CH97294A - Kupplung zum Verbinden von drehbaren Organen in der einen Drehrichtung. - Google Patents

Kupplung zum Verbinden von drehbaren Organen in der einen Drehrichtung.

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CH97294A
CH97294A CH97294DA CH97294A CH 97294 A CH97294 A CH 97294A CH 97294D A CH97294D A CH 97294DA CH 97294 A CH97294 A CH 97294A
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Schuermann Carl
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Schuermann Carl
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/20Freewheels or freewheel clutches with expandable or contractable clamping ring or band
    • F16D41/206Freewheels or freewheel clutches with expandable or contractable clamping ring or band having axially adjacent coils, e.g. helical wrap-springs

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Description


  Kupplung zum Verbinden von drehbaren Organen in der einen Drehrichtung.    Gegenstand der Erfindung ist eine Kupp  lung zum Verbinden von drehbaren Organen  in der einen Drehrichtung, die sich dadurch  auszeichnet, dass zwischen den treibenden und  den getriebenen Kupplungsteil eine zylindrische  Schraubenfeder eingeschaltet ist, die in der  einen Drehrichtung des treibenden Kupplungs  teils infolge der Reibung ihres Ende auf dem  einen Kupplungsteil sich so biegt, dass sie  sich gegen wenigstens einen Kupplungsteil  presst und dadurch beide Teile fest mitein  ander verbindet, in der entgegengesetzten  Drehrichtung aber durch die Reibung ent  gegengesetzt gebogen wird, wodurch die Ver  bindung gelöst wird.  



  Diese neue Kupplung hat nur eine Schrauben  feder als kuppelndes Element, und demnach  ist sie sehr einfach. Da Klinken und absatz  weise arbeitende Mittel nicht vorhanden sind,  wirkt sie auch geräuschlos und spielfrei.  



  Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1  ein erstes Ausführungsbeispiel der neuen  Kupplung im Schnitt. Auf der Welle 1 ist  eine Büchse 2 befestigt, gegen deren Rand  sich eine andere, gleich weit gebohrte Büchse 3  dicht anlegt. In den gemeinschaftlichen Hohl-    rauen beider Büchsen ist eine zylindrische  Schraubenfeder 5 schlüssig eingesetzt. Beim  Antreiben der Welle 1 in der einen Richtung  bewirkt die geringe Reibung zwischen der  Büchse 2 und der Feder 5 ein geringes Zu  sammenrollen der letzteren, so dass sie in der  Büchse 3 schleift, ohne diese mitzunehmen.  Beim Drehen der Büchse 2 in entgegenge  setzter Richtung rollt sich aber die Schrauben  feder auseinander, sie presst sich also gegen  die innern Büchsenwandungen und kuppelt  dadurch beide miteinander.  



  Eins der beiden Federenden kann auch  an seinem Kupplungsteil befestigt sein. Nahe  dem Ende kann die Feder auch durch einen  Ausschnitt geschwächt oder das Ende kann  durch Gelenk befestigt und durch eine be  sondere Federkraft angedrückt sein.  



  Das durch die Schraubenfeder übertrag  bare Drehmoment hängt nicht nur von ihrem  Durchmesser und ihrer Querschnittsgrösse ab,  sondern auch von der wirksamen Windungs  zahl, d. h. der wirksamen Federbogenlänge  ab. Infolgedessen ist es vorteilhaft,. dafür zu  sorgen, dass die Feder möglichst auf ihrer  ganzen Länge sich anlegt. Diese Bedingung      kann durch zweckmässige Ausbildung der  Feder selbst und durch ein Hilfsorgan erfüllt  werden, welches auf das Federende wirkt und  in der kuppelnden Drehrichtung die Feder zur  Ausdehnung zwingt.  



  Fig. 2 und 2a zeigen eine Schraubenfeder,  bei der die letzte Halbkreiswindung flacher  gebogen ist als die innere Gehäusewand.  Hierdurch springt das freie Federende gegen  die zylindrische Mantelfläche um ein Stück  nach aussen vor. Beim Einsetzen einer solchen  Feder entsteht an deren Ende ein erhöhter  Druck gegen die innere Gehäusewand und  gleichzeitig, wie Fig. 3 zeigt, eine Unter  brechung der Anlagefläche zwischen dem  Federende und der Stelle, bei welcher die  flachere Biegung beginnt. Diese Unterbrechung  der Anlagefläche hat folgende Wirkung: Die  in Fig. 4 am Ende der Feder im Punkte A  wirkende Reibungskraft P, die durch Rechts  drehung des Gehäuses gegen die Feder (bezw.

    durch Linksdrehung der Feder gegen das  Gehäuse) hervorgerufen wird, kann als Re  sultierende aus einem Normaldruck P1 der  Feder gegen das Gehäuse und in einem  Druck P2 gegen den nächstfolgenden Anlage  punkt B in der Richtung A-B betrachtet  werden. Das nicht anliegende Federstück  A-B wird also unter dem Tangentenwinkel 2a  keilförmig eingezogen. Je kleiner a wird,  d. h. je mehr sich die Punkte A und B dia  metral gegenüberliegen, desto grösser werden  die Anpressungsdrucke P1 und P2 im Ver  hältnis zur Kraft P. Auf diese Weise lässt  sich durch richtige Wahl der Punkte A und B  bezw. der Ausbiegung v das übertragbare  Drehmoment bestimmen.  



  Die Ausbiegung und die Anlageunter  brechung kann natürlich, wie schon Fig. 4  zeigt, in verschiedener Art erfolgen, die Feder  selbst kann auch bei P2 gelenkartig, zum  Beispiel durch Querschnittsschwächung aus  gebildet sein. Auch kann auf dem Federende  ein Metallstückchen befestigt sein, das die  Anlagefläche bildet.  



  Ein Ausführungsbeispiel für eine Kupp  lung mit Schraubenfeder, deren Ende mit  einem Hilfsorgan verbunden ist, ist durch    Fig. 5 und 6 im Quer- und Axialschnitt dar  gestellt. Das Hilfsorgan besteht hier aus  einem Reibungsring mit zwei Segmenten 6  und 7, die sich unter Federdruck gegen die  Innenwandung des Gehäuses anpressen. Durch  Drehung der Stellmuttern auf den Spindeln 9  kann der durch die Feder 8 erzeugte Anpres  sungsdruck geregelt werden. Das Ende der  Schraubenfeder 5 ist durch einen Stift 10  oder in irgend einer andern zweckmässigen  Art mit dem Reibungsring verbunden. Die  Reibungskraft am Ende der Feder lässt sich  beliebig gross wählen, wodurch es möglich  wird, die Zahl der Federwindungen bei gleich  bleibendem Drehmoment entsprechend zu ver  ringern.  



  Ist der Raum in achsialer Richtung für  die Anwendung eines solchen Hilfsorgans zu  klein, so lässt sich letzteres im Innern der  Feder auf der Achse des zugehörigen Ge  häuseteils unterbringen.  



  Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 7  und 8 sind die Reibungsringe 6, 7 auf den  Wellen 1 und 4 mit der Schraubenfeder 5  durch je ein Gelenk 11 verbunden. Bei Rechts  drehung der Welle 1 wird der Ring 6 durch  Reibung mitgenommen und übt infolge dieses  Reibungsmoments einen bestimmten Druck  gegen das Verbindungsstück 11 und damit  gegen die Schraubenfeder 5 aus. Das Schrau  benfederende wird also gegen den sich mit  drehenden Kupplungsteil 2 gepresst, ausein  ander gerollt und mitgenommen. Dabei drückt  das zweite Gelenk 11, das mit dem Ring 7  verbunden ist, rückwirkend die Feder gegen  den Kupplungsteil 3, wodurch beide Kupp  lungsteile miteinander gekuppelt werden. Die  Klemmringe 6, 7 werden natürlich wieder am  besten unter Federdruck angezogen.

   Hierfür  geeignete Druckfedern lassen sich gut in den  hohlen Augen für die Schraubenbolzen an den  Ringen unterbringen.  



       Fig.    9, 10 und 11 zeigen eine     Kraft-          maschinenkupplungmit    durchgehender Welle 1.  Das treibende und sich links herumdrehende  Rad 12 auf einer     Leerlaufbüchse    13 soll sich  mit der Welle 1 fest verbinden, solange  letztere das Bestreben hat, gegen die Antriebs-      scheibe zurückzubleiben; es soll sich aber so  fort wieder lösen, wenn die Welle, durch eine  andere Kraft getrieben, nach links voreilen  will. Die Nabe 3 des Rades 12 ist hier gleich  zeitig ein Teil des Federgehäuses; das er  gänzende Gehäusestück 2 ist mit der Welle 1  fest verbunden.

   Die Schraubenfeder 5 wird  hier, um die Verschiedenheit der Ausführungs  möglichkeiten zu zeigen, an einem Ende durch  einen schon vorher beschriebenen Reibungs  ring 6 erregt, in welchen das Federende 14  (Fig. 9 und 10) einfach hineingesteckt ist.  Am andern Ende ist die nach innen ver  längerte Feder 5 mit einer oder mehreren  Windungen 15 um eine Nabe 16 des Rades  12 mit Vorspannung nach rechts herum ge  wickelt. Wenn jetzt die Welle 1 gegen die  Linksdrehung des Antriebsrades 12. zurück  bleiben will, so erzeugt der Reibungsring 6  (Fig. 9) ein Drehmoment und damit einen  Druck gegen das Ende 14 der Schrauben.  feder 5, die sich hierdurch auseinanderrollt.  Dieselbe Wirkung tritt auf der andern Seite  ein; das Gehäuse 3 dreht sich mit der zu  gehörigen Innennabe 16 gegen die Schrauben  feder 5 (Fig. 11) und rollt sie auseinander.

    Das Antriebsrad 12 wird also in diesem Falle  mit der Welle 1 fest verbunden, bei einem  Voreilen der Welle linksherum aber wieder  von dieser erlöst. Die Schraubenfeder 5 kann  natürlich auch hier wieder entweder an dem  einen Ende mit der Nabe 2 bezw. Welle 1  oder an dem andern Ende mit der Nabe 3  bezw. 16 fest verbunden sein.  



  Die Ausführung der Kupplung nach Fig.  1-4 kommt hauptsächlich für die Übertragung  geringer Kräfte, also z. B. bei Schalthebeln,  Bohrknarren usw., in Anwendung, während  die Ausführungen nach Fig. 5-11 mehr für  die Übertragung grösserer Drehmomente, also  für Kraftmaschinenkupplungen usw., geeignet  sind.  



  Die Ausbiegung der Federenden bezw. die  Anwendung eines Hilfsorgans hat noch den  grossen Vorteil, dass der Aussendurchmesser  der zylindrischen Schraubenfeder nicht grösser  als der Innendurchmesser der Kupplungsteile  zu sein braucht, wodurch das Reibungsmoment    beim Leerlauf, d. h. bei der Rückwärtsbe  wegung sehr vermindert wird. Dieser Vorteil  fällt besonders in Betracht für Schalthebel,  damit nicht auch beim Rückwärtsgang der  innere Kern (Welle oder dergl.) durch Rei  bung mitgenommen wird. Der Aussendurch  messer der Schraubenfeder darf sogar etwas  kleiner als der Innendurchmesser der Hülsen  sein; dann arbeitet die Kupplung aber nicht  spielfrei, sondern verlangt eine tote Drehung,  bis sich die Schraubenfeder zum Gehäuse  schlüssig passend auseinander gerollt hat.  



  Fig. 12 ,zeigt die Kupplung in einem  Schraubenschlüssel und Fig. 13 in einem  Schalthebel. Die mit einer Aussparung a ver  sehene Büchse b ist mit einer äussern Büchse d  verbunden, zweckmässig mit dieser aus einem  Stück hergestellt. In der Büchse d liegt teil  weise die Schraubenfeder f. Der andere Teil  dieser Schraubenfeder steckt in der mit einem  Hebel h verbundenen Büchse g. Der Hebel h  ist mit der Büchse g frei drehbar auf der  Büchse b gelagert und wird durch einen zwei  teiligen Passering i gegen achsiale Verschie  bung gesichert.  



  Die Aussparung a wird auf das zuschal  tende Mittel, zum Beispiel auf eine Welle  oder auf ein Werkzeug gesteckt. Bei der Be  wegung des Hebels h in der einen Dreh  richtung wird die Schraubenfeder f durch  ihre Umfangsreibung zusammengezogen und  in der andern Bewegungsrichtung des Schalt  hebels auseinander gerollt. Handelt es sieh  um eine rechtsgewundene Feder, dann wird  bei Rechtsdrehung des Hebels h die Büchse g  mitgenommen und bei Linksdrehung wieder  losgelassen.  



  Der in Fig. 14 dargestellte Hebel wirkt  in der gleichen Weise, wie vorher beschrieben.  Der Hebelarm h trägt in einer Längsnute n  ein verstellbares Gleitstück v, an das eine  Schubstange     cderKette    mittelst einer Lasche     av     angreift. Durch Verstellen dieses     Gleit-          stückes    v lässt sich die Schwenkbewegung des  Hebels in bestimmten Grenzen und damit die  Drehbewegung der Welle, die in dem -Loch     ca     steckt, genau und in den kleinsten Abstufungen  einstellen, was bei Verwendung einer Ratsche      mit Zahnrad und Sperrklinke nur von Zahn  zu Zahn, also nur sprungweise möglich ist.  



  Statt der Aussparung a könnte der Teil U  auch einen Zapfen besitzen, der in eine ent  sprechende Aussparung des getriebenen Kupp  lungsteils gesteckt wird.  



  Bei dem in Fig. 15 dargestellten Hand  bohrwerkzeug (Bohrknarre) wird der Bohrer k  in einer Büchse l in bekannter Weise durch  Klemmung gehalten. Das andere Ende der  Büchse l trägt eine Schraubenhülse o mit  Körnerspitze p. Auf dem äussern Teil t der  Büchse l ist eine Büchse s drehbar gelagert,  die durch einen übergreifenden Rand z das  Eintreten von Schmutz in den Innenraum  verhindern soll. Auf der andern Seite sichert  eine Ringmutter u die Büchse s gegen     ach-          siale    Verschiebung. In den gemeinsamen Hohl  zylinder der beiden Büchsen l und s ist eine  Schraubenfeder x passend eingesetzt. Die  Büchse s ist mit einem Handhebel versehen.  



  Die Anwendung dieser Bohrknarre ist die  auch sonst übliche. Der Bohrer wird gegen  das Werkstück und die Körnerspitze p mit  Hilfe der Büchse o gegen ein Widerlager ge  schraubt. Der Vorschub des Bohrers wird  durch Herausschrauben der Hülse o bewirkt.  Wenn eine rechtsgewundene Schraubenfeder  eingesetzt ist, dann wird diese bei Rechts  drehung des Handhebels auseinandergerollt  und deshalb auch die Büchse s bezw. l mit  dem Bohrer k rechts herumgedreht. Bei Links  drehung des Handhebels bezw. der Büchse s  wird aber die Feder x zusammengerollt und  die Verbindung zwischen beiden Büchsen auf  gehoben. Bei Linksdrehung des Handhebels  bleibt also die Büchse s mit dem Bohrer k  stehen.  



  Die gleiche Wirkung der Feder wird er  zielt, wenn statt der Aussenfläche deren In  nenfläche auf einen passenden Zapfen wirkt.  Der innere Zapfen wird dann mitgenommen,  wenn sieb die Feder infolge Innenreibung zu  sammenzieht und losgelassen, wenn die In  nenreibung die Feder ausdehnt.  



  Die Kupplung kann auch bei Bremsvor  richtungen zur Anwendung kommen, die sich  bei Drehrichtungsänderung (bei Rücklauf)    selbsttätig einschalten, also gegen Rücklauf  sichern wollen. Solche Bremsen kommen bei  Aufzugmaschinen, Fahrzeugen usw. in An  wendung.  



  Fig. 16 und 17 zeigen eine Bremsvor  richtung in Ansicht und Schnitt. Fig. 18 und  19 veranschaulichen Schnitt und Ansicht  einer Fahrradrücktrittbremse. Fig. 20 ist ein  Schnitt durch ein Hebezeuggetriebe, Fig. 21  ein Querschnitt, und Fig. 22 zeigt die  Schraubenfeder teilweise im Schnitt, teilweise  in Ansicht.  



  Fig. 16 zeigt eine Welle 20, z. B. Kar  danwelle oder Radachse eines Automobils  mit einer darauf drehbaren Bremsscheibe 21,  die gegen achsiale Verschiebung durch einen  Stellring 22 und eine auf der Welle 20 be  festigte Nabe 23 gesichert ist. Die Nabe 23  und die Nabe 24 der Bremsscheibe 21 liegen  dicht nebeneinander, übergreifen sich zweck  mässig gegenseitig und haben gleich grosse,  einander zugekehrte, zylindrische Bohrungen,  in die eine Schraubenfeder 25 schlüssig, d. h.  mit geringer Spannung nach aussen, eingesetzt  ist. Im vorliegenden Falle werden die Brems  backen 43 durch eine Welle 44 mit entgegen  gesetzten Gewinden 45 angezogen und gelöst.  



  Bei angezogenen Bremsbacken, d. h. bei  festgehaltener Bremsscheibe 21 kann die  Welle 20 mit der auf ihr befestigten Nabe  23 sich nur in der Richtung drehen, in wel  cher die Schraubenfeder infolge ihrer Um  gangsreibung an der Nabe sich zusammen  rollt, denn nun können diese beiden Teile  aufeinander gleiten. Will sich aber die Welle  in entgegengesetzter Richtung, also rückwärts  drehen, so wird durch die gleiche Umfangs  reibung die Schraubenfeder auseinander gerollt  und gegen die Innenwandung der gemein  schaftlichen Nabenbohrung gepresst. Hierdurch  werden die beiden Naben 23 und 24 mitein  ander, also die Welle 20 mit der Brems  scheibe 21 gekuppelt und dadurch eine Rück  wärtsbewegung der Welle verhindert.

   Soll  aber in bestimmter Absicht die Welle sich  rückwärts drehen, so braucht man nur die       Bremsbachen    43 zu lüften; die Bremsscheibe  21 dreht sich dann mit der Welle 20.      Bei der Ausführungsform nach Fig. 18,  19 ist die Hinterradachse des Fahrrades mit  irgend einer bekannten Freilaufvorrichtung  versehen. Ferner ist die Hinterradachse mit  einer Bremsscheibe 29 versehen, um die ein  Bremsband 30 gelegt ist, dessen Ende an  einem Zapfen 31 befestigt ist. Das Brems  band ist in der Drehrichtung um die Brems  scheibe gelegt und (gewünschtenfalls durch  eine Feder 32) mit einem Drahtseil 33 ver  bunden, das über eine Rolle 34 an der untern  Rahmengabel geführt und nach einer teil  weisen Umschlingung einer Büchse 35 an  dieser befestigt ist.

   Die Büchse 35 ist auf  dein angedrehten Ende 36 des Tretkurbel  lagers 39 gelagert und mit einem Stift 37  versehen, der in der Drehrichtung hinter  einem am Lager 39 befestigten Stift 38 sich  befindet. Die Tretkurbelnabe 40 ist mit einer  Bohrung versehen, in die eine rechtsgewundene  Schraubenfeder 41 eingesetzt ist, deren in  neres Ende durch einen Stift 42 mit der  Büchse 35 verbunden ist.  



  Beim Vorwärtstreten der Kurbel rollt sich  die Schraubenfeder 41 infolge ihrer Reibung  gegen die Nabe 40 etwas zusammen, so dass  letztere darüber gleitet. Beim Rückwärtstreten  der Kurbel hingegen rollt sich die Schrauben  feder infolge der Reibung sofort auseinander,  presst also fest gegen die Nabenbohrung, wo  durch die Nabe mit der Büchse 35 gekuppelt  wird. Das Seil 33 wird also von unten auf  gewickelt und dadurch das Bremsband 30 je  nach Stärke des Rücktritts angezogen. Die  Stifte 37 und 38 verhindern beim Treten in  der Fahrtrichtung ein zu weites Mitnehmen  der Büchse 35, wodurch das Drahtseil und  das Bremsband zu schlaff werden würden.  



  Fig. 20 zeigt eine andere Ausführung, wie  sie für Hebezeuge verwendet werden soll. Auf  der in der feststehenden Nabe 47 gelagerten  Vorgelegewelle 48 sitzt das Antriebsrad  (Handkettenrad) 52. Die Welle 48 ist weiter  hin mit einem Gewinde 49 versehen, auf dem  das Antriebszahnrad 50 in engen Grenzen  (nämlich zwischen dem Lager 55 und der  Bremsscheibe 54) beweglich angeordnet ist.  Das kleine Zahnrad 50 greift in ein grosses    Zahnrad 51 des Hebezeuggetriebes ein. In  den gleich grossen Bohrungen des Lagers 47  und der Bremsnabe 54 steckt eine schlüssig  eingepasste Schraubenfeder 57. Wird durch  das Kettenrad 52 die Vorgelegewelle 48 in  der Pfeilrichtung gedreht, so zieht das Ge  winde 49 das Zahnrad 50 mit seiner Brems  fläche 53 gegen die Bremsnabe 54, die sich  ihrerseits gegen einen auf der Welle 43 be  festigten Bund 56 stützt.

   Da einer Drehung  der Bremsnabe 54 in der Pfeilrichtung nichts  im Wege steht, weil sich die Schraubenfeder  57 infolge ihrer Umfangsreibung in dieser  Richtung zusammenrollt, so kann die Seil  trommel unter Mitnahme der Bremsnabe ge  dreht werden. Wird aber die Handkette los  gelassen, so kommt nur das Lastmoment an  der Seiltrommel zur Wirkung, das vom grossen  Zahnrad 51 ausgehend das kleine Zahnrad 50  entgegengesetzt zur Pfeilrichtung drehen will.  Hierdurch wird das Zahnrad 50 auf dem Ge  winde 49 geschraubt und wieder gegen die  Bremsnabe 54 gepresst. Diese kann sich aber  in dieser Richtung nicht drehen, weil die  Schraubenfeder 57 durch ihre Umfangsreibung  sich jetzt auseinanderrollt und somit derart  gegen die Wandungen der Bohrungen gepresst  wird, dass die Bremsnabe 54 mit dem festen  Lager 47 gekuppelt wird.

   Hierdurch ist also  die gehobene Last gegen selbsttätigen Rück  lauf gesichert.  



  Bei kleinen Hebezeugen lässt sich auch  die Aufwindetrommel an Stelle des kleinen  Zahnrades 50 direkt auf das Gewinde der An  triebswelle setzen.  



  Die Schraubenfeder kann in allen Fällen  auch an einem Ende mit dein zugehörigen  Teil fest verbunden sein, statt schlüssig in  eine Bohrung einzugreifen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Kupplung zum Verbinden von drehbaren Organen in der einen Drehrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den treibenden und den getriebenen Kupplungsteil eine zy lindrische Schraubenfeder eingeschaltet ist, die in der einen Drehrichtung des treibenden Kupplungsteils infolge der Reibung ihres Endes auf dem einen Kupplungsteil sich so biegt, dass sie sich gegen wenigstens einen Kupplungsteil presst und dadurch beide Teile fest miteinander verbindet, in der entgegen gesetzten Drehrichtung aber durch die Rei bung entgegengesetzt gebogen wird, wodurch die Verbindung gelöst wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Kupplungs teil mit einem Hebel und der andere Kupplungsteil mit einer Büchse zum Auf schieben auf den zu bewegenden Gegen stand verbunden ist. 2.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der treibende Kupplungsteil auf dem ge triebenen Kupplungsteil drehbar gelagert ist. 3. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der treibende Kupp lungsteil mit einem Hebel und der ge triebene Kupplungsteil mit einer ruck weise zu drehenden Maschinenwelle ver bunden ist. 4. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsreibungs kraft zum Kuppeln und Entkuppeln am einen Schraubenfederende angreift, um sämtliche Federwindungen wirksam zu machen. 5. Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4; dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Ende der Feder, wenn letztere sich selbst überlassen ist, über die Mantelfläche der Feder vorspringt. 6.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter- ansprücherr 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anlage des einen Endes des gegen wenigstens einen Kupplungs teil anliegenden Feder auf einem Bogen von 180 Grad unterbrochen ist. 7. Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Drehung des treibenden Kupplungs teils das eine Federende unter Wirkung einer zusätzlichen Reibungskraft steht, die durch ein auf dem treibenden Kupp lungsteil schleifendes Organ erzeugt wird. 8. Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass das schleifende Organ durch ein Gelenk (11) mit dem Federende ver bunden ist. 9.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die zusätzliche Reibung durch die Innenfläche des um einen ent sprechenden Teil des treibenden Kupp lungsteils gewundenen Federendes (15) erzeugt wird. 10. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der getriebene Kupp lungsteil durch eine Bremse festgestellt werden kann. 11. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der getriebene Kupp lungsteil mit einem Organ zum Lösen und Anziehen einer Bremse verbunden ist. 12. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Schrauben feder ein Bremsmittel in der einen Dreh richtung festgestellt wird.
CH97294D 1921-05-02 1921-05-02 Kupplung zum Verbinden von drehbaren Organen in der einen Drehrichtung. CH97294A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2397562A1 (fr) * 1977-07-15 1979-02-09 Sulzer Ag Dispositif d'accouplement d'une commande manuelle a un arbre rotatif
WO1998027352A1 (en) * 1996-12-16 1998-06-25 Sikorsky Aircraft Corporation Improved coil spring for overrunning spring clutches

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