte Niederdruckentladungslampen
DE4343007A1 (de) * 1993-12-16 1995-06-22 Dieter Strueber Verfahren zur Herstellung einer Entladungslampe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0305810A1 (de) * 1987-09-04 1989-03-08 Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH Verfahren zur Herstellung eines Entladungsgefässes für kompakte Niederdruckentladungslampen
DE4343007A1 (de) * 1993-12-16 1995-06-22 Dieter Strueber Verfahren zur Herstellung einer Entladungslampe

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