CH97503A - Dampfeinlass-Steuerung an Dampfmaschinen. - Google Patents

Dampfeinlass-Steuerung an Dampfmaschinen.

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CH97503A
CH97503A CH97503DA CH97503A CH 97503 A CH97503 A CH 97503A CH 97503D A CH97503D A CH 97503DA CH 97503 A CH97503 A CH 97503A
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CH
Switzerland
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sep
steam
cylinder
piston
inlet control
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Application number
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English (en)
Inventor
Groenewegen Gijsbertus
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Groenewegen Gijsbertus
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  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


      Dampfeinlass-Stenerung    an     DampfniaschInen.       Dir-, vorliegende Erfindung hat zum     Ge-          .-enstand    eine     Dampfeinlass-Steuerung    für  <B>> ZZ</B>       Dampfmasehinen.    Bis jetzt ist es     gebräucli-          lieh,    den Dampfeintritt in den Zylinder bei  den     Totpunktstellungen    des Kolbens begin  nen zu lassen. Demgegenüber     untersüheidet     sieh die den Gegenstand der Erfindung bil  dende Steuerung dadurch,     dass    die Dampfzu  fuhr erst eintritt, wenn der Kolben einen Teil  seines Arbeitshubes zurückgelegt hat.

   Hier  bei sind Mittel vorhanden, welch e verhindern,       dass    der schädliche Raum bei Beginn<B>.</B><I>des</I>  Dampfeintrittes grösser ist als in den     Tot-          punktstellungen    des Kolbens, zum Zwecke,  die grösste Dampfspannung im Zylinder in  t3       die        Stellunt,-    der Kurbel verlegen     mi    können,       t'        12     in der der auf     den    Kolben wirkende     Druch.          ain        trilinstigsten    auf     die    Kurbel übertragen  wird,

   wodurch eine vorteilhaftere     Danipfaus-          iiii17iLiii,(r    erzielt werden soll.  



  Auf der     Zeielinuno,    ist ein     Ausfüllrungs-          z#        el          li(-ispi(-I    des Erfindungsgegenstandes darge  <I>stellt.</I>         einlass-Steuerung    gemäss der Erfindung ver  sehene     Dampfinaschine    in Seitenansicht, teil  weise im Vertikalschnitt     und    in einer     Drauf-          Sicht-.     



       Die    durch vorliegende Steuerung erzielte       Dampfvertellung    ist in     Fig.   <B>1</B> graphisch     dar-          ZD     gestellt. Hierin ist die Linie     -v-iv    die     ab-          solitte    Nullinie, während die Linie<I>x-7,</I> die  atmosphärische Linie darstellt. Der Kolben  weg     1-)it    ist in zehn gleiche Teile geteilt, in  denen Ordinaten errichtet sind, auf welche  die jeweiligen Spannungen des Dampfes auf  getragen sind.

   Der Verlauf der Spannung       ein     auf der Arbeitsseite des Kolbens ist durch  die Linie<B>f,<I>a, b, e,</I> (1</B> angegeben, wobei     f-a          bl        2D     die über     den    Totpunkt geführte Kompres  sion     a-b    die     FÜll-Ling,        b-c    die Expansion       und        c-(1   <B>die</B>     Vorausströniung    andeuten,  die Linie     (1-e    die Ausströmung  Und     c#J     die     Konipression    angibt.

   Ausserdem  n       en#        ibt        siell,        dass   <B>von f ab</B> die Spannung bis       zür        #Anfitito-sspannung        in   <B>(1</B> zunimmt.

   Die       l#oiiil)r(-ssioii    vor den Endlagen des Kolbens    
EMI0002.0001     
  
    Wechsel <SEP> der <SEP> ArbeitsfIlieheil <SEP> in <SEP> den <SEP> toten
<tb>  Punkten <SEP> ohne <SEP> Stoss <SEP> stattfiiiden <SEP> kann. <SEP> Die
<tb>  Kompression <SEP> hinter <SEP> dem <SEP> toten <SEP> Punkt <SEP> muss
<tb>  nach <SEP> dem <SEP> werden
<tb>  dass <SEP> der <SEP> schädliche <SEP> Raum <SEP> im <SEP> Zeitpunkt <SEP> des
<tb>  Be-innes <SEP> der <SEP> Dampfeinströmun- <SEP> kleiner <SEP> oder
<tb>  wenig,stens <SEP> nicht <SEP> grösser <SEP> ist <SEP> als <SEP> in <SEP> den <SEP> _I.'ot  punktlagen <SEP> des <SEP> 1)le <SEP> 1,"iii#sti-iiiiiuii#,  hann <SEP> durch <SEP> Venille <SEP> werden.

   <SEP> Dui
<tb>  Au,Aass <SEP> wird <SEP> gesteuert <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> 14
<tb>  und <SEP> die <SEP> Verschiebung <SEP> des <SEP> Zylinders <SEP> 2 <SEP> im
<tb>  Hauptzylinder <SEP> <B>1.</B>
<tb>  



  Eine <SEP> c,emäss <SEP> diesem <SEP> Di.-i-ramin <SEP> itrbeitende
<tb>  Dampfmaschine <SEP> besitzt <SEP> in <SEP> dem <SEP> 11.auptzylin  <I>der <SEP> <B>1</B></I> <SEP> (Fi(r. <SEP> 2) <SEP> einen <SEP> zweiten <SEP> Zylinder <SEP> Wel  cher <SEP> den <SEP> eigentlichen <SEP> Arbeitszylinder <SEP> bildet.
<tb>  Derselbe <SEP> wird <SEP> durch <SEP> zwei <SEP> auf <SEP> der <SEP> Kurbel  welle <SEP> <B>15</B> <SEP> sitzende, <SEP> der <SEP> Kurbel.

   <SEP> beispielsweise
<tb>  etwa, <SEP> <B>90'</B> <SEP> voreilende <SEP> Exzenter <SEP> <B>3</B> <SEP> und <SEP> 4 <SEP> und
<tb>  Stangen <SEP> <B>5</B> <SEP> und <SEP> <B>6</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> Längsrichtung <SEP> so <SEP> ver  selioben, <SEP> dass <SEP> dbr <SEP> solladliche <SEP> Pkaum <SEP> im <SEP> Zeit  punkt <SEP> des <SEP> Beginnes <SEP> der <SEP> Dampfeinströmung
<tb>  hleiner <SEP> ist <SEP> als <SEP> in <SEP> den <SEP> Totpunktlagen <SEP> des <SEP> Kol  bens. <SEP> Die <SEP> Einströmunu <SEP> wird <SEP> durch <SEP> Ventile
<tb>  <B>z#</B>
<tb>  geregelt, <SEP> welche <SEP> in <SEP> den <SEP> auf <SEP> den <SEP> Baden <SEP> des
<tb>  Zylinders <SEP> 2 <SEP> angebrachten <SEP> Ventilhiisten <SEP> <B>7</B> <SEP> und
<tb>  <B>8</B> <SEP> angeordnet <SEP> sind.

   <SEP> Beim <SEP> Vcrschleben <SEP> des <SEP> Zy  linders <SEP> 2 <SEP> werden <SEP> diese <SEP> Ventile <SEP> für <SEP> den
<tb>  Dampfeinlass <SEP> sinn#rem-*.iss <SEP> von <SEP> e]ner <SEP> Steuer  welle <SEP> <B>9</B> <SEP> aus <SEP> (lureil <SEP> <B>je</B> <SEP> einen <SEP> Nochen <SEP> <B>10</B> <SEP> <I>so <SEP> <U>ge-</U></I>
<tb>  steuert-, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Eröffnun- <SEP> Lies <SEP> Dampfeintrit  <I>tes</I> <SEP> erst <SEP> beginnt, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Kolben <SEP> <B>14</B> <SEP> ins <SEP> cler
<tb>  Tolpunktlage <SEP> <B>g</B> <SEP> den <SEP> Punkt <SEP> a <SEP> erreiellt <SEP> hat. <SEP> Die
<tb>  Steuerwelle <SEP> <B>9</B> <SEP> wird <SEP> unter <SEP> Vermittlun- <SEP> eines
<tb>  llebelgestäng.es <SEP> <B>11</B> <SEP> 12 <SEP> von <SEP> der <SEP> )Ärelle <SEP> <B>13</B> <SEP> aus
<tb>  betätigt.

   <SEP> Der <SEP> Auslass <SEP> -wird <SEP> gesteuert <SEP> durch
<tb>  den <SEP> Kolben <SEP> 14 <SEP> und <SEP> die <SEP> Verschiebung <SEP> des <SEP> <B>Zy-</B>
<tb>  linders <SEP> 2 <SEP> im <SEP> Hauptzylinder <SEP> <B>1.</B>       Statt eines verschiebbaren     Inaenzylinders     könnten, -um die     Reibumg        möglielist    zu ver  mindern,     nur        Verselliebbare        Zylinderböden          vorilanden    sein.

   Infolge der     Veischiebun-          jes    Zylinders<B>29</B> oder der Zylinderböden in  der     Bewe"ungsrielltung    des Kolbens     iind    Ver  zögerung des     Danil)feilitrii.i#es    wird die     höchgio          Dampfspannun-    in eine für die Umwandlung  in     meehanisehe    Arbeit     erliebliell        günsti        -,ere     Laue     gebraelit,    als dies     bei   <B>-</B>     "ewöhnlichen     Dampfmaschinen der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSP.RUCH: Dampfeinlass-Steuernncan Dampfinaschi- t# nen, dadurch gehenn7eichnet, dass tlit, Dampf zufuhr in dem Zylinder erst anfängt, wenn der Kolben bereits einen Teil seines Ar beitshubes zurtielzgele(rt hat, wobei 31ittel vorhanden sind, welche verhindern,
    dass der schädlielie Raum beim Anfan#g- der Dampf- einströmung grösser ist als in den Totpunkt- lagen des Kolbens, zum-Zwecke, die grösste Dampfspannung im Zylinder in die Stellung der Kurbel verlegen zu können, in der dur auf den Kolben wirkende Druck am gfin- stigsten auf die Kurbel übertragen wird.
    <B>kn n</B> EMI0002.0047 <B>UNTERANSPRUCH.</B> <tb> dadurch <SEP> -geheim michnet# <SEP> dass <SEP> Z-wei <SEP> Zylinder <SEP> ineinander <tb> ordnet <SEP> sind, <SEP> von <SEP> dei--en <SEP> der <SEP> innere <SEP> den <SEP> Arbeils holben <SEP> aufnimmt <SEP> und <SEP> in <SEP> der <SEP> gleichen <SEP> Rieh tunC <SEP> wie <SEP> derselbe <SEP> in <SEP> der <SEP> ver silliiebbar <SEP> ist.
CH97503D 1919-05-22 1921-02-05 Dampfeinlass-Steuerung an Dampfmaschinen. CH97503A (de)

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DE50520X 1920-05-05

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