CH96366A - Einrichtung zum Einführen von Brennstoff in Motoren. - Google Patents

Einrichtung zum Einführen von Brennstoff in Motoren.

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CH96366A
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CH
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atomizer
engines
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Inventor
Pfister Jakob
Nadel Paul
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Pfister Jakob
Nadel Paul
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • F02M1/16Other means for enriching fuel-air mixture during starting; Priming cups; using different fuels for starting and normal operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


  Einrichtung zum Einführen von Brennstoff in Motoren.    Das     Inbetriebsetzen    von Motoren, insbe  sondere von     tnehrzylindrigenI'ahrzeugmotoren,     bei kaltem Wetter bietet Schwierigkeiten, da  die Zündung oft gar nicht, selten aber rasch  genug erfolgt. Um ein leicht explosibles Ge  misch zu erzeugen, wurde bis jetzt in. die  Zylinder Benzin eingegossen. Da die Stellung  der Kolben in den einzelnen Zylindern unbe  kannt ist, so muss in alle Zylinder Benzin  eingebracht werden, was umständlich ist und  oft den gewünschten Erfolg nicht sogleich  herbeiführt, da in den kalten Zylindern die       Verdampfung    nicht rasch vor sich geht.

   Ge  mäss vorliegender Erfindung kann mittelst  eines tragbaren Zerstäubers durch eine ver  schliessbare     Öffnung    in der vom Vergaser  nach den Zylindern führenden Gasgemisch  leitung Benzin in sehr fein zerteiltem Zu  stand eingeblasen werden; das mit der Luft  ein leicht entzündbares Gemisch bildet und  in alle Zylinder dringt.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes schematisch  dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 den Zerstäuber im Schnitt,       Fig.    2 einen Teil des Motors teilweise im  Schnitt.    Der Zerstäuber gemäss     Fig.    1 besitzt einen  Benzinbehälter 1, von beispielsweise ovalem  Querschnitt. Im Behälter ist in der Decke  eine Fassung 3 befestigt, in welcher ein Rohr  2 mittelst Flügelmutter 4 eingeschraubt ist.  Das Rohr 2 reicht bis nahe an den Boden  des Behälters 1 und besitzt unten eine Saug  düse 5, deren Bohrung 10 durch eine Kugel  6 beherrscht wird.

   Im Rohr 2 ist mittelst  Dichtung 9 ein Rohr 8 verschiebbar, das  ausserhalb der Kanne 1 eine Windung 11  und* am obern Ende 12 einen Kopf 13 trägt,  auf welchem die Düse 16 aufgeschraubt ist.  Letztere weist zwei konvergierende Bohrun  gen 15 auf, die sich unmittelbar an der  Mündung     treffen.    Wird das Rohr 8 nach  aussen gezogen, so strömt Benzin durch den  Kanal 10 in das Rohr 2. Die Kugel 6 wird  dabei von ihrem Sitz abgehoben. Wird als  dann das Rohr 8 wieder nach innen gestossen,  so legt sich die Kugel 6 auf ihren Sitz und  verhindert den Austritt des     Brennstoffes        durch     Bohrung 10, Der     Brennstoff    wird nun durch  das Rohr 8 nach der Düse 16 gedrückt.

   Hier  spaltet sich der     Brennstoff    in zwei Strahlen.  Die beiden Flüssigkeitsstrahlen treffen an der  Mündung aufeinander und werden zerstäubt.           Am    Motor ist -in der nach dein Zylinder 17  des Motors     führendeci    Vergaserleitung eine  mittelst Schraube verschliessbare Öffnung 18  vorgesehen. In diese     Öffnung    wird die Düse  <B>16</B> eingeführt. Der feinzerstäubte     Brennstoff     bildet mit der Luft ein leicht entzündbares,  explosives Gemisch. Wenn nun beim Ankur  beln des Motors Funken entstehen, so findet  sofort Zündung statt, so dass der Motor an  läuft.  



  Statt der gezeichneten     Brennstoffpumpe     könnte auch eine von Hand zu betätigende  Luftpumpe vorgesehen sein. Die Luft wird in  den     Brennstoffbehälter    1 gepresst und drückt       Brennstoff    durch eine im Behälter 1 feste       Zerstäuberleitung.    Der Zerstäuber ist vorteil  haft in- der Weise ausgebildet, dass er auch  als Benzinkanne verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Einführen von Brennstoff' in Motoren zum Erleichtern des Ingangsetzens derselben, gekennzeichnet durch einen trag baren Zerstäuber, mit welchem durch eine verschliessbare Öffnung in der Vergaserleitung Brennstoff in sehr fein zerteiltem Zustand eingeführt werden kann, der zusammen mit der Luft ein leicht entzündbares Gemisch bildet.
    ' UNTERANSPRüCHE_- 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zerstäuber als Kanne aasgebildet ist, aus welcher der Brennstoff mittelst einer Pumpe durch eine Zerstäuberdüse getrieben werden kann. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch ein Zerstäuberrohr, das im Zerstäuber als Pumpenkolben wirkt, durch welchen der Brennstoff durch eine Düse gepresst und dabei zerstäubt wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Luftpumpe, mittelst welcher Luft in den Zerstäuber gepresst wird, die den Brenn stoff durch die Düse treibt.
CH96366D 1921-01-06 1921-01-06 Einrichtung zum Einführen von Brennstoff in Motoren. CH96366A (de)

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