CH95142A - Elektrische Lampe für Wechselstrom. - Google Patents

Elektrische Lampe für Wechselstrom.

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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

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  Elektrische Lampe für Wechselstrom.    Die einfachste Schaltung für elektrische  Lampen ist die, bei der die Lampe unmittel  bar an das Netz angeschlossen wird. Verwen  det man Glühlampen, so ist es unter bestimm  ten Umständen sehr vorteilhaft, Lampen zu  benutzen, die für eine niedrigere Spannung  als die in Frage kommende Netzspannung  bestimmt sind. Glühlampen für niedrige  Spannung haben nämlich     iin        allgemeinen    eine  höhere Nutzwirkung, weil sie zufolge ihres  grösseren Drahtdurchmessers gewöhnlich er  heblich widerstandsfähiger sind und infolge  dessen leichter als Lampen für hohe Span  nung zu behandeln sind.

   Es ist zum Beispiel  kaum möglich, eine Glühlampe für 220 Volt  mit einer Lichtstärke von einer Kerze herzu  stellen,     während    die Herstellung von 10 Volt  Lampen für die gleiche Kerzenstärke mit  ihrem bedeutend kräftigeren     Glühkörper     keine besonderen     Schwierigkeiten    ergibt.  



  Um Lampen für höhere Spannung bei  einer niedrigeren Spannung anwenden zu  können, hat man bereits beim Anschluss an  <B>VV</B>     PchS.Plfifrmnln.pt:7.P        lzlp.inn        'Pra.rncfnrma.i:nran            (Reduktoren)    verwendet, mit denen der in der  Lampe zur Verwendung     -kommende    Strom  von der Netzspannung auf die     gewünschte     niedrigere Spannung     heruntertransformiert     wird.  



  Ausser den Glühlampen für niedrigere       Spannung    gibt es eine zweite     Gruppe    von  Lampen, die nicht     unmittelbar    an das Netz  angeschlossen     werden    können. Dazu gehören  Bogenlampen, Glimmlampen, Dampflampen  usw., bei denen ein Teil des Stromweges  durch ein elektrisch leitendes Gas oder einen  leitenden Dampf gebildet wird. Bei diesen  Lampen ist es erforderlich, den in ihnen zur  Verwendung kommenden Strom zu begren  zen, zu welchem Zwecke     gewöhnlich    vorge  schaltete Widerstände oder Drosselspulen       verwendet    werden.  



  Durch die vorliegende Erfindung wird  nun ermöglicht, sowohl Glühlampen für nie  drigere Spannung als die Netzspannung, als  auch Gas- oder     Dampflampen    an ein Wech  selstromnetz anzuschliessen.      Bei der neuen elektrischen Lampe mit  mindestens einem Stromweg ist ein Konden  sator wenigstens einem Teil des Stromweges       N        orgeschaltet,    welcher Kondensator mit der  Lampe ein     zuswmmenhängendes    Ganzes  bildet.    Auf der zugehörigen Zeichnung ist die  Erfindung beispielsweise, und in Verbindung  mit einer Lampe dargestellt, mit der je nach  Wunsch eine grössere oder kleinere Licht  stärke erhalten werden kann.

   In der Figur  bezeichnet a, b den in einer     Glühlampen-          birne    angeordneten, durch     einen    Glühfaden  gebildeten Stromweg, der unmittelbar an das  Netz angeschlossen werden kann. Ausserdem  ist ein zweiter, durch einen Glühfaden b, c  und das Leitungsstück c, e gebildeter Strom  -weg für niedrigere Spannung und geringere  Lichtstärke angeordnet, der über einen vor  geschalteten Kondensator d an das Netz an  geschlossen werden kann. Ein Teil des letzt  genannten Stromweges wird mithin durch  einen Teil des erstgenannten gebildet (näm  lich das     Teilstück    b, c in der Zeichnung). In  dieser Weise kann man bei diesen Lampen  die Verwendung eines sehr dünnen Glüh  fadens für die geringe Lichtstärke vermeiden.  



  Der Kondensator kann mit der Lampe  selbst dadurch zu einem Ganzen vereinigt  werden,     da.ss    er im Lampenfuss oder im Sockel  der Lampe angeordnet     wird.    Bei Verwendung  eines Kondensators     von,    geeigneter Kapazi  tät kann man zum Beispiel eine 10 Volt  Glühlampe mit einer Lichtstärke     von,    einer  Kerze unmittelbar an ein 220 Volt Wechsel  stromnetz anschliessen, so dass man ohne  Energieverlust eine Lichtanlage für 220 Volt  mit einer Kerze Lichtstärke erhalten kann.  



  Die Verwendung eines Kondensators be  dingt keinen nennenswerten zusätzlichen  Energieverlust, weil die     Phasenverschiebung     zwischen der Spannung an den Belegungen  des Kondensators und dem Strom durch den  selben 90   beträgt.  



  Bei Anwendung von Lampen für kleine  Stromstärken bekommt der Kondensator nur  geringe Abmessungen, indem man bei der    bisher üblichen Schaltung einen grossen Wi  derstand,     bezw.    eine grosse Drosselspule be  nutzen muss. Die Kondensatoren können in  einfacher und billiger Weise hergestellt wer  den und können eine derart gedrängte Form  erhalten, dass es möglich wird, gemäss der  Erfindung die Kondensatoren im Lampen  sockel oder im Lampenfuss einzubauen.  



  Auch hat die Benutzung von Kondensa  toren einen günstigen Einfluss auf die Pha  senverschiebung im elektrischen Verteilungs  netze. Bekanntlich eilt der Strom im Netze  um einen bestimmten Winkel bei der Span  nung nach. Diese Phasenverschiebung wird  durch die induktive Belastung im Vertei  lungsnetze bewirkt. Durch die     kapazitive     Wirkung der Kondensatoren wird nun diese  Phasenverschiebung     zum    Teil aufgehoben  und mithin der Leistungsfaktor des Strom  kreises verbessert.  



  Die Anwendung von Lampen gemäss der  Erfindung ermöglicht, wie schon erwähnt,  dass Lampen für niedrigere Spannung als die  Netzspannung an ein W     eehselstromnetz    an  geschlossen werden können.     Dies        trifft    zu für  Glühlampen, wie auch für Gas- oder Dampf=       lampen.     



  Als weiteren Vorteil erhält man unter  anderem bei Anwendung der Erfindung bei  Lampen mit     Glimmentladung,    dass beim Er  setzen des     Vorschaltwiderstandes    durch einen  Kondensator die Umgestaltung der elektri  schen Energie in Licht derart günstig beein  flusst wird,     d,ass    die Nutzwirkung dieser  Transformation erheblich besser wird.  



  Die Erfindung ist auch anwendbar bei den       sogenannten    Entladungsröhren, welche in  dem     Ausdruck    "Elektrische Lampe" einge  schlossen sein sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Lampe für Wechselstrom mit wenigstens einem Stromweg., dadurch ge kennzeichnet, dass ein Kondensator wenig stens einem Teil des Stromweges vorgeschal tet ist, und mit der Lampe ein zusammen hängendes Ganzes bildet. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Konden sator im Lampensockel angebracht ist. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, mit Glühfäden als Stromweg, welche nur mit einer niedrigeren Spannung als die verfügbare Netzspannung brennen kön nen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kon densator -den Glühfäden vorgeschaltet ist.
    3. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, mit einem Glühfaden, der unmittelbar an die verfügbare Netzspannung angeschlos sen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass ,einem Teil dieses Glühfadens ein Xtin- densator vorgeschaltet ist. 4.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, mit zwei an die verfügbare Netzspannung angeschlossenen Glühfäden für verschie dene Lichtstärken, dadurch gekennzeich net, dass der Kondensator dem Glühfaden für die kleinere Lichtstärke vorgeschaltet ist, während der Glühfaden für die grö sser, Lichtstärke unmittelbar an die Netz spannung angeschlossen werden kann.
CH95142D 1919-12-05 1921-03-18 Elektrische Lampe für Wechselstrom. CH95142A (de)

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CH95142D CH95142A (de) 1919-12-05 1921-03-18 Elektrische Lampe für Wechselstrom.

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