CH93089A - Nach dem Elektrodenprinzip beheizter elektrischer Heisswasser- und Dampferzeuger. - Google Patents
Nach dem Elektrodenprinzip beheizter elektrischer Heisswasser- und Dampferzeuger.Info
- Publication number
- CH93089A CH93089A CH93089DA CH93089A CH 93089 A CH93089 A CH 93089A CH 93089D A CH93089D A CH 93089DA CH 93089 A CH93089 A CH 93089A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- hot water
- electrode
- steam generator
- electric hot
- liquid
- Prior art date
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 11
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 18
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 2
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Discharge Heating (AREA)
Description
Nach dem Elektrodenprinzip beheizter elektrischer Heisswasser- und Dampferzeuger. Bei elektrisch beheizten, nach dem Elek- trodenprinzip arbeitenden Heisswasser- und Dampferzeugern wird bekanntlich die iso liert eingeführte Elektrode im Innern des Gefässes von einem Rohr aus Isoliermaterial >>mliüllt; in ihm befindet sich dann die zu erhitzende Flüssigkeit, und die Flüssigkeits säule in dem Isolierrohr bildet den Heiz- widerstand. Die Isolierrohre erhalten beson ders bei Anwendung hoher Spannungen sehr grosse Abmessungen, und ihre Herstellung ist schwierig und teuer. Ausserdem besitzt eine solche Einrichtung den Nachteil, dass die im untern Teil entstehenden Dampfblasen das Isolierrohr der ganzen Länge nach durch steigen müssen und den Querschnitt der Flüs sigkeitssäule lockern, so dass diese in Wirk lichkeit im Betrieb einen höheren Widerstand als eine ruhende Wassersäule besitzt. Es treten hierbei Stösse und )Fallungen auf, so dass man an eine niedrigere Belastung pro cm' flüssiger Säule gebunden ist, als bei einer ruhenden Wassersäule, wenn man nicht. einen sehr unregelmässigen Betrieb mit :.grossen Schwankungen erhalten will. Man kann nämlich beobachten, dass bei einer gewissen Überbelastung sieh die Dampfblasen zusam menballen und explosionsartig hervorspru deln, wodurch sehr grosse Belastungsschwan- diungen, die oft das Vielfache der normalen Belastung betragen, am Amperemeter ersicht lich sind. Diese Erscheinungen können in so starkem Masse auftreten, dass sich im Innern um die Elektrode eine Dampfblase bildet, in welcher ein Lichtbogen entsteht. der dann das Isolierrohr sprengt und Kurzächluss her beiführt. Die ganze Anordnung ist ausserdem sehr umfangreich und erfordert. grosse Kessel abmessungen, um die Elektrodensysteme in den Kesseln unterbringen zu können. Die Kessel werden daher sehr teuer und schwer. Nach der Erfindung- werden diese Übel stände dadurch vermieden, da.ss auf den Elek troden in gewissen Abständen Scheiben aus Isoliermaterial, z. B. Porzellan, in der Weise aufgesetzt werden. dass zwischen diesen Iso- lierseheiben ein oder mehrere Flüssigkeits ringe entstehen. welche als elektrische Wi derstandswege dienen. Auf diese Weise wer den die langen Porzellanrohre vermieden und durch einfache, leicht herstellbare Isolierschei- ben ersetzt. Den Abstand zwischen letzteren kann man durch geeignete, zwischen ihnen auf den Elektroden angeordnete Metallringe (Elektrodenringe), welche entsprechend der gewünschten Belastung mehr oder weni-er breit gehalten werden, bestimmen. Je nach der Anzahl oder den Abmessunen der durch die Isolierscheiben gebildeten' Flüssigkeits ringe kann der Widerstand der Heizvorrich tung verändert werden. Will man zum Bei spiel eine Vergrösserung des Flüssigkeits widerstandes haben, so wird man die durch die Isolierscheiben gebildeten ringförmigen Schlitze für die Flüssigkeitsringe eng und den Durchmesser der Isolierscheiben selbst gzösser wählen. Von ganz besonderem Vorteil ist die An- or dnung der nach dem vorstehenden Prinzip aufgebauten Elektrodensysteme in wagrech- ter oder nahezu wagrechter Lage innerhalb des Flüssigkeitsbehälters, denn hierbei 1.:6ri- nen die in den einzelnen Flüssigkeitsringen sich bildenden Dampfbläschen ohne Störun gen zu verursachen, getrennt voneinander auf steigen bezw. abgeführt werden. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnun- dargestellt. Fit.;. -1 zeigt den Längsschnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht, und Fig. 3 einen Grundriss eines nach der Erfindung elektrisch beheizten Dampfkessels. In den zu beheizenden. wagrecht liegen den Dampfkessel a oder Heisswassererzeuger sind in dessen einer Stirnseite die Elektroden b unter Verwendung der Durchführungsiso latoren c eingeführt. Auf den Elektroden b sind Isolierscheiben e aus Porzellan oder gleichdrtig-ein Material, durch metallene Elek- trodenringe d voneinauder getrennt, angeord net. Die Isolierscheiben e bilden auf diese Weist- zwischen sich ein oder mehrere Flüs sigkeitsringe f, welche bei Stromdurchgang als Widerstandswege dienen. Der elektrische Strom verläuft also von dem Durchführungs bolzen g der einen Elektrode b, durch die Elektrodenringe d, die Flüssigkeitsringe f zu den Flüssigkeitsringen, Elektrodenringen. den Elektroden und den Durchführungsbolzen der andern Elektrode. Die Elektroden sind, wie die Zeichnung zeigt, aus den in der Einleitung genannten Gründen mit ihrer gesamten Einrielitung wagrecht oder nahezu wagrecht in den E_'es- sel eingebaut. Bei Drehstrom werden drei solcher Elektroden angeordnet, und die Be hälterwand wird geerdet.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Nach dem Elektrodenprinzip beheizter elektrischer Heisswasser- und Dampferzeuger, gekennzeichnet durch die Anordnung von Isolierscheiben auf den Elektroden in der Weise, dass ein oder mehrere als Widerstand dienende Flüssigkeitsringe gebildet werden. UNTERANSPRüCHE 1. N ach dem Elektrodenprinzip beheizter elektri.seher Heisswasser- und Dampferzeu ger nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abstand der Isolier- scheiben mittelst zwischen ihnen angeord neter Elektrodenringe bestimmt ist. 2.Nach dem Elekrodenprinzip beheizter elektrischer Heisswasser- und Dampferzeu ger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Widerstand durch Änderung der Anzahl der durch die Iso- lierscheiben gebildeten Flüssigkeitsringe veränderbar ist. 3. Nach dem Elektrodenprinzip beheizter elektrischer Heisswasser- und Dampferzeu ger nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Widerstand durch Än derung der Abmessungen der durch die Isolierscheiben gebildeten Flüssigkeits ringe veränderbar ist. 4.Nach dem Elektrodenprinzip beheizter elektrischer Heisswasser- und Dampferzeu ger nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die mit den Isolierscheiben ver- sehenen Elektroden wagrecht bezw. nahezu wagrecht in dem Flüssigkeitsbehälter an geordnet sind, zum Zwecke, dass die in den einzelnen Flüssigkeitsringen sich bil- denden Dampfbläschen getrennt vonein ander abziehen können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE93089X | 1920-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH93089A true CH93089A (de) | 1922-02-16 |
Family
ID=5644493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH93089D CH93089A (de) | 1920-04-15 | 1921-03-07 | Nach dem Elektrodenprinzip beheizter elektrischer Heisswasser- und Dampferzeuger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH93089A (de) |
-
1921
- 1921-03-07 CH CH93089D patent/CH93089A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH93089A (de) | Nach dem Elektrodenprinzip beheizter elektrischer Heisswasser- und Dampferzeuger. | |
| DE335244C (de) | Elektrisch nach dem Elektrodenprinzip beheizter Heisswasser- und Dampferzeuger | |
| CH207778A (de) | Elektrodensystem für Hochspannungs-Elektrokessel für Dampf- oder Heisswasser-Erzeugung. | |
| AT103415B (de) | Elektrodenanordnung für elektrische Flüssigkeitserhitzer. | |
| DE357848C (de) | Dampfkessel mit Elektrodenheizung | |
| DE339882C (de) | Vorrichtung zum elektrischen Heizen von Dampfkesseln unter Benutzung des Wassers als regelbarer Heizwiderstand | |
| DE353217C (de) | Vorrichtung zum Erhitzen von Fluessigkeiten auf elektrischem Wege | |
| CH321433A (de) | Elektrode für elektrische Wassererhitzer, insbesondere für Hochdruckkessel für Dampf- oder Heisswassererzeugung | |
| AT91715B (de) | Vorrichtung zur elektrischen Erhitzung von Flüssigkeiten. | |
| DE890551C (de) | Elektrodenheizung | |
| AT100053B (de) | Vorrichtung zum elektrischen Erhitzen von selbst den Heizwiderstand bildenden Flüssigkeiten in Dampfkesseln od. dgl. | |
| DE738593C (de) | Elektrodenanordnung fuer elektrische Koch- und Heizapparate | |
| DE871305C (de) | Waermeaustauscher mit im Verhaeltnis zum Rohrdurchmesser langen Rohren | |
| DE1961296C3 (de) | Dampferzeuger | |
| DE941291C (de) | Zwangstrom-Roehrendampferzeuger mit Temperaturregelung durch Wassereinspritzung | |
| AT94748B (de) | Vorrichtung zum elektrischen Erhitzen von selbst den Heizwiderstand bildenden Flüssigkeiten. | |
| DE648095C (de) | Konverter fuer die Behandlung von Gas- oder Dampfstroemen | |
| AT91156B (de) | Warmwasser- oder Dampfkessel für hochgespannten Wechselstrom mit regelbarer Heizung durch feststehende Elektroden. | |
| AT23371B (de) | Einrichtung zur Erzielung einer selbsttätigen Regulierung der innerhalb von Gasen oder Dämpfen übergehenden elektrischen Lichtbogen. | |
| DE411819C (de) | Elektrischer Fluessigkeitserhitzer | |
| DE438733C (de) | Hochdruck-Teilkammer-Wasserrohrkessel | |
| DE338191C (de) | Elektrisch geheizter Dampf- oder Wasserkessel | |
| AT92623B (de) | Verfahren und Einrichtung zur fraktionierten Destillation mittels elektrischer Widerstandsheizung. | |
| DE667180C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden von Wasser und Salz aus Dampf | |
| CH100653A (de) | Vorrichtung zum elektrischen Erhitzen von Flüssigkeiten, die selbst den Heizwiderstand bilden. |