CH97281A - Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Stirnrädern. - Google Patents

Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Stirnrädern.

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CH97281A
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Kullagerfabriken Aktie Svenska
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Skf Svenska Kullagerfab Ab
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  Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Stirnrädern.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren und ein Werkzeug zur Herstellung  von Stirnrädern,     mit    geraden oder schiefen  Zähnen, welche nach dem     Abwälzverfahreii     geschnitten werden.

   Bei den bisher bekann  ten Verfahren bestand das     Schneidwerkzeug     gewöhnlich entweder aus einer     Einzelschneide,     deren Profil dem Zahnprofil einer ideellen  Zahnstange entspricht, oder aus einer Anzahl  solcher     Einzelschneidwerkzeuge,    welche ne  beneinander angeordnet waren, so     dass    das  Werkzeug wie eine     Zahnstance    aussah, oder  aber aus einer Anzahl solcher     Einzelschneid-          werhzeuge,    welche in gleichen Abständen um  einen     remeinsamen    Mittelpunkt angeordnet  waren, so     dass    das     Schneidwerkzeug    einem  Stirnrad glich.

   Bei den ersten beiden der be  kannten vorgenannten Verfahren hatte das       Schneidwerkzeug    ausser der hin- und     her-          geheDden    Bewegung, welche die     Schneid-          bewegung,    das heisst den Arbeitsbub, und die       Rüekbewegung    oder den Leerhub darstellt,  eine seitliche Bewegung im rechten Winkel  zur Richtung der     Schneidbewegung    und mit  einer Geschwindigkeit, welche der Umfangs-         geschwindigkeit    im     Tcilkreis    des Werkstückes  entspricht, auszuführen;

   diese letztere     Be.-          wegung    bildete den dem Werkzeug zugehöri  gen Teil der     Abwälzbewegung.    Wenn diese  seitliche Bewegung des Werkzeuges     gleich-          :

  n        2D        2D     zeitig mit der     Sehne-idbewegung    ausgeführt  wird, so     muss    sieh das Werkstück gleichzeitig  und entsprechend drehen, das heisst mit einer       UmfaDasgeschwindi        keit    im Teilkreis ge  messen, welche gleich der Geschwindigkeit  der seitlichen Bewegung des     _N#Terkzeuges    ist,       -und    das Werkstück steht still während dem  Leerhub des Werkzeuges.

   Wenn aber,     wie     ebenfalls vorgeschlagen wurde, die, seitliche  Bewegung des Werkzeuges nur zu Beginn  jeder neuen     Schneidbe,#ve.-1ung    stattfindet, so       muss    das Werkstück gleichzeitig eine kleine       Drelibewegung    ausführen. während das letz  tere während der eigentlichen     Schneidbewe-          gung    still steht.

   Beim Schneiden mit einem  radähnlichen Werkzeug findet eine     Dreh-          bewegunu    des Werkzeuges um seine Achse  statt, welche den vom Werkzeug vollführten  Teil der     Abwälzbewegung    darstellt, an Stelle  der vorerwähnten     seitlielien    Bewegung des  n      Werkzeuges. Im übrigen ist dieses Verfahren  im wesentlichen gleich dem zuvor erwähnten  Verfahren des Schneidens mit dem     zahn-          stangenähnlichen    Werkzeug.  



  Es ergibt sich aus dem Vorstehenden,     dass     bei den bisher bekannten Verfahren zur Her  stellung von Zahnrädern nach dem     Abwälz-          verfahren    das     Werkzeag    eine doppelte Be  wegung ausführen     muss,    nämlich die     Bewe-          (run(r    in der     Schneidrichtung    und die     Bewe-          n    t3       gung    rechtwinklig zu letzterer oder die Dreh  bewegung, wozu noch das unvermeidliche  Abrücken des Werkzeuges vom     We-rkstück     kommt, während des Leerhubes.

       Ferlier    geht  hervor.     dass    dem Werkstück eine     intermittie-          rende    Bewegung um seine Achse erteilt wer  den     muss.    Diese! beiden Bedingungen ergeben,       dass    die Maschinen zur Herstellung der     Zahn-          rider    sehr kompliziert und teuer "sind.

       Über-          (lies        muss    das Werkzeug bei der Herstellung  eines Zahnes, das heisst bei der     Abwälz-          bewegung,    welche einer Teilung entspricht,  eine Anzahl von     Schneidbewe-uncen        tus-          führen,    da.

   die Genauigkeit des erzeugten  Profils grösser ist,<B>je</B> grösser die Anzahl die  ser     Sehneidbewegungen.    Auf jede     Schneid-          bewegung    erfolgt notwendigerweise ein Leer  hub, und in vorliegendem Fall wird eine An  zahl     derartige-r    unwirksamer und zeitrauben  der     Bpwegungen    stattfinden.  



       Zweek    vorliegender Erfindung ist     nun,     die     vorslehend    erwähnten     -,\-,aeliteile    zu ver  meiden.     Das    erfindungsgemässe     Verfaliren     besteht darin,     dass    die Zähne durch ein       Schneidwerkzeug    geschnitten werden,     welches#     quer     zur        Selinittriehtung    und in der Schnitt  richtung     mit'einer    Anzahl von     Schneidzähnen     versehen ist, wobei dieses     Schneidwerkzeurg,

       in einer mit der     Rotationsaehse    des herzu  stellenden Stirnrades einen Winkel bildenden  Richtung hin- und herbewegt wird, während  das Stirnrad     kontinuierlieh    um seine     Ro-          iationsachse    gedreht wird.     In        bezug        au±    den       Arbeits-    und den     Leerhub    des     Schneidwerk-          zeu-#es    kann die Drehung des Rades ver  schieden erfolgen, zum Beispiel derart,     dass     das     Werli-,stüek:

          siel-i    während des     Arbeitshitbes     des     Schn.eid-werkzeuges    um den gleickenWin-         kel,    dreht wie während des Leerhubes, oder       dass    eine grössere Drehung des Werkstückes  während des     Arbeitqhubes    als während des  Leerhubes stattfindet.

   In beiden Fällen sollte  zweckmässig die Drehung des Werkstückes  mit einer solchen     G'eschwindigkeit    in     bezug     auf die     Geschwindickeit,    des     Schneidwerk-          zeuges    stattfinden,     dass    das Werkstück sich       Lim    eine     -anze    Teilung oder ein Vielfaches  derselben dreht, in der Zeit, in welcher das       Schneidwerkzeug    seinen Arbeitshub und den  <B>hl</B>       darauffolgenden    Leerhub ausführt.

   Da das       Werkstiiel##,    wie bereits erwähnt, sich     konti-          ruierlich    dreht-, das heisst auch während des  Leerhubes des     #'S-ehlieidwerlz-zeuges,    so versteht  es sich von selbst,     dass    die bearbeiteten Zahn  profile nicht auf einmal fertiggestellt wer  den, sondern nur so weit. als dem     Ab#v;lilz-          bezw.    Drehwinkel während des     Arbeitgliubes     des     Schneidwerkzeuges    entspricht.

   Wenn       zweclim,#.ssi#),erweise    das Werkstück um einen       fler    Teilung entsprechenden Winkel gedreht       t#     wird, während einer völligen Hin- und     Her-          bewe"unn,    des     WerksWelies,    so werden die  Zahnprofile     zür        H*.-ilfte    fertiggestellt werden  oder ein wenig mehr,     w "ihrend    einer     erst-er,     Arbeitsperiode, das heisst wenn also das Rad       e,ine    ganze     T-TmdrehLing    ausgeführt     hat,    so ist  die Verzahnung nur teilweise fertiggestellt.

    Wenn. nach dieser Phase der     Herstellunr"    das       Werkstüek    entsprechend der noch nicht er  folgten Fertigstellung um einen bestimmten  Winkel gedreht, wird und das     Schneidwerkzeug     entsprechend eingestellt     wir(L    so werden die  Zahnprofile währ     end!    einer     weitern        LTmclreii-Iiii--,     des,     )Ärerl,-stüel#e",    fertiggestellt.

   Wenn     dip     Grösse des     Schiieidwerkzeu'ges    entsprechend       vero,rössert    wird, kann die     Drebbewegmig    des       #\rerli:stüel#es    auf zwei oder     me-lir    Teilungen  während eines Hin- und Herganges des       Sehneidwerlueuo-es        ver(Yrüssert    werden, so     dass     in einer     Arbeitsperiode-    (entsprechend einer  ganzen 'Umdrehung des     Werkstüches)    die  Profile vollständig hergestellt werden.

   So  kann beispielsweise das     Schneidwerkzeug.     ,seinen Arbeitshub ausführen, während das       Werkstück.    sieh um eine Teilung dreht,     und     in seine     Auscanusstellun-        zurüel,-keliren,     C t'     2D              #vährend    das Werkstück sieh um     eiue    weitere  Teilung dreht. Wenn dann das Werkstück  eine ganze Umdrehung ausgeführt hat, so ist  die halbe Anzahl der Zähne fertiggestellt.  Wenn die.

   Anzahl der Zähne ungerade ist, so  kann die Drehbewegung des Werkstückes  kontinuierlich fortgesetzt werden, bis die  übrigen Zähne während der nächsten Umdre  hung hergestellt sind, während, bei einer ge  raden Anzahl von Zähnen, eine Einstellung des  Werkstückes nötig wird, wenn die Hälfte der  Zähne<B>f</B>     ertiggestellt    ist. Es besteht ferner  auch die     Mwalichkeit,    während des     Arbeits-          n          hubes    das Werkstück um einen Winkel zu  drehen, der beispielsweise der anderthalb  fachen Teilung entspricht, und den Leerhub  des     Schneidwerkzeuges    mit grösserer Ge  schwindigkeit auszuführen, während das  Rad sich um eine weitere halbe Teilung dreht.

    Aber auch in diesem Falle     muss    die Anzahl  der Zähne ungerade sein, wenn eine, Ver  stellung des Werkstückes vermieden werden  soll. Als Regel sollte die Zähnezahl des Ra  des kein gerades Vielfaches der Teilung sein"  um welche sich das Rad während des Arbeits  hubes und des     Leerliubes    des     Schneidwerk-          zeuges    dreht, wenn eine Verstellung des  W     erkstückes,    nachdem dasselbe eine Umdre  hung vollendet hat-, vermieden werden soll.

    Die     Vorschubbewegung    des     Schneidwerk-          zeuges    gegen die Achse des Werkstückes zu  in die verlangte     Zahnlückentiefe    kann     eut-          weder    vor     bezw.    zu Beginn der Herstellung  der Zähne oder während der Herstellung  stattfinden, oder     zweckmässigerweise    nur teil  weise.

   zu Beginn jeder     Schneidbewegrung,    so       dass    das     Schneidwerkzeug    allmählich tiefer  in das Werkstück eindringt und so     beispiels-          weis(,    die volle     Schneidtiefe    erreicht wird,  wenn sieh das Rad um eine ganze Umdre  hung oder ein Vielfaches derselben gedreht  hat. Selbstverständlich kann die     Vorschub-          bewegung    auch dem Werkstück erteilt wer  den anstatt dem Werkzeug.

   Um letzterem die  nötige seitliche Bewegung zu erteilen, das  heisst den Teil der Wälzbewegung, welcher  dem Werkzeug angehört, wird dasselbe, wie  bereits erwähnt, unter einem gewissen Win-         kel    zur Achse des Werkstückes bewegt, wel  ches sieh mit gleichförmiger Geschwindigkeit  dreht.

       DieserWinkel,    welcher von der Länge  des Hubes     und    der Grösse der Teilung (das  heisst der Schnittgeschwindigkeit, und der  Drehgeschwindigkeit) und auch von der  Richtung der zu schneidenden Zähne abhängt,  kann bei geraden Zähnen und bei Zäh  nen mit bestimmter Schräge für Räder  von verschiedenem Modul und     verseliie-          denen    Durchmessern konstant gehalten wer  den, wenn die     Schnittgeschwindigkeit    des  Werkzeuges und die     Drehgescliwindigkeit     des Werkstückes gleich gehalten wird.

   Das       Schneidwerkzeug    soll zweckmässig hierbei so  viel     Schneidzähne    quer zur     Schneidrichtung     besitzen,     dass    dieselben mindestens die Ent  fernung zwischen den Schnittpunkten des  Kopfkreises des Werkstückes mit der Geraden  durch die Zahnspitzen des Werkzeuges über  decken, während die     Schneidzähnezahl    in der       Schneidrichtung    von. der Genauigkeit, mit  welcher die Zahnprofile hergestellt werden  sollen, abhängt.

   Durch vorliegende Erfindung  kann der wesentliche Vorteil erreicht wer  den, im Vergleich zu     den    bekannten     Verfah.-          ren    zur Herstellung von     Stirnrädern,.        dass    zur  Herstellung des kompletten Zahnprofils  höchstens zwei     Arbeitsli-Libe    des     Schneid-          werkzeuges    nötig sind, woraus eine Ersparnis       aii    Zeit, das heisst eine beschleunigte     bezw.     vermehrte Herstellung resultiert,

   während die  Tatsache der kontinuierlichen Drehbewegung  des     MI-erkstückes    einerseits ebenfalls eine Er  sparnis an Zeit und anderseits     eiiie    bedeu  tende     Vereinfacliung    der zur Herstellung er  forderlichen Maschinen bedeutet, indem     dig          üblielte        Teilvorrielitung    ganz wegfällt und  eine zuverlässigere Teilung erzeugt wird.  



  Beispielsweise Ausführungsformen zur  Anwendung des erfindungsgemässen Verfah  rens sind auf beiliegender Zeichnung gezeigt,  lind zwar ist:       Fig.   <B>1</B> eine Vorderansicht eines     Schneid-          werkzeuges    zur Herstellung von Stirnrädern  mit geraden Zähnen;

         Fig.    2 ist eine Seitenansicht, und           Fi,r.   <B>3</B> eine     Dratifsiellt    auf dieses     Schneid-          n          werkzeug;          Fig.    4 ist eine Vorderansicht eines     Schneid-          in          werlizeuo,es    zur     Herstellune    voll Zahnrädern       zn        tD     mit     Schrägen    Zähnen, und       Filg.   <B>5</B> ist eine Draufsicht auf dasselbe;

         Fig.   <B>0</B>     zei-t    schematisch     Schneidwerkzeug     und     M7erhstück    bei der Herstellung von     ge-          23          raden    Zähnen;

         Fig.   <B>7</B> zeigt in ähnlicher Weise     flie    Her  stellung von linksgeneigten Zähnen, und       Fi-.   <B>8</B> von rechtsgeneigten Zähnen,     wo-          21     bei in den     Filg.   <B>6</B> bis<B>8</B> die Zähne der Ein  fachheit halber durch gerade Linien     dar-          (r        llt        sinc          "este   <B>1.</B>  



  Das in     den        Filg.   <B>1</B> bis<B>3</B> dargestellte       S(-lineid-uverlize-ii#,    bestellt aus einer Platte<B>1,</B>  in welche Längsvertiefungen 2 eingeschnitten  sind, welche     Vertiefunuen    den Zahnlücken  einer ideellen     Zalinstange    entsprechen.

   Fer  ner sind in der Platte<B>1</B> Quervertiefungen<B>3</B>  vorgesehen, so     dass    das     Sehneidwerkzeug    wie  en  eine Reihe von Rechen,     -%,elehe    hintereinander       .iii"eordnet    sind, aussieht. wobei jeder Zahn  eines Rechens einen     Sehneidzahn    4 darstellt,  zu welchem Zweck die Zähne oben und     seit-          lieh        hinterdreht    sind.

   Es sind so viele       '-#chileidzähne    4 nebeneinander angeordnet,       dass    sie die Entfernung der Schnittpunkte       (Fig.   <B>3)</B> des Kopfkreises<B>5</B> mit, der Linie  durch die Zahnspitzen der     Schneidzähne    aus  füllen. Bei der Ausführungsform nach       Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> ist die Anzahl der     nebeneinander-          liegenden        Schneidzähne    sieben.

   Die Anzahl  der     hintereinanderliegenden        Schneidzähne     hängt von der     -e,##,ünschten        CTena-iii"l#eit    der  herzustellenden Zahnprofile ab und beträgt  fünf im genannten Ausführungsbeispiel.  



  Das in     Fig.    4 und<B>5</B> gezeigte     Schneid-          werkzeug    für schiefe Zähne unterscheidet       "ich        s        von        dem        in        Fig.   <B>1</B>     bis   <B>3</B>     gezeigten        da-          durch,        dass    die     Schneidzähne    4 auf der Platte  <B>1</B> schief gestellt sind unter     e;

  rem    Winkel     V,     welcher der Schiefe der     Zäbne    des     mit    dem       Sehneidwerkzeuc    herzustellenden Zahnrades  entspricht.  



  Bei den beschriebenen     Schneidwerkzeugen     ist gemeinsam,     dass    die in der     Schneidrichtung       vorangehenden Flächen jeder Querreihe von       Schneidzähnen    in der gleichen Ebene liegen,  wodurch die Herstellung des Werkzeuges und  das Nachschleifen der     Schneldzähne    sehr er  leichtert wird.  



  In     Fig.   <B>6</B> bezeichnet<B>1</B> das     Schneidwerk-          zeug,    4 dessen     Schneidzähne    und<B>5</B> das     Werk-          stüek.    Die Distanz zwischen den     Schneid-          zähnen    4, in der     Querriehtung    des     Werk--          zell(res    gemessen, ist mit<B>D</B> bezeichnet und  en  stellt die Teilung     dar.    Die senkrechte Distanz       T    zwischen den Linien.

   L und L, ist der  Hub des     Werkzeuges.    Es sei angenommen,       dass    das Werkstück<B>5</B> sieh um seine Achse<B>6</B>  in     Richtuno,    des Pfeils P mit einer der Tei  lung<B>D</B> entsprechenden     Winkelgeschwindig-          ;D        el          keit    während jeder hin- und hergehenden Be  wegung des Werkzeuges<B>1</B> über die Distanz T  dreht.

   Ferner ist dabei angenommen,     dass     diese Drehbewegung, derart erfolgt,     dass    die,       t'     Hälfte derselben während des Arbeitshubes       und    die andere Hälfte während des Leerhubes  stattfindet. Daraus ergibt sich.     dass    die       Sehneidbewegung    des     _NVerkzeuges,    worin die  seitliche Bewegung desselben inbegriffen ist.

    welche zur Erzeugung der theoretisch     riell-          tigen        Abwälzung    nötig ist, in der Richtung     Ii     erfolgen     muss,    welche mit der Achse<B>6</B> des  Werkstückes einen Winkel V, einschliesst,  dessen Grösse aus dem Verhältnis von der  halben Teilung     ('/.#   <B>D)</B> zum Hub T bestimmt  ist.

   Im weiteren sei noch die Annahme     ge-          niaeht,        dass    das     Sehneidwerkzeu-   <B>1</B> voll All  fang an auf die volle Schnittiefe gegenüber  dem Werkstück eingestellt sei und     dass    die  Geschwindigkeit beim Arbeitshub und beim  Leerhub die gleiche sei. Wenn     nun    das       Sehneidwerkz'eug    einen Hub ausgeführt     hat.     so hat sieh das     Werkstüek    um einen Winkel.  welcher der halben Teilung<B>D</B> entspricht, ge  dreht, und die Zahnprofile sind. hierbei halb  fertig gestellt worden.

   Während des Leer  hubes des Werkzeuges, welches dabei auf die  bekannte Art ausser Eingriff mit dem Werk  stück gebracht wird, hat sieh letzteres wie  derum um die halbe     Teilunc        aedreht,    so     (lass     beim nächsten     Arbeilshub    das Werkzeug die  benachbarten Zähne     zur    Hälfte bearbeiten           ird.    Durch diese Bewegung des     Werk-          zeuges    und die kontinuierliche Drehung des       N,#rerkstückes    werden alle Profile zur Hälfte  bearbeitet sein, wenn das Werkstück eine       Umdrehunc        ausoeführt    hat.

   Wenn dann das       Werkstück    um eine halbe Teilung verstellt  wird und gleichzeitig das Werkzeug in der  Seitenrichtung entsprechend eingestellt wird,  werden alle Zahnprofile während der näch  sten Umdrehung des Werkstückes ganz     her-          t#,estelli.    Die relative     Einstellun-    nach der  rarsten Umdrehung des Werkstückes zwischen  Werkzeug und Werkstück kann auch so     aus-          G     geführt werden,     dass    das Werkzeug derart  eingestellt wird, ausser der seitlichen     Ein-          dass    der     ArbeitsIrub   <B>je</B> in der Zeit  erfolgt,

   in welcher vorher der Leerhub er  folgte, und umgekehrt. Dadurch wird eine  <I>?n</I>  Verstellung     des*        Werkstüehes    überflüssig.       zn     Eine derartige Einstellung des Werkzeuges  kann beispielsweise, wenn letzteres,     bezie-          hun-'sweise    der     \fferkzeugsehlitten    seine     Be-          we.-        uno-    von einer rotierenden     unrunden     Scheibe, Exzenter     ete.,    erhält, dadurch er  folgen,

       dass    man das     Anfriebsmittel    auf sei  ner Welle um<B>180'</B> verdreht.     und    in dieser  Stellung festmacht.  



  Die Darstellung     naeli        Fig.   <B>7</B> unterscheidet  sieh von derjenigen nach     Fig.   <B>6</B> nur     durcb     den Winkel, in welchem die     Bewegungsrieh-          4.Inn,r    R des     -Werkzeuges   <B>1</B> gegenüber der       e-,        ZD   <B><I>c</I></B>  Achse<B>6</B> des     Werkstückes   <B>5</B> erfolgt. Dieser  Winkel. hängt von dein Winkel der Zahn  schiefe V ab und ist in diesem Falle gleich  der Differenz zwischen dem Winkel V und  dem Winkel.

   V" welch letzterer, wie nach       Fig.   <B>6.</B> durch das Verhältnis von Hublänge       un   <B>d</B> Teilung gegeben ist.  



  Beim Schneiden von Stirnrädern mit, nach  rechts geneigten Zähnen nach     Fig.   <B>8</B> ist die       Drehriolit-ung    P des Werkstückes<B>5</B>     entgegen-          gesetzt        (r        zu        derjenigen        in        Fig.   <B>7</B>     und        die          SchneMzähne    des     Werlueuges   <B>1</B> sind     eben-          I        ZD     falls entgegengesetzt, gerichtet-,

   entsprechend  der Schräge der herzustellenden Zähne. Im  übrigen findet die Herstellung in     gleielier     Weise wie in den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> statt-.  



  In     den    Darstellungen nach     den        Fil-.   <B>6</B>         bis   <B>8</B> ist angenommen,     dass        dic    Achse des       #Verkstückes    vertikal steht und demgemäss  die Bewegung des Werkzeuges in geneigter  Richtung erfolgt. Natürlich können diese  .Richtungen nach Belieben gewählt werden,  so     dass    beispielsweise die     Bewegungsriehtung          zn     des Werkzeuges vertikal ist und die     Rieli-          tung    der Achse des Werkstückes geneigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Stirn rädern mit #,eraden oder schiefen Zäh- z3 nen naell dem Abwälzverfalären, dadurch gekennzeichnet"dass die Zähne durch ein Schneidwerhzeug geschnitten werden, welches quer zur Schnittrichtung mit einer Anzahl von Schneidzähnen und in seiner Schnittricht-ung mit einer Anzahl von Selineidzähnen versehen ist, wobei .dieses iSchneidwerkzeug in einer mit,
    einer Rotationsachse des herzustellenden, Stirnra-des einen Winkel bildenden Rich tung hin- und herbewegt wird, während das Stirnrad kontinuierlir-h um seine Ro tationsachse gedreht wird.
    <B>11,</B> Schneidwerkzeug- zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruell I, wel- .ches -sowohl quer zur Schnittrichtung, als auch in der Schnittrichtuna- mit einer Anzahl von Schneidzähnen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Schnittrielitung vora-ngehenden Flächen der in jeder quer angeordneten Uhnreilie liegenden Schneidzähne in ein und dersel ben Ebene liegen.
    UNTERANSPRüCHE <B>:</B> <B>1</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Stirnrad während jedem Arbeitshub des Schneid- werkzeuges um einen Winkelbetragg- na-e- dreht wird, welcher der halben Teilung beziehungsweise einem Vielfachen der selben, entspricht und während der Rückbewegung des Schneidwerkzeuges um einen gleichen Betrag,
    wobei das Schneidwerkzeuo- seinen Arbeitshub und Leerhub mit der gleichen Geseliwindig 2D keit ausführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da,- durch gekennzeichnet, dass das Stirnrad während jedem Hin- und Hergang des z# Sehneidwerlueu-es um einen Winkel ge dreht wird, der der Teilung, beziehung's- n weise einem Vielfachen derselben ent spricht, wobei während des Arbeitshubes eine grössere Drellung stattfindet als,
    während des Leerhubes und das Schneid- werkzeug sieh während seines Leerhubes schneller bewegt als während sühjes Ar beitshubes.
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