AT92623B - Verfahren und Einrichtung zur fraktionierten Destillation mittels elektrischer Widerstandsheizung. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur fraktionierten Destillation mittels elektrischer Widerstandsheizung.Info
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Description
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Verfahren und Einrichtung zur fraktionierten Destillation mittels elektrischer Widerstandsheiznng.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens zur fraktionierten Destillation mittels elektrischer Widerstandsheizung nach dem Stammpatent, u. zw. erfolgt die Wärmezufuhr durch im ganzen Destillationsgnt verteilte, als Hohlkörper ausgebildete elektrische Widerstände, welche durchbrochene Wandungen haben und Flüssigkeitsdämpfe oder Gase entlang ihrer ganzen Oberfläche in das Destillationsgut einblasen.
Die Zeichnung zeigt als beispielsweise Ausführungsform einen gemäss vorliegender Erfindung ausgestalteten Destillationskessel in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt, während Fig. 3 und 4 in grösserem Massstab die Ansicht und den Schnitt durch einen hohlen Heizwiderstand zeigen.
Fig. 5 veranschaulicht im Längsschnitt einen bei dem Destillationsapparat verwendbaren Anschluss für die Zuleitungsrohre der elektrischen Heizwiderstände.
In dem Destillationskessel {) lu ist eine ganze Anzahl von Widerstandsschichten angeordnet, so dass sie im grössten Teil des Destillationsgutes verteilt sind. Die Widerstand 2 sind als hohle Leitungskörper ausgebildet, beispielsweise zickzackförmig verlaufend und können z. B. die Form von flachgedrückten Rohren haben, um grosse Berührungsflächen für das Destillationsgut zu bieten. Die Wandungen der hohlen Widerstände besitzen Durchbrechungen 3, durch welche die Heizflüssigkeit oder das Gas in das Destillationsgut einströmt. Man ordnet diese Löcher auf einer Seite des Widerstandes an.
Die Widerstände werden so konstruiert, dass ihr Temperaturgefälle gegenüber dem Siedepunkt des Destillationsgutes oder dem scheinbaren Siedepunkt durch Hinzufügen der Tension der eingeblasenen Dämpfe oder Gase nur wenige Grade beträgt. Es können gesättigte oder überhitzte Flüssigkeitsdämpfe, z. B. Wasser oder Benzindampf eingeblasen'werden oder irgendein Gas, z. B. Wasserstoff, Methan, Stickstoff usw.
Die Dämpfe oder Gase können schon vorher erhitzt sein oder erst durch die elektrische Widerstandsleitung 2 selbst erhitzt oder überhitzt werden. Zwecks besserer Wirksamkeit und rascher'Destillation kann die Zuleitung der Dämpfe oder Gase von beiden oder mehreren Seiten des Kessels erfolgen. Für die Zuleitung sind aussen gemeinsame Hauptleitungen 4, die natürlich isoliert an die Widerstandsleitungen angelegt sein müssen, an welchen die Kabel 5 anliegen und hiezu dient in einfacher Weise der Rohranschluss nach Fig.
5, wo das Widerstandsrohr 2 und das Zuleitungsrohr 4 durch eine Stopfbuchsenanordnung miteinander verbunden sind, bei welcher die Stopfbüchse 6 und der Ring 7 aus Porzellan oder sonstigem isolierenden Material bestehen und das Widerstandsrohr ausser leitende Berührung mit dem Gas- oder Dampfzuleitungsrohr 4 halten. Die Widerstandsleitungen oder Gasleitungen können natürlich durch Hähne und Schaltkontakte in beliebige Gruppen geschaltet werden, ie nachdem es die Wärme-bzw. Energiezufuhr erfordert.
Schliesslich kann eine fraktionierte Destillation derart durchgeführt werden, dass man das Destillationsgut entlang elektrisch geheizter Widerstände in einen leeren Kessel rinnen lässt, wobei der Widerstand auf eine bestimmte Temperatur gehalten wird, so dass auf seiner Oberfläche eine fraktionierte Verdampfung eintritt und der Rest des Destillationsgutes sich im Kessel sammelt. Aus diesem Kessel
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gebracht ist und wo der gleiche Vorgang sich bei höherer Temperatur vollzieht, so dass auf diese kontinuierliche Art eine vollkommene fraktionierte Destillation erreicht wird. Dabei kann in den Kesseln normaler Druck oder auch Vakuum herrschen. Als Widerstand können natürlich auch die vorbeschriebenen hohlen und durchbrochenen Heizkörper dienen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur fraktionierten Destillation mittels elektrischer Widerstandsheizung nach Stamm-
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Claims (1)
- von mehreren Seiten des Kessels in das Destillationsgut eingeblasen wird.4. Destillationsapparat nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Abdichtung der Anschlüsse der Hohlleitungskörper dienenden Stopfbüchsen Isolationsringe bzw. Muffen aus Isolationsmaterial enthalten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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