CH99424A - Schloss für Postäcke. - Google Patents

Schloss für Postäcke.

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CH99424A
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CH
Switzerland
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lock
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bolt
plate
frame
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Application number
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English (en)
Inventor
Czerny Samuel
Original Assignee
Czerny Samuel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D77/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks or bags
    • B65D77/10Container closures formed after filling
    • B65D77/16Container closures formed after filling by collapsing and twisting mouth portion
    • B65D77/18Container closures formed after filling by collapsing and twisting mouth portion and securing by a deformable clip or binder
    • B65D77/185Container closures formed after filling by collapsing and twisting mouth portion and securing by a deformable clip or binder with means for discouraging or for indicating unauthorised opening or removal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description


  Schloss für Postsäcke.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Schloss für Postsäcke. Einrichtungen  zu diesem Zwecke sind zwar bereits bekannt  und bestehen in der Regel aus miteinander  gelenkig verbundenen Teilen, wobei man von  aussen zugängliche     Halterschrauben    verwendet,  durch deren     Herausschraubung    die     Öffnung     eines solchen Schlosses aber     unbemei#kbar     vorgenommen werden kann. Durch vorliegende  Erfindung sollen diese Umstände beseitigt  werden und ist eine     Öffnung    desselben ohne  Beschädigung eines zur Verwendung kommen  den Kontrollzettels absolut ausgeschlossen.  



  Dies wird dadurch erreicht, dass in einem  Rahmen ein Haltekörper schwingbar ange  ordnet ist, der mittelst eines in dem Rahmen  angeordneten Riegelschlosses verriegelt werden  kann. Über dem Schloss sind Mittel zur Be  festigung des Kontrollzettels angeordnet, der  art, dass eine Zuführung des Schlüssels und  damit     Öffnung    des Riegelschlosses ohne Zer  störung     resp.    Duschbrechung des Kontroll  zettels nicht stattfinden kann.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der       Erfindungsgegenstand    in einer beispielsweisen    Ausführungsform zur Darstellung gebracht,  und es zeigt von derselben       Fig.    1 eine Seitenansicht in     geöffnetem     Zustande,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     A-A     der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     B-B     der     Fig.    1, und       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     C-C     der     Fig.    1.  



  a ist der Rahmen, welcher am zweck  mässigsten aus Eisen besteht. Der obere,     ver-          breiteste    Schenkel     b    des Rahmens ist in der  Mitte mit einer in der Höhenrichtung ver  laufenden, sich nach unten verbreiternden  Bohrung c versehen. Der Haltekörper d, der  die Form eines konischen Bolzens hat, ist  durch die Bohrung c geführt. Die letztere  durchsetzt quer der Stift e, welcher aus Feder  stahl besteht und in die     Einkerbung    f des  Haltekörpers eingreift.

   Der Federstift e     (Fig.    2)  begrenzt die Auf- und Abwärtsbewegung des  Haltekörpers d und wirkt so auf letzteren, dass  derselbe stets das Bestreben hat, sich vom  Schenkel     b1    weg nach     Offenstellung    zu be  wegen. Das untere Ende des Haltekörpers      greift in Schliesslage in das Loch g ein, welch  letzteres in dem parallel mit dem Schenkel b  verlaufenden Schenkel     br    des Rahmens vor  gesehen ist.  



       lt    ist eine über dem Schenkel<I>b</I> angeord  nete, den Umrissen desselben analoge Platte,  welche der Haltekörper d durchdringt.     Beider-          ends    der Platte     h    sind Zapfen<I>i</I> angeordnet,  die in den Bohrungen     k    lagern.  



       l    (gestrichelt) ist ein an sich bekanntes,  in einer entsprechenden     Ausnehmung    des  Rahmens b eingesetztes     Riegelschloss,    dessen  Riegel durch den Schlüssel m betätigt werden  können. Das     Riegelschloss    wird durch den  Deckel     7a    abgeschlossen, der nahe der Um  fangfläche mit drei Löchern o versehen ist,  und greifen die Stifte p in die Löcher o ein.  Die Stifte<I>p</I> sitzen in dem Ring<I>q,</I> der in  eine     Ausnehmung        r    der Platte     fa    eingesetzt  ist. Der links gelegene Zapfen i weist eine  Einkerbung s auf; der Haltekörper ist an  seinem Mittelschenkel ebenfalls mit einer  Einkerbung t versehen.

   In die Einkerbungen  <I>s</I> und<I>t</I> greifen in Schliesslage die Riegel des  Schlosses     l    ein, so dass die Zapfen i und  damit die Platte     lt.,    sowie der Haltekörper<I>d</I>  fixiert werden. Den Haltekörper d durchsetzt  noch der Dorn     z4,    welcher an die untere Seite  der Platte     lt    anzuliegen kommt. Bei Auf  wärtsbewegung des Haltekörpers d wird durch  Anschlag des     Dornes        2c    an die Platte     lt    letz  tere mitbewegt.

   In geschlossener Lage, wobei  das untere Ende des Haltekörpers d in dem  Loch     g    ruht, legt sich der Dorn     2c    in eine  im Schenkel b vorgesehene Nut v ein, so  dass ein gewaltsames Verdrehen des mit Dreh  kopf     7n    versehenen Haltekörpers ausgeschlos  sen ist. Die Ringscheibe x, die mit dem  Haltekörper starr verbunden ist, besitzt auf  der einen Seite eine Abflachung y, so dass  der Haltekörper so gestellt werden kann, wie  die     Fig.    2 beispielsweise zeigt.  



  Die Handhabungsweise des     vorbeschrie-          benen    Schlosses für Postsäcke ist kurz fol  gende:       Nachdern    das     Riegelschloss    l geöffnet  worden ist, wird der Haltekörper     d    mittelst  des Kopfes     r.o    nach oben gezogen, so dass das    untere Ende desselben ausser Eingriff mit  dem Loch     g    gelangt. Durch Anschlag des  Dornes     u    an die Platte     h    wird dieselbe mit  bewegt. Infolge Wirkung des Federstiftes e       verschwenkt    sich der Haltekörper d nach  links     (Fig.2).     



  Auf den zur Seite geschwungenen Halte  körper d werden die Ringe des Postsackes  aufgezogen und unter die Platte h auf den  Deckel     ya    der Kontrollzettel eingelegt, welcher,  von oben gesehen, in der     Ausnehmung        r     sichtbar ist. Alsdann drückt man den Halte  körper d in seine frühere vertikale Stellung  zurück und die Halteplatte h nach unten,  wobei die Riegel des Schlosses in die Ein  kerbungen s und t einschnappen, sobald diese  in Richtung derselben stehen. In dieser Weise  ist die Verriegelung des Schlosses vollzogen.

    Eine     Öffnung    desselben     mittelst    des Schlüs  sels     na,    welcher vor dem Einlegen des Kon  trollzettels     weggenommen    wurde, kann nur  unter     Zerstörung        resp.        Durchbrechung    des  Kontrollzettels stattfinden.  



  Der Erfindungsgegenstand kann selbst  verständlich auch für Säcke verwendet werden,  die zum Transport von andern Gegenständen  als Postgütern dienen.

Claims (1)

  1. PATE N T AN S PRUCII Schloss für Postsäcke, gekennzeichnet durch einen Rahmen, in welchem ein Halte körper schwingbar angeordnet ist, der mittelst eines in dem Rahmen vorgesehenen Riegel schlosses in der Schliesslage verriegelt werden kann, wobei über diesem Schloss Mittel zur Befestigung eines Kontrollzettels angeordnet sind, derart, dass eine Zuführung des Schlüs sels und damit Öffnung des Riegelschlosses ohne Zerstörung resp. Durchbrechung des Kontrollzettels nicht stattfinden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schloss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Haltekörper ein Bolzen ist, welcher mit einem obern Teil eine im Rahmen vorgesehene Bohrung durchdringt und mit seinem untern Ende in Schliesslage .in ein ebenfalls im Rahmen vorgesehenes Loch eingreift. 2. Schloss nach .Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltekörper auf- und abbeweglich ist, wobei die Bewegung desselben durch einen federnden Stift begrenzt wird, welch letz terer eine solche Wirkung ausübt, dass der Haltekörper stets das Bestreben hat, sich in Offenstellung zu bewegen. 3.
    Schloss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass über dem vom Bolzen durch setzten, gegenüber den andern Rahmen teilen verbreiterten Schenkel des Rahmens eine Platte auf- und abbeweglich gelagert ist, an welcher Platte Organe zur Be festigung des Kontrollzettels angeordnet sind, wobei die Platte und der Haltekörper mittelst der Riegel des Schlosses fixiert werden können. 4.
    Schloss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelschloss durch einen Deckel abgeschlossen ist, welcher andere Organe zur Befestigung des Kontrollzettels auf weist, wobei zwischen diesem Deckel und der mit einer über diesem angeordneten Ausnehmung versehenen Platte der Kon trollzettel einzuführen ist. 5. Schloss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, wie auf der Zeichnung dargestellt und mit Bezug darauf be schrieben.
CH99424D 1922-03-22 1922-03-22 Schloss für Postäcke. CH99424A (de)

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CH99424D CH99424A (de) 1922-03-22 1922-03-22 Schloss für Postäcke.

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