CH99288A - Mineur-Zange. - Google Patents
Mineur-Zange.Info
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- 210000000080 chela (arthropods) Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06C—DETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
- C06C5/00—Fuses, e.g. fuse cords
- C06C5/08—Devices for the manufacture of fuses
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- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
Nineur-Zange. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Mineur-Zange, die insbesondere beim Legen von Zündleitungen Verwendung fin den soll. Bisher wurde das zu entzündende Ende der Zündschnur zwecks Freilegung der Pulverseele mit einem gewöhnlichen Taschen messer auf eine kurze Strecke axial aufge schlitzt. Das setzte .aber den Arbeiter der Verletzung durch das Messer aus. Zudem er forderte das Abbinden der Zündkapsel mit der Zündschnur stets eine spezielle Zange. Der Gegenstand der Erfindung ermöglicht nun das Abschneiden, Aufschlitzen, sowie Abbinden von Zündschnüren.
Gemäss der Erfindung ist an einem der beiden Zangenschnäbel ein @Schneidwerkzeug derart angeordnet, @d.ass beim Zusammen klemmender Zange das zwischen die ersteren eingeführte Zündschnurende aufgeschlitzt und die Pulverseele freigelegt werden kann. Und die Innenflächen der Zangenschenkel sind so ausgebildet, dass mit deren Hilfe beim Schliessen der Zange eine Fixierung der Zündkapsel mit der in ,dieselbe eingesteckten Zündschnur bewirkt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielswei- sen Ausführungsformen zur Darstellung ge bracht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansicht .der Mineur-Zange von vorn, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Zangen schnäbel, und Fig. 3 ein Schnittbild im Sinne der strich punktierten Linie in Fig. 1 eines ersten Aus führungsbeispiels, Fig. 4 eine Ansicht von der Seite, Fug.
5 eine Draufsicht derselben Zange, und Fig. 6 ein Schnittbild im Sinne der strich punktierten Linie in Fig. 5 eines zweiten Ausführungsbeispiels, Fig. 7 eine Zündkapsel mit einem Zün.d- schnurstumpf, und Fig. 8 eine Zündschnur mit aufgeschlitz tem Ende und freigelegter Pulverseele.
Nach dem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 1 bis 3, sind die Zangenschnäbel<I>f,<B>in</B></I> der Mineur-Zange a an den einander zuge kehrten Innenflächen mit je einer längs dem Schnabel verlaufenden halbkreisförmigen Hohlkehle 7a versehen.
Der dem Zangen schnabel<I>f</I> gegenüberliegende Schnabelteil n2 besitzt eine Längsnute o, in welcher auswech-
EMI0002.0001
srlbar <SEP> ein <SEP> aus <SEP> der <SEP> Hohlkehle <SEP> vorstehendes
<tb> Se-Iineidwerl,:zeu" <SEP> <B>(</B>7 <SEP> einbesetzt <SEP> und <SEP> durch
<tb> Prisonstifte <SEP> e <SEP> sehalten <SEP> wird. <SEP> In <SEP> dem <SEP> Raum
<tb> der <SEP> Hohlkehle <SEP> a <SEP> des <SEP> Zangenschnabels <SEP> f <SEP> ist
<tb> clie <SEP> Zündschnur <SEP> <I>1a</I> <SEP> einzuführen <SEP> bestimmt.
<tb> Schliesst <SEP> man <SEP> die <SEP> Zange <SEP> a, <SEP> so <SEP> schneidet <SEP> das
<tb> Sclineidwei,-I@zeu- <SEP> <I>cl</I> <SEP> das <SEP> in <SEP> die <SEP> Hohlkehle <SEP> be le@,@-te <SEP> Zündschnurende <SEP> bis <SEP> auf <SEP> die <SEP> Pulverseele
<tb> ,)uf, <SEP> so <SEP> rl.;
iss <SEP> letztere <SEP> freibelebt <SEP> wird. <SEP> Zum
<tb> Alischneid@n <SEP> der <SEP> Zündschnüre <SEP> sind <SEP> an <SEP> sich
<tb> bekannte <SEP> Abschervorriehtunben <SEP> (Offnunben)
<tb> t= <SEP> im <SEP> C@elenhteil <SEP> der <SEP> 1Uineur-Zange <SEP> ca <SEP> vorge ..c-lien. <SEP> An <SEP> den <SEP> einander <SEP> zubelzehrten <SEP> Seiten
<tb> rl@=r <SEP> Z,-in <SEP> gensehenl,:el <SEP> ist <SEP> eine <SEP> je <SEP> halbkreisför niige <SEP> Ausnehmung <SEP> ,n, <SEP> vorgesehen, <SEP> welche <SEP> in
<tb> ihrer <SEP> Mitte <SEP> eine <SEP> Ringrippe <SEP> b <SEP> aufweist.
<tb>
Ist <SEP> die <SEP> Zündsühnurkapsel <SEP> 1. <SEP> in <SEP> -welche <SEP> die
<tb> Zündschnur <SEP> <I>Ir,</I> <SEP> einbesteckt <SEP> ist, <SEP> in <SEP> die <SEP> Ausneh niung <SEP> g <SEP> gelegt. <SEP> und <SEP> die <SEP> Zangen <SEP> beschlossen,
<tb> "n <SEP> bildet <SEP> die <SEP> Ringrippe <SEP> <I>b</I> <SEP> in <SEP> der <SEP> Kapsel <SEP> <I>1c</I> <SEP> eine
<tb> P.inbnute, <SEP> wodurch <SEP> die <SEP> Zündschnur <SEP> in <SEP> der
<tb> Zündkapsel <SEP> fixiert <SEP> wird, <SEP> wie <SEP> die <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> liei :pielsweise <SEP> zeigt.
<tb>
'Nach <SEP> dem <SEP> zweiten <SEP> Ausführungsbeispiel.
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> bis <SEP> 6, <SEP> ist <SEP> c, <SEP> wiederum <SEP> die <SEP> Zange, <SEP> f, <SEP> 7n.
<tb> sind <SEP> die <SEP> Zangenschnäbel <SEP> und <SEP> (Z <SEP> das <SEP> in <SEP> dem
<tb> Zangenschnabel <SEP> .n. <SEP> durch <SEP> Stifte <SEP> e <SEP> gehaltene
<tb> Sehneidwerkzeu-. <SEP> Der <SEP> Zangenschnabel <SEP> f <SEP> ist
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Hohlkehle <SEP> ri, <SEP> versehen. <SEP> in <SEP> -welche
<tb> das <SEP> Schneidwerkzeug <SEP> d <SEP> eingreift, <SEP> dessen <SEP> Rük kenteil <SEP> in <SEP> der <SEP> Längsnute <SEP> o <SEP> ruht. <SEP> Der <SEP> Gelenk teil <SEP> der <SEP> Zange <SEP> ist <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Abschervorrieh tungren <SEP> e <SEP> und <SEP> ei <SEP> versehen.
<SEP> Die <SEP> Abschervor richtun- <SEP> c <SEP> wird <SEP> -durch <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Umfan', <SEP> des
<tb> Gelenkteils <SEP> mündende <SEP> Öffnungen, <SEP> die <SEP> Ab schervorrichtung <SEP> ei <SEP> dagegen <SEP> durch <SEP> im <SEP> Ge lenldeil <SEP> vorgesehene <SEP> Durchbrechunben <SEP> gebil det. <SEP> Die <SEP> einander <SEP> zugekehrten <SEP> Seiten <SEP> der Zangenschenkel sind nahe dem Gelenk mit je einer Ausnehmung g versehen, -welche an ihrer Innenwandung mit Rippen b versehen sind.
Die Zündkapseln werden .durch diesel- ben mit in -der Lä.nbsrichtungderselben ver- Iaufenden Nuten versehen.
Claims (1)
- EMI0002.0016 PA <SEP> TE>\ <SEP> TANSPRUCFI Mineur-Zange, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der beiden Zangenschnäbel ein Schneirlwerkzeugdderart angeordnet ist, dass beim Zusammenlflemmen der Zange Glas zwi schen die ersteren eingeführte Zündschnur ende äuf,esehlitzt und die Pulverseele frei- belebt werden kann, ferner dadurch gekenn zeichnet,dass -die Innenflächen der Zanben- schenl@el so- ausgebildet sind, dass mit deren Hilfe beim Schliessen .der Zange eine Fixie rung der Zündkapsel mit der in dieselbe ein- ,gesteckten Zündschnur bewirkt --erden kann. EMI0002.0038 UNTERANSPRÜCHE:EMI0002.0039 1. <SEP> 1Iineur.Zanbe <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da durch <SEP> zelzennzeichnct, <SEP> dass <SEP> mindestens <tb> einer <SEP> der <SEP> bei-1fii <SEP> 7"anbenscliiiäliel <SEP> mit: <SEP> einer <tb> in <SEP> -der <SEP> U.ngsriehtunb <SEP> desselben <SEP> verlaufen den <SEP> Hohlkehle <SEP> versehen <SEP> ist, <SEP> und <SEP> dass <SEP> --las <tb> Schneicl"verkzeub <SEP> auswechselbar <SEP> in <SEP> einem <tb> der <SEP> Zangenschnäbel <SEP> lagert <SEP> und <SEP> in <SEP> die <tb> Hohlkehle <SEP> eingreifen <SEP> kann. <tb> Mineur-Zange <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteranspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> ,dass <SEP> die <SEP> Innenflächen <SEP> der <SEP> Zangensclienlcel <tb> mit <SEP> je <SEP> einer <SEP> Ansnehmunb <SEP> versehen <SEP> sind,<tb> in <SEP> welcher <SEP> je <SEP> mindestens <SEP> eine <SEP> Rippe <SEP> ver läuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH99288T | 1921-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH99288A true CH99288A (de) | 1923-05-16 |
Family
ID=4357196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99288D CH99288A (de) | 1921-11-26 | 1921-11-26 | Mineur-Zange. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH99288A (de) |
-
1921
- 1921-11-26 CH CH99288D patent/CH99288A/de unknown
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