CH99028A - Schlachtpistole. - Google Patents
Schlachtpistole.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B3/00—Slaughtering or stunning
- A22B3/02—Slaughtering or stunning by means of bolts, e.g. slaughtering pistols, cartridges
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Description
Schlachtpistole. Bisher bekannte Schlachtpistolen hatten den Nachteil, dass sie nicht selten, so zum Beispiel wenn sie fallen gelassen wurden., un gewollt losgingen. Diesem Nachteil soll durch die vorliegende Erfindung ,abgel).olfen wer den. Dieselbe bezieht sich ,auf eine Schlacht- pistole, und zwar liegt das Neue an der E--- findung darin, !dass für den Schlagbolzen der Schlachtpistole ein Arretierorgan vorgesehen ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel,des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansicht, und Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Ein zelheit.
Mit a ist der Lauf, mit b der Schall dämpfer und mit c der Kopf der Schlacht pistole bezeichnet. In letzteren ist die Muther d eingeschraubt, durch die der Schlagbolzen e geführt ist, der um einen ,gewissen Betrag über die Mutter d nach aussen vorsteht. Das dem Lauf a zugekehrte Ende des Schlagbol zens ist verjüngt und ragt in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung der einzelnen Teile in die im Bolzen f vorgesehene Ausnelimun:g g.
Der Schlagbolzen e besitzt nahe .dem verjüng ten Ende eine Absetzung lt und in .gewissem Abstand von derselben einen Ringansatz i, der in der .aus Fig. 2 ersichtlichen Lage des Schlagbolzens in eine entsprechende Ausneh- mung der Mutter d zu liegen kommt.
Das verjüngte Ende,des Schlagbolzens e ist durch die Scheibe k .geführt, die von etwas kleine rem Durchmesser gewählt ist, als der Innen- durchmesser,des Kopfes c beträgt.
Die Scheibe k besitzt eine in bezug -auf den Mittelpunkt exzentrische Ausnehmung 1, die von solcher Grösse .gewählt ist, da.ss in der aus Fig. 2 er sichtlichen Lage,der einzelnen Teile der Ab satz<I>h</I> des Schlagbolzens auf der Scheibe k aufliegt, in welcher Lage der Schlagbolzen nicht verschoben und demgemäss nicht auf die Zündkapsel der Patrone wirken kann.
Um den Schlagbolzen e ist eine Schraubenfeder ä gelegt, deren eines Ende an dem Ringsatz i und deren anderes an -der Scheibe k anliegt und: welche Feder das Bestreben hat, den Schlagbolzen in der aus Fig. 2 ersichtlichen Lage zu halten. Mit ider Scheibe 1c ist das eine Ende -des Bolzens m verbunden, der eine Verdickung na .besitzt und am freien Ende einen geraubten Knopf o aufweist.
Der Kopf c ist mit einer Ausnehmung h versehen, in v-elche die Schraubenfeder q: eingelegt ist, deren eines Ende am Boden der Ausnehmung und deren :anderes am verdickten Teil des Bolzens in, anliegt und dadurch den genann ten Bolzen in der aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlichen Lage hält.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschriebenen Schlachtpistole ist folgende: Angenommen, die einzelnen Teile der be schriebenen Schlachtpistole befinden sich in der aus,der Zeichnung ersichtlichen Lage und vor dem Boden f befinde sich in bekannter Weise eine in der Zeichnung nicht darge stellte Patrone, deren Zündhut geben den Bo den f gerichtet ist, und man wolle mit der Pistole ein Stück Vieh erschiessen, so erf asst man mit der linken Hand :den Lauf a, hält den Schalldämpfer b in bekannter Weise an den Kopf .des zu tötenden Tieres, ,rückt mit.
dem Daumen der linken Hand auf den Knopf o und verschiebt den Bolzen in und dadurch die Scheibe k. so weit, bis der Umfang der letzteren an dem dem Bolzen in gegenüber liegenden Teil der Innenwand des Kopfes c anzuliegen. kommt, in welcher Lage dem Schlagbolzen e der Durchtritt durch die in der Scheibe h; befindliche Ausnehmung l <I>ge-</I> stattet ist, so d-ass durch Schlag, z.
B. mittelst eines Hammers, auf den Schlagbolzen das verjüngte, Ende desselben auf den nicht ge zeichneten Zündhut der Patrone wirken und dieselbe zur Entladung bringen kann.<B>Nach-</B> dem der Schlag erfolgt ist, wird der Schlag bolzen unter dem Einfluss der Schraubenfeder i' wieder in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage zurückgeführt, und sobald man den Kopf o loslässt, nimmt der Bolzen na und damit die Scheibe k unter dem Einfluss der Schrauben- fe,der q wieder die a.11,
Fig. 2 der Zeiellnuilg ersichtliche Lage ein, in welcher die Scheike <I>k</I> die Absetzung lt, :des Schlagbalzens c: unter greift und denselben am ungewollten Ver schieben verhindert.
Die beschriebene Schlachtpistole könnte in ihren Einzelheiten auch anders als gezeiell- net ausgebildet sein, ohne dass dadurch das Wesen der Erfindung beeinträchtigt würde. Statt den gezeichneten, wären auch andere -Mittel zur Arretierung des Schlagbolzens denkbar.
Die beschriebene Schlachtpistole besitzt den Vorteil der sichern, d. h. ungefährlichen Handhabung.
Claims (1)
- Pr1TENT_11"SPRUCH Schlachtpistole, dadurch gekennzeichnet, dass für deren Schlagbolzen ein Arretierorgan vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE Schlachtpistole nach Patentanspruch, da durch belcennzeichnet, d.ass der Schlagbol zen eine Absetzung besitzt, die bei Nicht- gebrauch der Pistole von dem Arretier organ umergriffen wird.Schlüehtpistole nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierorgan aus einer mittelst eines Betätigunbsorganes verstellbaren Scheibe besteht, die mit einer exzentri schen Ausneh mung versehen ist.,3. Sehla:ehtpistole nach Patenta.nspruell und Unteransprüchen 1 und \?, dadurch gekenn zeichnet. dass das Arretierorgan durch Fe derwirkung in der Arretierstellung gehal ten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH99028T | 1922-02-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH99028A true CH99028A (de) | 1923-05-01 |
Family
ID=4356929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99028D CH99028A (de) | 1922-02-09 | 1922-02-09 | Schlachtpistole. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH99028A (de) |
-
1922
- 1922-02-09 CH CH99028D patent/CH99028A/de unknown
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