CH96458A - Kessel mit Feuerung zum Wäschekochen, Futterdämpfen und dergleichen. - Google Patents
Kessel mit Feuerung zum Wäschekochen, Futterdämpfen und dergleichen.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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Description
Kessel mit Feuerung zum Wäschekochen, Futterdämpfen und dergleichen. Kessel zum Kochen von Wäsche, zum Futterdämpfen, 112uskochen und dergleichen wurden bisher gewöhnlich in einen mit Scha motte oder ähnlichem Material ausgemauerten Herd eingehängt, und zwar in der Weise, dass die Feuergase in dem zwischen Kesselwand und Mauerwerk vorgesehenen Zwischenraum emporsteigen und so den Kessel umspülen konnten.. Durch die Schamotteauskleidung sollte verhindert werden, dass die Aussenwand des Herdes (die zum Beispiel aus Eisen be stehen konnte) unzulässig heiss wurde und dass übermässige Wärmeverluste eintraten.
Sie hatte aber verschiedene Übelstände, zum Beispiel war ein solcher Herd sehr schwer, ausserdem umständlich aufzustellen und kaum transportfähig, die Ausmauerung zer brechlich; auch nahm letztere ziemlich viel Wärme auf, wodurch unter anderem auch die Anheizdauer verlängert und der Brennstoff aufwand vergrössert wurde.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kessel mit Feuerung, bei welchem die Ausmauerung der Feuerung in Fortfall kommt, so dass die oben genannten Nachteile einer solchen ver- mieden werden, bei dem jedoch gleichzeitig auch Vorkehrungen getroffen sind, um die zur Führung der heissen Verbrennungsgase dienenden Wände vor übermässiger Erwär mung zu schützen und der Berührung durch die den Kessel bedienende Person möglichst zu entziehen.
Nach der Erfindung wird die Ausmaue- rung des Herdes durch einen Metallmantel ersetzt, welcher den Kessel mit Abstand um gibt. Dieser Mantel ist durch Verbindungs stege wärmeleitend mit dem Kessel selbst verbunden. In dem Zwischenraum zwischen Mantel und Kessel steigen die Heizgase em por, wobei sie ihre Wärme teils unmittelbar an die Kesselwand, zum Teil auch an den Mantel und die diesen mit dem Kessel ver bindenden Stege abgeben. Die Wärme wird jedoch in diesen letzteren Teilen nicht wie in einer Schamotteauskleidung aufgespeichert, sondern sie strömt, infolge der wärmeleiten den Verbindung dieser Teile mit dem Kessel mantel, durch die Verbindungsstege gleich falls dem Kessel zu.
Die Folge davon ist, dass die Temperatur des Mantels nicht über- mässig hoch ansteigen kann, sondern nur ver hältnismässig wenig über die Temperatur der Kesselwandung hinausgeht, so dass sowohl erhebliche Wärmeverluste infolge Ausstrah lung, als auch vorzeitige Materialzerstörung durch übermässige Erwärmung desselben ver mieden sind.
Die Fig. 1 und ? der anliegenden Zeich nung zeigen ein Ausführungsbeispiel des neuen Kessels mit seiner Feuerure--. a ist. die Kesselwand, d der in einigem Abstand an gebrachte, zur Führung der Heizgase dienende Mantel; c sind die Stege, welche die Füh rungswand d wärmeleitend mit der Kessel wand a verbinden. Der Kessel samt Führungs mantel ist noch in einen äussern Mantel e eingehängt, welcher das Abzugsrohr f für die Abgase trägt. Der Kessel kann für beliebige Heizung (mittelst gasförmiger, flüssiger oder fester Brennstoffe) eingerichtet sein. Das Beispiel zeigt einen Brenner für Gasheizung.
Die Vorrichtung kann noch dadurch weiter verbessert werden, dass der Wasserraum des Kessels nach unten hin stufenförmig ver engt wird, wie ein in Fig. 3 dargestelltes Beispiel zeigt. Der Mantel d umgibt hier nur den verengten Teil a des Kessels. Der obere Teil b des Kessels ist noch etwas weiter als der Mantel und tritt über diesen heraus. Die Stege c und der Mantel d sind nicht ganz bis zur Erweiterung b heraufgeführt, um den Heizgasen oben freien Austritt zu gewähren. Der Kessel ist mit seinem Führungsmantel d in einen äussern Schutz- und Ziermantel e, eingesetzt und ruht mit seiner Erweiterung b auf dem obern Rande des letzteren.
Im obern 'heil des Schutzmantels e ist das Abzugsrohr /' angebracht. Durch diese Ausbildung des Kessels und der Feuerung wird erreicht, dass der obere Teil des Kessels aus der Feuerung herausgezogen wird und bei geringer Was serfüllung nicht überhitzt werden kann. Es wird dadurch möglich, den Kessel auch mit geringer Wasserfüllung zu benutzen, zum Beispiel als Einkochapparat.
Da der die Hitze ableitende Mantel d den äussern Schutzmantel e nur in der Kesselhöhe vor Überhitzung bewahren kann, nicht aber tiefer, in der Höhe der Feuerung, so ist, um die Gefahr des Berührens heisser Wandungen bei solchen Kesseln noch weiter hin zu verringern, die Anordnung derartig getroffen, dass dem Feuerraum k ein geringe rer Durchmesser als dem Kesselteil b und dem Schutzmantel e gegeben wird. Der An schluss des weiten Schutzmantels e an den engeren Feuerraum k erfolgt mittelst des ko nischen Verbindungsstückes h. Der innere Trichter i leitet die Heizgase nach dem Zwischenraum zwischen Kesselteil a und Mantel d.
Durch eine derartige Ausbildung der Vorrichtung wird erreicht, dass die den Kessel bedienende Person weniger durch die Hitze des Feuerraumes belästigt wird und mit ihrer Kleidung diesen weniger leicht be rühren kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Kessel mit Feuerung zum Wäschekochen, Futterkochen, Muskochen und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die bisher übliche Ausmauerung des Herdes durch einen in einigem Abstand vom Kessel angeordneten. mit diesem durch wärmeleitende Stege ver bundenen Metallmantel ersetzt ist, der zur Führung der am Kessel emporsteigenden Heizgase dient, wobei der Kessel mit dem Metallmantel in einen mit einem Rauch abzug versehenen Schutzmantel eingehängt. ist, um die den Kessel bedienende Person vor der Berührung mit dem heissen, die Heizgase führenden Metallmantel zu schützen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.Kessel mit Feuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel nach unten stufenförmig verengt ist und der zur Führung der Heizgase dienende Mantel nur den verengten Teil des Kessels umgibt. 2. Kessel mit Feuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einer mit Feuer türen versehenen Ummantelung des Feuer raumes, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzmantel nur den untern Teil des nach unten stufenförmig verengten Kes- 5els umgibt und die Ummantelung des Feuerraumes einen geringeren Umfang als der obere Teil des Kessels und als der den untern Teil des Kessels umgebende Schutzmantel besitzt, so dass diese Um mantelung des Feuerraumes; sowie die Feuertüren unter dem Kessel zurück springen. 3.Kessel mit Feuerung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzmantel des Kessels sich mittelst konischen Über ganges an die kleineren Umfang besit zende Ummantelung des Feuerraumes an schliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE96458X | 1919-04-26 |
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| CH96458A true CH96458A (de) | 1922-10-02 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH96458D CH96458A (de) | 1919-04-26 | 1921-03-11 | Kessel mit Feuerung zum Wäschekochen, Futterdämpfen und dergleichen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH96458A (de) |
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1921
- 1921-03-11 CH CH96458D patent/CH96458A/de unknown
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