CH91691A - Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrommaschinen mit schnell veränderlichem Felde. - Google Patents

Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrommaschinen mit schnell veränderlichem Felde.

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CH91691A
CH91691A CH91691DA CH91691A CH 91691 A CH91691 A CH 91691A CH 91691D A CH91691D A CH 91691DA CH 91691 A CH91691 A CH 91691A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/24DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having commutating-pole windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrommaschinen  mit schnell veränderlichem Felde.    Gleichetromdynamomaschinen kann man  heutigen Tages trotz sehr hoher elektrischer  Beanspruchungen dadurch zum funkenfreien  Laufen bringen, dass man ihre Kommutierung  durch Wendefelder unterstützt, deren Stärke  genau proportional dem Ankerstrome ist, so  dass alle elektromotorischen Kräfte in den  kurzgeschlossenen Bürstenstromkreisen sich  gegenseitig aufheben.  



  Man findet nun, dass derartige Maschinen  bei konstanter und auch bei veränderlicher  Belastung vorzüglich laufen, schlecht kom  mutieren, wenn ihre Spannung durch Rege  lung des Erregerfeldes schnell verändert  wird, so wie es beispielsweise beim Betriebe  als Steuergenerator für ein Leonardsystem  erforderlich ist.  



  Es hat sich herausgestellt, dass das Bür  stenfeuer bei derartigen Maschinen mit  schnell veränderter Spannung daher rührt,  dass das Haupterregerfeld der Maschine. das  bei grossen Einheiten viele Millionen Kraft  linien enthält, durch seine zeitliche Variation    eine starke transformatorische Spannung in  den kurzgeschlossenen Ankerspulen indu  ziert, die von den bisher angewandten Mit  teln zur Funkenunterdrücking nicht     besei-          r     ti@t werden kann. Diese Transformator  spannung übt ähnliche Wirkungen aus, wie  es bei den bekannten Wechselstromkollektor  motoren im Dauerbetriebe der Fall ist.

   Sie  kann hier jedoch nicht auf ebenso einfache  Weise wie dort durch Verwendung eines ein  fach phasenverschobenen Wendefeldes ver  nichtet werden, weil sie nur beim Übergang  von einer Spannung und Feldstärke der  Maschine zu einer andern auftritt, so dass  man keine dauernde Veränderung des Wende  feldes zu ihrer Unterdrückung vornehmen.  darf.  



  Gemäss der Erfindung soll diese Trans  formatorspannung, die bei jeder Änderung  der Stärke des Hauptfeldes auftritt, dadurch  beseitigt werden, dass man den Wendefeldern  eine Zusatzerregung gibt, die in Abhängig  keit von der Erregung des Hauptfeldes      transformatorisch gespeist wird. Die Zusatz  erregung wirkt dann nur während der Über  gangszeiten des Hauptfeldes, so wie es zur  Vervollkommnung des Betriebes auch wirk  lich erforderlich ist. Jede Veränderung des  Hauptfeldes, die in den kurzgeschlossenen  Spulen transformatorisch schädliche Span  nungen induziert, erzeugt dann anderseits  ein Zusatzwendefeld, das durch rotierende  Induktion auf die Kurzschlussspulen wirkt  und die Transformatorspannung beseitigen  kann.  



  In der Zeichnung ist dargestellt, in wel  cher Weise die Wicklungen der Maschine  beispielsweise geschaltet sein können. a ist  der rotierende Gleichstromanker, dessen  Hauptfeld von der Erregerwicklung e aus  geliefert wird, die durch einen Feldregulator  f beliebig schnell geregelt werden kann.  Zur Vernichtung der Reaktanzspannung ist  die Maschine auf bekannte Weise mit einer  Wendefeldwicklung w und, falls nötig, mit  einer Kompensationswicklung k versehen.  



  Ausserdem ist auf dem Wendepol noch  eine Zusatzwicklung z vorgesehen, die von  der transformatorisch von der Haupterregung  beeinflussten Wicklung t gespeist wird. Nach  der Zeichnung ist diese Wicklung direkt auf  dem Hauptpol angebracht; man kann die  Zusatzerregung der Wendepole genau so gut  von einem besonderen Transformator im Er  regerstromkreis speisen lassen. Es ist schliess  lich auch möglich, die Zusatzwendepolerre  gung von der veränderlichen Erregerspan  nung aus transformatorisch zu speisen oder  auch die Ankerspannung durch einen Trans  formator hindurch auf die Zusatzerregung  der Wendepole wirken zu lassen.

   Die Beein  flussung der zusätzlichen Wendefeldwick  lung durch den Erregerstrom oder die Er  regerspannung selbst hat den Nachteil, dass  die Eisensättigung der Maschine ungünstig  wirkt, während bei der in der Figur darge  stellten Schaltung die Eisensättigung keine  Abweichungen vom theoretisch richtigen  Verhalten hervorbringt. Es ist selbstver  ständlich möglich, nur einen oder auch alle    Hauptpole zur Speisung der Zusatzerregung  zu verwenden. Man kann auch, um selbst  bei exzentrischer Ankerlage richtige Ver  hältnisse zu erzielen, jeden Wendepol von  dem Hauptfelde aus erregen lassen, das die  gleichen Ankerleiter wie der Wendepol in  duziert.  



  Damit das Zusatzfeld der Wendepole  wirklich proportional der Schwankung des  Erregerflusses ist, ist es zweckmässig, so wie  es in der Zeichnung dargestellt ist, einen er  heblichen Ohmschen Widerstand r in den  Stromkreis einzuschalten, so dass die schäd  lichen Wirkungen der innern Selbstinduktion  unmerkbar sind. Um ferner auch eine gegen  seitige Beeinflussung der normalen und der  zusätzlichen Wendepolspulen und damit die  Einwirkung der normalen Wendespulen auf  die Zusatzströme zu verhindern, kann mau  beliebige bekannte Anordnungen verwenden.  Beispielsweise könnte man hierfür eine  äussere Selbstinduktion im Zusatzkreise ein  schalten oder eine äussere transformatorische  Verkettung zwischen den beiden Wendepol  erregungen vornehmen.

   Schliesslich kann man  zur Verminderung der schädlichen Wirkun  gen der Selbstinduktion auch Kondensatoren  in den Stromkreis einschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Anordnung zur Verbesserung der Kom mutierung von Gleichstrommaschinen mit Wendefeldwicklung und schnell veränder lichem Hauptfelde, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Wendefeldwieklung. die transformatorisch in Abhängigkeit von der Hauptfelderregung gespeist wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine die zu sätzliche Wendefeldwicklung speisende Spule auf den Hauptpolen angeordnet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Wendefel'dwicklung,, durch einen Serien transformator in dem Erregerkreise der Hauptpole gespeist wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch zusätzlichen Ohm sehen Widerstand im Kreise der zusätz lichen Wendefeldwicklung. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mittel zur Vermin derung der gegenseitigen Beeinflussung der Wendepolspulen. Einrichtung nach Patentanspruch, ge- kennzeiehnet durch Kondensatoren im Zusatzerregerkreis zur Verminderung der schädlichen Wirkungen seiner Selbst induktion.
CH91691D 1914-03-26 1920-01-21 Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrommaschinen mit schnell veränderlichem Felde. CH91691A (de)

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