Dampfeinlass-Stenerung an DampfniaschInen. Dir-, vorliegende Erfindung hat zum Ge- .-enstand eine Dampfeinlass-Steuerung für <B>> ZZ</B> Dampfmasehinen. Bis jetzt ist es gebräucli- lieh, den Dampfeintritt in den Zylinder bei den Totpunktstellungen des Kolbens begin nen zu lassen. Demgegenüber untersüheidet sieh die den Gegenstand der Erfindung bil dende Steuerung dadurch, dass die Dampfzu fuhr erst eintritt, wenn der Kolben einen Teil seines Arbeitshubes zurückgelegt hat.
Hier bei sind Mittel vorhanden, welch e verhindern, dass der schädliche Raum bei Beginn<B>.</B><I>des</I> Dampfeintrittes grösser ist als in den Tot- punktstellungen des Kolbens, zum Zwecke, die grösste Dampfspannung im Zylinder in t3 die Stellunt,- der Kurbel verlegen mi können, t' 12 in der der auf den Kolben wirkende Druch. ain trilinstigsten auf die Kurbel übertragen wird,
wodurch eine vorteilhaftere Danipfaus- iiii17iLiii,(r erzielt werden soll.
Auf der Zeielinuno, ist ein Ausfüllrungs- z# el li(-ispi(-I des Erfindungsgegenstandes darge <I>stellt.</I> einlass-Steuerung gemäss der Erfindung ver sehene Dampfinaschine in Seitenansicht, teil weise im Vertikalschnitt und in einer Drauf- Sicht-.
Die durch vorliegende Steuerung erzielte Dampfvertellung ist in Fig. <B>1</B> graphisch dar- ZD gestellt. Hierin ist die Linie -v-iv die ab- solitte Nullinie, während die Linie<I>x-7,</I> die atmosphärische Linie darstellt. Der Kolben weg 1-)it ist in zehn gleiche Teile geteilt, in denen Ordinaten errichtet sind, auf welche die jeweiligen Spannungen des Dampfes auf getragen sind.
Der Verlauf der Spannung ein auf der Arbeitsseite des Kolbens ist durch die Linie<B>f,<I>a, b, e,</I> (1</B> angegeben, wobei f-a bl 2D die über den Totpunkt geführte Kompres sion a-b die FÜll-Ling, b-c die Expansion und c-(1 <B>die</B> Vorausströniung andeuten, die Linie (1-e die Ausströmung Und c#J die Konipression angibt.
Ausserdem n en# ibt siell, dass <B>von f ab</B> die Spannung bis zür #Anfitito-sspannung in <B>(1</B> zunimmt.
Die l#oiiil)r(-ssioii vor den Endlagen des Kolbens
EMI0002.0001
Wechsel <SEP> der <SEP> ArbeitsfIlieheil <SEP> in <SEP> den <SEP> toten
<tb> Punkten <SEP> ohne <SEP> Stoss <SEP> stattfiiiden <SEP> kann. <SEP> Die
<tb> Kompression <SEP> hinter <SEP> dem <SEP> toten <SEP> Punkt <SEP> muss
<tb> nach <SEP> dem <SEP> werden
<tb> dass <SEP> der <SEP> schädliche <SEP> Raum <SEP> im <SEP> Zeitpunkt <SEP> des
<tb> Be-innes <SEP> der <SEP> Dampfeinströmun- <SEP> kleiner <SEP> oder
<tb> wenig,stens <SEP> nicht <SEP> grösser <SEP> ist <SEP> als <SEP> in <SEP> den <SEP> _I.'ot punktlagen <SEP> des <SEP> 1)le <SEP> 1,"iii#sti-iiiiiuii#, hann <SEP> durch <SEP> Venille <SEP> werden.
<SEP> Dui
<tb> Au,Aass <SEP> wird <SEP> gesteuert <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> 14
<tb> und <SEP> die <SEP> Verschiebung <SEP> des <SEP> Zylinders <SEP> 2 <SEP> im
<tb> Hauptzylinder <SEP> <B>1.</B>
<tb>
Eine <SEP> c,emäss <SEP> diesem <SEP> Di.-i-ramin <SEP> itrbeitende
<tb> Dampfmaschine <SEP> besitzt <SEP> in <SEP> dem <SEP> 11.auptzylin <I>der <SEP> <B>1</B></I> <SEP> (Fi(r. <SEP> 2) <SEP> einen <SEP> zweiten <SEP> Zylinder <SEP> Wel cher <SEP> den <SEP> eigentlichen <SEP> Arbeitszylinder <SEP> bildet.
<tb> Derselbe <SEP> wird <SEP> durch <SEP> zwei <SEP> auf <SEP> der <SEP> Kurbel welle <SEP> <B>15</B> <SEP> sitzende, <SEP> der <SEP> Kurbel.
<SEP> beispielsweise
<tb> etwa, <SEP> <B>90'</B> <SEP> voreilende <SEP> Exzenter <SEP> <B>3</B> <SEP> und <SEP> 4 <SEP> und
<tb> Stangen <SEP> <B>5</B> <SEP> und <SEP> <B>6</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> Längsrichtung <SEP> so <SEP> ver selioben, <SEP> dass <SEP> dbr <SEP> solladliche <SEP> Pkaum <SEP> im <SEP> Zeit punkt <SEP> des <SEP> Beginnes <SEP> der <SEP> Dampfeinströmung
<tb> hleiner <SEP> ist <SEP> als <SEP> in <SEP> den <SEP> Totpunktlagen <SEP> des <SEP> Kol bens. <SEP> Die <SEP> Einströmunu <SEP> wird <SEP> durch <SEP> Ventile
<tb> <B>z#</B>
<tb> geregelt, <SEP> welche <SEP> in <SEP> den <SEP> auf <SEP> den <SEP> Baden <SEP> des
<tb> Zylinders <SEP> 2 <SEP> angebrachten <SEP> Ventilhiisten <SEP> <B>7</B> <SEP> und
<tb> <B>8</B> <SEP> angeordnet <SEP> sind.
<SEP> Beim <SEP> Vcrschleben <SEP> des <SEP> Zy linders <SEP> 2 <SEP> werden <SEP> diese <SEP> Ventile <SEP> für <SEP> den
<tb> Dampfeinlass <SEP> sinn#rem-*.iss <SEP> von <SEP> e]ner <SEP> Steuer welle <SEP> <B>9</B> <SEP> aus <SEP> (lureil <SEP> <B>je</B> <SEP> einen <SEP> Nochen <SEP> <B>10</B> <SEP> <I>so <SEP> <U>ge-</U></I>
<tb> steuert-, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Eröffnun- <SEP> Lies <SEP> Dampfeintrit <I>tes</I> <SEP> erst <SEP> beginnt, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Kolben <SEP> <B>14</B> <SEP> ins <SEP> cler
<tb> Tolpunktlage <SEP> <B>g</B> <SEP> den <SEP> Punkt <SEP> a <SEP> erreiellt <SEP> hat. <SEP> Die
<tb> Steuerwelle <SEP> <B>9</B> <SEP> wird <SEP> unter <SEP> Vermittlun- <SEP> eines
<tb> llebelgestäng.es <SEP> <B>11</B> <SEP> 12 <SEP> von <SEP> der <SEP> )Ärelle <SEP> <B>13</B> <SEP> aus
<tb> betätigt.
<SEP> Der <SEP> Auslass <SEP> -wird <SEP> gesteuert <SEP> durch
<tb> den <SEP> Kolben <SEP> 14 <SEP> und <SEP> die <SEP> Verschiebung <SEP> des <SEP> <B>Zy-</B>
<tb> linders <SEP> 2 <SEP> im <SEP> Hauptzylinder <SEP> <B>1.</B> Statt eines verschiebbaren Inaenzylinders könnten, -um die Reibumg möglielist zu ver mindern, nur Verselliebbare Zylinderböden vorilanden sein.
Infolge der Veischiebun- jes Zylinders<B>29</B> oder der Zylinderböden in der Bewe"ungsrielltung des Kolbens iind Ver zögerung des Danil)feilitrii.i#es wird die höchgio Dampfspannun- in eine für die Umwandlung in meehanisehe Arbeit erliebliell günsti -,ere Laue gebraelit, als dies bei <B>-</B> "ewöhnlichen Dampfmaschinen der Fall ist.