CH97148A - Verfahren zur Aufspeicherung und Abgabe von elektrischer Energie auf elektrochemischem Wege. - Google Patents

Verfahren zur Aufspeicherung und Abgabe von elektrischer Energie auf elektrochemischem Wege.

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  Verfahren zur Aufspeicherung und Abgabe von     elektrischer        Energie          auf        elektrochemischem    Wege.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Aufspeicherung und  Abgabe von elektrischer Energie auf elektro  chemischem Wege, gemäss welchem aus einer  Substanz von geringem Energieinhalt in  mindestens einer elektrochemischen Zelle ein  lagerbares, chemisches Produkt von hohem  Energieinhalt als Speichermaterial erzeugt       -wird,    welches Produkt mindestens einer       chemoelektrischen    Zelle als     Elektrodenmate-          rial        nTährend    .deren Betrieb zugeführt wird,

    in welch letzterer Zelle es unter Abgabe von  elektrischer     Energie    wieder zurückgeht in  die     Substanz    niederen Energieinhaltes, die,  ebenfalls während des     Betriebes    dieser Zelle,  aus der letzteren herausgeschafft wird, um  später wieder, wie oben gesagt, auf das Pro  dukt hohen Energieinhaltes als Speicher  material verarbeitet zu werden.  



  Das Verfahren ermöglicht, elektrische  Energie in beliebigen Mengen und beliebig  lange aufzuspeichern und sie zu Zeiten des  Bedarfes in ununterbrochenem Betriebe ab  zugeben unter     möglichster    Vermeidung von  Verlusten an Material.    Das Verfahren kann beispielsweise wie  folgt ausgeführt     -v#Terden:     Es wird an einer elektrischen     Energieerzeu-          gungsstation    Natrium erzeugt aus     Atznatron;

       das Natrium wird aufgestapelt, zum Beispiel  in eisernen     Flaschexi,    und ist in diesem Zu  stande     transportfähig.    Es kann     beispiels-          R-eise    in einen andern Raum, zum Beispiel  Lagerraum, gebracht oder auf Eisenbahn  wagen versandt werden; in letzterem Falle  kann das Mitführen des Natriums     auch.    zur  Erzeugung der     elektrischen    Energie, die zur  Traktion gebraucht wird, dienen, wenn näm  lich die     Lokomotive    zum Beispiel die im     Föl-          genden    beschriebene     chemoelektrische    Ein  richtung besitzt.  



  Es wird geschmolzenes Natrium als die  eine Elektrode durch eine Röhre in eine Zelle  eingeführt, die geschmolzenes     Itznatron    als  Elektrolyt enthält und an deren anderer  Elektrode ein Sauerstoff abgebender Körper  vorhanden ist. Diese elektrolytische Kette  wird in einem Stromkreise einen elektrischen  Strom erzeugen. Das Natrium ist in dieser       chemoelektrischen    Zelle negative Elektrode,      und es wird dort     be-i        Stromschluss        Natrium-          hydroxyd    gebildet. An der positiven Elek  trode wird sich     Natriumoxyd    bilden.

   Als       Sauerstoff    abgebender Körper könnte zu die  sem Zwecke eine zweite Substanz, zum Bei  spiel eine     Mischung    aus geschmolzenem     Ätz-          n.atron    und     Manganoxyden,    mitgeführt wer  den, welche die positive Elektrode, zum Bei  spiel aus Eisen, umspült, so dass bei Strom  schluss das Mangan aus einer höheren zu  einer tieferen Oxydationsstufe reduziert  würde.

   Es könnte, wie bekannt, die Wieder  oxydation zu     Manbanat        dadurch    bewirkt wer  den, dass man in der     chemoelektrischen    Zelle  oder ausserhalb derselben Luft in die     mangan-          oxy        dhaltige    Schmelze einblasen würde. Eine  Schwierigkeit liegt aber in der Regeneration  des Natriums aus der     manganhaltigen          Schmelze,    da derselben eine Reinigung des       1_tznatrons    vom     Mangahat,    zum Beispiel  durch einen     Kristallisationsprozess,    vorher  gehen müsste.

   Es wird deshalb mit Vorteil  als positive Elektrode der elektrochemischen  Zelle ein von der     Ätznatronschmelze    nicht  angreifbarer Leiter -gewählt, der durch     Be-          spülung    mit Luft bei genügend hoher Tem  peratur eine     Oxydschicht    erhält und dadurch  zu einer     Sauerstoffeleldrode    wird.

   Als sol  che Leiter eignen sich     beli:anntlich    Eisen und  Silber.     Zweckmässigerweise    wird die an der  positiven     Elektrode    eingeblasene Luft mit  derjenigen Menge     VTasserdampf        beladen,    wel  che hinreicht, um das dort gebildete     Natrium-          oxyd    in     Natriumhydroxyd    zu verwandeln.

    Das     Natriumhydroxyd    wird dann wieder  der     _    elektrolytischen     Natrium-Erzeugungs-          zelle    zugeführt, wo Glas Natrium     kontinuier-          lieh    regeneriert wird. Es findet also ein  Kreislauf der Materials statt.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Aus  führungsbeispiele solcher Einrichtungen sehe  matisch dargestellt.  



  In     Fiu.    1 bedeutet 1 die Zelle, in wel  cher     Ätznatronschmelze    als Elektrolyt ent  halten ist, 2 die Röhre, durch welche das       als    negative Elektrode dienende geschmolzene  Natrium eingeführt wird, das, wie     bekannt,     auf dem     Ätznatron    schwimmt. Die Wan-         dung    3 ist festes     Ätznatron.        .1    ist die     positive          Eleldrode,    in welche durch die Röhre 5  Luft mit     N\'asserdampf    eingeblasen wird.

   Da  mit nicht Luft     bezw.    Sauerstoff an das auf  der     Ätznatronschmelze    schwimmende     Na-          trium    gelangt und damit die Oxydation in  der Zelle selbst genügend rasch vor sich geht.  ist das zu oxydierende Metall so gestaltet,  dass die der Luft ausgesetzte Oberfläche sehr  gross ist und dass das rasche Aufsteigen der  Luft verhindert wird (z. B. Späne), wobei  für möglichst guten elektrischen Kontakt  der Metallschichten     untereinander    und mit  der Klemme zu sorgen ist.

   Zum besonderen  Schutz gegen den aufsteigenden Luftstrom  dienen     rinnenartige,    nach unten offene, ne  ben- und versetzt übereinander angeordnete  Körper 6, so dass die     Luftableitung    durch  diese Rinnen seitlich erfolgt; es könnte fer  ner ein besonderes     Diaphragma,    zum Bei  spiel aus Magnesia, zwischen dem Natrium  und der     positiven    Elektrode eingeschaltet  "in.

   Die zugeführte Luft wird zweckmässig  durch das abströmende     Sauerstoff-Stickstoff-          gemisch    in einem Gegenstromapparat vor  g     ewi        iirmt.        Da        sich        in        der        chemoelektrischen     Zelle     Ätznatron    bildet, wird dieses letztere  durch Rohr 7 abgelassen., um in besonderen  Behältern zur     -\Viederverarbeitung    auf Na  trium aufbewahrt zu werden.

   Das abströ  mende     Ätznatron    kann die Wärme zur Er  wärmung des zugeführten Natriums, sowie  zur Erzeugung des nötigen Wasserdampfes  abgeben, was wiederum am besten im<U>Gegen-</U>  strom erfolgen wird.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    2 sind im  Element 8 mehrere     Natriumelektroden    9  übereinander in nach unten offenen Kam  mern 10, zum Beispiel aus Magnesia, ange  ordnet. Der Elektrolyt ist geschmolzenes       Ätznatron,    das Natrium schwimmt in den  Kammern auf dem     Atznatron    und wird  durch Röhren 11 eingeführt.

   In möglichst  geringem Abstand von den Öffnungen der  Kammern ist die positive Silber- oder Eisen  elektrode 12 parallel zu der Reihe der     Na.-          triumkammern        an-ebra.cht.    Sie besteht aus       übereinanderliegenden    Blechen, die jalousie-      artig angeordnet sind, so     dass    sie den Luft  strom, der eingeblasen wird, um die Oxy  dation zu bewirken, gut den Blechen     entlang     streichen lassen und dem     Ätznatron    leicht die  Zirkulation zwischen den Blechen gestatten,       je-cloch    die Luft am Zutreten zu den Natrium  kammern möglichst hindern.

   Solche     jalousie-          artige    Blechreihen können mehrere hinterein  ander angeordnet sein. Das im Element er  zeugte     Natriumhydroxyd        -wird,    um sauerstoff  freies     Ätznatron    in den     Natriumkammern     zu haben,     hinter    den     Elektrodenblechen    12,  das heisst auf der der negativen Elektrode  abgewendeten .Seite, durch die Röhre 13 ab  geführt. Mit der Luft, die, wie im vorigen  Beispiel, im Gegenstromverfahren erwärmt  -werden kann, wird ebenfalls, wie vorhin,  Wasserdampf eingeführt,     und    zwar durch  die Röhren 14. Der Austritt der Luft er  folgt durch .die Röhre 15.

   Das Elektrolyse  gefäss kann aus Magnesia bestehen. Statt  Luft kann natürlich reiner Sauerstoff zur  Oxydation benützt werden, was die Reak  tionsgeschwindigkeit; des Silbers     bezw.    Eisens  mit dem Sauerstoff bedeutend erhöhen  würde.  



  Bei dem Beispiel nach     Fig.    3 sind die       Natriumkammern    16 statt übereinander sämt  lich in gleicher Höhe und zwischen den  Kammern 17 für die positiven Elektroden  angeordnet, wobei die Kammern nach unten  zu offen sind, so dass wiederum der Eintritt  des     Sauerstoffes    in die     Natriuxnkammern     möglichst verhindert ist (die Luft wird durch  Röhren 18 zu-, durch Röhren 19 abgeführt)  und dennoch der     Widerstand    des Elektrolyten  ein kleiner bleibt.

   Das Material für die po  sitive Elektrode ist auch hier zur Erzielung  grosser Oberflächen in Form von     Spänen,Dräh-          ten,    Blechen, verwendet; es könnte auch aus  einem porös gegossenen Block, aufeinander  geschichteten Körnern, kleinen Rohrstücken       etc.    bestehen.  



  Es können auch besondere Teile angeord  net sein, die das     Austreten    der Luft aus  dem Raum um die positive Elektrode ver  hindern. Als solche können     Diaphragmen.          zum:    Beispiel aus aufgeschichteter Magnesia.    (siehe zum Beispiel     Fig.    2, strichpunktiert)  oder     jalousieartig    angeordnete Magnesia  platten dienen. Das Material für die positive  Elektrode könnte in diesem Falle auch bei  einer im übrigen     Fig.    2 entsprechenden     An-          ordnung    in Form von Röhrchen,. gelochten  Blechen     etc.    oder sonst in Gestalten, die eine  grosse Oberfläche aufweisen, verwendet wer  den.

    



  Bei dem     Beispiel    nach     Fig.    4 sind die  nach unten offenen,     rinnenförmigen    Natrium  kammern 20 im untern Teil des Elektrolyse  gefässes untergebracht und die     regenerations-          fähige        .positivp    Elektrode 21     oberhalb    der       Natriumkammern,    wobei die Luft (mit Was  serdampf) durch Öffnungen 22 eingeblasen  wird und - hochsteigt,

   so dass sauerstoff  beladener Elektrolyt überhaupt nicht nach  unten zur     Natriumkammer    gelangt und       ausserdem    im Raum um die positive Elek  trode eine höhere Temperatur     herrschen    kann,  ohne dass durch eine Zirkulation Wärme  austausch herbeigeführt wird, was die Re  generation im Raum der positiven Elektrode  begünstigt.  



  Bei dem Beispiel nach -     Fig.    5 ist eine  glockenförmige     Natriumkammer    28, über  -welcher     die    positive Elektrode 24     liegt,    ver  wendet. Die Decke der Glocke könnte dabei  derart     durchlässig    gemacht werden, dass sie  unter Zurückhaltung des Natriums den di  rekten Stromdurchgang ermöglichen     -würde,     zum Beispiel siebartig.  



  Bei dem in     Fig.    6 dargestellten Beispiel  sind die     rinnenfö        rmigen        Natriumkammern          m    25 aus Eisenblech und mit hohler Wandung  (als     rinnenförmige    Röhre) ausgeführt, wo  bei in den Hohlraum der Wandung ein Kühl  medium- (z. B. Wasserdampf, Luft,     da,    der  Prozess sich um<B>300'</B> herum abspielt) ein  geführt wird, so dass sich an der Berührungs  fläche zwischen Eisenblech und     Itznatron-          Elektrolyt    festes     Atznatron    (26) anlagern  wird.

   Die Gefässwand 27 kann ebenfalls aus  festem     Ätznatron        bestehen.    Die Silber  elektrode 28 ist dabei .als     urellenförmiges     Band aus mehreren     übereinanderliegenden     gelochten Streifen ausgebildet, wobei     zwi-          3              wehen    den nach unten offenen Windungen  des Bandes die     Natriumkammern    25 liegen  und an den     tiefsten    Stellen die zur Oxyda  tion erforderliche Luft (oder Sauerstoff)  mit     Wasserdampf    durch Röhren 29 einge  führt wird.

   Diese Gase     können    dabei erfor  derlichenfalls von höherer Temperatur als  die im Gefäss Herrschende sein. Sie steigen       zwischen        Natriumkammern    25 und Silber  elektrode 28 auf und treten nicht zur nega  tiven Elektrode 30 hinzu.     Dio    Kanten der       rinuenförmigen    Rohre sind nach aussen mit  massiven     Fortsätzen    31 versehen, die nicht  gekühlt werden und daher ein Ansetzen von  festem     Ätznatron    an diesen Kanten verhin  dern und zusammen mit der eingeführten  heissen Luft den Durchgang zwischen Silber  band und     Natriumkammer    freihalten.  



  Statt des Natriums können auch andere       Alkalimetalle,    und zwar sowohl einheitliche,  als auch Legierungen solcher, als negative  Elektrode und die betreffenden     Kydroxyde,     beziehungsweise deren Mischungen als zu  gehörige Elektrolyten verwendet     werden.          Beispielsweise    kann, wie bei der in     Fig.        -i     dargestellten Einrichtung, am Boden des       Elektrolysegefässes    32 flüssiges Blei oder  Zinn 33 vorhanden sein, in das von unten  durch Düsen 34 oder sonst in feinen     Strah-          lün    Natrium eingespritzt wird,

   das sieh an       der    Oberfläche des Bleies anreichern wird.  Es     kann    dann die Silberkathode 35,     ziz    der  Luft (oder Sauerstoff) zuzuführen ist, ohne  weiteres oberhalb der negativen Elektrode  angeordnet     --erden,    ohne dass     besondere    Vor  kehrüngen zu treffen sind, um die spezifisch.  schwere Legierung unten zu halten, wie dies  bei reinem Natrium nötig ist, so dass     auch     der Hinzutritt von Luft zur negativen Elek  trode ohne weiteres möglichst verhindert  wird.  



  Das vorliegende Verfahren     ermöglicht     durch die Erzeugung von     lagerbaren    Pro  dukten hohen     Energieinhaltes,    die sich unter  Abgabe von elektrischer Energie zurückver  wandeln lassen, die beliebig lange Aufspei  cherung von elektrischer Energie, -während  die ständige Einführung und     hortschaffnüg       der umgewandelten Substanzen einen fort  laufenden Betrieb der     stromabgebenden          chemoelektrischen    Zelle ergibt, was bei den  bis heute     bekannten.    Verfahren nicht dar  Fall ist. Der grosse     Vorteil,    insbesondere für  die elektrische     Traktion,    ist einleuchtend.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1: Verfahren zur Aufspeicherung und Ab gabe von elektrischer Energie auf elektro chemischem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Substanz von geringem Energie inhalt in mindestens einer elektrochemischen Zelle ein lagerbares chemisches.
    Produkt von hohem Energieinhalt als Speichermaterial erzeugt wird, welches Produkt mindestens einer cheinoelektrisclien Zelle als Elektroden- material während deren Betrieb zugeführt wird, in velcli letzterer Zelle es unter Ab gabe von elektrischer Energie wieder zurück- t;
    elit in die Siilrstanz niederen Energieinhal tes, die ebenfalls während des Betriebes die ser Zelle aus der Ictzteren heraiaz;gesclial'ft wird, um später @-ieder, -wie oben gesagt, <B>i</B> auf da, Produkt ho'i@-n Energieinhaltes aIs Speichermaterial verarbeitet zu werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, d < iss das aus den Zellen austrete=nde, niit dem in die Zel len eintretenden cliernichen Produkt in einem Wiirnieaustauseliprozess steht.
    ?. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Wärmeaustausch naeli dem Gegenstrom- prinzip erfolgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass das dort ge nannte Elektrodeninaterial der chemo- eleldrischen Zelle als Flüssigkeit zuge- fillirt wird. i. Verfahren nach Patentanspruch 1, da- durch gekennzeichnet,
    class -als Speicher- material Allraliniet" 1l erzeugt v"ird, das <B>,</B> -tls Material der negativen Elektrode der chemoelektrischen Zellen verwendet wird. -erfahren nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens an der negativen Elektrode als Elektrolyt die Hydroxydschmelze des betreffenden Metalles verwendet wird.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass auch an der positiven Elektrode als Elektrolyt die betreffende Hydroxydschmelze verwendet wird. '\'cPfahren nach Unteransprueh 4, da durch gekennzeichnet, dass die positive Elektrode der chemoelektrischen Zelle eine Sauerstoffelektrode ist. Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der an der positiven Elektrode venvendete Elektro lyt als Sauerstoffvermittler dient.
    Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass in dem an der positiven Elektrode verwendeten Elek trolyt ein Stoff enthalten ist, welcher mehrerer Oxydationsstufen fähig ist, wobei die Regeneration des böheren Oxyds durch Einblasen eines freien Sauerstoff enthaltenden Gases ausserhalb der Zelle geschieht. Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Regene ration des Sauerstoff tragenden Elektro lyten in den Zellen selbst erfolgt durch Einblasen eines freien Sauerstoff 'ent haltenden Gases.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, -dass als Material der positiven Elektrode ein oxydierbares Material verwendet wird, das solche Oxy dationsstufen besitzt, die sich zur Re duktion durch Alkalimetall-Ionen eignen, wobei die Oxydation durch Einblasen eines freien Sauerstoff enthaltenden Ga ses stattfindet. Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass in den Raum um die positive Elektrode Wasserdampf eingeführt wird, um das an der positiven Elektrode entstehende Alkalioxyd in Hydroxyd zu verwandeln.
    PATENTANSPRUCH II: Galvanisches Element zur Ausübung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es so eingerichtet ist, dass dessen energiespendende Elektrode wäh rend des Betriebes fortwährend erneuert wer den kann. UNTERANSPRÜCHE: 13.
    Galvanisches Element nachPatentanspruch II, gekennzeichnet durch eine flüssige, Alkalimetall enthaltende negative Elek trode und Mittel, um das Material der negativen Elektrode während des Be triebes der Zelle ständig zuzuführen; durch eine oxydierbare positive Elektrode und Mittel zur ständigen Zuführung eines freien Sauerstoff enthaltenden Ga ses zur positiven Elektrode während des Betriebes durch Hydroxydschmelze des Materials. der negativen Elektrode als Elektrolyt, und durch Mittel, um das sich bildende Hydroxyd ständig während des Betriebes abzuführen. 14.
    Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, mit Mitteln zur ständigen Zufuhr von Wasserdampf zur positiven Elektrode. 15. Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung des die negative Elektrode enthaltenden Raumes gegenüber dem die positive Elektrode enthaltenden Raum eine derartige ist, dass das zur positiven Elektrode zugeführte Gas vom Raum um die negative Elektrode ferngehalten wird. 16. Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kammern für die negative Elektrode übereinander angeordnet sind, und die positive Elektrode parallel zu dieser Kammerreihe verläuft. 17.
    Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere getrennte Kammern für die positiven und die negativen Elektroden nebeneinander angeordnet und nach unten geöffnet sind, wobei die positiven und negativen Elek- troden im obern Teil ihrer Kammern an geordnet sind. 18. Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen positiver und negativer Elektrode ein Diaphragma liegt. 19. Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die positive Elektrode jalousieartig ausgebil det ist, um der Flüssigkeit den Durch tritt zu gestatten, dagegen ein Eintreten von Gasblasen in den Raum um die ne gative Elektrode zu verhindern. 20.
    Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die oxydierbare Elektrode aus einem Stoff im Zustande relativ feiner Zerteilung besteht. \?1. Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das er zeugte Hy droxyd auf der der negativen Elektrode abgewendeten Seite der posi tiven Elektrode abgeführt wird. 22.
    Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Ma terial der negativen Elektrode von ge ringerem spezifischen Gewicht als der Elektrolyt ist und in nach unten offenen Kammern des Elektrolysegefässes im un tern Teile untergebracht ist, in denen es auf dem Elektrolyten schwimmt, und dass -die Sauerstoffelektrode im obern Teil des Gefässes sich befindet, so dass nicht nur das Eintreten von sauerstoffbeladenem l,lel_;
    troly teil in den Raum um die ne gative Elektrode verhindert ist, sondern im Raum um die positive Elektrode auch eine höhere Temperatur herrschen kann, welche die Regeneration begiinstigt, ohne dass durch Konvektion Wärmeübertra gung stattfindet.
    ?3. Galvanisches Element nach Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch eine horizontal- lie.pp#.;ende wellenförmige Sauerstoffelek trode, in deren nach unten konkaven Tei len die nach unten zu offenen Kammern für die Alkalimetallelektrode angeordnet sind, in welchen das Material. dieser letz teren auf dem Elektrolyten schwimmt.
    L -)4. G"ilvanisclies Element nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern für die Alkalimetallelektrode durch rinnenförmige Eisenrohre gebildet werden, durch deren Inneres ein Kühl medium fliesst, um das Ansetzen von festem Elel-#trolyten aus der Elektrolyt schmelze herbeizuführen.
    'a. Galvanisches Eleineiit nach Unteranspruch 23, bei welchem ausser einem freien Sauerstoff enthaltenden Gas auch Was serdampf in den Raum um die positive Elektrode eingeführt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass der Eintritt von Gas und Wasserdampf von über der Schmelz temperatur des Elektrolyten stehender Temperatur an den tiefsten Stellen des wellenförmigen Elektrodenmaterials er folgt.
    <B><U>96.</U></B> Galvanisches Element nach Unteransprü chen 21 und ?5, dadureli gekennzeichnet, dass die rinnenförmigen Elektrodenkam- mern an den Seitenkanten über ihre IHohl- wandung hinausragende, nicht gekühlte metallische Fortsätze besitzen, die den tiefsten Stellen der wellenförmigen Elek trode gegenüberstehen, um dort den Durchgang frei zu halten.
    <B>-17.</B> Galvanisches Element nach Unteranspruch 1.3, dadurch gekennzeichnet, class die ne gative Elektrode. aus einer geschmolze nen Legierung eines Sehwermetalles mit einem Alkalimetall besteht, zum Zweck, die negative Elektrode ohne besondere Mittel unterhalb der positiven Elektrode halten zu können. ?S. Galvanisches Element nach Unteranspruch 2i,- dadureh gekennzeichnet., dass flüssi ges Alkalimetall in feinen Strahlen von unten in flüs,iges Schwermetall ein gespritzt wird, mit dem es die negative Elektrode bildet.
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