CH97504A - Lokomotiv-Dampfzylinder mit Ventilsteuerung. - Google Patents

Lokomotiv-Dampfzylinder mit Ventilsteuerung.

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CH97504A
CH97504A CH97504DA CH97504A CH 97504 A CH97504 A CH 97504A CH 97504D A CH97504D A CH 97504DA CH 97504 A CH97504 A CH 97504A
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CH
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cylinder
steam
locomotive
valves
inlet valves
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Lentz-Lokomotiv-Umbau-Aktien-G
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Lentz Lokomotiv Umbau Aktien G
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/26Other component parts, details, or accessories, peculiar to steam engines
    • F01B31/28Cylinders or cylinder covers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description


      Lokomotiv-Dampfzylinder    mit Ventilsteuerung.    Bei Lokomotivzylindern ist es bisher  nicht möglich gewesen, den Zylinder auf einer  niedrigen Temperatur zu erhalten, weil der  Heissdampf durch ziemlich grosse angegossene,  an den Zylinderenden sitzende, den Heiss  dampf führende Kanäle den     Verteilorganen     zugeführt werden musste und somit grössere  und     auseinandergelegene    Teile des Zylinders  mit dem heissen Dampf in Berührung kamen.  Dies ergab bedeutende Abkühlungsverluste,  namentlich bei den     Witterungsverhältnissen     im Winter, wo die Abführung der. Wärme  nach aussen durch die verhältnismässig hohe  Zylindertemperatur noch begünstigt wurde.

    Dies hatte einen verhältnismässig hohen Koh  lenverbrauch namentlich im Winter im Ge  folge.  



  Die Erfindung bezweckt nun, die Tempe  ratur von Lokomotivzylindern niedrig zu  halten, die     Abkühlungsverluste,    sowie den  Kohlenverbrauch zu verringern und dabei die  Steuerungsorgane leicht zugänglich zu ma  chen. Zu diesem Zwecke ist bei in die Mitte  des Zylinders verlegten     Einlassventilen    eine         ventile    an der Aussenseite des Zylinders- so an  geordnet, dass jedes der Ventile unabhängig  von den andern und unabhängig von dem sie  bewegenden Steuerorgan herausgenommen  werden kann.  



  Auf der Zeichnung sind verschiedene  Ausführungsbeispiele der Erfindung darge  stellt. Bei der in den     rig.    1 bis 6 in verschie  denen Schnitten und in Ansicht dargestellten  Ausführungsform bedeutet 1 den eigentlichen  Zylinder der Lokomotive, über dem das Ven  tilgehäuse 2 angeordnet ist. Die in dieses  Ventilgehäuse eingebauten     Einlassventile    :3  und     Auslassventile    4 sind     wagrecht    so ange  ordnet, dass jedes unabhängig von dem andern  nach Lösen des Deckels nach der Seite heraus  genommen werden kann. Hierbei sind die       Einla.ssventile    3 in der Mitte des Zylinders  angebracht. während die     Auslassventile    4 bei  derseits davon liegen.

   Der Dampf wird durch  das Rohr 5. welches an den Stutzen 6 ange  schlossen ist. dem     Heissdampfsammelraum    7  zugeführt. der     unmittelbar    zu den beiden Ein  lassventilen 3     führt.    Hinter diesen gelangt      Dampf wird dann durch die     Auslasskariäle    9  und die     Auslassventile    4 einem Sammelraum  10 zugeführt, der die     Ventilspindelführungeri     umgibt. An diesen     Sammelraum    10 ist das  Auspuffrohr 11 angeschlossen. Die Ventile  werden beispielsweise durch eine Schub  :.tange 12 mit eingefrästen oder eingesetzten  Daumen bewegt.

   Diese Steuerstange ist in  einer     Längsbohrung    13 des     Zy        linderguss-          stückes    verschiebbar gelagert und gestattet  ein Herausnehmen der Ventile unabhängig  von der Steuerstange. Die Bohrung 13 liegt  im Auspuffraum in der Jähe einer Aussen  wand, ist also in dem kältesten Teile des     zy-          linders    untergebracht.  



  In     Fi        ;.    7 bis 10 ist eine andere Ausfüh  rungsform eines Lokomotivzylinders in     ver-          schiedenen    Längs- und Querschnitten darge  stellt, bei der die Kanalführung im wesent  lichen die gleiche ist wie bei den vorher be  schriebenen.

   Nur sind hier die Ventile an der  Aussenseite des Zylinders senkrecht artgeord  net und ist dementsprechend auch die     Boh-          run7    13 zur Aufnahme des     Steueror7anes     12 an die vordere     Aussenwand    des Zylinders       verlebt.    also äusserst leicht und     bequem        zu-          b < inblich.     



  Selbstverständlich kann man die Ventile  oder einzelne derselben (z. B.     Einlassventile)     auch etwas     geneigt    zu der Steuerschiene     an-          ordn-n.    ohne dass die     Abliebbarkeit    der     Ten-          tile    nach der Seite oder nach oben benach  teiligt wird.  



  Man kann dadurch die schädlichen Räume  zwischen Ventil und Zylinder auf das klein  ste Mass beschränken. 4  Wie ersichtlich, ist bei beiden     Ausfüh-          i-unm-l'orinen    des Zylinders der eingangs     er-          W        iiliiite    Gedanke verwirklicht.

       Durch    die An  ordnung einer einzigen     Ileiss(dampfsammel-          lcamniei-    sind auch die bisher notwendigen       Gabelrohre        vermieden,    die     ebenfalls        Urwehe     einer     #veitgelienden        _lblrülilitn,"-    des     Dampfes          iind    der     Ausstrahlung    von Wärme waren.

       Bei          der    in den     Fig.    7 bis 10 dargestellten     Aus-          führungsform    ist auch die     Sammelkammer       des Heissdampfes nicht direkt in den Auspuff  raum ausstrahlen kann, sondern noch im Zy  linder nutzbar gemacht wird.

   Ferner ergibt  die durch die Lage des     Heissdampfsammel-          raumes    bedingte Anordnung der Ventile und  die Lage des diese bewegende     Steuerorganes     den Vorteil, dass sämtliche Ventile an der  freien Aussenseite der Lokomotive liegen und  dass jedes unabhängig von dem andern und  von dem Steuerorgan nach Abnahme des  Deckels zugänglich ist und herausgehoben  werden kann. Dabei ist auch das Steuerorgan  12 für sich zugänglich und an der kühlsten  Stelle des Zylinders angeordnet, wo es keinem  Verziehen durch ungleichmässige Tempera  turen ausgesetzt ist.  



  Wie -aus     Fig.    10 ersichtlich, ist bei der  bisher geschilderten Ausbildung des Zylin  ders der     Heissdampfsammelraum    7 in die       I'berströmkanäle    8 und den     Abdampfsammel-          raum    10 eingebettet. Dies ergibt für die       Lberströmkanä        1e    8 eine geknickte Form.

    Um nun gerade     Überströmkanäle,    dem  zufolge eine bessere Dampfführung und  ein einfacher zu giessendes Modell zu  erhalten, sind bei der in     Fig.        .11    und  12 im     Längs-    und Querschnitt darge  stellten Ausführungsform des Zylinders die       Einlassventile    3 nicht in gleicher Höhe mit  den     Auslassventilen    4 angeordnet, sondern  nach aussen gerückt. Dadurch wird der Vor  teil, den     Heissdampfsammelraum    von dem ei  gentlichen Zylinder zu trennen, noch mehr  verwirklicht.

   Um hierbei einen einfach und  leicht zu giessenden     Zylinder    zu erhalten,  kann ausserdem der     Heissdampfsammelraum     7 mit seinem     Anschlussstutzen    G als beson  deres     Gussstück    14 ausgebildet sein, das auf  (las     Ventilgehäuse    2 aufgesetzt ist. Die Tren  nung des     Heissdampfsammelraumes    von dem       Zylinder    ist     (tann    so weit     durchgeführt,    dass  letzterer nur noch zwei Arten von Dampf  kanälen aufweist, solche, die expandierenden       Dampf,    und solche, die Abdampf führen.  



  Bei der in     Fig.    13 dargestellten Ausfüh  rungsform sind in dem den Frischdampf füh-      untern Sitze 16 an den in das Ventilgehäuse  2 eingesetzten     Ventilspindelführungen    17 sit  zen, wodurch der eigentliche Zylinder eine  äusserst einfache und leicht zu bearbeitende  Ausgestaltung erfährt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lokomotiv-Dampfzylinder mit Ventil steuerung, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassventile in die Mitte des Zylinders ver legt sind und eine einzige Sammelkammer für den Heissdampf vorgesehen ist, dass fer ner sämtliche Steuerungsventile an der Au ssenseite des Zylinders so angeordnet sind, dass jedes der Ventile unabhängig von den an dern und unabhängig von dem sie bewegen den Steuerorgan herausgenommen werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Lokomotivzylinder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammel- kammer für den Heissdampf von dem ei gentlichen Zylinder durch Kanäle, wel che nur expandierenden oder Abdampf führen, getrennt ist.
    2. Lokomotiv-Dampfzylinder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassventile höher als die Auslassventile angeordnet sind und die von den Einlass- ventilen zum Zylinder führenden Über- strömkanäle parallel zur Zylinderachse verlaufen. 3. Lokomotiv-Dampfzylinder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heissdampfsammelraum in einem auf das Zylindergussstück aufgesetzten Gehäuse untergebracht ist.
    4. Lokomotiv-Dampfzylinder nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ventilsitze für die Einlassventile an dem genannten Gehäuse für den Heissdampf und an in den Zy linder eingesetzten Ventilspindelbüchsen angeordnet sind. 5. Lokomotiv-Dampfzylinder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung für das Steuerungsorgan vom . Auspuffraum umgeben und in der Nähe einer Aussenwand des Zylindergussstückes angeordnet ist.
CH97504D 1921-06-21 1921-06-21 Lokomotiv-Dampfzylinder mit Ventilsteuerung. CH97504A (de)

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