CH97229A - Verfahren zur Herstellung von Wassergas und Generatorgas in kontinuierlichem Betriebe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wassergas und Generatorgas in kontinuierlichem Betriebe.

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CH97229A
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Frueh Dr Jean
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Wassergas und Generator gas in     kontinuierliehem     Betriebe.    Bei den bisher im Gebrauch stehenden  Gasgeneratoren zur Erzeugung von Wasser  gas war es nicht möglich, die Erzeugung       ununterbrochen    durchzuführen, weil die  Wärme, welche der Kohle bei der Erzeugung  von Wassergas zugeführt werden muss, nur  dadurch in wirtschaftlicher Weise aufzubrin  gen war, dass man die Kohle durch teilweise  Verbrennung derselben, z.     B..    durch Luftzu  fuhr, zunächst auf hohe Temperatur brachte,  um erst daraufhin durch Einleiten von  Wasserdampf die gewünschte Wassergas  erzeugung erfolgen zu lassen. Dies ist na  türlich ein sehr unwirtschaftlicher Vorgang.

    Zur Erzeugung von     Generatorgas    musste man  bislang ausserdem an die chemische und phy  sikalische Beschaffenheit des Kohlenmate  rials besondere Ansprüche stellen. Bei der       Erzeugung    von     Generatorgas    war es, abgesehen  von der     diskontinuierlichen    Betriebsweise,  nicht möglich gewesen, eine feinkörnige oder  gar pulverförmige Kohle zu verwenden.

   Eine       hochaschenhaltige    Kohle hinwiederum war  ungeeignet zur     Wassergaserzeugung.    Bei die-    sei hatte die vorausgehende Verbrennung  von Kohle, bei welcher oft unnötig hohe  Temperaturen erreicht wurden, die Folge,  dass neben dem Wassergas noch     eile    minder  wertiges Gas, oder ein solches, das überhaupt  keinen Wert hat,     miterzeugt    wurde.  



  Das neue Verfahren zur Herstellung von       Wassergas    und     Generatorgas    in kontinuier  lichem Betriebe durch Einwirkung eines  sauerstoffhaltigen Gases auf Kohle besteht  erfindungsgemäss darin, dass der Prozess mit  Hilfe eines Drehofens durchgeführt wird,  unter     Anwendung    feinzerteilter Kohle und  ohne den Drehofen von aussen zu beheizen.  Die für den Prozess nötige Wärmezufuhr  kann     zweckmässigerweise    unter elektrischer       Innenbeheizung    des Drehofens erfolgen.

   Bei  diesem Verfahren kann man sowohl zur     Ge-          neratorgas-,    als auch zur     Wassergaserzeugung     minderwertige Kohlensorten verwenden, auch       kleinstückige    oder staubförmige Kohle, was  früher nicht immer möglich war.

   Die Vor  teile der weitgehenden Zerkleinerung des  Kohlenmaterials, wie sie zum Beispiel bei      der     Kohlenstaubfeuerung    bereits in hohem       11-asse    wirtschaftlich ausgenützt werden,     kön-          iien    somit auch in das neue Verfahren zur       Erzeugung    von     Generatorgas    und Wassergas       miteinbezogen    werden.

   Die Reaktion der       kleinstückigen    und besonders staubförmigen  Kohle     mit;    dem sauerstoffhaltigen Gas     ge-          schielit    bedeutend rascher als die der grö  beren Kohle, so dass nach dem vorliegenden  Verfahren mehr geleistet werden kann als  nach bisherigen.  



  Zur Ausführung des Verfahrens gemäss  der     Erfindung    wird als rotierender Ofen       z@veckmässigerweise.    ein Ofen verwendet in  der äussern Form der bekannten     Rotieröfen.     Zur besseren     Durchmengung    der Kohle mit  dem Wasserdampf,     bezw.    mit dem sauer  stoffhaltigen     Gasgemisch-    können im Innern  des Ofens sogenannte     1Vlitnehmer    angebracht       werden.        Letztere    können einfach in Vor  sprüngen des Ofenfutters bestehen,

   so dass  ein Teil des     Kohlenstaubes    beim     Rotieren     mehr oder weniger weit hochgehoben und  wieder abgeworfen wird. Die Kohle kann  entweder kalt oder in     angewärmtem        Zustand     in den Ofen gegeben     werden.    Die Wärmezu  fuhr für die     Vor-,värmung    der     Kolile    kann  auch     elektrisch    erfolgen.

   Ebenso kann die für  den Prozess erforderliche Wärme ganz oder       teilweise    dadurch beigebracht werden,     dass     man das sauerstoffhaltige Gas, z.     B.    den       Vasserdampf,    vor seinem Eintritt in den  Drehofen entsprechend     hoch    erhitzt. Die elek  trische     Beheizüng    des Ofeninnern kann von  im Ofen feststehenden und von den in Be  tracht     kommenden    Gasen chemisch nicht an  greifbaren     Widerstandskörpern    ausgehen.  Man kann sie auch so vornehmen, dass man  den elektrischen Widerstand des Kohlenmate  rials selbst für die     Beheizung    mit Strom be  nützt.

   Zur Austragung der nicht     vergasbaren            Aschenteile    an den     iiussern    Ofenrand kann die  Zentrifugalkraft, herrührend von der Rota  tionsbewegung, dienen. Das     Anschnielzen    der  Asche, welches bekanntlich bei den Gas  generatoren sämtlicher bekannter     Bauarten     grosse     Unannehmlichkeiten    hervorruft, kann  bei dem neuen Verfahren natürlich leicht  verhindert werden, einerseits da, wie schon  gesagt, die Temperatur nicht unnötig gestei  gert zu werden braucht, und anderseits, weil  die     Belicizung    leicht regelbar gemacht wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Wasser gas und Generatorgas in kontinuierlichem Betrieb durch Einwirkung eines sauerstoff haltigen Gases auf Kohle, dadurch gekenn zeichnet, dass der Prozess mit Hilfe eine Drehofens durchgeführt wird, unter Anwen- dung von fein zerteilter Kohle und ohne den Drehofen von aussen zu beheizen. UNTRRANSPR-UCHR 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die für den Prozess nötige Wärmezufuhr mittelst elektrischer Beheizung des Drehofens von innen er folgt.
    ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als sauerstoff haltiges Gas Wasserdampf verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in den rotierenden Ofen eingeführte Kohle ausserhalb dessel ben vorerhitzt ist.
CH97229D 1921-03-05 1921-03-05 Verfahren zur Herstellung von Wassergas und Generatorgas in kontinuierlichem Betriebe. CH97229A (de)

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