CH93050A - Kreuzgelenkkupplung und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Kreuzgelenkkupplung und Verfahren zu deren Herstellung.

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CH93050A
CH93050A CH93050DA CH93050A CH 93050 A CH93050 A CH 93050A CH 93050D A CH93050D A CH 93050DA CH 93050 A CH93050 A CH 93050A
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cone
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  Kreuzgelenkkupplung und Verfahren zu deren Herstellung.    Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Kardangelenk, sowie ein bezügliches Her  stellungsverfahren. Kardangelenke finden als  Kupplungselemente bei winklig zueinander  liegenden Wellen Verwendung, ganz besonders  aber in Fällen, wo der Kupplungswinkel Ver  änderungen unterworfen ist. Die meisten  bekannten Kardangelenke bestehen ans drei  Hauptstücken, nämlich zwei Wellen und einem  Zwischenstück, welches die Kraft von einer  Welle auf die andere überträgt. Ein wesent  licher Fortschritt liegt in der Erkenntnis,  dass das Zwischenstück sich vermeiden lässt,  sobald man durch geeignete Formgebung für  die Wellenenden stossfreie Kraftübertragung  gewährleisten kann.  



  Theoretisch kann das Ideal einer Kreuz  gelenkkupplung dann erzielt werden, wenn  man zwei zueinander senkrechte Hebelpaare  so anordnet, dass sich die Achsen unter einem  rechten Winkel kreuzen und die Erzeugenden  der Kegel sich gegenseitig berühren. Bei  einer derartigen Kreuzgelenkkupplung besteht  bei jeder Winkelstellung der Wellen eine    Linienberührung zwischen den verschiedenen  Kegeln längs einer Erzeugenden.  



  Dieses theoretische Ideal lässt sich aber  in der Praxis nicht verwirklichen, sofern sehr  grosse Winkelabweichungen zwischen den zu  kippelnden Wellen vorliegen, da für die Be  festigung der Kegel nicht mehr genügend  Material verbleiben würde. Bei Wellen, welche  unter Winkeln von nicht mehr als 25-30   zueinander stehen, beziehungsweise gestellt  werden, findet aber die Kupplungsberührung  der Kegel nur über einen entsprechend kleinen  Teil des Kegelumfanges statt, und sind bei  der Kreuzgelenkkupplung nach vorliegender  Erfindung die beiden Kegel jedes Paares durch  eine über den Bereich der Basiskreise vor  springende Rippe unmittelbar miteinander  verbunden.  



  Die beiliegende Zeichnung dient zur bei  spielsweisen Erläuterung der Erfindung.  Fig. 1 zeigt die Gelenkkupplung in Ansicht,       Fig.    2 ist ein teilweiser Schnitt nach der  Linie     C-D        (Fig.    1) ;      Fig. 2a ist ein Schnitt im Sinne der Linie  A-B (Fig. 1, 2)  Fig. 3, 4, 5 zeigen die eine Gelenkhälfte  in drei Schnitten :  Fig. 6, 7, 8 stellen entsprechende An  sichten dazu dar;  Fig. 9, 10 zeigen je eine Einzelheit in  drei bezw. zwei Ansichten  Fig. 11, 12 dienen zur Erklärung des Her  stellungsverfahrens  Fig. 13 zeigt den dabei benutzten Fräser  in Stirnansicht.  



  Es bezeichnen a. und b die beiden Wellen  schäfte. c ist eine kugelförmig begrenzte  Basisfläche eines mit dem Wellenschaft b aus  einem Stück bestehenden Doppelkegels @,  dessen gegenüberliegende, ebenfalls kugel  förmige Basisfläche mit m bezeichnet ist.  d und e sind die beiden kugelförmigen Basis  flächen des zum Schaft a gehörigen Kegel  paares y. Die kugelförmige Aussenbegrenzung,  der Gegenkegelstumpfe wird durch eine ein  fache Drehoperation, und zwar mittelst eines  sogenannten Kugelstahles erzeugt.  



  f und y sind die ihrer Grundform nach  Ringflächen bildenden Stirnflächen der beiden  Wellenschäfte. Die Ausfräsungen h sind für  die Wirkung des Gelenkes ohne Bedeutung  und dienen nur dazu, der Fräserwelle bei der  Herstellung der Gelenkteile Raum zu gewähren.  In einer achsialen Bohrung v des Doppelkegels x,  liegt der Verbindungsbolzen z und in einer  achsialen Bohrung des Doppelkegels y der  Verbindungsbolzen k, durch welchen der erst  genannte Bolzen hindurchgreift (nach Fig. 2  sind beide Bolzen aus ihren Bohrungen heraus  genommen).  



  Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die beiden  zu jedem Paar gehörigen Kegel nicht voll  ständig ausgebildet, sondern an ihrem der  zugehörigen Welle zugekehrten, für den Ein  griff der Gegenwelle nicht in Frage kommen  den Teil durch eine Rippe l miteinander  verbunden; die Form dieser Rippe ist links  bei Welle a, ersichtlich, während die um 90   dagegen verdrehte entsprechende Rippe s  (Fig. 3, 4) der Welle b in der Längsrichtung  auf volle Erstreckung geschnitten ist und    ohne hervorzutreten in den Schnitt der Welle  übergeht. An die Rippe l schliessen sich  beiderseits die hohlkugelförmigen Führungs  flächen n und o an, in welchen die kugel  förmigen Basisflächen m und c des Doppel  kegels x gleiten.  



  Bei p (Fig. 3-5) sind die Gegenkegel  der Gelenkhälfte b durch eine quer zu ihren  Achsen laufende Einschlitzung abgestumpft.  Die Hohlkugelführungsflächen der Welle b  sind bei q und r sichtbar. s ist die Ver  bindungsrippe der Kegel x.  



  Zufolge der kugelförmigen Ausbildung der  Aussenseiten der Kegelstumpfe, soweit sie beim  Arbeiten in das Gegenstück eingreifen, welcher  Ausbildung diejenige des Aufnahmeteiles ent  spricht, ist die einwandfreie Führung der  Gelenkteile ineinander gesichert. Das Gelenk  erhält vermöge erwähnter Formgebung ein  geschlossenes Aussehen ohne vorspringende  Teile, wodurch ein weiteres Einkapseln des  Gelenkes sich erübrigt und es vom Stand  punkte des Arbeiterschutzes sehr wertvolle  Eigenschaften annimmt.  



  Von den beiden Verbindungsbolzen kann  der mit i bezeichnete schwächere Bolzen an  den Enden leicht vernietet werden, wodurch  die Sicherheit des Zusammenhaltes der Ge  lenkhälften erhöht wird.  



  Die erläuterte Bauart des Gelenkes ergibt  eine ausserordentlich billige Herstellung.  



  Vorteilhafterweise können beide Kegel  mantelflächen, sowie die Rippenbegrenzungs  flächen und die Hohlkugelführungsflächen jeder  Gelenkhälfte mit Hilfe des rechtwinkligen  Kegelfräsers t in einem Arbeitsgang erzeugt  werden, indem man den Fräser planetenartig  um die Achse der Gegenkegel bewegt und  hierbei in das Material der betreffenden Ge  lenkhälfte eintaucht. Aus den Fig. 11, 12  ist diese vereinfachte Herstellung der beiden  Kegelstumpfmäntel des Doppelkegels x, der  Verbind ungsrippe s und der Hohlkugelführung     s-          flächen        r-    und<I>q</I> aus dem vollen Material zu  entnehmen.

   Der     Fräser    t wird um den Winkel     rc     bis an die Begrenzung bewegt, welche durch  die zu diesem Zweck vorher angebrachten  Ausfräsungen<I>lt</I> entsteht.      Die übrigen Herstellungsoperationen, wie  das vorausgehende Schlitzen, Bohren und Ein  fräsen der Schaftdurchlässe, werden in üblicher  Weise vollzogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Kreuzgelenkkupplung mit zwei aufeinander wirkenden Doppelkegelstumpfen, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Kegel jedes Paares durch eine über den Bereich der Basis kreise vorspringenden Rippe unmittelbar mit einander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kupplung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der Doppel kegel sich eine Ausnehmung anschliesst, in die der andere Doppelkegel eingreifen kann. 2. Kupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an jeden der Doppel kegel anschliessende Ausnehmung die Form eines Hohlkugelabschnittes besitzt, in wel chen Ausnehmungen die kugelförmig be grenzten Basisflächen des Doppelkegels der Gegenwelle sich führen. 3.
    Kupplung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der beiden Gelenkteile durch zwei sieh kreuzende Bolzen gebildet wird. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung der Kreuzgelenk kupplung nach Patentanspruch I und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Kegelfräser während seiner Rotation gleichzeitig eine relative Planeten bewegung um die Achse des herzustellenden Doppelkegels ausführen lässt, so dass der Fräser in einem einzigen Arbeitsgang die Kegel flächen, die Verstärkungsrippe und die Hohl kugelflächen der einen Gelenkhälfte erzeugt.
CH93050D 1920-01-14 1921-02-12 Kreuzgelenkkupplung und Verfahren zu deren Herstellung. CH93050A (de)

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