CH99790A - Lochlehre mit zwei Tastbolzen und zwei Stützbolzen. - Google Patents

Lochlehre mit zwei Tastbolzen und zwei Stützbolzen.

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CH99790A
CH99790A CH99790DA CH99790A CH 99790 A CH99790 A CH 99790A CH 99790D A CH99790D A CH 99790DA CH 99790 A CH99790 A CH 99790A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  Lochlehre mit zwei     Tastbolzen    und zwei Stützbolzen.    Die Erfindung bezieht sieh auf Loch  lehren mit zwei     Tastbolzen        und    zwei     zwi-          schon    diesen liegenden Stützbolzen -und be  zweckt, Lehren dieser Art so auszubilden,       dass    sie sich zum Messen von Bohrungen ver  schiedenen Durchmessers eignen, ohne     dass     dabei der     Einfluss    der Stützbolzen     auf        rieli-          ti,ges    Messen beeinträchtigt wird.  



  Auf der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes eine       Lochsehraublehre    veranschaulicht, und zwar       zeiat:          Fig.   <B>1</B> einen     aichsialen    Längsschnitt der  Lehre,       Fig.    2 den Schnitt nach<B>2-2</B> der     Fig.   <B>1,</B>  von oben gesehen, und den benachbarten Teil  der     LL-hre    in Ansicht,       Fig.   <B>3</B> den Schnitt nach<B>3-3</B> der     Fig.   <B>1,</B>  von links gesehen, und       Fig.    4 einen Schnitt durch eine Einzel  heit.  



  In dem     Lehrenkörper   <B>A</B> ist in einem     In-          nen-ewinde   <B>d</B> ein mit entsprechendem Au  ssengewinde<B>b'</B> versehener Bolzen B verstell  bar. Das eine, aus dem     Lehrenkörper   <B>A</B>    herausragende Ende des Bolzens B ist in an  sich bekannter Weise geschlitzt und durch  Vermittlung einer mit einer kegelförmigen  Fläche<B>J</B>     versehenen    Schraube<B>C</B> mit einer       Ilessh-rilse   <B>D</B> starr verbunden.

   Die     Messhfilse     <B>D</B> umschliesst das     zylinderförmige    hintere  Ende des     Lehrenkörpers   <B>A</B> und besitzt in       bekannt-er    Weise eine<B>-</B> nicht dargestellte<B>--</B>  Kreiseinteilung, an der in Zusammenhang  mit einer<B>-</B> gleichfalls nicht dargestellten<B>-</B>  auf     demLehrenkörperAbefindlichen    Millime  terteilung     das        Messergebnis    abgelesen werden  kann. An dem im     Lehrenkörper   <B>A</B> liegenden  Ende des Bolzens B liegt das eine Ende eines  zweiten Bolzens,<B>E,</B> an. Das andere Ende  des Bolzens<B>E</B> ist mit einer Kegelfläche     e'     versehen.

   Auf dieser liegen in der     aus        Fig.   <B>1</B>  und<B>3</B> ersichtlichen Weise zwei Kugeln F,  auf die sich unter der Wirkung<B>je</B> einer Fe  der<B>G je</B> ein     Tastbolzen    H stützt. Die     l#--.ugeln     F sind     mit    ihrer von dem Bolzen<B>E</B> wegge  richteten Hälfte in Rillen     a'    geführt, die  durch winklig zueinander gestellte ebene  Flächen<B>a'</B> gebildet werden     (Fig.        ZI).    Mit  ihrer     naoh    dem Bolzen<B>E</B> hin gerichteten      Hälfte liegen die Kugeln F in     lialbzylindi,

  i-          schen        Bohrunaen   <B>d.</B>     Senkrerlit    zu den     Tast-          bolzen        II    liegen zwei entgegen der Wirkung  <B>je</B> einer Feder<B>J</B>     versebiebbare    Stützbolzen  X, und zwar     stützeil    diese sieh unter der       )Virkuno,    der Federn<B>J</B> unmittelbar auf die       Keo-elfl,-telie    e'     (Fig.    2).

   Der Abstand der  Endflächen.<B>k'</B> der Bolzen K voneinander ist       c.-1,v,7a3    kleiner     als    der Abstand zwischen den       31essflächen    W der     Tastbolzen        II,        -und    sie     lie-          Alen.    innerhalb eines Kreises, der die     Mess-          fIliehen    h' berührt und dessen     Durellmesser     gleich dem     Abstande    der     Messfläehen    h' von  einander ist     (Fig.   <B>3).</B>  



  Bei     Ausfübrung,    einer Messung wird die  en  Lehre mit dem die Bolzen H und K     tragen-          den    Ende in die zu messende Bohrung,     einge-          en     führt     iind    die     3vIesshii7Ise   <B>D</B> mit dein Bolzen B  -(,dreht.

   Die     infolce    dieser     Drehuno,        eintre-          lc-iirl(,    Verschiebung der     i#lesshülse   <B>D</B> und des  Bolzens B überträgt sich auf den Bolzen<B>E,</B>  und es werden infolgedessen durch die     Ne-          6,elfI#zi,ehe    e' die Kugeln F und weiter die       T-stbolzen        Il    nach aussen     -edrüal#t.    Gleich  <B>en</B>  zeitig werden aber auch die Stützbolzen K  durch die Kegelfläche e' verschoben, und  zwar in dem gleichen Masse wie die     Tast-          ]#o17pii        11,

      so     dass    der Abstand ihrer Flächen       l-'    voneinander stets etwas kleiner bleibt als  der Abstand zwischen' den     Messflächen   <B>h'.</B>  <U>Die</U>     '-#lessliiilse   <B>D</B> wird solange gedreht,     bis          die-        Tastbolzen    H mit ihren     Nessflaehen    h' zur  Anlage an.

   die Wandung der     Bolirung        kom-          nien.    Hierbei hat der Messende darauf     züi          ilehten,        dass    keiner der Stützbolzen K mit der  <B>E</B>     iidf        hiehe        k'    die -Wandung der Bohrung be  rührt.

   Ist diese Bedingung     erfüllte   <B>so</B> liegt  die mittlere     Län--saebse    der     Tastbolzen        11    in  einer     DurcUmesserläng'sebene    der zu     prüfen-          dün.        Bohrun".    Die Stützbolzen K erleichtern       (-Z,    diese Bedingung     züi    erfüllen, denn bereits       1)

  r-i    einem sehr     eringen    Heraustreten dieser       Läng3-telise    aus der     Durchmesserlangsebene          #vrirde    sieh einer der beiden Stützbolzen K  
EMI0002.0079     
  
    gegen <SEP> die <SEP> 'Wandi:

  ing <SEP> der <SEP> Bohrung <SEP> stützen
<tb>  können. <SEP> Die <SEP> Messung <SEP> ergibt <SEP> also <SEP> das <SEP> geilaue
<tb>  <B>.Mass</B> <SEP> der <SEP> züi <SEP> prüfenden <SEP> B <SEP> ohrung. <SEP> Infolge <SEP> der
<tb>  erläuterten <SEP> Anordnung <SEP> unterstützen <SEP> dabei <SEP> die
<tb>  Stützbolzen <SEP> K, <SEP> gleichgültig, <SEP> -welchen <SEP> Durch  messer <SEP> die <SEP> züi <SEP> prüfende <SEP> Bohrung <SEP> hat, <SEP> immer
<tb>  in <SEP> gleicher <SEP> Weise <SEP> den <SEP> 21essenden <SEP> bei <SEP> fler
<tb>  richtigen <SEP> Ausführung <SEP> dur <SEP> Messung.
<tb>  



  Infolge <SEP> der <SEP> Ein-,#ehaltung <SEP> der <SEP> in <SEP> den <SEP> Ril  len <SEP> a,' <SEP> geführtpii <SEP> Kugeln <SEP> F <SEP> m#,ischeil <SEP> der <SEP> Ke  ge
<tb>  <B>,</B> <SEP> lfläche <SEP> <I>e'</I> <SEP> <B>Und</B> <SEP> den <SEP> Tastbolzen <SEP> II <SEP> ist <SEP> die
<tb>  1%Ief)zen#-tui-(,lzeit <SEP> der <SEP> dargestellten <SEP> Lefire <SEP> dau  ernd <SEP> Würden <SEP> die, <SEP> T.tsfl)olz,-#ii
<tb>  <B>11</B> <SEP> unmittelb.ir <SEP> auf <SEP> der <SEP> Ke-elfläche <SEP> <B>e'</B> <SEP> lieyen,
<tb>  so <SEP> würde <SEP> sehr <SEP> bald <SEP> eine <SEP> Abnutzung <SEP> der <SEP> Füh  rung <SEP> der <SEP> Tastbolzen <SEP> H <SEP> eintreten, <SEP> die <SEP> zur
<tb>  Folge <SEP> hätte, <SEP> <B>dass</B> <SEP> die <SEP> Messungen <SEP> unzuver  lässig <SEP> wären.

   <SEP> Für <SEP> die <SEP> Stützbolzen <SEP> K <SEP> ist <SEP> die
<tb>  Einschaltuno- <SEP> von <SEP> Ku-eln <SEP> entbehrlich. <SEP> da <SEP> <B>ja</B>
<tb>  die <SEP> Endfläolien. <SEP> k' <SEP> der <SEP> Stützbolzen <SEP> K <SEP> <B><I>auf</I> <SEP> Clas</B>
<tb>  31essergebnis <SEP> heinen. <SEP> unmittelbaren <SEP> Einfluss
<tb>  haben <SEP> <B>und <SEP> es <SEP> infokeiles:gc#II</B> <SEP> unerheblich <SEP> i"t.
<tb>  #,i7eiiii <SEP> -sieh <SEP> die <SEP> ElicIflächen <SEP> <B>k'</B> <SEP> bei <SEP> Abnut7-un.  der <SEP> Führung <SEP> der <SEP> Stützbolzen <SEP> K <SEP> ehvas <SEP> ver  lagern.

Claims (1)

  1. EMI0002.0080 <B>PATENTANSPRUCH:</B> Lochlehre init zwei T-istbolzen und zwei EMI0002.0084 zwiscben <SEP> diesen <SEP> an.geordneten <SEP> Stützbolzen# <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> <B>diss</B> <SEP> die <SEP> Stützbolzen <tb> in <SEP> Abli-,ingigkeit <SEP> von. <SEP> flen <SEP> Tastbolzen. <SEP> versitell bar <SEP> sind.
    EMI0002.0085 <B>UNTERANSPRUCH.</B> EMI0002.0086 Loehlehre <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> d#i(lurell <tb> ,e <tb> <B>,(Y</B> <SEP> ken117eiChllet# <SEP> <B>dass</B> <SEP> die <SEP> StÜtZbOlZell <SEP> -,ich <SEP> <B>Ull-</B> <tb> mittelbar <SEP> auf <SEP> eine <SEP> eines <SEP> winlflig <tb> zur <SEP> BeivL,-un--z;riel)tuilo, <SEP> der <SEP> Stützbolzen. <SEP> ver schiebbaren <SEP> Teils <SEP> stützen. <SEP> #,vnhrer#d <SEP> zwiseheu <tb> der <SEP> Kegelfläelie <SEP> und <SEP> den <SEP> Tastbolzen <SEP> Kugeln <tb> t' <SEP> <B>en</B> <tb> eingeschaltet <SEP> sind. <tb> <B>C</B>
CH99790D 1921-04-01 1922-03-07 Lochlehre mit zwei Tastbolzen und zwei Stützbolzen. CH99790A (de)

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