DD143140B1 - Schirmgriff - Google Patents
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Description
Schirmgriff
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen mehrteiligen Schirmgriff für einen teleskopartig ζ из amme ns с hi ebb are η Taschenschirm, der einen Schacht aufweist, in den die Fd.hrungsbüchse des auf dem Stock verschiebbar angeordneten Hauptschiebers eintritt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die bekannten Bauformen solcher Schirmgriffe bestehen aus einem aus Blechteilen in Verbindung mit Kunststoffteilen zusammengefügten Körper, Die Herstellung der Einzelteile, deren Montage sowie die erforderliche Korrosionsbeständigkeit sind mit hohen Kosten verbunden.
Die Befestigung derartiger Schirmgriffe am Stock erfolgt häufig mittels Schraubverbindung, welche eine Vielzahl von Teilen, wie Innen- und AußengewindebUchsen, Gewindezapfen usw. erforderlich machen. Die Schraubarbeit bei der Montage bzw. Demontage iat ebenso ein Wacht eil wie das ungewollte Lösen von ungesicherten Schraubverbindungen,
Es iat bekannt, bei Schirmen mit Auslösemechanismen für die Stock Verriegelung obige Schirmgriffe mit einem Bajonettverschluß am Stock zu befestigen. Diese Befestigungsart erfordert einen Kunststoffeinsatz, der die erforderlichen Aussparungen zur Aufnahme des am unteren Ende des Stockes quer angeordneten Zylinderstiftes enthält. In dem zentralen Durchgangsloch des
Kunststoffeinsatzes ist ein Druckorgan angeordnet, welches gegen einen flachen Ring am Ende des unteren Stockteils wirkt und somit den Sylinderstift in die Rastvertiefung des Kunststoffeinsatzes drückt und somit der Schirmgriff am Stock festgehalten wird.
Diese Lösung erfordert eine Vielzahl von Einzelteilen, eine aufwendige Montage und ist nur für kompliziert gestaltete Schirmgriffe einsetzbar. Es ist bereits bekannt, Schirmgriffe aus Kunststoff ein- bzw. mehrteilig herzustellen. Die Mehrteiligkeit, insbesondere Zweiteiligkeit des Schirmgriffes aus Kunststoff gestattet formtechnisch und farbgestalterisch eine größere Vielfalt als bei den bisher aufgezeigten Bauformen. Schirmgriffe aus Kunststoff werden größtenteils unter Verwendung eines den Stock durchsetzenden Quer-Stiftes befestigt. Die erforderlichen Durchgangslöcher für die Aufnahme des Querstiftes verleihen dem Sch'irmgriff ein unvollendetes Aussehen.
üfeiterhin sind mehrteilige Schirmgriffe aus Kunststoff bekannt, welche mittels einer Schraube gekoppelt und am Stock befestigt werden. Schließlich sind Schirmgriffe aus Kunststoff für Flachschirme bekannt, welche aus formtechnischen Gründen bzw. zur Anbringung verdeckt zu verankernder Tragmittel zweiteilig ausgebildet sind. Auch bei dieser Lösung treten die Durchgangslöcher zur Aufnahme des Querstiftes nachteilig in Erscheinung. Das Einbringen des Querstiftes wird stark erschwert, weil die Durchgangslöcher mehrerer Teile, nämlich des Füllstückes, des Kragens des Griffunterteiles, des Schirmstockes und des Griffkörpers, dekkungsgleich ausgerichtet werden müssen.
Bei Schirmgriffen im Flachformat, bei denen lediglich der Griffkörper mit dem Schirmstock verstiftet ist und sogenannte Äderhaken, welche am Griffunterteil angeordnet sind, über Halteschultern am Griffkörper schnappen ist entweder die Stabilität des Stockes durch geringe Führung im Griffkörper bzw. der konstruktiv erforderliche, zu lange Vuderhaken als Nachteil zu sehen.
Die aufgezeigten Lösungen für Flachschirme sind aus platztechnischen Gründen für Schirme in runder Bauform nicht einsetzbar.
Ziel der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zweiteiligen Schirmgriff aus Kunststoff so auszubilden, daß er kostensparend herstellbar und bei zweckmäßiger und schneller Montage der zu verbindenden Bauteile unter Einbeziehung ihrer Befestigung am Stock eine leichte Bauform mit form- und farbgestalterischen Ausdruck und hoher Gebrauchsstabilität gewährleistet.
Darlegung des Vfesens der Erfindung
Dies wird erfindungagemaß dadurch erreicht, daß einem mit dem Schirmstock gekoppelten schachtähnlichen Griffschaft bodenseitig eine Griffkappe fest, aber lösbar zugeordnet ist. Der Griffschaft ist zentrisch mit einem Durchgangsloch mit Spannsitz, der entsprechend dem Querschnitt des untere.n Stockteiles welcher bei Schirmen der gattungsgemäßen Art meist sechseckig ist, versehen. Vorteilhaft ist es erfindungsgemäß, unter Ausnutzung des Querstiftes im unteren Bereich des Stockes, welcher bei langenverkurzbaren Stöcken zur Arretierung bzw. Hubbegrenzung des Auslösemechanismus der Sperrnase notwendig ist, den Stock mit dem Griffschaft zu koppeln. Zur Aufnahme des Querstiftes ist am Griffachaft bodenseitig eine langlochförmige, querverlaufende Aussparung angeordnet, welche an der Außenwand des Griffschaftes nicht durchgängig ist. Die Griffkappe weiöt zentrisch eine Öffnung zum Eintritt des Stockteiles, welche zur Stabilisierung der Führung des Stockes im Griff mit dem Querschnitt des Stockes versehen werden kann, auf. In Fortführung dieser Eintrittsöffnung ist ein Durchgangsloch zur Aufnahme eines Druck-
organs gegeben. Den am äußeren Bereich der Griffkappe vorstehenden hakenförmigen Verriegelungselementen sind entsprechende Durchbrüche im Griffschaft zugeordnet. Die Durchbrüche im Griffschaft bringen die Griffkappe mit den hakenförmigen Verriegelungselementen zwingend in die montagegerechte Lage. Die Durchbrüche im Griffschaft sind an den Seitenwänden konisch ausgebildet, wobei sich dem Einengungsbereich bundförmige Auflageflächen anschließen. Die Bundbreite bzw. Bundhöhe sind derart ausgebildet, daß die Rastschultern, die dem konischen Endbereich der hakenförmigen Verriegelungselemente zugeordnet sind, einen Schnappverschluß gewährleisten.
Schließlich ist es erfindungsgemäß von Vorteil, daß einem kreisförmigen Steg am Griffschaft ein entsprechender Bund an der Griffkappe zugeordnet ist. Dadurch ist eine zusätzliche Zentrierung der beiden Griffteile, sowie eine gleichmäßig verlaufende Trennebene gewährleistet. Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen mit dem erfindungsgemäß gestalteten Schirmgriff ausgestatteten Schirm im aufgespannten Zustand
Fig. 2 einen Schnitt A-A durch den Schirmgriff und den unteren Stockteil
Fig. 3 einen Schnitt B-B durch den Schirmgriff Fig# 4 eine Draufsicht auf denselben Fig. 5 einen Schnitt durch den Griffschaft Fig. 6 eine Draufsicht auf denselben Fig. 7 einen Schnitt durch die Griffkappe Fig. 8 eine Draufsicht auf dieselbe
Fig. 9 einen Schnitt durch die Griffkappe einer weiteren Ausfuhrungsform
Wach Pig. 1 besitzt der Taschenschirm den Stock 1. Dieser besteht vorzugsweise aus dem teleskopartig ineinanderschiebbaren unteren Stockteil 2 und dem oberen Stockteil 3» welche in Auszugsstellung durch eine Rast 4 gesichert sind. An der Krone 5» dem Hilfsschieber 6 und dem Hauptschieber 7 sind die mehrteiligen Streben angelenkt. Dabei sind in bekannter Vfeise die Streben gelenkig, schwenkbar und teleskopierbar angeordnet, Fig. 2 zeigt den Auslösemechanismus im Griffbereich für längenverkürzbare Schirme. Über das Druckorgan 8 wird die Auslöseschiene 9 betätigt, welche die Stockrast 4 betätigt· Zur Begrenzung des Hubes der Auslöseachiene 9 ist im unteren Bereich des Stockteiles 2 ein Querstift Ю angeordnet. Im längenverkiirzten Zustand tritt die Hauptschieberbüchse 7a in den schachtähnlichen Hohlraum 11 eines am Stockteil 2 befestigten Schirmgriffes 12.
Der Schirmgriff 12 nach Fig. 2-8 ist aus zwei Grundbauteilen zusammengesetzt. Diese Grundbauteile sind der schachtähnliche Griffschaft ІЗ und eine diesen bodenseitig verschließende Griffkappe Η. Beide Bauteile sind aus Kunststoff, vorzugsweise im Spritzgießverfahren, hergestellt. Beide Grundbauteile sind im zentralen Bereich mit Mitteln zur Lagefixierung des Schirmgriffes 12 versehen. Der Griffschaft 13 ist nach Fig. 5 und 6 zentrisch mit einem DurchgangsIoch mit Spannsitz 15 versehen welches entsprechend dem Querschnitt des Siockteiles 2, vorzugsweise sechskantig, ausgebildet ist. Uach dem Aufschieben des Griffschaftes 13 auf das untere Stockteil 2 erfolgt das Einbringen des Querstiftes Ю in den unteren Stockteil 2, der zur Hubbegrenzung der Auslöseschiene 9 erforderlich ist. Durch ein kurzes Zurückziehen des Griffschaftes 13 erfolgt das Einbetten des Querstiftes 10 in eine am Griffschaft 13 bodenseitig angeordnete, langlochförmige, querverlaufende Aussparung Die Außenwand 17 des Griffschaftes 13 begrenzt die Aussparung 16, damit ist der Querstift Ю verdeckt eingebracht. Eine Verdrehung des Griffschaftes 13 am Stockteil 2 ist somit ausgeschlossen.
Die Griffkappe Η nach Fig. 7 und 8 weist zentrisch, eine Eintrittsöffnung 18, welche ebenfalls dem Querschnitt des Stockteiles 2 entspricht, auf. Zur Aufnahme des Druckbolzens 8 dient das Durchgangsloch 19.
Die Verbindung der beiden Grundbauteile erfolgt durch schnapperähnlichen Übergriff. Die am äußeren Bereich 14a der Griffkappe I4 vorstehenden hakenförmigen Verriegelungselemente 20 treten in entsprechende Durchbrtiche 21, die an den Seitenwänden 22 konisch ausgebildet sind, ein.
Dem engsten Bereich der Durchbrüche 21 schließen sich bundförmige Auflageflächen 24 an.
Die Durchbräche 21 im Griffschaft 13 bringen die Griffkappe Η mit den vorstehenden hakenförmigen Verriegelungselementen 20 in die montagegerechte Lage. Die konisch ausgebildeten hakenförmigen Verriegelungselemente 20 sind am äußeren Ende mit Rastschultern 25 versehen, welche bei der Montage hinter die Auflageflächen 24 schnappen. Zur Erhöhung der Flexibilität der Verriegelungselemente wurden zentrisch Verengungsschlitze 26 eingebracht.
Der kreisförmige Steg 27 am Umfang des Griffschaftes 13 zentriert zusätzlich den Bund 28 an der Griffkappe I4. Gleichzeitig erfolgt dadurch die Bildung einer gleichmäßig verlaufenden Trennebene 29.
Die Ausführung nach Fig. 9 unterscheidet sich von denjenigen nach Fig. 1-8 dadurch, daß die Griffkappe I4 schalenförmig mit einer Ringnut 30 zur Aufnahme der Dachstangenenden ausgebildet ist, 30
Die so hergestellte Verbindung der beiden Grundbauteile kann wegen der elastischen Nachgiebigkeit des Werkstoffes mittels eines einfachen Handwerkzeuges leicht und schnell wieder gelöst werden, z.B. wenn der Stock bei einer Reparatur ausgewechselt werden muß.
Claims (5)
1, Schirmgriff für einen teleskopartig zusammenschiebbaren Tagchenschirm, der einen Schacht aufweist, in den die Führungsbüchse des auf dem Stock verschiebbar angeordneten Hauptschiebers eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Griff kappe (14) mehrere, i.-n äußeren Bereich (14a) -hervorstehende, in entsprechende Durchbrüche (21) des Griffschaftes (13) eintretende, mit zentrischen Verengungsschlitzen (26) versehene, hakenförmige Verriegelungselemente (20). besitzt und der Griffschaft (13) bodenseitig mit einer langlochförmigen, querverlaufenden Aussparung (16) zur Einbettung eines den unteren Stockteil (2) durchdringenden Querstiftes. (10) versehen ist.
2, Schirmgriff nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hakenförmigen Verriegelungselemente (20) konisch ausgebildet und am äußeren Ende Rastschultern
(25) angeordnet sind.
3· Schirmgriff nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbräche (21) im Griffschaft (13) an den Seitenwänden (22) konisch ausgebildet und dem engsten Bereich sich bundförmige Auflageflächen (24) anschließen,
4· Schirmgriff nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die langlochförmige, querverlaufende Aussparung (16) an der Außenwand (17) des Griffschaftes (13) unterbrochen ist.
5. Schirmgriff nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem kreisförmigen Steg (27) am Umfang des Griffschaftes (13) ein entsprechender Bund (28) der Griffkappe (14) zugeordnet ist.
Hierzu..d Seiten Zeichnungen
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